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Slowakei

Staat in Mittel-Ost-Europa
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Slowakei

Die Slowakei (slowakisch: Slovensko bzw. Slovenská Republika) ist ein Staat im östlichen Mitteleuropa. Sie grenzt im Norden an Tschechien und Polen, im Osten an die Ukraine, im Süden an Ungarn und im Westen an Österreich.

Lage
Karte von Europa mit eingezeichneter Lage der Slowakei
Flagge
SlowakeiFlagge Slowakei
Kurzdaten
HauptstadtBratislava
StaatsformParlamentarische Demokratie
WährungEuro = 100 Cent
Fläche48.800 km²
Bevölkerung5,42 Mio
SprachenSlowakisch, regional Ungarisch, lokal auch tschechisch, ruthenisch und polnisch.
ReligionenRömisch-Katholisch 68,9 %
Protestanten 16,8 %
Griechisch-Katholisch 4,1 %, Orthodoxe 0,9 %
Stromnetz230 V/ 50 Hz
Telefonvorwahl+421
Internet TLD.sk
ZeitzoneME(S)Z

Inhaltsverzeichnis

RegionenBearbeiten

 
Großregionen der Slowakei

StädteBearbeiten

Karte der Slowakei
  • Banská Bystrica (Neusohl) – Universitätsstadt in der Mittelslowakei, mit schönem, renovierten Hauptplatz, Glockenspielturm und einer sehenswerten Galerie slowakischer Gegenwartskunst
  • Komárno – „Hauptstadt“ der slowakischen Ungarn
  • Košice (Kaschau) – ostslowakische Metropole.
  • Nitra (Neutra) – westslowakische Stadt im Tal der Neutra mit sehenswerter Burganlage
  • Poprad (Deutschendorf) – Als "Basislager" nahe der Hohen Tatra geeignet
  • Prešov (Eperies) – drittgrößte Stadt des Landes und Zentrum der Region Šariš
  • Trenčín (Trentschin) – westslowakische Stadt im Waagtal mit sehenswerter Burganlage
  • Trnava
  • Žilina (Sillein) - mittelslowakische Stadt mit schöner Altstadt und Schloss

Weitere ZieleBearbeiten

 
Strbske Pleso - Hohe Tatra
  • Hohe Tatra – bis zu 2655 Meter hohes Hochgebirge; die unberührte Landschaft steht als Nationalpark und UNESCO-Biosphärenreservat unter Schutz
  • Malá Fatra - touristisch stark genutztes Gebirge, unterteilt in Krivanská und Lucanská Fatra
  • Banská Štiavnica – ehemalige Bergbaustadt, UNESCO-Welterbe
  • Spišské Podhradie mit der großen, hochmittelalterlichen Zipser Burg, UNESCO-Welterbe
  • Medzilaborce in der Ostslowakei ist die Geburtsstadt von Andy Warhol, es gibt ein kleines Museum, welches der Warhol-Familie gewidmet ist.
  • Vlkolínec – das Dorf aus historischen, bemalten Holzhäusern erlaubt eine Zeitreise (UNESCO-Welterbe)

HintergrundBearbeiten

Die Slowakei ist ein relativ junger Staat, da sie bis zum 31.12.1992 mit Tschechien einen gemeinsamen Staat, die Tschechoslowakei, bildete. Seit dem 1. Januar 1993 ist die Slowakei unabhängig, seit dem 29. März 2004 Mitglied der NATO und gehört seit dem 1. Mai 2004 zur Europäischen Union. Seit 1.1.2009 wird in der Slowakei mit dem Euro bezahlt.

AnreiseBearbeiten

Die Slowakei gehört seit Dezember 2007 zum Schengen-Raum. Damit sind Grenzkontrollen nur noch an der EU-Außengrenze zur Ukraine vorhanden.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Bratislava besitzt einen eigenen Flughafen. Danubewings bietet günstige Flüge aus Basel-Mulhouse und einigen italienischen und kroatischen Städten zu diesem Flughafen sowie nach Košice und Poprad an. Ryanair fliegt ab Frankfurt-Hahn und Berlin-Schönefeld nach Bratislava.

Zu den Linienfluggesellschaften, die den Flughafen Bratislava (BTS) anfliegen, zählen Czech Airlines und Lufthansa. Während Czech Airlines mehrmals täglich ab Prag fliegt, bietet Lufthansa mehrmals täglich Flüge ab München an. Ferner existieren Nonstop-Flüge aus Moskau und anderen osteuropäischen Städten.

Die andere Alternative ist Wien mit seinem Flughafen in Schwechat, welcher nur 35 km von Bratislava entfernt liegt. Im Gegensatz zu Bratislava besitzt dieser Flughafen mehr Verbindungen, kann aber auch entsprechend teurer sein. Stündlich fahren ab Schwechat Busse nach Bratislava, alternativ kann man aber auch den Airport-Shuttle nehmen.

Wenn man in das Tatra-Gebirge will, kann man auch über Krakau anreisen. Busse fahren von dort dann verschiedene Orte in der slowakischen Tatra und die Region Arwa (Orava) an.

Czech Airlines fliegt von Prag aus auch Košice, Sliac und Žilina an. Man kann außerdem von Wien nach Košice sowie von Bratislava nach Košice fliegen.

Mit der BahnBearbeiten

Die Eisenbahnen in der Slowakei hinterlassen einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die Nahverkehrszüge der Slowakischen Eisenbahngesellschaft ZSSK machen häufig einen ungepflegten Eindruck und sind mit Graffitis "geschmückt". Die Schnellzüge der ZSSK verkehren zum Teil mit Wagenmaterial, das teilweise aufgearbeitet worden ist und in dieser Form einen passablen Fahrkomfort bietet. Teilweise, insbesondere auf der Strecke Bratislava-Košice, sind die Schnellzüge mit Wagen ausgerüstet, die aus Fahrzeugen, die ursprünglich aus der DDR stammen, total umgebaut wurden (klimatisiert, chemische Toiletten, teilweise Großraum, jeder Platz - mind. in der 1. Wagenklasse - mit Steckdose) und einen hohen Fahrkomfort bieten und einen gepflegten Eindruck hinterlassen. Es verkehren mehrere Schnellzüge täglich auf dieser Strecke. Sie führen meist einen Speisewagen mit sich, in dem man sich relativ günstig verpflegen kann.

Als Alternative zur Slowakischen Eisenbahngesellschaft ZSSK bietet sich auf einigen Strecken der tschechische Anbieter RegioJet an. RegioJet setzt überwiegend sehr modernes, gut ausgestattetes und sauberes Wagenmaterial ein. Zudem sind die Preise meist etwas günstiger als bei der ZSSK. Allerdings ist das Liniennetz deutlich kleiner als bei der ZSSK. Auf der Hauptroute Bratislava-Košice halten die Züge nicht an allen Stationen, dafür ist die Reisezeit ca. 50 Minuten kürzer.

Die Reisezeit zwischen Bratislava und Košice beträgt rund 5 bis 6 Stunden (ca. 450 km). Auf der Strecke zwischen Bratislava und Žilina sind umfangreiche Bauarbeiten im Gange. Die Strecke soll für Geschwindigkeiten bis 200 km/h ertüchtigt werden. Deshalb ist zum Teil mit Wartezeiten vor den Baustellen zu rechnen. Die Pünktlichkeit leidet aber kaum darunter.

Die Preise sind für Westeuropäer moderat: Bratislava - Košice - Bratislava 1. Klasse inkl. Platzreservierung 54 €, 2. Klasse 36 € (bei Online-Buchung, Stand Januar 2016), allerdings gebucht in der Slowakei! Aktuelle Fahrpläne sowie einen Routenplaner für Bahn und Überlandbus (inkl. dem alternativen Anbieter RegioJet) sind online, auch in deutsch und englisch, verfügbar. Zwischen Wien und Bratislava gibt es u. U. Sonderangebote (z. B. Wien - Bratislava und zurück inkl. Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel in Bratislava, bei der ÖBB nur 16 €, Stand Januar 2016). Es lohnt sich, sich danach zu erkundigen.

In den Zügen der ZSSK haben Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre, Studenten bis 26 Jahre sowie Rentner Anspruch auf eine kostenlose Beförderung. Hierzu ist es erforderlich, sich einmalig an einem Kassenschalter der ZSSK unter Vorlage des Ausweises sowie ggf. weiterer Dokumente zu registrieren. Auch für die kostenlose Beförderung muss ein zuggebundenes Ticket am Kassenschalter gelöst werden. Detallierte Informationen auf den Seiten der ZSSK (dt.).

Mit dem BusBearbeiten

Neben weiteren Städten gibt es vor allem reguläre Busverbindungen aus Wien, Prag und Budapest nach Bratislava. Von Uschhorod in der Ukraine verläuft eine Busverbindung nach Michalovce in der Ostslowakei.

StraßeBearbeiten

Insgesamt ist die Slowakei für den Straßenverkehr recht gut erschlossen wobei sich das Autobahnnetz im Ausbau befindet. Daneben besteht ein gut ausgebautes Fernstraßennetz. Generell laufen die Fernstraßen und Autobahnen entlang der Bahnverbindungen. Die vier wichtigen Autobahnen sind:

  • die D1 von Bratislava bis Košice, (von Bratislava bis Trenčín, um Žilina und am Liptauer Stausee fertig, zahlreiche Abschnitte sind noch im Bau (Stand 07/07))
  • die D2 von Bratislava bis nach Brno (Tschechien),
  • die D3 von Čadca bis an die polnische Grenze, sowie
  • die D4 von Bratislava bis an die österreichische Grenze.

Mit dem SchiffBearbeiten

Die Donau ist der schiffbare Fluß mit den größten Häfen in Bratislava und Komárno. Es gibt eine Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava: der TwinCityLiner.

Mit dem FahrradBearbeiten

Die Slowakei liegt an der Donau und somit am Donauradweg Wien-Budapest. Ebenso gibt es speziell von Österreich und Tschechien zahlreiche ausgeschilderte, regionale Radwege.

MobilitätBearbeiten

Öffentlicher VerkehrBearbeiten

Es gibt gute Zugverbindungen im Inland, die durch Regionalbusse sowie einige Lokalbahnen ergänzt werden. Die Reisegeschwindigkeit ist etwas langsamer als im westlichen Ausland, dafür sind die Fahrpreise teils deutlich günstiger. Im Einzelfall ist zu prüfen, ob nicht eine Zuganreise in die östlichen Teile des Landes günstiger kommt mit getrennten Tickets bis Bratislava plus einer Inlandsfahrkarte.

Auf der StraßeBearbeiten

Das derzeitige Autobahnnetz ist noch nicht vollständig ausgebaut und die Fernstraßen sind stark befahren, an mehreren Stellen wird aber fleißig gebaut. Die Auf- und Abfahrten der Autobahn sind mitunter riskant einfach gehalten mit sehr kurzen Einbiegespuren. Die Fahrbahnen der Landstraßen sind oft schadhaft an den Rändern und haben Spurrillen. Jedoch erfährt dies ein ständige Verbesserung. Es gibt ein hohes Transportaufkommen auf den Landstraßen, oft zieht ein Laster eine lange Autoschlange hinter sich her. Vorsicht ist geboten.

Die Benzinpreise sind etwa auf gleicher Höhe wie die in Österreich (ca. 1,20 €/l Super, 1,00 €/l Diesel, Stand Januar 2016).

Die Verkehrsregeln entsprechen in etwa denen in Deutschland. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen 50 km/h in Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen und 130 km/h auf Autobahnen. Es gilt die 0,0-Promillegrenze, die vor allem nachts scharf kontrolliert wird (Vorsicht: hohe Strafen). Auch tagsüber muss mit Abblendlicht gefahren werden.

Für die Benutzung der Autobahnen ist seit 2016 eine elektronische Vignette nötig. Die Preise betragen 10 € (10 Tage), 14 € (30 Tage) und 50 € (1 Jahr). Gespanne mit einem zulässigen Gesamtgewicht (Zugfahrzeug + Anhänger) bis 3,5 t benötigen nur eine Vignette. Motorräder benötigen keine Vignette. Die elektronischen Vignetten ersetzen die bisherigen Aufkleber. Sie können online, bei nahezu allen Tankstellen und an Selbstbedienungsautomaten gekauft werden.

Fahrrad und zu FußBearbeiten

Inzwischen gibt es nahezu im gesamten Land viele gut ausgeschilderte und ausgebaute Radverbindungen. Jedenfalls ist auf Nebenstraßen auch sehr wenig Verkehr, wodurch man problemlos mit dem Rad fahren kann. Störend ist nur, dass der Großteil des Landes gebirgig ist.

In den Karpaten gibt es auch viele gut ausgeschilderte Wanderrouten, wodurch man zu Fuß nahezu das gesamte Land von West nach Ost durchqueren könnte.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Im kleinen Land spielt der Flugverkehr kaum eine Rolle. Einzig die Inlandsflugverbindungen Bratislava-Košice sind halbwegs brauchbar, wobei aufgrund des Ausbaues des Straßen- und Bahnnetzes die Flugreisezeit Zentrum-Zentrum kaum noch schneller ist als mit der Bahn oder dem Auto.

SpracheBearbeiten

Slowakisch und Ungarisch (vor allem auf der Großen Schüttinsel), aber auch Romanes in der Ostslowakei, andere Minderheitensprachen sind z.B. Deutsch, Tschechisch, Ruthenisch, Polnisch. Jüngere Leute sprechen zumindest Englisch oder Deutsch, man ist sehr bemüht, die Sprachbarriere im Notfall auch „mimisch oder mit Händen und Füßen“ zu überwinden.

EinkaufenBearbeiten

Seit dem 01. Januar 2009 gehört die Slowakei zur Eurozone, das heißt der Euro ist von nun an offizielles Zahlungsmittel. Zahlungskarten werden in der Slowakei stärker akzeptiert als in Deutschland. Vielfach ist sogar das berührungslose Zahlen mit der Karte möglich.

Die Preise sind in der Gastronomie - speziell außerhalb Bratislavas - noch um einiges niedriger als im westlichen Zentraleuropa. Im Einzelhandels gibt es kaum noch Preisunterschiede. Dennoch fahren zahlreiche Ostösterreicher zum Shoppen nach Bratislava, was aber hauptsächlich daran liegt, dass die Öffnungszeiten in der Slowakei viel liberaler gehandhabt werden: Geschäfte sind teilweise bis spät Abends und auch Sonntags geöffnet.

Beliebte Mitbringsel aus der Slowakei sind:

  • Wein - insbesondere Weißwein wie Riesling (Rízling) aus der Region um Bratislava
  • Bier - Das slowakische Bier ist international kaum bekannt. Doch die slowakische Brautradition steht den großen Nachbarn Tschechien und Österreich um nichts nach!
  • Lokales Kunsthandwerk, insbesondere Holzarbeiten, bemalte Ostereier, Glasbläsereien usw. Doch Vorsicht: Auf den Touristenmärkten ist der Großteil des Angebotes Massenware aus China (und außerdem identisch mit dem Angebot in anderen Ländern).

KücheBearbeiten

 
Bryndzové halušky und kapustnica

Die Slowakische Küche ist stark vom Gebirge geprägt und eher schwer. Fleisch, Kraut und Kartoffeln sowie fette Milchprodukte (Käse, Sauerrahm, Brimsen) sind typische Bestandteile slowakischer Gerichte. Viele Gerichte ähneln denen aus der tschechischen, österreichischen oder ungarischen Küche. Das lässt sich auch durch die Zeit der KuK-Monarchie erklären, als sich die Küchen der Volksgruppen gegenseitig beeinflussten.

Sehr empfehlenswert sind die traditionelle Sauerkrautsuppe (kapustnica), die auch ein fester Bestandteil des slowakischen Weihnachtsessens ist, oder die Brimser Nockerl (bryndzové halušky), eine Nudelart, meist aus Kartoffelteig, die mit einer verarbeiteten Sorte Schafskäse (bryndza) und gebratenem Speck gegessen werden. Die bryndzové halušky gelten auch als Nationalgericht der Slowakei. Desweiteren sind Piroggen (pirohy), die mit Fleisch, Käse, aber auch Marmelade gefüllt sein können, sehr lecker. Am besten geht man in einen Salaš (sk. für Sennhütte). Die sind meist typisch slowakisch eingerichtet, und bei slowakischer Musik bekommt man dort eine sehr große Auswahl an slowakischen Spezialitäten serviert. Zum Essen darf frisch gezapfte Kofola (čapovaná kofola), ein Pendant zu Cola/Pepsi, dass es in der Slowakei und in Tschechien gibt, auf keinen Fall fehlen.

Für Vegetarier gibt es in einem Land der Fleischgerichte, wie es die Slowakei sicherlich ist, traditionell nur wenig Auswahl. In den Großstädten gibt es zwar ein umfangreiches Angebot an moderner Gastronomie, die alle Arten von Diäten (Vegetarisch, Vegan, Biologisch usw.) berücksichtigt. In der Provinz muss man sich jedoch an Frittierter Käse (vypražaný syr) oder frittierte Champignons (vypražané žampiony), dazu Kartoffeln (zemiaky), Kroketten (krokety) oder Pommes (hranolky) und eine schöne Portion slowakischer Tatarensauce (tatarská omáčka) halten, die durchaus sättigend aber auf Dauer wenig abwechslungsreich sind. Reine Gemüsegerichte sind nicht so sehr verbreitet, aber man kann sich gut einen Teller Beilagen zusammenstellen. Manchmal muss man als Vegetarier aber auch etwas toleranter sein, denn es kann schon mal passieren, dass man eine Bohnensuppe bestellt, weil die als vegetarische Suppe geführt wird, die dann trotzdem in Rinderbrühe o.ä. gekocht wurde. In kleinen Gasthäusern sind vegetarische Speisen nur selten extra ausgezeichnet, man sollte bei Bedarf den Kellner fragen.

In der Slowakei gibt es in geringerem Ausmaß Weinbau (meist Weißweine). Dafür ist die Bierbrautradition weit verbreitet und die zahlreichen heimischen Biersorten zählen durchaus zu den besseren Europas.

NachtlebenBearbeiten

Insbesondere die Hauptstadt Bratislava verfügt über ein buntes Nachtleben, mit zahlreichen Bars und Nachtclubs für verschiedenste Geschmäcker, von günstig bis edel und von seriös bis verrucht.

In der Slowakei ist es kein großes Problem, eine gute Pizzeria oder ein gutes Restaurant zu finden.

UnterkunftBearbeiten

LernenBearbeiten

ArbeitenBearbeiten

FeiertageBearbeiten

Termin Name Bedeutung
01.01. Unabhängigkeitstag Unabhängigkeit von der Tschechoslowakei 1993
06.01. Hl. Dreikönig Christlicher Feiertag
variabel Ostermontag Christlicher Feiertag
01.05. Tag der Arbeit Feiertag
08.05. Tag des Friedens Tag der Befreiung 1945
05.07. Kyrill und Method Slawische Glaubensbringung
29.08. Tag des Slowakischen Aufstands Slowakischer Aufstand 1944
01.09. Tag der Verfassung Nationalfeiertag
15.09. Marienfeiertag Christlicher Feiertag
01.11. Allerheiligen Christlicher Feiertag
17.11. Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie Nationalfeiertag
24.11. Heilig Abend Christlicher Feiertag
25.12. 1. Weihnachtsfeiertag Christlicher Feiertag
26.12. 2. Weihnachtsfeiertag Christlicher Feiertag

SicherheitBearbeiten

Die Slowakei ist heute ein sicheres Urlaubsland. Die hohe Kriminalität aus den frühen 1990er-Jahren ist nahezu komplett verschwunden, jedoch belastet sie das Image des Landes bis heute. Touristen werden am ehesten mit Taschendiebstahl und Trickbetrug konfrontiert. Auch Autodiebstahl oder Autoeinbrüche kommen vor. Allerdings ist die Situation auch nicht schlimmer als in anderen Urlaubsländern. Generell sollte man die üblichen Sicherheitsvorkehrungen einhalten.

Insbesondere im Osten des Landes gibt es seitens der slowakischen Bevölkerung starke Ressentiments gegen Sinti und Roma. Hier kommt es immer wieder zu Beschimpfungen bis hin zu gewalttätigen Übergriffen auf "Zigeuner" bzw. Menschen, die in den Augen der Angreifer wie Zigeuner aussehen. Dies betrifft insbesondere dunkelhäutigere Personen, die besonders vorsichtig sein sollten.

Bars und Clubs im Osten des Landes tragen manchmal Schilder am Eingang "Slovaks only". Hier ist gemeint, dass insbesondere Sinti und Roma unerwünscht sind. Der rücksichtsvolle Reisende wird solche Lokale dennoch meiden, um Rassismus und Ausgrenzung nicht zu unterstützen!

Die folgenden Informationen wurden vom Auswärtigen Amt verfasst:

Die Slowakische Republik ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Reisende werden jedoch auf die erhöhte Diebstahlgefahr bei PKW-Reisen hingewiesen. Insbesondere neuere Fahrzeuge der Marken BMW, Mercedes, Audi und VW mit ausländischen Kennzeichen sind gefährdet, selbst wenn sie mit elektronischer Wegfahrsperre versehen sind. Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstahl und Wageneinbruch kommt häufig vor. Auch Diebstähle in Hotels sind nicht auszuschließen. Link

GesundheitBearbeiten

KlimaBearbeiten

Binnenländisches Klima mit trockenen, heißen Sommern und feuchten, kalten Wintern. Der kälteste Monat ist der Januar, im Juli und im August ist es am wärmsten. In höheren Lagen liegt 130 Tage im Jahr Schnee. Die durchschnittliche Temperatur bewegt sich zwischen 0 °C im Januar und 21 °C im Juli und im August. Die durchschnittliche Höchsttemperatur liegt in den Sommermonaten bei ca. 25 °C.

RespektBearbeiten

Die Slowaken sind gastfreundlich und sichtlich froh, dass sich Touristen auch in ländlichen Gebieten zeigen. In Restaurants und Hotels wird man sehr freundlich behandelt. Wer den Slowaken mit einigen Brocken ihrer Muttersprache entgegenkommt, kann damit rechnen noch freundlicher behandelt zu werden. Auch sind dann die plötzlich vorhandenen Kenntnisse der deutschen Sprache immer wieder erstaunlich.

Post und TelekommunikationBearbeiten

Slowakische Post (engl.)

MobilfunkBearbeiten

Es gibt vier Netzbetreiber, der Größe nach sind dies Orange (France Télécom; Billigmarke FunFón), Slovak Telekom (T-Mobile), O2 (Telefónica Slovakia) und SWAN (nur 4G/LTE). Der Kauf einer SIM-Karte erfordert eine Registrierung, die entweder online oder im Laden erfolgt. Bei den Grundpaketen erhält man bei Orange die Prima-Karte für € 10 mit gleichhohem Guthaben, das Easy-Paket der Telekom kostet € 9. Das Netz des Neueinsteigers SWAN deckt 2015 erst die Region Bratislava, mit ein Drittel der Bevölkerung des Landes ab. Man bietet dafür im Gegensatz zu den anderen schnellen Datentransfer und „unbegrenztes“ Internet, d.h. 100 GB (!) im Monat. Tesco mobile im O2-Netz bietet 250 MB pro Tag für € 0,50.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten


 Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.