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Reiseziel des Monats

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San Luis Obispo ist eine Stadt an der kalifornischen Zentralküste. Das von den Einheimischen liebevoll SLO (Aussprache wie die des Wortes slow) genannte Städtchen hat als Standort der California Polytechnic State University („Cal Poly“) ausgeprägtes studentisches Flair. Wegen des hohen Bildungsniveaus ist auch die Gastronomie einen Besuch wert. Touristische Hauptanziehungspunkte sind die Mission San Luis Obispo de Tolosa, die sehr attraktive Innenstadt und die durch aufregende mediterrane Landschaft führenden Wanderwege im Umland der Stadt.

1856 folgte die offizielle Gründung der Stadt San Luis Obispo, die seitdem auch County-Sitz ist. Der Bau der Pacific Coast Railway brachte im ausgehenden 19. Jahrhundert große Zahlen von Chinesen in die Region, und San Luis Obispo hatte im Bereich Palm Street zeitweilig eine bedeutende Chinatown.

Weiteren Aufschwung erlangte die Stadt mit dem Bau von US-Route 101 und von California State Route 1. 1925 entstand hier das erste Motel der Welt, das Milestone Mo-Tel (östlich von 2525 Monterey St). Architekt Arthur S. Heineman wählte den Standort deshalb, weil San Luis Obispo auf halbem Weg zwischen Los Angeles und San Francisco liegt und es damals 2 ganze Tage dauerte, diese Strecke im Auto zu bewältigen. Auf ihrer Hochzeitsreise 1954 haben Marilyn Monroe und Joe DiMaggio in diesem Motel einmal zum Lunch angehalten. Mehr …

Reisethema des Monats

Schleswig-Holstein, Schülp b. Rendsburg, Lotsenstation Rüsterbergen NIK 8967.JPG

Der 98,26 km lange Nord-Ostsee-Kanal, international bekannt als Kiel Canal (in Deutschland bis 1948 Kaiser-Wilhelm-Kanal genannt), verbindet die Nordsee an der Elbmündung mit der Ostsee in der Kieler Bucht. Er ist weltweit die meist befahrene (im Jahr 2017 passierten ihn 30.269 Schiffe) künstliche Wasserstraße für Seeschiffe und erspart den Schiffen die etwa 250 Seemeilen längere Fahrt um Jütland, durch Skagerrak und Kattegat.
Er ist nicht nur wesentlicher Baustein des europäischen Verkehrsnetzes, er ist auch ein Anziehungspunkt für jährlich Tausende von Touristen. Seite an Seite mit Containerschiffen, Sportbooten und Luxuslinern bieten gut ausgebaute Betriebswege entlang des Kanals ein ideales Revier für Wanderer, Jogger und Radfahrer. Abstecher in die umliegenden Orte ermöglichen interessante Etappen mit vielen Übernachtungsmöglichkeiten. An vielen Stellen genießen Wohnmobilisten die unmittelbare Sicht auf vorbeifahrende Ozeanriesen. In Brunsbüttel und Kiel-Holtenau bieten Aussichtsplattformen einen direkten Blick aus nächster Nähe auf das Geschehen in den Schleusen, und man kommt dabei den Schiffen so nah wie sonst nirgendwo.

An 14 Fährstellen kann der Kanal überquert werden. Alle Fähren am Kanal sind kostenlos. Zusätzlich überspannen den Kanal 10 Brücken, alle haben eine lichte Durchfahrtshöhe von 42 m. Für Fußgänger oder Radfahrer sind aber nur wenige zugelassen. Mehr …

Abseits der Touristenpfade

Goseck Sonnenobservatorium 60.JPG

Goseck ist eine kleine Ortschaft in der Saale-Unstrut-Region im Süden von Sachsen-Anhalt. Sie ist hauptsächlich für das Schloss mit seiner romanischen Schlosskirche und für ein hier entdecktes prähistorisches Sonnenobservatorium aus der Jungsteinzeit bekannt. In der Region gab es offenbar bereits von rund 7000 Jahren eine vergleichsweise entwickelte Kultur, darauf deutet die Kreisgrabenanlage hin.

Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war die Geschichte Gosecks eng mit der im 9. Jahrhundert erstmals erwähnten Burg verbunden, die später in ein Benediktinerkloster und nach der Reformation schließlich in ein Rittergut umgewandelt wurde. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt Goseck durch die Erforschung des mutmaßlichen neolithischen Sonnenobservatoriums, dessen Spuren 1991 auf Luftbildern entdeckt wurden, woraufhin die Anlage 2002–04 ausgegraben und anschließend rekonstruiert wurde.

Die jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage ist ca. 7000 Jahre alt, somit deutlich älter als Stonehenge. Dabei handelt es sich eines der ältesten bekannten, gut erkundeten, Sonnenobservatorien überhaupt. Bevor man diese Anlage besucht, sollte man vorher die interessant gestaltete Informationsausstellung (Eintritt 2 Euro) im ca. 1,5 km entfernten Schloss besichtigen. Der Besuch des rekonstruierten Sonnenobservatoriums selbst ist kostenlos und jederzeit möglich. Mehr …

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