Oberrheinische Tiefebene

Tiefland am Mittellauf des Rheins
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Die Oberrheinische Tiefebene (auch Rheinebene oder Oberrheingraben genannt) ist ein Grabenbruchsystem und erreicht Deutschland (Baden, Rheinland-Pfalz und Hessen), Frankreich (Elsass), Schweiz (Basel). Dieser Artikel soll eine grobe Orientierung über das Gebiet ermöglichen. Detailliertere Informationen sollten auf den Artikeln der Teilregionen abgelegt werden.

Blick auf die Oberrheinische Tiefebene bei Oppenheim

RegionenBearbeiten

Flächendeckende TeilregionenBearbeiten

 
Herbstblick über die Oberrheinische Tiefebene von der Bergstraße bei Heppenheim. Sowohl zur Baumblüte im Frühling als auch im Herbst, wenn sich die Blätter der Reben verfärben, ist ein Spaziergang an der Bergstraße lohnend. Über die Webcams am Erlebnispfad Wein und Stein bei Heppenheim kann man dann gut einsehen, wie weit die Blattfärbung fortgeschritten ist.

weitere TeilregionenBearbeiten

 
Melibokus an der Bergstraße: Blick nach Nordwesten in die oberrheinische Tiefebene.

OrteBearbeiten

 
Skyline von Frankfurt am Main
 
Wahrzeichen von Mannheim - der Wasserturm
 
Schloss von Karlsruhe

"Touristikorte und Städte" mit überregionaler Bedeutung (geordnet von Nord nach Süd):

Weitere ZieleBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Die Oberrheinische Tiefebene ist ein Grabenbruchsystem. Es ist geprägt durch Wein- und Obstbau am Übergang zu den Mittelgebirgen, und natürlich durch den Rhein, der in Frankreich durch den Rhein-Seitenkanal ergänzt wird und mit diesem eine Auenlandschaft bildet, in der Pfalz, Rheinhessen, Nordbaden und Hessen begradigt wurde und mit den "Altrheinarmen" eine andersartig gestaltete Auenlandschaft bildet.

Kulturell ist die Region bereits seit vorrömischer Zeit durch eine relativ dichte Besiedlung geprägt, verbunden mit städtischen Ballungszentren und Verkehrswegen aller Art.

Dennoch sind nicht nur in der Rheinniederung selbst, sondern auch in größerer Entfernung größere Waldflächen vorhanden, die zu Radtouren und Wanderungen einladen.

Nachbarregionen sind:

Oberhalb von Basel spricht man vom Hochrhein, unterhalb der Nahemündung vom Mittelrhein

SpracheBearbeiten

  • Deutsch u.a. in den Ausprägungen Pfälzisch, Badisch, Elsässisch und Baselerdeutsch
  • Französisch

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Die bedeutendsten Flughäfen sind: Frankfurt am Main, Straßburg und Basel

Mit der BahnBearbeiten

Frankfurt am Main, Mannheim, Strasbourg und Basel sind bedeutende Drehscheiben für den Bahnverkehr und entsprechend gut an nationale und internationale Linien angeschlossen. Auch bestehen viele weitere Bahnhöfe für den ICE-, IC- und Regionalverkehr.

Mit dem FahrradBearbeiten

Mit dem SchiffBearbeiten

Der Rhein ist schiffbar. Auch die Altrheinarme sind für Sportboote befahrbar; es gibt viele Anlegemöglichkeiten für Hobby-Schiffer.

Panorama: Du kannst das Bild horizontal scrollen.
Weit reicht der Blick ins Land von der Veloroute Rhein zwischen Mannheim und Lampertheim: links liegt der Rhein, rechts ist in der Ferne der Odenwald zu sehen

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Überregional bedeutende Sehenswürdigkeiten in Auswahl:

AktivitätenBearbeiten

  • Shoppen in Frankfurt am Main, Mannheim, Neustadt, Speyer, Karlsruhe, Straßburg, Basel
  • Weinprobe und -kauf in den Weinanbaugebieten Rheingau, Rheinhessen, Pfalz, Bergstraße, Nordelsass, Baden, Elsass
  • Wassersport: Schwimmen in vielen Baggerseen, Bootfahren auf dem Rhein und den Altrheinarmen
  • Fahrradtouren

KücheBearbeiten

SicherheitBearbeiten

In der Rheinniederung ist vor allem nach Hochwassersituationen in der warmen Jahreszeit mit "Stechmücken-Plagen" zu rechnen.

KlimaBearbeiten

 
Frühlingserwachen im südhessischen Ried bei Bensheim. Im Hintergrund ist übrigens der Melibokus zu sehen.

Das Klima ist wärmer und niederschlagsärmer als in den meisten Regionen Deutschlands. Dies gilt besonders für den Kaiserstuhl.

So zieht der Frühling in der Rheinniederung auch als erstes in Deutschland ein. Im Durchschnitt beginnt die Krokusblüte zum Beispiel im Breisgau bei Freiburg bereits am 1. März. Statistisch gesehen rückt der Frühling dann vom Breisgau aus jeden Tag 30 km Richtung Nord-Osten vor. So blühen die Krokusse im etwa 1000 km entfernten Mecklenburg-Vorpommern meist erst gegen Ende März.

Aufgrund der Grabenlage ist jedoch besonders im Winter mit Inversions-Wetterlagen zu rechnen. Im Sommer gibt es in der Rheinniederung bei schwülheißer Witterung eine erhöhte Gewitterneigung. Der tropischen Hitze kann man dann aber durch einen Ausflug in die angrenzenden Gebirge gut entfliehen.

AusflügeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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