Hessen

Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
Bundesland Hessen

Das Bundesland Hessen liegt in der Mitte Deutschlands, umgeben von den Bundesländern Thüringen im Osten, Bayern im Südosten, Baden-Württemberg im Süden, Rheinland-Pfalz im Südwesten, Nordrhein-Westfalen im Nordwesten und Niedersachsen im Norden. Die Landschaft ist weitgehend hügelig und bewaldet, südlich der Metropole Frankfurt am Main dagegen flach. Die Landeshauptstadt Wiesbaden liegt auf der nördlichen Seite des Rheins gegenüber von Mainz.

Siehe auch: Portal Hessen

RegionenBearbeiten

 
Gliederung von Hessen
Fulda und die hessische Rhön.
Im Herzen von Hessen mit der Studentenstadt Marburg.
Rhein-Main Region, Apfelwein und mildes Klima.

FlüsseBearbeiten

Ein charakteristisches Landschaftsmerkmal von Hessen sind die zahlreichen schönen Flusstäler. Als Verkehrslinien waren sie über die Jahrhunderte von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für das Land. Heute hat sich dies stark geändert. Die Schifffahrt auf Lahn, Fulda, Werra und auch der Weser findet nur noch im touristischen Bereich statt. Dafür entdecken immer mehr Besucher den Reiz dieser Flusslandschaften. Ob auf dem Fahrrad oder per Kanu, es gibt vieles zu entdecken: Fachwerkstädte, Burgen und Schlösser, Schiffstunnel und Schleusen an der Lahn, die man selbst bedienen kann, und sogar eine Fahrradseilbahn an der Fulda.

Infos zum Wasserwandern auf Lahn, Fulda, Werra und Weser sind im Themenartikel Wasserwandern in Deutschland zu finden.

 
Blick auf Hirschhorn am Neckar; gelegen im Odenwälder Neckartal

Die Flusslandschaften in Hessen (eingerückte Flüsse sind Zuflüsse):

StädteBearbeiten

Die fünf größten StädteBearbeiten

 
Skyline von Frankfurt am Main
  • 1 Frankfurt am Main  .       . das "Mainhattan", Bankenmetropole und Verkehrsdrehscheibe mit dem Flughafen Frankfurt und den Bahnhöfen, jährliche Buchmesse. Es sticht mit seiner deutschlandweit einmaligen Hochhaus-Skyline hervor. Hier findet man aber auch bedeutende Orte der Geschichte wie den Römer (altes Rathaus), in dem die römisch-deutschen Könige gewählt wurden, und die Paulskirche, in der das erste deutsche Parlament tagte. Zudem bietet die Stadt mehrere Museen von überregionalem Rang: das Senckenberg-Naturmuseum (Deutschlands größtes Naturkundemuseum), die Kunstsammlung des Städel-Museums und das Goethe-Haus.
  • 2 Wiesbaden  .      . Landeshauptstadt und ehemalige Weltkurstadt mit 14 heißen Thermalquellen.Es sind das Barockschloss Biebrich, der Neroberg mit der Russisch-Orthodoxen Kirche, das Kurhaus samt Spielbank sowie das Staatstheater hervorzuheben. Das Museum Wiesbaden ist sowohl der Kunst als auch der Naturkunde gewidmet.
  • 3 Kassel  .      . In der nordhessischen Großstadt Kassel gibt es eine Reihe touristischer Ziele wie den von der UNESCO ausgezeichneten Bergpark Wilhelmshöhe mit der großen Herkulesstatue, die documenta als weltbekannte und grösste Ausstellung für moderne Kunst, die alle 5 Jahre einige Millionen Besucher aus aller Welt nach Kassel zieht, sowie die Grimmwelt Kassel, in welchem unter anderem Exponate zu den Kinder- und Hausmärchen gezeigt werden.[1].
  • 4 Darmstadt  .        . Wissenschaftsstadt und der Landschaftspark Mathildenhöhe, zu dem der markante Hochzeitsturm und die Darmstädter Künstlerkolonie gehören.
  • 5 Offenbach  .      . historisch Herkunft vieler Lederwaren.

Weitere sehensswerte StädteBearbeiten

 
Altstadt von Büdingen
  • 6 Büdingen  .     . historische Altstadt mit den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas und wird daher auch als „das Rothenburg Hessens“ apostrophiert.
  • 7 Friedberg  .     . Altstadt mit Fachwerkbauten und Festung.
  • 8 Fulda  .      . Bischofssitz zwischen Vogelsberg und Rhön. Zu den sehenswertesten Bauten zählt der barocke Dom St. Salvator und Bonifatius.
  • 9 Gelnhausen  .     . Barbarossastadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.
  • 10 Marburg  .      . Universitätsstadt an der Lahn. Sehenswert ist die hübsche Altstadt, die Elisabeth Kirche und das Landgrafenschloss oberhalb der Stadt.
  • 11 Hanau  .     . Goldschmiedestadt.
  • 12 Wetzlar  .      . sehr gut erhaltene Fachwerkaltstadt mit Dom.

FachwerkkleinodeBearbeiten

Zwischen den hessischen Mittelgebirgen liegen viele Fachwerkstädte- und dörfer versteckt. Die sehenswertesten sind in der folgenden Auflistung zu finden:

 
Bad Sooden-Allendorf in Nordhesen: Fachwerkpracht in der Kirchstraße im Ortsteil Allendorf
  • Alsfeld - bekannte Fachwerkinstitution in Oberhessen mit bekanntem Fachwerkrathaus
  • Bad Sooden-Allendorf - eine der schönsten hessischen Fachwerkperlen an der Werra
  • Eschwege - Fachwerkstadt im Werratal
  • Fritzlar - Altstadt mit Fachwerkmarktplatz, weitgehend erhaltener Stadtmauer mit ihren Mauertürmen und dem romanischen Dom;
  • Heppenheim - einer der schönsten Fachwerkmarktplätze Hessens, dazu malerisch in der Weinregion der Bergstraße gelegen
  • Herborn - Perle in Mittelhessen an der Dill
  • Idstein - Fachwerkidyll im Taunus
  • Limburg an der Lahn - besticht mit seinem ungewöhnlichen, siebentürmigen Dom, der mittelalterlichen Burg und einer insgesamt gut erhaltenen Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern
  • Naumburg (Hessen) - nettes, kleines Fachwerkstädtchen im Naturpark Habichtswald (ist eher unbekannt).
  • Melsungen - Fachwerkstadt an der Fulda mit imposanten Fachwerkrathaus
  • Michelstadt - Fachwerkstadt im Odenwald
  • Rotenburg an der Fulda - hübsche Fachwerkstadt an der mittleren Fulda
  • Wanfried - kleines Fachwerkstädtchen im Werratal Richtung Thüringen
  • Zwingenberg - kleines Wohnstädtchen mit Fachwerk an der Bergstraße

KurorteBearbeiten

Die größten und bekanntesten Kurorte:

Weitere ZieleBearbeiten

Hessen ist reich an sehenswerten Zielen. Hier eine kleine Auswahl an landesweit bedeutenden Zielen:

 
Kastell Saalburg

KulturgüterBearbeiten

  • 1 Kastell Saalburg.     . das rekonstruiert Römerkastell.
  • 2 Obergermanisch-Raetischen Limes.     . Man kann die einzelnen Stätten auch bei einer Tour entlang des Limes-Radwegs entdecken.
  • 3 Abtei und Altenmünster des Klosters Lorsch.     . die mittelalterliche Abtei mit dem Altenmünster.  
  • 4 Bergpark Wilhelmshöhe.     . bei Kassel – ein ausgedehnter Landschaftspark mit seinen Wasserspielen, dem klassizistischen Schloss Wilhelmshöhe und der weithin sichtbaren Herkules-Statue. Eine der Hauptattraktionen in diesem Landschaftspark sind die Wasserspiele im Sommer mittwochs und sonntags.  
  • 5 Grube Messel.     . Sie ist ein Weltnaturerbe als bedeutende Fundstätte von Fossilien aus dem Eozän.  
  • 6 Kloster Eberbach  .     . sehr sehenswerte Klosteranlage mit Weingut.
  • 7 Hessenpark  .     . Die Geschichte des Dorflebens in den verschiedenen hessischen Regionen nimmt im Freilichtmuseum Hessenpark in der Nähe von Neu-Anspach im Taunus anschauliche Gestalt an. Orte mit vielen Fachwerkhäusern, oft sogar mit einem weitgehend geschlossenes Fachwerkstadtbild, verbindet die Deutsche Fachwerkstraße. Ihre meisten Etappen liegen in Hessen.
 
Wintertraum auf der Wasserkuppe: Sonnenuntergang am Radom

LandschaftenBearbeiten

  • Lahntal. entlang der Lahn durch schöne Flußlandschaften und reizvolle alte Städte.
  • Rheingau.     . mit seinen Weinbergen unterhalb des Taunus mit Blick auf den Rhein, seinen gemütlichen Weinorten wie Rüdesheim am Rhein und Eltville am Rhein, dem Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads und Schloss Biebrich.
  • 10 Nationalpark Kellerwald-Edersee  .     . Hessens einizger Nationalpark wurde 2004 gegründet. Der Parkt liegt südlich des Edersees und schützt wertvolle Buchenwaldbestände.  
  • 11 Wasserkuppe.     . in der Rhön – Der Berg der Flieger zieht viele Besucher an. Wer die Aussichtsplattform auf 960 m Höhe am Radom bestiegen hat, ist auf dem höchsten öffentlich zugänglichen Punkt in Hessen angekommen.
  • 12 Großer Feldberg.     . Der höchste Berg des Taunus (878,5 Meter) besitzt einen 40 Meter hohen Aussichtsturm.
  • 13 Neroberg.     . am Stadtrand von Wiesbaden mit schönem Blick auf die Stadt, Nerobergbahn, Ausflugsgastronomie, Opelbad (Freibad), Ausflugsgastronomie und Russisch-Orthodoxe Kirche.
  • weitere Naturparks siehe: Naturparks in Deutschland
  • Für die angelbegeisterten Touristen bietet Vogelsbergfishing eine einzigartige Möglichkeit ein wunderschönes Teichgrundstück inkl. Blockhütte für 4-5 Peronen, tageweise zu Mieten.

HintergrundBearbeiten

Eine wechselvolle Geschichte hat dem Land eine ein kulturelles Erbe beschert, von römischen Garnisonen, karolingischen Burgen, romanischen Kirchen bis zu gotischen Kathedralen.

Hessen wurde nach dem Krieg im September 1945 durch die amerikanischen Streitkräfte ins Leben gerufen. Es entstand aus den in den amerikanischen Besatzungszone liegenden vormals preußischen Provinzen Kurhessen und dem größeren Teil von Nassau sowie dem rechtsrheinischen Teil des früheren Volksstaats Hessen (Starkenburg und Oberhessen). Da Rheinhessen von den Franzosen besetzt war, wurde dieser Landesteil Rheinland-Pfalz zugeteilt. Die rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz wurden abgetrennt und der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Landkreis Groß-Gerau zugeteilt.

Das heutige Hessen hat sich zum führenden Wirtschaftszentrum, vor allem dem Finanzplatz und der Verkehrsdrehscheibe in Frankfurt am Main entwickelt.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

 
Frankfurter Flughafen

Internationale Fluggäste landen meistens auf dem Flughafen Frankfurt        (IATA: FRA), dem zweitgrößten Flughafen Europas und dem Dreh- und Angelpunkt der Deutschen Lufthansa. Von diesem Flughafen erreicht man die Frankfurter Innenstadt mit der S-Bahn vom Regionalbahnhof alle 15 Minuten in 11 – 12 Minuten. Viele ICE's und IC's halten außer oder anstatt im Frankfurt Hbf auch im Fernbahnhof Flughafen.

Der ehemalige Militärflughafen Flughafen Hahn        (IATA: HHN), oft in irreführender Weise als Frankfurt-Hahn bezeichnet, liegt trotz dieses Namens im Hunsrück in Rheinland-Pfalz und wird von Billigfliegern angeflogen. Die Bus-Fahrt nach Frankfurt am Main dauert von dort aus mindestens 90 Minuten.

Mit der BahnBearbeiten

Zentrale Fernverkehrsknotenpunkte sind die beiden Bahnhöfe Frankfurt Hbf und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Zu fast allen deutschen Großstädten bestehen stündlichen oder 2-stündliche ICE-Direktverbindung. ICE's fahren auch nach Wien, Zürich, Paris, Brüssel und Amsterdam. Weitere ICE-Halte sind Frankfurt-Süd, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda, Hanau, Darmstadt und die Landeshauptstadt Wiesbaden. Ein TGV fährt täglich über Strasbourg und Lyon nach Marseille.

InterCitys verkehren alle 2 Stunden von Hamburg über Kassel-Wilhelmshöhe, Marburg, Gießen, Friedberg, Frankfurt am Main und Darmstadt nach Baden-Württemberg. Stündlich kommem Intercitys auf der linken Rheinseite von Köln über Koblenz und Mainz nach Frankfurt am Main.

Regional-Expresszüge verkehren sternförmig vom Frankfurter Hauptbahnhof nach Limburg, Gießen, Siegen, Marburg und Kassel, nach Fulda, Aschaffenburg, Darmstadt, Heidelberg, Mannheim, Saarbrücken über Mainz, sowie nach Koblenz über Mainz und Bingen als auch über Wiesbaden (StadtExpress) und Rüdesheim.

Innerhalb Hessen und Mainz kann man auf allen Nahverkehrs-Bussen- und Bahnen das Hessen-Ticket nutzen. Für bis zu 5 Personen kostet es 36- € (2020), die Fahrrad-Mitnahme ist kostenlos. Es ist Mo – Fr ab 9.00 Uhr, samstags und sonntags ganztägig gültig. Eine Single-Version gibt es nicht.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist in Hessen mit RMV- und NVV-Fahrkarten kostenlos, im VRN-Gebiet Mo. – Fr. erst ab 9.00 Uhr. Mit dem Hessenticket ist die Fahrradmitnahme ebenfalls kostenlos. Bei anderen Bahnfahrkarten kostet es 6,50 € zusätzlich. (2020)

Mit dem BusBearbeiten

Hauptartikel: Fernbusse in Deutschland

Die Entwicklung des Fernbusmarktes unterliegt derzeit einem raschen Wandel, sowohl hinsichtlich Anbieter als auch hinsichtlich Routen.

Auf der StraßeBearbeiten

In Hessen gibt es viele Park+Ride Parkplätze, die das umsteigen vom Auto in den Öffentlichen Nahverkehr ermöglichen. Eine Übersicht über die Stellplätze und die aktuellen Tarife bietet die Internetseite pundr.hessen.de.

Mit dem SchiffBearbeiten

Rhein und Main sind im Bereich von Hessen schiffbar. Bundeswasserstraßen, die fast nur noch von der Freizeitschifffahrt genutzt werden, sind die Lahn sowie Fulda und Weser.

MobilitätBearbeiten

Hessen ist bis auf den Südzipfel in zwei große Verkehrsverbünde aufgeteilt:

  • Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV) − Nordhessen nördlich von Marburg und Fulda
  • Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) – Mittel- und Südhessen bis Darmstadt und Odenwald, einschließlich Mainz
  • Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) – Gebiet des Kreis Bergstraße südlich von Darmstadt, bietet Übergangstarife zum RMV-Gebiet.

Mit dem Hessenticket der drei hessischen Verkehrsverbünde können bis zu fünf Personen für 35 Euro einen Tag lang innerhalb Hessens und Mainz mit Nahverkehrszügen, S- und U-Bahnen sowie Straßenbahnen und Bussen beliebig oft und beliebig weit fahren.

Zahlreiche gut ausgebaute und ausgeschilderte Radwege und Radfernwege wie der Lahntalradweg oder der Vulkanradweg durchziehen das Land. Eine Übersicht bietet hierzu der Artikel Radrouten in Hessen.

SpracheBearbeiten

Die hessischen Dialekte werden in weiten Teilen Hessens und teilweise darüber hinaus gesprochen. Im Süden (Bergstraße und Odenwald) wird Kurpfälzisch gesprochen, im Westerwald Moselfränkisch, in Nordhessen teilweise auch Plattdeutsch (Raum Korbach/Edersee sowie im Werratal). Aufgrund der nahen Verwandtschaft wird das Hessische von Pfälzern und von Franken in der Regel schnell verstanden, andere werden in arge Probleme kommen. Jedoch ist das Hessische heute aufgrund der starken Zuwanderung nach Hessen, aber auch infolge der heutigen Mobilität der Einwohner nahezu vom Aussterben bedroht. Waschechtes Hessisch findet man in Südhessen fast gar nicht mehr und in Nordhessen nur noch in kleineren Gemeinden. Das in Rundfunk und Fernsehen propagierte "Hessisch" ist nur ein Regionaldialekt, der so nur im Großraum Frankfurt gesprochen wird. Er hat klanglich keine Verwandtschaft zu den Dialekten im hessischen Norden, dem historischen Kerngebiet Hessens. Es gibt im Hessischen keinen Unterschied zwischen ch und sch. Die Wörter Kirche und Kirsche klingen gleich.

KücheBearbeiten

Mehr über Speis und Trank in Hessen findet man auf der Seite: Essen und Trinken in Hessen

LernenBearbeiten

Universitäten sind in Frankfurt am Main, Darmstadt, Marburg, Gießen und Kassel vorhanden. Hochschulen (früher Fachhochschulen) gibt es in Wiesbaden (mit Außenstellen in Rüsselsheim und Geisenheim), Frankfurt am Main, Darmstadt, Gießen (mit Außenstellen in Friedberg und Wetzlar) und Fulda.

FeiertageBearbeiten

Nächster Termin Name Bedeutung
Samstag, 1. Januar 2022 Neujahr Neujahrstag
Freitag, 15. April 2022 Karfreitag höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi
Sonntag, 17. April 2022 Ostersonntag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Montag, 18. April 2022 Ostermontag Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi
Sonntag, 1. Mai 2022 Maifeiertag Internationaler Tag der Arbeit
Donnerstag, 26. Mai 2022 Christi Himmelfahrt 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi
Sonntag, 5. Juni 2022 Pfingstsonntag 7 Wochen nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Montag, 6. Juni 2022 Pfingstmontag 1 Tag nach Pfingstsonntag, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes
Donnerstag, 16. Juni 2022 Fronleichnam Katholisches Hochfest der leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie
Sonntag, 3. Oktober 2021 Tag der Deutschen Einheit Nationalfeiertag
Samstag, 25. Dezember 2021 1. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt
Sonntag, 26. Dezember 2021 2. Weihnachtstag Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt

Keine gesetzlichen Feiertage sind Heiligabend (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember). Dennoch sind an diesen Tagen viele Betriebe ganztägig und viele Läden und Freizeiteinrichtungen ab mittags geschlossen. Je nach Stadt kann der öffentliche Nahverkehr ab dem Nachmittag stark eingeschränkt oder sogar eingestellt sein. Heiligabend ist auch der Großteil der Restaurants geschlossen.

SchulferienBearbeiten

Schulferien in Hessen
Ferien 2020 2021 2022 2023 2024
Ostern 06.04.-18.04. 06.04.-16.04. 11.04.-23.04. 03.04.–22.04. 25.03.–13.04.
Sommer 06.07.-14.08. 19.07.-27.08. 25.07.-02.09. 24.07.–01.09. 15.07.–23.08.
Herbst 05.10.-17.10. 11.10.-23.10. 24.10.-29.10. 23.10.–28.10.
Weihnachten 21.12.-09.01. 23.12.-08.01. 22.12.-07.01. 27.12.–13.01.

Des weiteren gibt es in Hessen drei bis fünf bewegliche Ferientage, die lokal festgelegt werden. Die langfristig festgelegten Sommerferientermine können bei der Kultusministerkonferenz nachgelesen werden.

SicherheitBearbeiten

In weiten Teilen Hessens entspricht die Sicherheitslage der im gesamten Deutschland mit Ausnahme einiger Umlandgemeinden um Frankfurt, insbesondere in Dietzenbach, das sich zu einem Brennpunkt entwickelt hat.

WLAN-HotspotsBearbeiten

Gratis-WLAN-Hotspots in ganz Hessen sind auf der Karte von Hessen WLAN zu finden. Weitere Gratis-Hotspots gibt es in den S-Bahnen und Expressbuslinien des RMV, sowie in vielen Lebensmittel- und Drogeriemärkten (u.a. Rewe, Aldi und dm). An vielen Fahrkartenautomaten des RMV gibt es mittlerweile ebenfalls Gratis-Hotspots. Diese können zur Reiseplanung oder Fahrplanauskunft durchaus schon einmal hilfreich sein.

GesundheitBearbeiten

Die Gebiete zwischen Spessart und Rhein sind als FSME-Risikogebiete eingestuft, also Gebiete, in denen zwischen 1985 und 2004 mindestens fünf Erkrankungen durch Frühsommer-Meningoenzephalitis oder mindestens zwei FSME-Erkrankungen innerhalb eines Jahres registriert wurden. Eine weitere betroffene Region gibt es zwischen Bad Nauheim und Bad Wildungen.

KlimaBearbeiten

Hessen hat ein ausgesprochenes Nord-Süd-Gefälle: während der Süden traditionell sehr mild mit schwülheißen Sommern ist, ist der Norden deutlich kühler. Regelrecht frostig ist es an der Rhön.

RespektBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Das große Hessenlexikon von A bis Z, G. Bauer, H. Boehncke, H. Sarkowicz, 360 Seiten gebunden, ISBN 978-3-7973-1093-4, erschienen für 24,90 € im Societäts-Verlag

WeblinksBearbeiten

 Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.
  1. Thomas Siemon: Unesco-Welterbetag: Geheime Orte erkunden, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 5. Juni 2015