Deutsche Fachwerkstraße


Übersichtskarte: Routen der Deutschen Fachwerkstraße

Die Deutsche Fachwerkstraße führt auf einer Strecke von über 2.800 km auf sieben Etappen durch zur Zeit knapp 100 Städte von Nord nach Süd durch Deutschland.

HintergrundBearbeiten

Das Ziel der ARGE Historische Fachwerkstädte mit Sitz in Fulda ist seit ihrer Gründung 1975 die Erhaltung der zahlreichen Stilarten des Fachwerks in Deutschland. Neben den Sparten Baurecht und Bautechnik entstand eine Arbeitsgruppe, die touristische Ziele verfolgte. Seit 1996 trägt sie den Namen Deutsche Fachwerkstraße, in der jedoch nicht alle Mitglieder dieser ARGE vertreten sind.

FachwerkBearbeiten

Beim Fachwerk handelt es sich um eine über einen langen Zeitraum entwickelte Bauweise, die Vorläufer der Fachwerkhäuser waren einfache Hütten und Pfostenbauten.

Die Konstruktionselemente eines historischen Fachwerks sind die senkrechten Pfosten, schräg gestellte Streben, horizontale Riegel und die Füllung des Fachwerks.

Fachwerkarten

Von der modernen Wissenschaft werden nach der regionalen Verbreitung drei Fachwerksarten unterschieden, die sich aber im Lauf der Zeit oft auch vermischt haben:

Sächsisches Fachwerk (niederdeutsches Fachwerk): Die Verbreitung reicht von den deutschen Küsten bis etwa an den nördlichen Harzrand und von den Niederlanden bis nach Brandenburg. Kennzeichen der Bauweise sind geordnete und gleichmäßige Abstände des Fachwerks, es wirkt daher recht geradlinig und manchmal sogar fast streng.

Alemannisches Fachwerk (auch oberdeutsches Fachwerk), mit großen Pfostenabständen und außenliegenden geblatteten Verbindungen der Holzbalken. Wegen dieser besonders im Brandfall instabilen Verbindungen wurde dieses Fachwerk aber zeitweise sogar verboten, es geht ab dem 15. Jahrhundert im fränkischen Fachwerk auf. Verbreitung fand es in den Regionen vom Neckar und Bodensee, Schwarzwald und Böhmerwald.

Das Fränkische Fachwerk (auch mitteldeutsches Fachwerk) unterscheidet sich vom sächsischen Stil durch ungleiche Abstände der Holzbalken mit zahlreichen Zierformen, es wirkt daher sehr viel lebhafter. Als ein weiteres Kennzeichen gilt der aufstrebende Giebel, das Bauwerk orientiert sich in die Höhe. Die Verbindungen sind überwiegend verzapft. Die Verbreitung reicht von den Mittelgebirgen aus nach Süden bis an den Neckar, und von Polen im Osten bis in das Elsass im Westen.

Der entscheidende wirtschaftliche Vorteil der Bauweise ist der, dass für Holz (Eiche und Fichte) und Füllung (Lehmflechtwerk, Backstein oder Bruchstein) vor Ort leicht verfügbare Materialien beliebig kombiniert werden können. Hinzu kommt die im Vergleich zur Bauweise aus Steinen bessere Wärmedämmung der Fachwerkswände. Der Fortschritt in der Entwicklung der zimmermannsmäßigen Verbindung der Holzbalken ermöglicht zunehmend komplexere Konstruktionen.

Erst ab dem 15. Jahrhundert wird es dann allgemein üblich, die Holzständer auf über den Fundamenten durchgehende Schwellen zu stellen, sie sind damit gegen die Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt und auch viel höher belastbar als direkt im Boden verankerte Pfosten. Mit dieser Bauweise sind dann verbreitet mehrgeschossige Fachwerkbauten mit Holzbalkendecken möglich.

Im 18. Jahrhundert kommt das Fachwerk aus der Mode, es gilt als „bäuerlich“, modern ist das Bürgerhaus aus Stein. Das freiliegende Fachwerk gilt auch als brandgefährdet, die bestehenden Gebäude werden verputzt. Mit den romantischen Strömungen Ende des 19. Jahrhunderts wird dann aber der ästhetische Charme des Fachwerks wiederentdeckt und die Fachwerksfassaden werden freigelegt.

In Unterscheidung zu den stereotypen und gleichförmigen Fassaden der modernen Architektur wirkt das individuelle Fachwerkhaus mit seinem originalem Schmuckwerk, kein Fachwerkhaus ist wie das andere, heute als besonders malerisch, abwechslungsreich und attraktiv empfunden.

Um den Titel als „als ältestes Fachwerkhaus Deutschlands“ streiten sich mehrere Objekte, das Alter der Gebäude wird dabei mit der Dendrochronologie (Dicke der Holzringe) ermittelt:

Zum Einen wird der „Abteihof St. Marien“ in Kobern-Gondorf an der Mosel als ältestes Fachwerkhaus Deutschlands geführt, es wurde in den Jahren 1320/1321 erbaut.

Nach Entdeckungen im Jahre 2003 gilt auch in Quedlinburg das Haus in der "Hölle 11" als ein weiterer Kandidat für den Titel: Nach dem Ergebnis der Untersuchungen der Bohrkerne aus den Holzbalken stammt die Eiche und die Fichte aus dem Zeitraum von 1215 bis 1230. Zudem gibt es hier eine erste urkundliche Erwähnung des Gebäudes von einer Äbtissin Sophia aus dem Jahr 1233.

VorbereitungBearbeiten

Die Deutsche Fachwerkstraße wird in der Regel mit Pkw oder Motorrad durchfahren, wobei man sich einzelne Teilstrecken nach persönlichem Geschmack zusammenstellen sollte. Die Städte entlang der Route unterstützen dies auch durch besondere touristische Angebote, z.B. durch Wohnmobilstellplätze oder aber auch durch Oldtimerrallyes oder Stadtführungen.

Zum Artikelformat: Offizielle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haben einen eigenen "Absatz" mit Punkt und werden fett hervorgehoben. Oft ist es aber ebenso lohnenswert, andere (Fachwerk)Städte entlang der Route zu besuchen, die nicht der Deutschen Fachwerkstraße angehören. Diese Städte werden in den Routenhinweisen kurz erwähnt (aber ohne Hervorhebung des Stadtnamens).

AnreiseBearbeiten

StreckenverlaufBearbeiten

Die Route beginnt nahe der Elbmündung in Stade, ihr westlicher Zweig geht zum Weserbergland. Zum Startpunkt des östlichen Teils gelangt man von Stade auf 109 km über Buxtehude und Lüneburg nach Bleckede. Der vorgeschlagene Streckenverlauf entspricht nicht immer den Routen, die auf den Karten der Regionalstrecken angegeben sind.

Von der Elbe zum WeserberglandBearbeiten

 
Stade Hansehafen

* 1 Stade        : Historische Altstadt mit Hansehafen, Holztretkran am Fischmarkt

→ Über Sittensen, Rotenburg (Wümme) und 2 Verden        nach Nienburg, 125 km
  • 3 Nienburg (Weser)        : Rathaus, Museum Fresenhof, Fachwerkbauten bei der St.-Martins-Kirche
→ Über Uchte und Diepenau nach Bad Essen, 90 km
  • 4 Bad Essen        : Wassermühle, Histor. Kirchplatz, Alte Apotheke, dat lütge Hus, Schafstall
→ Über 5 Porta Westfalica        nach Stadthagen, 73 km
  • 6 Stadthagen        : Häuser am Markt, Amtspforte, Haus Zum Wolf, Haus Goldener Engel
→ Nach Alfeld, 71 km
  • 7 Alfeld (Leine)        : Hist. Altstadt mit ehemaliger Lateinschule (Stadtmuseum), Planetenhaus, Bürgerschänke
→ Nach Einbeck, 25 km
  • 8 Einbeck        : Historischer Stadtkern, Altes und Neues Rathaus, Brodhaus, Ratsapotheke
→ Nach Northeim, 18 km
  • 9 Northeim        : Marktplatz mit Alter Wache, Altes Gildehaus, Hagenstraße, Altes Rathaus am Entenmarkt
→ Im 34 km entfernten Duderstadt trifft man auf die östliche Route.

Von der Elbtalaue zum HarzBearbeiten

Von der Elbtalaue zum Harz
 
Fachwerkzeile in Celle
  • 10 Bleckede        : Altes Rathaus, Elbtalhaus, Ackerbürgerhaus bei der St.-Jacobi-Kirche, Zehntscheuer, das Elbschloss ist Informationszentrum des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue
→An der Elbe entlang flußaufwärts nach Hitzacker, 31 km
  • 11 Hitzacker        : Fachwerkhäuser der Stadtinsel, insbesondere das Alte Zollhaus von 1589, heute Museum. Hier steht der wohl nördlichste Weinberg Deutschlands mit 99 Reben und einer Weinkönigin. Sehenswert das Archäologische Zentrum, ein bronzezeitliches Freilichtmuseum
→Auf der L231 in südliche Richtung, dann auf der B216 nach Dannenberg, 24 km
  • Dannenberg: Einer der Fachwerkbauten ist das Historische Rathaus (1780) am Marktplatz, sehenswert das Heimatmuseum im Waldemarturm
→Auf der K33 nach Lüchow, 17 km
  • Lüchow: Neben Marktplatz mit Rathaus und Ratskeller gibt es in der Stadt zahlreiche denkmalgeschützte Anwesen, vom Amtsturm (22 m, Eintritt 1€) erhält man einen guten Überblick
→Auf der B248 nach Salzwedel, 17 km
  • 12 Salzwedel        : Neben Fachwerkbauten wie das ehemalige Neustädter Rathaus, das Danneil-Museum, die Lateinschule, die Häuser in der Burgstraße und in der Reichen Straße findet man auch Backsteingotik, z.B. die Marienkirche mit ihrem 86 m hohen Turm.
→Auf der B244 nach Celle, 90 km
  • 13 Celle        : In der Stadt stehen mehr als 400 Fachwerkhäuser, das Hoppener Haus ist wohl das bekannteste. Sehenswert auch das Celler Schloss, das Alte Rathaus und die Marienkirche.
→Auf der B214 Richtung 14 Braunschweig        , dann auf der A2 bis Ochsendorf und nach Königslutter, 76 km
  • 15 Königslutter        : Neben zahlreichen Fachwerkbauten in den Gassen der Altstadt ist besonders der romanische Kaiserdom sehenswert, ebenso die Otto-Klages-Sammlung mit Tausenden von Fossilien-
→Auf der B1 Richtung Braunschweig, auf die A39, dann weiter auf der der A395 nach Wolfenbüttel, 33 km
  • 16 Wolfenbüttel        : Fachwerk an den Krambuden, Klein-Venedig, Stadtmarkt mit Rathaus, die Krumme Straße, insbesondere aber das Herzogliche Schloss
→Auf der K620 nach Hornburg, 18 km
  • 17 Hornburg        : Die Altstadt mit über 400 Fachwerkhäusern steht unter Denkmalschutz. Sehenswert das Neidhammelhaus in der Wasserstraße, Häuser am Marktplatz sowie etliche alte Hopfenspeicher
→Auf der B82 bis Liebenburg, dann über Bad Salzgitter nach Bockenem, 40 km
  • Bockenem: Sehenswert neben den Fachwerkbauten die Pankratius-Kirche in der Altstadt, auch das Turmuhrenmuseum.
→Über Goslar nach Osterwieck, 54 km
  • Osterwieck: Das Eulenspiegelhaus, der Schäfers Hof und zahlreiche weitere Häuser der historischen Altstadt
→Auf der B79 nach Halberstadt, 29 km
  • 18 Halberstadt        : in der alten Bischofsstadt gibt es neben dem Dom St. Stephanus und der Liebfrauenkirche auch die Fachwerkkirche St. Johannis. In der historischen Altstadt befinden sich rund 450 Fachwerkhäuser
→Auf der L82 nach Wernigerode, 21 km
  • 19 Wernigerode        : Von den zahlreichen Fachwerkbauten der Stadt sind wohl die bekanntesten das Rathaus von 1277 und das kleinste Haus.
→Über Braunlage und 20 Clausthal-Zellerfeld        nach Osterode, 59 km
  • 21 Osterode        : Sehenswert: der Kornmarkt in der Fußgängerzone, das Ritterhaus, das alte Rathaus, das Restaurant Ratswaage.
→Auf der B243, dann auf der L530 nach Duderstadt, 32 km
  • 22 Duderstadt        : In der historischen Altstadt stehen Fachwerkhäuser aus den Stilepochen Gotik, Barock und Renaissance nebeneinander. Eine Besonderheit ist der Westerturm der ehemaligen Stadtbefestigung mit seiner gedrehten Spitze.
→Fortsetzung: von Duderstadt aus über 23 Göttingen        nach Hann. Münden ca. 60 km zur Etappe Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart
→Die Etappe Vom Harz zum Thüringer Wald erreicht man von Wernigerode aus, der Weg führt über Elbingerode nach Stolberg (Harz)

Vom Harz zum Thüringer WaldBearbeiten

Vom Harz zum Thüringer Wald
 
In der Altstadt von Stolberg im Harz
  • 1 Stolberg (Harz)        : Museum Altes Bürgerhaus, Marktplatz mit Rathaus und Thomas-Münzer-Denkmal, das Museum Alte Münze
→Über 2 Nordhausen        nach Bleicherode, 42 km
  • Bleicherode: Sehenswerte Fachwerkbauten: die alte Kanzlei, Heimatmuseum, Geburtshaus Dr. Petermann, das evang. Pfarrhaus.
→Auf der Landstraße nach Worbis, Leinefelde, 21 km
  • 3 Worbis        : Ein Großteil der Fachwerkhäuser in Worbis stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Erwähnenswert das Alte Amtshaus und das Gülden Creutz aus dem 16. Jh.
→Auf der L1015 nach Mühlhausen, 31 km
  • 4 Mühlhausen        Fachwerkbauten: Brunnenhaus Popperode, Häuser am Untermarkt und in der Felchtaer Straße. Marienkirche, Divi-Blasii-Kirche, die mittelalterliche Stadtbefestigung sind weitere sehenswerte Bauwerke
→Auf der B249 nach Wanfried, 24 km
  • 5 Wanfried        : Die Stadt liegt an der Werra. Sehenswert der alte Hafen Schlagd mit den angrenzenden Gebäuden, das Rathaus, die alte Post, das Landgrafenschloss und einige Herrenhäuser.
→Auf der B250 nach Treffurt, 9 km
  • 6 Treffurt        : Die Fachwerkstadt im Werratal wird überragt von der Rurgruine Normannstein. In der Altstadt sind sehenswert das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, der Mainzer Amtshof, das Falkenstein Gefangenenhaus, Ohrfeigenhaus und Grafschaft.
→Auf der B250 Richtung 7 Eisenach        , dann auf der B84 nach Vacha, 56 km
  • 8 Vacha        : Das Städtchen im Werratal bezeichnet sich als Tor zur Rhön. Die Häuser der Altstadt stammen teils aus dem 15. Jahrhundert, sehenswert der Marktplatz mit den Gebäuden im Renaissancestil, ebenso die Burg Wendelstein mit ihrem Puppenmuseum.
→Auf der B62 nach 9 Bad Salzungen        , dann auf der B19 nach Schmalkalden, 41 km
  • 10 Schmalkalden        : In der fast vollständig erhaltenen Altstadt findet man zwischen Altmarkt und Salzbrücke ein malerisches Fachwerkensemble, die Insel. In der anschließenden Steingasse ist das Lutherhaus.
→Zur Weiterfahrt führt der Weg auf der B84 nach Hünfeld, dann weiter nach 11 Fulda        , 44 km. Von dort gelangt man auf der A66 zur Etappe Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart nach Steinau an der Straße, 41 km.

Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und SpessartBearbeiten

 
Karte von Deutsche Fachwerkstraße
Weserbergland Nordhessen Vogelsberg Spessart
 
Marktplatz Hann. Münden mit Weserrenaissance-Rathaus

Wer diese Teilroute der Deutschen Fachwerkstraße abfährt, lernt das urgemütliche Hessen kennen. Die Route führt den Reisenden zu den Fachwerkperlen von Nord-, Mittel- und teilweise auch Osthessen. Die Strecke startet in der südniedersächsischen "Fachwerkmetropole" Hann Münden.

Wer kompakt an einen Ort hessische Fachwerkarchitektur erleben möchte, der sollte das Freilichtmusem Hessenpark im Taunus besuchen. Auf einem großzügigen Gelände stehen etwa 100 Gebäude (überwiegend Fachwerkhäuser) aus allen Teilen von Hessen.

* 1 Hann. Münden        - geschlossen erhaltene Fachwerkaltstadt mit zahlreichen schönen Fachwerkgassen und -bauten.

→ Etwa 50 km sind es durch das schöne Werratal auf der B 80 und der B 27 nach Eschwege. Unterwegs kann man noch in der Kirchenstadt Witzenhausen (auch schöne Fachwerkbauten in der Altstadt) oder auch in Bad Sooden-Allendorf einen Stop einlegen. Auch wenn Allendorf nicht zur Fachwerkstraße gehört wird Fachwerkliebhabern die geschlossene Fachwerkaltstadt von Allendorf (heute Stadtteil von 2 Bad Sooden-Allendorf        ) sicher gefallen.
  • 3 Eschwege        - Fachwerkbauten u. a. in der gemütlichen Fußgängerzone und am Marktplatz (Marktplatz leider ohne Flair da Nutzung als Parkplatz).
→ Rund 30 km fährt man auf der B 452 und der B 7 durch das Wehretal hinauf nach Hessisch Lichtenau. Landschaftlich attraktiver ist allerdings die Fahrt über den 4 Hohen Meißner      mit einem Stop z. B. am Frau Holle Teich. Von hier lohnt eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt Kalbe. Aber auch vom Schwalbenthal direkt an der Straße hat man einen schönen Blick zurück Richtung Eschwege.
→ 10 km über die B 487
  • 6 Spangenberg        - Kleine Fachwerkaltstadt, die vom Schloss überragt wird.
→ 10 km über die B 487 Richtung Fuldatal nach Melsungen.
  • 7 Melsungen        - bekannt ist das stattliche Fachwerkrathaus am Markt.
→ Auf der 50 km langen, attraktiven Route nach Wolfhagen kommt man unterwegs noch durch drei weitere Fachwerkstädtchen.
→ Als erstes geht es über die B 253 auf die Höhe hinauf Richtung A 7. Hier oben kann man direkt hinter der A 7 einen lohnenswerten Abstecher zur Burgruine Heiligenberg machen (schöner Panoramarundblick über weite Teile von Nordhessen). Nächster Höhepunkt wieder im Tal an der Eder ist das kleine Fachwerkstädtchen 8 Felsberg        mit seiner kleinen Altstadt und der gleichnamigen Burg.
→ Nach der Fahrt durch die Altstadt von Felsberg erreicht man nach 8 km über Niedervorschütz und Maden das Städtchen Gudensberg (nette Fachwerkaltstadt und Burgruine mit Aussicht). Nächstes Ziel ist das Fachwerkstädtchen Naumburg. Die Fahrt führt über kleinere, landschaftlich schöne Straßen über Gleichen, Kirchberg, Riede und Elbenberg nach Naumburg. Unterwegs kann man ab Riede eine kleine Wanderung auf den Aussichtsturm 9 Klauskopf      unternehmen. In Elbenberg ist eine Besteigung des kleinen Elbenberger Trümchens möglich, das auf der Höhe bei 51° 13′ 47″ N 9° 12′ 54″ O im Bereich der Straße liegt.
→ Zwischen Naumburg und Wolfhagen kommt man bei Ippinghausen noch an der 10 Weidelsburg      vorbei - Nordhessens größter Burgruine. Ein Aufstieg zur Ruine lohnt in jedem Fall, besonders aufgrund des schönem Panoramas.
  • 11 Wolfhagen        - gemütlicher Marktplatz mit Fachwerkbauten.
→ 15 km über die B 450 nach Bad Arolsen
  • 12 Bad Arolsen        - bekannt ist das Residenzschloss. Im Stadtteil Wetter findet man mit der "Wetterburg" einen stattlichen Fachwerkbau.
→ etwa 20 km über die B 252 nach Korbach
  • 13 Korbach        - größere Altstadt mit viel Fachwerk.
→ Rund 45 km über die B 485 nach Fritzlar. Unterwegs bietet sich ein Abstecher zum attraktiven Edersee an. Auch zur Kurstadt 14 Bad Wildungen        lohnt ein Abstecher.
  • 15 Fritzlar        - In der Altstadt mit recht gut erhaltener Stadtmauer finden sich viele Fachwerkbauten. Besonders sehenswert ist das Fachwerkensemble am Marktplatz. Aber auch den Dom sollte man sich nicht entgehen lassen.
→ Ungefähr 18 km auf der B 253 durch die Schwalm-Eder-Niederung bis nach Homberg (Efze).
  • 16 Homberg (Efze)        - schönes Ensemble am Marktplatz mit Fachwerkbauten und Stadtkirche. Auch die hoch über der Altstadt gelegene Hohenburg mit Panoramarundblick ist einen Besuch wert.
→ Etwa 30 km fährt man von Homberg (Efze) nach Rotenburg an der Fulda. Als erstes geht es auf einer teilweise landschaftlich schönen Strecke über Welferode, Ober- und Niderbeisheim sowie Wichte nach Morschen an die Fulda. Hier kann man einen Zwischenstopp am 17 Kloster Hydau        einlegen. Entlang der Fulda erreicht man auf der B 83 schließlich Rotenburg an der Fulda.
→ Rund 20 km sind es über die B 83 und B 27 die Fulda aufwärts bis Bad Hersfeld.
  • 19 Bad Hersfeld        - Die Festspielstadt besitzt einen Marktplatz mit Fachwerkbauten.
→ Etwa 48 km sind es bis Schwalmstadt-Treysa. Am besten in Bad Hersfeld auf die A 4 auffahren und dieser 12 km bis zur Anschlußstelle Kircheim an der A 7 folgen. Von hier der B 454 westwärts bis Schwalmstadt-Treysa folgen.
  • 20 Schwalmstadt        - Treysa besitzt eine kleine, aber ganz nette Fachwerkaltstadt. Einige interessante Fachwerkbauten findet man aber auch in Ziegenhain.
→ Rund 28 km sind es von Schwalmstadt-Treysa über die B 454 und B 254 die Schwalm aufwärts nach Alsfeld.
  • 21 Alsfeld        - Sehr gut erhaltene Fachwerkaltstadt mit dem weithin bekannten Fachwerkrathaus am Markt.
→ Gute 35 km fährt man von Alsfeld über Niederjossa bis nach Schlitz. Auf der Fahrt entlang der B 62 bis Niederjossa sollte man unbedingt der Burg Herzberg einen Besuch abstatten (Burgseite). Von Niederjossa geht es entlang der Fulda nach Schlitz. Wer schnell vorankommen will und an der Burg Herzberg kein Interesse hat kann zwischen Alsfeld und Niederjossa auch die A 5 / A 7 über das Hattenbacher Dreieck nehmen.
  • 22 Schlitz        - u. a. schönes Fachwerkensemble am Markt. Einen schönen Rundblick über die Stadt hat man vom Hinterturm, der sich zur Weihnachtszeit in die grösse Kerze der Welt verwandelt.
→ Rund 15 km sind es nach Lauterbach.
  • 23 Lauterbach        - viel Fachwerk in der Altstadt. Einen Besuch wert sind auch die Trittsteine an der Lauter.
→ Auf dem Weg von Lauterberg nach Grünberg bietet es sich an über Ulrichstein im hohen 24 Vogelsberg        zu fahren. Von der Burgruine hat man einen schönen Panoramablick besonders nach Westen und Norden. Zum Spaziergang lädt der Vogelsberggarten am Burgberg ein. Strecke Lauterbach - Ulrichstein - Grünberg: etwa 45 km.
→Ungefähr 17 km fährt man von Grünberg auf Landstraßen über Münster, Oberr- und Niederbessingen nach Lich. Wer Lust hat unterwegs noch ein Fachwerktorhaus anzusehen kann einen kurzen Abstecher zur "Pforte" machen. Das Gebäude liegt mitten im alten Ortskern von Ober-Bessingen an der Ortsstraße (etwa 700 m Abstecher von der Landstraße nach Lich).
  • 26 Lich        - Schmucke Fachwerkfassaden findet man besonders in der Oberstadt. Ein schönes Haus ist zum Beispiel das Textorhaus am Kirchplatz, das Sitz des Heimatmuseums ist.
→Etwa 17 km auf der B 488 nach Butzbach. Unterwegs kann man noch einen kurzen Abstecher zur imposanten Klosterruine Arnsburg machen (Info Wikipedia).
  • 27 Butzbach        - Fachwerkensemble am Marktplatz
→ Etwa 45 km sind es von Butzbach quer durch die Wetterau nach Büdingen. Folgende Route ist attraktiv: Butzbach - B 3 zur Kurstadt Bad Nauheim - 28 Friedberg        (mit Burg und viel Fachwerk in der Altstadt) - B 275 bis Florstadt - Altenstädt - auf der B 521 schließlich nach Büdingen.
  • 29 Büdingen        - Historische Altstadt mit Schloss und fast komplett erhaltener Stadtmauer. In der Altstadt findet man auch diverse Fachwerkbauten.
→Rund 17 km südwärts auf der B 247 nach Gelnhausen im Kinzigtal.
  • 30 Gelnhausen        - Die an einem Hang gelegene Fachwerkaltstadt wird vom Dom überragt. Historisch bedeutend sind auch die Reste der Kaiserpfalz.
→Etwa 25 km das Kinzigtal aufwärts nach Steinau an der Straße. Wer schnell vorankommen will kann die A 66 nutzen.
Hier endet die Teilstrecke durch Nord-, und Mittelhessen.
→Von Gelnhausen gelangt man auf der A66 zur Teilstrecke Vom Rhein zum Main und Odenwald, ca. 28 km
→Von Grünberg aus erreicht man die Orte Wetzlar, Herborn und Dillenburg an der Teilstrecke Vom Lahntal zum Rheingau

Vom Lahntal zum RheingauBearbeiten

Vom Lahntal zum Rheingau
 
Herborn: Haus am Marktplatz, erbaut 1727
  • 1 Dillenburg        : Ein Großteil der Fachwerkbauten entstand nach dem Stadtbrand von 1723, so das Alte Rathaus und das Hartighaus. Einige Häuser sind älter, so das Alte Amtshaus aus dem 16. Jahrhundert, Haus Stremmel und Gasthaus Krone aus dem 17. Jahrhundert.
→Auf der B277 nach Herborn, 8 km
  • 2 Herborn        : Marktplatz: Rathaus, Haus Markt ½, Fußgängerzone Kornmarkt, Holzmarkt, Buttermarkt, die Hohe Schule, die Corvin'sche Druckerei
→Auf der B277 nach Wetzlar, 26 km
  • 3 Wetzlar        : Die historische Altstadt ist weitgehend erhalten. Sehenswert sind am Eisenmarkt die Alte Münz und die Löwen-Apotheke,, das Jerusalem-Haus am Schillerplatz, Fachwerkhäuser am Fischmarkt.
→Auf der L3451 nach Braunfels, 11 km
  • 4 Braunfels        : Die Fachwerkhäuser wurden großteils nach einem Brand im Jahr 1679 errichtet. Schöne Gebäude stehen am Marktplatz und Auf der Schütt. Überragt wird die Stadt vom Schloss Braunfels.
→Auf der K380 zur B49, dann auf der K498 nach Hadamar, 35 km
  • Hadamar: Fachwerkbauten in der Borngasse, das Rathaus, das Haus Zur Stadtschänke, das Duchscherer-Haus, das Portal des Hotel Nassau-Oranien
→Auf der L3462 nach Limburg, 9 km
  • 5 Limburg an der Lahn        : Neben dem weltbekannten Limburger Dom und dem Schloss hat die Stadt noch zahlreiche Fachwerkbauten zu bieten, unter anderem das Haus der sieben Laster und die Häuser am Fischmarkt.
→Auf der B8 nach Bad Camberg, 20 km
  • 6 Bad Camberg        : In dem Kneippkurort sind sehenswerte Fachwerkbauten der Amthof, der Marktplatz, das Sadonysche Haus, die Alte Amtsapotheke
→Auf der B8, dann auf der B275 nach Idstein, 12 km
  • 7 Idstein        : Neben dem Residenzschloss aus dem 17. Jahrhundert und der Burg Idstein sind sehenswert die Fachwerkgebäude am König-Adolf-Platz, das Schiefe Haus, das Killingerhaus und der Höerhof, heute ein Hotel.
→Auf der B275 nach Taunusstein, dann auf der B260 nach Eltville, 36 km
  • 8 Eltville am Rhein        : Wahrzeichen der Rosenstadt Eltville ist die Kurfürstliche Burg. Die meisten Fachwerkbauten stammen aus der Zeit zwischen 1550 und 1850.
→Hier endet diese Route. Zur nächsten Etappe führt ein Weg am Rhein entlang über Mainz-Kastel und Ginsheim-Gustavsburg nach Trebur.

Vom Rhein zum Main und OdenwaldBearbeiten

Vom Rhein zum Main und Odenwald
 
Miltenberg: Schnatterloch am Markt

Für diese Teilstrecke ist auch eine Radwanderkarte bei den Gemeinden erhältlich.

→ Einen Abstecher nach Groß-Gerau mit seinen Fachwerkhäusern und dem historischen Rathaus von 1578. sollte man nicht versäumen. Von dort geht es auf der B44 nach Mörfelden.
→Auf der L3012 bis Rüsselsheim am Main, dann auf der B486 über Mörfelden zur B3 und weiter nach Dreieich
  • 1 Dreieich        : Sehenswert: der historische Stadtkern von Dreieichenhain mit der Burg Hayn, der Trierische Hof und das Spitalmeisterhaus
→Auf der B46 in Richtung Offenbach, dann auf der B3 nach Weiskirchen und auf der B46 nach Steinheim am Main, Stadtteil von Hanau.
  • 2 Hanau        -Steinheim: Als Fachwerkstadt ebenso bekannt wie als Ausgangspunkt der Apfelweinstraße.
→Auf der L3065 nach Seligenstadt
  • 3 Seligenstadt        : Der Marktplatz bietet eine Fülle von Fachwerkbauten. Aber auch die Einhard-Basilika ist einen Besuch wert.
→Weiter auf der L3065 nach Babenhausen
  • 4 Babenhausen        : Sehenswert: Patrizierhäuser am Marktplatz, Herrenhäuser in der Amtgasse, der Hexenturm
→Auf der B26 nach Dieburg
→Auf der B45 nach Groß-Umstadt
  • Groß-Umstadt: Fachwerkhäuser am Marktplatz und im Bereich Hanauer Gasse/Pfarrhof, in der Schwanengasse
→Über Babenhausen und Aschaffenburg nach Wertheim
  • 5 Wertheim        : Glasmuseum und Grafschaftsmuseum sind nur einige der zahlreichen Fachwerkbauwerke
→Auf der L2310 nach Miltenberg
  • 6 Miltenberg        : Die Gebäude rings um den historischen Marktplatz Schnatterloch, insbesondere das Museum der Stadt und das Gasthaus Riesen
→Nach Amorbach, dann auf der B47 nach Erbach
  • 7 Walldürn        : Das Wallfahrtsstädtchen hat etliche Fachwerkbauten, so das Rathaus von 1448
→Auf der B47 nach Erbach
  • 8 Erbach (Odenwald)        : Das Elfenbeinmuseum und die gräflichen Sammlungen im Schloss sind ebenso sehenswert wie die Fachwerkbauten entlang der Mümling
→Auf der L3260 ins Mossautal und nach Reichelsheim.
  • 9 Reichelsheim (Odenwald)        : Das Regionalmuseum im historischen Rathaus und im Freilandmuseum Keilvelterhof erzählen die Geschichte, bei den alten Handwerksberufen wie Lebkuchenbäcker und Gäulchesmacher wird sie wieder lebendig.
→Das Teilstück von Wertheim nach Reichelsheim ist weitgehend identisch mit einem Teilstück der Nibelungenstraße.
→Zur nächsten Teilstrecke geht es auf der L3105 zunächst auf die B460, einem Teilstück der Siegfriedstraße, nach Beerfelden, dann weiter auf der B45 nach Eberbach, schließlich auf der B37 nach Neckarelz und auf der B27 nach Mosbach.

Vom Neckar zum Schwarzwald und BodenseeBearbeiten

Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee
 
Mosbach: Palmsche Haus am Marktplatz
  • 1 Mosbach        : Das Palmsche Haus und weitere historischen Gebäude am Marktplatz und in der Hauptstraße, die Gutleutanlage am Eingang zum Friedhof
→ Auf der B27 über Neckarelz nach Neckarzimmern, evtl. Besuch der Burg Hornberg des Ritters Götz von Berlichingen. Weiter nach Gundelsheim, vorbei an der Stauferstadt Bad Wimpfen auf der L1107, bei 2 Bad Rappenau        -Fürfeld auf die B39 und weiter nach Eppingen, 44 km.
  • 3 Eppingen        : Der Pfeiferturm, die Alte Universität und der Fachwerkpfad am Fußweg zum Bahnhof, das ehemalige Gasthaus Schwarzer Adler im Stadtteil Mühlbach.
→ Auf der L1110 über Güglingen nach Brackenheim mit seiner sehenswerten Altstadt, weiter auf der L1107 über 4 Bönnigheim        nach Besigheim, 32 km
  • 5 Besigheim        : Historische Altstadt mit Stadtmauer, Kirchenstraße, Rathaus
→ Auf der B27 nach Bietigheim-Bissingen, Stadtteil Bietigheim, 7 km
→ Auf der L1126 vorbei an Sachsenheim und weiter auf der K1696 nach Vaihingen, 17 km
→ Auf der B10 Richtung Schwieberdingen, dann bei Pulverdingen auf die L1138 nach Markgröningen, 11 km
→ Auf der L1138 nach Asperg und nach 9 Ludwigsburg        , hier lohnt sich ein Besuch des Schlosses bzw. des Blühenden Barocks. Weiter auf der L1100 nach Marbach, 20 km
→ Auf der L1124 bis Aspach, dann auf der L1115 nach Backnang, 16 km
  • 11 Backnang        : Marktstraße mit Rathaus, Stiftshof, Stiftskirche St. Pankratius
→ Auf der L1080 nach Rudersberg, dann auf der L1148 nach Schorndorf, 27 km
  • 12 Schorndorf        : Palmsche Apotheke, Künkelin-Haus, Geburtshaus von Gottlieb Daimler
→ Auf der B29 durch das Remstal über 13 Weinstadt        nach Waiblingen, 19 km
→ Auf der L1199 durch den 15 Schurwald      nach Esslingen, 17 km
  • 16 Esslingen        : In der alten Reichsstadt steht die älteste Fachwerkzeile Deutschlands
→ Auf der B10 über Deizisau nach Plochingen, dann kurz auf die B313 und über Wernau (Neckar) nach Kirchheim, 19 km
→ Auf der B297, dann auf der B486 nach 18 Owen        und Lenningen, dann auf der L211 nach Bad Urach, 26 km
→Zur Westroute geht es auf der B28 über Metzingen, Reutlingen und 20 Tübingen        nach Herrenberg, 50 km,
→zur Ostroute geht es über Römerstein nach Blaubeuren, 36 km.

Westroute zum SchwarzwaldBearbeiten

 
Fachwerkbauten am Marktplatz von Herrenberg
 
Schnaufer-Haus in Calw
  • 1 Herrenberg        : In der historischen Altstadt, insbesondere am Marktplatz, in der Stuttgarter und Tübinger Straße, erklärt ein Fachwerkpfad 23 Stationen die Stilelemente der Fachwerk-Konstruktionen
→ Auf der B296 nach Calw, 20 km. Es lohnt sich ein Zwischenstop in 2 Sindelfingen        .
  • 3 Calw        : Die Hermann-Hesse-Stadt kann über 200 historische Gebäude nachweisen, überwiegend aus dem 17. Jahrhundert.
→ Auf der B463 die Nagold aufwärts, ab Bahnhof Bad Teinach auf der L348 nach Altensteig, 22 km. Alternativ: das Nagoldtal aufwärts über Wildberg und 4 Nagold        , ca. 41 km
  • 5 Altensteig        : Altes und Neues Schloss überragen die Fachwerkgebäude in der historischen Meile
→ Auf der B28 durch den Naturpark Schwarzwald Nord/Mitte nach Dornstetten, 20 km
  • 6 Dornstetten        : Besonderheit ist das Rundfachwerk in den Gebäuden rund um den Marktplatz
→ Auf der B28 weiter nach Freudenstadt, von dort auf der B294 über Loßburg und 7 Alpirsbach        ins Kinzigtal nach Schiltach, 33 km
  • 8 Schiltach        : Das Apothekermuseum ist nur eines zahlreichen der Fachwerkgebäude in der verkehrsberuhigten Altstadt
→ Durch das Kinzigtal über Wolfach und 9 Hausach        nach Haslach, 22 km
  • 10 Haslach im Kinzigtal        : Museum Freihof, großer Marktplatz und enge Gassen, gesäumt von Fachwerkbauten

Vorläufig endet hier diese Route.

Ostroute zum BodenseeBearbeiten

 
Blaubeuren: Die Hammerschmiede am Blautopf
  • 1 Blaubeuren        : das alte Gerberviertel mit der Aachgasse, sehnenswert der Hohe Wil, auch die alte Hammerschmiede am Blautopf, das ehemalige Forstamt im Klosterhof
→ Auf der B492 nach 2 Ehingen (Donau)        , weiter auf der B311 nach Riedlingen, 46 km
  • 3 Riedlingen        : ein Großteil der Altstadt steht unter Denkmalschutz. Die Schöne Stiege, Ackerbürgerhaus von 1556, heute Stadtmuseum, das ehem. Nonnenkloster zum hl. Kreuz (Rathaus), Mohrenscheuer und der historische Marktplatz
→ Auf der B312 nach Biberach, 29 km
  • 4 Biberach an der Riß        : Histor. Marktplatz, Weberberg, Haus zum Kleeblatt, Untere Schranne, Ochenhauser Hof
→ Auf der L283 vorbei an Bad Schussenried nach 5 Bad Saulgau        , weiter auf der L280 nach Ostrach, danach auf der L194 nach Pfullendorf, 52 km
  • 6 Pfullendorf        : Marktplatz, Rathaus, Altes Haus, Bindhaus (Handwerksmuseum)
→ Auf der L201 über Salem nach 7 Uhldingen-Mühlhofen        , ein Halt an den steinzeitlichen Häsuern des Pfahlbaumuseum lohnt sich, dann weiter auf der B31 oder direkt am Bodenseeufer entlang nach Meersburg, 35 km
  • 8 Meersburg        : Fachwerkbauten in der Steigstraße, der Winzergasse und der Kirchstraße (Oberstadt)
Ende der Route am Bodensee

AusflügeBearbeiten

Natürlich gibt es abseits der "offiziellen" Fachwerkortschaften noch viele sehenwerte Fachwerkkleinode. Zum Beispiel in Frankenberg (Eder) das neu restaurierte Rathaus ( Nicht weit von Fritzlar, Korbach, Dillenburg entfernt).

LiteraturBearbeiten

  • G. Ulrich Großmann: Fachwerk in Deutschland, Zierformen seit dem Mittelalter. Petersberg: Imhof, 2006, ISBN 978-3-86568-154-6; 144 Seiten. EUR 9.95. Gezeigt wird die Entwicklung der Fachwerkfassaden vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Schmuckformen und Schnitzereien.
  • Heinrich Stiewe: Fachwerkhäuser in Deutschland: Konstruktion, Gestalt und Nutzung vom Mittelalter bis heute. Primus Verlag, 2010, ISBN 978-3-534-18443-9, S. 160. 29,90 €. Die wesentlichen aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema historisches Fachwerk, Überblick zur Entwicklung und Gestaltung des Fachwerkbaus vom Mittelalter bis zur Moderne, zahlreiche Beispiele aus ganz Deutschland, Adressenliste zu Tourismusangeboten, Denkmalpflegeämtern und technischen Beratungsstellen.
  • Konrad Bedal: Fachwerk vor 1600 in Franken, eine Bestandsaufnahme. Petersberg: Imhof, 2006 (2. Auflage), ISBN 978-3-86568-093-8; 800 Seiten. 59,90 €. Ein Katalog zu allen bekannten Fachwerkgebäude in Franken vor 1600.
  • Michael Imhof: Historistisches Fachwerk. Petersberg: Imhof, ISBN 978-3870527969; 672 Seiten. 49,95 € . Die Architekturgeschichte in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, der Schweiz und den USA aus der Sicht eines Kunsthistorikers.
  • Lesenswert ist auch der Wikipediaartikel "Fachwerkhaus". Er enthält Informationen über die Technik des Fachwerkbaus und seiner Geschichte. Ferner werden Fachwerkstile international nach Ländern geordnet vorgestellt.

WeblinksBearbeiten

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