Hohe Wand

Berg in den Gutensteiner Alpen in Niederösterreich

Die Hohe Wand ist ein Naturpark im niederösterreichischen Industrieviertel, circa 50 km südsüdwestlich von Wien und 20 km westlich von Wiener Neustadt. Die Ortschaften befinden sich am Fuß eines etwa 900 bis 1000 Meter hohen Bergplateaus, das nach Südosten zur Talsenke Neue Welt hin steil abfällt, die durch die Fischauer Vorberge vom Wiener Becken getrennt wird. Die stolzen, namensgebenden Felswände des Naturparks Hohe Wand sind weithin sichtbar und ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener Stadtbevölkerung. Die Hohe Wand wird als Teil der Wiener Hausberge betrachtet.

Hohe Wand
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HintergrundBearbeiten

Der Naturpark Hohe Wand umfasst das Bergplateau oberhalb der Felswand. Die Gemeinde Hohe Wand besteht aus vier kleinen Dörfern (Stollhof, Maiersdorf, Gaaden und Netting), die sich unterhalb der Felswand im Talkessel Neue Welt befinden.

AnreiseBearbeiten

 
Karte von Hohe Wand

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist Wien-Schwechat, der Flugverbindungen in alle Welt anbietet.

Mit der BahnBearbeiten

Mit der Südbahn von Wien oder Graz/Villach Fernzüge im Stundentakt bis Wiener Neustadt. Von dort weiter mit der Buslinie 7845 des Autobusunternehmens M. Partsch (Fahrplan beachten) nach Maiersdorf, Stollhof, Gaaden, Felbring und Netting, sowie zur Mautstelle.

Mit der Schneebergbahn bis Grünbach oder mit der Piestingtalbahn bis Waldegg und von dort über Wanderwege aufs Hochplateau (ca. 2-3 Stunden Aufstieg).

Auf der StraßeBearbeiten

Von Wien oder Graz fährt man auf der Autobahn A2 bis Wiener Neustadt West und dann weiter auf der B26 Richtung Puchberg am Schneeberg bis nach Weikersdorf. Hier rechts Richtung Winzendorf abbiegen. Weiter auf Landesstraßen über Winzendorf, Emmerberg (hier links Richtung Gaaden, Stollhof abbiegen), Gaaden bis zur Hohen Wand.

Eine Mautpflichtige Bergstraße auf das Plateau beginnt zwischen den Ortschaften Meiersdorf und Gaaden. Eine Straßenbenutzungsgebühr von 2 Euro (PKW) wird aber nur Samstag, Sonn- und Feiertag eingehoben, unter der Woche ist die Benutzung frei.

GebührenBearbeiten

Der Eintritt in den Naturpark kostet (Stand 8/17) 1,80 Euro (Erwachsene) bzw. 1 Euro (Kinder 3-17 Jahre). Die Eintrittsgebühr wird an Wochenenden und Feiertagen bei der Mautstation bei Gaaden gemeinsam mit der Straßenmaut (2 Euro/PKW) eingehoben. Unter der Woche - bzw. wer nicht mit dem Auto anreist - kann die Eintrittsgebühr beim Informationszentrum bei der Hohen Kanzel oder in diversen Hütten entrichtet werden. Ob man tatsächlich eine Eintrittskarte erworben hat, wird nicht konsequent kontrolliert. Es ist ein System, dass auf Ehrenbasis funktioniert. Auch am Beginn von Wanderwegen oder bei Aussichtspunkten stehen Spendenboxen, wo man die Eintrittsgebühr einwerfen kann - da erhält man dann natürlich keine Eintrittskarte.

MobilitätBearbeiten

Am Plateau kann man mit dem Auto einige ausgeschilderte Zufahrtsstraßen zu den Hütten benutzen. Ansonsten sind zahlreiche Wanderwege in allen Längen und Schwierigkeitsstufen ausgeschildert.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Am HochplateauBearbeiten

  • Auf den Wanderwegen gibt es mehrere Aussichtspunkte, unter anderem den sogenannten "Skywalk".
  • Streichelzoo
  • Heimat- und Alpinismusmuseum
  • Hirschgehege
  • Mufflon- und Lamagehege
  • Dr.-Dollfuß-Gedächtnisstätte

In der Neuen WeltBearbeiten

  • Wehrkirche Meiersdorf, 12. Jh

AktivitätenBearbeiten

  • Wandern - Direkt im Fels befindet sich ein durch Stahlkostruktionen gesicherter Wanderweg. Weiters gibt es über 600 Wanderwege, Klettersteige und Kletterrouten.
  • Paragliden - Die Flugschule FLY Hohe Wand (Postlstraße 77, 2724 Hohe Wand) bietet ganzjährig Schulungs- und Tandemflüge an.

EinkaufenBearbeiten

In Stollhof gibt es ein kleines Lebensmittelgeschäft.

KücheBearbeiten

Die Ausflugslokale am Berg bieten ostösterreichische Standardküche und sind preislich im Durchschnitt.

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

SicherheitBearbeiten

Bei Wanderungen in der Nähe der Felswand muss man erhöhte Vorsicht walten lassen - insbesondere bei schlechter Sicht oder Dunkelheit! Ein falscher Schritt, und man ist hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Ansonsten gelten die üblichen Warnungen fürs Hochgebirge bezüglich Ausrüstung. Alpinnotruf: 140

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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