Welterbe in Tschechien

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Tschechien ist der UNESCO-Welterbekonvention im Jahr 1993 beigetreten.

Flagge von Tschechien
Karte von Welterbe in Tschechien

WelterbestättenBearbeiten

Zur Zeit (Aug. 2021) hat Tschechien 15 Welterbestätten, sie gehören durchweg zum Kulturerbe.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1992 K Altstadt von 1 Prag        616 Der Hradschin mit dem Veitsdom und die Karlsbrücke sind wohl die bekanntesten Bauwerke der Goldenen Stadt an der Moldau. Die meisten Bauwerke wurden zwischen dem 11. und 18. Jahrhundert errichtet, die wichtigsten entstanden jedoch im 14. Jahrhundert während der Regierungszeit des Kaisers Karl IV.  
1992 K Altstadt von 2 Český Krumlov        617 Die Stadt Český Krumlov (Krumau) liegt etwa 40 km südwestlich von Budweis an der Moldau. Ihre Burg ist die zweitgrößte in Tschechien und enthält Elemente aus der Zeit der Gotik bis hin zum Barock. Auch das architektonische Erbe der Altstadt wurde weitgehend erhalten.  
1992 K Altstadt von 3 Telč        621 Die Stadt Telč (Teltsch) liegt etwa 160 km südöstlich von Prag. Nachdem im 14. Jahrhundert ihre Holzhäuser niederbrannten, wurde sie aus Stein neu erbaut, durch eine Mauer geschützt und mit einem System von Teichen umgeben. Die Bürgerhäuser des Stadtzentrums stammen aus der Zeit der Renaissance und des Barock.  
1994 K Johann-Nepomuk-Wallfahrtskirche 4 Zelená Hora        (Grüneberg) 690 Die Wallfahrtskirche zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk ist in der Nähe der Stadt Žďár nad Sázavou etwa 160 km südöstlich von Prag. Sie wurde erbaut in den Jahren 1719-1722, der Bau hat einen ungewöhnlichen sternförmigen Grundriss, auch die Mischung von gotischen und barocken Stilelementen ist einmalig.  
1995 K Altstadt von 5 Kutná Hora        (Kuttenberg) und Klosterkirche des Klosters Sedlec 732 Kutná Hora liegt ewat 80 km östlich von Prag. Der Ort wurde zunächst durch den Abbau von Silber wohlhabend, später verlor er an Bedeutung. Aus der Blütezeit ist der gotische Dom der hl. Barbara erhalten, auch die in der Barockzeit renovierte Klosterkirche Maria Himmelfahrt.  
1996 K 6 Kulturlandschaft Lednice-Valtice        (Eisgrub-Feldsberg) 763 Die Kulturlandschaft Lednice-Valtice hat eine Fläche von rund 290 km² und liegt im südlichen Mähren. Ihre Besitzer waren die Fürsten von Liechtenstein. Vom 17. Jahrhundert an gestalteten sie die Landschaft um und errichteten mehrere Schlösser im Stil des Barock, des Klassizismus und der Neugotik.  
1998 K Historisches Dorf 7 Holašovice          861 Das Dorf Holašovice liegt etwa 20 km westlich von Budweis. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Der ursprüngliche Grundriss mit einem großen Marktplatz wurde erhalten, die angrenzenden Höfe wurden im 18.-20. Jahrhundert im Bauernbarock gestaltet.  
1998 K Schloss 8 Kroměříž        (Kremsier) und angeschlossener Park 860 Kroměříž liegt etwa 65 km östlich von Brünn. Das Schloss wurde erbaut an einer alten Furt durch die March. Es wurde 1686 als Residenz der Olmützer Erzbischöfe im Barockstil umgestaltet, in jener Zeit wurde auch der Park angelegt.  
1999 K Schloss 9 Litomyšl          (Leitomischl) 901 Die Stadt Litomyšl liegt etwa 100 km nördlich von Brünn. Das Schloss wurde 1568-1581 im Stil der Rernaissance errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde es im Barockstil umgestaltet. Eine Besonderheit sind die dreistöckigen Arkaden im Innenhof  
2000 K Dreifaltigkeitssäule in 10 Olomouc      (Olmütz) 859 Die Dreifaltigkeitssäule in Olmütz wurde von 1716 bis 1754 zum Dank an die Überwindung einer Pestepidemie errichtet. Sie ist 35 m hoch und steht auf einem Plateau, dessen Durchmesser etwa 15 m beträgt und ist reich geschmückt mit überlebensgroßen Statuen.  
2001 K Villa Tugendhat von Mies van der Rohe in 11 Brünn        1052 Die Villa Tugendhat wurde von dem Architekten Mies van der Rohe geplant und in den Jahren 1929/1930 gebaut. Sie ist ein herausragendes Beispiel für den Stil der Moderne, der sich in Europa ab 1920 entwickelt hatte. Seit 2012 ist die Villa öffentlich zugänglich.  
2003 K Basilika und jüdisches Viertel in 12 Třebíč        (Trebitsch) 1078 In Třebíč gab es über viele Jahrhunderte ein friedliches Nebeneinander von Christen und Juden. Dies bezeugen die St.-Prokop-Basilika, letztes erhaltenes Bauwerk eines mittelalterlichen Klosters und das Jüdische Viertel zusammen mit dem gut erhaltenen jüdischen Friedhof  
2019 K 13 Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří        , länderübergreifend mit Deutschland 1478 Zahlreiche technische Denkmäler sowie weitere mit dem Montanwesen in Verbindung stehende Gebäude. Zur Welterbestätte gehören n Tschechien die Bergbaustädte und -gebiete Jachymov, Roter Turm des Todes, Abertamy-Bozi Dar-Horní Blatná, Kupferberg und Krupka und in Sachsen die Montan- und Bergbaulandschaften Freiberg, Annaberg-Frohnau, Pöhlberg, Buchholz, Eibenstock, Roter Berg, Uranerzbergbau, Hoher Forst, Lauta, Ehrenfriedersdorf, Schneeberg und Annaberg-Zinnwald sowie das Blaufarbenwerk Schindlers Werk, der Verwaltungssitz Lauenstein, der Saigerhüttenkomplex Grünthal, die historische Altstadt Marienberg und die hochmittelalterlichen Silbergergwerke Dippoldiswalde und i  
2019 K Kulturlandschaft des Gestüts 14 Kladruby nad Labem      1589 Das Gestüt, das 1579 von Kaiser Rudolf II. zum Hofgestüt ernannt wurde, zählt zu den ältesten Gestüten Europas. Es ist eine der führenden Pferdezuchtinstitutionen in Europa und hat sich in den Bereichen Landwirtschaft, militärische Unterstützung und aristokratische Vertretung entwickelt.  
2021 K Bedeutende europäische Kurorte
grenzübergreifend mit Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, England und Frankreich und Tschechien
1613 Die bekanntesten tschechischen Kurorte sind 15 Marienbad        , Karlsbad und Franzensbad, sie liegen im westböhmischen Bäderdreieck.  

TentativlisteBearbeiten

Die Liste enthält Vorschläge für künftige Kultur- und Naturerbestätten. Diese Vorschläge sind oft weniger bekannt, aber dennoch von touristischem Interesse.

Renaissance-Häuser in Slavonice Papiermühle in Velké Losiny Fischteich-Netzwerk im Třebon-Becken Felsenstädte des Český ráj

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