Krakau

Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen im Süden Polens

Krakau (polnisch: Kraków) ist mit rund 775.000 Einwohnern (1,4 Mill. in der Agglomeration) die zweitgrößte Stadt Polens und die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen. Die ehemalige Hauptstadt (bis 1596) und Krönungsstadt der polnischen Könige ist eine der ältesten und schönsten Städte Polens. Deshalb wird Krakau als heimliche Kulturhauptstadt des Landes gesehen.

Krakau
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Anders als die meisten polnischen Städte wurde Krakau im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört und dokumentiert damit vollständig die Entwicklung der europäischen Baugeschichte von der Romanik bis zum Jugendstil, mit besonders vielen Baudenkmälern aus der Gotik und der Renaissance. Die mittelalterliche Kernstadt Krakau, der Wawelhügel-Komplex mit Königsschloss und Kathedrale sowie die bis 1800 selbstständige Stadt Kazimierz gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Stadt liegt im Krakauer Tor, einem Tal entlang der Weichsel zwischen den Gebirgszügen des Polnischen Jura und den Beskiden, dem nördlichen Teil der Karpaten. Krakau ist ähnlich wie Warschau oder Breslau eine Studentenstadt. Knapp ein Drittel der Einwohner in Krakau sind Studenten. Die Stadt wurde im Jahr 2018 von ca. 13,5 Mill. Touristen besucht und ist neben Prag und Budapest das beliebteste Reiseziel in Mittelosteuropa. Das Gros der ausländischen Besucher stellen junge Erwachsene von den britischen Inseln dar.

Krakau liegt an den Pilger- bzw. Kulturstraßen Kleinpolnischer Jakobsweg, Via Regia und Via Jagiellonica. Seine Klöster Mogiła und Szklane Domy liegen auf dem Weg der Zisterzienser.

StadtteileBearbeiten

 
Tuchhallen in der Altstadt
 
Wawel

Die Stadt Krakau wurde in ihrer Geschichte immer wieder erweitert, wobei ehemals selbstständige Städte und Gemeinden mit einbezogen wurden. Diese haben aber zum Teil ihren eigenen Charakter und Traditionen bewahrt. Die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert eingemeindeten Orte sind zum Teil weit vom Zentrum entfernt und haben noch fast den Charakter von Dörfern oder Kleinstädten. Nach der Verwaltungsgliederung von 1990 ist Krakau offiziell in 18 Stadtteile eingeteilt, die mit römischen Nummern versehen sind. Nicht alle davon sind aber gleichermaßen von touristischem Interesse. Für die Zwecke dieses Reiseführers werden daher jeweils mehrere Stadtteile in einem Artikel zusammengefasst. Für die UNESCO-Welterbestätten Altstadt, Wawel und Kazimierz, wo sich die meisten Sehenswürdigkeiten ballen, gibt es aber jeweils einen eigenen Artikel.

  • Altstadt – das mittelalterliche Krakau in den Grenzen der Stadtmauer, wie es nach dem Mongolensturm zwischen 1241 und 1257 neu angelegt worden ist. Hier befindet sich der Große und der Kleine Marktplatz, die Universität, zahlreiche Kirchen sowie im Süden der ehemaligen Stadt Okół, die älter ist als das neu angelegte Krakau, aber seit der Mitte des 13. Jahrhunderts in diesem aufgegangen ist.
  • Wawel – der Hügel aus Kalkstein über den Sümpfen der Weichsel war die Keimzelle Krakaus, auf dem die Herrschenden seit mehr als Tausend Jahren zahlreiche Burgen, Schlösser, Kirchen und Kathedralen errichteten.
  • Kazimierz – die von Kasimir dem Großen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts neugegründete Stadt auf einer Weichselinsel südlich des Wawel. Seit dem 15. Jahrhundert auch eines der wichtigsten Zentren der polnischen Juden. Nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend dem Verfall preisgegeben, entwickelte sich Kazimierz seit den 1980er-Jahren zum lebendigen Studenten-, Kneipen- und Hipsterviertel.
  • Westen – hierzu gehören die ebenfalls von Kasimir dem Großen gegründete ehemals selbstständige Stadt Kleparz (auch Florenc genannt), die im 19. Jahrhundert westlich der Altstadt entstandenen Viertel entlang der Ringstraße sowie die Außenbezirke Krowodrza, Prądnik Biały, Bronowice und Zwierzyniec. Letzterer gilt als der grünste und zugleich exklusivste Stadtteil Krakaus mit dem Wolski-Wald, Weinbergen, Tiergarten und mehreren Villenvierteln.
  • Osten – die östlich der Altstadt gelegenen Viertel wie Stradom und Wesoła, das Gebiet um den Hauptbahnhof und die Anfang des 20. Jahrhunderts hinzugekommenen, industriell geprägten Bezirke Grzegórzki und Prądnik Czerwony.
  • Süden – die südlich der Weichsel gelegenen Teile Krakaus, allen voran Podgórze, wo sich während der deutschen Besatzung das jüdische Ghetto und die Fabrik Oskar Schindlers befand. Hinzu kommen weitläufige, teils noch ländlich geprägte Außenbezirke wie der Kurort Swoszowice und Tyniec mit seiner markant über der Weichsel thronenden Benediktinerabtei.
  • Nowa Huta – ab den 1950er-Jahren als sozialistische Musterstadt für die Arbeiter des riesigen Eisenhüttenwerks angelegt, hat Nowa Huta bis heute fast den Charakter einer eigenen Stadt in der Stadt. Diese ist so autonom, dass manche Bewohner nur zweimal im Jahr in die Krakauer Innenstadt fahren. Neben der neoklassizistischen Architektur der Stalinzeit ist die moderne Kirche „Arche des Herren“ bemerkenswert, die Erzbischof Karol Wojtyła (der spätere Papst Johannes Paul II.) in der eigentlich atheistisch konzipierten Stadt durchsetzte.

HintergrundBearbeiten

Der Legende nach geht der Name auf den Fürsten Krak zurück, der im 6. Jahrhundert auf dem Wawelhügel wohnte. Zwei Hügelgräber aus dieser Zeit, das des Krak und seiner Tochter Wanda, sowie die Drachenhöhle unterhalb des Wawelschlosses, gehören zu den ältesten Zeugnissen der Frühgeschichte Krakaus und erinnern an diese legendäre Zeit.

Im Jahre 965 wurde Krakau zum ersten mal urkundlich erwähnt und war von 1038 bis 1609 Haupt- und Königsstadt von Polen. Nach der Zerstörung des alten Krakaus durch die Tataren unter den Nachfolgern Dschingis Khans wurde die Stadt ab 1241 großangelegt im gotischen Stil um den größten mittelalterlichen Marktplatz Europas wiederaufgebaut. Das Stadtrecht wurde dann bereits 1257 wieder verliehen. Etwa hundert Jahres später wurde 1364 die insbesondere für ihre mathematische und astronimische Fakultät berühmte Jagiellonen-Universität durch Kasimir den Großen gegründet, an der im 15. Jahrhundert unter anderem Nikolaus Kopernikus studierte. Die Goldene Zeit Krakaus fällt mit der Regierungszeit der Dynastie der Jagiellonen vom 14. bis 16. Jahrhundert zusammen, als diese von Krakau über den damals flächenmäßig größten Staat in Europa, die polnisch-litauische Adelsrepublik, herrschten. Zeitweise gehörte Krakau in dieser im 15. Jahrhundert zur Hanse, wo es im Kupferhandel dominierte.

Veit Stoß schnitzte in Krakau den größten und schönsten gotischen Altar weltweit. Neben ihm und seinem Sohn Stanislaus Stoß schufen in der Spätgotik zahlreiche Künstler aus dem süddeutschen Raum, u.a. Hans Dürer, Hans Süß, Peter Vischer, Hans Vischer, Hans Beheim der Ältere, Georg Pencz und Peter Flötner. Ende des 15. Jahrhunderts wirkten auch zahlreiche einheimische Künstler, wie Nicolaus Haberschrack, und Stanisław Samostrzelnik, die die Krakauer Schule der gotischen Malerei begründeten, und von denen Jan Polack in München zu Ruhm und Reichtum gelangte.

Anfang des 16. Jahrhunderts verbanden sich die Jagiellonen mit den mailändischen Sforzas ehelich, und Bona Sforza sowie ihr Gemahl Sigismund der Alte holte damals die besten florentinischen Künstler nach Krakau, unter anderem Francesco Fiorentino, Bartolommeo Berrecci und Giovanni Maria Padovano, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Krakau zur schönsten Renaissance-Stadt außerhalb Italiens machten. Als ihr Meisterwerk gibt die Sigismundkapelle. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wirkten im Stil der Spätrenaissance, des Manierismus und des Frühbarocks Santi Gucci, Giovanni Maria Bernardoni und Martin Kober in Krakau. Gilt die Spätgotik und die Renaissance als Goldenes Zeitalter Krakaus, so war der Hochbarock sein Silbernes Zeitalter. Der Königshof zog zwar zur Jahrhundertwende nach Warschau, doch blieb der Adel und vor allem der Klerus als wichtiger Kunstmäzen der Stadt erhalten. Im 17. Jahrhunderts wirkten hier insbesondere Tessiner Architekten und Künstler, unter anderem Giovanni Trevano und Constantino Tencalla, aber auch Tylman van Gameren und Tommaso Dolabella.

Von ca. 1650 bis ca. 1750 erlebte Polen-Litauen eine Reihe von Nacheinander folgenden Kriegen, vom Kossakenaufstand des Chmielnicki, die schwedische Sintflut, den polnisch-türkischen Krieg, den Großen Nordischen Krieg bis zum Polnischen Thronfolgekrieg. Hierbei wurde Krakau oft von feindlichen Truppen besetzt und geplündert. Diese hatten beide einen wirtschaftlichen sowie baulichen Zerfall als Folge und die Stadt fiel im 18. Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie erst wieder ca. hundert Jahre später nach der Einverleibung durch die Habsburger 1846, ab 1867 in der K-und-K-Monarchie, wieder erwachte. Das Königreich Galizien und Lodomerien, zu dem Krakau nun gehörte, genoss eine weitreichende politische und kulturelle Autonomie, was die Entwicklung der Stadt förderte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Krakau die Industrialisierung ein, die ein sehr starkes Bevölkerungswachstum und die Eingemeindung von zahlreichen Vororten nach sich trug. Es entstanden zahlreiche neue Bauten im Stil des Historismus und der Wiener Sezession. Die Krakauer Künstlerszene um die vorletzte Jahrhundertwende war eine der interessantesten in Österreich-Ungarn. Hier wirkten Jan Matejko, Stanisław Wyspiański und Józef Mehoffer.

Im Ersten Weltkrieg konnte Russland die Festung Krakau nicht erobern, so dass die Stadt keine nennenswerten Kriegsschäden davontrug. Auch den Zweiten Weltkrieg überstand die Bausubstanz der Stadt weitgehend intakt, da die NS-Besatzer die geplante Zerstörung aus Zeitmangel nicht mehr durchführen konnten und Hals über Kopf fliehen mussten. Bis heute gilt Krakau als wichtigstes kulturelles Zentrum Polens neben Warschau. Die Ernennung zur "Kulturstadt Europas" im Jahr 2000 drückte auch die internationale Bedeutung der Stadt aus. Heute ist Krakau mit ein europäisches Kulturzentrum, hier leben berühmte Künstler wie der Komponist Krzysztof Penderecki. Ein rund vier Kilometer langer Grüngürtel anstelle des ehemaligen Mauerrings, die Planty, schirmt die weltberühmte Altstadt von Krakau vom Autoverkehr ab. Heute ist Krakau eine Stadt mit einer lockeren Bebauung, vielen Grünflächen und einer klaren räumlichen Trennung.

AnreiseBearbeiten

 
A4 bei Krakau
 
Ausflugsschiff

Krakau ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Südpolen. Hier kreuz(t)en sich die alten Handelswege von West nach Ost (Hohe Straße) und von Nord nach Süd (Bernsteinstraße).

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der 1 Flughafen Krakau „Johannes Paul II.“        (IATA: KRK) befindet sich rund 11 km östlich des Stadtzentrums in Balice. Die größten Fluggesellschaften sind hier die polnische LOT und die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Verbindungen mit Flughäfen im deutschsprachigen Raum bieten Ryanair, Eurowings, Lufthansa, Austrian Airlines, easyJet, Lauda und Swiss an.

Der Flughafen ist mit der Innenstadt durch eine S-Bahn- und mehrere Buslinien verbunden. Direkt vor dem Flughafenausgang warten die teuren Airport Taxis, die für die Fahrt in die Altstadt 100 PLN verlangen. Wenige Meter weiter halten „normale“ Taxis, die prinzipiell mit Taxameter fahren und je nach Route zur Altstadt (Landstraße oder Autobahn) 50-70 PLN kosten. Selbstfahrer können die Autobahn A4 nehmen.

Ist ein Direktflug nach Krakau nicht möglich, kommt als Alternative der Flughafen Kattowitz (90 km nordwestlich) in Betracht. Vom Flughafen Kattowitz besteht ein Bus-Shuttle-Service nach Krakau (Matuszek Transfer und Pyrzowice Express), die Fahrzeit beträgt 90 Minuten, die Fahrkarten können im Internet gekauft werden und kosten 10 € für eine Einzelfahrt.

Mit der BahnBearbeiten

Das direkte Anreisen mit der Bahn ist von Deutschland (Hamburg, Berlin) und Österreich (über Wien) möglich. Direkte Auslandsverbindungen (teilweise mit Schlafwaggons) gibt es mit Berlin, Budapest, Bukarest/Varna, Hamburg, Kiew/Odessa, Lemberg, Prag, Wien und Zlina sowie mit allen größeren polnischen Städten. Alle Fernverkehrszüge halten am Krakauer Hauptbahnhof 2 Kraków Główny     . Betrieben wird das Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren in Polen ist sehr preisgünstig, entspricht aber leider nicht immer der deutschen Qualität. Man sollte es jedoch in Betracht ziehen. Vor allem bei längeren Reisen wird es empfohlen, einen IC oder Ex (Expresszug) zu benutzen. Diese fahren meistens in einem Stundentakt. Die Reise nach Warschau dauert ca. 3:00h. Von Krakau ist auch Kattowitz mit der Bahn in gut einer Stunde erreichbar, wo jeden Tag weitere Züge nach Prag, Bratislava, Wien und Budapest abfahren.

Mit dem BusBearbeiten

Zahlreiche Busunternehmen bieten die Anreise nach Krakau von Deutschland (Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia, Agat, Awizo, Comfort Lines, Interglobus, Rumat) und der Schweiz (Agat, Bermuda, Orbis Transport) mit dem Omnibus an. Von Krakau aus dient trotz wachsendem Individualverkehr dem immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Neben den staatlichen Buslinien PKS gibt es zahlreiche Angebote privater Anbieter. Das Reisen mit dem Bus ist eine der preisgünstigsten Möglichkeiten Polen zu erkunden. Zahlreiche Busunternehmen bieten für Touristen zu günstigen Preisen Fahrten nach Wieliczka, Zakopane, Auschwitz oder in die Slowakei an. Besonders im Winter sind eintägige (bzw. übers Wochenende) Skiausflüge verbunden mit einem Abstecher zu den warmen Quellen in die Hohe Tatra beliebt.

Auf der StraßeBearbeiten

Das Straßennetz um Krakau ist sehr gut mit der A 4 (E40, E462) und Schnellstraßen ausgestattet. Die Fahrt von der deutschen Grenze (Forst oder Ludwigsdorf) dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. vier Stunden.

Die A 4 (E40) verbindet Krakau mit Kattowitz, Gleiwitz, Oppeln, Breslau, Legnica und führt bis zur Grenze mit Deutschland, sowie Richtung Osten mit Tarnów, Rzeszów, Łańcut, Jarosław und Przemyśl im Osten und führt weiter in die Ukraine. Die Fahrt nach Rzeszów dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunden, nach Przemyśl ca. zwei Stunden. Für das Teilstück zwischen Krakau und Kattowitz (ca. 80 km) muss eine Mautgebühr von 13 PLN (Stand August 2007) bezahlt werden. Dieses Teilstück kann jedoch im Norden auf der S 94 umfahren werden.

Die S 7 (E77) verbindet Krakau mit Kielce, Radom, Warschau, Olsztyn, Elbląg und Danzig im Norden. Die Fahrt nach Warschau dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. drei Stunden.

Die S 7 verbindet Krakau mit Myślenice, Rabka, Nowy Targ und Zakopane im Süden und führt weiter in die Slowakei. Die Fahrt nach Nowy Targ dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Zakopane ca. eineinhalb Stunden.

Die DK 44 verbindet Krakau mit Zator, Auschwitz und Gliwice im Westen und trifft dort wieder auf die A4. Die Fahrt nach Auschwitz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Gliwice ca. zwei Stunden. Auch auf dieser Strecke kann das mautpflichtige Teilstück der A4 umfahren werden.

Die S 52 verbindet Krakau mit Lanckorona, Kalwaria Zebrzydowska, Wadowice, Inwałd, Andrychów, Kęty, Bielsko-Biała und Cieszyn im Südwesten und führt weiter nach Tschechien. Die Fahrt nach Bielsko-Biała dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. eine Stunde, nach Cieszyn ca. zwei Stunden.

Die DK 79 verbindet Krakau mit Sandomierz und Lublin im Nordosten. Die Fahrt nach Sandomierz dauert bei ruhiger Verkehrslage ca. zwei Stunden, nach Lublin ca. vier Stunden.

Die S 7 (Norden), die S 44, die DK 52 und die DK 79 sind allerdings nicht autobahnähnlich ausgebaut und nicht höhenfrei. Die S 7 in Richtung Süden ist nur bis Lubien autobahnähnlich ausgebaut

Mit dem SchiffBearbeiten

Die Weichsel in Krakau ist eine schiffbare Wasserstraße. Ausflugsschiffe fahren in südlicher und nördlicher Richtung. Mehrere Anlegestellen bieten auch Kajak-, Pedalos oder Segelboote an. Im Stadtgebiet von Krakau oder mittelbar angrenzend gibt es auch mehrere Badeseen wie den Kryspinów, Zakrzówek oder Bagry. Insbesondere auf dem letztgenannten ist Segeln und anderer Sport möglich. Eine kleine Marina befindet sich an seinem Ufer. Zakrzówek ist dagegen vor allem bei Tauchern beliebt, die in den klaren Wassern des ehemaligen Kalksteinbruchs zahlreiche Relikte aus der Förderzeit entdecken können.

FahrradBearbeiten

Krakau liegt am Weichsel-Radwanderweg sowie an den europäischen Fernradwegen EuroVelo 4 („Mitteleuropa-Route“ von Brünn, Ostrava bzw. Lwiw, Rzeszów) und 11 („Osteuropa-Route“ von Košice, Tarnów bzw. Warschau, Kielce).

MobilitätBearbeiten

 
Karte von Krakau

Zu Fuß und mit dem FahrradBearbeiten

Die Altsstadt ist zum großen Teil eine Fussgängerzone. Teilweise dürfen nur Rettungsfahrzeuge und Fahrzeuge mit einer besonderen Genehmigung innerhalb des ehemaligen Stadtmauerrings, heute Planty-Park, hineinfahren. Die Altstadt erkundet man am besten zu Fuss oder mit dem Fahrrad bzw. E-Roller. An vielen Stellen kann man sie mieten.

Auf der StraßeBearbeiten

Selbst Stadtteile im Zentrum, die man mit dem Auto anfahren kann, sollte man lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aufsuchen. Es herrscht fast rund um die Uhr Parkplatzmangel. Wer dennoch mit dem Auto in die Innenstadt möchte, sollte das große Parkhaus am Hauptbahnhof nutzen. Die ersten paar Minuten sind gebührenfrei, danach muss man moderate Parkgebühren zahlen. Von diesem Parkhaus ist man fussläufig in fünf Minuten in der nördlichen Altstadt. Mietwagen polnischer und internationaler Anbieter kann man ebenso wie Fahrräder und E-Roller mieten, so zum Beispiel direkt am Flughafen oder im Zentrum.

TaxiBearbeiten

Gängige Taxianbieter sind iCar, Barbakan, Wawel, Dwójki, Uber und Taxify. Taxifahren in Krakau ist vergleichsweise günstig.

ÖffentlicheBearbeiten

Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs verfügt Krakau über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (Preise ÖPNV Krakau; Netzpläne ÖPNV Krakau, interaktive Karte mit allen Haltestellen).

Krakau hat eine Anbindung an das landesweite polnische Fernstraßen- und Autobahnnetz.

Bus, Straßenbahn und BahnBearbeiten

Krakau hat keine U-Bahn, aber die eine Schnellstraßenbahn die teilweise im Innenstadtbereich mehrere Haltestellen in einem langen Tunnel anfährt. Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Nahverkehrs ist der Bereich des Hauptbahnhofs. Für den Regional- bzw. Vorortverkehr gibt es Vorort- und Überlandbusse. Für den Fernverkehr gibt es einen modernen Hauptbahnhof, der sich ca. 300 m nordöstlich von der Altstadt befindet, und einen gleich daneben gelegenen großen Busbahnhof, der gerade neu umgebaut worden ist.

Über den internationalen Flughafen, den man mit dem Bus und der Bahn in etwa 20 Minuten vom Hauptbahnhof erreichen kann, kann man eine große Zahl von Zielen weltweit direkt anfliegen, vor allem Ziele in Europa, Afika, im Mittleren Osten und Nordamerika.

Fahrpreise:

  • 20 Minuten 2,80 PLN (ca. EUR 0,65)
  • 40 Minuten 3,80 PLN (ca. EUR 0,85)
  • 60 Minuten 5,00 PLN (ca. EUR 1,15)
  • 90 Minuten 6,00 PLN (ca. EUR 1,35)
  • 24 Stunden 15,00 PLN (ca. EUR 3,45)
  • 48 Stunden 24,00 PLN (ca. EUR 5,50)
  • 72 Stunden 36,00 PLN (ca. EUR 8,25)
  • 7 Tage 48,00 PLN (ca. EUR 11,00)
  • Freifahrt für Personen ab 70 Jahren

Mit dem SchiffBearbeiten

Auf der Weichsel verkehren Wassertrams und Ausfluddschiffe.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Krakau hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Seine Altstadt gehört seit 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Stadt ist bei Besuchern aber auch auf Grund ihres südlichen Flairs sehr beliebt. Die Blütezeit Krakaus war der die Spätgotik, die Renaissance und der Frühbarock, also die Epoche, die mit der Regierungszeit der Jagiellonen zusammenfällt. Auch die Epoche des Historismus und Jugendstils, in der Krakau zur K.-und-K.-Monarchie Österreich-Ungarn zwischen 1846 und 1918 gehörte, hinterlies zahlreiche Baudenkäler. Die Baustubstanz Krakaus wurde weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg zerstört und die Baudenkmäler sind daher originalgetreu erhalten. Hierzu zählen über hundert historische Kirchen und Klöster, hunderte Bürgerhäuser und Palais, sieben Synagogen und zahlreiche Kunstwerke aus allen Epochen der Stadtgeschichte.

Die Altstadt steht seit 1978 als einzigartiges Architekturensemble auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihr Zentrum ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Główny, einer der größten und schönsten Marktplätze Europas. Den Platz teilen die mächtigen Tuchhallen, im 13. Jahrhundert errichtet und 1550 im Stil der Renaissance umgebaut. Der ganze Marktplatz ist unterkellert. Die mittelalterlichen, miteinander verbundenen Keller, die von Häusern stammen, die vor der Lokation 1257 auf dem Marktplatz standen, wurden restauriert und sind teilweise für Touristen zugänglich. Ringsum laden enge Gässchen mit prachtvollen Kirchen und Bürgerhäusern zum Bummeln ein.

Burgen, Schlösser und PalästeBearbeiten

 
Wawel Schlosshof
  • 1 Königsschloss auf dem Wawel.     . Renaissancebau aus dem frühen 16. Jahrhundert mit romanischen, gotischen und Barock-Elementen. Mehrfach umgebaut.
  • 2 Königsschloss Łobzów.     . Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert. Mehrfach umgebaut.
  • 3 Erasmus-Ciołek-Bischofspalast.     . Renaissancebau aus dem frühen 16. Jahrhundert.
  • 4 Florian-Mokrski-Bischofspalast.     . Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 5 Bischofspalast.     . Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 6 Samuel-Maciejowski-Bischofspalast.     . Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 7 Górków-Palais Krakau.     . Manierismusbau aus dem späten 16. Jahrhundert.
  • 8 Gnesner Primaspalast Krakau.     . Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.
  • 9 Schloss Wartenberg.     . NS-Bau aus dem 20. Jahrhundert.

KirchenBearbeiten

 
Wawelkathedrale
 
Marienbasilika
  • 11 Marienbasilika, pl. Mariacki 5 (Ostseite des Großen Marktes).     . Backsteingotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Gotik, der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus und des Jugendstils. Hier befinden sich zahlreiche Kunstwerke, wie zum Beispiel der Marienaltar von Veit Stoß. Von der Türmerstube in 54 Metern Höhe bläst zu jeder vollen Stunde ein Feuerwehrmusiker das Trompetensignal Hejnał. Dieses bricht scheinbar mitten in der Melodie ab. Der Legende nach soll dies an den Mongolensturm von 1241 erinnern, bei dem der Türmer beim Blasen des Warnsignals mit einem Pfeil erschossen worden sei. Bei dieser Geschichte handelt es sich aber wohl um eine Erfindung des 20. Jahrhunderts.
 
Jesuiten- und Andreaskirche
  • 12 Jesuitenkirche (Peter-und-Paul-Kirche), ul. Grodzka 52a.     . Frühbarocke Kirche aus dem 16. Jahrhundert, nach dem Vorbild der Kirche Il Gesù in Rom, gilt als die erste barocke Kirche Polen-Litauens.
  • 13 Franziskanerbasilika, pl. Wszystkich Świętych 5 (ul. Franciszkańska).     . Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik, Neugotik und des Jugendstils.
  • 14 Paulinerbasilika (St. Michael und Stanislaus bzw. Skałka), ul. Skałeczna 15.     . Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik und des Barocks. In der Krypta befindet sich seit den 1880er-Jahren eine Art Pantheon verdienter Polen, hier liegen z. B. der spätmittelalterliche Diplomat und Chronist Jan Długosz, der Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski, die Künstler Stanisław Wyspiański und Karol Szymanowski sowie der Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz begraben.
  • 15 Andreaskirche, ul. Grodzka 54.     . Kirche aus dem 11. Jahrhundert, ursprünglich romanisch, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock.
 
Fronleichnamsbasilika
  • 16 Fronleichnamsbasilika, ul. Bożego Ciała 26.     . Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Hochbarocks.
  • 17 Adalbertkirche, Rynek Główny 2.     . Ursprünglich romanisch aus dem 10. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock.
  • 18 Annakirche, ul. św. Anny 13.     . Ursprünglich gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Barock und des Rokoko.
  • 19 Augustinerkirche (St. Katherina von Alexandria und Margarethe), ul. Augustiańska 9.     . Kirche aus dem 14. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barock.
  • 20 Dominikanerbasilika (Dreifaltigkeitskirche), ul. Stolarska 12.     . Backsteingotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen des Barocks, der Neugotik und des Jugendstils.
  • 21 Josefskirche in Podgórze, ul. Zamoyskiego 2.     . Neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • 22 Zisterzienserkloster Mogila, ul. Klasztorna 11 (Stadtteil Mogiła).     . Gotisch-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik, der Renaissance und des Spätbarocks.
  • Die Ägidiuskirche - romanisch-gotische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Romanik und des Barock.
  • Die Agneskirche - gorisch-barocke Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Gotik und des Barock.
  • Die Auferstehungskapelle - klassizistische Friedhofskirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Barbarakirche - gotische-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barock.
  • Die Barmherzigkeitskirche - Renaissance-barocke Kirche aus dem 16. Jahrhundert mit Stilelementen der Renaissance und des Frühbarock.
  • Die Bartholomäuskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Hoch- und Spätbarocks.
  • Die Benediktkirche - romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik und der Gotik.
  • Die Bednediktinerkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik und des Barocks.
  • Die Bernhardinerkirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mehrfach umgebaut mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Bronisławakapelle - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Christi-Geburt-Kirche - gotisch-barocke Holzkirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Gotik und des Barocks.
  • Die Dominikanerinnenkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Dreifaltigkeitskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Floriansbasilika - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Hochbarocks.
  • Die Heilig-Kreuz-Kirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, des Backsteingotik, der Renaissance und des Barocks.
  • Die Herz-Jesu-Basilika - neogotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Jugendstils.
  • Die Kleparzer Herz-Jesu-Kirche - Jugendstil-Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neuromanik und des Klassizismus.
  • Die Neuwelter Herz-Jesu-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neugotik und des Jugendstils.
  • Die Herz-Mariä-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen der Neugotik und des Jugendstils.
  • Die Altstädter Johanneskirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen des Hoch- und Spätbarocks.
  • Die Josef-Schutz-Kirche - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • Die Josefskapelle - neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Stilelementen des Jugendstils.
  • Die Altstädter Josefskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kamaldulenserkirche - frühbarocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kapuzinerkirche - hochbarocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Karmelitenbasilika - gotisch-barocke Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Hochbarocks.
  • Die Altstädter Kasimirkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Kreuzerhöhungskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Lazaristenkirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Loretokirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Lourdeskirche - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Margarethen- und Judithkirche - barocke Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Warschauer-Vorstädter Mariä-Empfängnis-Kirche - neugotische Kirche aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Wesołaer Mariä-Empfängnis-Kirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Markuskirche - gotisch-barocke Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Stilelementen der Backsteingotik und des Barocks.
  • Die Martinskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Nikolauskirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 11. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Barocks.
  • Die Norbertanerinnenkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Gotik und des Barocks.
 
Piaristenkirche
  • Die Altstädter Piaristenkirche - Rokoko-Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Salvatorkirche - romanisch-barocke Kirche aus dem 10. Jahrhundert mit Stilelementen der Romanik, der Renaissance und des Barocks.
  • Die Theresienkirche - barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.
  • Die Thomaskirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
  • Die Vinzenzkirche - neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert.
 
Visitantinnen-Kirche
  • Die Visitantinnen-Kirche - barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert mit Stilelementen des Spätbarocks und des Rokoko.

SynagogenBearbeiten

 
Alte Synagoge

Die meisten Synagogen befinden sich im Stadtteil Kazimierz, der auch das jüdische Viertel genannt wird.

  • 23 Alte Synagoge, ul. Szeroka 24.     . Synagoge im Stil der Backsteingotik und Renaissance. Sie wurde im 15. Jahrhundert gegründet, ist damit die älteste erhaltene Synagoge in Krakau und war die Keimzelle der jüdischen Gemeinde in Kazimierz. Der heutige Bau stammt im Kern von 1550 und wurde vom italienischen Architekten Mateo Gucci entworfen. Die Vorhalle mit den beiden Frauen-Betsälen wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hinzugefügt.
  • 24 Tempel-Synagoge, ul. Miodowa 24.     . 1860–62 erbaute reformierte Synagoge im maurischen Stil.
  • 25 Kupa-Synagoge, ul. Miodowa 27.     . Barocke Synagoge, erbaut 1643 aus Spenden an die Kasse der jüdischen Gemeinde (Kahal). Der Name leitet sich von kupat ab, dem hebräischen Wort für Gemeindekasse.
  • 26 Remu-Synagoge, ul. Szeroka 40.     . Renaissance-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist nach Rabbi Moses Isserles benannt, der nach seinen hebräischen Initialen auch Rema oder Remu genannt wird.
  • 27 Hohe Synagoge, ul. Józefa 38.     . Renaissance-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert.

BauwerkeBearbeiten

  • 28 Tuchhallen, Rynek Główny 3 (in der Mitte des Hauptmarkts).     . Ursprünglich gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert, der Mitte des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance umgebaut worden ist. Größter Renaissance-Bau seiner Art in Europa. Wie der Name sagt, dienten die Hallen dem Handel von Textilien. Einen weiteren Umbau erfuhren die Tuchhallen in den Jahren 1875–1878, wobei die neogotischen Arkaden entlang der Längsseiten entstanden. Die Säulenkapitelle entwarf seinerzeit Jan Matejko. Im Obergeschoss befinden sich Ausstellungsräume des Krakauer Nationalmuseums mit Malerei des 19. Jahrhunderts (u. a. Werke Matejkos). Im Durchgang im Untergeschoss werden heute Souvenirs verkauft.
  • 29 Florianstor mit Rest der Stadtmauer.     . Das gotische Stadttor aus dem 14. Jahrhundert befindet sich auf der Nordseite der Altstadt. Für seine Verteidigung war einst die Pelzmacher-Gilde zuständig. Das Tor ist Teil des Krakauer Königswegs: Auf ihrer Krönungsprozession von der Florianskirche zum Wawel traten die polnischen Könige hier in die Stadt ein. Der barocke Turmhelm aus Bronze wurde 1660 aufgesetzt. Damit erreicht der Bau eine Höhe von 34,5 Metern. Die Südseite des Turms ist mit einem Basrelief des Heiligen Florians aus dem 18. Jahrhundert verziert. Als die mittelalterliche Stadtbefestigung im 19. Jahrhundert beseitigt wurde, blieb der Abschnitt mit dem Florianstor verschont, um die Altstadt vor starken Nordwinden zu schützen.
  • 30 Barbakan.     . Das dem Florianstor vorgelagerte, 1498/99 errichtete spätmittelalterliche Rondell aus Backstein ist die größte erhaltene Barbakane Europas. Sie sollte die damalige polnische Hauptstädte gegen Angriffe, vor allem von Seiten des Osmanischen Reichs und der Tataren, schützen. Da die Stadt im Süden natürlichen Schutz durch die Weichsel, im Westen und Osten durch Sumpfgebiete hatte, war die Nordseite am verwundbarsten und wurde besonders befestigt.
 
Słowacki-Theater
  • 31 Słowacki-Theater, pl. Świętego Ducha 1.     . Prächtiger Theaterbau, 1891–93 errichtet im eklektischen Stil. Als architektonisches Vorbild diente die Opéra Garnier in Paris. Als lokale Besonderheit wurden jedoch am Dach Fratzengesichter hinzugefügt, die an diejenigen an den Tuchhallen auf dem Hauptmarkt erinnern. In der Zeit der polnischen Teilungen genoss die polnische Kultur im österreichisch beherrschten Teil etwas größere Freiheit als im preußischen und russischen. So spielte das Stadttheater der einstigen Hauptstadt Krakau eine besondere Rolle für die Erhaltung der Nationalkultur. Hier wurden Werke des jungpolnischen Dramatikers Stanisław Wyspiański uraufgeführt, darunter 1901 Wesele („Die Hochzeit“), mit dem er sein Volk zum Aufstand gegen die Fremdherrschaft aufrief. Seit 1909 trägt das Theater den Namen Juliusz Słowackis, eines der polnischen Nationaldichter.
  • 32 Altes Theater, ul. Jagiellońska 5 bzw. plac Szczepański 1.     . Das Gebäude des Alten Nationaltheaters wurde 1841–1843 errichtet. Ab 1865 spielte hier die Schazspielerin Helena Modrzejewska, deren Namen das Theater heute trägt. Bei einer Renovierung in den Jahren 1903–1906 erhielt es seine Jugendstil-Ornamentik.
 
Collegium Maius
  • 33 Collegium Maius, ul. Jagiellońska 15.     . Der backsteingotische Bau stammt aus der Zeit um 1400 und ist das älteste erhaltene Gebäude der 1364 gegründeten Krakauer Universität. Ursprünglich waren im Erdgeschoss die Unterrichtsräume, im Obergeschoss die Bibliothek und Wohnräume der Professoren untergebracht. Hier studierte in der 1490er-Jahren Nikolaus Kopernikus Mathematik und Astronomie. Nach und nach bezog die Universität weitere Gebäude. Heute dient das Collegium Maius als Museum der Universität.
  • 34 Rathausturm, Rynek Główny.     . Gotischer Turm des Rathauses aus dem 13. Jahrhundert. Er besteht teils aus Backstein, teils aus Steinblöcken und ist 70 Meter hoch. Im 17. Jahrhundert bekam er einen barocken Turmhelm. Seit einem Sturm im Jahr 1703 ist der Turm leicht geneigt. Bei der Abtragung des baufälligen gotischen Rathauses im Jahr 1820 blieb nur der Turm erhalten. Er beherbergt heute das stadtgeschichtliche Museum, außerdem kann die Aussichtsplattform bestiegen werden. Im Keller ist das Ludow-Theater untergebracht.
  • 35 August-Witkowski-Lyzeum (V Liceum Ogólnokształcące im. Augusta Witkowskiego), ul. Studencka 12.     . Das prächtige Schulgebäude im Neorenaissance-Stil wurde 1893–95 für die unter Kaiser Franz Joseph gegründete Oberrealschule erbaut. Seit 1921 trägt sie den Namen des Physikers August Witkowski. Zahlreiche prominente Krakauer gingen hier zur Schule, z. B. der Außenminister Józef Beck, die Regisseurin Małgorzata Szumowska und die Schauspielerin Alicja Bachleda-Curuś.
  • 36 Kossakówka, pl. Juliusza Kossaka 4 (Stadtteil Nowy Świat, etwas abseits der aleja Zygmunta Krasińskiego).     . Ehemaliger Adelssitz der Familie Kossaków, 1851 erbaut im neogotischen Stil. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war hier ein Treffpunkt der Krakauer Intellektuellen und Künstler.
 
Collegium Nowodworski
  • Das Collegium Broscianum - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert wurde von den Jesuiten in Auftrag gegeben.
  • Das Collegium Iuridicum - gotisch-Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 14. Jahrhundert. Neben dem Collegium Maius das älteste erhaltene Gebäude der Krakauer Universität.
  • Das Collegium Kołłątaj - klassizistischer Bau der Krakauer Universität aus 18. Jahrhundert.
  • Das Collegium Minus - gotisch-Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 15. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert ausgebaut.
  • Das Collegium Novum - neugotischer Bau der Krakauer Universität aus 19. Jahrhundert. Hier wurde in der NS-Zeit die Sonderaktion Krakau durchgeführt.
  • Das Collegium Nowodworski - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert. Hier studierte unter anderem König Johann III. Sobieski.
  • Das Collegium Śniadecki - Renaissance Bau der Krakauer Universität aus 16. Jahrhundert, später im Barockstil ausgebaut.
  • Das Collegium Witkowski - neugotischer Bau der Krakauer Universität aus 19. Jahrhundert.
  • Das Collegium Wróblewski - spätbarocker Bau der Krakauer Universität aus 18. Jahrhundert.
  • Die Musikakademie - Neoklassizistischer-Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Philharmonie - neobarocker Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Polnische Nationalbank - neoklassizistischer Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Die Polnische Sparkasse - neoklassizistischer Bau aus dem 20. Jahrhundert.
  • Das Rathaus von Kazimierz - gotisch-Renaisance Bau aus dem 14. Jahrhundert, steht auf dem Marktplatz der ehemals eigenständigen Stadt Kazmierz.
  • Das Neues Rathaus von Podgórze - Historismus Bau aus dem 19. Jahrhundert, steht auf dem Marktplatz der ehemals eigenständigen Stadt Podgórze.
  • Die Wirtschaftsakademie - Neobarocker Bau aus dem 19. Jahrhundert.
  • Die Woiwodschaftsamt - Eklektizismus-Bau aus dem 19. Jahrhundert.

PalaisBearbeiten

 
Villa Decius
 
Kunst-Palais
 
Mańkowski-Palais
 
Wielopolski-Palais
 
Zbaraski-Palais

FortsBearbeiten

 
Fort Benedikt

Nach der Annexion Krakaus durch die Habsburgermonarchie ließen die Österreicher unter Kaiser Franz Joseph I. zahlreiche Forts und Bastionen um Krakau errichten, um die Stadt gegen einen erwarteten russischen Angriff zu verteidigen. In acht Ringen wurden fast hundert Bastionen und Forts errichtet. Als es dann im Ersten Weltkrieg zu dem russichen Angriff kam, konnte die Festung Krakau diesen abwehren. Die älteren Forts wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben, aber zum Teil als Baudenkmäler erhalten. Andere Teile der Festung wurden noch bis in die 1990er-Jahre militärisch genutzt. Heute verbindet eine touristische Wander- und Radroute (Szlak Twierdzy Kraków) einige der Bastionen und Forts.

Zu den Überresten dieser Festungsanlagen gehören u. a.:

  • die Bastionen am Wawel
  • 37 Bastion Kleparz      nördlich der Innenstadt
  • 38 Warschauer Lünette    in der Nähe des Rakowicki-Friedhofs
  • 39 Bastion Lubicz      am Rondo Mogilski in Grzegórzki
  • 40 Fort St. Benedikt    (Artillerieturm) auf dem Lasota-Berg in Podgórze
  • 41 Fort Kościuszko      am Kościuszko-Hügel.

Moderne ArchitekturBearbeiten

 
Tauron Arena
  • 42 Unity Tower (Szkieletor).     . Ein unfertiger Wolkenkratzer östlich der Altstadt. Mit dem Bau wurde 1975 begonnen, er wurde jedoch 1979 aufgrund finanzieller Probleme abgebrochen und blieb als Investitionsruine stehen. Seither gab es immer wieder Pläne, wie man das Gebäude fertigstellen und nutzen könnte, sie wurden aber nie realisiert. Seit März 2016 wird wieder weitergebaut.
  • Der K1 - ein Wolkenkratzer östlich der Altstadt, der in den 1970er Jahren gebaut wurde.
  • Der Salwator Tower - ein Wolkenkratzer westlich der Altstadt, der in den 2000er Jahren gebaut wurde.
  • Das Kongresszentrum - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Expo Kraków - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Tauron Arena - ein modernes Gebäude aus den 2010er Jahren.
  • Der Manggha - ein jappanischer Ausstellungspavillion aus den 1990er Jahren.

DenkmälerBearbeiten

 
Adam-Mickiewicz-Denkmal
  • 43 Adam-Mickiewicz-Denkmal, Rynek Główny.     . Es erinnert an den polnischen Nationaldichter Adam Mickiewicz (1798–1855). Das Standbild wurde von Teodor Rygier geschaffen und 1898 anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters eingeweiht. Während der Besatzung Polens durch deutsche Truppen wurde es 1940 zerstört, nach Kriegsende aber 1955 wiedererrichtet. Wenn sich Krakauer in der Innenstadt treffen wollen, verabreden sie sich oft am Adaś („Adamchen“).
 
Grunwalddenkmal
  • 44 Grunwalddenkmal.     . Reiterstandbild des polnisch-litauischen Königs Władysław II. Jagiełło, der 1410 in der Schlacht bei Grunwald bzw. Tannenberg die Truppen des Deutschen Ordens besiegte. Das Denkmal wurde 1910 zum 500. Jahrestag der Schlacht errichtet und ist von Antoni Wiwulski entworfen.
  • 45 Denkmal für den Hund Dżok (Pomnik psa Dżoka), bulwar Czerwieński (am Ufer der Weichsel zwischen Wawel und Grunwald-Brücke).     . Von Bronisław Chromy gestaltetes und 2001 eingeweihtes Denkmal. Der treue Hund Dżok wurde 1990–91 am Kreisverkehr rondo Grunwaldzkie gesehen, wo er vergeblich auf sein verstorbenes Herrchen wartete.
  • 46 Wawel-Drache (Smok Wawelski).     . Die 6 Meter hohe Bronzestatue wurde 1969 von Bronisław Chromy geschaffen und 1972 vor der Drachenhöhle am Fuß des Wawel aufgestellt. Sie erinnert an die Sage vom Wawel-Drachen, der zur Zeit des mythischen Stadtgründers Krak die Gegend von Krakau heimgesucht haben soll. Der Herzog versprach demjenigen, der den Drachen töten würde, die Hand seiner Tochter Wanda. Viele Ritter scheiterten bei dem Versuch. Schließlich gelang es einem Schuster, der ein Lammfell mit Schwefel füllte. Der Drache fraß das vermeintliche Lamm und bekam durch den Schwefel einen riesigen Durst. Er soff so viel Wasser aus der Weichsel, bis er platzte. Die Drachenstatue "speit Feuer": Eine Gasflamme in ihrem Maul wird im Abstand von ca. 5 Minuten entzündet.

EhrenhügelBearbeiten

 
Kościuszko-Hügel

Krakau hat eine lange Tradition der Aufschüttung von Ehrenhügel, für verstorbene bedeutende Persönlichkeiten. Von den ursprünglich acht Ehrenhügel sind noch fünf erhalten.

  • 47 Krak-Hügel.     . Der Krak-Hügel wurde um 500 v.Chr. als Grabhügel einer unbekannten Person der Przeworsker Kultur auf dem Kalkfelsen Lasota südlich der Weichsel aufgeschüttet. Später wurde er mit dem legendären Gründer von Krakau, Krak, in Verbindung gebracht. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt.
  • 48 Wanda-Hügel.     . Der Wanda-Hügel wurde um 500 v.Chr. als Grabhügel einer unbekannten Person der Przeworsker Kultur im heutigen Stadtteil Nowa Huta aufgeschüttet. Später wurde er mit der Tochter Wanda des legendären Gründer von Krakau, Krak, in Verbindung gebracht.
  • 49 Kościuszko-Hügel.     . Der Kościuszko-Hügel wurde 1820–1823 zu Ehren des polnischen Nationalhelden Tadeusz Kościuszko im Stadtwald aufgeschüttet. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt und der Beskiden bis zur Tatra.
  • 50 Piłsudski-Hügel.     . Der Piłsudski-Hügel wurde 1934–1937 zu Ehren des polnischen Marschalls Józef Piłsudski im Stadtwald aufgeschüttet. Vom Gipfel ergibt sich ein weites Panorama der Stadt und der Beskiden bis zur Tatra.
  • 51 Johannes-Paul-II.-Hügel.     . Der Johannes-Paul-II.-Hügel wurde 1997 zu Ehren des Papstes Johannes Paul II. südlich der Weichsel im Stadtteil Dębniki aufgeschüttet.

MuseenBearbeiten

 
Königsschloss

Aufgeführt sind nur einige der bekanntesten der mehr als hundert Museen Krakaus.

  • Museen des Wawel
    • 52 Audienzgemächer des Wawelschlosses.     . Die Thronräume der polnischen Könige mit Möbeln und Kunstwerken der Renaissance.
    • Private Königsgemächer des Wawelschlosses.   . Die Wohnräume der polnischen Könige mit Möbeln und Kunstwerken der Renaissance.
    • Kronschatz des Wawelschlosses.   . Kunst der polnischen Königskrone.
    • Waffenkammer des Wawelschlosses.   . Waffensammlung der polnischen Könige.
    • Kunst des Ostens auf dem Wawelschlosses.   . Kunstsammlung aus Gegenständen, die König Johann III. Sobieski 1683 bei der Entsatzung von Wien von den Osmanen erbeutete.
    • Versunkener Wawel.     . Ausstellung zu den nicht mehr erhaltenen Gebäuden auf dem Wawel.
    • 53 Drachenhöhle.     . Karstschauhöhle unter dem Wawelschloss.
    • 54 Kathedralmuseum.   . Das Museum stellt den Kirchenschatz der Kathedrale, unter anderem die Kronjuwelien aus.
    • 55 Königsgräber und Sigismundglocke.     . Königsgräber in den Krypten der Wawelkathedrale und die Sigismundglocke im Glockenturm.
    • 56 Königliche Schlossgärten.     . Rekonstruierte Renaissancegärten der Königin Bona Sforza aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
    • Zum Wawel-Museum gehören auch das Schloss Pieskowa Skała und der Gutshof Stryszów, die sich außerhalb der Stadtgrenzen von Krakau befinden.
  • Nationalmuseum
 
Klösterchen des Czartoryski-Museum
    • 57 Hauptgebäude, Edificio principale (Gmach Głowny): Al. 3 Maja 1, 30-062.     . In mehrere Sammlungen gegliedert mit über einer Million Kunstwerken.
    • 58 Czartoryski-Museum, Museo Czartoryski ul. Św. Jana 19, 31-017.     . Das älteste öffentliche Museum Polens geht auf das 18. Jahrhundert zurück mit Werken von Leonardo da Vinci, Rembrandt, Raffalo und vielen anderen namhaften Künstlern. Bekanntestes Ausstellungsstück ist da Vinci’s Polnische Mona Lisa. Das Museum befindet sich in der nördlichen Altstadt.
    • 59 Czartoryski-Bibliothek.   . Das Bibliothekmuseum beherbert über 70.000 alte Drucke und 3.000 Manuskripte vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
    • 60 Europeum.     . Europäische Kunst im gotischen Alten Speicher mit Kunstwerken von der Spätgotik bis zum Barock und der Klassik, unter anderem von Paolo Veneziano, Pieter Brueghel dem Jüngeren, Lucas Cranach dem Jüngeren, Lorenzo Lotto, Nicolaes Maes, Cornelis de Vos und Bertel Thorvaldsen.
    • 61 Galerie der Tuchhallen.     . Polnische Malerei und Plastik aus dem 19. Jahrhundert. Das Museum befindet sich auf dem Krakauer Marktplatz.
    • 62 Erasmus-Ciołek-Bischofspalast.     . mittelalterliche, insbesondere gotische Kunst aus Krakau
    • 63 Jan-Matejko-Haus, ul. Floriańska 41 31-019.     . Das Museum am Königsweg der Altstadt ist dem Maler Jan Matejko gewidmet.
    • 64 Wyspiański-Museum, Museo Wyspianski ul. 11, Szczepańska.     . Das Museum in der Altstadt ist dem Maler Stanisław Wyspiański gewidmet.
    • 65 Józef-Mehoffer-Haus, Casa Mehoffer ulicy Krupniczej 26.     . Das Museum in der Altstadt ist dem Maler Józef Mehoffer gewidmet.
    • 66 Emmerich-Hutten-Czapski-Museum.     . Das Museum ist einer Münzsammlung gewidmet.
    • Zum Nationalmuseum gehört auch die Villa Atma in Zakopane, die sich außerhalb der Stadtgrenzen von Krakau befinden.
  • Stadtmuseum
 
Barbakane
 
Keller unter dem Markt
    • 67 Hauptgebäude.     . Das Museum am Hauptmarkt im Palais Krzysztofory ist der Stadtgeschichte Krakaus gewidmet.
    • 68 Theatermuseum.   . Das Museum im Haus unter dem Kreuz in der Altstadt ist der Geschichte des Theaters in Krakau gewidmet.
    • 69 Alte Synagoge, Szeroka 24.     . Das Museum in der Alte Synagoge ist der jüdischen Gemeinde Krakaus vom Mittelalter zur Gegenwart gewidmet.
    • 70 Adlerapothekenmuseum.     . Das Museum in der Adlerapotheke im ehemaligen jüdischen Ghetto ist dem jüdischen Ghetto gewidmet.
    • 71 Pommernstraßemuseum.   . Das Museum im Gestapo-Folterkeller ist der Geschichte Krakaus von 1939 bis 1956 während der NS-Besatzung und des Stalinismus gewidmet.
    • 72 Celestat.   . Das Museum ist der mittelalterlichen Schützenvereinigung Krakaus gewidmet.
    • 73 Hipolitów-Haus.     . Das Museum ist die Rekonstuktion eines typischen Wohnhauses des Stadtbürgertums Krakaus aus dem 17. bis 18. Jahrhundert.
    • 74 Zwierzyniec-Haus.   . Das Museum ist die Rekonstuktion eines typischen Wohnhauses des Randbereichs Krakaus aus dem 19 Jahrhundert.
    • 75 Rathausturm.     . Das Museum ist die Rekonstuktion des mittelalterlichen Rathauses der Stadt. Von dem obersten Geschoss hat man einen schlönen Blick auf die Altstadt.
    • 76 Barbakan.     . Das Museum ist die Rekonstuktion der mittelalterlichen Wehranlagen der Stadt.
    • Stadtmauer.   . Das Museum ist ein Rundgang über den erhaltenen Teil der Stadtmauer.
    • 77 Nowa Huta Museum.   . Das Museum ist die Rekonstuktion einer typischen Arbeiterwohnung aus der Zeit des Kommunismus in Krakau.
    • 78 Oskar Schindlers Emalienfabrik.     . Das Museum ist die Rekonstuktion der Emalienfakrik, in der Oskar Schindler Zwangsarbeiter aus dem jüdischen Ghetto beschäftigt hat und einige von ihnen vor der Deportation nach Auschwitz retten konnte.
    • 79 Keller unter dem Hauptmarkt.     . Das Museum ist die Rekonstuktion der Keller und Gewölbe unter dem Hauptmarkt.
    • Podgórze-Museum. Das Museum ist befasst sich mit der Geschichte der Stadt Podgórze.
    • KL Plaszow. Das Museum ist befasst sich mit der Geschichte des NS-Konzentrationslager Plaszow in Podgórze.
  • 80 Museum der Heimatarmee.     . Das Museum widmet sich der Geschichte der Heimatarmee während des Zweiten Weltkriegs.
  • 81 Museum der Volksrepublik, osiedle Centrum E1.   . Das Museum widmet sich der Geschichte der Volksrepublik Polen. Es befindet sich in Nowa Huta.
  • 82 Luftfahrtmuseum (Muzeum Lotnictwa Polskiego), Al. Jana Pawła II 39. Tel.: +48 (0)12 6428700.     . Das sehr interessante Museum bietet eine große Sammlung an Fluggeräten und Flugtechnik. Dazu gibt es eine Ausstellung über den kalten Krieg. Interessant auch eine Sammlung alter deutscher Flugzeuge aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Das Museum befindet sich im Stadtteiil Czyżyny östlich der Innenstadt. Die Bahnlinie 12 endet in der Nähe des Museums, dann sind es noch 10 Minuten zu Fuß. Geöffnet: Di-So 09:00-19:00. Preis: Eintritt: PLN 10/5 (Erw./Kinder, Studenten); Dienstags Eintritt frei.
  • 83 Manggha-Haus, Konopnickiej 26, 30-302 Kraków.     . Das Museum beherbergt Japanische Sammlungen. Er liegt auf der gegenüberliegenden Weichselseite vom Wawel.
  • 86 Kunstpalast.     . Das Museum im Jugendstil zeigt wechselnde Ausstellungen moderner Kunst.
  • 87 Kunstbunker.     . Moderne Kunst in der Westlichen Altstadt mit wechselnden Austellungen.
 
Universitätsmuseum
  • 89 Universitätsmuseum.     . Museum der Jagiellonnen-Universität mit zahlreichen mittelalterlichen Ausstellungstücken, unter anderem einen der ersten Globen mit Amerika sowie den Instrumenten von Nicolaus Copernicus.
  • 90 Pharmazeutisches Museum.     . Am Königsweg in der Altstadt gelegen ist es eines der Ältesten Medizinmuseen der Welt.
  • 91 Archäologisches Museum.     . Mit den Dauerausstellungen: 1000 Jahre Krakau und Ägypten. Das Museum befindet sich in der südlichen Altstadt am Planty-Park. Von seinen Renaissance-Gärten bietet sich ein imposanter Blick auf den Wawel.
  • 92 Geologisches Museum.   . Geologisches Museum der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • Naturkundemusem.   . Naturkundemusem der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • Paläobotanisches Museum.   . Paläobotanisches Museum der Polnischen Akademie der Wissenschaften.
  • 93 Ethnographisches Museum.     . Das Museum im Alten Rathaus von Kazimierz zeigt die Volskunst verschiedener Völker.
  • 94 Jüdisches Museum Galizien.     . Das Museum zeigt die jüdische Vergangenheit und Gegenwart Krakaus aus einem zeitgenössischen Blickwinkel.

Straßen und PlätzeBearbeiten

 
Ulica Basztowa (Teil der Ringstraße)
  • 95 Hauptmarkt (Rynek Główny).     . Mittelalterlicher Marktplatz, im Jahr 1257 in der heutigen Form angelegt. Er hat eine quadratische Form mit jeweils 200 Meter Seitenlänge, was ihn zu einem der größten mittelalterlichen Plätze in Europa macht. In seiner Mitte stehen die Tuchhallen im Renaissance-Stil. Auf dem Platz stehen auch die romanische Adalbertkirche, der Rathausturm und das Adam-Mickiewicz-Denkmal. Umgeben ist er von der Marienkirche sowie repräsentativen Palais und Bürgerhäusern. Es gibt zahlreiche gastronomische Einrichtungen, die bei schönem Wetter ihre Sitzgelegenheiten im Freien auf dem Platz aufbauen.
  • Ringstraße (I obwodnica). Um die im 19. Jahrhundert anstelle der mittelalterlichen Stadtbefestigung angelegte Grünanlage Planty führt eine Ringstraße. Sie ist von zahlreichen repräsentativen Bauten aus der k.u.k.-Zeit gesäumt, womit sie etwas an die Wiener Ringstraße erinnert. Der Ring hat eine Gesamtlänge von 3,7 Kilometern und wird von Straßenbahnen befahren.
  • 96 Aleje Trzech Wieszczów (Allee der drei Dichter; II obwodnica).   . Überbegriff für aleja Juliusza Słowackiego, aleja Adama Mickiewicza und aleja Zygmunta Krasińskiego, die jeweils ineinander übergehen und nach bedeutenden polnischen Dichtern benannt sind. Sie bilden den westlichen und nordwestlichen Teil der zweiten Ringstraße, die die Innenstadt (I. Bezirk) umgibt, und wurden in den 1930er-Jahren anstelle einer früheren Ringeisenbahnlinie angelegt. Gesäumt sind die Alleen von Wohngebäuden im Stil der klassischen Moderne und des Neoklassizismus, aber auch Repräsentationsbauten wie dem Nationalmuseum, der Landwirtschaftsuniversität und der Akademie für Bergbau und Hüttenwesen.
 
Platz der Helden des Ghettos
  • 97 Platz der Helden des Ghettos (Plac Bohaterów Getta).     . Der frühere Kleine Markt (Mały Rynek) der einst selbstständigen Stadt Podgórze. Während des Zweiten Weltkriegs richteten die Nationalsozialisten hier das jüdische Ghetto ein. Seit 2005 ist der Platz als Gedenkstätte gestaltet: 70 leere Stühle sind über den Platz verteilt, die an die Opfer und Helden des Ghettos erinnern. An dem Platz (Hausnr. 18) befindet sich die Apotheke unter dem Adler, deren nichtjüdischer Besitzer den Insassen des Ghettos half. Dort ist heute ein Museum eingerichtet.
  • 98 Plac Nowy (Neuer Platz).     . Platz im Zentrum des jüdischen Teils von Kazimierz. Er wurde Anfang des 19. Jahrhundert anstelle des früheren Libuszhof angelegt (damit ist er im Vergleich zu den sehr alten Strukturen in Kazimierz „neu“). In der Mitte des Platzes befindet sich ein runder Flachbau (Okrąglak), von den Einheimischen auch rondel („Kochtopf“) genannt. Dieser war einst ein jüdischer Schlachthof für Geflügel. Später wurde er zur Markthalle umgewandelt, heute beherbergt er Imbisstände, die bis in die Nacht geöffnet haben.
  • Die Weichselboulevards – Spazier- und Fahrradwege entlang der Weichsel.

Parks und GärtenBearbeiten

 
Planty
  • 99 Planty.     . Der Altstadtkern ist von einem über drei Kilometer langen grünen Promenadenring umgeben, der am Wawel beginnt und endet. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nach der Abtragung der mittelalterlichen Stadtmauer und Aufschüttung des Wehrgrabens angelegt.
  • 99 Błonia.     . Eine große Grünfläche westlich der Altstadt, die König Kazimierz der Große um die Mitte des 14. Jahrhunderts den Krakauer Bürgern zur Viehhaltung schenkte. Seitdem durfte die Fläche nicht bebaut werden und dies blieb so bis heute.
  • 99 Jordan-Park, zwischen aleja 3 Maja und ul. Reymonta.     . Die westlich der Altstadt gelegene Parkanlage schließt sich nördlich an die Błonia an. Sie wurde 1889 auf Initiative von Henryk Jordan am Ort einer ehemaligen Landesgartenschau angelegt. Es gibt einen Teich mit Tretbooten, Ausflugscafés sowie zahlreiche Büsten, die an bedeutende polnische Persönlichkeiten erinnern.
 
Museumsgärten
  • mittelalterliche Gärten sind noch bei den Klöstern der Zisterzienser, Bernhardinier und Pauliner erhalten, barocke bei den Klöstern der Missionare und der Kapuziner.
  • Die Gärten des Königsschlosses auf dem Wawel - sind ein Anfang des 16. Jahrhunderts angelegter Renaissance-Garten am Ostflügel des Königsschlosses.
  • Der Decius-Park - ist eine Parkanlage am Stadtwald Las Wolki, die in im Stil der Renaissance 1535 angelegt worden ist.
  • Die Gärten des Archäologischen Museums in Krakau - sind ein Anfang des 16. Jahrhunderts angelegter Renaissance-Garten in der Altstadt, der ursprünglich von den Unbeschuhte Karmeliten angelegt worden ist.
  • Der Botanische Garten - ist ein im Jahr 1783 östlich der Altstadt angelegter botanischer Garten der Universität Krakau.
  • Der Schützenpark - ist eine Parkanlage östlich der Altstadt, die 1831 von der Schützenvereinigung angelegt worden ist.
  • Der Krakauer Park - ist eine Parkanlage östliche der Altstadt, die 1885 nach Wiener Vorbild am Ort eines ehemals von den Österreichern militärisch genutzen Geländes angelegt worden ist.
  • Der Mehoffer-Garten - ist eine Parkanlage westlich der Altstadt, die 1907 von dem Künstler Józef Mehoffer auf seinem Privatgrundstück angelegt worden ist.
  • Der Stadtwald - der Stadtwald erstreckt sich nördlich der Weichsel über einen Großteil des hügeligen Westens Krakaus, der bereits Teil des Krakau-Tschenstochauer Juras ist. Hier befinden sich zahlreiche Karstformationen, der Krakauer Zoo, Klöster und Burgen sowie Weinberge.

FriedhöfeBearbeiten

 
Rakowicki-Friedhof
  • Der Rakowicki-Friedhof - aus dem Jahr 1801 mit zahlreichen historischen Grabmälern, einer der größten kommunalen Friedhöfe in Polen. 1920 um einen Soldatenfriedhof erweitert.
  • Der Remuh-Friedhof - jüdischer Friedhof aus dem Jahr 1551 mit zahlreichen Grabmälern aus der Renaissance und dem Barock, ältester erhaltener jüdischer Friedhof Krakaus.
  • Der Neuer Jüdischer Friedhof - jüdischer Friedhof aus dem Jahr 1800 mit zahlreichen Grabmälern aus dem 19. Jahrhundert, größter jüdischer Friedhof Krakaus.
  • Der Mogiła-Friedhof - aus dem Jahr 1347, ofiziell als kommunaler Friedhof eröffnet 1836 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Mogiła.
  • Der Alter Podgórze-Friedhof - aus dem Jahr 1784 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Podgórze.
  • Der Podgórze-Friedhof - aus dem Jahr 1900 mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Podgórze am Fuße des Krak-Hügels.
  • Der Evangelischer Friedhof - in der Zeit vor 1626 angelegt, mit zahlreichen historischen Grabmälern im Stadtteil Łuczanowice.
  • zahlreiche Soldatenfriedhöfe aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, als bei dem Einfall der russischen Armee in Galizien in der Schlacht bei Krakau in den ersten Monaten des Weltkriegs zahlreiche Soldaten auf beiden Seiten den Tod fanden.

AktivitätenBearbeiten

TheaterBearbeiten

 
Altes Theater
 
Słowicki-Theater

Aufgeführt sind nur einige der bekanntesten der mehr als 30 Theater Krakaus.

  • 1 Teatr Stary. Das Alte Theater in der Altstadt geht auf das 18. Jahrhundert zurück und gilt als traditionsreichste Bühne Krakaus. Es ist nach der Schauspielerin Helena Modrzejewska benannt, die hier 1865 erstmals auftrat.
  • 2 Teatr im. Juliusza Słowackiego (Teatr Miejski).     . Das Słowacki-Theater ist ein großer Prunkbau aus dem 19. Jahrhundert in der nördlichen Altstadt. Es ist nach dem Dichter Juliusz Słowacki benannt.
  • 3 Opera. Die Oper wurde 1954 gegründet, der Moderne Neubau von 2008 befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs.
  • 4 Operetka. Die Operette befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Oper.
  • 5 Teatr Bagatela. Das Theater Bagatela von 1918 befindet sich am Planty-Park unmittalbar nordöstlich der Altstadt. Es ist nach Dichter Tadeusz Boy-Żeleński benannt.
  • 6 Teatr STU. Das Theater STU von 1966 befindet sich an den Dichteralleen.
  • 7 Teatr Groteska. Das Theater Groteska von 1945 befindet sich an den Dichteralleen und entstand zunächst als Puppentheater für Kinder.
  • 8 Teatr KTO. Das Theater KTO von 1977 entstand zunächst als Studententheater, das auf öffentlichen Plätzen auftrat.
  • 9 Teatr Ludowy. Das Volkstheater von 1955 entstand im neuen stalinistischen Stadtteil Nowa Huta.
  • 10 Teatr Łaźnia Nowa. Das Theater Neues Bad von 2005 entstand ebanfalls im Stadtteil Nowa Huta, allerdings als junges neues Theater.
  • 11 Teatr Barakah. Das Theater Barakah von 2004 entstand ebanfalls als junges neues Theater im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.
  • 12 Teatr El-Jot. Das Theater El-Jot Krakauer Kammeropera von 1991 entstand ebanfalls im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.
  • 13 Teatr Nowy. Das Neue Theater von 2006 entstand ebanfalls im ehemals jüdischen Stadtteil Kazimierz.

KabarettBearbeiten

Krakau ist bekannt für seine alte Tradition des literarischen Kabaretts, die bis heute gepflegt wird.

  • 14 Piwnica pod Baranami. Eines der bekannteste Kabarett-Theater. Im "Piwnica pod Baranami" hatte die legendäre Chansonsängerin Polens Ewa Demarczyk ihre ersten Auftritte. Sie ist dem Kabarettkeller bis heute eng verbunden.
  • 15 Jama Michalika. Eines der bekannteste Kabarett-Theater.
  • 16 Loch Camelot. Ein neues, junges Kabarett.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Ballettnacht 2019
 
Pierogen Festival
  • Stündliches Trompetensignal vom Turm der Marienkirche (von einem Trompeter gespielt)
  • Internationales Festival der Seemannslieder (Shanties) - (Februar)
  • Internationales Festival des Alternativ- und Experimentaltheaters - Krakowskie Reminiscencje Teatralne - (März)
  • Tage der Orgelmusik - (April)
  • Off Camera - (April) - internationales Festival des unabhängigen Kinos
  • Krakowskie Noce - Krakauer Nächte - (von Mai bis September) - freier Eintritt zu fünf Nachtevents:
    • Nacht der Museen
    • Nacht der Theater
    • Nacht des Jazz
    • Cracovia Sacra Night (Kirchenmusik)
    • Nacht der Poesie
  • Photomonth - (Mai) - Photofestival
  • Internationales Festival der Kurzfilme - (Mai)
  • Juvenalia - Studentenfestival - (Mai)
  • ArtBoom Festival - (Juni)
  • Wianki - (Juni) - Fest des Sommeranfangs
  • Festival der jüdischen Kultur - (Juni) - eine der Höhepunkte des Krakauer Kulturjahres
  • Bajit Chadasz - jüdisches Kulturfestival
  • Jazzfestival im „Pod Baranami“ - (Juli)
  • Pierogi Festival auf dem Kleinen Markt
  • Festival „Klassische Musik an historischen Orten“ - (August)
  • Festival „Live Music Festival“ - (August)
  • Festival der Jazztrompeter - „Miles Davis Memorial Night“ - (September)
  • Festival „Sacrum Profanum“ - (September) - Moderne Musik in alterwürdigen Kirchengebäuden
  • Cracovia Music Festival - (September / Oktober) - Internationales Chorfestival und Orchesterfestival
  • Festival „Genius Loci“ in Kazimierz - (Oktober)
  • Festival „Unsound“ - (Oktober) - Festival der experimentellen Musik
  • Etiuda&Anima - (November) - internationales Filmfestival
  • Weihnachtsmarkt am Hauptmarkt - (November/Dezember)
  • Wettbewerb der Krakauer Weihnachtskrippen - (Dezember)

EinkaufenBearbeiten

 
Galeria Krakowska

Es gibt viele Wechselstuben in Krakau, die man auch nutzen sollte, da der Wechselkurs in der Regel besser ist als am Flughafen Krakau oder am Hauptbahnhof. Die Geschäfte in Krakau sind auch für polnische Verhältnisse nicht teuer und sehr günstig im Vergleich mit westeuropäischen. Auf Märkten und in kleineren Geschäften kann man immer ein paar Schnäppchen ergattern. Auf Märkten darf und soll man feilschen. In Polen gibt es keine Ladenöffnungszeitbeschränkungen für kleinere Gschäfte. Viele Geschäfte haben durchgehend 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche offen. Große Supermärkte müssen an manchen Sonntagen schließen.

In Krakau gibt es zahlreiche große Einkaufszentren, aber auch noch viele kleine Tante-Emma-Läden, in denen man nach dem besonderen Mitbringsel stöbern kann

  • 1 Galeria Krakowska.     . eine der größten Shoppingmalls in Polen, zentral gelegen am Hauptbahnhof.
  • 2 Bonarka City Center.     . große Shoppingmall südlich der Weichsel.
  • 3 Galeria Bronowice.     . große Shoppingmall im Nordwesten Krakaus.
  • 4 Galeria Kazimierz.     . große Shoppingmall östlich des Stadtteils Kazimierz.
  • 5 Centrum Handlowe Serenada.   . große Shoppingmall im Norden Krakaus.
  • 6 Tuchhallen.     . mittelalterliche Shoppingmall im Zentrum des Hauptsmarkts mit zahlreichen Souvenirläden.

KücheBearbeiten

 
Wierzynek, gilt als ältestes Restaurant Polens mit Traditionen, die bis Mitte des 14. Jahrhunderts zurück reichen.
 
Blick vom Restaurant im Schloss Wartenberg auf die Weichsel im Westen Krakaus.

Die polnische Küche hat viele Spezialitäten, wie Żurek, Bigos, Piroggen, Borschtsch, Uszka, Gołąbki, Flaki etc. zu bieten. Polnische Fleischprodukte genießen weltweit hohes Ansehen, so zum Beispiel die aus der Stadt stammende Krakauer. Weitere lokale Spezialitäten sind der Obwarzanek sowie der Bagel, der es vor allen in den USA zu enormer Beliebtheit gebracht hat. Zu den bekanntesten lokalen Brauereien zählt Okocim und Żywiec. Der Wodka, dessen Ursprung auf die unweit gelegene Stadt Sandomierz zurück geht, wird entweder klar, z.B. Wyborowa, mit Aromen, z.B. Grasovka oder Żołądkówka, angeboten. Der lokale Wodkaproduzent heißt Krakus. Auf den Stadtgebiet gibt es an den Südhängen des Silberberges oberhalb der Weichsel mehrer Weinberge, die sich um das Kloster Bielany gruppieren. In der nähren Umgebung gibt es weiter Weinberge. Auch Trinkhonig und Nalewkas altpolnische Spezialitäten mit Wurzeln in der Krakauer Gegend. Lebensmittel und Restaurantbesuche sind in Krakau preiswert. Siehe auch den entsprechenden Abschnitt zur polnischen Küche im Artikel zu Polen.

GünstigBearbeiten

Am günstigsten speist man in den zentrumsnahen oder im Studentenviertel gelegenen Universitätsmensen und den Milchbars, die als Bar Mleczny ausgeschildert sind.

  • Restauracja Monarchia, Kraków-Kazimierz, Józefa 6. Tel.: +48 12 430-60-13.
  • 1 U Babci Maliny, Ulica Sławkowska 17 (Altstadt). Uriges Interieur, gute traditionell polnische Küche im Milchbarstil zu günstigen Preisen, etwas versteckt im Keller eines Universitätsgebäudes.
  • Bistro Kulinarne Rozmaitosci, Podbrezezie 2 (Kazimierz). Schlichtes Bistro mit hausgemachten Pierogi, Suppen und Smoothies. Vielleicht die besten Pierogi in Krakau, günstige Preise, nur Barzahlung.
  • 2 Bar Smak, Karmelicka 10. Tel.: +48 (0)12 431 21 49. Kleines Lokal mit nur wenigen Plätzen, rasch überfüllt, aber sehr gute polnische Hausmannskost zu günstigen Preisen mit großen Portionen. Geöffnet: täglich 11-22 Uhr. Preis: Hauptspeisen ab 8 Zł., nur Barzahlung.
  • 3 Gościniec Pod Zamkiem, Kraków-Kazimierz, ul. Stradomska 11. Tel.: +48 12 292 22 12, E-Mail: .

MittelBearbeiten

  • 4 Podkolva, Plac Wolnica 10 (Stadtteil Kazimierz). Tel.: +48 (0)12-3414966. Gute polnische Küche in einem liebevollen Ambiente. Sehr schön ist der etwas verspielt gestaltete Innenhof mit seinen Frischluftplätzen. Geöffnet: 9.00 – 0.00 Uhr.
  • Restauracja Zdybanka, ul. Szczepańska 3/1 (zwischen Hauptplatz und Straßenbahnhaltestelle Teatr Bagatela). Tel.: +48 (0)12 426 4072, E-Mail: . In einem ebenerdigen Tonnengewölbe gelegen bietet dieses Restaurant vor allem gute Grillgerichte, auch vegetarische, die vom jungen Team mit frischen Ideen und einer dezent polnischen Note kreiert werden. Die Portionen sind reichlich, die Preise angesichts der guten Qualität günstig, der Service ist gut. Geöffnet: tägl. 11:00 - 23:00 Uhr.
  • 5 Restauracje Sioux, Rynek Główny 22 (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 (0)12 421 3462, E-Mail: . Das Sioux ist Teil einer Kette mit zur Zeit (März 2014) 8 Restaurants in polnischen Großstädten. Der Schwerpunkt liegt auf Steaks, die Qualität ist gut, der Preis zumal für die zentrale Lage in Ordnung, die Portionen reichlich, und das Restaurant ist liebevoll im Wildwest-Stil dekoriert.
  • 6 Szynk, ul. Podbrzezie 2 (an der Tempel-Synagoge). Tel.: +48 694 029 530. Feine polnische Küche, vor allem Fleischgerichte (z. B. Ente oder Kaninchen), aber auch Fisch; aufmerksame Bedienung. Geöffnet: täglich 12–22 Uhr. Preis: Hauptgerichte 25–48 zł, Fassbier 0,5 l 9 zł.

GehobenBearbeiten

  • 7 Restauracja Wierzynek, Rynek Główny 16, 31-008 Kraków (direkt am Hauptplatz). Tel.: +48 (0)12-424-9600, E-Mail: . Das Wierzynek sieht sich als eines der ältesten Restaurants Europas, sich auf das Wierzynek-Fest während des Kongresses von Krakau 1364 zurückführend. Es gibt hervorragendes Essen, das Haute Cuisine mit traditioneller polnischer Küche verbindet, in mittelalterlich-modernisiertem Ambiente mit exzellentem Service. Geöffnet: täglich 13.00 – 23.00 Uhr.
  • 8 Trzy Gęsi ("Drei Gänse"), ul. Kupa 7. Tel.: +48 602 690 494. Schickes Restaurant mit modern-europäischer Küche und saisonal wechselnder Karte. Die schmackhaften Kreationen werden auch optisch sehr schön hergerichtet. Die Portionen sind nicht klein, aber so, dass man auch mehrere Gänge schafft. Rechnung sollte man genau prüfen. Geöffnet: täglich 13–23 Uhr. Preis: Hauptgerichte 26–69 zł.

NachtlebenBearbeiten

Das Nachtleben findet zum großen Teil unter dem historischen Pflaster statt. In viele alte Backsteingewölbe zogen Cafés und Restaurants, Jazzclubs und Diskotheken ein. Hier pulsiert abends das Leben. In den letzten Jahren hat sich aber auch Kazimierz zum "In-Viertel" Krakaus entwickelt und läuft der Altstadt den Rang ab. Insbesondere um den "Plac Nowy" konzentrieren sich viele Bars und Kneipen.

UnterkunftBearbeiten

 
Blick vom Hotel & Palace Grand auf die Marienkirche am Marktplatz

Alle, die eine günstige und saubere Unterkunft suchen, sollten am besten in einem Studentenwohnheim übernachten (siehe Żaczek: Hotel Studencki). Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und auf Wunsch bekommt man auch ein Zimmer mit integriertem Bad (nur geringer Aufpreis). Es gibt auch Einbettzimmer. Die Ausstattung ist sehr modern und die Zimmer sind größtenteils frisch renoviert (Radio/Wasserkocher gibt es meistens auch). Die Rezeption ist rund um die Uhr besetzt und die Studenten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Hotel ist sehr gut gelegen am Rande des Zentrums. Supermärkte und Bahnhaltestellen befinden sich auch direkt in der Nachbarschaft.

HostelBearbeiten

  • 1 Hostel «Good Bye Lenin», ul. Berka Joselewicza 23, Krakau I. Kazimierz, PL 30-031. Tel.: +48 (0)12 4212030, E-Mail: . Herberge mit 14 Zimmer für insgesamt 72 Gäste; davon 8 mit gemeinsamem Badezimmer (5 x DZ, 1 x 4er MZ, 2 x 6er MZ) und 6 mit privatem Badezimmer, (4 x 6er MZ, 1 x 8er MZ, 1x 10er MZ). 3 Parkplatz-Stellplätze, (daher bei Bedarf voranmelden). Inmitten eines Werkstättengeländes auf der Hinterseite des Restauracja Pub Miodowa 44 ist die Herberge im angesagten Viertel Kazimierz plaziert. Vorteilhaft ist, dass das Gebäude nicht direkt an der Straße und somit lärmgeschützt liegt. Die Altstadt ist ca. 20 Min. und der Hauptbahnhof ca. 30 - 40 Min. zu Fuß entfernt. Geöffnet: Frühstück 08:15-11:30. Check-in: 14:00-24:00. Check-out: 11:00. Preis: DZ 120/140 PLN pZpN, 4Bett MZ 50/55 PLN pPpN, 6Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 8Bett MZ 45/50 PLN pPpN, 10Bett MZ 29/40 PLN pPpN. Preise inklusive BB. Preis Zweitangaben nach dem Schrägstrich beziehen sich auf die Hochsaison vom 1. Mai bis 31. Oktober. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Haartrockner, Fahrradvermietung (45 PLN/Tag), Fernseher mit SAT-Empfang. Gepäckaufbewahrung, Internetzugang (teilweise auch W-LAN), Küche (zur Benutzung) mit Kühlschrank, Reisebücher zum Ausleihen, Schließfächer (für Rucksäcke), Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle   Miodova, ist mit den  -Linien № 3, 9, 19, 24, 50 oder mit der Nachtlinie № 69 erreichbar.
    Vom Hauptbahnhof Krakau zur Untergrund-Straßenbahn-Haltestelle "Dworzec Główny Tunel" laufen und dort in die Straßenbahn № 50 Richtung Kurdwanów einsteigen. An der 3. Haltestelle Miodowa auf der Starowiślna-Str. aussteigen. In entgegengesetzter Fahrtrichtung zurücklaufen bis zur Kreuzung Berka Joselewicza Str. Dort rechts in diese einbiegen und nach ca. 30 m auf der rechten Seite, gleich nach dem Metropolitan Boutique Hotel, durch das Eisentor der Einfahrt auf das Werkstättengelände bis zum Herbergsgebäude.
  • 2 Hostel «Bursa Jagiellońska», ul. Śliska 14, Krakau XIII. Podgórze, PL 30-516. Tel.: +48 (0)12 3973113, Mobil: +48 (0)501 721949, Fax: +48 (0)12 3973118, E-Mail: . Herberge in einem polnischen Alt-Neubau und Wohngebiet. Bettwäsche und Tücher sind im Preis inbegriffen. Tücher sind auf Wunsch an der Rezeption zu erhalten. Geöffnet: Frühstück 07:30-11:00. Check-in: 11:00. Check-out: 11:00. Preis: EZ 65 PLN pZpN, DZ 110 PLN pZpN, 3Bett MZ 132 PLN pZpN, 4Bett MZ 164 PLN pZpN, 5Bett MZ 200 PLN pZpN, 6Bett MZ 240 PLN pZpN, 10% Ermäßigungen für Studenten, Lehrer und Pilger. Preise sind ohne Frühstück berechnet. BB kostet 12 PLN pPpN extra. Akzeptierte Zahlungsarten: Mastercard, Visa.
  • Verfügbare Ausstattung und Dienstleistungen: Handtücher (auf Kaution), Gepäckaufbewahrung, Internetzugang LAN (kein W-LAN), Raum für Fahrräder, Stadtpläne, Waschmöglichkeit / Waschmaschine.
  • Anreise: naheliegende ÖPNV-Haltestelle