Wikivoyage:Abseits der Touristenpfade

Hier findest Du alle bisherigen Ziele „Abseits der Touristenpfade“. Kommende Ziele „Abseits der Touristenpfade“ werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2020Bearbeiten

  • September:

    Der Naturpark Habichtswald liegt in Nordhessen westlich von Kassel. Die Mittelgebirgslandschaft umfasst neben dem relativ kleinen Mittelgebirge Habichtswald direkt bei Kassel weitere Höhenzüge des nordhessischen Berglandes. Im Naturpark gibt es hervorragende Möglichkeiten, sich zu Fuß zu bewegen. Man findet diverse Wanderparkplätze mit markierten Rundwanderwegen. Daneben queren regionale Wanderrouten das Naturparkgebiet. Aufgrund der teilweise recht guten Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die Ausgangspunkte zu vielen Wanderzielen auch unproblematisch mit Bus und Bahn erreichen. Der Naturpark Habichtswald besitzt meist bergiges oder zumindest hügeliges Gelände. Sportliche RadlerInnen finden aber schöne Routen abseits "ausgefahrener Wege" zu schönen Zielen.
  • Juli:

    Georgien, das Land zwischen dem großen und kleinen Kaukasus und dem schwarzen Meer, ist eine der ältesten Siedlungsräumen der Menschheit. Die Schmiede der antiken Welt lag allerdings auch immer wieder im Aufmarschgebiet anderer Mächte wie der Griechen, der Perser, der Römer, der Türken und der Russen. All diese kulturellen Einflüsse haben das Land und die gesamte Region mitgeprägt und ihre Spuren hinterlassen. In Georgien gilt wie in nur wenig anderen Ländern: Es gibt viel zu entdecken, besonders abseits der Touristenpfade. Leicht findet man einmal im Wald die Ruine einer alten Festung oder Kirche. Diese Objekte sind auch der örtlichen Bevölkerung fast gänzlich unbekannt und auch nirgends dokumentiert. Interessant sind auf jeden Fall die Überbleibsel der Sowjetzeit. Auch wenn vieles schon verschwunden ist, kann man immer wieder noch Hammer und Sichel oder den einen oder anderen roten Stern sehen. Die zahlreichen prachtvollen Wandmosaike an Fabriken und öffentlichen Gebäuden gehören ebenso zu den sehenswerten Objekten wie auch die vielen prachtvollen Bushaltestellen, die übers Land verteilt herumstehen.
  • Juni:

    Die Region Epirus liegt im Nordwesten von Griechenland. Sie erstreckt sich im Westen an das Ionische Meer, im Süden bis zum Ambrakischen Golf. Im Osten ist das Pindos-Gebirge eine natürliche Grenze zur benachbarten Provinz Makedonien. Der Norden der historischen Region gehört zu Albanien. Die Landschaft beeindruckt durch die besonders schönen Bergregionen und die traditionellen Dörfer mit ihren steingedeckten Häusern. Leider ist diese landschaftlich so beeindruckende Bergregion bei Griechenlandreisenden kaum bekannt, obwohl sie für alle, die über Igoumenitsa anreisen, praktisch am Weg liegt. Fährt man entlang der Küste, kommt man an einer Vielzahl von sehr schönen Stränden, Buchten und stark touristisch geprägten Küstenorten vorbei.
  • Mai:

    Die Stadt Neuruppin am Ruppiner See in Brandenburg ist der traditionelle Hauptort des Ruppiner Landes. Zum Gedenken an den hier geborenen Dichter Theodor Fontane trägt sie den Beinamen Fontanestadt. Auch Karl Friedrich Schinkel wurde hier geboren. Neuruppin ist aber auch Stadt der Bilderbogen, den Vorläufern der heutigen Illustrierten, die die Stadt im 19. Jahrhundert weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Die Stadt liegt idyllisch eingebettet in die weit verzweigte und abwechslungsreiche Fluss- und Seenlandschaft der Ruppiner Seenkette. Wassersport ist daher eine bevorzugte Freizeitbeschäftigung. Darüber hinaus bietet die Natur viele weitere Attraktionen. Das flache Land lädt zu ausgiebigen Fahradtouren und Wanderungen ein. In der Stadt verführen viele interessante Sehenswürdigkeiten auch zu einem längeren Aufenthalt.
  • April:

    Poughkeepsie ist eine geschäftige Provinzstadt und Verwaltungssitz des Orange County im Bundesstaat New York. Die Stadt ist seit der frühen Kolonialzeit Handelsposten am Hudson River, seit jeher wichtiger Handelsweg vom Seehafen New York in das Landesinnere. Wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Wohnhaus des Erfinders Samuel F. B. Morse (1791-1872). Poughkeepsie ist darüber hinaus reich an Architekturdenkmälern, vor allem an denkmalgeschützten Kirchen und Villen. Mit ihren vielen Hotels eignet die Stadt sich auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Das landschaftlich reizvolle Tal des Hudson ist heute wie seit zweihundert Jahren Naherholungsgebiet der New Yorker.
  • März:

    Hanau, die Brüder-Grimm-Stadt, liegt an der Mündung der Kinzig in den Main östlich von Frankfurt in Hessen und hat ca. 90.000 Einwohner. Die Altstadt mit dem ehemaligen Stadtschloss entstand auf einer Insel in der Kinzigmündung und war seit dem Mittelalter Residenz der Grafen von Hanau. Im 16. Jahrhundert wurde die Neustadt Hanau für calvinistische Flüchtlinge errichtet, sie brachten wertvolles handwerkliches Wissen in die Stadt. Alt- und Neustadt waren jahrelang getrennt und hatten nicht nur jeweils eine eigene Verwaltung und einen eigenen Bürgermeister, sondern auch zwei getrennte Stadtbefestigungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Hanau durch Luftangriffe nahezu vollständig zerstört. Die Ruinen zahlreicher historischer Gebäude wurden in der Nachkriegszeit abgerissen und die Stadt stattdessen im Stil der 50er-Jahre neu aufgebaut, weshalb Hanau selbst nur wenige Sehenswürdigkeiten bietet.
  • Februar:

    Mit ca. 278 km² und einer Ausdehnung von etwa 30 mal 16 Kilometern ist El Hierro die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln, auf ihr leben knapp 10.700 Menschen. Quer über die Insel zieht sich die Cumbre, die bewaldete Gipfelregion der Vulkanberge. Eine weite Hochebene findet sich im Nordosten, das El-Golfo-Tal im Nordwesten und die abfallende Fläche El Juláns im Südwesten. Es gibt große Gegensätze: Einerseits ist El Hierro im Verhältnis zur Grundfläche sehr hoch (bis 1500 m ü. d. M.) und weist daher zu 90 Prozent der Küstenlinie steile Klippen auf, andererseits hat sie ein sanfthügeliges, fruchtbares Hochland, das im kanarischen Archipel einzigartig ist. Es wird landwirtschaftlich intensiv genutzt
  • Januar:

    Die alte Hansestadt Soest im östlichen Nordrhein-Westfalen hat eine fast 1200-jährige Geschichte. Noch heute warten in der Stadt viele Highlights aus dieser Zeit auf den Besucher, z.B. der noch zu zwei Dritteln erhaltene mittelalterliche Stadtwall, auf dem man die Stadt umrunden kann. Weltweit einmalig ist das Grünsandstein-Ensemble der Altstadt. In der Soester Innenstadt stehen über 600 Gebäude unter Denkmalschutz. Neben den Fachwerkhäusern prägen vor allem die Mauern und Kirchen aus diesem Material die malerische Kulisse der 50.000 Einwohnerstadt.
    Soest liegt inmitten der grünen Börde und ist umgeben von Feldern, Wäldern und schönen Fahrradwegen, die immer wieder zu Ausflügen und interessanten Touren einladen.

2019Bearbeiten

  • Dezember:

    Leutasch ist ein Ferienort in Tirol. Das Bergdorf mit 24 Weilern liegt auf dem Seefelder Plateau eingebettet zwischen Wetterstein, Karwendel und Mieminger Bergen. Im Winter verwandelt sich das auf 1150 m Höhe gelegene Tal in eine beliebte Langlaufarena. Das Tal vermarktet sich touristisch als Teil der „Olympiaregion Seefeld“.
  • November:

    Zeil am Main ist eine unterfränkische Kleinstadt gelegen an den südlichen Ausläufern der Haßberge nahe des Mains. Das mittelalterliche Städtchen hat viel Fachwerk um den einzigartigen Marktplatz zu bieten, sowie den "Zeiler Hexenturm" (ein Dokumentationszentrum zur Hexenverfolgung), die teilweise erhaltene Stadtmauer, die Ruine Schmachtenberg oder das Zeiler Käppele mit einem schönen Blick ins Maintal. Der Ort ist umgeben von Weinbergen und ist dementsprechend für seine Winzerprodukte, aber auch für eine alteingesessene Brauerei bekannt.
  • Oktober:

    Battambang ist die zweitgrößte Stadt von Kambodscha und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die nach wie vor etwas verschlafene Stadt ist durchaus eine Reise wert, bietet neben einigen schönen Pagoden eine sehr schöne Umgebung die zu einigen Ausflügen einlädt.
  • September:

    Die hessische Universitätsstadt Marburg liegt an der Lahn. Sehenswert sind neben der gemütlichen Fachwerkaltstadt vor allem das hoch über der Stadt thronende Landgrafenschloss aus dem 13.–15. Jahrhundert, außerdem die spätmittelalterlichen Kirchen. Die 1527 gegründete Universität ist die älteste protestantische Hochschule der Welt.
  • August:

    Hier auf Neuwerk ist die Großstadt Hamburg fern und doch so nah. Über 100 km trennen die Insel vom Trubel der Großstadt und dennoch ist Neuwerk einer der 104 Stadteile Hamburgs. Neben Neuwerk gibt es im Nationalpark nur noch die geschützten Vogelschutzinseln Scharhörn und Nigehörn. Die Abgeschiedenheit am Rande der Nordsee im Nationalpark "Hamburgisches Wattenmeer" vor Cuxhaven, ohne U-Bahn, S-Bahn oder Bus-Anschluss, auch ohne Autoverkehr, garantiert Ruhe und Entspannung. Wer hierher will, kommt mit dem Schiff, dem Wattwagen oder zu Fuß durch's Watt. Der 7 m hohe Ringdeich, auf dem man die Insel bequem einmal umrunden kann, ist zugleich die höchste Erhebung auf Neuwerk. Im Inselkern befinden sich die Äcker, Strassen, Höfe und auch alle anderen Gebäude der Insel, sicher geschützt vor Sturmfluten und Überschwemmungen.
  • Juli:

    Haltern am See ist eine Stadt im Naturpark Hohe Mark und im Kreis Recklinghausen. Die Einwohner fühlen sich oft und gerne zum Münsterland gehörig, verwaltungstechnisch gehört die Stadt aber zum Ruhrgebiet, was auch einige Vorteile mit sich bringt (z. B. bei der Verkehrsanbindung).

    Haltern liegt am Zusammenfluss von Lippe und Stever. Letztere wird zu zwei Stauseen aufgestaut.

    Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt: Altes Rathaus am schön gestalteten Markt (Marktbrunnen, Maibaum, Eiscafes, Blindentastmodell, etc.), im Alten Rathaus befindet sich auch die Tourist-Information

    Innenstadtbereich mit lebendiger Fußgängerzone Rekumerstraße, noch ein paar erhaltenen Fachwerk-Dielenhäusern am Gänsemarkt und dem Heimathaus "Am Spieker".
  • Juni:

    Nestos (griechisch: Νέστος) ist ein Nationalpark in Nord-Griechenland. Das Naturschutzgebiet Nestos liegt etwa 30km östlich von Kavala. Das Flussgebiet des Nestos unterteilt sich in die Nestos-Schlucht bei Toxotes und das Nestos-Delta bei Chrysoupolis. Beides sind Gebiete mit hohem Vogelbestand und einzigartiger Naturschönheit. Entlang des Flusses Nestos finden sich eine Reihe besonderer Ökosysteme. Neben den Naturschönheiten bietet die Umgebung auch eine Reihe archäologischer Stätten, wunderbare Strände für einen erholsamen Badeurlaub, Nachtleben in den benachbarten Städten Kavala und Xanthi und die Möglichkeit zur Insel Thasos in 45 min überzusetzen.
  • Mai:

    Lemnos (Griechisch: Λήμνος, Limnos) ist eine der Nordägäischen Inseln in Griechenland. Mit einer Fläche von ca. 480 km² ist Lemnos die neuntgrößte Insel Griechenlands. Während die anderen beiden nordägäischen Inseln, Thasos und Samothraki, gebirgig und bewaldet sind, ist Lemnos hügelig und kahl. Im Sommer ist braun die vorherrschende Farbe. Lemnos ist ein Reiseziel für einen ruhigen Urlaub in engem Kontakt mit der Natur. Geschützte Buchten, ausgedehnte Sandstrände und Landschaften von vulkanischen Gesteinen, wechseln sich ab mit kleinen Hügeln und Ebenen, auf denen meist Hartweizen angebaut wird, und mit traditionellen Dörfer aus Steinhäusern. Die Strände sind erstklassig und nicht überlaufen. Ab Mitte August setzten normalerweise starke Winde ein, die das Badevergnügen beeinträchtigen können, aber den Windsurfern, die extra anreisen, willkommen sind. Die Insel lebt nicht vollständig von Tourismus, wie viele der bekannten griechischen Inseln, sondern überwiegend noch von der Landwirtschaft. Daher ist das Leben noch ursprünglicher und nicht ausschließlich auf den Tourismus ausgerichtet. Die beste Zeit, die Insel zu bereisen, ist von Mai bis Ende Juli und von Mitte August bis Ende Oktober. Vom 1-15. August kommen viele Griechen vom Festland auf die Insel, um in ihren ehemaligen Dörfern den Urlaub zu verbringen und Verwandte zu besuchen. In dieser Zeit ist es schwierig, Mietwagen zu bekommen, und Restaurants, Strände sind voll.
  • April:

    Die Rhodopen sind eine Gebirgslandschaft im Grenzgebiet zwischen Bulgarien und Griechenland. In den östlichen Rhodopen sind Buchen- und Eichenwälder vorherrschend, in den höheren westlichen Rhodopen dagegen Nadelwälder. Auf der bulgarischen Seite schließt sich im Nordwesten das deutlich höhere Rilagebirge, im Südwesten das ebenfalls höhere Piringebirge an. Auf der griechischen Seite liegen der Rodopi Mountain Range National Park und der Dadia Nationalpark. Wegen der einzigartigen Natur mit steilen Hügeln und tiefen Wäldern ist sie ein beliebtes Reiseziel von Naturliebhabern. Im Sommer wird das Gebiet gerne zum Wandern aufgesucht und für Besichtigung der Höhlen, Wasserfälle und kulturellen Stätten, während im Winter Skifahrer den Hauptteil der Gäste ausmachen. Eine weitere Besonderheit der Region sind die vielen antiken Kultstätten der alten Thraker.
  • März:

    Kappeln, eine Kleinstadt mit etwa 8700 Einwohnern, liegt beiderseits der Schlei, einer schmalen Bucht der Ostsee, auf den Halbinseln Angeln und Schwansen in Schleswig-Holstein. Eine moderne Klappbrücke, die immer 15 Minuten vor der vollen Stunde geöffnet wird, überspannt im Stadtgebiet die Schlei. Dann ruht der gesamte Verkehr. Sehr gut von der Schleibrücke zu sehen ist der Heringszaun, die einzige noch funktionstüchtige derartige Fisch-Fanganlage in ganz Europa. Direkt an der Mündung der Schlei liegt südlich der Ortsteil Olpenitz, bis 2006 ein Stützpunkt der Bundesmarine. Kappeln ist stark durch die Schlei und die nahe Ostsee maritim geprägt. Von vielen Stellen in der Stadt hat man einen schönen Blick auf das Wasser, nicht zuletzt von den Ortsteilen Schleimünde und Olpenitz. Aufgrund des Alters der Stadt Kappeln gibt es im Stadtbereich sehr viele sehenswerte Bauwerke, viele wunderschöne Privat- und Geschäftshäuser. Aber auch moderne Bauten, wie z. B. die neue Klappbrücke, sind überall zu finden. Die meist inhabergeführten Geschäfte in der gemütlichen Stadt werden immer wieder gern aufgesucht. Viele Restaurants mit teilweise uriger Atmosphäre verwöhnen die Gäste mit maritimen Spezialitäten.
  • Februar:

    Mellrichstadt ist eine Stadt in der Rhön im unterfränkischen Teil Bayerns. Das Motto des Städtchens ist „Junge Stadt in alten Mauern“. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden zu einem Besuch ein. Der Faschingsumzug der „Mellerschter Fosenöchter“ findet am Faschingssonntag statt.
  • Januar:

    Seeburg ist ein Erholungsort in Südniedersachsen im Untereichsfeld. Der Ort liegt am gleichnamigen See ca. 20 km östlich von Göttingen.

    Der See steht unter Naturschutz und wird das Auge des Eichsfelds genannt. Besonders im Sommer ist er ein Anziehungspunkt für Ruhe suchende Urlauber und auch für viele Tagesgäste aus der Region. Archäologische Funde deuten daraufhin, dass rund um Seeburg bereits um 100 n. Chr. erste Besiedlungen erfolgten, weitere Grabungen brachten Funde aus dem 9.-11. Jahrhundert zum Vorschein.

    Auch eine Sage rankt sich um den Seeburger See: es soll einmal ein Schloss an der Stelle des Sees gestanden haben. Natürlich hat man versucht herauszufinden ob sich etwas Wahrheit in dieser Sage versteckt.
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