Welterbe in der Demokratischen Republik Kongo

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Die Demokratische Republik Kongo liegt in Zentralafrika. Sie ist auch unter ihrem ehemaligen Namen Zaire bekannt. Das Land hat im Jahr 1974 die Welterbekonvention ratifiziert. Zur Zeit (Stand 2021) stehen fünf Stätten, allesamt Naturerbestätten, auf der Welterbeliste.

Flagge der Demokratischen Republik Kongo
Karte von Welterbe in der Demokratischen Republik Kongo

WelterbestättenBearbeiten

Abkürzungen
K Kulturwelterbe
N Naturwelterbe
G gemischtes Welterbe
K, N gefährdetes Erbe
T Tentativliste
Ref Nummer UNESCO
Jahr Art Bezeichnung Ref Beschreibung Bild
1979 N 1 Nationalpark Virunga        63 Der Nationalpark Virunga liegt an der Grenze zu Ruanda und Uganda. Zu dem Gebiet gehören der Kiwusee, die Virunga-Vulkane und das bis 5.109 m hohe Ruwenzori-Gebirge. Der Park ist bekannt für die Berggorillas.Wegen Wilderei und der Ansiedlung von Bürgerkriegsflüchtlingen aus den benachbarten Ländern ist der Park auf der Roten Liste.  
1980 N 2 Nationalpark Garamba        136 Der Park liegt im Nordosten des Landes an der Grenze zum Südsudan. In seinen Savannen, Wäldern und Grasländern gibt es die vier großen Säugetiere: die Elefanten, Giraffen, Flusspferde und vor allem die weißen Nashörner. Wegen Wilderei ist der Park auf der Roten Liste.  
1980 N 3 Nationalpark Kahuzi-Biega        137 Der Kahuzi-Biéga-Nationalpark liegt im Osten des Landes an der Grenze zu Ruanda. Er ist benannt nach den beiden erloschenen Vulkanen Kazuhi (3.308 m) und Biéga (2.790 m). In den Primär-Regenwäldern gibt es noch kleine Populationen von Berggorillas sowie weitere gefährdete Tierarten. Wegen Wilderei, Brandrodung und illegalen Siedlungen wurde der Park 1997 auf die Rote Liste gesetzt.  
1984 N 1 Nationalpark Salonga        280 Der große Park im Zentrum des Kongo-Beckens ist nur auf dem Wasserweg zu erreichen. Er ist Lebensraum zahlreicher bedrohter Tierarten wie Bonobos und Waldelefanten. Von 1999 bis 2021 stand der Park auf der Roten Liste.  
1996 N 4 Okapi-Tierschutzgebiet        718 Das Gebiet liegt im Nordosten des Landes und umfasst etwa ein Fünftel des Ituri-Regenwaldes. Er ist Lebensraum für etwa 5.000 der geschätzten 30.000 Okapis, aber auch von Waldelefanten und anderen gefährdeten Tierarten. In dem Park leben auch nomadische Pygmäen. Wegen Wilderei und Gefahren für das des Personal wurde der Park 1997 auf die Rote Liste gesetzt.  

TentativlisteBearbeiten

In einer Tentativliste sind alle Liegenschaften aufgeführt, die ein Vertragsstaat zur Nominierung vorschlagen kann oder auch vorgeschlagen hat. Beisoiele:

  • Grotten von Dimba und Ngovo

WeblinksBearbeiten

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