Bali ist nicht nur eine Insel und eigenständige Provinz in Indonesien, sondern auch ein weltweit beliebtes Reiseziel. Den Touristen erwarten hier überwiegend freundliche, vom Hinduismus geprägte Menschen. Es gibt weite Reisfelder und Feuchtwälder sowie reichlich Strände. Wenn nicht, wie so oft, Wolken den Blick versperren, zeigen sich erhaben die Vulkane Agung und Batur über der Insel. Allerdings ist besonders der Süden der Insel geprägt vom Massentourismus.

Provinz Bali
HauptstadtDenpasar
Einwohnerzahl4.362.700 (2021)
Fläche5.780 km²
Postleitzahl80xxx, 82xxx
Vorwahl
Webseitewww.baliprov.go.id
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Regionen Bearbeiten

Dies ist die touristisch geschäftigste Region der beliebten Urlaubsinsel. Im Zentrum, am Übergang zur südlichen Halbinsel liegt der Flughafen. Richtung Nordwesten reihen sich am langen breiten Strand mit Blick zum Sonnenuntergang einige Touristenorte mit unzähligen Unterkünften, Restaurants und Clubs – und allgegenwärtigem Stau, zumindest für Autofahrer. Die südliche Halbinsel bietet schöne Strände, eine größerer Auswahl teurerer Resorts und den bekannten Uluwatu-Tempel.
Das Zentrum Balis präsentiert sich sehr abwechslungsreich. Im weiten Umfeld der touristisch bedeutendsten Stadt Ubud finden sich sowohl viele kulturell bedeutende Anlagen als auch landschaftlich beeindruckende Orte wie die bekannten Reisterrassen. Dazu gesellen sich im nördlichen Teil Berge, Kraterseen und unzählige Wasserfälle. Dieser ruhigere Teil der Insel lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein.
Fähren nach Java und zum West Bali National Park.
Ruhigere Strände und Tauchgebiete.
Die balinesische Region an der Ostküste bietet Fischerdörfer, kulturhistorisch interessante Orte und viel Möglichkeiten zum Wandern, allen voran den beliebten Mount Batur sowie dem Agung. Im Zentrum des Region befindet sich die große Caldera mit dem Berg und See Batur in der Mitte.
Südöstliche Inseln
Vorgelagerte Inseln mit schönen Stränden und beliebten Tauch- und Schnorchelgebieten.

Orte Bearbeiten

 
Karte von Bali

Hauptorte der Insel.

  • 1 Denpasar – Hauptstadt im Süden der Insel.
  • 2 Ubud – Touristischer Ausgangspunkt und Stadt mit höherer Anzahl künstlerischer Highlights im Landesinneren.
  • 3 Singaraja – Zweitgrößte Stadt Balis und liegt an der Nordküste der Insel. Sie war die frühere koloniale Verwaltungshauptstadt Balis und der gesamten Kleinen Sundainseln. In der Stadt lohnt sich der Besuch einiger Tempel, dem Museum und der Wasserfälle in der Umgebung. Zum Baden eignet sich der unweit westlich gelegene Ort Lovina. Hier ist das Meer ruhiger als im Süden Balis.
  • 4 Sanur – Sanur ist Balis ältestes gehobenes Feriengebiet mit einem Strand. Trotz der Fülle an Restaurants und Unterkünften herrscht hier eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Sanur ist vor allem bei Familien mittleren Alters und älteren Menschen beliebt, insbesondere bei Europäern. Die meisten Hotels in Sanur sind groß und verfügen über weitläufige Gärten.
  • 5 Kintamani – Hochlandareal und eines der Hauptreiseziele der Insel. Highlight des Gebietes ist die große Caldera mit dem Batur-See und dem Vulkan Batur, den allmorgentlich ein paar Hundert Touristen zum Sonnenaufgang besteigen. Aber auch der Ausblick vom Kraterrand auf den See und den Mount Batur gehört zu den Highlights einer Reise nach Bali.
  • 6 Munduk – Malerischer Ort im Zentrum der Insel.
  • 7 Pemuteran – Beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln, Tor zum West Bali Nationalpark im Norden der Insel.

Im westlichen Teil Südbalis reihen sich, am Flughafen beginnend, eine ganze Reihe von Orten am Strand entlang. Sie stellen das touristische Zentrum mit den meisten Besuchern dar.

Hintergrund Bearbeiten

 
Pura Besakih

Tourismus Bearbeiten

Bali ist bei Reisenden beliebt und die Insel ist auch ein Beispiel für Massentourismus. Besonders der Süden der Insel. nordwestlich des Flughafens ist von Reisenden bevölkert. Laut dem Bali Central Bureau of Statistics in einer Mitteilung vom Januar 2024 besuchten von Dezember 2022 bis November  2023 5.167.981 Reisende die Insel. Beliebtester Monat war der Juli mit über einer halben Million Besucherinnen und Besuchern. Die wenigsten verzeichnete der Februar. Oft hört man von Bali als „Mallorca der Australier“. 26,7 % aller Besucher kamen tatsächlich aus Australien gefolgt von Indien (8,45 %) und China (5,68 %). Es folgten Singapur, Südkorea, die USA, Malaysia, das Vereinigte Königreich und Frankreich sowie auf dem zehnten Platz Deutschland mit 2,92 %.[1]

Geschichte Bearbeiten

Bali gelangt im 10. Jahrhundert in das Licht der Geschichte. 991 wird Erlanga geboren. Er ist der Sohn eines balinesischen Königs und einer javanischen Prinzessin. Er wird an den Hof seines Großvaters Dharamawangsa geschickt, um ein Regierungsamt zu übernehmen und eine javanische Prinzessin zu heiraten. Nach der Ermordung des Königs von Java gelingt es Erlanga, aus den Machtkämpfen als neuer Herrscher hervorzugehen. Er regiert 30 Jahre lang das glanzvolle Hindureich von Java und Bali. Bali wird von seinem Bruder Anak Wungsu regiert. Im hohen Alter zieht sich Erlanga von der Regierung zurück und stirbt als hinduistischer Eremit. Anak Wungsu, seine Nachfolger und mehrere Königinnen sind in den Königsgräbern von Tapaksiring beigesetzt. Diese werden heute unter dem volkstümlichen Namen Gunung Kawi (Berg der Dichter) verehrt.

Bali wird im 13. und 14. Jahrhundert vom javanischen König Kertanagara bzw. dem Feldherrn Gadja Mada unterworfen und die einheimischen Könige von Pedjeng verlieren ihre Macht. In der Überlieferung leben sie als halbdämonische Wesen mit Schweineköpfen weiter. In der Folge gewinnen islamische Missionare auf Java immer mehr an Einfluss, Provinzgouverneure und Prinzen des Herrscherhauses treten zum Islam über. 1520 zerfällt das alte Hindureich Modjopahit unter dem Angriff der islamischen Sultane von Java. Der letzte König Bra Vidjaja V. tötet sich selbst.

Sein Sohn flieht mit dem Hofstaat und der Priesterschaft auf die dem Hinduismus treu gebliebene Insel Bali. Er lässt sich in Klungkung am Fuße des Vulkans Gunung Agung nieder und lässt sich unter dem Namen Deva Agung zum König ausrufen. Die hinduistischen Emigranten aus Java bilden auf der ganzen Insel die neue Adelsschicht und nehmen den gesamten Grund und Boden in Besitz.

Kastenwesen Bearbeiten

In Bali wurde nach der Eroberung durch Gadja Mada und nach der Invasion von 1520 das System der vier Kasten eingeführt.

  • Die niedrigste Kaste sind die Sudra. Ihr gehören mehr als 90 Prozent der Bevölkerung an. Es handelt sich um den von der eingewanderten Aristokratie unberührt gebliebenen Teil der ursprünglichen Bevölkerung.
  • Der balinesische Adel besteht aus den Angehörigen der drei oberen Kasten Brahmana, Satrya und Wesia. Die Brahmana-Kaste besteht aus den Priestern und ihren Angehörigen. Sie betrachten sich als die höchste Kaste und leiten ihre Herkunft von einem mythischen Priester Rauh ab. Alle Brahmana führen den Titel Ida Bagus („ehrenwert und großartig“).
  • Die Kaste der Satrya besteht aus den Angehörigen der bis in die Neuzeit regierenden Königshäuser und den Familien der fürstlichen Großgrundbesitzer („tjokorde“). Sie bestreiten den Vorrang der Brahmanas und führen Titel wie Anak Agung oder Ratu. Die adeligen Großgrundbesitzer hielten bis in die 1960er Jahre die gesamte wirtschaftliche und politische Macht in Händen.
  • Die niedrigste Kaste der Wesia besteht aus den Nachkommen der javanischen Einwanderer, die in Java den niederen Adel bildeten. Sie führen den Titel Gusti und bilden heute die Mehrheit innerhalb des balinesischen Adels.

Kultur Bearbeiten

Die ursprünglich aus Südchina eingewanderten Balinesen (Einfluss: Berggewandheit) wurden später von Java beeinflusst (Hinduismus). Ihre Kultur fußt auf dem dörflichen Zusammenhalt, der für den Reisanbau mit Terrassen notwendig ist (Subak). Die Familie hat im ländlichen Bali weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Religion ist im täglichen Leben der Balinesen stets präsent.

Dem Krieg der Holländer zu Beginn des 20. Jahrhunderts fiel das Volkstum der Insel zum Opfer. In den 1920er Jahren kam der deutsche Maler Walter Spies nach Bali. Er gründete gemeinsam mit dem Tjokorden Anak Agung Sukawati eine Kunstschule in Ubud unter Mitwirkung von hoch begabten bäuerlichen Malern und Holzschnitzern. So kam es zu einer Renaissance der balinesischen Kunst. Maler, wie Sobrat und Ida Badus Made, und Holzschnitzer, wie Gerembuang, schufen neue künstlerische Ausdrucksformen, die auf alten balinesischen Motiven beruhten. Walter Spies starb während des 2.Weltkrieges in der Internierung.

Religion Bearbeiten

Die Überzahl der Balinesen sind Hindus. Die balinesische Form des Hinduismus kennt vier Kasten: Brahma, Ksatriya, Wesya und Sudra. Rituale und Feste bestimmen das tägliche Leben maßgeblich. Im Norden, um Singaraja, leben zumeist moslemische Balinesen, vor allem Fischer. Vielen hinduistischen Balinesen erscheint das Meer weiterhin unheimlich. Die meisten in den letzten Jahrzehnten als Arbeitsmigranten oder Kleinhändler zugezogenen Indonesier sind Moslems. Es gibt auch im Osten der Insel einige Dörfer (z. B. Tenganan und Trunyan) mit bewusst vorhinduistischer, balinesischer Kultur (Bali Aga).

Der Anteil der Buddhisten auf Bali liegt bei lediglich 0,68 %, die hauptsächlich aus China stammen. Den bekanntesten buddhistischen Tempel findet man im Süden der Insel in Kuta.

Tänze Bearbeiten

Tänze
 
Kecak

Die Tänze sind Ausdruck des intensiven Gemeinschaftslebens. Der Bandjar, eine Unterabteilung der Dorfgemeinschaft, unterhält das Gamelan-Orchester und die Tanzgruppen. Einzelne Tänzer und Tanzgruppen sind nur auf einen Tanz spezialisiert, aber die Tänze werden in jedem Dorf und von jeder Tanzgruppe anders interpretiert. Es sind getanzte Dramen mit religiös-rituellen Charakter oder mit Darstellungen historisch-mythischer Ereignisse. Jeder Körper-, Arm- und Handhaltung, jede Fingerbewegung, jeder Augenaufschlag und jede Änderung der Blickrichtung haben symbolische Bedeutung.

  • Kecak ist die getanzte Legende vom Raub der schönen Sita durch den Dämonenfürsten Rawana, vom Bemühen des Gott-Königs Rama, seine geraubte Gemahlin zurück zu erlangen und von den heldenhaften Hilfeleistungen des Affenkönigs Hanuman. Die Handlung entstammt dem Epos Ramayana. Die Handlung tritt im Ketjak-Tanz hinter dem „Gamelan aus menschlichen Stimmen“ (gamelan sura) zurück: bis zu 150 halbnackte Männer hocken oder stehen mit wilden Gebärden und unheimlichen Gesang um das Feuer. Innerhalb dieses Kreises treten dann die einzelne Helden und Dämonen auf.
  • Legong ist der klassische balinesische Tanz. In der traditionellen Form „Legong des Palastes“ (legong kraton) wird er von drei sehr jungen Tänzerinnen, den beiden legongs und der höfischen Dienerin tjondong, dargestellt. Das Kostüm besteht aus goldenen und silbernen Brokattüchern, mit einem breiten, goldenen Latz (lamak),der vom Hals bis zu den Knien reicht, einem Fächer (kipast) in der rechten Hand. In die goldenen Kronen (petitis) werden die weißen Blüten der Tempelblume eingesteckt. Die leicht gewinkelten Knie symbolisieren die Lebensweise jenseits des Alltäglichen, nur Dorfleute und Tölpel dürfen mit geraden Beinen auftreten. Die beiden legongs erscheinen im Tanz als gleichartige Darstellungen einer einzigen Persönlichkeit, ihre Bewegungen spiegeln einander. Den Höhepunkt bildet die Szene pengipuk, eine Liebesszene mit dem balinesischen Kuss in Form des Nasenreibens (ngaras). Die klassische Legong-Aufführung enthält meist eine mythische Szene aus dem Sagenkreis Malat: der böse javanische König Lasem findet die im Wald verirrte Prinzessin Rangkesari. Er will sie zu seiner Frau machen, wird aber abgewiesen und beschließt daher, gegen ihren Vater zu führen, aber Lasem fällt im Kampf.
  • Barong war wahrscheinlich ursprünglich ein magisches Rituale, das auf totemistischen Vorstellungen aufbaut. Als Barong wird ein Tiger, Elefant, Hund oder Löwe verehrt, der als guter Geist und Schutzpatron des Dorfes angesehen wird und dem als Verkörperung des Bösen die Hexe Rangda gegenüber steht. Rangda wird oft als Mutter des großen Königs Erlangga identifiziert. In den Barong-Tanz wird oft die Geschichte des mythischen Helden Sadewa eingeflochten, der gegen das Böse kämpft. Die Mutter des Prinzen und ihr Minister haben beschlossen, den Jüngling der Hexe Rangda zu opfern, aber der Gott Shiva verleiht dem bereits zum Opfer gefesselten Sadewa Unsterblichkeit. So kann der Prinz die Hexe in ihren verschiedenen Formen besiegen. Nur die letzte und machtvollste Manifestation des Bösen stellt sich als unbesiegbar heraus. Der gute Barong wird von Rangda besiegt, seine Niederlage wird als Rückzug in das Tempelinnere dargestellt. Die (menschlichen) Tempeldiener stürzen sich mit ihren Dolchen (kris( auf Rangda, die sich zurückzieht. Durch ihr Eingreifen haben die Menschen das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse verletzt. Die Dolche richten sich nun gegen die Tempeldiener. Dieser Zustand der kampfartigen Besessenheit wird beendet, indem ein Priester geweihtes Wasser über die Besessenen versprengt und ein blutiges Opfer darbringt.
  • Baris ist ein uralter Kriegstanz. Es ist die wichtigste Darstellung der Männlichkeit in ganz Bali.

Dorfleben Bearbeiten

Das Dorfleben wird durch eine weitgehende Selbstverwaltung der Dorfgemeinschaft bestimmt. Der Dorfgemeinde (desa) steht der Dorfrat (krama desa) vor, in dem die Familien des Dorfes vertreten sind. Der Rat wählt den Dorfvorsteher (klaing desa). Das Gemeinschaftsleben wird von zwei Einrichtungen (bandjar und subak) bestimmt. Badnjar ist eine Art Genossenschaft, zu deren Aufgaben die Fürsorge bei Hochzeitszeremonien, die sehr aufwändigen Begräbniszeremonien und der Unterhalt des Bandjar-Tempels zählen. Subar ist eine Bewässerungs- und Landbaugenossenschaft. Der Reisanbau erfordert große Investitionen in das Bewässerungssystems, die eine einzelne Familie oft nicht aufbringen kann, Desa, bandjar und Subak haben eigene, auf Lebenszeit gewählte Oberhäupter (kliang). Jeweils drei Dorfgemeinden schließen sich zu einer Marktgemeinschaft zusammen. Der Markt findet täglich in einer der dazu gehörigen Siedlungen statt. Nur größere Städte, wie Gianjar oder Klungkung haben feste Marktgebäude. Die Märkte einschließlich der Finanzierung liegt in den Händen der Frauen. Auch auf einem städtischen Markt sieht man daher selten Männer.

Reisanbau Bearbeiten

Das grüne Reisfeld (sawah) bestimmt wesentlich das Landschaftsbild Balis. Der fruchtbare Boden ermöglicht zwei Ernten pro Jahr. Die Felder werden durch ein ausgeklügeltes System von Kanälen künstlich bewässert, so dass man zu jeder Jahreszeit Reisfelder in allen Stadien der Bearbeitung findet. Auf den Reisfeldern sieht man überall winzige Schreine, die dem Kult der Reisgöttin Dewi Sri gewidmet sind. Dewi Sri, die Gemahlin des Gottes Wishnu, ist die Göttin des Ackerbaus, der Fruchtbarkeit und des menschlichen Glücks. Sie hat die uralte Fruchtbarkeitsgöttin Dewi Melanti verdrängt, die als Tochter der Dewi Sri und Beschützerin der Gärten und Märkte von den unteren Bevölkerungsschichten verehrt wird.

Haus und Hof Bearbeiten

Ein balinesisches Gehöft ist grundsätzlich von einer hohen, mit einer Abdeckung aus Reisstroh als Regenschutz versehenen Lehmmauer versehen. Neben dem Eingang befinden sich kleine Geisterhäuschen. Hinter dem Eingang befindet sich eine hohe Mauer, die das Eindringen böser Geister verhindern soll. Der Hof wird von Pflanzen freigehalten, ausgenommen einige Ziersträucher und Kokospalmen. In der nordöstlichen, dem heiligen Berg Gunung Agung zugewandten Ecke des Gehöfts befindet sich der Familientempel (sangar kemulan) mit den Schreinen für die vergötterten Ahnen der Familie. Daneben befindet sich im Nordteil des Gehöfts das Wohn- und Schlafhaus (uma meten). In den Gehöften von reichen Leuten gibt es im Westen ein Gästehaus (bale tiang saga). Im östlichen und mittleren Teil des Hofes stehen die Hütten für die Kinder und die Arbeitsräume der Frauen mit Webstühlen. Daran schließen im Süden die Vorratshäuser (lumbung) und in der südwestlichen Ecke, der Meerseite der Insel zugewendet, der kleine Küchenbau (paon). Die Wände bestehen aus Lehm, die Dächer aus geflochtenen Palmblättern oder aus dicken Lagen von Ried. Die fürstlichen Anwesen (puri) besitzen im Zentrum einen nach allen Seiten offenen Bau mit einem großen Rieddach (bale gede), in dem der tjokorde seine Mahlzeiten einnimmt und Empfänge gibt.

Sprache Bearbeiten

Auf Bali wird Balinesisch und Indonesisch gesprochen. Insbesondere in den touristisch erschlossenen Gebieten ist Englisch verbreitet. Einige in der Tourismusbranche Tätige sprechen auch Deutsch, Niederländisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch usw. Alltagssprache auf Bali ist mittlerweile das Indonesische. Indonesisch ist eine ausgesprochen anfängerfreundliche Sprache. Zum Sprechen sind kaum Grammatikkenntnisse notwendig und die Aussprache entspricht größtenteils dem Deutschen. Mit ein paar Worten Indonesisch schafft man sich viele Freunde und öffnet Türen.

Die Balinesische Sprache kennt (mindestens) eine Hoch-, eine Mittel- und eine Untersprache mit jeweils eigenem Wortschatz und eigener Grammatik, die die Zugehörigkeit des Sprechers zu einer Kaste ausdrückt. Die Sprache hat eigene Begriffe für jede einzelne Wachstumsphase von Reis. Weitere Besonderheiten sind ein großer Namensraum für Kalenderereignisse und die Zählnamen als zweiter Namensbestandteil geben häufig Anlass zu der irrigen Annahme, es gäbe nur vier Namen. Ursprünglich wurde Balinesisch in einer eigenen Schrift (Aksara Bali), die mittlerweile auch normiert ist, notiert. Heute finden sich viele Texte in lateinischer Schrift. Aksara findet sich in einigen Gegenden als Zweitbeschriftung auf Straßenschildern oder an öffentlichen Einrichtungen. Balinesisch ist für Touristen eher schwer zu erlernen. Aufgrund der kastenspezifischen Höflichkeitsformen kann man sein gegenüber mit unbeholfenen Versuchen in Balinesisch auch leicht in Verlegenheit bringen.

Anreise Bearbeiten

Der internationale   Ngurah Rai Flughafen (IATA: DPS) liegt in der Nähe der Hauptstadt Denpasar. Von Deutschland oder der Schweiz aus erreicht man Denpasar unter anderem mit Lufthansa oder Scoot ab Berlin bzw. mit Swiss, welche den Flug bis Singapur durchführt und den Weiterflug nach Denpasar unter Codesharing mit Singapore Airlines anbietet. Alternativ gibt es auch Flugverbindungen mit KLM via Amsterdam und Singapur, mit Malaysia Airlines via Kuala Lumpur oder mit THAI via Bangkok.

Deutsche, schweizer und österreichische Staatsangehörige, die über den Flughafen Ngurah Rai einreisen, benötigen seit Mitte 2015 für einen Aufenthalt, bis zu 30 Tagen, in Indonesien kein Visum mehr. Seit Anfang 2015 ist die Flughafensteuer bereits im Ticket integriert und muss nicht mehr wie früher bei der Ausreise in Bar bezahlt werden.

Fähren verbinden Bali im Westen mit Java und im Osten mit Lombok. Die Fähren verkehren rund um die Uhr. Die Überfahrt mit Auto, Motorrad, Fahrrad oder zu Fuß ist jederzeit ohne Reservierung möglich und ist sehr preisgünstig.

Mobilität Bearbeiten

Zu Fuß: Längere Distanzen zu überwinden ist, außer an Strandbereichen und Einkaufsmeilen im Allgemeinen nicht leicht. Die Straßen sind relativ schmal, so dass doch irgendein Fahrzeug ungehemmt relativ nah vorbeifährt. Fußwege gibt es nur in Stadtzentren, können aber oft auch zugestellt sein, sodass man auch mal mit einem Schritt auf die Straße ausweichen muss.

Fahrrad: Fahrrad fahren ist nicht weit verbreitet. Bei der hohen Fahrzeugdichte und häufig sehr dicht vorbeifahrenden Fahrzeugen macht dies nicht unbedingt Spaß. Dennoch sind manchmal Touristen oder auf dem Land Balinesen mit dem Fahrrad zu sehen. Schulkinder sind nicht mit dem Fahrrad unterwegs, sondern mit dem Motorroller.

Taxi mit Taxameter: Bluebird-Taxis fahren generell mit Taxameter. Die Anfahrt einschließlich die ersten 2 km kosten 7.000 IDR (Stand September 2018). Jeder weitere km ca. 6.700 IDR. Die Dauer der Fahrt ist dabei völlig unwichtig. Jedoch kann man den Fahrer auch bitten zu warten, wenn man zusätzlich einen Rücktransport wünscht. Dies kann vielleicht 50.000 IDR kosten. Relativ leicht lassen sich die Taxis per App ordern. Die App ist zu finden über http://www.bluebirdgroup.com. Anmeldung mit E-Mail und aktueller Mobilphone-Nummer (wegen Rückmeldungen per SMS und WhatsApp) erforderlich. Eine örtliche SIM-Karte ist empfehlenswert, um auch außerhalb von WLan-Hotspots ein Taxi ordern zu können. Einmal ins Taxi gestiegen, sollte man stets auf sofortiges Einschalten des Taxameters achten. Oder bereits vor dem​ Einsteigen dies klar vermitteln: "Taxameter?!"

Privat-Taxi: Häufiger als die Bluebird-Taxis bieten sich private Fahrer als Taxi an. Hier liegen die Kilometer-Preise bei ca. 10.000 IDR, an Touristen-Zentren und bei kurzen Strecken manchmal auch bei 20.000 IDR. Aber auch noch höhere Preise sind möglich. In der Hochsaison wird man mehr für einen Fahrer bezahlen müssen als in der Nebensaison. Das Verhandeln der Preise ist, womöglich wegen Absprachen der Fahrer untereinander und fehlender unmittelbarer Bluebirdtaxi-Alternative aufwändig. Wichtig ist, dass man vor der Fahrt genau festlegt, was alles enthalten ist. Beispielsweise Benzin, Benutzungsgebühren für Straßen, Eintritte usw. Ein Fahrzeug mit Fahrer, der gleichzeitig als Fremdenführer und Parkwächter dient, ist zuweilen günstiger als die Anmietung eines Fahrzeuges als Selbstfahrer. Am Flughafen kann es sehr schwierig bis unmöglich sein, ein Taxi mit eingeschaltetem oder überhaupt vorhandenem Taxameter zu bekommen. Die dort erhältlichen Voucher für die Fahrt zum Hotel sind in der Regel teurer (ca. das doppelte) als der übliche Taxi-Tarif.

Die beliebteste App, um private Taxis und Motorräder zu chartern ist das in Südostasien beimatete und verbreitete Grab . Bezahlt wird automatisch durch Einzug von der in der App hinterlegten Kreditkarte. Der Preis wird vor der Buchung angezeigt. Allerdings ist die App nicht überall beliebt. Man kann auch Schilder vor Restaurants mit der Bitte finden, lokale Taxiunternehmen zu nutzen. IN ländlicheren Regionen (z. B. Munduk) sind Autos mangels verfügbarer Fahrer auch mal nicht verfügbar.

Mietwagen: Bei der Anmietung findet man selten bis gar keine Kleinwagen, auf Bali und in fast ganz Indonesien sind die sogenannten Vans (z. B. Toyota Avanza) vorherrschend. Eine Anmietung ist inzwischen auch online bei den bekannten Mietwagenunternehmen (z. B. Avis) möglich. Jedoch zahlt man dort in der Regel deutlich mehr als bei einem lokalen Vermittler, ist dafür aber besser abgesichert bei Schadensfällen. Für Selbstfahrer ist der internationale Führerschein vorgeschrieben. Außerhalb der Touristenzentren Ubud, Nusa Dua, Kuta und Legian führt die (zumeist freundliche) Polizei manchmal Verkehrskontrollen durch. Beim Anmieten eines Fahrzeugs empfiehlt sich darum eine genaue Überprüfung auf Verkehrssicherheit sowie eine kurze Probefahrt, bei der neben Bremsen, Licht, dem Zustand des Fahrwerks und des Motors auch die Hupe geprüft werden sollten.

Motorroller: Mopeds sind eine weitere und gute Alternative, um Ziele selbst zu erkunden. Der Internationaler Führerschein ist vorgeschrieben, ist aber nur sehr selten vorzulegen. Die Mietpreise liegen bei geringen 70.000 IDR pro Tag. Ohne Versicherung, diese wird üblicher Weise auch nicht abgeschlossen. Meistens besitzen die Roller bereits Kratzer und Dellen. Probleme infolge nicht vorhandener Versicherung sind nicht bekannt. Mit vollem Tank sind bis zu 50 bis 70 km erreichbar. Tankmöglichkeiten gibt es jeder Art, bis hin zu 1 l Flaschen am Verkaufsstand. Die ersten Fahrversuche sollten nicht auf völlig überfüllten Straßen, wie in Kuta, unternommen werden. Den rückwärtigen Verkehr sollten gerade langsamere Fahrer im Blick haben. Die Spiegel müssen stabil und klar sein. Unvermittelt überholen andere Fahrzeuge, vielleicht gerade dann, wenn man einem Schlagloch oder Betonklotz auf der Straße ausweichen möchte. Die eigene Anwesenheit vor engen Kurven, Bergkuppen, vor dem Überholen durch kurzes Hupen bemerkbar machen.

Sehenswürdigkeiten Bearbeiten

Tempel Bearbeiten

Tempel
 
Pura Lempuyang Luhur

Auf Bali gibt es, je nach Guide und dessen Auskunft, 50 bis 1000 öffentliche Tempel. Darüber hinaus besitzen zahlreiche Haushalte, aber z. B. auch Hotels, ihren eigenen kleineren oder größeren Tempel. Die wichtigsten Tempel, die in eine Reiseplanung eingehen könnten, sind die folgenden.

Der 1 Pura Besakih ist einer der bedeutendsten und „Muttertempel“ aller balinesischen Tempel. Er liegt im Osten der Insel am Vulkan Mt. Agung und besteht aus ca. 200 Gebäuden. Weiter östlich liegt der 2 Pura Lempuyang Luhur. Er ist eine Tempelanlage, welche mehrere große und kleine Tempel auf dem Berg Lempuyang, im Nordosten Balis umfasst. Diese Tempel befinden sich auf einer Höhe zwischen 590 m und 1.050 m und bieten teilweise einen Blick auf den Mount Agung. An der Küste liegt der Fledermaustempel 3 Pura Goa Lawah an einem Eingang zu einer Höhle. Er zählt zu den sechs heiligsten Kultstätten Balis.

Am häufigsten besucht sind zwei Meerestempel im Süden der Insel 4 Pura Tanah Lot ist ein Hindutempel in Beraban, einem Dorf an der Küste im Südwesten der Insel. Wörtlich übersetzt bedeutet Tanah Lot „Land inmitten des Meeres“. Der Tempel ist neben Balis Reisfeldern das beliebteste und bekannteste Fotomotiv auf Bali. Der 5 Pura Uluwatu liegt auf einer Felsklippe im Südwesten der Bukit-Halbinsel. Besonders beleibt sind die Kecak-Aufführungen vor der Kulisse der untergehenden Sonne. Er ist auch bekannt für die dort lebenden diebischen Makaken.

Der Wassertempel 6 Pura Ulun Danu Bratan aus dem Jahre 1663 am Bratan-Kratersee ist einer der bekanntesten Tempel der Insel und ist sogar auf der Rückseite des 50.000-Rupien-Banknote abgebildet. Entsprechend viel Betrieb ist in der Anlage und auf dem Parkplatz. Neben dem markanten Tempelgebäude auf dem Wasser und den Gebäuden an Land gibt es auch noch eine Parkanlage. Er liegt im nördlichen Zentrum Balis. Etwas weiter südwestlich steht der 7 Pura Kehen. Er ist eine der größten Tempelanlagen der Insel. Das Heiligtum wurde im 11. Jh. gegründet. Terrassenförmig zieht sich der Tempel den Berg hinauf. 8 Pura Taman Ayun, Tempel des schwimmenden Gartens, Reichstempel der Rajas von Mengwi und Teil des UNESCO-Welterbes „Kulturlandschaft Subak auf Bali“. Der 9 Pura Tirta Empul ist ein bei den Einheimischen beliebter Wallfahrtsort. An dieser heiligen Quelle kann man sich von seinen Sorgen und Ängsten reinwaschen lassen.

Die beiden Anlagen 10 Pura Dalem Segara Madhu und 11 Pura Beji Sangsit sind zwei typische Anlagen im Norden Balis mit den für diese Region markanten Dekoren. Es finden sich dabei sogar westlich inspirierte Dekore wie Flugzeuge und Autos. Die Tempel befinden sich unweit der zweitgrößten Stadt des Landes, Singaraja.

Paläste und weitere Anlagen Bearbeiten

  • 1 Wasserpalast Tirta Gangga (Tirta Gangga) . Taman Tirta Gangga („Heiliges Wasser vom Ganges“) ist der Wasserpalast im Dorf Ababi im Regierungsbezirk Karangasem im Osten Balis. Er ist ca. 1,2 ha groß und besteht aus vielen Teichen, Wasserbecken und Springbrunnen. Preis: 50.000 Rp (Ausländer*innen), 10.000 Rp (Indonesier*innen).
  • 2 Puri Saren Agung (Istana Ubud, ​Palast von Ubud) . Der Palast von Ubud war einst Wohnsitz des Herrschers von Ubud und ist bis heute im Besitz der Nachkommen. Er wurde im wesentlichen nach einem Erbeben 1917 neugebaut. Er kann besucht werden und bietet viele traditionelle Gebäude, die teilweise auch mit Schnitzereien verziert sind. Im Innenhof finden Tanzveranstaltungen statt.
  • 3 Palast von Klungkung (Istana Klungkung) . Der Palast wurde im Jahr 1686 erbaut und 1908 während der niederländischen Eroberung zum Großteil zerstört. Semarapura war Hauptstadt von Kulungkung, einem der neun Königreiche Balis und jenes, welches man vom 17. bis zum 19. Jh. als das größte und wichtigste ansah. 1929 wurde ein neuer Palast errichtet. Besonders sehenswert sind die Deckenmalereien, die auf recht eindrucksvolle Weise zeigen, wie sich die Balinesen Himmel und Hölle vorstellen.

Natur Bearbeiten

Natur
 
Reisterrassen von Tegallalang

Reisterrassen sind auf Bali fast überall präsent. Die wahrscheinlich bekanntesten und touristisch am besten erschlossenen sind die Terrassen von 1 Tegallalang 10 km nördlich von Ubud. Dort gibt es Wanderwege, Restaurants und sogar Clubs mit Pools und Blick auf die Terrassen. Weniger steil aber größer sind die Terrassen von 2 Jatiluwih mit ausgedehnten Wanderwegen und auch der Möglichkeit, sie mit Fahrrädern (Mountainbikes) zu erkunden. Selbst wer im Süden Balis wohnt, kann sie mit einer Tagestour (z. B. nach Bedugul) verbinden. Auch wer die Bergregion rund um 12 Munduk erwandern möchte findet hier einige schöne Reisfelder, ebenso wie die Umgebung von 13 Tirta Gangga .

Besonders im Norden der Insel gibt es viele Wasserfälle. Bekannt ist das Dorf 3 Gitgit mit dem gleichnamigen und vier weiteren Wasserfällen. Nördlich der beiden Kraterseen in Wanagiri gibt es eine ganze Reihe weiterer lohnenswerter wie zum Beispiel der 4 Banyu Mana Amertha . Wer weiterfährt kann in der Nähe von Munduk im Golden Valley seine Tour fortsetzen, wie z. B. zum 5 Golden-Valley-Wasserfall . Oft gibt es in der Nähe einen (meist gebührenpflichtigen) Parkplatz, von dem ein bergiger Fußmarsch dann zum Wasserfall führt.

Sehr lohnenswert sind Wandertouren auf oder an den bekannten Vulkanen der Insel. Am beliebtesten und sehr empfehlenswert ist der morgentliche Aufstieg auf den 6 Batur , der auch mit normaler Kondition gut zu bewältigen ist. Recht anspruchsvoll dagegen ist eine Besteigung des 7 Agung . Ein weiterer Berg, den man erwandern kann ist der 8 Gunung Lesung an den nördlichen beiden Kraterseen.

Affen sind nicht vielleicht nicht allgegenwärtig auf Bali, dennoch gibt es Orte, in welchem vor allem Makaken beobachtet werden können und einige davon sind sogar bekannt für ihre, teilweise auch recht diebische Population. Bereits nach ihnen benannt ist der 9 Monkey Forest (Affenwald) in Ubud, ein Wald mit einigen Tempeln und den überall präsenten Makaken. Sehr bekannt ist auch der Uluwatu-Tempel. Dort soll man besoinders genau auf seine Habseligkeiten achten. Bekannt ist auch der 10 Monkey Place bei Bugbug, vor einem Tempelaufstieg. Wichtig ist bei den Affen Augenkontakt zu vermeiden und nicht nach ihnen zu schlagen.

In Lovina an der Nordküste Balis ist es möglich, mit dem Boot aufs Meer hinaus zu fahren und Delfine zu beobachten.

Aktivitäten Bearbeiten

Wasseraktivitäten Bearbeiten

Strände
 
Legian Beach

Als vulkanisch aktive Tropeninsel bietet Bali reichlich Möglichkeiten zum Baden, sowohl im Meer als auch in heißen Quellen. Strände gibt es reichlich. Allerdings sollte man aufpassen und die Warnhinweise befolgen. Auch wenn das Meer harmlos aussieht kann die Strömung recht stark sein.

  • Bereits am Flughafen beginnen die ersten Strandabschnitt Pantai Melisan und Pantai Jerman. Es folgen die Strände von Kuta, Legian und Seminyak, welche die touristische Hauptlast Balis tragen. Sie sind recht breit, gehen in einander über und es reiht sich eine einfache Getränkebude mit Tischen und Liegestühlen an die andere. Restaurants und Hotels befinden sich in unerschöpflicher Anzahl dahinter. Die Straßen sind oft schmal und verstopft und am besten zu Fuß oder mit dem Moped zu bewältigen. Danach folgen weitere Strände die Südostküste entlang, wie z. B. Canggu. Dort geht es dann etwas ruhiger zu.
  • Lovina ist ein Küstenort an der Nordküste Balis, 5 km westlich der Stadt Singaraja. Er bietet Sandstrände und Korallenriffe und ist ruhiger als der geschäftige und oft überlaufene Süden der Insel. Hier gibt es auch Unterkünfte und Restaurants direkt am Strand, der schmaler ist als im Süden. Das Wasser ist verhältnismäßig ruhig und bietet Möglichkeiten zum Schnorcheln und Delfinbeobachtung.
  • Eines der ältesten Feriengebiete Balis ist Sanur mit einem Strand und auch reichlich Wassersprt-Möglichkeiten wie Tauchen, Kitesurfen, Windsurfen und Wakeboarden. Von Sanurs Hafen aus starten auch die Schnellboote auf die Nachbarinseln.

Die auf Bali befindlichen Thermalbäder besitzen Wassertemperaturen von mindestens 30 °C. Der Gehalt an Mineralien und insbesondere von Schwefel ist in den Bädern von Bali äußerst gering oder gar nicht zu spüren.

  • Heiße Quellen gibt es in 11 Kintamani. Dort gibt es nicht nur ein Anlage. Besonders bliebt ist ein Aufenthalt nach einem Ausflug auf den Mount Batur.
  • 12 Hot Spring Banjar und 13 Angseri Hot Springs zwei Thermalbäder im zentralen und nördlicheren Teil der Insel.

Surfen (genauer: Wellenreiten, Bodyboarden) an der Südwestküste. Beim Ausleihen eines Surfbretts sollte unbedingt auf den Zustand des Boards (möglicherweise vorhandene Risse) geachtet und die Formalitäten betreffend eines möglichen Schadens (Verlust, Bruch, wie bei sehr hohem Wellengang möglich) eingeholt werden. Bei eher höherpreisigen Verleihern ist häufig eine Surfbrett-Versicherung (ggf. mit Selbstbeteiligung) im Preis inbegriffen, bei den günstigeren Verleihern, direkt am Strand selbst, zumeist nicht. Ein Schaden kann dann recht teuer werden.

Panorama: Du kannst das Bild waagerecht scrollen.

Aktivurlaub Bearbeiten

 
Canyoning in Gitgit, Bali, Indonesien

Bali ist seismisch recht aktiv und die Vulkane der Inseln lassen sich auch alle besteigen. Am beliebtesten ist der Aufstieg auf den 14 Batur zum Sonnenaufgang. Es ist mit normaler Kondition zu bewältigen und der Ausblick entschädigt für die Kraxelei. Anspruchsvoller ist da schon der 15 Agung , mit 3.142 m auch der höchste Berg der Insel. Leichter, aber nur von wenigen Reisenden begangen ist der 16 Lesung im Zentrum der Insel.

Wandern ist nahezu überall möglich, neben den erwähnten Bergen ist besonders die Gegend von Munduk sehr gut zum Wandern geeignet. Selbst kleine Touren wie im Mangrovenwald von Sanur sind möglich.

Neben vielen Wanderrouten gibt es auch Möglichkeiten zum Rafting sowie geführte Mountain-Bike und Motorrad-Touren über die Insel. Die Hotelrezeptionen und unzähligen Reisebüros können entsprechende Kontakte und Touren vermitteln.

Wellness Bearbeiten

  • ein "Must Do" ist eine Balinesische Massage. Es gibt unzählige Massagestudios auf Bali. Die meisten Hotels bieten Massagen auch im Zimmer an.

Kultur Bearbeiten

  • Koch- und Sprachkurse,

Küche Bearbeiten

Obst Bearbeiten

Die in Deutschland nachgereiften Südfrüchte wie Mangos können auf Bali erntefrisch verzehrt werden. Von den Bananen gedeihen hier mehrere Sorten.

Die Drachenfrucht ist im Gegensatz zu den meisten in Deutschland erhältlichen Früchten auch innen rot ausgereift, schmeckt aber dennoch nicht besonders aromatisch. Man sollte nicht erschrecken, der rote Farbton durchläuft den Körper ohne Veränderung.

Einen interessanten Geschmack, etwas süßlich, etwas nach Melone, danach etwas pelzig, Konsistenz wie Birne, besitzt die Schlangenhautfrucht.

Und wer es mag, kann hier auch die Durian Frucht erwerben.

Getränke Bearbeiten

  • Aus den frischen Früchten werden hier Smoothies und Säfte besonders aus Mango, Wassermelone und Avokado bereitet,
  • Es wachsen hier besonders große Kokosnüsse. Diese werden als Durstlöscher, jedoch im Allgemeinen mit nicht überwältigendem Geschmack, angeboten.
  • Es wird eine eigene, balinesische Kaffeesorte angebaut. Ein Sonderprodukt unter anderem aus diesem Kaffee ist der Luwak-Kaffee, welcher erst den Magen der Luwaks durchwandert, dort fermentiert, danach gereinigt wird und dann wie üblich weiter verarbeitet wird. Dieser Kaffee ist weniger bitter und kann für einen deutlichen Aufpreis erworben werden.
  • Bintang, Anker und Bali Hai sind indonesische Biere vom Pilstyp, Storm Beer ist ein lokales Produkt in verschiedenen Brauarten.
  • Arrak, diverse hochprozentige Destillate aus kohlenhydrathaltigen Schlempen, traditionell aus der Lontarpalme gewonnen, aber auch aus Tapioka, Reis oder Kokoszucker. Arrak wurde gelegentlich auch mit Methanol vermischt und sollte nur aus vertrauenswürdiger Quelle getrunken werden.
  • Brem, sehr süßer Reiswein.

Speisen Bearbeiten

Auf Bali wird nicht nur scharf gewürzt, sondern auch viel gedünsteter Knoblauch verwendet. Serviert werden hier die indonesische Küche mit einigen balinesischen Spezialitäten.

Balinesische Gerichte
  • Babi Guling: Spanferkel
  • Babi Kecap, eine Art Gulasch vom Schwein, mit einer dunklen scharf-süßen Soße
  • Rujak, Rohkost mit Chilli, Salz und Essig, von z. B. noch nicht gänzlich gereiften Mangos
  • Sate Babi, Sate Bekicot, gegrillte Fleischspießchen vom Schwein bzw. von Schnecken
  • Pergedel, ähnlich Frikadelle oder Reibekuchen, mit viel oder ausschließlich aus Gemüse und Ei
  • Nasi Kuning, mit Safran gefärbter Reis
  • Bebek Betutu, speziell gegarte Ente
Indonesische Gerichte
  • Sada Ayam: traditionelle Nudelsuppe
  • Gado Gado: eine Art gemischter Salat
  • Timun Mesanten: Reis mit Fleisch und geschmorten Gurken
  • Nasi Goreng: gebratener Reis mit Hühnerfleisch, Garnelen (als "istimewa" auch mit Spiegelei)
  • Sate: gegrillte Fleischspießchen (Huhn, Rind, Ziege)

Lokale Bearbeiten

Eine gute Adresse für gute und preiswerte, fangfrische Seafood ist das Menega Cafe, wo man direkt auf dem Strand am Meer sitzt.


Nachtleben Bearbeiten

In Kuta gibt es eine große Zahl von Diskotheken und Bars, so an und in der Nähe der Jalan Legian sowie davon abzweigenden Gassen. In Ubud gibt es ebenfalls Bars, zudem Vorführungen von traditionellen Balitänzen. In Sanur haben viele Lokale, manche auch mit Livemusik, bis in die Nacht hinein geöffnet

Unterkunft Bearbeiten

Es gibt eine große Zahl von Hotels und es werden Unterkünfte aller Art ab ca. 10 € angeboten. Anfang 2017 waren allein über Online Reiseportale ca. 4.000 Unterkünfte buchbar. Wenn ein Quartier weiter im Norden gebucht wird, reduzieren sich die Preise gegenüber den Süden bei gleicher Leistung um ca. 50%. Frühstück in der unteren bis mittleren Preiskategorie besteht im Allgemeinen aus einem Getränk, Omelett, Eierkuchen, oder Spiegelei etc. und einem Teller mit Obst.

Luxus-Hotels befinden sich vor allem auf 1 Nusa Dua . Für Touristen, die das Nachtleben suchen, empfehlen sich Hotels in Kuta, da sich dort die meisten Bars und Diskotheken befinden. Touristen, die Bali erfahren wollen, sollten ein Hotel abseits der Region Kuta buchen.

Klima Bearbeiten

Es herrscht tropisches Klima, was bedeutet, dass es ganzjährig warm ist, bei einer hohen bis sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Die Trockenzeit von April bis Oktober ist die Hauptreisezeit auf Bali. Ab Ende November beginnt die Regenzeit, welche im März endet. Allerdings besteht der Regen zumeist nur aus kurzen Schauern, jedoch steigt dann die Luftfeuchtigkeit an und es bleibt auch in der Nacht warm. Im August und September ist die Insel sehr voll und die Hotels sind teurer. Dies hat allerdings nicht klimatische Gründe, sondern eher damit zu tun, dass viele Europäer dann Ferien haben. Frühling und Herbst ist daher die beste Zeit für Reisen nach Bali. Das Klima ist dann ebenso gut zum Reisen wie im Sommer, aber es geht deutlich entspannter zu und her.

Gesundheit Bearbeiten

Hauptartikel: Indonesien

Sicherheit Bearbeiten

Auf Grund der Bombenanschläge in Bali vor einigen Jahren und den Anschlägen in Jakarta im Juli 2009 gibt es in Bali erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. So wurden Gäste in vielen Hotels gebeten ihr Gepäck durchleuchten zu lassen und durch einen Metalldetektor zu gehen, bevor sie das Hotel betreten dürfen. Aktuell (2018) wird dies jedoch kaum noch praktiziert. Auch vor Diskotheken in der Jalan Legian (wo die Anschläge stattfanden) wird man vereinzelt mit einem Metalldetektor abgetastet. Die Kontrollen werden hingegen zuweilen nur oberflächlich vorgenommen (2013).

Ansonsten gilt Bali als sicherer Aufenthaltsort für Touristen, auch für alleinreisende Frauen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bezüglich Bargeld, Kreditkarten, wertvollem Schmuck sollten hingegen, wie überall, beachtet werden. Gewarnt wird vor Geldwechslern mit manipulierten Taschenrechnern, gutes Kopfrechnen oder ein eigener Taschenrechner können somit hilfreich sein. In Kuta, aber auch in Legian, bekommt man zuweilen Medikamente und diverse Drogen angeboten. Drogenhandel und -besitz in Indonesien werden sehr hoch bestraft, bei Besitz größerer Handelsmengen auch mit der Todesstrafe! Zudem sind derartige Drogen häufig Fälschungen mit die Gesundheit bedrohenden Eigenschaften.

Erdbeben Bearbeiten

Bali befindet sich auf dem Pazifischen Feuerring, einem durch Erdbeben und Vulkanausbrüchen geprägten Gebiet. Erdbeben der Stärke 5 sind hier immer wieder zu spüren. 2018 ereignete sich ein zerstörerisches Erdbeben auf der Nachbarinsel Lombok. Dieses Erdbeben war ebenfalls auf Bali zu spüren, es gab nur leichte Gebäudeschäden. Z. B. hielt nicht jede Wand der außen aufgebauten Küchen stand. Im Sommer 1976 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,5 zahlreiche Objekte und tötete über 500 Menschen.[2][3]

Vulkane Bearbeiten

Der Agung war am 27. November 2017 ausgebrochen mit der Folge, dass der Flugbetrieb über ca. 3 Tage eingestellt werden musste. Eruptionen, Erdbeben und kleinere Lavausbrüche dauerten bis Ende Juni 2018 an. Zahlreiche Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Werden die Balinesen nach dem letzten Ausbruch gefragt, so nennen sie dennoch nicht dieses Datum, sondern das Jahr 1963. Im Jahr 1963 ereignete sich ein Ausbruch, bei welchem zahlreiche Dürfer zerstört und viele Menschen getötet wurden.

Auch der Batur ist ein noch aktiver Vulkan. Der letzte Ausbruch ereignete sich am 23.März 2000.[4]

 
Pfui Spinne. Sieht gefährlich aus, ist jedoch harmlos


Tsunamis Bearbeiten

Auf Bali gibt es ein Tsunami-Warnsystem. Wie gut dieses ausgebaut ist, läßt sich nicht beurteilen. Bei einer Tsunami-Warnung sind höhere und von der Küste entfernte Stellen aufzusuchen. An manchen Strandabschnitten gibt es Hinweistafeln, auf welchen dargestellt ist, in welche Richtung man sich bewegen soll, wenn Tsunamialarm ausgelöst wird.

Klima Bearbeiten

Praktische Hinweise Bearbeiten

Balinesen sind freundliche Gastgeber. Betrug an Touristen ist selten.

Es ist den Balinesen jedoch bewußt, dass Touristen bereit sind, auch mehr als landesübliche Preise zu zahlen. Dies wird versucht an einigen Stellen mit hoher Energie auszunutzen. Es beginnt in großem Stile bereits bei der Ankunft am Flughafen und dem Individualtransport zum Quartier, setzt sich fort über die vielen Privattaxis in den Innenstädten. An den Ankunftsorten der Schnellboote der Inselverbindungen z. B in Sanur werden Bluebird-Taxis trotz Passagierübereinkunft aufgefordert leer wegzufahren. Es werden "no Problem" Tragedienste aufgedrängt und anschliessend hartnäckig Vergütungen eingefordert, private Lebensmittelverkäufer auf den Fähren verlangen doppelte Preise für ihre Produkte oder behalten eine Geldrestbetrag mal eben ein.

Balinesische Taxifahrer werden in der Regel weniger überflüssige Umwege fahren, um den Fahrpreis künstlich zu überhöhen, wie manchmal andernorts in Indonesien.

Trinkgelder werden erst Recht in den weniger touristischen Regionen kaum erwartet. Aber man freut sich sehr über einen Betrag in Höhe von 5.000 bis 10.000 IDR.

Für das Motorradfahren in Bali wird der EU-Führerschein nicht ohne Weiteres anerkannt. Es ist entweder ein Internationaler Führerschein notwendig oder ein spezieller Bali-Führerschein (den man, gebührenpflichtig, in Denpasar erhalten kann). Wird man ohne einen Internationalen oder Bali-Führerschein erwischt, kostet es typischerweise (je nach Laune des Polizisten und den eigenen Verhandlungskünsten) zwischen IDR 50.000 und IDR 100.000 (ca. 4 € bis 8 €). Einen Gebührenzettel sollte man in der Regel nicht erwarten.

Preise Bearbeiten

Leistung Preis in IDR   Preis in €  
Taxifahrt 10 km vom Flughafen 100.000…300.000 ca. 6…18
Einzelfahrt im Kura Kura-Bus in Kuta 20.000 ca. 1
Ausleihe 1 Tag Motorroller 60.000…70.000 ca. 4
Benzinfüllung für Motorroller (max. 70 km) 10.000…20.000 ca. 1
Nasi Goreng im Restaurant 30.000…80.000 ca. 2…5
Grosses Bier (0,5 l) im Restaurant 50.000 ca. 3
Bier 0,5 l im Supermarkt 40.000 ca. 2
Flasche Wein im Supermarkt 170.000 ca. 10
Ausleihe Schnorchelbrille + Schnorchel 20.000 ca. 1

Wenn Preise, zum Beispiel an einem spontanen Straßenverkauf, nicht ausgeschildert sind, sollte man immer vor dem Kauf nachfragen. Sonst kann es sein, dass die Speise mal schnell das Doppelte des üblichen Preises kostet.

Müll Bearbeiten

Der Umgang und die Entsorgung auf Bali ist ein Problem. Es gibt eine riesige Mülldeponie in der Nähe der Schildkröteninsel und regelmäßig laden dort Fahrzeuge ihre Fracht ab. Aber Müll wird auch im Gelände entsorgt. Manchmal wird der Müll abgebrannt, was für stechende Gerüche sorgt.

Auslandsvertretungen Bearbeiten

  • Germany  1 Honorarkonsulat von Deutschland (Konsulat Kehormatan Jerman), Jalan Pantai Karang 17, Batujimbar-Sanur, Bali. Tel.: +62 (0)361 28 85 35, +62 (0)361 28 88 26, E-Mail: . Geöffnet: Mo–Fr 8:30–12:30.
  • Schweiz  2 Konsulat der Schweiz (Konsulat Swiss), Jalan Ganetri 9 D, Gatot Subroto Timur, Denpasar 80235, Bali. Tel.: +62 (0)361 264 149, Fax: +62 (0)361 243 747, E-Mail: . Geöffnet: Mo–Fr 9:00–13:00.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise

  1. Armel Theurillat: Bali’s Tourism Statistics: Insights from November 2023. In: Bali Managment, Donnerstag, 18. Januar 2024. Der Artikel bezieht sich auf Zahlen des Bali Central Bureau of Statistics vom Januar 2024.
  2. National Center for Environmental Information
  3. https://earthquake.usgs.gov/earthquakes
  4. Monatsbericht 10/2000 und 09/2001 im Global Volcanism Program (Abgerufen am 14. Oktober 2018).
Bali – Regionen, Orte und Inseln
Regionen: Norden • Osten • Süden • Westen • Inselmitte • Bukit-Halbinsel
Orte, Berge und Anlagen: Agung • Amed • Bangli • Bedugul • Candidasa • Canggu • Denpasar • Gilimanuk • Jimbaran • Kintamani   • Kuta • Legian • Lovina   • Medewi Beach • Munduk • Negara • Nusa Dua • Padang Bai • Pemuteran • Pura Lempuyang Luhur • Sanur • Semarapura • Seminyak • Serangan • Singaraja • Tabanan • Tanah Lot • Tirta Gangga • Ubud
Inseln: Nusa Ceningan • Nusa Lembongan • Nusa Penida
Themen: Tempel und Paläste auf Bali
 
Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.