Schwarzwald

deutsches Mittelgebirge
Schwarzwald - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png

Der Schwarzwald ist ein zum großen Teil bewaldetes Mittelgebirge in Südwestdeutschland.

Er liegt auf der östlichen Seite des Oberrheingrabens, zwischen Kraichgau im Norden und Hochrhein im Süden. Im Osten grenzen das Heckengäu, das Neckartal, die Baar und die Bodensee-Region an. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 150 km, die West-Ost-Ausdehnung 30 bis 50 km. Nach Westen fällt der Schwarzwald steil, nach Osten flach ab.

RegionenBearbeiten

 
Südschwarzwald: Talblick vom Feldberg, mit 1493 m der höchste Berg des Gebirges

OrteBearbeiten

 
Freiburg - Blick über den Rathausplatz zum neuen Rathaus
 
Schwarzwaldidyll: Blick vom Hochfirst auf Titisee und zum Feldberg (links oben am Horizont)

Im folgenden einige touristisch bedeutsame Städte und Dörfer:

  • 1 Baden-Baden.     . Kurstadt mit weltberühmter Spielbank
  • 2 Bad Herrenalb.     . Tourismus- und Wohngemeinde, Thermal- und Heilquellen
  • 3 Bad Liebenzell.     . Tourismus- und Wohngemeinde, Thermalquellen
  • 4 Bad Teinach-Zavelstein.     . Tourismus- und Wohngemeinde, Thermalquellen, Heilquellen - das überregional bekannte Mineralwasser Teinacher und Hirschquelle
  • 5 Bad Wildbad.     . Prädikat Luftkurort, Heil- und Themalquellen, 1 Baumwipfelpfad , 2 Hängebrücke Wildline , 3 Sommerbergbahn      , bedeutender Gesundheitsstandort und Tourismusort
  • 6 Baiersbronn.     . Fremdenverkehrsort im Nordschwarzwald mit Spitzengastronomie
  • 7 Dornstetten.     . kleine Stadt im Landkreis Freudenstadt mit sehr schönem historischen Stadtbild
  • 8 Freiburg im Breisgau.     . Universitätsstadt mit sehr schönem Stadtbild
  • 9 Freudenstadt.     . Zentrum des Nordschwarzwaldes
  • 10 Gengenbach.     . alte Reichsstadt im Kinzigtal mit historischem Stadtbild
  • 11 Gernsbach.     . historisches Zentrum des Murgtals
  • 12 Gersbach.     . staatlich anerkannter Erholungsort, Bundesgolddorf 2004 - „Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft“ und Europagolddorf 2007 „Entente Florale“
  • 13 Hinterzarten.     . beliebter Ferienort im Hochschwarzwald
  • 14 Lautenbach.     . Luftkurort mit spätgotischer Wallfahrtskirche
  • 15 Neuenbürg.     . Kleine Stadt an der Enz mit 4 Schloss Neuenbürg      und 5 Besucherbergwerk Frischglück .
  • 16 Schiltach.     . kleine Stadt mit vollständig erhaltenem mittelalterlichem Stadtkern
  • 17 Schluchsee.     . Urlaubsort am gleichnamigen größten Gewässer des Schwarzwaldes
  • 18 Titisee-Neustadt.     . Urlaubsort am Titisee
  • 19 Villingen-Schwenningen.     . Doppelstadt am östlichen Rande des Schwarzwaldes und guter Einstiegspunkt in die Deutsche Uhrenstraße

Weitere ZieleBearbeiten

  • 6 Nationalpark Schwarzwald.     . Einziger Nationalpark in Baden-Württemberg. Touristische Anlaufstelle ist das Nationalparkzentrum am Ruhestein.
  • 7 Wutachschlucht.     . Eines der längsten Schluchttäler in Deutschland.
  • Andere tiefe Täler, z.T. mit alten Mühlen (im Hochschwarzwald) zum Beispiel: 8 Hexenloch      , 9 Höllental mit Ravennaschlucht     
  • Aussichtsberge wie 10 Feldberg      , 11 Belchen      , 12 Kandel      , 13 Schauinsland      (mit Silberbergwerk) im Hochschwarzwald und zahlreiche Aussichtstürme im gesamten Schwarzwald
  • 14 Titisee      und 15 Schluchsee      - Die beiden Seen mit Möglichkeit zum Baden, Segeln und Surfen liegen im Südschwarzwald. Besonders der Titisee ist als Schwarzwaldidyll international bekannt.

HintergrundBearbeiten

 
Kuckucksuhr

Typisch SchwarzwaldBearbeiten

  • Kuckucksuhr: Insbesondere für Besucher aus anderen Kontinenten sind sie ein typisches Souvenir. Die Anfänge der Herstellung liegen im 17. Jahrhundert. Um ihr Einkommen aufzubessern, fertigten und verkauften die Bauern in den Wintermonaten hölzerne Gebrauchsgegenstände. Dazu gehörten auch Uhren, anfänglich mit bemalten Lackschildern als Zifferblättern. Im Jahr 1737 wurde in Schönwald die Kuckucksuhr erfunden, und die Modelle wandelten sich im Laufe der Zeit. In der Folge entstand im Schwarzwald eine industrielle Fertigung, Firmen wie Junghans, Kienzle und Mauthe gelangten zu Weltruf. Einen guten Überblick erhält man im Uhrenmuseum in Furtwangen sowie an den Orten der Deutschen Uhrenstraße.
  • Es haben sich viele Burgen und Schlösser im Schwarzwald erhalten oder sind zumindest als Ruinen noch vorhanden.
  • Es sind im Schwarzwald eine große Anzahl an mittelalterlichen Altstädten vorhanden. Das Schwäbisch-Allemannische Fachwerk ist im Süden, in der Mitte und im südlichen Nordschwarzwald anzutreffen, im äußersten Nordschwarzwald ist teilweise auch auf fränkisches Fachwerk zu treffen.
  • Das Kirschwasser und der geräucherte Schinken darf im Schwarzwald nicht fehlen.
  • Im Schwarzwald ist eine große Anzahl an Thermal- und Heilquellen zu finden. Gesundheit und Heilen hat gerade im Mittleren und Nördlichen Schwarzwald aber auch im Süden eine große Tradition.
  • Die Linzertorte: Wird im Schwarzwald gerne zum Kaffee serviert, wer es edler mag hat die Schwarzwälder Kirschtorte.
  • Die Flößerei- und der Holzhandel bis in die Niederlande hat den Schwarzwald geprägt, auch wenn es diesen Beruf heute so nicht mehr gibt, wird diese Tradition von vielen Vereinen und Ehrenamtlichen im Schwarzwald lebendig gehalten.
  • Die Bädertradition, wie etwa in Bad Wildbad, Baden-Baden, Bad Liebenzell, Bad Herrenalb, Bad Teinach-Zavelstein.
 
Schwarzwaldhaus um 1900
  • Schwarzwaldhaus: Darunter versteht man in der Regel ein Haus mit Walmdach oder Krüppelwalmdach, wie es in den Streusiedlungen oder bei Einzelgehöften heute noch zu finden ist. Schwarzwaldhäuser vereinigen Wohnung und Stallungen unter einem Dach, sie sind am Hang erbaut, die Dächer weit heruntergezogen, und oft gibt es vom Hang her eine Zufahrt zur Scheune. Im Lauf der Zeit haben sich dabei verschiedene Haustypen entwickelt: Heidenhaus, Kinzigtäler Haus oder Hotzenhaus. Der Klischeevorstellung Schwarzwaldhaus entspricht vielleicht am ehesten das Gutachhaus. Einen guten Überblick vermittelt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe, es liegt zwischen Hausach und Gutach (Schwarzwaldbahn).
 
Bollenhut
  • Bollenhut: Wohl kein anderes Teil der Schwarzwälder Tracht wird als typischer erachtet als der rote Bollenhut. Dabei wurde er im Schwarzwald nur in wenigen Dörfern im Gutachtal getragen: in Gutach (Schwarzwaldbahn), im Hornberger Ortsteil Reichenbach und im Wolfacher Ortsteil Kirnbach. Der Hut mit den roten Bollen war Erkennungsmerkmal für ledige Frauen, die verheirateten trugen den Hut mit schwarzen Bollen. Das Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal vermittelt an über 100 Trachtenfiguren die Vielfalt der Schwarzwälder Trachten.

BrauchtumBearbeiten

  • Fasnet / Fasent / Fasnacht - Die 5. Jahreszeit im Schwarzwald
  • Belzmärde oder Pelzmärtle und Christkindle kommen im Nördlichen Schwarzwald gerne zu den Kindern. Das Christkindle bringt den artigen Kindern die Geschenke, der Belzmärde oder auch Pelzmärtle gibt den frechen Kindern zunächst einmal auf in Zukunft artiger zu sein. (Diese Tradition hat sich z.B. in Bad Herrenalb und Bad Wildbad - Sprollenhaus und anderen Orten erhalten.)

SpracheBearbeiten

Alemannisch im Süden und Westen, Schwäbisch im Nordosten. Im äußersten Norden Südfränkisch. Schwäbisch gehört zur Allemannischen Sprachgruppe. Auch das Allemannische wird wiederum in verschiedene Sprachgruppen eingeteilt von Höchst-, Ober- bis zu Niederallemannisch. Einer dieser Sprachgruppen ist eben Schwäbisch. Interessant ist es im Schwarzwald, dass im Nördlichen Bereich bis heute auch fränkische Sprachelemente zu finden sind. Ganz im Norden in Richtung Karlsruhe sind diese ganz deutlich, da bis hier hin tatsächlich Franken ursprünglich im frühen Mittelalter reichte. Sprache ist einem ständigen Wandel unterworfen aus diesem Grund nahm Schwäbisch mit den Württembergern einen hohen Stellenwert und eigentlich fränkische Gebiete wurden damit auch schwäbisch, hier haben sich dennoch fränkische Sprachelemente im Dialekt deutlich erhalten.

Die Dialekte wurden von weltlichen, kirchlichen Herrschaftsgrenzen aber auch von der Geographie stark geprägt.

Insgesamt wird heute im ehemals zu Baden gehördenden Teil des Schwarzwaldes davon gesprochen, dass diese Badisch sprechen. Es ist hier allerdings zu beachten, dass Badisch ein politischer Begriff war und die entsprechenden ursprünglichen Sprachgruppen, die noch heute zu erkennen sind Allemannisch, Schwäbisch oder Fränkisch sind. Mancherorts sind mit Sicherheit auch Mischformen anzutreffen. Sprache ist lebendig und verändert sich.

AnreiseBearbeiten

Mit den FlugzeugBearbeiten

Die nächsten Flughäfen sind: Basel-Mulhouse, Karlsruhe/Baden-Baden, Stuttgart und Frankfurt/Main.

Mit der BahnBearbeiten

ICE-Bahnhöfe gibt es in Baden-Baden, Basel, Freiburg, Karlsruhe und Offenburg.

Mehrere Bahnlinien führen durch den Schwarzwald:

  • Am äußersten Nordrand des Schwarzwaldes führt die RE Verbindung Karlsruhe Stuttgart und erschließt den Norden des Schwarzwaldes gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Pforzheim besteht ein IC halt der Fernverbindung Karlsruhe - Pforzheim - Stuttgart -Nürnberg.
  • Im Norden führen Regionalbahnen von Eutingen im Gäu, Nagold, Rastatt (Murgtalbahn) und Offenburg (über Hausach - Schiltach) jeweils nach Freudenstadt.
  • Bad Wildbad ist über die Karlsruher S-Bahn S6 zu erreichen.
  • UEX Urlaubs-Express bietet Nacht- und Autoreisezüge zwischen Hamburg-Altona und Lörrach an. Für die Gesamtstrecke braucht man rund 10 Stunden. Ein Ticket ist – je nach Termin – ab 99 € zu haben (zzgl. Preis für Auto oder Motorrad). Ohne Autoverladung ist der Zustieg auch in Hamburg Hbf, Lüneburg, Hannover und Göttingen bzw. der Ausstieg in Offenburg oder Freiburg i. Br. möglich (Stand Sommer 2017).

RIT-Ticket: Für die Anreise zum Urlaubsort kann man beim Schwarzwald-Tourismus ein "Rail Inclusive Tour"-Ticket online buchen, Hin- und Rückfahrt 138 €.

Auf der StraßeBearbeiten

Über die Autobahnen A5 und A 81 ist die Region sehr gut an das Fernstraßennetz angeschlossen. Die Bundesstraße B 500 (Schwarzwaldhochstraße) bietet viele schöne Ausblicke. Weitere Bundesstraßen (B31, B294, B317, B462) führen in die Touristenregionen des Gebirges. Zudem ist der Schwarzwald mit weiteren Landes- und Kreisstraßen gut erschlossen.

MobilitätBearbeiten

KONUS-GästekarteBearbeiten

 
Doppelstockzug der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Titisee. Aufgrund des großen Höhenunterschieds von 270 m Höhe in Freiburg bis hinauf auf knapp 900 m Höhe in Hinterzarten fahren die Züge hier in Doppeltraktion.

Der Name KONUS-Gästekarte steht für Kostenlose Nutzung des ÖPNV für Schwarzwaldurlauber. Diese Karte gilt (Stand 2018) in allen Nahverkehrszügen (2. Klasse; nicht IC oder ICE), Straßenbahnen und Bussen im Schwarzwald und angrenzenden Regionen, im Westen und Süden bis zum Rhein (ohne Schweizer Gebiet), im Osten bis grob zum Neckar. Eine Übersichtskarte gibt es hier (pdf).

Man erhält die KONUS-Gästekarte in zahlreichen Orten des Schwarzwalds vom örtlichen Gastgeber bei der Ankunft, sie gilt nur in Verbindung mit einem Ausweis für die Dauer des Aufenthalts und ist nicht übertragbar. Finanziert wird das Angebot über einen pauschalen Teil der lokalen Kurabgaben.

SchwarzwaldCardBearbeiten

Die SchwarzwaldCard ermöglicht den freien bzw. ermäßigten einmaligen Zutritt zu über 150 Attraktionen in der Region. Sie gilt für drei frei wählbare Tage und ist übertragbar. Über die 3-Tage-Regelung hinaus dürfen die Attraktionen der Bonus-Partner besucht werden.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Herbstlicher Blick vom Feldberg hinüber zum Kandel

Regional bedeutende Sehenswürdigkeiten von Norden nach Süden:

  • 16 Mummelsee.     . Der kleine, idyllische See mit Ausflugsrestaurant liegt an der B 500 (Schwarzwaldhochstraße). Er ist eines der bekanntesten Ziele im Nordschwarzwald. Von dort aus erreicht man auch gut zu Fuß den höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes, die Hornisgrinde.
  • 17 Allerheiligen-Wasserfälle.     . In einer sagenumwobenen Schlucht zwischen Oppenau und Ottenhöfen stürzt sich der Lierbach in mehreren Kaskaden über 60 m hinab. Die Wasserfälle sind mit einem gut ausgebauten Weg mit vielen Treppenstufen ausgestattet, der in beiden Richtungen bestiegen werden kann. Am oberen Ende der Wasserfälle befindet sich eine Klosterruine aus dem 12. Jahrhundert.
  • 19 Barfußpark Dornstetten. Ein begehrtes Ausflugsziel für Familien und Gruppen, die sich für das Abenteuer einer Barfußwanderung begeistern können.
  • 22 Weltgrößte Kuckucksuhren. In den beiden Riesenkuckucksuhren bei Schonach und Triberg-Schonachbach lassen sich auch die überdimensionierten Uhrwerke bestaunen.
  • 23 Schwarzwaldmuseum. Das Museum in Triberg informiert über historische Berufe und Gewerbe, Uhrmachergewerbe und Schwarzwalduhren, Trachten, mechanische Musikinstrumente, Wintersport und Fastnacht, sowie ein Bergwerk (mit einem Mineralienstollen) und die Schwarzwaldbahn.
  • 25 Donauquellen.     . Die beiden Quellen der Breg unweit des Brendgipfels mit Martinskapelle und der Brigach westlich oberhalb der Schwarzwaldgemeinde St. Georgen.
  • 26 Schwarzwaldklinik.     . Der historische „Carlsbau“ der „Rehaklinik Glotterbad“ in Glottertal diente als Außenkulisse der europaweit bekanntgewordenen ZDF-Vorabendserie „Die Schwarzwaldklinik“ und wird bis heute gerne von Fans der Serie aufgesucht. Zu beachten ist allerdings: anders als in der Serie dargestellt ist die Zufahrt zum Gebäude für private PKW gesperrt (der Parkplatz befindet sich einige hundert Meter unterhalb bei den neueren Bauten der Klinik), die bekanntere Gebäudefront mit dem Haupteingang und dem mehrfach erneuerten, namensgebenden Schriftzug ist in Wirklichkeit die talabgewandte Gebäuderückseite, die Innenaufnahmen fanden fast durchweg in Hamburger Studios statt, im Carlsbau selbst, einem reinen Sanatoriums-Wohnheimgebäude, existiert zwar tatsächlich der in der ersten Folge gezeigte Panoramasaal im Erker, aber weder das markante Treppenhaus, noch der OP, noch die seitliche Notaufnahme; Besichtigungen waren und sind, auch wegen des laufenden Erholungsklinik-Betriebs, nur von außen möglich und erwünscht. Das Gebäude stand von 2004 bis 2014 über mehrere Jahre leer und ungenutzt, der anschließende Garten mit dem Schachspiel und den aus der Serie bekannten Wegverbindungen ist seitdem verwildert. Die weiteren Drehorte der Serie wie das Hüsli in Grafenhausen (Wohnhaus von Prof. Brinkmann) oder die Ortsmitte von Schiltach sind zudem wesentlich weiter entfernt, als in der Serie suggeriert wird.
  • 27 Alpiner Pfad.     . Dieser Weg am Feldberg ist einer der höchstgelegenen Wanderwege im Schwarzwald.
  • 28 Rinderlehrpfad Gersbach. Ein Rundweg im Südschwarzwald, der über artgerechte Tierhaltung und Erzeugung von Nahrungsmitteln informiert.
  • Hohe Möhr: Wandern auf dem östlichen Zweig des Westwegs führt zum Berg Hohe Möhr mit dem Aussichtsturm Hohe Möhr.
  • Hermann Hesse Museum Calw - der Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse war wohl mit einer der berühmtesten Söhne des Schwarzwaldes


Ferienstraßen:

AktivitätenBearbeiten

WandernBearbeiten

 
Ein Wanderwegweiser des Schwarzwaldvereines. Das lokale Wegenetz ist überall durch eine gelbe Raute markiert, während regionale Wege meist durch andersfarbige/-gemusterte Rauten symbolisiert sind.

Der Schwarzwald ist eine beliebte Wanderregion mit einem gut markierten Wegenetz.

MountainbikenBearbeiten

  • in Anlehnung an den Westweg, der nicht überall MTB-tauglich ist, wurde ein Mountainbikeweg durch den Schwarzwald angelegt. Er verläuft ebenfalls in Nord-Süd-Richtung, aber nicht direkt auf dem Westweg, sondern kreuzt ihn gelegentlich. Eine Karte der Route mit GPX-Download findet man bei Waymarked Trails, basierend auf OpenStreetMap-Daten.
  • offizielle, regionale Mountainbike- und eMTB-Übersichtsseite für den Schwarzwald.
  • besondere Regelungen zum Mountainbiken sind im Schwarzwald zu beachten. Es gilt das baden-würrtembergische Landeswaldgesetz demnach Wege unter 2 Metern, im südlichen Hochschwarzwald sogar unter 3 Metern, nicht befahren werden dürfen. Nähere Auskünfte erteilen die regionalen Fremdenverkehrsämter
  • Bikepark Bad Wildbad

RadwandernBearbeiten

WassersportBearbeiten

SommerrodelbahnenBearbeiten

  • 1 Hasenhorn-Rodelbahn. Die 2900 m lange Sommerrodelbahn bei Todtnau besitzt einen Höhenunterschied von 360 m. Die Sommerrodelbahn auf Metallschienen ist auch im Winter in Betrieb. Die Auffahrt erfolgt per Doppelsesselbahn bis auf 1026 m Höhe.
  • 2 Mehliskopf Bobbahn. Das Erlebnis auf dieser 1300 m langen Bobbahn lässt sich zusätzlich mit einer Virtual-Reality-Brille erweitern.
  • 3 Sommerrodelbahn Gutach. 1150 m lange Sommerrodelbahn in Gutach.
  • 4 Riesenrutschbahn Poppeltal. bei Enzklösterle (zwischen Bad Wildbad und Freudenstadt)

WintersportBearbeiten

Der Schwarzwald ist ein klassisches deutsches Wintersportrevier. Sowohl für Ski Alpin wie auch für Ski Nordisch bestehen bei entsprechender Schneelage optimale Bedingungen. Eine umfangreiche Auflistung aller Winteraktivitäten ist im Themenartikel Wintersport im Schwarzwald zu finden.

GeocachingBearbeiten

Nicht nur bei Wanderern ist der Schwarzwald beliebt, sondern auch bei Geocachern. Im Freien, an Sehenswürdigkeiten und in Städten befinden sie sich: Die kleinen Boxen, welche per GPS und mit Hilfe von Apps gesucht und gefunden werden können. Viele Geocaches sind auch mit ausgeschilderten Wanderwegen verbunden, so gibt es zum Beispiel entlang des gesamten Westweges extra versteckte Geocaches zu finden.

KücheBearbeiten

  • Schwarzwälder Kirschwasser: Ein unverzichtbarer Bestandteil des Originalrezeptes der Schwarzwälder Kirschtorte. Die dazu benötigten Kirschen wachsen jedoch überwiegend in den Vorbergen des Schwarzwaldes. Die notwendigen Brennereien stehen z.B. in Staufen im Breisgau und Oberkirch. Bekannt ist auch der Schwarzwälder Himbeergeist, auch Mirabellen und Zwetschgen werden zu Edelbränden verarbeitet.
  • Schwarzwälder Schinken: Die Zeiten, in denen ein Schinken im Rauchabzug eines Heidenhauses über Monate langsam geräuchert wurde, sind längst vorbei. Heute ist der Begriff „Schwarzwälder Schinken“ eine geographisch geschützte Bezeichnung, er wird ausschließlich im Schwarzwald produziert, damit ist ein bestimmtes Herstellungsverfahren verbunden. Der Schinken selber kann jedoch auch aus anderen deutschen Landen kommen.
  • Schwarzwälder Kirschtorte: Eine Schwarzwälder Kirschtorte ist eine Sahnetorte, die sich seit den 1930er Jahren vor allem in Deutschland verbreitet hat und im Laufe der Zeit zu der beliebtesten deutschen Torte wurde. Heute gilt sie als die klassische deutsche Torte schlechthin und ist auf der ganzen Welt bekannt. Die wesentlichen Komponenten sind mit Kirschwasser aromatisierte Schokoladenbiskuitböden, eine aromatisierte Kirschfüllung, Sahne, Kirschen sowie Schokoladenraspeln als Verzierung. Die genauen Ursprünge sind unklar, sie sind jedoch nicht zwangsläufig im Schwarzwald zu finden.
  • Kilwiküchle werden im Schwarzwald am 3. Oktoberwochenende gegessen. Es handelt sich um Fettgebackenes, das hauptsächlich zur Kirchweih (schwäbisch Kilwi) gebacken wird.

Im Schwarzwald gibt es neben den lokalen Spezialitäten, wie der Schwarzwälder Kirschtorte und Bauernvesper, auch absolute Spitzengastronomie, vor allem im Ort Baiersbronn, der insgesamt acht Michelin-Sterne auf sich vereinigt. Einige exzellente Adressen sind:

NachtlebenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

Kriminalität spielt im Schwarzwald nur eine sehr geringe Rolle. Alle Stadtteile aller Städte sind sicher zu allen Tages- und Nachtzeiten zu begehen.

KlimaBearbeiten

In Gebirgen sind die Temperaturen generell geringer und die Niederschlagsmengen größer. Niederschläge versorgen die Pflanzenwelt des Schwarzwaldes während des ganzen Jahres regelmäßig mit Wasser. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. Je nach Jahreszeit empfiehlt es sich, genauere Informationen über die klimatischen Verhältnisse am geplanten Urlaubsort einzuholen.

Regen- und Schneemengen. Für die feuchte atlantische Luft wirken die Vogesen als Regenfänger. Dadurch sind die Niederschlagsmengen trotz größerer Meereshöhen im südlichen Schwarzwald nicht höher als im nördlichen Schwarzwald. Die Mächtigkeit der Schneedecke im Winter nimmt allgemein mit ansteigender Höhe zu.

Temperaturen und Sonnenscheindauer. Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch geringere Schwankungen und Extremwerte aus. Gründe sind im Sommer häufig auftretende leichte Winde und mehr Wolken. Daher ist selbst an heißen Sommertagen die gefühlte Temperatur niedriger als die gemessene Temperatur. Die Hochdruckwetterlage führt im Winter in den Bergen häufiger zu Sonnenschein, während das Tal in eine dichte Nebeldecke gehüllt ist (Inversionswetterlage).

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

offizielle regionale Seiten:

 Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.