Makedonien

geographische Region in Griechenland

Makedonien (griechisch Μακεδονία, Makedonía), die flächenmäßig größte Region Griechenlands bietet mit dem Olymp und Nestos sehenswerte Naturschönheiten, traumhafte Strände auf Chaldiki, mit dem antike Philippi, der Wirkungsstätte des Apostel Paulus, eine der bedeutendsten antiken Stätten und mit Kavala eine der schönsten Städte Griechenlands.

Städte und OrteBearbeiten

 
Karte von Makedonien
Städte
 
Kastoria

Westmakedonien:

  • 1 Kastoria   (Καστοριά).     . die schön gelegene Stadt am Kastoriasee oder Orestidasee liegt auf einer Hochebene umgeben von Pindos-Gebirge und ist bekannt für die Pelzverarbeitung. Die Winter in Kastoria können beträchtlich kalt werden und so ist es auch ein beliebtes Ziel für Wintertourismus am Kamin.
  • 2 Florina (Φλώρινα).       . der hübsch an einem Fluß gelegene Gebirgsort nahe der Prespaseen auf einer Hochebene bietet wenig touristisch interessantes, außer der abgeschiedenen Bergwelt.
  • 3 Kozani (Κοζάνη).       . wenig touristische Stadt Provinzstadt ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten.

Zentralmakedonien:

  • 4 Edessa   (Έδεσσα).     . die schön auf einem Berg gelegene Stadt ist bekannt durch den sehr sehenswerten Wasserfall. Ein "must see", wenn man in der Gegend ist, genauso wie das nahegelegene Thermalbad Loutra Aridea mit einem kalten und einem warmem Wasserfall nebeneinander unter denen man sich abwechselnd kühlen oder wärmen kann.
  • 5 Veria (Βέροια).       . kaum touristische, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Sehenswert sind die Klöster Dovras und besonders Agios Loukas wenige km nordöstlich der Stadt und das nahegelegene Vergina, die alte antike Hauptstadt Makedoniens.
  • 6 Katerini   (Κατερίνη).     . Kleinstadt ohne wirkliche Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt ist ein lokales Einkaufszentrum der umliegenden Dörfer.
  • 7 Thessaloniki   (Θεσσαλονίκη).     . hektische, verkehrsreiche Hauptstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten aus der römischen und osmanischen Zeit, Einkaufsparadies und bekannt für sein vielfältiges Nachtleben. Fährhafen mit Verbindung zu vielen der Inseln der Ägäis.
  • 8 Nea Moudania   (Νέα Μουδανιά).     . bei den Bewohnern von Thessaloniki beliebter Badeort bei Chalkidiki. Völlig überlaufen an Sommerwochenenden, aber auch mit entsprechendem touristischem Angebot.
  • 9 Asprovalta (Ασπροβάλτα Θεσσαλονίκης).     . bekannter Badeort zwischen Thessaloniki und Kavala, der an den Sommerwochenenden von Gästen aus Thessaloniki stark besucht wird. Flache, schöne breite Sandstrände, gutes touristisches Angebot in allen Bereichen.
  • 10 Serres   (Σέρρες).     . Kleinstadt nahe der bulgarischen Grenze mit vielen Sehenswürdigkeiten aus byzantinisch-osmanischer Zeit und sehr sehenswerten Klöstern in der Umgebung. Auch die unterirdische Festungsanlage aus dem 2. Weltkrieg lohnt einen Besuch ebenso wie der für seinen Vogelreichtum bekannte Kerkini-See.

Ostmakedonien:

  • 11 Drama   (Δράμα).     . Kleinstadt und Ausgangspunkt für Ausflüge in die Rhodopen. Sehenswerte Tropfsteinhöhlen und ein Skigebiet, das auch im Sommer wegen der herrlichen Gebirgslage einen Besuch lohnt.
  • 12 Kavala   (Καβάλα).     . die malerischste Stadt in Makedonien mit wunderbaren Stränden, gutem Nachtleben, vielen Ausflugszielen, Marina und Fährhafen für die Inseln Thasos, Lemnos, Agios Efstratios, Lesbos, u.a. "Must see" Ort.
  • 13 Thasos (Λιμένας Θάσου).     . Hauptport der Ferieninsel Thasos

Weitere ZieleBearbeiten

HighlightsBearbeiten

  • Olymp: Höchste Bergregion Griechenlands, Sitz der 12 Götter und beliebtes Wandergebiet mit Hütten zur Übernachtung.
  • Nestos: Eine Flusslandschaft von großer Schönheit, mit antiken Stätten und wunderbaren Stränden.
  • Chalkidiki: eine Haupttouristendestination in Griechenland wegen der Strände und schönen Berglandschaften.
  • Vergina: sehr sehenswerte antike Stätte, alte Hauptstadt von Makedonien.
  • Philippi: bedeutendste antike Stätte von Nordgriechenland, Wirkungsgebiet des Apostel Paulus, Weltkulturerbe.
  • Kavala: sehenswerte Stadt mit wunderbaren Stränden, gutem Nachtleben, vielen Ausflugszielen und beliebter Anlaufpunkt von Segelbooten.

NaturBearbeiten

Naturerlebnisse
 
Olymp

Einige Gegenden lohnen wegen ihrer besonderen Naturschönheit einen Besuch. Dies sehenswertesten Naturschönheiten des Region sind der Olymp, höchster Berg Griechenlands und Sitz der 12 antiken Götter, sowie Nestos, ein Naturschutzgebiet mit reicher Vogelwelt.

  • 1 Olymp (Όλυμπος).     . Höchster Berg Griechenlands und Sitz der 12 antiken Götter, landschaftlich sehr schön. In der griechischen Mythologie war der Olymp der Wohnsitz der Götter. Hier sollen Zeus und seine wichtigsten Götter gelebt haben. Als Olymp wird das Bergmassiv und nicht ein einzelner Gipfel bezeichnet. Hier liegen die höchsten Gipfel Griechenlands, der Mytikas mit einer Höhe von 2918 Metern. Es gibt aber noch zahlreiche Gipfel, die über 2000 Meter Höhe liegen, zum Beispiel der Skolio (2911 Meter hoch) oder der Stefani (2909 Meter hoch), die alle ein beliebtes Wanderziel sind.
  • 2 Nestos (Νέστος).     . Naturschutzgebiet von besonderer Naturschönheit und reicher Vogelwelt. Das Flussgebiet des Nestos unterteilt sich in die Nestos-Schlucht und das Nestos-Delta. Beides sind Gebiete mit hohem Vogelbestand und einzigartiger Naturschönheit. Hier finden sich eine Reihe besonderer Ökosysteme. Das Flussdelta des Nestos ist ein Hydrobiotop mit Schwemmland, Süßwasserseen und Lagunen. Insbesondere aufgrund seiner reichen Vogelfauna wurde der Nationalpark geschaffen, der auch die östlich gelegenen Seen Vistonida und Ismarida umfasst. Das Gebiet ist ein Rastplatz für viele Vogelarten auf ihren Winterwanderungen. Neben den Naturschönheiten bietet die Umgebung auch eine Reihe archäologischer Stätten und wunderbare Strände für einen erholsamen Badeurlaub.
  • 3 Chalkidiki (Χαλκιδική).     . die Halbinsel mit den drei „Fingern“ ist eine der Haupttouristendestinationen Griechenlands wegen den wunderbaren Stränden und der Landschaft. Kassandra die als erster, westliche Finger bezeichnet wird, ist der bekannteste Teil, weil hier der meiste Tourismus stattfindet. Hier stehen die großen Hotels und die Ortschaften, die den Touristen all das bieten, was sie für einen schönen Urlaub benötigen. Sithonia ist der zweite, mittlere Finger. Diese Halbinsel ist touristisch auch voll erschlossen und der wohl landschaftlich schönste Teil Chalkidikis. Es gibt eine sehr große Anzahl schöner Strände und Buchten, die nur in der Hauptsaison überfüllt sind. Athos, der dritte, östliche Finger ist die Halbinsel mit dem gleichnamigen heiligen Berg Athos, einem Weltkulturerbe. Das Betreten ist nur Pilgern erlaubt, die zu den heiligen Stätten wollen. Frauen dürfen das Gebiet gar nicht betreten. Überall auf der Halbinsel befinden sich sehr sehenswerte Klöster und Einsiedeleien. Ammouliani ist eine kleine sehr touristische Insel nahe Athos.
  • 4 Pangeo (Παγγαίο όρος).     . Die besondere Naturschönheit des Bergmassives mit vielen bedeutenden Klöstern und archäologischen Stätten, romantischen Bergdörfern und die unmittelbare Nähe zu wunderbaren Stränden machen es zu einem touristisch abwechslungsreichem Gebiet.
  • 5 Rhodopen (Ροδόπη).     . Der Gebirgs-Nationalpark an der bulgarischen Grenze mit Wasserfällen, vielen interessanten Höhlen, endlosen Wäldern und interessanten alten thrakischen Kultstätten ist von besonderer landschaftlicher Schönheit. Dabei kaum bekannt und eine echte Alternative für Urlaub "off the beaten track".
  • 6 Prespa Seen (Λίμνες Πρέσπες).       . Er liegt im Dreiländereck von Nordmazedonien, Albanien und Griechenland und ist sehr fischreich und Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Er zählt zu den wichtigsten Refugien und ökologisch wertvollsten Gebieten im gesamten Balkan.
  • 7 Kerkini See (Κερκίνη).     . See auf der Flugroute von Zugvögeln mit vielen Vogelarten. Ausgedehnte Auenwälder, große Flächen mit Seerosen, eine große Vielfalt an Fischen, die im ruhigen Wasser des Sees schwimmenden Büffelherden und die großen Berggebiete von Belles und Krousia verleihen diesem Gebiet eine einzigartige Anmut.

SträndeBearbeiten

Strände
 
Thasos

Die besten Strände sind in:

  • 1 Olympische Riviera.  . gut besuchte Badeorte entlang endloser Strände, die sich über 70 km hinziehen. Viele Strandbereiche sind vor allem in der Nähe der Badeorte bewirtschaftet. Die bekanntesten Badeorte sind Paralia und Leptokaria, hier haben sich auch internationale Hotels angesiedelt.
  • 2 Chalkidiki (Χαλκιδική).     . Halbinseln mit unzähligen wunderbaren Stränden und Buchten
  • 3 Asprovalta. viele km lange wunderbare Sandstrände, die sich von Starvros, Asprovalta, Orfani bis Kavala erstrecken.
  • 4 Thasos (Θάσος).     . einer der schönsten griechischen Inseln mit sehr vielen malerischen Badebuchten und besten Sandstränden, hohen bewaldeten Bergen und interessanten Altertümern. Sie bietet auch ausreichend "Beach-Night-Life". Landschaftlich ähnelt sie Chalkidiki. Man kann sie auch als Tagesausflug von Kavala aus besuchen.

Archäologische StättenBearbeiten

Wie schon erwähnt gibt es zahlreiche Ausgrabungen, die besichtigt werden können. Dabei sind nicht alle aus altgriechischer Zeit und Alexanders des Großen, sondern auch viele aus römisch-byzantinischer Zeit und auch aus der Osmanischen Epoche. Bei jedem Bauvorhaben in Makedonien werden Archäologen hinzugezogen, so dass es immer wieder Funde gibt. Viele Ortschaften sind nämlich auf den Trümmern zerstörter Ortschaften wieder aufgebaut worden. Vergina, die alte Hauptstadt Makedoniens und Philippi sind dabei die bedeutendsten archäologischen Stätten.

Archäologische Stätten
 
Pella
  • 1 Pella   (Πέλλα).     . Pella hatte seine Blütezeit in der Antike, als es die Hauptstadt von Makedonien war. Damals herrschten die bedeutendsten Könige des Landes, Philipp II und nach ihm sein Sohn Alexander der Große. 168 v. Chr. wurde Pella von den Römern erobert, einige Jahre später zerstörte ein Erdbeben die Stadt.
  • 2 Vergina (Βεργίνα).     . alte Hauptstadt von Makedonien. bekannt für seine "must see" Königsgräber. Vom Tumulus der Königsgräber sieht man von außen nicht viel. Er hat einen Durchmesser von über 100 m und war einst 12 m hoch, aber seine Sehenswürdigkeiten birgt er im Inneren. Ein Grab wird dem König Philipp II. (dem Vater Alexanders des Großen) zugeordnet, ein weiteres soll das Grab von Alexander IV., Sohn von Alexander dem Großen, sein. Man sieht die Überreste der Originalgräber, und zusätzlich vermitteln Rekonstruktionen einen Eindruck von der einstigen Anlage. Sehenswert sind die Mosaiken und die Wandmalereien im Inneren der Grabkammern. Die Grabbeigaben sind in Vitrinen ausgestellt. Die Knochen von Philipp II. befanden sich in einer goldenen Larnax, auf ihr abgebildet ist eine Sonne, die heute die Fahne der griechischen Provinz Makedonien ebenso schmückt wie (wenn auch in abgewandelter Form) die der benachbarten Republik Nordmazedonien. In dieser Larnax befand sich auch ein Kranz mit goldenem Eichenlaub. Beigesetzt war in diesem Grab auch eine der Frauen Philipps, als Grabbeigaben war ein goldenes Diadem und ein reich verzierter Purpurstoff beigefügt.
  • 3 Pydna.   . in klassischer Zeit bestand hier die wichtigste Hafenstadt des mazedonischen Königreichs. Die kleine Ausgrabungsstätte liegt recht fotogen nahe am Meer.
  • 4 Dion (Ausgrabung) (Δίον Πιερίας).     . Die sehenswerten großflächigen Ausgrabungen der antike Stadt liegen am Fuße des Olymps und war in der Antike ein Ort der Verehrung des Göttervaters Zeus.
  • 5 Platamon (Burg) (Κάστρο του Πλαταμώνα).     . schöngelegene, sehenswerte Burgruine
  • 6 Amphipolis (Αμφίπολη).       . bedeutende antike Stadt am Pangeo und der Via Egnatia.
  • 7 Philippi (Φίλιπποι).     . bedeutendste Ausgrabungsstätte Nordgriechenlands, besonders wegen des Apostel Paulus, der hier die erste Kirche gegründet und die erste Taufe auf europäischen Boden durchgeführt hat. Die weitläufige Anlage ist landschaftlich schön gelegen. Im antiken Theater werden jeden Sommer Theaterstücke aufgeführt.  
  • Via Egnatia (Αρχαία Εγνατία Οδός).     . Die alte römische Verbindungsstraße nach Byzanz lief durch Makedonien. Sie ist an eingen Stellen noch erhalten.

HintergrundBearbeiten

Makedonien ist die größte und zweitbevölkerungsreichste griechische Region mit etwa 2,4 Millionen Einwohnern, von denen fast eine Million allein in der Hauptstadt Thessaloniki lebt. Die Region ist in großen Teilen gebirgig und nur dünn besiedelt. Obwohl es landschaftlich sehr reizvoll ist und viele interessante kulturelle Sehenswürdigkeiten bietet, wird es von relativ wenigen Touristen besucht, außer Chalkidiki und der Olympische Riviera.

GeschichteBearbeiten

Das antike Königreich Makedonien wurde vermutlich im 7. Jahrhundert v. Chr. von der Dynastie der Argeaden gegründet. Ob es sich bei den antiken Makedonen um einen griechischen Stamm handelte oder um ein separates Volk, das sich lediglich kulturell hellenisierte, ist bis heute umstritten. An den Olympischen Spielen durfte nur das Königsgeschlecht der Argeaden, nicht aber die restlichen Makedonen teilnehmen, weil diese nicht als wirkliche Hellenen galten. Die Zeugnisse der antiken makedonischen Sprache sind zu spärlich, um deren Verwandtschaft mit dem Griechischen beurteilen zu können.

Während der Herrschaft Philipps II. wurde Makedonien jedoch Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. in die Amphiktyonische Liga und damit in die Gemeinschaft der Griechen aufgenommen. Philipp besiegte in den Makedonischen Kriegen Athen und Theben und machte Makedonien so zur vorherrschenden Macht (Hegemonie) ganz Griechenlands. Sein Sohn Alexander der Große dehnte seinen Herrschaftsbereich dann bis nach Ägypten, Persien, ins heutige Tadschikistan und den Nordwesten Indiens aus. Damit schuf er eines der ersten Weltreiche, das aber nach seinem Tod 323 v. Chr. schnell wieder zerfiel.

Ab 146 v. Chr. gehörte Macedonia als Provinz zum Römischen Reich, nach dessen Teilung 395 n. Chr. zu Byzanz. Vom 14. Jahrhundert bis 1912 stand die Region unter osmanischer Herrschaft. Infolge der Balkankriege 1912/13 wurde sie auf mehrere Staaten aufgeteilt, es kam zur Umsiedlung der Volksgruppen und ethnischen Säuberungen. Die südliche Hälfte des historischen Makedoniens mit der Ägäisküste gehört seither zu Griechenland; der Nordwesten kam zunächst zu Serbien (später Jugoslawien) und bildet heute die Republik Nordmazedonien; der nordöstlichste Teil liegt im heutigen Bulgarien.

Volksgruppen und NamensstreitBearbeiten

Neben den makedonischen Griechen gibt es auch slawische Volksgruppen, die sich Makedonci nennen. In Griechenland gibt es verschiedenen Schätzungen zufolge zwischen 10.000 und 120.000 Sprecher der slawischen Sprache Ägäis-Mazedonisch, sie sind aber offiziell nicht als ethnische Minderheit anerkannt. Die schätzungsweise 30.000 bis 120.000 Aromunen (auch Mazedorumänen oder Vlachi genannt) sprechen hingegen eine romanische Sprache, die mit dem Rumänischen verwandt ist. Zudem gibt es Minderheiten von Roma und Armeniern. Die einst bedeutende Gruppe der Juden von Thessaloniki wurde im Holocaust größtenteils vernichtet.

Wenn man mit Griechen über Mazedonien/Makedonien spricht und Streit vermeiden möchte, sollte man lieber zustimmen, dass der Name Makedonien rein griechisch ist. Patriotische Griechen wollen keine historischen Belehrungen zu diesem sensiblen Thema von Ausländern. Obwohl das Namensproblem mit dem Nachbarstaat Nordmazedonien jetzt politisch gelöst ist, wird es immer noch von einigen Griechen als Verrat an ihrer Geschichte empfunden. Dies wurde durch die Schaffung von Statuen Alexanders des Großen in Skopje und die Verwendung der „Sonne von Vergina“ als Symbol durch den Nachbarstaat verstärkt. Viele Griechen wundern sich, warum die in der Mehrheit slawische Bevölkerung des Nachbarstaats Symbole und Nationalhelden für ihr Nationalitätsbewusstsein verwendet, die sie selbst für rein griechisch halten.

SpracheBearbeiten

In Makedonien wird ganz überwiegend Griechisch gesprochen. Da in den Schulen Griechenlands aber als wichtigste Fremdsprache Englisch unterrichtet wird, kommt man mit Englisch eigentlich überall gut zurecht. Viele Leute haben auch schon einmal im Ausland, oftmals sogar in Deutschland gelebt. Deutsch ist die zweitwichtigste Fremdsprache hier, viele Makedonier können aber auch ein bisschen Französisch.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Makedonien hat den internationalen Flughafen von Thessaloniki (IATA CodeSKG) und den weit kleineren Flughafen Kavala (IATA CodeKVA). Der meiste Flugbetrieb ist aber der touristische Reiseverkehr.

EisenbahnBearbeiten

Eine der wichtigsten Eisenbahnverbindungen Griechenlands führt durch Makedonien. Es ist die Strecke von Athen über Thessaloniki nach Alexandroupolis im Osten..

Auf der StraßeBearbeiten

Ebenfalls aus Athen kommt die Autobahn A1. Sie ist zu einem großen Teil mautpflichtig. Die Europastraße E75 führt von Budapest über Belgrad und Skopje nach Thessaloniki bzw. Katerini. Die Autobahn A2 (Igouminiza-Alexandroupolis) führt ebenfalls durch Makedonien.

Mit dem BusBearbeiten

Makedonien hat ein gut ausgebautes Bus-System. Fast jede Ortschaft ist mit Überlandbussen KTEL erreichbar.

MobilitätBearbeiten

An den touristischen Zentren erreicht man die bekannten Sehenswürdigkeiten fast immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Zwischen den Städten verkehren Überlandbusse (KTEL). In den Gebirgslandschaften der Rhodopen ist ein eigenes Fahrzeug unerlässlich.

AktivitätenBearbeiten

 
Pefkochori Beach Chalkidiki
 
Wanderstrecke am Olymp
 
Wanderweg Nestos Schlucht
 
Kloster am Pangeo

Baden: Natürlich bietet sich auch in Makedonien ein Badeurlaub an. Das Land hat viele Strände und Badeorte zu bieten. Die schönsten Strände findet man auf der Insel Thasos und der Halbinsel Chalkidiki. Hier kann man auch schön im Thessalischen Golf tauchen und andere Wassersportarten betreiben. Diese Destinationen bieten alles, was Touristen an Unterhaltung erwarten.

Wer wandern möchte, der sollte nach Pieria fahren. Hier gibt es sehr schöne Wanderwege. Es gibt auch einige Hütten, in denen man auch übernachten kann. Ein sehr bekannter Wanderweg ist der über den Olymp. Dieser Weg ist schon recht anspruchsvoll. Als unerfahrener Wanderer sollte man ihn nicht gehen. Weiterhin bietet das Rhodopen-Gebirge einsame Wanderwege mit spektakulärer Natur und antiken thrakischen Stätten. Auch rund um den Pangeo gibt es sehr schöne Wanderwege.

Wer geschichtlich interessiert ist, der kann hier jede Menge unternehmen. Man kann viele Museen und Ausgrabungsstätten besichtigen. Unter anderem die Grabbeigaben der Königs Philipp II., dem Vater von Alexander des Großen, dessen Grab man ungeplündert gefunden hat. Es gibt aber auch viele Ausstellungen und Ausgrabungen aus der späteren Zeit. Byzantinische Kunst wird hier angeboten, Funde aus der Zeit der Türkenherrschaft und vieles andere mehr. Die Via Egnatia, die Römerstraße, die Rom mit Byzanz verband verlief durch Makedonien und Thrakien und man kann noch heute viele der alten Stationen besichtigen und auch auf einem Stück der Orginalstraße entlanglaufen.

Religiöser Tourismus: Besonders die Mönchsrepublik Athos, Philippi und Pangeo sind die Hauptziele. Man kann aber eigentlich überall schöne Ausflüge in die Welt der griechisch-orthodoxen Kirche machen und sich die Bräuche und Sitten ansehen. Es gibt in jedem Ort eine Kirche, viele sind auch sehr groß und alle sehr schön geschmückt. Da es in Griechenland keine Kirchensteuer gibt, werden diese Kirchen alle nur aus Spenden finanziert. Interessante Klöster findet man auch in fast jeder Region.

KücheBearbeiten

siehe auch: Essen und Trinken in Griechenland.

Die Küche in Makedonien ist natürlich sehr mediterran. Sie ist typisch griechisch. Rezepte findet man unter diesem Link:Koch-Wiki. In Makedonien wird sehr viel Gemüse angebaut. Wasser- und Honigmelonen, Paprika, Auberginen, Zucchini. Dazu kommen die immer präsenten Oliven. Es wird viel Schweinefleisch verwendet, aber auch Geflügel und Ziegen stehen auf der Speisekarte.

NachtlebenBearbeiten

Man muss verschiedene Arten des Nachtlebens unterscheiden. Auf den Dörfern kann man richtig schöne, griechische Abende verleben, die man nie wieder vergisst. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Griechen kann man hier hautnah erfahren. Man ist sofort im Kreis aufgenommen und Teil der Feier. Man will wissen, wo man herkommt, was man macht und warum man hier ist. Die Verständigung klappt irgendwie immer. Diese Feiern finden in den Tavernen der Dörfer statt. Man sitzt draußen und es wird Wein und Ouzo ausgeschenkt.

In der Hauptstadt Thessaloniki kann man das moderne Nachtleben Griechenlands entdecken. Thessaloniki kann man von der Kultur her mit anderen europäischen Großstädten vergleichen. Hier findet man Tavernen und Discotheken, aber auch schöne Restaurants, in denen man es sich gut gehen lassen kann.

In den Badeorten ist das Nachtleben für die Touristen gestaltet. Hier findet man alles, was man in Deutschland auch findet. Von der Taverne über griechische Restaurants gibt es auch die üblichen Fast-Food-Ketten, wobei das hier noch nicht wirklich ausgeprägt ist. Aber es gibt auch Discotheken, die bis zum nächsten Morgen geöffnet haben. Überregional bekannt ist zum Beispiel das Nachtleben in Kallithea (Chalkidiki).

SicherheitBearbeiten

In Griechenland spielt Kriminalität eine sehr untergeordnete Rolle. Gewaltkriminaltiät gibt es beinahe nicht, aber auch Diebstähle und ähnliches sind recht selten. Dennoch sollte man die üblichen Regeln auf einer Reise einhalten. Dazu kommt, dass die Polizei hier noch nicht so funktioniert, wie man es von Deutschland her kennt. Man ist doch etwas im Rückstand. Es gibt in den Urlaubsgebieten auch eine Touristenpolizei, die besser ausgebildet ist als die normale Polizei, zum Beispiel muss jeder mindestens eine Fremdsprache können. Das muss aber nicht Deutsch sein.

KlimaBearbeiten

Beste Reisezeit ist Ende Mai bis Ende September

WeblinksBearbeiten

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