Wikivoyage:Abseits der Touristenpfade

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Hier findest Du alle bisherigen Ziele „Abseits der Touristenpfade“. Kommende Ziele „Abseits der Touristenpfade“ werden vorab auf der Seite für die Artikelkandidaturen nominiert und diskutiert. Weitere ausgezeichnete Monatsartikel findest du auf:

2021Bearbeiten

  • Januar:

    Wertheim ist eine Stadt in Baden-Württemberg an der Grenze zu Bayern. Die Stadt Wertheim liegt zwischen dem Odenwald und dem Spessart an der Mündung der Tauber in den Main. Sie ist die größte Stadt des baden-württembergischen Main-Tauber-Kreises. Zu Wertheim gehören seit der Gemeindereform 1975 insgesamt 15 ehemals selbstständige Gemeinden sowie etliche Höfe und Wohnplätze. Reicholzheim und Nassig sind die beiden größten Ortsteile, weithin bekannt ist auch das ehemalige Zisterzienserkloster in Bronnbach.

2020Bearbeiten

  • Dezember:

    Żary (deutsch: Sorau) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Lebus zwischen dem Bober und der Lausitzer Neiße in Polen. Der Ort liegt in der Niederlausitz im Grenzgebiet der Regionen Lausitz und Niederschlesien und ist insbesondere für seine historische Altstadt mit dem Bibersteinschloss und dem Promnitzschloss sowie das südlich gelegene Waldgebiet Zielony Las (Sorauer Wald) bekannt. Zusätzlich bietet der Ort gute Ausflugsmöglichkeiten, beispielsweise nach Żagań (Sagan) mit dem Wallensteinschloss und Iłowa (Halbau) mit seinem Schloss im Neobarock und dem angeschlossenen Schlossgarten.
  • November:

    Verdun ist eine Stadt im Département Meuse in Lothringen und war mehrfach bedeutend für die Geschichte Europas. Im Jahre 843 wurde durch den Vertrag von Verdun die Teilung des karolingischen Frankenreichs beschlossen, aus dem das heutige Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation hervorgingen. Die Schlacht um Verdun mit rund 700.000 Toten steht für die Hölle des Ersten Weltkriegs. Die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt liegen recht dicht beieinander. Die unweit der Stadt liegenden ehemaligen Kriegsschauplätze sind großteils für Besucher freigegeben und durch Wege erschlossen. Sie sind aber vor allem ein "Freilichtmuseum", das dem Gedenken der gefallenen Soldaten dient und von verschiedenen Organisationen gestaltet wird.
  • Oktober:

    Agios Efstratios, von den Bewohnern Ai Stratis (Άη Στράτης) genannt, ist eine der Nordägäischen Inseln in Griechenland. Die kleine, dünn besiedelte Insel, die 1,5 Stunden mit der Fähre von Lesbos entfernt liegt, ist von Fortschritt und Massentourismus weitgehend unberührt. Die wenigen (etwa 300) Einwohner leben in der einzigen Siedlung auf der Insel, die ebenfalls Agios Efstratios heisst. Obwohl die meisten Häuser 1968 durch ein Erdbeben zerstört wurden und neue Gebäude die früheren Strukturen ersetzt haben, hat das Dorf noch seinen alten mediterranen Charme. Die Insel lebt von Fischerei, Landwirtschaft, Schafzucht, Käseherstellung, Bienenhaltung und von dem spärlichen Tourismus im Sommer. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, die meisten steilen Küstenabschnitte sind mit Klippen und Grotten durchsetzt. Die Hügel erreichen eine Höhe von 300 m. Die gesamte Insel und die umliegende Meereszone sind ein Vogelschutzgebiet, das von vielen Wandervögeln als Zwischenstopp angeflogen wird.
  • September:

    Der Naturpark Habichtswald liegt in Nordhessen westlich von Kassel. Die Mittelgebirgslandschaft umfasst neben dem relativ kleinen Mittelgebirge Habichtswald direkt bei Kassel weitere Höhenzüge des nordhessischen Berglandes. Im Naturpark gibt es hervorragende Möglichkeiten, sich zu Fuß zu bewegen. Man findet diverse Wanderparkplätze mit markierten Rundwanderwegen. Daneben queren regionale Wanderrouten das Naturparkgebiet. Aufgrund der teilweise recht guten Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die Ausgangspunkte zu vielen Wanderzielen auch unproblematisch mit Bus und Bahn erreichen. Der Naturpark Habichtswald besitzt meist bergiges oder zumindest hügeliges Gelände. Sportliche RadlerInnen finden aber schöne Routen abseits "ausgefahrener Wege" zu schönen Zielen.
  • August:

    Oberzent ist eine Stadt im südlichen Teil des Odenwaldkreises in Südhessen. Der Name Oberzent leitet sich ab von dem mittelalterlichen Gerichtsbezirk Zent. Ein Großteil des Stadtgebiets besteht aus den ausgedehnten Wäldern und Bergen des hessischen Odenwaldes. Die Stadt entstand im Jahr 2018 durch den Zusammenschluss der Stadt Beerfelden mit den ehemals selbständigen Gemeinden Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal. Geographisch ist der Ort stark zerklüftet. Während in Beerfelden die Mümling entspringt, die Richtung Norden in den Main entwässert, liegen die anderen Stadtteile in vier (!) verschiedenen Tälern, die alle nach Süden zum Neckar hin entwässern. Hierdurch gibt es viele Steigungen und Pässe, die dem Wanderer einiges an Kondition abverlangen. Gewisse Berühmtheit hat eine Grenzkuriosität erlangt: der Ort Schöllenbach wird durch die Staatsgrenze zwischen Hessen und Baden-Württemberg, die hier entlang des kleinen Euterbach/Itterbach verläuft, geteilt und so gibt es eine größere hessische und eine kleinere badische Hälfte (Badisch-Schöllenbach).
  • Juli:

    Georgien, das Land zwischen dem großen und kleinen Kaukasus und dem schwarzen Meer, gehört zu den ältesten Siedlungsräumen der Menschheit. Die Schmiede der antiken Welt lag allerdings auch immer wieder im Aufmarschgebiet anderer Mächte wie der Griechen, der Perser, der Römer, der Türken und der Russen. All diese kulturellen Einflüsse haben das Land und die gesamte Region mitgeprägt und ihre Spuren hinterlassen. In Georgien gilt wie in nur wenig anderen Ländern: Es gibt viel zu entdecken, besonders abseits der Touristenpfade. Leicht findet man einmal im Wald die Ruine einer alten Festung oder Kirche. Diese Objekte sind auch der örtlichen Bevölkerung fast gänzlich unbekannt und auch nirgends dokumentiert. Interessant sind auf jeden Fall die Überbleibsel der Sowjetzeit. Auch wenn vieles schon verschwunden ist, kann man immer wieder noch Hammer und Sichel oder den einen oder anderen roten Stern sehen. Die zahlreichen prachtvollen Wandmosaike an Fabriken und öffentlichen Gebäuden gehören ebenso zu den sehenswerten Objekten wie auch die vielen prachtvollen Bushaltestellen, die übers Land verteilt herumstehen.
  • Juni:

    Die Region Epirus liegt im Nordwesten von Griechenland. Sie erstreckt sich im Westen an das Ionische Meer, im Süden bis zum Ambrakischen Golf. Im Osten ist das Pindos-Gebirge eine natürliche Grenze zur benachbarten Provinz Makedonien. Der Norden der historischen Region gehört zu Albanien. Die Landschaft beeindruckt durch die besonders schönen Bergregionen und die traditionellen Dörfer mit ihren steingedeckten Häusern. Leider ist diese landschaftlich so beeindruckende Bergregion bei Griechenlandreisenden kaum bekannt, obwohl sie für alle, die über Igoumenitsa anreisen, praktisch am Weg liegt. Fährt man entlang der Küste, kommt man an einer Vielzahl von sehr schönen Stränden, Buchten und stark touristisch geprägten Küstenorten vorbei.
  • Mai:

    Die Stadt Neuruppin am Ruppiner See in Brandenburg ist der traditionelle Hauptort des Ruppiner Landes. Zum Gedenken an den hier geborenen Dichter Theodor Fontane trägt sie den Beinamen Fontanestadt. Auch Karl Friedrich Schinkel wurde hier geboren. Neuruppin ist aber auch Stadt der Bilderbogen, den Vorläufern der heutigen Illustrierten, die die Stadt im 19. Jahrhundert weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Die Stadt liegt idyllisch eingebettet in die weit verzweigte und abwechslungsreiche Fluss- und Seenlandschaft der Ruppiner Seenkette. Wassersport ist daher eine bevorzugte Freizeitbeschäftigung. Darüber hinaus bietet die Natur viele weitere Attraktionen. Das flache Land lädt zu ausgiebigen Fahradtouren und Wanderungen ein. In der Stadt verführen viele interessante Sehenswürdigkeiten auch zu einem längeren Aufenthalt.
  • April:

    Poughkeepsie ist eine geschäftige Provinzstadt und Verwaltungssitz des Orange County im Bundesstaat New York. Die Stadt ist seit der frühen Kolonialzeit Handelsposten am Hudson River, seit jeher wichtiger Handelsweg vom Seehafen New York in das Landesinnere. Wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Wohnhaus des Erfinders Samuel F. B. Morse (1791-1872). Poughkeepsie ist darüber hinaus reich an Architekturdenkmälern, vor allem an denkmalgeschützten Kirchen und Villen. Mit ihren vielen Hotels eignet die Stadt sich auch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region. Das landschaftlich reizvolle Tal des Hudson ist heute wie seit zweihundert Jahren Naherholungsgebiet der New Yorker.
  • März:

    Hanau, die Brüder-Grimm-Stadt, liegt an der Mündung der Kinzig in den Main östlich von Frankfurt in Hessen und hat ca. 90.000 Einwohner. Die Altstadt mit dem ehemaligen Stadtschloss entstand auf einer Insel in der Kinzigmündung und war seit dem Mittelalter Residenz der Grafen von Hanau. Im 16. Jahrhundert wurde die Neustadt Hanau für calvinistische Flüchtlinge errichtet, sie brachten wertvolles handwerkliches Wissen in die Stadt. Alt- und Neustadt waren jahrelang getrennt und hatten nicht nur jeweils eine eigene Verwaltung und einen eigenen Bürgermeister, sondern auch zwei getrennte Stadtbefestigungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Hanau durch Luftangriffe nahezu vollständig zerstört. Die Ruinen zahlreicher historischer Gebäude wurden in der Nachkriegszeit abgerissen und die Stadt stattdessen im Stil der 50er-Jahre neu aufgebaut, weshalb Hanau selbst nur wenige Sehenswürdigkeiten bietet.
  • Februar:

    Mit ca. 278 km² und einer Ausdehnung von etwa 30 mal 16 Kilometern ist El Hierro die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln, auf ihr leben knapp 10.700 Menschen. Quer über die Insel zieht sich die Cumbre, die bewaldete Gipfelregion der Vulkanberge. Eine weite Hochebene findet sich im Nordosten, das El-Golfo-Tal im Nordwesten und die abfallende Fläche El Juláns im Südwesten. Es gibt große Gegensätze: Einerseits ist El Hierro im Verhältnis zur Grundfläche sehr hoch (bis 1500 m ü. d. M.) und weist daher zu 90 Prozent der Küstenlinie steile Klippen auf, andererseits hat sie ein sanfthügeliges, fruchtbares Hochland, das im kanarischen Archipel einzigartig ist. Es wird landwirtschaftlich intensiv genutzt
  • Januar:

    Die alte Hansestadt Soest im östlichen Nordrhein-Westfalen hat eine fast 1200-jährige Geschichte. Noch heute warten in der Stadt viele Highlights aus dieser Zeit auf den Besucher, z.B. der noch zu zwei Dritteln erhaltene mittelalterliche Stadtwall, auf dem man die Stadt umrunden kann. Weltweit einmalig ist das Grünsandstein-Ensemble der Altstadt. In der Soester Innenstadt stehen über 600 Gebäude unter Denkmalschutz. Neben den Fachwerkhäusern prägen vor allem die Mauern und Kirchen aus diesem Material die malerische Kulisse der 50.000 Einwohnerstadt.
    Soest liegt inmitten der grünen Börde und ist umgeben von Feldern, Wäldern und schönen Fahrradwegen, die immer wieder zu Ausflügen und interessanten Touren einladen.
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