Wien

Bundeshauptstadt von Österreich, zugleich ein österreichisches Bundesland

Wien ist die Hauptstadt Österreichs. Die Stadt liegt an der Donau und am Übergang von den östlichsten Ausläufern der Alpen zur Pannonischen Tiefebene. Wien hat ca. 1,9 Mio. Einwohner und ist zugleich ein Bundesland, das komplett von Niederösterreich umschlossen ist.

Wien
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Stadtteile

1., Innere Stadt2., Leopoldstadt3., Landstraße4., Wieden5., Margareten6., Mariahilf7., Neubau8., Josefstadt9., Alsergrund10., Favoriten11., Simmering12., Meidling13., Hietzing14., Penzing15., Rudolfsheim-Fünfhaus16., Ottakring17., Hernals18., Währing19., Döbling20., Brigittenau21., Floridsdorf22., Donaustadt23., Liesing 
Die Gemeindebezirke von Wien
 
Automaten zur Touristinformation sind in der Innenstadt weit verbreitet
 
Wurstelprater

Wien ist in 23 Gemeindebezirke unterteilt.

Die Stadtbezirke sind in zwei konzentrischen Kreisen rund um den ersten Bezirk 'Innere Stadt', das eigentliche historische Wien, angeordnet, die „Innenbezirke“ 2 bis 9 bilden einen ersten Kreis außerhalb der Ringstraße, die Bezirke 10 bis 19 einen zweiten außerhalb des Gürtels. Die Bezirke 21 und 22 liegen auf der anderen Seite der Donau und werden von WienerInnen aus diesem Grund auch „Transdanubien“ genannt. Der 23. Bezirk ist das Überbleibsel vom „Großwien“, das während des Nationalsozialismus auch 97 niederösterreichische Gemeinden umfasste, von denen 80 anno 1954 wieder zu Niederösterreich zurückkehrten.

Die Innenbezirke entstanden im Jahr 1850 durch Eingemeindung der Vorstädte rund um Wien. Ab 1858 wurden die historischen Stadtmauern geschleift und die 1865 eröffnete Ringstraße um die Altstadt angelegt. Bis 1875 wurde die zuvor in einer Aulandschaft weit verzweigte Donau reguliert. 1890 bis 1906 wurden zahlreiche Vororte an beiden Donauufern eingemeindet: z. B. Sievering, Grinzing, Nussdorf, Floridsdorf, Strebersdorf, Stammersdorf und Jedlersdorf. In den nordwestlichen Außenbezirken sind die traditionellen Heurigenlokale angesiedelt, die von Touristen stark frequentiert werden. Über den im 19. Bezirk gelegenen Stadtteil Grinzing gelangt man auf die Höhenstraße, die auf den Kahlenberg und Leopoldsberg führt – zwei Naherholungsgebiete und zugleich Aussichtspunkte, die einen weiten Blick auf das Stadtgebiet (und bei klarem Wetter bis zu den Kleinen Karpaten in der Slowakei) gewähren.

Die Bezirke werden entweder mit Namen oder Nummern bezeichnet, z. B. 13. Bezirk, Der Dreizehnte, schriftlich auch Wien 13 oder (veraltet) Wien XIII. Die Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen. Sie bilden die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl, von 1010 für den 1. Bezirk bis 1230 für den 23. Bezirk.

Hintergrund

  • Wien ist das politische, wirtschaftliche, kulturelle und geistige Zentrum Österreichs. Die Bundeshauptstadt ist mit ihren 23 Bezirken in Bezug auf Fläche und Einwohner die größte Stadt des Landes – knapp ein Viertel der Einwohner Österreichs leben in Wien und knapp ein Drittel in der Stadtregion; Sitz des Nationalrats und des Bundesrats, des Bundespräsidenten, der Bundesregierung, aller Zentralbehörden des Bundes, aller wichtigen diplomatischen Vertretungen ausländischer Staaten sowie Sitz verschiedener internationaler Organisationen wie der OPEC und der internationalen Atomenergiebehörde IAEA sowie die dritte UNO-Stadt. Die Innenstadt von Wien wurde im Dezember 2001 auf Antrag der Republik Österreich von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, allerdings wegen eines umstrittenen Bauprojektes am Heumarkt im Juli 2017 auf die Rote Liste gesetzt.
  • Die Nachbargemeinden befinden sich im Bundesland Niederösterreich:
  • Name: Zur keltischen Zeit hieß Wien "Vindumina", was so viel wie Waldbach bedeutet. Der römische Name Vindobona dürfte davon abgeleitet sein. Ob die Bezeichnung "Wien" vom keltisch-römischen Namen direkt abstammt, ist nicht geklärt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Bezeichnung zu Wien abgeschliffen. Die englische Bezeichnung Vienna oder die Mundartvariante Wean, auch mehrere westslawische Varianten Vídeň/Viedeň/Wideń lassen sich aus älteren Versionen herleiten. In Nachbarländern sind teilweise Bezeichnungen gebräuchlich, die nichts mit Wien bzw. Vindobona zu tun haben. Die ungarische Bezeichnung Bécs geht auf eine ungarischen Siedlung im 11. Jahrhundert am Gebiet des heutigen 3. Bezirks zurück und hat sich auch auf serbisch und kroatisch (Beć) eingebürgert. Der slowenische Name Dunaj ist derselbe wie für den Fluss Donau.
  • Landschaft: Wien ist eine der drei Millionenstädte an der Donau (neben Budapest und Belgrad). Dieser Fluss ist für die Identität der Stadt sehr wichtig, obwohl der Hauptstrom deutlich vom Zentrum entfernt verläuft. Das Stadtzentrum wird vom Donaukanal erreicht. In den Donaukanal mündet der Wienfluss sowie zahlreiche weitere Bäche, die meisten davon sind inzwischen kanalisiert. Im Westen Wiens dominiert der Wienerwald – der östlichste Ausläufer der Alpen – das Stadtbild. Im Süden sind mächtige Schotterterrassen stadtbildprägend, im Osten der Stadt hingegen das flache Marchfeld sowie die Donauauen. Im Norden der Stadt befindet sich die Wiener Pforte, ein enges Durchbruchstal der Donau.
  • Verständnis: Für Touristen gibt sich Wien gerne antiquiert und betont das kulturelle Erbe von Habsburgern, Sissi und Mozart. Wer sich an die Hauptattraktionen hält, wird leicht einen verstaubten und verschnöselten Eindruck bekommen, der so nicht ganz zutrifft. Denn Wien ist auch eine sehr moderne, dynamische und multikulturelle Stadt, was man jedoch bei einem Kurzaufenthalt nur schwer entdecken kann. Es empfiehlt sich definitiv, auch ein wenig in die Stadtviertel abseits des 1. Bezirkes einzutauchen.

Anreise

Mit der Bahn

 
Hauptbahnhof, Zugang von der Sonnwendgasse

Es verkehren täglich Direktzüge aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Zürich, Prag, Warschau, Moskau (nicht täglich), Bratislava, Budapest, Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Zagreb, Rom, Mailand usw.

Es zahlt sich aus, die verschiedenen Webseiten der Bahngesellschaften nach Sparangeboten (z.B. ÖBB-Sparschiene) zu durchsuchen, da auf die Art deutliche Ersparnisse möglich sind (z.B. München-Wien ab 29 Euro, Budapest-Wien ab 13 Euro).

Neben den ÖBB wird Wien auch von folgenden privaten Bahngesellschaften angefahren, die bei Vergleich des Regulärpreises günstiger sind als die ÖBB:

  • Westbahn: Salzburg − Linz − Wien Westbahnhof bzw. Salzburg − Linz − Wien Hauptbahnhof − Wien Praterstern
  • Regiojet: Prag − Brünn − Wien Hauptbahnhof

Fernbahnhöfe

  • 1 Wien Hauptbahnhof       : Beim Südtiroler Platz auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs (  Südtiroler Platz – Hauptbahnhof). Mit der   ist man in 5 Minuten (2-3 Stationen) im Stadtzentrum (  Richtung Leopoldau). Beim östlichen Ausgang des Hauptbahnhofs findet man eine Haltestelle der Straßenbahnlinie D, mit der man am Belvedere vorbei zum Ring kommt. Mit der Buslinie 13A erreicht man sehr gut die westlichen Zentrumsbezirke (4.-8.). Mehrere S-Bahn-Linien, die zum Teil im Tiefgeschoß halten, verbinden den Hauptbahnhof mit Zielen in Stadt und Region. Der Hauptbahnhof wird seit Ende 2015 von allen internationalen und nationalen Fernzügen angefahren.
  • 2 Bahnhof Wien Meidling     : Nahezu alle Fernzüge, die nach Wien Hauptbahnhof fahren, halten auch am Bahnhof Meidling. Der Bahnhof außerhalb des Stadtzentrums ist mit der S-Bahn, der U-Bahn-Linie  , der Lokalbahn Wien-Baden, der Straßenbahnlinie 62 sowie einigen Buslinien (u.a. 7A, 15A) erreichbar. Bei einem Fahrziel in den westlichen Bezirken Wiens kann es günstiger sein, in Meidling statt am Hauptbahnhof auszusteigen.
  • 3 Wien Westbahnhof     : Nahe der Mariahilfer Straße, einer der großen Einkaufsstraßen Wiens. Von dort ist man mit der U-Bahn   in 10 Minuten (3-5 Stationen) im Zentrum (  Richtung Simmering). Die die inneren Bezirke tangential erreichende   hat hier ebenfalls eine Station. Zum Westbahnhof fahren die Züge aus Salzburg der privaten Bahngesellschaft Westbahn; von den ÖBB seit Dezember 2015 nur mehr Regionalzüge nach Linz oder Sankt Pölten. Wer aus dem Westen nach Wien anreist, kann mit Umsteigen in St.Pölten und Weiterfahrt zum Westbahnhof die westlichen Stadtbezirke möglicherweise schneller erreichen als mit einer Fahrt über Meidling oder den Hauptbahnhof.

Regionalverkehrsknoten

Regionalzüge halten auch an unterschiedlichen Vorortbahnhöfen, wodurch je nach Fahrziel in Wien die Fahrt bis Hauptbahnhof nicht notwendig ist:

  • 4 Bahnhof Wien Stadlau      ( ) oder 5 Bahnhof Wien Simmering ( ) an der Strecke Wien − Bratislava
  • 6 Hütteldorf      (S45,  ): Regional- und Regionalexpresszüge aus Linz und St. Pölten sowie Züge der Westbahn.
  • Floridsdorf ( ), Praterstern ( ,  ), Wien Mitte (Landstraße,  ,  ): S-Bahnen und durchgebundene Regionalzüge aus Wiener Neustadt, Baden, Mödling, Mistelbach, Gänserndorf, Hollabrunn, Hainburg, Flughafen usw.
  • Franz-Josefs-Bahnhof, Spittelau ( ,  ) und Heiligenstadt ( ): Züge aus Klosterneuburg oder dem Waldviertel.

Mit dem Bus

 
Eingang des Vienna International Busterminal in Wien-Erdberg

In Wien existieren zwei Fernbusbahnhöfe, das Vienna International Busterminal (VIB) befindet sich an der U-Bahnstation Erdberg, erreichbar durch die Linie  , der Fernbusbahnhof Busterminal Vienna an der U-Bahnstation Stadion, in Nähe des Ernst-Happel-Stadions ist erreichbar mit der Linie  , das VIB ist ebenfalls in den Schnellverbindungsplänen der Wiener Linien eingezeichnet. Die Fernbusbahnhöfe in Erdberg sowie am Stadion werden durch die Fernbusse der Busunternehmen Eurolines, Flixbus und HELLÖ angefahren. Einzelne Verbindungen verkehren auch ab den Fernbushaltestellen am Hauptbahnhof, am Westbahnhof sowie an der Gumpendorfer Straße.

Mit dem Schiff

 
Der Twin City Liner am Schwedenplatz

Wien ist über die Donau mit zahlreichen Städten in Europa verbunden.

  • 9 Schiffstation Wien City, Schwedenplatz, Wien. Der Anleger in Wien befindet sich am Schwedenplatz.
    • TwinCityLiner. Tel.: +43-1-9048880, E-Mail: .         . Diese Personenfähre pendelt von Ende März bis Ende Oktober mehrmals täglich zwischen Wien und Bratislava. Der Katamaran von 2019 bietet 250 Passagieren in umsatzoptimierten fünf Klassen Platz für die 75minütige Fahrt.
  • 10 Schifffahrtszentrum Wien, Handelskai 265, 1020 Wien (11A 11B Hillerstraße,   Vorgartenstraße). Tel.: +43-1-72710-100, Fax: +43-1-72710-290, E-Mail: . Schifffahrtszentrum mit rund einem Dutzend Anlegestellen unweit des Mexikoplatzes.
    • Linienschiffsverbindung nach Budapest
    • Donaukreuzfahrts- und Ausflugsschiffe

Private Boote und Jachten können in zwei Marinas anlegen:

Auf der Straße

Entfernungen
München436 km
Prag307 km
Budapest243 km
Graz187 km
Linz186 km
Brünn134 km
Bratislava72 km
Eisenstadt57 km

Wien wird von Autobahnen aus allen Himmelsrichtungen erreicht. Ein Autobahnring um die Stadt – dieser besteht jedoch aus zahlreichen verschiedenen Autobahnen und nicht wie in Berlin oder Rom aus nur einem einzigen Straßenzug – ist großteils fertiggestellt; nur die Donauquerung samt anschließender Ostumfahrung ist noch nicht fertig. Je nach Fahrziel in der Stadt bieten sich unterschiedliche Anfahrten an.

  • Aus dem Westen ab St. Pölten (Linz, Salzburg):
    • Zentrum und Westen Wiens: A1 bis zum Autobahnende in Wien Auhof
    • Norden und Nordosten: S33 – Donaubrücke Traismauer – S5 bis Stockerau – A22
    • Süden und Südosten: A1 bis Knoten Steinhäusl, weiter über A21 bis Knoten Vösendorf und dann je nach Fahrziel über A23 oder S1.
  • Aus dem Nordwesten ab Korneuburg (Prag, Krems) über die A22 bis Wien:
    • Zentrum: Nordbrücke, B227
    • Norden, Nordwesten, Westen: Über Nordbrücke und Gürtel
    • Süden, Südwesten: A22 bis Knoten Kaisermühlen, weiter über die A23
    • Transdanubien und Bezirke 2., 20.: Lokale Erschließungsstraßen ab der A22
  • Aus dem Norden ab Wolkersdorf (Brünn): A5 bis Knoten Eibesbrunn
    • Norden und Nordwesten Wiens sowie 21. Bezirk: B7 Brünner Straße und weiter über Nordbrücke und Gürtel
    • Andere Ziele: S1 und S2 bis Knoten Prater, ab dort Feinverteilung A23, B227, B221
  • Aus dem Osten ab Bruck an der Leitha (Bratislava, Budapest):
    • Südwesten: A4 bis Knoten Schwechat und weiter über die S1 bis Vösendorf, ab dort A2 und A23 – Altmannsdorfer Ast
    • Andere Ziele: A4 bis zum Ende beim Knoten Prater, Feinverteilung über den Gürtel, den Donaukanal oder die A23.
  • Aus dem Süden ab Mödling (Graz, Eisenstadt): A2 bis Knoten Vösendorf.
    • Westen Wiens: A23 Altmannsdorfer Ast, weiter über Altmannsdorfer Straße und Grüner Berg
    • Zentrum: Ausfahrt Triester Straße, weiter über die Triester Straße und Wiedner Hauptstraße
    • Andere Ziele: A23 Südosttangente

Auch die Wiener Stadtautobahnen (Südosttangente A23, Donauuferautobahn A22, Nordbrücke) sind vignettenpflichtig. Siehe dazu den Länderartikel Österreich. Die Autobahnen in und in der Nähe von Wien, insbesondere die A2, die A22 und die A23 sind wochentags im Berufsverkehr stark verkehrsbelastet.

Parken

Die Anreise nach Wien mit dem Auto empfiehlt sich nur bedingt. Fast alle innerstädtischen Bereiche sind Kurzparkzonen: In den Bezirken 1-11, 12, 15 und 19. und 20 in vollem Umfang, in Teilen des 14., 16., 17., 18., und 20. Bezirks ist ganztags Kurzparkzone, und zwar von 9-22 Uhr. In der Inneren Stadt (1. Bezirk innerhalb der Ringstraße) sowie in einigen Innenbezirken (u.a. Neubau und Josefstadt) herrscht wochentags trotz Kurzparkzone große Parkplatznot. In den (noch) nicht parkraumbewirtschafteten Bezirken (13., 21., 22., 23.) ist es in dichtbebauten Gebieten sowie in der Umgebung hochrangiger öffentlicher Verkehrsmittel ebenfalls extrem schwierig, einen Parkplatz zu finden. Hier kann man zwar das Auto unbegrenzt stehenlassen, allerdings muss man nicht nur mit Bewohnern, sondern auch mit zahlreichen Pendlern um Parkplätze kämpfen. Dazu kommen im gesamten Stadtgebiet – auch in den Außenbezirken – zahlreiche lokale Kurzparkzonen (u.a. in Geschäftsstraßen oder rund um U-Bahn-Stationen). Die Parkgebühr für gebührenpflichtige Kurzparkzonen in Wien beträgt 1,10 €/30 min (Stand: 2021). Für Parkhäuser, Tiefgaragen und privat bewirtschaftete Parkplätze gelten abweichende Tarife.

Die Parkscheine sind in Wien nicht automatisch ab Kauf gültig, das Datum und die Uhrzeit müssen mit Kugelschreiber auf dem Parkschein eingetragen werden. Das Datum ist in die vorgesehenen Spalten auf dem Parkschein nach dem Format TT-MM-JJJJ einzutragen, die Uhrzeit ist anzukreuzen, hierfür befinden sich auf den Parkscheinen für die Stunde Felder von 00 bis 23 sowie für die Minuten die Felder 15, 30, 45 und 60. Tafeln und blaue Bodenmarkierungen (zum Teil nur bei der Einfahrt in den Bezirk vorhanden) beachten! Die Kurzparkzonen gelten nicht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Einige Hauptgeschäftsstraßen haben davon abweichende Regelungen, so ist dort beispielsweise auch am Samstag Vormittag kostenpflichtige Kurzparkzone. Die Kurzparkzone gilt nicht für die Fahrer von Krafträdern (Motorräder, Motorroller und Mofas), die einspurigen Kfz können in den vorgesehenen Parkflächen des gesamten Stadtgebietes kostenlos parken, jedoch gilt eine maximale Parkdauer von zwei Stunden.

Achtung Anrainerparken: Einige Parkplätze im öffentlichen Raum sind für Bewohner des Bezirkes reserviert ("mit Parkkleber für den Bezirk"), diese Regelungen gelten generell von Montag bis Sonntag 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Parkscheine für Wien müssen im Voraus gekauft werden und sind nicht an Automaten erhältlich. Verkaufsstellen sind u.a.:

  • in Trafiken (Tabakgeschäften)
  • in Vorverkaufsstellen der Wiener Linien in einigen U-Bahn-Stationen sowie im Kundencenter in Erdberg
  • an Fahrscheinautomaten der Wiener Linien in allen Wiener U-Bahn-Stationen
  • bei den Verkehrsclubs ARBÖ und ÖAMTC
  • in Postfilialen
  • an Tankstellen
  • bei manchen Zigarettenautomaten
  • Bei der Stadthauptkassa sowie in den übrigen Stadtkassen

Es gibt zahlreiche kostenpflichtige Garagen im innerstädtischen Gebiet (Preise ab 2 Euro pro Stunde bzw. ab 15 Euro pro Tag). Auch viele Hotels bieten Parkplätze, die pro 24 Stunden ab ca. 20 Euro kosten.

Eine gute Wahl sind Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand bei U- und S-Bahn-Stationen. Man kann so den Wagen auch mehrere Tage relativ günstig abstellen und bequem mit der U-Bahn oder S-Bahn weiterfahren:

  • Linie  : Leopoldau, Aderklaaer Straße, Altes Landgut, Neulaa, Oberlaa
  • Linie  : Donaustadtbrücke
  • Linie  : Kendlerstraße, Erdberg
  • Linie  : Hütteldorf, Spittelau
  • Linie  : Siebenhirten, Perfektastraße, Spittelau
  • S-Bahn: Leopoldau (S1, S2, S7), Hütteldorf (S45, S50, S80), Liesing (S2, S3, S4), Ottakring (S45)

Weitere P+R Anlagen befinden sich im niederösterreichischen Umland von Wien, diese werden zwar nicht von der Wiener U-Bahn angefahren, sondern von Regionalzügen, Regionalbussen und S-Bahnen, sind jedoch, anders als die P+R Anlagen in Wien, in der Regel kostenfrei.

Mit dem Flugzeug

  • Der 13 Flughafen Wien-Schwechat   (IATA: VIE), Einfahrtsstraße, 1300 Wien-Flughafen. Tel.: +43 (0)1 700 70.     . liegt ca. 20 km südöstlich vom Wiener Stadtzentrum in der Stadtgemeinde Schwechat. Hier ist ein großes Drehkreuz von Austrian Airlines (Lufthansa Gruppe) und Laudamotion. Zahlreiche weitere große europäische Fluglinien fliegen Wien von ihren Drehkreuzen an.

Eine gute Alternative ist der Flughafen Bratislava, ca. 70 km östlich von Wien. Er wird vorwiegend von Billigfliegern wie Ryanair angeflogen. Von dort gibt es ca. stündlich direkte Busverbindungen nach Wien (Erdberg oder Stadion) – Fahrpreis pro Richtung ca. 10-15 Euro; Fahrzeit 60-90 min.

Der Flughafen Wien-Schwechat ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Stadt Wien angebunden. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • ÖV: Fahrpreis 4,20 € (Einzelfahrt VOR 1,80 + Wien Kernzone 2,40). Mit diesem Ticket kann die Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von Wien (Kernzone Wien) fortgesetzt werden, es ist nicht gültig in den Flughafenbussen („VAL“) und im City Airport Train („CAT“). Wer schon ein Ticket für die Kernzone Wien hat (früher „Zone 100“), braucht nur den Fahrschein für die Einzelfahrt „VOR“ zu lösen (1,80 €, Stand 2021).
    • Mit der S-Bahn S7 erreicht man einige wichtige Nahverkehrsknoten, u.a. Wien Mitte-Landstraße (22 Minuten) oder Praterstern (ca. 25 min). Die S7 verkehrt zwischen ca. 5-24 Uhr im Halbstundentakt.
    • Mit den Railjets der ÖBB halbstündlich in 15 min zum Hauptbahnhof oder in ca. 30 min zum Bahnhof Meidling.
  • Der CAT – City Airport Train hat im März 2020 den Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. Auch die Check-In-Schalter in Wien-Mitte sind außer Betrieb.
  • Busverbindungen vom und zum Flughafen gibt es mit den Vienna Airport Lines. Fahrpreis 8 Euro pro Richtung.
    • Morzinplatz. Dieser Blaguss Air-Liner hat den Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.
    • Kagran, UNO-City, Stadion (ca. 20 Minuten Fahrzeit, Betriebszeiten ca. 5-24 Uhr, zweistündlich)
    • Westbahnhof. Rathaus, Schottentor (ca. 35 Minuten Fahrzeit, Betriebszeiten ca. 5-24 Uhr, stündlich)
  • Pkw oder Taxi: Über die A4 Ostautobahn bis Abfahrt Flughafen; ab dem Stadtzentrum je nach Verkehrsaufkommen ca. 25-40 Minuten Fahrtzeit. Bei Vorbestellung (2-6 h je nach Anbieter) kann ein Festpreis vereinbart werden. Es gibt verschiedene Anbieter, u.a. AirportDriver24, Vienna Airport-Taxi, Flughafen Taxi Wien oder Airport Driver Wien.

Mobilität

 
Karte von Wien

 
Schnellverbindungen in Wien (U-Bahn, S-Bahn, Lokalbahn und Regionalverkehrszüge).

Öffentlicher Verkehr

  ÖV in Wien: Liniennummern erklärt

Die Linienbezeichnungen der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien wirken anfangs kompliziert, folgen aber tatsächlich meist einer klaren Logik. Die Bezeichnungen der Linien basieren immer noch auf dem Nummerierungssystem von 1907, das damals für die Straßenbahn eingeführt wurde und inzwischen auch auf Buslinien und sogar Regionalbuslinien im Umland ausgeweitet wurde. Aufgrund der zahlreichen Linienänderungen in den letzten Jahrzehnten ist das System von 1907 natürlich heute ein wenig verwässert, aber immer noch erkennbar:

  • Buchstabenlinien bezeichnen Durchgangslinien, das sind Straßenbahnlinien, die zwei Radialäste umfassen und das Zentrum queren. Davon gibt es heute noch die Straßenbahnlinien D und O; andere solche Durchgangslinien tragen heute die Nummern 1 und 2.
  • Liniennummern 1 bis 20 sind Rund- oder Tangentiallinien, sie befahren einen Teil eines Kreisbogens rund um die Innenstadt. Die Linien 1 und 2 sind heute allerdings Durchgangslinien (s. oben).
  • Liniennummern ab 21 sind Radiallinien, sie beginnen in Zentrumsnähe (nicht immer am Ring) und fahren an den Stadtrand. An der "Direktionslinie", das ist in etwa die Straßenachse vom Schwedenplatz über die Reichsbrücke, beginnen die 20er-Linien und die Nummerierung steigt gegen den Uhrzeigersinn bis in die 90er an. Derart kann man anhand der Liniennummer auch erkennen, in welchem Teil von Wien die Linie unterwegs ist – z.B. fahren die 40er-Linien in den Nordwesten, die 60er-Linien in den Südwesten, die 70er-Linien in Simmering oder die 80er- und 90er-Linien in der östlichen Donaustadt.
  • Autobusse folgen diesem Nummernsystem und erhalten ein Buchstabensuffix (z.B. 13A oder 92B)
  • Nachtbusse haben die Nummer der korrespondierenden Tageslinie (auch wenn sie im Verlauf teilweise von dieser abweichen) mit einem vorangestellten N (z.B. N31)
  • Regionalbusse erhalten eine dreistellige Nummer, wobei die erste Stelle die Außenzone angibt (je größer desto weiter von Wien entfernt liegt die Endstelle) und die beiden Folgestellen wiederum rudimentär dem Nummernsystem folgen.

Kurz gesagt lässt sich alles so zusammenfassen:

  • Linienbezeichnung Buchstabe oder ein- bis zweistellige Zahl: Straßenbahn
  • Linienbezeichnung ein- bis zweistellige Zahl mit Buchstabensuffix: Buslinie
  • Linienbezeichnung ein- und zweistellige Zahl mit Präfix N: Nachtbuslinie
  • Linienbezeichnung dreistellige Zahl: Regionalbuslinie
Bezeichnungen wie Linie D finden sich nur in Aussendungen der Wiener Linien. Umgangssprachlich werden die Nummern mit männlichem Geschlecht verwendet. Das mag bei Bussen unmittelbar einleuchten, ist aber auch bei Straßenbahnen der Fall: es wird nämlich der Namensbestandteil „Wagen“ dazugesagt oder -gedacht, sodass es der D-Wagen oder der 71er heißt.

Das gesamte Gemeindegebiet von Wien, sowie darüber hinaus noch einige kleine Gebiete, bildet im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) die Kernzone Wien. Alle Linien in diesem Verkehrsverbund, der den Großraum Wien in einem Umkreis von ca. 60-80 km abdeckt, können mit denselben Fahrscheinen befahren werden (sogar Fernzüge), mit einigen wenigen Ausnahmen wie CAT und Flughafenbusse.

Ein Einzelfahrschein bzw. eine Zone im VOR kostet 2,40 € am Automaten, im Fahrzeug 2,60 €, eine Streifenkarte (2 Einzelfahrten) kostet 4,80 €. Mit einem Streifen ist die Fahrt in eine Richtung bis zum Erreichen des Ziels innerhalb der Stadtgrenze möglich. Die 24-Stunden-Karte kostet 8,00 €, 48 Stunden 14,10 € und 72 Stunden 17,10 €. Kinder unter 6 Jahren fahren gratis. Interessant ist auch die Vienna City Card. Diese kostet 17 € für 24 Stunden, 25 € für 48 Stunden oder 29 Euro für 72 Stunden und gewährt gleichzeitig diverse Ermäßigungen. Ab etwa 4 Tagen Aufenthalt empfiehlt sich eine Wochenkarte zu 17,10 €, die allerdings immer nur ab Montag gültig ist. Mit dieser kann man ebenso alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen im Zeitraum Montag 0 Uhr bis zum Folgemontag 9 Uhr (Stand: 2021).

Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Wien an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

  • An stationären Fahrscheinautomaten in den U-Bahn-Stationen der Wiener Linien, an den Bahnhöfen der ÖBB sowie an den meisten Haltestellen der Lokalbahn Wien-Baden
  • In Vorverkaufsstellen der Wiener Linien sowie im Kundenzentrum in Erdberg
  • Im Kundenzentrum des Verkehrsverbundes Ostregion im Westbahnhof
  • In Trafiken
  • An mobilen Fahrscheinautomaten in den Fahrzeugen der Lokalbahn Wien-Baden, in Straßenbahnen und teilweise in Bussen
  • Beim Busfahrer in Bussen ohne Fahrscheinautomat

Achtung:

  • In den Straßenbahnen der Wiener Linien sind nur Einzelfahrscheine erhältlich.
  • Die Fahrscheinpflicht gilt in den U-Bahn Stationen ab dem Durchschreiten der "Sperre", der Aufenthalt in den U-Bahn-Stationen ohne gültigen Fahrausweis zählt als Schwarzfahren.

Generell empfiehlt sich der Download der Anwendung "Qando" der Wiener Verkehrsbetriebe, die Routen vom aktuellen Standort (oder vom gewählten Ausgangspunkt) zum Endpunkt berechnet und Verzögerungen sowie aktuelle Intervalle in Betracht nimmt. Im U-Bahn-Netz sowie Schnellbahnnetz ist der Dienst meist auf wenige Sekunden genau, außerhalb von diesem meist auf wenige Minuten. Immer mehr Buslinien (Straßenbahnlinien sind generell immer mit Echtzeitmonitoren ausgerüstet) werden in Echtzeit die Intervalle ausgeben. Qando deckt nicht nur Wien, sondern auch die Umgebung von Wien (VOR) ab und ist somit für jeden Wien-Reisenden ein enorm hilfreiches Tool, welches auch von den Wienern selbst beinahe immer auf jedem Smartphone installiert wird. Qando funktioniert auf Android und iOS nativ, auf allen anderen Handys ist es unter der Adresse m.qando.at zu erreichen. Qando zeigt auch den Fußweg an. Unter normalen Bedingungen kommt man, trotz Fußweges, genau zu der Zeit am Zielort an, die Qando anzeigt. Zwar verbraucht Qando wenig Daten und Routen können auch im WLAN vorgeladen werden, die Verwendung eines Datentarifs ist jedoch vor allem für Besucher aus anderen Ländern empfohlen.

Weitere Informationen:

Verkehrsverbund und Tarife
Verkehrsunternehmen
Sonstiges

U-Bahn

Es gibt fünf U-Bahn-Linien. Jeder Linie ist zur besseren Orientierung eine Kennfarbe zugeordnet:

  •   (rot) von Oberlaa (Therme Wien) über Reumannplatz, Karlsplatz, Stephansplatz und Kagran bis Leopoldau
  •   (violett) von Karlsplatz über Museumsquartier und Rathaus zum Stadion und weiter zur Seestadt
  •   (orange) von Ottakring über Westbahnhof, Mariahilfer Straße, Stephansplatz nach Simmering
  •   (grün) von Hütteldorf über Karlsplatz, Schönbrunn und Landstraße / Wien Mitte nach Heiligenstadt
  •   (türkis) Die fehlende   soll zwischen Karlsplatz und Altem AKH gebaut werden.
  •   (braun) von Siebenhirten und Alt-Erlaa über Philadelphiabrücke / Bahnhof Wien Meidling, Westbahnhof und Michelbeuern/Allgemeines Krankenhaus nach Floridsdorf

Die U-Bahn-Züge fahren ca. von 5:00 bis 0:30 Uhr. In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen werden alle U-Bahn-Linien durchgehend im 15-Minuten-Intervall bedient. In der Hauptverkehrszeit (7 − 22 Uhr) sind die Züge meist im 3-6-Minuten-Intervall unterwegs, zu besonderen Events (wie zum Beispiel Fußballspielen) auch deutlich kürzer.

Informationsstellen der Wiener Linien gibt es zum Beispiel in den U-Bahnstationen Westbahnhof ( ,  , S-Bahn), Schottentor ( ) Karlsplatz ( ,  ,  ), Praterstern ( ,  , S-Bahn) sowie dem Kundenzentrum der Wiener Linien in Erdberg ( ), neben dem Fernbusbahnhof Vienna International Busterminal (VIB), zusätzlich befindet sich im Westbahnhof ein Kundenbüro des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR).

Der Wiener Untergrund (nicht die Wiener Linien!) bietet im Bereich Tipps für Wien Besucher Informationen zu Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten und architektonisch interessanten Bauten, gelistet nach den Wiener U-Bahn-Linien und ihren Stationen. Zudem wird Kunst in Wiener U-Bahn Stationen vorgestellt.

S-Bahn

Den Fahrplan der von der ÖBB betriebenen S-Bahn (im Volksmund auch "Schnellbahn") kann man bei der ÖBB Fahrplanauskunft (offizielle Webseite des Betreibers) bzw. Schnellbahn-Wien abfragen. Auf den Netzplänen der Wiener Linien ist die S-Bahn blau.

  • Besonders die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf ist als rasche Stadtquerung sehr brauchbar. Einstellige Liniennummern verzweigen sich auf Außenstrecken und befahren die Stammstrecke gemeinsam, ergänzt durch zahlreiche durchgebundene Regionalzüge. Dadurch ergibt sich tagsüber ein dichtes Intervall, etwa alle 3-5 min kommt ein Zug. Wichtige Stationen sind Meidling ( ), Hauptbahnhof ( ), Wien Mitte (Landstraße  ,  ), Praterstern ( ,  ), Handelskai ( ) und Floridsdorf ( ). Aufpassen muss man nur bei der S-Bahn-Linie S7, diese fährt von Floridsdorf zum Flughafen und weiter nach Wolfsthal und verlässt die Stammstrecke nach der Station Rennweg.
  • Eine weitere touristisch interessante S-Bahn-Linie ist die S45, die sogenannte Vorortelinie (Hütteldorf-Handelskai). Sie ist eine gute Tangentialverbindung durch die nordwestlichen Außenbezirke (14. und 16.-20.) und der Großteil der Strecke, inklusive der meisten Bahnhöfe, wurde von Otto Wagner im Jugendstil gestaltet.

Die Intervalle der Wiener S-Bahn sind unterschiedlich ausgelegt, während auf der Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf ein dichter Intervall zwischen 03 Minuten zur werktäglichen Hauptverkehrszeit und 05 Minuten an Wochenenden und Feiertagen besteht, verkehren einzelne andere Linien im 15- oder 30 Minuten Intervall. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wird die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Foridsdorf und Wien Meidling bis Mödling (NÖ) sowie die Vorortelinie, S45 (Wien Hütteldorf – Wien Handelskai) in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen im 30 Minuten-Intervall bedient werden.

Straßenbahnen

 
Straßenbahnen in Wien

In der Stadt Wien gibt es zur Zeit 28 Straßenbahnlinien. Die Pläne an den Haltestellen zeigen links den Startpunkt und rechts den Endpunkt der Strecke. An stark frequentierten Haltestellen sind Anzeigetafeln montiert, die anzeigen, wann die nächste Straßenbahn kommt. Auf allen Linien kommen auch rollstuhlgeeignete Niederflurwagen zum Einsatz, jedoch lässt die Verteilung dieser Wagen deutlich zu wünschen übrig. Während einige Linien (z.B. 43, 44, 46) fast komplett niederflurig betrieben werden, ist auf anderen Linien mit Wartezeiten von bis zu 45 Minuten auf einen Niederflurwagen zu rechnen. Die Wartezeit auf den nächsten Niederflurwagen wird auf den erwähnten Displays mit einem Rollstuhlsymbol angezeigt. Sollte der nächste Wagen ein Hochflurer sein, wechselt die Anzeige alle paar Sekunden zwischen nächstem Zug und nächstem Niederflurer.

Einige touristisch interessante Linien sind:

  • D: Alfred-Adler-Straße – Hauptbahnhof – Schloss Belvedere – Schwarzenbergolatz (Hochstrahlbrunnen) – Kärntner Ring (Staatsoper) – Burgring (Museen und Hofburg) – Dr.-Karl-Renner-Ring (Parlament) – Universitätsring (Rathaus, Universität, Burgtheater) – Schottentor – Berggasse (Sigmund-Freud-Museum) – Nussdorf, Beethovengang
  • 1: Prater Hauptallee – Löwengasse (Hundertwasserhaus) – Franz-Josefs-Kai – Schottenring – Universitätsring – Burgring – Karlsplatz, Oper – Matzleinsdorfer Platz – Stefan-Fadinger-Platz
  • 2: Dornbach – Ottakringer Straße – Josefstädter Straße – Parlament – Burgring – Opernring – Kärntner Ring (Hotel Imperial) – Schubertring – Parkring (Stadtpark mit Johann-Strauss-Denkmal) – Stubenring (Postsparkasse von Otto Wagner) – Franz-Josefs-Kai – Taborstraße – Friedrich-Engels-Platz
  • 38: Schottentor (Universität) – Nussdorfer Straße (Schuberts Geburtshaus) – Grinzing: Diese Linie fährt in den klassischen Wiener Heurigenort, von wo aus man weiter mit dem Autobus 38A (den man auch bei der  -Station Heiligenstadt besteigen kann) zum Kahlenberg gelangt. Hier ergibt sich einen eine tolle Aussicht über die Stadt.
  • 49: Dr.-Karl-Renner-Ring – Neubau – Fünfhaus – Breitensee – Baumgarten – Hütteldorf: Diese Linie erschließt zwar keine klassischen Sehenswürdigkeiten, bietet aber entlang ihrer Strecke einen guten Querschnitt durch die Stadt von der Ringstraße durch eine alte Vorstadt (Spittelberg), die Bobo-Vorstadt (Neubau), Arbeitervorstadt (15. Bezirk) bis hin zum noblen Villenviertel in Hütteldorf.
  • 71: Börse - Ring - Schwarzenbergplatz - Rennweg (Unteres Belvedere, Botanischer Garten) - Simmeringer Hauptstraße - Kaiser Ebersdorf: Die Linie, die zum Zentralfriedhof mit seinem Jugendstil-Portal und den Gräbern von prominenten und weniger prominenten Persönlichkeiten führt. Auf dem Weg dorthin passiert man die Repräsentationsarchitektur der Ringstraße und des Schwarzenbergplatzes, den Unteren Teil des Schlosses Belvedere und durchfährt in weiterer Folge auch den 11. Bezirk, einen Arbeiterbezirk mit multikulturellem Einschlag - man bekommt also einen gar nicht so unrepräsentativen Querschnitt der Stadt. Beim Bahnhof Simmering trifft der 71er auf Regionalbahn und  , wenn man erst dort einsteigt kann man die insgesamt doch lange Straßenbahnfahrt Richtung Friedhof etwas abkürzen.

Mit der Kombination dieser Linien erreicht man leicht einen Großteil der Wiener Sehenswürdigkeiten.

  • Die Lokalbahn Wien-Baden (im Volksmund "Badner Bahn" genannt) stellt einen Sonderfall der Straßenbahn dar. Sie beginnt bei der Oper und fährt bis Meidling als Straßenbahn, danach bis Baden als Vollbahn. Praktisch ist sie u.a. für die Anreise ins Einkaufszentrum SCS sowie für Ausflüge nach Baden. Achtung: Die Station Vösendorf/Shopping City Süd liegt im Gemeindegebiet Vösendorfs in Niederösterreich und somit außerhalb der Kernzone Wien, daher ist für den Abschnitt zwischen den Stationen Vösendorf-Siebenhirten (Kerzonengrenze) und Vösendorf/Shopping City Süd ein zweiter Fahrschein zu lösen.

Wer eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn machen möchte, kann dies auch mit der Vienna Ring Tram tun, sie fährt in etwa einer halben Stunde einmal um den Ring um die Altstadt. Auf dieser Fahrt werden die Sehenswürdigkeiten mit Hilfe von LCD-Bildschirmen und Kopfhörern in mehreren Sprachen erläutert, wahlweise auch im Wiener Dialekt. Die Tickets kosten 7 € für eine Fahrt bzw. 9 € für eine Fahrt mit beliebig vielen Unterbrechungen innerhalb eines Tages. Alternativ kann man die Ringumrundung auch mit der Kombination der Linien 1 und 2 mit normalem Fahrschein machen, nur eben ohne touristische Informationen. Leider ist die Vienna Ring Tram zeitweise "hinterher", was bedeuten kann, dass gesprochene Texte nicht mit der aktuellen Position des Wagens übereinstimmen, wodurch man dann die Sehenswürdigkeit (Gebäude etc.) nicht mehr sieht.

Busse

Wien hat ein recht dichtes Netz von Buslinien, die meist von den Wiener Linien oder im Auftrag der Wiener Linien betrieben werden, teilweise auch von anderen Unternehmern. Auf fast allen Linien verkehren Busse, die mit Flüssiggas betrieben werden, die moderneren verwenden Diesel; in der Innenstadt sind auch Elektrobusse im Einsatz. Die Fahrpläne an den Haltestellen zeigen (wie bei den Straßenbahnen) links den Startpunkt der Linie, rechts ihren Endpunkt.

Einige Bus- und Straßenbahnlinien fahren auch kürzer als bis Tagesendzeit von 0:30 Uhr. Zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr fahren Nachtbusse im Halbstundentakt, am Wochenende auch häufiger.In der Nacht verkehren die Busse der Nightline, gekennzeichnet durch ein N. Auch dort gelten die normalen Fahrscheine und Tarife. Die Wiener Linien stellen online sowie in den Kunden- und Informationsstellen die Netzpläne Nightline an Werktagen, Nightline an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie Nightline, alle Linien und Stationen bereit.

Touristisch interessant sind unter Anderem folgende Buslinien:

  • Die Citybus-Linien 1A (Stephansplatz – Schottentor), 2A (Schwarzenbergplatz – Oper – Graben/Petersplatz – Stephansplatz – Schwedenplatz) und 3A (Schottenring – Concordiaplatz – Hoher Markt – Stephansplatz – Stubentor) fahren durch die engen Gassen des Ersten Bezirks. Sie sind weniger geeignet, um rasch die Sehenswürdigkeiten zu erreichen, denn zu Fuß ist man meist schneller. Aber sie sind gut geeignet, wenn die Beine schlapp machen.
  • 13A: Alser Straße/Skodagasse – Hauptbahnhof; praktische Querverbindung durch die westlichen Innenbezirke etwa auf halber Distanz zwischen   und  .
  • 38A: Heiligenstadt – Grinzing – Am Cobenzl – Kahlenberg – Leopoldsberg; Am Kahlenberg und Leopoldsberg super Ausblick über ganz Wien.
  • 48A: Dr.-Karl-Renner-Ring – Ottakring – Baumgartner Höhe – Anfahrt zum Krankenhausareal im Jugendstil mit berühmter Kirche, gestaltet von Otto Wagner und nun nach dem Architekten benannt (Otto-Wagner-Spital)

Regionalbusse haben eine dreistellige Linienbezeichnung ohne Buchstabensuffix. Diese sind jedoch touristisch nur für die Anfahrt ins Umland bedeutsam und haben für die innerstädtische Mobilität keine Bedeutung. Auch Regionalbusse sind prinzipiell mit normalen Fahrscheinen benutzbar, da sie jedoch die Stadtgrenzen überqueren, kann die Bezahlung zusätzlicher Außenzonen notwendig werden. Am besten erkundigt man sich beim Fahrer nach dem zu entrichtenden Fahrpreis, bei ihm kann man auch das Ticket kaufen.

Taxi

Taxis sind Teil des öffentlichen Verkehrs. Wien bietet unzählige Taxistandplätze. Taxis können auch am Straßenrand herbeigewunken werden (wenn das Taxischild leuchtet, ist es frei) oder telefonisch, online oder per App bestellt werden (Anfahrtszeit meist unter 5 min). Taxipreise sind einheitlich vom Landeshauptmann festgelegt. Sie werden über Taxameter abgerechnet, wenn nicht bei einer Vorbestellung von der Möglichkeit der Festpreisvereinbarung Gebrauch gemacht wurde.

Bei einem Fahrtziel jenseits der Stadtgrenze muss auch die Leerfahrt des Taxis zurtück zur Stadtgrenze bezahlt werden, da Wiener Taxis außerhalb der Stadt keine Fahrgäste aufnehmen dürfen.

Taxis sind insbesondere in der Nacht, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nicht fahren, eine gute wenn auch hochpreisige Option. Selbst Kurzstrecken kosten bereits an die 10 Euro.

Pkw

 
Verkehrszeichen einer Kurzparkzone, die maximale Parkdauer und die zeitliche Gültigkeit der Parkscheinpflicht wird über eine darunter befindliche Zusatztafel angezeigt

Prinzipiell ist in Wien selbst ein Auto nicht notwendig. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr dicht und praktisch jeder Ort ist innerhalb einer dreiviertel Stunde von überall zu erreichen, von zentrumsnäheren Bezirken wie dem 2., 9. und 20. auch innerhalb von meist maximal 30 Minuten. Das Parken ist im Großteil der Stadt nur eingeschränkt möglich (s. Anreise). Für Ausflüge in die nähere Umgebung Wiens bietet sich ein Auto nur dann an, wenn das Ziel nicht mit der Schnellbahn (Verkehrsverbund Ostregion – VOR) erreichbar ist. Hier ist vor allem das Weinviertel zu nennen, in welchem fast alle Bahn-Nebenstrecken geschlossen wurden, da die Bahn dort so gut wie nicht mehr genutzt wurde.

Carsharing

Wer nur zeitweise ein Auto braucht, kann auf eines der Carsharing-Angebote zurückgreifen, die jedoch alle eine vorherige Registrierung und auch persönliche Vorsprache in einem der Service-Center erfordern. Für Kurzzeit-Touristen ist daher dieses Service nur in Ausnahmefällen interessant. Eine Ausnahme bietet die Gesellschaft DriveNow, die Niederlassungen in mehreren europäischen Städten hat. Ist man in einer der Städte bereits registriert, kann man den Service auch für Wien freischalten lassen:

Zu beachten ist, dass meist nicht das gesamte Stadtgebiet befahren werden darf. Die Abrechnung erfolgt nach Betriebsminuten über eine hinterlegte Kreditkarte.

Fahrrad

Hauptartikel: Fahrradfahren in Wien
  • Eine wienspezifische Ausgabe des studentischen Radgebers mit Informationen zum Radfahren in Wien, zu Radfahrsicherheit, zu rechtlichen Regelungen zum Radfahren, wienspezifischen Infoadressen und einem Ausschnitt der Radwege des Wiener Stadtzentrums wurde von der Österrischischen Hochschülerschaft (ÖH) in Kooperation mit der ARGE Radlobby herausgegeben.
  • Vieles ist auch zu Fuß einfach erreichbar und Spaziergänge in der Stadt oder in einem der Parks und Gärten sind sehr zu empfehlen.

Radmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln

In der Wiener U-Bahn kann das Fahrrad werktags von 9 bis 15 Uhr und ab 18.30 Uhr, samstags ab 9 Uhr und sonn- und feiertags ganztägig mitgenommen werden. Seit 2012 werden Fahrräder kostenlos transportiert. In Straßenbahnen und Autobussen dürfen aus Platzgründen nur zusammenklappbare Fahrräder und Tretroller - in Österreich vielfach als Scooter bezeichnet - befördert werden.

Auf Schnell- und Regionalbahnlinien der ÖBB sowie VOR-Strecken ist die Mitnahme von Fahrrädern ganztägig gestattet und kostet 2,90 Euro. Den "Fahrradfahrschein" muss man vor Fahrtantritt beim Automaten oder Fahrkartenschalter erwerben.

Citybike

 
Citybike-Station am Siegmund-Freud-Platz, Schottentor

Citybike Wien (Gratisfahrrad) Die Fahrräder sind in der ersten Stunde kostenlos; für die 2. Stunde zahlt man 1 €, für die 3. Stunde 2 € und je weitere Stunde 4 € (Stand 2021). Gibt man das Fahrrad zurück, kann man nach 15 min Wartezeit wieder eine Stunde kostenlos fahren. Zur Benutzung muss man sich im Internet oder an einem Terminal anmelden. Dazu benötigt man entweder eine österreichische Bankomat-Karte (internationale Maestro-Karten werden nicht akzeptiert) oder eine Kreditkarte (VISA, MasterCard oder JCB), Anmeldegebühr einmalig 1 €. Die Benutzerführung am Terminal ist übersichtlich. Alternativ kann man mit einem europäischen Bankkonto auch eine CitybikeCard (ggf. plus Partnerkarten für weitere Fahrräder) beantragen; ihre Zusendung dauert jedoch ca. 3 Wochen. Achtung: eine Kreditkarte bzw. Bankomat-Karte bzw. Citybikecard berechtigt jeweils nur zur Nutzung eines Fahrrades. Man kann also mit einer Karte keine zwei oder drei Fahrräder freischalten. Opfern dieser IBAN-Diskriminierung (d.h. internationalen Touristen ohne ausreichende Zahl an Kreditkarten) wird vom Citybike-Betreiber derzeit nur eine ausgesprochen umständliche und teure Variante der Citybikenutzung ("Tourist Card") mit eingebauter Kostenfalle offeriert. Tipp: Will man zwischendurch in ein Café oder einen Laden gehen, sollte man ein eigenes Fahrradschloss mitbringen. Die Citybikeräder verfügen nicht über ein Schloss. Bei einem gestohlenen Rad werden € 600 fällig.

Sehenswürdigkeiten

 
Hundertwasserhaus
 
Hofburg bei Nacht
  Perspektiven ...
"Sehenswert fand ich die skurrile Wohnanlage, die nach Entwürfen des Malers Friedrich Hundertwasser gebaut wurde und kurz Hundertwasserhaus genannt wird. Auch wer sonst keine Beziehung zu dieser Art von Kunst oder Architektur hat, wird hier viele interessante Dinge entdecken, und zwar von innen als auch von außen." (Kommentar eines Mitarbeiters der Bremer Stadtverwaltung aus dem Jahre 2005)

Die Wien-Karte (21,90 €, Stand 2014), mit der man 72 Stunden lang alle öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann und Ermäßigungen von 10–20 % bei den Museen, Sehenswürdigkeiten, Stadtführungen, usw., erhält. Sie kann in Hotels, der Tourist-Info (Albertinaplatz) oder an den Verkaufsstellen der Wiener Linien erworben werden. Sie lohnt sich aber nur, wenn man auch mehrere der ermäßigten Sehenswürdigkeiten besichtigen will. Auch sollte man prüfen, ob die Ermäßigungen nicht auch anderweitig zu erhalten sind. Beispielsweise kann man auf die bereits günstigere Kombikarte Wiener Riesenrad und Tiergarten Schönbrunn keinen zusätzlichen Rabatt bekommen. Hingegen gilt der Rabatt für die ebenfalls schon günstigere Kombikarte Tierpark, Palmenhaus und Wüstenhaus.

Stadtführungen zu Fuß, mit dem Bus, Fahrrad oder Elektroroller werden von etlichen Veranstaltern angeboten. Empfehlenswert sind unter anderem die Touren von Wiener Stadtführung und des Vereins Wiener Spaziergänge. Zu nicht den nicht ganz alltäglichen Ecken kommt man mit den skurillen Stadtführungen des Teams von Unbekanntes Wien. Ganz anderer Vorschlag: Vienna Podcast, ein umfassender Video Stadtführer der zu bekannten aber auch unbekannten Plätzen der Donau-Metropole führt.

Wer des öfteren in Wien ist oder mindestens eine Woche, für den könnte ebenso die Niederösterreich-Card interessant sein. Dies ist eine Jahreskarte (1. April − 31. März) mit der man kostenlose Eintritte (einige mit Ermäßigung) in Museen und Sehenswürdigkeiten Wiens sowie ganz Niederösterreich erhält. Sie kostet 54,- € für Erwachsene (2014). Erhältlich in allein RaiffeisenBanken in Wien/NÖ sowie Trafiken und Online.

Ausflugsziele allein in Wien:
– Unteres Belvedere (sonst: 11 €, Aufschlag 8 € für das obere Belvedere) - Heeresgeschichtliches Museum (HGM) - Haus der Musik (11,00 € gespart) - Österreichische Nationalbibliothek (Prunksaal, Globenmuseum, Papyrusmuseum, Esperantomuseum)(12,00 € gespart, 7Tage KombiTicket) - Spanische Hofreitschule Morgenarbeit (14,00 € gespart) - Vienna Ring Tram (7,00 € gespart) - Wiener Riesenrad (9,00 € gespart) uvm. einige Sachen einmalig, andere Sachen wie z.B. das HGM kann man so oft besuchen wie man möchte) Allein die aufgelisteten Sachen holen den Kaufpreis wieder raus.

Schlösser

 
Schloss Schönbrunn
  • 1 Schloss Schönbrunn  , Schönbrunner Schloßstraße 47 (  Hietzing oder Schönbrunn).     . Barockes Weltkulturerbe mit weitläufiger Gartenanlage. Interessante Führungen über die Kaiserfamilie im Schloss. Der prächtige Barockgarten (Eintritt frei) ermöglicht ausgedehnte und erholsame Spaziergänge. Geöffnet: Das Schloss ist täglich geöffnet: April-Juni: 8.30−17.30 Uhr, Juli-August: 8.30−18.30 Uhr, September-Oktober: 8.30−17.30 Uhr, November−März: 8.30-17 Uhr. Preis: Imperial Tour mit Audioguide (35 min.): 11,50 €, Grand Tour (50 min.): 14,50 €, mit Führung 16,50 €. Kinder 6 - 18 J.: 8,50 € / 9,50 € / 11,- €. Park: Irrgarten & Labyrinth: 4,50 €, Gloriette Aussichtsterrasse: 3,- €, Kronprinzengarten 3,- €. (Preise bis März 2015).
  • 2 Hofburg, Heldenplatz, 1010 Wien (Nähe Station Volkstheater und Herrengasse).      . Sitz des Bundespräsidenten, beherbergt in einem anderen Gebäudeteil auch die Nationalbiliothek.
    • Die Schatzkammer befindet sich in einem Teil der Hofburg (  Herrengasse)
  • 3 Schloss Belvedere (Lage: 3. Bezirk, zwischen Schwarzenbergplatz und Südbahnhof. ÖV: Linien D (Schloss Belvedere), 71 (Unteres Belvedere)).     . Barocke Parkanlage mit zwei Schlössern. Im 18. Jahrhundert erbaut (vom Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, im Auftrag des Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen) beherbergen die Schlösser heute Museen mit Kunstsammlungen von Weltrang (vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst). Im Park lädt auch ein botanischer Garten mit teils exotischen Pflanzen zum Spazieren ein.
  • 4 Schloss Neugebäude (ÖV: 73A Schloss Neugebäude).     . Das Kaiserschloss der Habsburger bis zum Bau von Schönbrunn ist heute ein wenig verfallen aber nicht minder sehenswert.

Religiöse Gebäude

Kirchen

 
Ausblick vom Stephansdom nach Westen. Türme von links nach rechts: Augustinerkirche, Rathaus, Kuppel Peterskirche, Votivkirche, Heidenturm Stephansdom
  • 5 Stephansdom.     . Am besten erreichbar mit   und   Stephansplatz. Über eine enge Wendeltreppe hat man Zugang zur Turmspitze mit einer netten Aussicht (allerdings nur durch 4 Fenster; Erwachsene 4,50 €).
  • 6 Karlskirche, Kreuzherrengasse 1 ( ,   und  , Karlsplatz).     . Eine der schönsten Barockkirchen des Landes.
  • 7 Peterskirche (  und   Stephansplatz oder   Herrengasse).     . Barockkirche am Petersplatz.
  • 8 Votivkirche (  Schottentor).     . Neugotische Kirche. Rooseveltplatz.
  • 9 Maria am Gestade (ÖV: 1A, 3A Schwertgasse).     . Gotische Kirche, Salvatorgasse.
 
Wotrubakirche
  • 10 Ruprechtskirche, Ruprechtsplatz 1 ( ,   Schwedenplatz).     . errichtet um 1200 ist sie die älteste in ihrer Grundsubstanz noch bestehende Kirche Wiens.
  • 11 Kirche am Steinhof (ÖV 48A Otto-Wagner-Spital).     . (Kirche zum heiligen Leopold) - errichtet 1904 bis 1907 nach Entwürfen von Otto Wagner - gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des Wiener Jugendstil. 14., am Gelände des „Sozialmedizinischen Zentrums Baumgartner Höhe“.
  • 12 Wotrubakirche (ÖV: 60A Hst. Kaserngasse).     . (Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit) - errichtet 1974 bis 1976 nach Entwürfen von Fritz Wotruba und Fritz Gerhard Mayr im brutalistischen Stil aus 152 rohen Beton-Blöcken. Wichtiger Vertreter der modernistischen Architektur in Wien. 23., Ecke Ryergasse/Georgsgasse.

Andere

 
Friedenspagode
  • 13 Islamisches Zentrum, 21., Am Bruckhaufen 3 (  Neue Donau).     . errichtet 1975 bis 1979 von Baumeister Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz. Minarett 32 m, Kuppeldurchmesser 20 m.
  • 14 Stadttempel, Seitenstettengasse 4 (Schwedenplatz  ,  ).     . Hauptsynagoge von Wien, errichtet 1825 im klassizistischen Stil. Dies ist der einzige jüdische Tempel, der in der Reichspogromnacht 1938 nicht zerstört wurde. 1.,
  • 15 Friedenspagode (ÖV: 79A oder 79B (von Donaumarina), Grünhaufenbrücke.).     . buddhistischer Stupa (26 m hoch), errichtet 1982 und 1983 von japanischen Mönchen des Nipponzan-Myōhōji-Ordens. Zentrale Buddha-Figur Buddha Shakyamuni, 7 Reliefs mit Szenen aus dem Leben des Religionsgründers Siddhartha Gautama. 2., Schörgenhauslände (Donauufer), etwa 200 m nördlich der Verzweigung von Hafenzufahrtsstraße und Seitenhafenstraße.

Spanische Hofreitschule

 
Spanische Hofreitschule

Die Spanische Hofreitschule in der Hofburg, Michaelerplatz 1, A-1010 Wien, ist das Mekka für Freunde des Dressursports. Es gibt abendliche Vorführungen mit hohen Eintrittspreisen. Leider ist der Vorführsaal mit den Zuschauerrängen komplett ungeeignet für Vorführungen vor Publikum. Es gibt nur wenige Plätze und von den meisten aus kann man durch die Balustrade weite Teile des Innenbereichs gar nicht sehen. Wer sich Karten bestellen will, sollte sich absolut darüber im klaren sein, dass die billigen Plätze eine wirklich schlechte Sicht bieten und nur mit den ganz teuren Karten kann man den ganzen Saal überblicken. Empfehlenswert kann zuerst der Besuch der deutlich billigeren Morgenarbeit sein, meist täglich von 10 bis 12 Uhr. Dort kann man nämlich feststellen, ob man diesen Sport überhaupt interessant findet. Bei der Morgenarbeit kann man ab 10 Uhr zusehen, es ist aber nicht unbedingt empfehlenswert, so pünktlich zu sein. Zu Beginn ist es oft völlig überfüllt, viele müssen stehen. Ab etwa 10.45 stellen die ersten fest, dass sie das Ganze doch eher langweilig finden und gehen. Ab 11.15 hat man dann die freie Sitzplatzwahl. Filmen und Fotografieren ist verboten und das Personal überwacht das streng.

Kunstmuseen

 
Albertina

Insgesamt verfügt Wien über mehr als 300 Museen und Sammlungen.

  • 16 Akademie der bildenden Künste, 1010 Wien, Schillerplatz 3.     . Geöffnet: Di bis So 10 bis 18 Uhr.
  • 17 Albertina, 1010 Wien, Albertinaplatz 1.      . Geöffnet: täglich 10 bis 18 Uhr, Mi 10 bis 21 Uhr.
  • 18 Oberes Belvedere, 1030 Wien, Prinz-Eugen-Straße 27.  . Geöffnet: täglich 10 bis 18 Uhr.
  • 19 Unteres Belvedere, 1030 Wien, Rennweg 6.  . Geöffnet: täglich 10 bis 18 Uhr, Mi 10 bis 21 Uhr.
  • 20 Kunsthistorisches Museum, Museumsplatz 2. E-Mail: .        . Geöffnet: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr.
  • 21 Liechtenstein Museum, Fürstengasse 1.     . Das Gartenpalais und die fürstliche Kunstsammlung sind ausschließlich im Rahmen gebuchter Führungen und Veranstaltungen geöffnet und zu besichtigen.
  • 22 Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5.       . Geöffnet: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Di 10 bis 22 Uhr.

Museen moderner Kunst

 
Museumsquartier

Das 23 Museumsquartier      befindet sich am östlichen Rand des 7. Bezirks gegenüber von Kunst- und Naturhistorischem Museum, einst "kaiserliche Hofstallungen", dann Messepalast und nun Museumsquartier. Es beherbergt mit einem Schwerpunkt auf dem 20. und 21. Jahrhundert mehrere Institutionen, wie das Leopold Museum und das Museum moderner Kunst (Mumok), teilweise sind diese auch kostenlos zugänglich (z.B. Quartier 21). Der Innenhof lädt besonders im Sommer zum Verweilen ein und bietet auch einen kostenlosen Internetzugang über WLAN.

Weitere Museen für moderne Kunst:

sonstige Museen und Ausstellungshäuser

  • 32 Kapuzinergruft.     . Die auch als Kaisergruft bezeichnete ehemalige Begräbnisstätte der österreichischen Herrscherfamilie des Hauses Habsburg dient als Museum und zeigt neben teilweise reichgeschmückten Sarkophagen auch weitere Dokumente zu den einzelnen Personen. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, Führungen werden auch angeboten und dauern etwa 1,5 Stunden.
  • 33 Pathologisch-anatomisches Museum, Spitalgasse 2, 1090 Wien (Der Zugang zum Narrenturm befindet sich in der Van-Swieten-Gasse, jedoch kann man auch durch die Höfe des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses den Narrenturm erreichen).     . Der so genannte Narrenturm wurde 1784 unter Kaiser Josef II. als psychiatrisches Krankenhaus erbaut. Im Narrenturm befindet sich das genannte Museum mit vielen Präparaten und Schauobjekten.
  • 34 Haus der Musik, Annagasse 20.     . Ein modernes, interaktives Erlebnismuseum in der Wiener Innenstadt, das seine Besucher zu einer musikalischen Reise einlädt. Auf 5.000 m² wird in realen und virtuellen Erlebnisräumen die faszinierende Welt der Musik hör- und sichtbar. Erlebnis und Erfahrung werden miteinander ebenso eindrucksvoll wie vergnüglich verknüpft.
  • 35 Arnold-Schönberg-Center.     . Das Arnold Schönberg Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort von Schönbergs Nachlass und ein öffentliches Kulturzentrum in Wien. Am Center ermöglichen Ausstellungen zu Leben und Werk Schönbergs, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia einen tieferen Einblick in Schönbergs Schaffen.
  • 36 Sigmund-Freud-Museum, Berggasse 19.     . Ein Museum, in dem vorwiegend Schriftstücke von Sigmund Freud zu sehen sind (einige Einrichtungsgegenstände sind vorhanden; die berühmte Couch fehlt allerdings).
  • 37 Jüdisches Museum Wien, Dorotheengasse 11.       . Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte und Religion sowie diverse Wechselausstellungen. Geöffnet: Sa-Do 10-18, Fr 10-14 Uhr.
  • 38 Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Altes Rathaus, Wipplinger Str. 6-8, Stiege 3 (1. Stock).     . Diverse Ausstellungen mit den Schwerpunkten Widerstand und Verfolgung, Exil, NS-Verbrechen und aktuelle Ausstellungen, z.B. zur Neonazi-Szene - sehr sehenswert auch für Touristen, die nicht nur das schöne Wien erleben wollen. Umfangreiches Archiv, großartige Bibliothek und Spezialsammlungen. Geöffnet: Mo-Do 9-17 Uhr.

Jugendstil

  • 40 Wiener Postsparkasse     
  • 41 Kirche am Steinhof     
  • 42 Looshaus, Michaelerplatz.     .
  • 1 Loosbar/American Bar     
  • Nussdorfer Schleuse
  • Mehr im Vorbeigehen bzw. -fahren kann man auch die Stationsbauwerke der Linien   und   besichtigen, die von Otto Wagner gestaltet wurden.

Ringstraße

Im Jahr 1857 hatte Kaiser Franz Joseph angeordnet, die alten Stadtmauern abreißen zu lassen. An ihrer Stelle entstand die rund 5 km lange Ringstraße als Prachtboulevard, sie umschließt den 1. Bezirk Innere Stadt. Diese historische Altstadt gehört seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Entlang dieser Ringstraße entstanden zahlreiche private und öffentlichen Bauwerke, als Ringstraßenpalais bezeichnet. Am Ring liegen auch einige große Parkanlagen (Stadtpark, Burggarten, Volksgarten). Bei einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 auf dem Ring (siehe Ringstraße unter Aktivitäten weiter unten) bekommt man auch bei Schlechtwetter in kurzer Zeit einen schönen Eindruck von diesen Bauten.

 
Parlamentsgebäude
 
Volksgarten und Burgtheater

Die Ringstraße gliedert sich in mehrere Abschnitte

  • Stubenring: Von Urania bis zur U-Bahn-Station Stubentor, Radetzky-Denkmal, Museum für Angewandte Kunst
  • Parkring: Vom Stubentor am Stadtpark entlang
  • Schubertring: Vom Stadtpark zum Schwarzenbergplatz
  • Kärntner Ring: Vom Schwarzenbergplatz zur Kärntner Straße, Café Schwarzenberg, Hotel Imperial, Grand Hotel, Hotel Bristol, Opernpassage zur U-Bahn-Station Karlsplatz
  • Opernring: Wiener Staatsoper, Goethe-Denkmal, Hotel Le Meridien,
  • Burgring: Burggarten mit Mozartdenkmal, Maria-Theresien-Platz, Kunsthist. Museum, Naturhist. Museum, Neue Burg, Heldenplatz, Äußeres Burgtor
  • Dr. Karl-Renner-Ring: Palais Epstein, U-Bahn-Station Volkstheater, Parlament, Volksgarten
  • Universitätsring: Rathausplatz mit Rathaus, Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater, Café Landtmann, Universität
  • Schottenring: U-Bahn-Station Schottentor, Rooseveltplatz mit Votivkirche, Bundespolizeidirektion, Hotel Hilton Plaza, Ehemalige Börse, Deutschmeister-Denkmal

Der Franz-Josefs-Kai verbindet den Schottenring ab der U-Bahn-Station mit dem Stubenring und schließt somit den Ring.

Moderne Architektur

  • Das Rote Wien der Zwischenkriegszeit: Zwischen 1921 und 1933 errichtete die sozialdemokratische Stadtregierung ca. 65.000 Wohnungen und zahlreiche weitere soziale Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Bäder oder Wohnheime. Für die damalige Zeit und auch die wirtschaftlichen Verhältnisse war das sowohl quantitativ wie auch qualitativ revolutionär. Erstmals wurde auch den armen Bevölkerungsschichten Zugang zu qualitativ hochwertigen Wohnungen mit sanitären Einrichtungen geboten und die Wohnungsnot und Überbelag konnte gemindert werden. Die Architekturstile reichen von Art déco bis zum Modernismus. Herausragende Beispiele dieser Periode sind u.a.:
    • 43 Karl-Marx-Hof, Heiligenstädter Straße 82-92, 1190 Wien.     .
    • 44 Rabenhof, Baumgasse 29-41, 1030 Wien.     .
    • 45 Wohnpark Sandleiten, Sandleitengasse 15-17.   .
    • 46 Werkbundsiedlung, Veitingergasse 71-117, 1130 Wien.     .
    • 1 Amalienbad, Reumannplatz 23, 1100 Wien.     .
    • 2 Kongressbad, Julius-Meinl-Gasse 7a, 1160 Wien.     .
    • 47 Feuerhalle am Zentralfriedhof, Simmeringer Hauptstraße 337, 1110 Wien.     .

Siehe zu diesem Thema auch die Dauerausstellung im 48 Waschsalon im Karl-Marx-Hof, Halteraugasse 7, 1190 Wien (U4 Heiligenstadt, Tram D Halteraugasse).   . Geöffnet: Do 13-18, So 12-16 Uhr sowie nach Voranmeldung. Preis: 5 €, mit Führung 7 €.

 
Hundertwasserhaus
  • 49 Hundertwasserhaus, Kegelgasse/Ecke Löwengasse, 1030 Wien (Tram 1 Hetzgasse).   . Errichtet 1985, gestaltet von Friedensreich Hundertwasser. Im Auftrag der Stadt Wien als kommunale Wohnanlage (Gemeindebau) entworfen, die normale Mietwohnungen beinhaltet, begründete das Hundertwasserhaus den Stil des phantastischen Realismus.

Wer sich für Hundertwasser interessiert, kann in unmittelbarer Nähe noch einige andere Hundertwasser-Gebäude sowie die 50 Müllverbrennungsanlage Spittelau, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien ( ,  , Tram D, Bus 35A, 37A).     . besuchen.

  • 51 Gasometer, Guglgasse 8, 1110 Wien.     .   Gasometer. Die vier ehemaligen Gasspeicher des städtischen Gaswerkes Wien-Simmering wurden 1896 errichtet. Sie waren wichtige Vertreter der historischen Ziegel-Industriearchitektur und waren unter den größten Gasometern in Europa. Sie waren bis in die 1970er Jahre in Betrieb und sollten nach ihrer Stilllegung abgerissen werden, wurden dann aber aufwendigst zu Wohn- und Geschäftsnutzung umgebaut. Die vier Architekten Jean Nouvel, Coop Himmelblau, Manfred Wehdorn und Wilhelm Holzbauer entwarfen eine eigene Stadt in der Stadt innerhalb der historischen Gasometer-Ziegelaußenhülle und füllten diese mit Wohnungen, Büros, einem Einkaufszentrum, einem Kino, einer Veranstaltungshalle für Konzerte und einem Studentenwohnheim. Es werden Führungen von Architektur- und Technikexperten für Besucher angeboten.
 
Donaucity mit Vereinten Nationen
  • 1 DonauCity, UNO-City und Konferenzzentrum, 1220 Wien (  Kaisermühlen).     . Am Gelände einer ehemaligen wilden Siedlung (Bretteldorf) entstand 1978 das monumentale Gebäude der Vereinten Nationen, 1984 das Konferenzzentrum. Ab 1995 wurde daneben die DonauCity errichtet mit zahlreichen modernen Wohn- und Bürogebäuden. Dort befindet sich auch das derzeit höchste Gebäude Österreichs, der DC-Tower (250 m, fertiggestellt 2015).
  • 2 Seestadt Aspern  , 1220 Wien (  Seestadt).     . Auf einem ehemaligen Flugfeld entsteht derzeit ein neuer Stadtteil für ca. 20.000 Bewohner. Die ersten Häuser wurden 2014 besiedelt, Fertigstellung ist um 2025 geplant.Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren Erstmals wurde ein solches Großprojekt nicht einförmig geplant, sondern die Einzelhäuser individuell vergeben und entworfen. Hier zieht die Wiener Architektur alle Register des Standes der Technik; auch ein 80 m hohes Holzhochhaus ist geplant.
  • 52 Wotruba-Kirche, Ottillingerplatz 1, 1230 Wien.     . vom Wiener Bildhauer Fritz Wotruba in den 1960er Jahren entworfene brutalistische Kirche aus 152 Sichtbetonkuben in exponierter Lage am Rande Wiens.

Musikergedenkstätten

 
Mozart-Denkmal im Burggarten der Hofburg

Wien bezeichnet sich selbst als Welthauptstadt der Musik, und dafür findet man unzählige Belege im gesamten Stadtgebiet. Seien es die Denkmäler berühmter Komponisten, die Sterne mit ihren Namenszügen auf dem Boden vor der Oper und der U-Bahn-Station am Karlsplatz, Gedenktafeln an den Stätten ihres Schaffens. Es gibt die weltberühmten Wiener Philharmoniker, die Wiener Sängerknaben, man hört die Walzer von Johann Strauss, die Spazierwege der alten Meister laden ein zum flanieren, aber es gibt auch die moderne Musikszene mit Elektrosounds, und es gibt für den Walk of Stars in den alten Gasometern.

  • 55 Schubert Sterbewohnung, 1040 Wien, Kettenbrückengasse 6. Tel.: +43 (0)1 5816730, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: .   . Geöffnet: Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
 
Johann Strauss Sohn im Wiener Stadtpark
  • 56 Johann Strauss Wohnung, 1020 Wien, Praterstraße 54. Tel.: +43 (0)1 2140121, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: .   . Geöffnet: Di-Do 14-18 Uhr, Fr-So und Feiertag 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Pasqualatihaus, 1010 Wien, Mölker Bastei 8. Tel.: +43 (0)1 5358905, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: . Geöffnet: Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • Beethoven Wohnung Heiligenstadt, 1190 Wien, Probusgasse 6. Tel.: +43 (0)1 3705408, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: . Geöffnet: Di-So und Feiertage 10-13 Uhr und 14-18 Uhr, Geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen.
  • 57 Zentralfriedhof, 1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 234 (erreichbar mit Straßenbahnlinie 6 und 71, Haltestelle Zentralfriedhof 2.Tor).     . Ehrengräber Gruppe 0 Grabe 54 Antonio Salieri, Gruppe 32A Grab 10 Hugo Wolf, Grab 15 Johann Strauss Vater, Grab 26 Johannes Brahms, Grab 27 Johann Strauss Sohn, Grab 28 Franz Schubert, Grab 29 Ludwig van Beethoven, Grab 31 Franz von Suppé, Grab 35 Karl Millöcker, Grab 42 Eduard Strauss, Grab 44 Josef Strauss, Grab 49 Christoph Willibald Gluck, Grab 55 Wolfgang Amadeus Mozart, Gruppe 32C Grab 1 Carl Michael Ziehrer, Grab 16 Franz Schmidt, Grab 20 Wilhelm Kienzl, Grab 21A Arnold Schönberg, Grab 24 Robert Stolz, Grab 38 Egon Wellesz, Grab 41 Franz Salmhofer, Grab 45 Hilde Konetzni, Grab 49 Lotte Lehmann, Gruppe 40 Grab 64 Falco, Grab 146 Fatty George, Grab 172 Carl Dönch, Grab 174 Erich Kunz, Grab 176 Ljuba Welisch, weitere Gräber Gruppe 15c Reihe 2/Grab 18 Hermann Leopoldi, Gruppe 16a Ludwig Köchel, Gruppe 31a Reihe 12 Grab 10 Emmerich Kalman, Gruppe 33g Grab 1 Ernst Krenek, Grab 27 Leonie Rysanek, Grab 71 Alexander Zemlinsky, Grab 78 Willi Boskovsky, Gruppe 41a Franz Bösendorfer, Gruppe 47b Gruft Karl Zeller, Gruppe 79 Reihe 41 Grab 22 Hermann Dostal, Alte Arkadengruft Eberhard Wächter.
  • Brahms-Denkmal, 1040, Resselpark, bei Lothringerstraße.
  • Gluck-Denkmal, 1040, Argentinierstraße 6/Ecke Kreuzherrengasse, im Park.
  • Haydn-Denkmal, 1060, Mariahilferstraße 55-59, vor der Mariahilfer Kirche.
  • Mozart-Denkmal, 1060, Burggarten, südwestlicher Bereich, nahe Ring.
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Beethovengang, bei Kahlenberger Straße 69.
  • Beethoven-Denkmal, 1190, Heiligenstädter Park, Ostseite.

Archäologische Museen und Ausgrabungen

  • Naturhistorisches Museum - Prähistorische Abteilung, 1010 Wien, Burgring 7, Eingang Maria Theresien-Platz. Tel.: +43 (0)1 52177, Fax: +43 (0)1 5235254. enthält u.a. die berühmte Venus von Willendorf, Funde aus der Hallstatt-Zeit. Geöffnet: Do bis Mo 9 bis 18.30 Uhr, Mi 9 bis 21 Uhr, Di geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen.
  • Kunsthistorisches Museum - Antikensammlung, 1010 Wien, Burgring 5, Eingang Maria Theresien-Platz. Tel.: +43 (0)1 52524, Fax: +43 (0)1 52524. enthält u.a. den berühmten Jüngling vom Magdalensberg. Geöffnet: Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10 bis 21 Uhr, Mo geschlossen, 1.Jänner und 25.Dezember geschlossen.
  • Burg - Ephesosmuseum, 1010 Wien, Heldenplatz. Tel.: +43 (0)1 52524, Fax: +43 (0)1 52524. Seit 1895 graben österreichische Archäologen in Ephesos frei. Bis 1906 kamen zahlreiche Fundobjekte von hoher Qualität nach Wien, die heute im Ephesos Museum ausgestellt sind, u.a. Partherdenkmal, Amazone vom Artemisionaltar, Bronzestatue eines Athleten und der Knabe mit der Fuchsgans sowie Architekturproben und Skulpturen aus Samothrake. Geöffnet: Mo, Mi bis So 10 bis 18 Uhr, Di geschlossen.
 
Römermuseum unter dem Hohen Markt
  • 58 WienMuseum, 1010 Wien, Karlsplatz. Tel.: +43 (0)1 5058747-0, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: .     . So freier Eintritt zur Dauerausstellung, u.a. umfangreiche archäologische Sammlung aus Urgeschichte, Römerzeit, Völkerwanderungszeit und Mittelalter. Geöffnet: geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember.
  • 59 Römermuseum, 1010 Wien, Hoher Markt 3. Tel.: +43 (0)1 5355606, Fax: +43 (0)1 5058747-7201, E-Mail: .     . neu gestaltete Schauräume über das Legionslager Vindobona. Geöffnet: geöffnet: Di bis So und Feiertag, 9 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.Jänner, 1.Mai, 25.Dezember.
  • 60 Virgilkapelle, 1010 Wien (U-Bahn Station Stephansplatz). Tel.: +43 (0)1 5135842, Fax: +43 (0)1 5058747-7201.     . kann nur von außen besichtigt werden.

Straßen und Plätze

Sehr empfehlenswert ist es in Wien - insbesondere mit wenig Geld oder wenig Zeit - einfach durch die Stadt zu spazieren und die Stadtviertel auf sich wirken zu lassen. In der Innenstadt sind das insbesondere die Straßenzüge:

  • Kärntner Straße - Stephansplatz - Graben - Kohlmarkt - Heldenplatz - Rathausplatz
  • Am Hof, Minoritenplatz, Franziskanerplatz
  • Der Schwarzenbergplatz ist nahezu komplett durch Prunkbauten der Ringstraßenzeit bebaut. Den südlichen Platzabschluss bildet der Hochstrahlbrunnen mit dem Ehrendenkmal der Roten Armee.

Außerhalb des Stadtzentrums:

  • Spittelberg: Mittelalterliches Stadtviertel im 7. Bezirk (Spittelberggasse, Schrankenberggasse, St.-Ulrichs-Platz
  • SoHo Ottakring: Brunnengasse-Yppenplatz. Rund um die beiden Straßenmärkte lebhaftes, multikulturelles Stadtviertel in der Gründerzeitvorstadt mit häufigen Veranstaltungen
  • Karmeliterviertel: Trendige Gegend im 2. Bezirk mit Markt und vielen Bobo-Geschäften.

Parks

Innerstädtisch gibt es große Parks insbesondere entlang der Ringstraße. Sie wurden meist am ehemaligen Glacis angelegt:

  • 61 Stadtpark     
  • 62 Burggarten     
  • 63 Volksgarten     
  • 64 Rathauspark     
  • 65 Resselpark.     . (Karlsplatz).

Außerhalb des Zentrums sind folgende Parks immer einen Ausflug wert:

 
Palais Augarten
  • 3 Prater (    Praterstern;   Messe-Prater, Krieau, Stadion; 1 Hauptallee; 77A, 80A).     . Vor genau 250 Jahren wurde das kaiserliche Jagdrevier für die Öffentlichkeit freigegeben. Im Prater findet man innerstädtisch einen großen Vergnügungspark (Wurstelprater), dort steht u.a. eines der Wahrzeichen Wiens, das Riesenrad. Die stadtauswärtigen Gebiete sind weitgehend naturbelassenes Erholungsgebiet mit Wäldern und Wiesen. Im Randbereich zahlreiche Freizeiteinrichtungen (Stadion, Pferderennen usw.).
  • 66 Augarten (  Taborstraße).     . Bedeutender Barockgarten im 2. Bezirk.
  • 67 Schönbrunner Schlosspark (  Schönbrunn und Hietzing (Zugang Schloss und Zoo); 8A Gatterhölzl (Zugang Gloriette).). Der kaiserliche Park rund um das Schloss Schönbrunn bietet neben barocker Landschaftsarchitektur auch zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten wie Tiergarten, Palmenhaus, Wüstenhaus, Schloss und Irrgarten. Eintritt in den Park kostenlos.
  • 68 Hirschstettner Blumengärten (ÖV: 26 Spargelfeldstraße). Die "Leistungsschau" des Stadtgartenamtes mit zahlreichen Themengärten und einem großen Spielplatz sowie einem kleinen Zoo (Schildkröten, Wildkatzen, Streichelzoo). Geöffnet: Nur April bis Oktober geöffnet. Preis: gratis.
  • 69 Donaupark (  Alte Donau). Die ehemalige Gartenausstellung (WIG 64) mit Themengärten, Donauturm, einer Parkbahn, großem Spielplatz.
  • 70 Schlosspark Pötzleinsdorf (ÖV: 41 Pötzleinsdorf). Gründerzeitlicher Erlebnispark mit Pavillions, Panoramawegen und Streichelzoo am Rande des Wienerwaldes.
  • 71 Lainzer Tiergarten.     . Riesiges Waldgelände im 13. Bezirk mit großer freilebender Population an Schwarz- und Braunwild. Man kann stundenlange Wanderungen unternehmen.

Denkmale

 
Pestsäule, Graben

Mit einigen hundert großen und kleinen Denkmalen in der Stadt sei insbesondere auf die Bezirksreiseführer verwiesen. In Folge werden nur einige wenige wirklich prominente Exemplare aufgezählt:

  • Pestsäule am Graben
  • Prinz Eugen und Erzherzog Karl, am Heldenplatz.
  • Johann-Strauß-Denkmal, im Stadtpark.
  • Denkmal der Republik, am Dr.-Karl-Renner-Ring.
  • Denkmal für Dr. Karl Lueger, am Luegerplatz.
  • Marinesäule und Teghettoff-Denkmal, am Praterstern.
  • Maria-Theresien-Denkmal, am Maria-Theresien-Platz zwischen den Museen.
  • Heldendenkmal der Roten Armee, am Schwarzenbergplatz.
  • Mahnmal gegen den Faschismus, am Helmut-Zilk-Platz (gegenüber Albertina). Alfred Hrdlicka, 1988-1991.
  • Holocaust-Memorial, am Judenplatz.

Kunst im öffentlichen Raum

  • Graffiti am Donaukanal: Zwischen Augartenbrücke und Franzensbrücke wurden beiderseitig die Stützwände für Graffitikünstler von offizieller Seite freigegeben und es sind einige wirklich schöne Kunstwerke entstanden. Mitten drin auf Leopoldstädter Seite (zwischen Schwedenbrücke und Aspernbrücke) befindet sich noch die Agora, ein Freiluftatelier und -ausstellungsraum für Bildhauer und Skulpteure.

Wien für Literaturfreunde

  • 3 Wienbibliothek im Rathaus, Felderstraße, Stiege 6 (Lift oder Paternoster), 1. Stock, 1082 Wien (  Rathaus, Straßenbahn 2 Rathaus, Straßenbahn 1/71/D Rathausplatz/Burgtheater).       . drittgrößte wissenschaftliche Bibliothek Wiens. Geöffnet: Montag bis Donnerstag 9-18.30 Uhr, Freitag 9-16.30 Uhr.
  • 72 Heldenplatz     
  • Strudlhofstiege
  • Goethe-Denkmal, 1010, Goethegasse/Ecke Opernring.
  • Schiller-Denkmal, 1010, Schillerplatz (in der Mitte).
  • 73 Anastasius-Grün-Denkmal, 1010, Schillerplatz (im Park rechts auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste).   .
  • 74 Nikolaus-Lenau-Denkmal, 1010, Schillerplatz (im Park links auf der Seite der Akademie der Bildenden Künste).   .
  • 75 Grillparzer-Denkmal, 1010, Volksgarten (südlicher Abschluss zur Ringstrasse).     .
  • 76 Raimund-Denkmal, 1070, Weghuberpark (Ecke Neustiftgasse/Museumsstraße, vor Museumsstraße 7).   .
  • Stifter-Denkmal, 1140, Sofienalpensttraße (ca. 1 km von Mauerbachstraße).
  • Saar-Denkmal, 1190, Wertheimsteinpark (obere Hälfte des Parks, östlicher Teil).

Verschiedenes

  • Alte Schanzen: Überbleibsel der Befestigungsanlagen aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866

Aktivitäten

Stadtrundfahrten

Ringstraße

Als erste Annäherung an das historische Wien ist es ratsam, einfach an einer beliebigen Station in eine der "Ringlinien" (Straßenbahnlinien D, 1, 2 oder 71) einzusteigen und (mit ein bis zwei Mal Umsteigen) eine Runde entlang der Ringstraße rund um den 1. Bezirk zu fahren und die historischen Gebäude und Parks links und rechts der Prachtstraße aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf sich wirken zu lassen. Die Fahrt einmal rundherum dauert etwa eine halbe Stunde. Für die Fahrt im Uhrzeigersinn wechselt man am Schwedenplatz von der Linie 1 zur Linie 2 und am "Burgring" oder "Dr.-Karl-Renner-Ring" von der Linie 2 auf die Linie 1 um weiter auf dem Ring zu fahren (Gegenrichtung entsprechend umgekehrt). Ein Fahrschein oder eine Netzkarte der Wiener Linien wird hierzu benötigt.

Wer dieselbe Strecke umsteigefrei und mit Erklärungen fahren möchte, kann mit der Vienna Ring Tram ab dem Schwedenplatz eine volle Runde über den Ring. Fährt täglich ca. 10-19 Uhr jeweils um :00 und :030, Dauer ca. 25 min, Fahrpreis 10 €, unter 15 Jahre 5 € (2019). Es gibt einen Audioguide mit zahlreichen Fremdsprachen und dazu noch Wiener Dialekt und kindgerechte Erklärungen. Mehr Info: Tel. +43 (1) 7909 121; E-Mail viennaringtram@wienerlinien.at

Fiaker

 
Wiener Fiaker

Mit einem typischen Wiener Fiaker, einer historischen Kutsche, macht eine Fahrt durch die Stadt besonders viel Spaß. An touristisch interessanten Punkten im Zentrum findet man mehrere Abfahrtsstationen. Eine stilechte 20-minütige Tour in einer originalen (oder originalgetreuen) zweispännigen Kutsche kostet 55 €, eine 40-minütige Tour 80 € (2012), dabei erklärt der Fiaker die wesentlichen Sehenswürdigkeiten.

Große Standplätze für Fiaker sind am Stephansplatz und am Heldenplatz. Hier kann man auch ohne Vorbestellung eine Fahrt beginnen.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass man mit einer Fahrt in einem Fiaker ein Geschäft unterstützt, das auf dem Leid unzähliger Pferde basiert. Grundsätzlich sind Pferde sensible Fluchttiere und nicht für den lauten, luftverschmutzten Straßenverkehr und das ständige Laufen auf Asphalt gebaut. Oft haben die Tiere 12 Stunden Schichten, stehen stundenlang in der Sonne und sind unzulänglich untergebracht. Dies sollte jeder der eine solche Fahrt bucht bedenken.

Hop on Hop off Touren

Touristenbusse mit Audioguides in verschiedenen Sprachen fahren auf insgesamt sechs Routen durch das Stadtgebiet und erreichen auch abseits gelegene Sehenswürdigkeiten wie UNO-City sowie auch Orte in der Umgebung (u.a. Stift Klosterneuburg). Eine 24-Stunden-Karte kostet ab 25 Euro und beinhaltet auch einen Stadtspaziergang mit Reiseführer. Man kann beliebig oft ein- und aussteigen. Kombitickets für eine Bootsfahrt am Donaukanal erhältlich. Tickets sind online günstiger als direkt in den Bussen.

Schiffsrundfahrten

  • Anfang April bis Ende Oktober führen die DDSG Schiffrundfahren auf Donau und Donaukanal statt. Einstiegstellen sind am 14 Schwedenplatz und bei der 15 Reichsbrücke. Tagesticket 26 € (2019).
  • Nationalparkboot: Von 2. Mai bis 26. Oktober werden vom Nationalpark Donauauen Bootstouren angeboten. Man fährt zum Besucherzentrum in der Lobau, erhält dort eine einstündige geführte Wanderung durch die Au und dann geht es wieder zurück. Abfahrt täglich um 9:00 Uhr bei der Anlegestelle am Donaukanal bei der Salztorbrücke (Ufer des 1. Bezirks), Dauer 4 1/2 Stunden, 12 € Erwachsene, 6 € Kinder von 6 bis 15 Jahren (2019). Kinder unter 6 frei. Anmeldung erforderlich: Tel. +43 1 4000-49495, e-mail nh@m49.magwien.gv.at

Wien mit Kindern

  • 77 Tiergarten Schönbrunn, 1130 Wien (  Hietzing, Straßenbahnen 10, 58, 60, Autobus 15A, 51A, 56B, 156B, PKW-Parkplatz (gratis): am Seckendorff-Gudent-Weg, Zufahrt über Elisabeth-Allee (Eingang Tirolergarten)). Tel.: +43 (0)1 8779294-0, Fax: +43 (0)1 8779641, E-Mail: .     . Tiergarten: geöffnet Jänner 9 bis 16.30 Uhr, Februar 9 bis 17 Uhr, März 9 bis 17.30 Uhr, April bis September 9 bis 18.30 Uhr, Oktober bis Ende der Sommerzeit 9 bis 17.30 Uhr, November und Dezember 9 bis 16.30 Uhr, Wüstenhaus: Jänner bis April 9 bis 17 Uhr, Mai - September 9 bis 18 Uhr, Oktober bis Dezember 9 bis 17 Uhr.
  • 6 Wiener Riesenrad, Riesenradplatz 1, 1020 Wien (  Praterstern). Tel.: +43-1-72954300, Fax: +43-1-7295430-20, E-Mail: .      . weltberühmte Touristenattraktion. Geöffnet: Mai bis September 9-23.45 Uhr, März, April, Oktober 10-21.45 Uhr, November bis Februar 10-19.45 Uhr, Heiligabend 10-15.15 Uhr, Silvester 10-21.45 Uhr. Preis: € 12.
  • 79 Pratermuseum, Oswald-Thomas-Platz 1, 1020 Wien (  Praterstern. Planetarium, beim Riesenrad). Tel.: +43-1-7267683, Fax: +43-1-5058747-7201, E-Mail: . . Geöffnet: geöffnet Di bis Do 10 bis 13 Uhr, Fr bis So und Feiertag 14 bis 18 Uhr, geschlossen: 1.1., 1.5., 25.12. sowie Oster- und Pfingstmontag und andere Feiertage, die an einen Montag fallen. Preis: € 5, Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren frei. Jeden ersten Sonntag im Monat für alle Besucher Eintritt frei!.