Welterbe in Spanien

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Karte von Welterbe in Spanien

WelterbestätteBearbeiten

Spanien ist der Welterbekonvention 1982 beigetreten. Zur Zeit (Stand 2021) hat es 49 Welterbestätten, davon 43 Stätten des Kulturerbes, 4 des Naturerbes und 2 gemischte Stätten.

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
Ref Nummer UNESCO


Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1984 K 1 Córdoba        (1994 erweitert) 313 Nach der Eroberung durch die Mauren im 8. Jahrhundert wurden rund 300 Moscheen und Paläste in der Stadt gebaut. Im 13. Jahrhundert wurde die Große Moschee in eine Kathedrale umgewandelt, danach entstanden weitere bedeutende Bauten wie der „Alcázar de los Reyes Cristianos“ und der „Torre de la Calahorra“  
1984 K 2 Alhambra        und Generalife-Palast (1994 erweitert) 314 Hoch über der modernen Stadt Granada liegen die im maurischen Stil erbaute Festung Alhambra und der Palacio de Generalife und seine Gärten, sie fügen sich zusammen mit der aus maurischer Zeit stammenden Altstadt Albaicin in die moderne andalusische Architektur  
1984 K 3 Burgos        316 Mit dem Bau der Kathedrale von Burgos wurde im 13. Jahrtundert begonnen, sie wurde im 16. Jahrhundert im gotischen Stil vollendet. In der Kathedrale ist das Grabmal des spanischen Nationalhelden „El Cid“.  
1984 K 4 Escorial          318 Der "Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial" ist eine Schloss- und Klosteranlage, erbaut zum Gedenken an den hl. Laurentius. Der größte Renaissancebau der Welt steht rund 50 km nordöstlich von Madrid.  
1984 K Werke von Antonio Gaudí (2005 erweitert) 320 Zum Weltkulturerbe gehören sieben Werke des Architekten und Künstlers Antonio Gaudi. Es sind dies in Barcelona und Umgebung der Park Güell, die Häuser Palau Güell und Casa Milá, 5 Gruft und Fassade der Kirche Sagrada Familia        , Casa Battló sowie die Krypta in Colonia Güell.  
1985 K 6 Altamira      und altsteinzeitliche Höhlenmalereien 310 Siebzehn Höhlen in Nordspanien zählen zum Weltkulturerbe, in ihnen sind die Höhlenmalereien aus der Zeit zwischen 35.000 und 11.000 v.Chr. besonders gut erhalten, und sie werden auch als Meisterwerke dieser frühen Kunst angesehen.  
1985 K 7 Segovia        311 Zum Welterbe gehören der Stadtkern mit über 20 romanischen Kirchen, der Alcazar, die spätgotische Kathedrale und der römische Aquädukt, der noch bis ins 20. Jahrhundert zur Wasserversorgung diente.  
1985 K 8 Oviedo        und des Königreiches Asturien (1998 erweitert) 312 Im Norden der iberischen Halbinsel konnte sich das kleine Königreich Asturien mit der Hauptstadt Oviedo gegen die Angriffe der Mauren behaupten, dies spiegelt sich auch in der religiösen Architektur. Beispiele sind unter anderem die Kirchen Santa Maria del Naranco, San Miguel de Lillo, Santa Cristina de Lena und San Juliàn de los Prados.  
1985 K 9 Santiago de Compostela        347 Die Stadt gilt als Symbol des spanischen Kampfs gegen den Islam. Sie wurde im 10. Jahrhundert von den Mauren zerstört, später wieder vollständig aufgebaut. Die ältesten Bauwerke sind das Grab des Heiligen Jakobus und die Kathedrale mit dem Eingangstor Pórtico da Gloria.  
1985 K 10 Ávila        und Kirchen außerhalb der Stadtmauer 348 Die Geburtsstadt der hl. Theresa wurde durch eine 2500 m lange Mauer geschützt. Die Stadtbefestigung im romanischen Stil verfügt über mehr als 80 Türme und 9 Stadttore und ist komplett erhalten, die gotische Kathedrale ist in die Stadtmauer integriert.  
1986 K 11 Mudejar-Architektur in der Region Aragón        (2001 erweitert) 378 Nachdem die von den Mauren beherrschten Gebiete von den Spaniern zurückerobert waren, waren noch etliche Moslems unter ihren Bewohnern. Die von ihnen geschaffene Mudejarkunst vermischt Elemente der islamischen Architektur mit denen der europäischen Kunst. Dies zeigt sich zum Beispiel an der Kathedrale von Teruel.  
1986 K 12 Toledo        379 Toledo war römische Stadt, später Hauptstadt des Westgotenreichs, Festung des Emirats von Cordoba und nach der Reconquista Residenz des Königreichs von Kastilien. Im Mittelalter lebten hier Christen, Juden und Moslems, dies belegen ihre Bauwerke in der Altstadt  
1986 N 1 Nationalpark Garajonay        (Kanaren, Insel Gomera) 380 La Gomera ist eine kleine Insel im Westen des Kanarischen Archipels. Etwa 10% der Insel gehören zu dem Nationalpark Garajonay. Etwa drei Viertel der Fläche des Parks sind mit Lorbeerwald bewachsen. Zahlreiche Quellen und Bäche haben eine ähnlich Vegetation geschaffen, wie sie im Tertiär in ähnlicher Form auch in Südeuropa vorkam.  
1986 K 13 Cáceres        384 Im Mittelalter wurde die Stadt abwechselnd von Mauren und Christen beherrscht, bis sie 1229 unter die Herrschaft des Königreichs Leon kam. Die hohen Türme als Machtsymbol des Adels mussten im Mittelalter großteils abgerissen werden. Von den etwa 30 ist der aus islamischer Zeit stammende Torre de Bucajo der bekannteste.  
1987 K 14 Sevilla        383 Zum Welterbe zählen drei Bauwerke im Zentrum der Stadt. Die Kathedrale wurde aus den Resten der Moschee erbaut, ihr Turm ist die „Giralda“, einst das Minarett dieser Moschee und ein Meisterwerk der Almohaden-Architektur. Der Alcázar war ursprünglich ein maurisches Gebäude. Der dritte Bau enthält mit den Archivo de Indias Dokumente aus den amerikanischen Kolonien.  
1988 K 15 Salamanca        381 Die Stadt liegt in Kastilien nordwestlich von Madrid. Ihre Universität wurde bereits 1292 gegründet. Im historischen Zentrum findet man Bauten im romanischen, gotischen und maurischen Stil ebenso wie aus der Renaissance und dem Barock. Beeindruckend der Plaza Mayor mit seinen Galerien und Arkaden.  
1991 K 16 Ehemalige Zisterzienserabtei Poblet      518 Das Kloster „Monestir de Santa Maria de Poblet“ liegt in der Provinz Tarragona. Es ist eines der am besten erhaltenen Zisterzienserklöster in Europa. In der Vierung der Abteikirche sind die Grabmäler von 13 Königen von Aragon und Katalonien.  
1993 K 17 Mérida      664 Die Stadt in der Extremadura war als römische Kolonie "Augusta Emerita" die Hauptstadt der Provinz Lusitania. Unter den gut erhaltenen Resten findet man ein Amphitheater, eine Brücke über den Fluss Guadiana und ein gutes Wasserversorgungssystem.  
1993 K 18 Königliches Kloster Santa Maria de Guadeloupe      665 Das Kloster „Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe“ in der Extremadura war vier Jahrhunderte lang das wichtigste Kloster in Spanien. Es steht für zwei geschichtliche Ereignisse im Jahr 1492, zum einen den Abschluss der Reconquista durch die Katholischen Könige, zum anderen die Entdeckung von Amerika.  
1993
2015
K 19 Santiago de Compostela     
Erweitert 2015
669 Der Pilgerweg von der französischen Grenze nach Santiago de Compostela fördert den kulturellen Austausch zwischen Spanien und dem restlichen Europa. Entlang der Route gibt es etwa 1.800 Gebäude, die von religiösen und historischen Interesse sind. 2015 wurde die Welterbestätte erweitert durch Teile einer Route sowie architektonische Stätten, die den Bedürfnissen der Pilger dienten (Krankenhäuser, Hotels, Brücken, Kirchen).  
1994 N 2 Parque Nacional de Doñana        685 Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz liegt am rechten Ufer des Guadalquivir bei seiner Mündung in den Atlantik. Das System von Lagunen, Sümpfen, Dünen und Maccchia ist das wichtigste Feuchtgebiet Spaniens, es ist Rückzugsgebiet seltener Tierarten wie Reiher und Löffler, darüber hinaus überwintern hier jährlich mehr als 500.000 Wasservögel.  
1996 K 20 Cuenca        781 Die gut erhaltene kastilische Stadt liegt auf einem steilen Felsrücken. Auffällig sind die „Casas colgadas“, die hängenden Häuser, ihre Balkone scheinen über der Schlucht des Flusses Huécar zu schweben.  
1996 K 21 Valencia      782 Die Seidenbörse von Valencia ist eine Gruppe von Gebäuden im gotischen Stil, die zwischen 1482 und 1533 erbaut wurden. Heute ist der Komplex Sitz der Kulturakademie und wird für Ausstellungen benutzt.  
1997 K 22 Las Médulas        mit seinen Goldminen 803 Diese außergewöhnliche Landschaft in der Provinz León wurde von Menschenhand geschaffen: im 1. Jahrhundert begannen die Römer, die Goldvorkommen durch Auswaschungen systematisch auszubeuten. Nach gut 2 Jahrhundert waren die Goldvorkommen erschöpft, zurück blieb eine zerstörte bizzarre Landschaft.  
1997 K 23 Barcelona        804 Der "Palau de la Música Catalana" ist ein um 1905 im Jugendstil erbauter Konzertsaal, das "Hospital de Sant Pau" wurde ebenfalls im Jugendstil erbaut, Architekt der beiden Bauwerke war der Katalane Lluís Domènech i Montaner.  
1997 K 24 San Millán de la Cogolla        805 Das Ensemble "Monasterio de San Millán de la Cogolla" besteht aus den beiden Klöstern San Millán de Yuso und San Millán de Suso (oberes und unteres Kloster) und liegt in der Provinz La Rioja. Es wurde im 6. Jahrhundert gegründet. Es gilt als Ausgangspunkt der kastilischen und baskischen Literatur.  
1997 K /N 25 Berglandschaft Monte Perdido      in den Pyrenäen (grenzüberschreitend mit Frankreich; 1999 erweitert) 773 Der Monte Perdido oder Mont Perdu ist ein 3.355 m hohes Kalkmassiv in den Pyrenäen. In dem Gebiet liegen auf spanischer Seite zwei der tiefsten Schluchten Europas. Landwirtschaftlich wird das Gebiet überwiegend als Weidefläche genutzt, bei der Bewirtschaftung spielen die internationalen Grenzen nur eine untergeordnete Rolle.  
1998 K 26 Alcalá de Henares        876 Die Universität und der historische Bezirk von Alcalà de Henares wurden im frühen 16. Jahrhundert gegründet, sie dienten als Modell für eine geplante Stadt Gottes, das dann von spanischen Missionaren in Amerika übernommen wurde.  
1998 K 27 Vorgeschichtliche Felsmalereien im östlichen Spanien      874 Die prähistorischen Felsmalereien an der spanischen Mittelmeerküste verdeutlichen diese Phase der menschlichen Entwicklung, sie liefern Informationen über Schmuck und Kleidung, zeigen Szenen des häuslichen Alltags, aber auch Kämpfe und Hinrichtungen. Beispiele findet man in den Cuevas de la Araña bei Valencia.  
1999 K 28 San Cristóbal de la Laguna        (Insel Teneriffa) 929 Die Stadt auf der Kanaren-Insel Teneriffa hat zwei Zentren: die natürlich gewachsene Oberstadt und die sorgfältig im Renaissancestil geplante Unterstadt, angelegt als ideale Stadt mit breiten Straßen, schönen öffentlichen und privaten Gebäuden.  
1999 K / N 29 Ibiza        417 Die Balearen-Insel ist seit über 4000 Jahren bewohnt. Dazu haben die zwischen Formentera und Ibiza liegenden Seegraswiesen und ihre Artenvielfalt beigetragen. Beispiele menschlicher Siedlungen sind die Siedlungsreste einer phönizischen Stadt bei Sa Caleta oder die Totenstadt „Puig des Molins“. Aus der jüngeren Geschichte ist die mit einer Stadtmauer befestigte Oberstadt zu nennen.  
2000 K 30 Archäologische Stätten in der Sierra de Atapuerca      989 In den Höhlen der Sierra de Atapuerca wurden eine beträchtliche Menge Fossilien von mindestens drei verschiedenen Arten unserer menschlichen Vorfahren gefunden. Die Funde sowie ihre Fundorte geben Aufschluss über Aussehen und Lebensweise dieser frühen Menschen.  
2000 K 31 Vall de Boí        988 Vall de Boí ist ein enges Tal in den Pyrenäen, das nie unter maurischer Herrschaft kam. So war es möglich, dass sich die baskische Bevölkerung ihre Kultur bewahren konnte. Dazu gehören neun gut erhaltene frühromanische Kirchen, sie sind jeweils der Mittelpunkt eines Dorfes.  
2000 K 32 Tarragona      875 Die römische Provinzhauptstadt Tarraco lag nahe der modernen Stadt Tarragona. Bei den Ausgrabungen fand man eine Reihe von schönen Gebäuden, sie wurden als archäologisches Ensemble von Tarraco zum Kulturerbe erklärt.  
2000 K 33 Elche      930 Der Palmenhain in der andalusischen Stadt Elche ist wahrscheinlich bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. entstanden. Sein Bewässerungssystem wurde unter der Herrschaft der Mauren angelegt. In seiner Blütezeit im 18. Jahrhundert wuchsen hier rund 200.000 Palmen, in unserer Zeit sind es noch etwa 11.000.  
2000 K 34 Lugo      987 Die Stadt in der spanischen Region Galicien wurde zur Zeit des römischen Kaisers Augustus gegründet. Sie wurde im 3. Jahrhundert mit einer 2 km langen Mauer umgeben. Die gut erhaltene Mauer ist etwa 8-12 m dick und bis zu 12 m hoch, sie ist in regelmäßigen Abständen durch Bastionen verstärkt  
2001 K 35 Aranjuez        1044 Die Stadt Aranjuez liegt in einem bewaldeten Tal ca. 50 km südlich von Madrid. Der im 16. Jahrhundert errichtete Palast war über Jahrhunderte die Sommerresidenz der spanischen Könige, in der Barockzeit wurde er ebenso wie der Park grundlegend umgestaltet  
2003 K 36 Ubeda        und Baeza 522 Im Stadtbild der beiden andalusischen Städte findet man Einflüsse aus der maurischen Zeit ebenso wie aus der Zeit der Reconquista. Die deutlichsten Spuren hinterließ jedoch die im 16. Jahrhundert aufkommende Renaissance.  
2006 K 37 Biscaya-Brücke      1217 Seit 1893 überspannt die Puente Colgante nördlich von Bilbao den Fluss Nervión. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Schwebefähre, sie kann auf einer an Seilen schwebenden Transportgondel eine Nutzlast von 6 Tonnen transportieren, Fußgänger können die 45 m hohe Hochbrücke benutzen.  
2007 N 3 Teneriffa        1258 Der Teide-Nationalpark auf der Insel Teneriffa umfasst die Kraterregion des Vulkans Teide, mit 3718 m der höchste Berg der Kanaren. Die Lavafelder des Kraters bilden eine spektakuläre Landschaft, oft unterstützt durch die von den Passatwinden verursachten Wolken.  
2009 K 38 A Coruña        1312 Der Torre de Hércules ist wohl einer der ältesten Leuchttürme. Er ist 55 m hoch, steht auf einer 57 m hohen Anhöhe und wurde als Farum Brigantium zur Zeit des römischen Kaisers Trajan erbaut,  
2010 K 39 Prähistorische Felszeichnungen im Siega Verde      und im Vale do Côa (Welterbe Portugal 1998, erweitert 2010) 866 An den Nebenflüssen des Douro, so bei Siega Verde, Provinz Salamanca, haben altsteinzeitliche Menschen auf Hunderten von Steintafeln Petroglyphen angefertigt, der wichtigste Fundort ist bei Vale do Côa in Portugal.  
2011 K 40 Serra de Tramuntana      1371 Die Serra de Tramuntana ist eine steil aufragende Bergkette an der Nordwestküste der Insel Mallorca. Seit Jahrtausenden haben ihre Bewohner unter schwierigen Bedingungen Landwirtschaft betrieben, dies zeigen die mit Trockenmauern terrassierten Felder und die Bewässerungsanlagen.  
2012 K 41 Almadén      (länderübergreifend mit der Stadt Idrija in Slowenien 1313 Bereits in der Antike wurde in Almadén Zinnober abgebaut. Das Mineral kann als Farbstoff dienen, viel häufiger wurde daraus jedoch Quecksilber hergestellt, das trotz seiner Gefährlichkeit bei der Gewinnung von Gold gebraucht wurde. In Almadén sind die ehemaligen Anlagen der Abbaustätte und die Behausungen der Arbeiter erhalten.  
2016 K 42 Andalusien      1501 Zur Welterbestätte gehören die drei Megalithen „Dolmen de Menga“, „Dolmen de Viera“ und „Tolos de El Romeral“ sowie die Bergformationen „Peña de los Enamorados“ und „El Torcal“. Die drei Großsteingräber sind während der Jungsdteinzeit und der Bronzezeor entstanden.  
2017 N Buchenurwälder und alte Buchenwälder in den Karpaten und anderen Regionen Europas (länderübergreifend mit der Ukraine und Deutschland), Albanien, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Italien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Spanien 1133 Die alten Buchenwälder geben Aufschluss über biologische und ökologische Entwicklungen nach der letzten Eiszeit. In Spanien gehören dazu die Rotbuchen der 4 Picos de Europa      , von Navarra und von Ayllón.  
2018 K 43 Andalusien      1560 Die Stadt 1 Medina Azahara wurde etwa um 930 von den Ummayaden als Sitz des Kalifats von Córdoba errichtet. Sie wurde nach der Beendigung des Kalifats um 1010 zerstört, geriet in Vergessenheit und wurde erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt. Die Überreste dieser Stadt gewähren einen tiefen Einblick in die vergangene islamische Kultur von Al-Andalus.  
2019 K 44 Risco Caido      und die heiligen Berge der Kulturlandschaft von Gran Canaria 1578 Das Risco Caído befindet sich in einem riesigen Berggebiet im Zentrum von Gran Canaria und bietet Klippen, Schluchten und vulkanische Formationen in einer Landschaft mit einer reichen Artenvielfalt. Die Landschaft umfasst eine große Anzahl von Höhlensiedlungen - Lebensräume, Getreidespeicher und Zisternen, sie wurden von den Menschen einer vorspanischen Kultur auf der Insel geschaffen.  
2021 K 45 Paseo del Prado      und Retiro-Park 1618 Am östlichen Rand der Innenstadt von Madrid bilden der Paseo del Prado, die unmittelbaren Umgebung dieser Straße und der Retiro-Park zusammen ein städtebauliches Ensemble. Hier befinden sich zahlreiche Museen, wissenschaftliche Einrichtungen und Regierungsgebäude, darunter das Museo del Prado, der Real Jardín Botánico und die Cortes Generales.  

TentativlisteBearbeiten

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Auszug aus der Liste:

  • Ribeira Sacra, Lugo und Ourense Weinanbaugebiet
  • Silberstraße
  • Mediterrane Windmühlen
  • Castillo de Loarre

WeblinksBearbeiten

 
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