Emilia-Romagna

Region in Norditalien
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Region Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna liegt in Oberitalien und ist eine der 20 italienischen Großregionen. Sie ist die wirtschaftlich zweitstärkste Region des Landes und ihre Küche eine der charakteristischsten überhaupt. Die Emiglia-Romagna hat im Osten einen langen Küstenstreifen entlang der Adria, der von langen Sandstränden gekennzeichnet ist. Im Süden grenzt sie am Apennin, der hier Mittelgebirgscharakter hat, an die Marken, an die Exklave San Marino und die Toskana, im Westen an Ligurien. Nach Norden bildet über weite Strecken der Po die Grenze zur Lombardei und Venetien.

RegionenBearbeiten

 
Provinzen in der Emilia-Romagna
  • Emilia - der westliche und nördliche Teil der Region ist die historische Region, nach der alten Römerstraße Via Aemilia benannt, mit den Provinzen Parma (PR), Piacenza (PC), Modena (MO), Reggio Emilia (RE), Ferrara (FE) und Bologna (BO). Im Norden liegt die flache, fruchtbare und dicht besiedelte Po-Ebene, nach Süden und Westen folgen bergige und einsame Landschaften des Apennin.
  • Romagna - der östliche Teil der Region ist das im Süden hügelige, nach Norden ebenfalls flache Gebiet zwischen Apenninen und Adria, bestehend aus den Provinzen Ravenna (RA), Forlì-Cesena (FC), Rimini (RN) und Teilen der Provinz Bologna.

OrteBearbeiten

 
Karte von Emilia-Romagna

  • 1 Bologna        (die Hauptstadt) - Hrösste Stadt und Wirtschaftszentrum der Region, eine der ältesten Städte Italiens und Sitz der ältesten europäischen Universität.
  • 2 Cesena        - Provinzstadt mit 95.000 Einwohnern
  • 3 Cesenatico        - historische Hafenstadt
  • 4 Comacchio        -
  • 5 Faenza        - mit langer Tradition der Majolikaherstellung ("Fayencen")
  • 6 Ferrara        - als ideale Planstadt in der Renaissance angelegt, UNESCO-Weltkulturerbe
  • 7 Forlì        - geschäftige Industrie- und Provinzhauptstadt am Fuss des Apennins
  • 8 Imola        - Industriestadt am Po mit lange zurückreichender Geschichte und dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari
  • 9 Modena        -mit berühmter Kathedrale, Weltkulturerbe
  • 10 Parma        - Kultur, Käse, Schinken
  • 11 Piacenza        - am Po gelegene Industriestadt mit lang zurückreichender Geschichte
  • 12 Ravenna        - Hauptstadt des Mosaiks; zwischen dem 6. und 8 Jahrhundert ein wichtiges Zentrum der byzantinischen Zivilisation in Italien, Weltkulturerbe.
  • 13 Reggio nell’Emilia        - Industrie- und Provinzhauptstadt
  • 14 Rimini        - als Badeort bekannt mit kilometerlangen Sandstränden und mehr Diskotheken als Kirchen

Weitere ZieleBearbeiten

  • Brisighella - hübsch gelegene Kleinstadt
  • Entlang der Grenze zur Toskana befinden sich die Casentinesi-Wälder, die das wichtigste Waldgebiet in den Appenninen darstellen.
  • Castell’Arquato - nettes Kleinstädtchen am Fluss Ada
  • Canossa - KLeinstadt mit berühmter Burg

HintergrundBearbeiten

Während des 2. Jahrhunderts wurde zwischen Rimini und Piacenza eine Straße zu Ehren des römischen Konsuls Mark Emilio Facetious gebaut, die Aemilia genannt wurde. Diese Straße gab der Region ihren Namen. Im 6. Jahrhundert verloren die Römer die Herrschaft über das Gebiet, welches nun zwischen Langobarden und Byzantinern aufgeteilt wurde. Entsprechend wurde der eine Teil Langobardia (die benachbarte Lombardei) und Romania genannt. Mit der Einheit Italiens erhielt die Region ihren ursprünglichen Namen Emilia zurück, wohingegen man erst 1947 den Namen Emilia-Romagna einführte.

Emilia-Romagna ist vor allem durch seine sanften Hügel zwischen der Poebene und dem Appennin geprägt, die in Richtung Adria langsam abfallen. Wie anderswo auch geht im Po-Gebiet die extensive Landwirtschaftsnutzung mit großflächigen Industrieansiedlungen eine Symbiose ein. In der Antike war die Region so etwas wie die „Kornkammer des Römischen Reichs“.

In den Sommermonaten sind die kilometerlangen Strände ein Mekka für italienische Touristen, aber auch teilweise bei Deutschen sehr beliebt.


SpracheBearbeiten

In der Emilia-Romagna sind zwei Regionalsprachen der gallo-italischen Familie weit verbreitet: Emilian und Romagna. Beide Sprachen sind in zahlreiche lokale Sprachvarietäten (Dialekte) unterteilt und erstrecken sich über die regionalen und nationalen Grenzen (Republik San Marino) hinaus und bilden das Kontinuum Emilia-Romagna. Im italienischen akademischen Bereich, der von einigen Autoren und Linguisten als primäre neuartige Dialekte eingestuft wird, werden Emilia und Romagna oft auch als Dialekte bezeichnet, was mit diesem Begriff die Bedeutung der Sprache im Gegensatz zur offiziellen des Staates bedeutet.

Um Parma herum kann der Kenner bei Gesprächen einen der eher ungewöhnlicheren Dialekte heraushören.

AnreiseBearbeiten

Direkte Regionalzüge mit Fahrradtransport nach und von Ferrara, Bologna, Florenz, Rimini.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Es gibt internationale Flughäfen in Flughafen Bologna        (IATA: BLQ) und, etwas außerhalb, den Flughafen Linate        (IATA: LIN). Kleinere Flughäfen in der Region sind Flughafen Rimini        (IATA: RMI) (überwiegend Charterverkehr), der Flughafen Ancona        (IATA: AOI) und der sehr kleine Flughafen Parma   .

Das Flughafenangebot der Emilia-Romagna gehört zu den landesweit höchsten (etwa ein Flughafen auf eine Million Einwohner). Die Regionalflughäfen sind auch Teil eines dichten Netzes von Straßen- und Schienenverbindungen, das typisch für eine Region ist, die Drehscheibe von Ost-West- und insbesondere Nord-Süd-Flüssen ist.

Im ZugBearbeiten

Bologna ist ein Knotenpunkt des Eisenbahnnetzes in Italien, auch des modernen Hochgeschwindigkeitsnetzes und kann aus Richtung Mailand (-Schweiz), Verona (-Innsbruck/München), Rom/Florenz und Bari/Ancona mit schnellen Zügen erreicht werden. Entlang der Nord-Süd-Strecken Bologna-Padua, Florenz-Bologna-Verona, deer Norswest-Südost verlaufenden Hauptachse Piacenza-Bologna-Rimini und eine Reihe weiterer Routen, die in Bezug auf die Hauptachse in einem Kamm angeordnet sind und nach Ravenna und den angrenzenden Regionen (Ligurien, Toskana, Lombardei und Venetien) ausgerichtet sind, können so zahlreiche Orte der Emilia-Romagna erreicht werden.

Das Eisenbahnnetz erstreckt sich über das Gebiet der Region Emilia-Romagna über ca. 1.350 km, davon ca. 1.000 in staatlicher und mehr als 350 in regionaler Verantwortung.

Mit dem AutoBearbeiten

Als zentrale und wirtschaftlich prosperierende Region ist die Emilia-Romagna aus allen Landesteilen Italiens erreichbar. Die wichtigsten Routen sind die Autobahnen   aus Mailand bzw. Rom/Florenz,   aus Richtung Brenner,   aus Ligurien,   aus Südosten entlang der Adria und   aus Venetien.

Das regionale Territorium wird derzeit nur von Staatsstraßen durchquert. 2004 verabschiedete die Region jedoch eine Verordnung, die den Bau von Regionalautobahnen erlaubt. Die Region plant den Bau der ersten Regionalautobahn Cispadana, insbesondere des Abschnitts der Cispadano-Achse von der Ausfahrt Reggiolo - Rolo der A22 bis zur Ausfahrt Ferrara Sud der A13.

MobilitätBearbeiten

Viele der größeren Städte wie Parma, Bologna, Cesena u.s.w. besitzen Buslinien, die auf das Land führen. Sowohl Bologna als auch Rimini sind wichtige Bahnstationen mit Anschluss an das Intercity-Netz (Eurostar Italia). Wenn es möglich ist, sollte man sich ein Auto mieten (wenn man nicht selbst damit angereist ist) und die vielen Straßen erkunden, die abseits der Autobahnen liegen. In den Appenninen erreicht man so heiße Thermalbäder oder mittelalterliche Burgen, die einst die Gebirgspässe schützten (schwer zu empfehlen: das Castello Torrechiara bei Parma).

Autobahnen, die die Region durchqueren:

  • A1 („Autostrada del Sole“): Mailand – Rom – Neapel (in Piacenza, Parma, Reggio nell'Emilia, Modena und Bologna)
  • A13: Padua – Bologna (plus der Abzweig Ferrara – Porto Garibaldi)
  • A14 Bologna – Taranto (plus Abzweig nach Ravenna)
  • A15: Parma – La Spezia
  • A21: Turin – Piacenza – Brescia (plus Abzweig A21dir nach Fiorenzuola d’Arda)
  • A22: Modena – Brennerpass.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Das erhaltene Schloss „Torrechiara“ bei Parma.
  • Die zwei (weniger bekannten) Schiefen Türme von Bologna.
  • Zu den großen Zielen der Region gehört auch das verlassene Benediktinerkloster Abbazia Santa Maria di Pomposa an der Adriaküste zwischen Chioggia und Ravenna.

AktivitätenBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Im April feiert das kleine Städtchen Vignola bei Modena das Kirschblütenfest Ciliegia di Vignola. Der Ort gilt als Hauptstadt der Kirschen im größten Kirschanbaugebiet Italiens. Mit zahlreichen Umzügen mt bunt geschmückten Wagen, Musik und Folklore wird das Fest gefeiert.

KücheBearbeiten

Die Region ist bekannt für ihre kulinarischen Verlockungen. Hervorzuheben seien die Bolognese und Mortadella aus Bologna sowie der Parmesan und der Prosciutto di Parma (Parmaschinken) aus der Gegend um Parma. Hier stammt außerdem der originale Balsamessig her, der in Modena und Reggio Emilia hergestellt wird. Nur echter (markiert mit einem Wachswappen) Aceto balsamico, der mehrere Jahre in verschiedenen Fässern aus verschiedenem Holz gelagert wird, ist der echte Balsamessig; die anderen sind meistens industriell hergestellt.

Das Consorzio di Prosciutto di Parma (Tel. 0521 243987) kann freie Besichtigungen in der Parma-Schinkenfabrik organisieren. Bei dem Consorzio di Parmiggiano Reggiano (Tel. 0521 292700) gibt es ein ähnliches Angebot für den Parmesankäse und bei dem Consorzio Produttori di Aceto Balsamico Tradizionale di Modena (Tel. 059 208298) für Balsamessig (Aceto balsamico).

In der Emilia-Romagna findet der Übergang statt, von der, von Butter und Schweinefleisch geprägten, Küche Norditaliens, zu der, für den Süden typischen Küche, mit Olivenöl und Lammfleisch. Das beste aus zwei Welten.

Typische Gerichte sind:

Primi - erster GangBearbeiten

  • Anolini sind mit geschmortem Fleisch gefüllte runde Eiernudeln mit gezacktem Rand
  • Cappelletti sind gefüllte Eiernudeln, deren charakteristische Form einem Hut ähnelt. Die Füllung besteht im Allgemeinen aus Käse und Ricotta, manchmal mit Zugabe von Fleisch. Sie werden gerne in Fleischbrühe gegessen.
  • Cappellacci di zucca sind ähnlich Ravioli, die typischerweise in der Provinz Ferrara hergestellt werden. Die Füllung besteht aus einer Mischung aus gebackenem Kürbis, geriebenem Parmesan und Muskatnuss. Gegessen werden sie häufig mit einer Sauce aus geschmolzener Butter, Salbei und geriebenem Grana-Käse aber auch mit Tomatensaucen oder Fleischragout.
  •  Das Pasticcio di maccheroni alla ferrarese ist ein Makkaronikuchen, eine kuppelförmige Teighülle, gefüllt mit Makkaroni, Fleischsauce, Béchamelsauce und Trüffeln, alles in einem speziellen Kupferkessel gebacken. Die Besonderheit ist die Kombination der Süße des Mürbeteigs mit der Salzigkeit der Füllung.
  • Garganelli sind röhrenförmige Eiernudeln mit charakteristischen Linien. Häufig werden sie Schinken, Erbsen und reichlich Parmesankäse gegessen, aber auch mit Wurst-Ragout.
  • Für Maccheroni al pettine werden kleines Teigquadrate diagonal auf einen Stock gerollt und dann über einen Weberkamm geführt. Das Aussehen ähnelt den Garganelli, sie sind jedoch etwa doppelt so groß. Typischerweise werden sie mit einer Fleischsauce, vorzugsweise aus Hase, Kaninchen oder Ente, mit reichlich Parmesankäse bestreut auf den Tisch gebracht, von einem guten Glas roten Lambrusco-Wein begleitet.
  • Passatelli
  • Nudeln und Bohnen
  • Parmesanrisotto
  • Strozzapreti
  • Zuppa Imperiale, kaiserliche Suppe

Secondi - zweiter GangBearbeiten

  •    Marinierter Aal aus Comacchio
  •    Marinara-Suppe
  •    Kastriert
  •    Schweinegrieben (trocken oder Berg zum Schneiden)
  •    Piacenza-Tasse
  •    Parma-Cup
  •    Cotechino
  •    Culatello di Zibello
  •    Mortadella von Bologna
  •    Salama da sugo Ferrara IGP
  •    Piacenza-Salami
  •    Sanfte Salami
  •    Felino-Salami
  •    Schulter von San Secondo
  •    Piacenza-Speck
  •    Coppata-Speck
  •    Parmaschinken
  •    Schinken aus Modena
  •    Zampone
  •    Culatello mit Schwarte
  •    Giambonetto

Dolci - NachspeisenBearbeiten

  •    Bracciatello
  •    Krapfen
  •    Bohnen der Toten mit Anis
  •    Migliaccio
  •    Pampepato Ferrara IGP
  •    Genießen
  •    Tenerina-Kuchen
  •    Benson
  •    Makronen von Sassuolo
  •    Spongata von Piacenza, Parma (Busseto und Corniglio), Reggio Emilia (Brescello) und Modena
  •    Gefüllte frittierte (oder gebackene) Tortelli
  •    Nudeln Kuchen
  •    Feiner Senf von Carpi
  •    Knusprig aus Frignano
  •    Barozzi-Kuchen

Formaggi, salumi e altro - Käse, Würste und mehrBearbeiten

  •    Casatella aus der Romagna
  •    Chizza reggiana
  •    Tasse
  •    Culatello
  •    Parmesan Käse
  •    Piadina aus der Romagna
  •    Parmaschinken
  •    Raviggiolo
  •    Squacquerone und Squacquerone di Romagna gU
  •    Crescentina aus Modena und Reggio (fälschlicherweise Tigella genannt)
  •    Borlengo
  •    Gebratene Knödel
  •    Gebackene oder gefettete Knödel
  •    Jüdischer Kuchen von Finale Emilia (oder Sfogliata)
  • Erbazzone, den typischen Gemüsekuchen gibt es in der Emilia fast in jeder Bäckerei und in jeder Bar. Er wird zu jeder Tageszeit kalt oder warm gegessen. Zwischen hauchdünne Teigschichten kommt eine Füllung aus grünem Gemüse, oft Spinat, oder Mangold, aber auch anderes essbares Grün. Zum perfekten Geschmack fehlen nur noch Parmigiano Reggiano, Knoblauch, Salz, Pfeffer und die persönliche Note.
  •    Ferrara-Paar (IGP-Brot)
  •    Traditioneller Balsamico-Essig aus Modena
  • Nocino.     . Nocino ist ein dunkelbrauner Likör, der gerne als Digestif getrunken wird. Er wird aus unreifen, grünen Walnüssen hergestellt.
  •    Kieselstein
  •    Anicione von Finale Emilia
  •    Colli Piacentini Gutturnio DOC
  •    Lambrusco Modenese (Santa Croce, Graspa Rossa, Castelvetro) IGP und DOC
  •    Lambrusco Reggiano IGP und DOC
  •    Bosco Eliceo Fortana DOC der Provinzen Ferrara und Ravenna
  •    Modenesische Birnen
  •    Vignola Kirschen und Pflaumen
  •    Campanina-Apfel aus Modena
  •    Kastanien aus Castel del Rio (ggA), Marrone del Frignano und Marrone di Zocca (Kastanien)
  •    Heidelbeere aus dem Modenaer Apennin

NachtlebenBearbeiten

In Rimini sind die Nachtclubs und Diskotheken so zahlreich vorhanden, dass es sogar einen Bus gibt (nicht nur ein reiner Bus, sondern ein Diskobus), der den ganzen Abend durch die Stadt fährt und die Nachtschwärmer von dem einen zum anderen Ort bringt.

SicherheitBearbeiten

KlimaBearbeiten

Das vorherrschende Klima der Emilia-Romagna ist subkontinental gemäßigt, mit heißen und feuchten Sommern, gefolgt von kalten und harten Wintern. Diese nimmt im Apennin deutlich ozeanische Züge an, während sie nur entlang des Küstenstreifens zum sublitorial gemäßigten Klima (kein echtes mediterranes Klima, wie es vom Monte Conero nach Süden vorkommt) tendiert. Tatsächlich ist die Adria ein zu schmales Meer, um die thermischen Bedingungen der Region erheblich zu beeinflussen. Grundlegende Merkmale dieses Klimas sind die starken Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter mit sehr heißen und schwülen Sommern und kalten und langen Wintern. Der Herbst ist bis Mitte November feucht, neblig und kühl. Im Laufe der Saison sinken die Temperaturen, bis sie im Dezember und in den Wintermonaten den Wert von 0 ° C erreichen und oft überschreiten. Der Frühling stellt die Übergangszeit schlechthin dar und ist insgesamt mild und regnerisch.

Die Niederschläge in der Ebene liegen im Allgemeinen im Durchschnitt zwischen 650 und 800 mm pro Jahr. Wenn Sie den hügeligen und gebirgigen Gürtel passieren, nehmen sie schnell zu und werden deutlich häufiger: Tatsächlich überschreiten sie 1500 mm in fast allen inneren Reliefs und sogar 2000 mm in den Gebieten in der Nähe des Kamms des mittleren emilianischen Apennins. Hier gibt es reichlich Schnee, der hauptsächlich in den Monaten zwischen November und März fällt, obwohl auch im April oft weniger Schnee fällt. Sogar die Ebene wird (während des Winters) oft von Schnee heimgesucht, der im Allgemeinen in Richtung der Vorberge und von Osten nach Westen zunimmt. Das allgemeine Niederschlagsregime ist durch zwei Maximums gekennzeichnet, eines im Frühjahr und eines im Herbst, die pro gefallenen Millimeter nicht stark voneinander abweichen, aber fast überall die Prävalenz des zweiten markieren. Die trockenste Jahreszeit ist der Sommer, und als Folge dieser pluvialen Tendenz ist das Regime der Wasserläufe ausgesprochen sintflutartig, mit plötzlichen starken Überschwemmungen im Wechsel mit Perioden großen Niedrigwassers. Die Emilia-Romagna hat daher grundsätzlich drei Klimata, die sich kurz in die Poebene (halbkontinental gemäßigt), den Apennin (ozeanisch) und das sublitorial gemäßigte maritime einteilen lassen.

Seit Anfang der neunziger Jahre hat die Region, wie ganz Italien und Europa, einen ziemlich drastischen Klimawechsel mit deutlichen Anstiegen im Durchschnitt (+1,1 ° C) und extremen Temperaturen (insbesondere in der Sommersaison + 2 ° C) durchgemacht. kombiniert mit Veränderungen der jahreszeitlichen Regimes und der Niederschlagsintensität, wobei diese insbesondere im Apennin rapide abnahmen. Der Hydrometeorologische Dienst der ARPA Emilia-Romagna ist die regionale Stelle, die für die Durchführung operativer Tätigkeiten in den Bereichen Hydrologie, Meteorologie und Klimatologie zuständig ist.

Bologna Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez    
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C 4.8 8.2 13.4 17.8 22.7 26.8 29.9 29.2 25.3 18.9 11.1 5.9 Ø 17.8
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C -1.5 0.8 3.9 7.6 11.8 15.6 18.2 17.9 14.8 10.1 4.3 -0.3 Ø 8.6
Niederschläge in mm 43 45 60 67 65 53 43 58 61 72 81 61 Σ 709
Regentage im Monat 7 6 8 7 8 7 5 6 5 7 8 7 Σ 81
Sonnenscheindauer pro Tag 2.5 3.4 4.9 5.8 7.4 8.5 9.4 8.4 6.7 4.8 2.7 2.4 Ø 5.6
Quelle: Wetterkontor

AusflügeBearbeiten

Venetien liegt direkt nördlich. Südlich entlang der Küste befindet sich Marken mit dem Kleinstaat 15 San Marino      . Ligurien kann über die Berge im Südwesten erreicht werden. Die Lombardei mit Mailand und anschließend das Piemont befinden sich westlich.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.