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Pelzerhaus, Pelzerhäuser 11-12, Ostfriesisches Landesmuseum Emden - panoramio.jpg

Die Seehafenstadt Emden liegt im Mündungsgebiet der Ems in Ostfriesland. Emden ist nicht nur die kleinste kreisfreie, sondern auch die westlichste Seehafenstadt Deutschlands. Ihre 1.200-jährige Stadtgeschichte ist eng mit dem Seehafen verknüpft. Das Stadtbild wird von 150 Kilometern Kanälen und den typischen Backsteinbauten geprägt. Die Stadt lässt sich sehr schön per Kanu- oder Tretbootfahrt vom Wasser her erkunden. Für alle, die es gemütlich mögen, bieten sich Hafen- oder Grachtenfahrten an. Etwa 7,7 Prozent (865 Hektar) der Stadtfläche sind Wasserfläche, sowohl die Hafenfläche wie auch die Kanäle. Auch liegen zwei Seen, das Uphuser Meer und das Bansmeer, auf dem Gebiet der Stadt Emden. Alle Seen sind über Kanäle mit dem Emder Hafen und dem ostfriesischen Wasserstraßennetz verbunden.

Emden gehörte neben Genf und Wittenberg im 16. Jahrhundert zu den bedeutendsten Stätten der Reformation. Seit 2013 trägt Emden als erster Ort auf dem Kontinent den Titel „Reformationsstadt Europas“. Die Große Kirche wurde schon im 16. Jahrhundert weithin als „Moederkerk van de Nederlandse Reformatie“ gepriesen. Die Geschichte der im Mittelalter geweihten Kirche lässt sich bis ins 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie zählt zu den bedeutendsten Stätten ostfriesischer Geschichte. In einem Teilbereich beherbergt sie heute die Johannes a Lasco Bibliothek, die als eine der wichtigsten theologischen Spezialbibliotheken in Deutschland gilt. Mehr …
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