Düsseldorf

Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und liegt am Niederrhein. Die Stadt liegt inmitten der Metropolregion Rhein-Ruhr und ist überregional für ihr Nachtleben, den Karneval, die Rheinkirmes und als Messestandort bekannt. Der Düsseldorfer Einzelhandel zieht international Gäste an, ebenso wie die zahlreichen Museen und Galerien.

Düsseldorf

HintergrundBearbeiten

 
Düsseldorf in der Topographia Westphaliae von Matthäus Merian 1647

Düsseldorf ist mit rund 642.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Historisch war Düsseldorf zunächst ein kleines Dorf am namensgebenden Fluss „Düssel“ welcher dort in den Rhein eingemündet ist. Nach der in Düsseldorf sehr bekannten „Schlacht von Worringen“ am 5. Juni 1288 wurde dem kleinen Dorf das Stadtrecht verliehen. Düsseldorf wuchs und wurde zu einem Gegenpol der Stadt Köln, die etwa 40 km Rheinaufwärts liegt.

In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Düsseldorf auch durch die gute Lage am Rhein zu einer Residenzstadt des Herzogtums „Jülich-Bergs“ und zog eine Reihe von Herzogen in die Stadt. Die Stadt prosperierte dabei insbesondere in der Lebzeit von Kurfürst Johann-Wilhelm von der Pfalz (von den Düsseldorfern „Jan Wellem“ genannt). Zusammen mit seiner Frau Anna Maria Luisa de Medici sorgte er während seiner Regentschaft im 17.–18. Jahrhundert dafür, dass Düsseldorf ein Ort der Kultur und Wirtschaft wurde. Zwar gingen im folgenden Jahrhundert einige dieser positiven Entwicklungen wieder verloren, aber spätestens mit der Schleifung der Befestigungsanlagen im 19. Jahrhundert und der Regentschaft Napoleons machte Düsseldorf eine neuerliche Wandlung durch, deren Folgen man noch heute im Stadtbild sehen kann: so wurden die 1 Königsallee     , die 1 Heinrich-Heine-Allee      und große Teile des 2 Hofgartens      unter französischer Herrschaft angelegt oder erweitert. In dieser Zeit lebte auch Heinrich Heine in Düsseldorf.

Im 19. Jahrhundert verlor Düsseldorf während der preußischen Herrschaft den Status als Hauptstadt und entwickelte sich auch durch die Gründung der Kunstakademie zu einer Kunst- und Gartenstadt. Unter preußischer Herrschaft und diverser weiterer Neuerungen wie der ersten Bahnverbindung in Westdeutschland konnte Düsseldorf sich dazu als Industrie- und Wirtschaftsstandort profilieren. Dazu gehört die ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnende enge Handelsbeziehung zu Japan, welche noch heute in der Stadt sichtbar ist.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Düsseldorf zu einem Standort von weltweit beachteten Kunst- Gewerbe- und Industrie-Ausstellungen. Durch die Nähe zum Ruhrgebiet und die Handelsniederlassungen vieler großer Firmen in der Stadt etablierte sich die Stadt den Beinamen „der Schreibtisch des Ruhrgebiets“. In den beiden Weltkriegen wurde Düsseldorf schwer getroffen. Nach der schrecklichen und unrühmlichen Nazizeit wurden in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs ca. 50 % aller Bauwerke zerstört und 90 % beschädigt.

In den Nachkriegsjahren entwickelte sich Düsseldorf wieder zu einem Messe- und Handelsstandort und – da es während der britischen Besatzung der Stadt zur Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens ernannt wurde – zu einem Politikstandort. Düsseldorf hat sich daneben durch die Ansiedlung vieler Modeunternehmen den Ruf als Modestadt eingehandelt. Städtebaulich veränderte sich die Stadt im 20. Jahrhundert durch große Verkehrsachsen wie der 3 Berliner Allee      (L55) und der am Rhein verlaufenden Bundesstraße 1 aber auch durch neue Stadtviertel wie 1 Garath      im Süden, den 2 MedienHafen      und der seit 1993 unterirdisch verlaufenden Bundesstraße 1, wodurch die 4 Rheinuferpromenade      entstand. Gerade die Rheinuferpromenade und die Neugestaltung der Innenstadt Anfang des 21. Jahrhunderts (Bau der Wehrhahn-Linie      und des 5 Kö-Bogens     ) hat Düsseldorf in den letzten Jahrzehnten stark an Lebensqualität gewonnen.

Durch die Ansiedlung zahlreicher ausländischer Unternehmen und der Messe ist die Stadt stark international vernetzt, was ihr im Zusammenspiel mit Kunst und Kultur Kosmopolität verleiht. Im Gegensatz dazu stehen die rheinische Gemütlichkeit in den zahlreichen Kneipen der Altstadt, der Karneval, die Kirmes und die Schützenfeste. Dieser Kontrast aus kleinstädtischer Atmosphäre und moderner Weltstadt schafft ein spannendes Ambiente für die Besucher. Hinzu kommen exzellente Einkaufsmöglichkeiten, ein interessantes Nachtleben sowie zahlreiche kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen.

StadtteileBearbeiten

 
Karte mit Stadtbezirken und Stadtteilen

Die 10 Stadtbezirke mit ihren zugehörigen Stadtteilen:

  • Bezirk 1: Altstadt, Derendorf, Golzheim, Carlstadt, Pempelfort, Stadtmitte
  • Bezirk 2: Düsseltal, Flingern-Nord, Flingern-Süd
  • Bezirk 3: Bilk, Flehe, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Oberbilk, Unterbilk, Volmerswerth
  • Bezirk 4: Heerdt, Lörick, Niederkassel, Oberkassel
  • Bezirk 5: Angermund, Kaiserswerth, Kalkum, Lohausen, Stockum, Wittlaer
  • Bezirk 6: Lichtenbroich, Mörsenbroich, Rath, Unterrath
  • Bezirk 7: Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath, Ludenberg, Knittkuhl
  • Bezirk 8: Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen
  • Bezirk 9: Benrath, Hassels, Himmelgeist, Holthausen, Itter, Reisholz, Urdenbach, Wersten
  • Bezirk 10: Garath, Hellerhof

AnreiseBearbeiten

Durch die zentrale Lage im größten Ballungsraum Deutschlands ist Düsseldorf mit sämtlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

  • Der 1 Flughafen Düsseldorf        (IATA: DUS) (DUS) liegt im Norden der Stadt und ist mit rund 21 Millionen Passagieren der drittgrößte in Deutschland. Er bietet zahlreiche Direktverbindungen zu über 170 Zielen weltweit. Der Flughafen liegt jeweils rund 7 km vom Stadtzentrum und vom Hauptbahnhof entfernt. Vom Flughafen aus erreicht man die Innenstadt direkt vom Terminal aus mit der S-Bahn-Linie S11 bzw. vom Bahnhof Düsseldorf-Flughafen mit der S-Bahn-Linie S1 oder per Bus. Das Einzelticket der Preisstufe A kostet € 2,90 (Stand 12/2019). Die Taxifahrt in die Innenstadt kostet je nach Ziel ca. € 20-25, zur bzw. von der Messe gibt es einen Pauschaltarif von € 20,00 (Stand 12/2019). Auch private Dienste wie Uber (ca. 22 € in die Innenstadt) oder CarSharing-Anbieter sind rund um den Flughafen vertreten.
  • Der Flughafen Weeze (NRN) liegt 83 km nordwestlich von Düsseldorf an der niederländischen Grenze und wird überwiegend von Billigfluglinien angeflogen. Es werden mehr als 50 Destinationen in Europa und Nordafrika bedient. Von und zum Düsseldorfer Hauptbahnhof fahren täglich 6-7 Busse, von denen vier auch an der Messe halten. Der Fahrpreis beträgt € 19,00 (Stand 12/2019). Die Fahrzeit beträgt ca. 1½ Stunden. Mit dem ÖPNV braucht man ca. eine Viertelstunde länger und zahlt 15,70 € (Stand 12/2019). Auskunft dazu erteilt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr oder die Rheinbahn (siehe unten).
  • In weniger als 2 Stunden Fahrtzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man auch die Flughäfen bei Köln (CGN), Dortmund (DTM) und Frankfurt (FRA).

Mit der BahnBearbeiten

 
Der Düsseldorfer Hauptbahnhof
  • Der 2 Hauptbahnhof Düsseldorf      ist ein wichtiger Haltepunkt im Fernverkehr. Es halten hier alle ICE-Züge u.a. aus Richtung Amsterdam, Basel und Berlin. Besondere Bedeutung hat der Hauptbahnhof als regionaler Verkehrsknotenpunkt. Hier halten rund 20 Regional- und S-Bahn-Linien z.B. aus dem Ruhrgebiet (Duisburg, Essen), Bergisches Land (Wuppertal), Niederrhein (Mönchengladbach, Krefeld) oder Kölner Raum (Aachen, Köln).
  • Auch am Bahnhof 3 Düsseldorf Flughafen      halten einige ICE- und IC-Linien sowie alle dort verkehrenden regionalen Linien.
  • Zudem gibt es noch den Regionalbahnhof Düsseldorf-Benrath und 25 S-Bahn-Stationen.

Auf der StraßeBearbeiten

 
Mit diesen Zeichen wird aktuell auf die Umweltspur in Düsseldorf hingewiesen.

Neben dem Hinweis auf die innerstädtische Umweltzone sei noch auf die recht neuen Umweltspuren verwiesen: an bislang drei Straßen in der Stadt wurde je eine Spur nur für Benutzung mit Bussen, Fahrrädern, Taxen, elektrisch betriebenen Fahrzeugen sowie Fahrzeugen mit drei oder mehr Insassen freigegeben. Die Testphase dauert mindestens bis Ostern 2020 und aktuell wird relativ stark gegen Nichtbeachtung der Spur vorgegangen.

Düsseldorf liegt an den Autobahnen A3, A44, A46, A52, A57, A59.

Mit dem BusBearbeiten

Der 4 Fernbushalt Düsseldorf für Flixbus und andere Buslinien ist der ZOB nahe des Hbf. Es gibt deutschland- und europaweite Verbindungen.

Mit dem SchiffBearbeiten

Die Fahrgastschifffahrt Köln-Düsseldorfer (KD) bietet unter anderem einstündige Panoramafahrten mit Getränkeausschank und Ansage vom Band auf dem Rhein an.

Mit dem FahrradBearbeiten

Der Rhein-Radweg mit dem Abschnittsnamen „Erlebnisweg Rheinschiene“ führt an beiden Ufern entlang. Allerdings muss man linksrheinisch einen Umweg durch das Hafengebiet von Neuss machen. Der Rhein kann auf allen Straßen- und Autobahnbrücken überquert werden. Die Eisenbahnrheinbrücke ist nicht passierbar.

MobilitätBearbeiten

Düsseldorf ist zwar als Stadt gut mit dem Auto befahrbar, gerade zu Stoßzeiten oder an bestimmten Tagen (Messe, Fußballspiel, o.ä.) sind die Straßen aber hoffnungslos verstopft. Ist man nur kurz zu Besuch, kann man ohne Zweifel auf seinen Wagen verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen. Ist man mit dem Auto angereist, stellt man es am besten auf einem der P+R-Parkplätze ab. Die Innenstadt ist mit einem dichten Netz an Haltestellen übersät, aber auch in den äußeren Stadtteilen läuft man selten länger als fünf Minuten bis zur nächsten Bushaltestelle. Alternative Angebote sind vielfältig vorhanden.

Die Düsseldorfer Rheinbahn hat zusammen mit weiteren privaten Anbietern eine App namens „Mobil in Düsseldorf“ erstellt. Neben einer Fahrplanauskunft für Bus und Bahn findet man dort Vorschläge für Carsharing, Taxi oder mit Leihrädern oder E-Scootern. Für Besucher, die viel unterwegs sein wollen kann der Download sehr sinnvoll sein; es gibt immer mal wieder Rabatt-Aktionen mit Vergünstigungen.
 
Karte von Düsseldorf

Stadt-, Straßenbahn und BusseBearbeiten

Die Düsseldorfer Rheinbahn (Nahverkehrsgesellschaft Raum Düsseldorf) unterhält im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ein dichtes Netz an Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen. Die Stadtbahnen verkehren im Zentrum unterirdisch, kreuzen den Hauptbahnhof und führen bis nach Duisburg, Krefeld und Neuss. Eine dritte unterirdische Stadtbahnstrecke, die sogenannte Wehrhahnlinie, ist seit Februar 2016 in Betrieb.

Tickets sind in Düsseldorf in den Fahrzeugen, an den Haltestellen oder über die App zu kaufen. Manche Kioske (in Düsseldorf „Büdchen“ genannt) bieten auch Tickets an. Zwei Rheinbahn-KundenCenter in Düsseldorf (1 Rheinbahn KundenCenter Heinrich-Heine-Allee, Heinrich-Heine-Allee 23, 40213 Düsseldorf. Tel.: (0)180 6 504030. Geöffnet: montags bis freitags: 8 bis 19 Uhr samstags: 9 bis 14 Uhr. und 2 Rheinbahn KundenCenter Hauptbahnhof, Immermannstraße 65 a-d, 40210 Düsseldorf. Tel.: (0)180 6 504030. Geöffnet: montags bis freitags: 8 bis 19 Uhr samstags: 9 bis 14 Uhr. ) versorgen mit weiteren Informationen und Fahrkarten.

Die Rheinbahn bietet eine eigene App an, mit der man neben einer Fahrplanauskunft über die VRR-Efa auch direkt Tickets kaufen kann. Andere Apps wie DB Navigator bieten das auch an. Hat man die Möglichkeit, sich die Fahrplandaten auswählen zu können (also VRR-Efa oder DB-Efa) bietet das VRR-Angebot die präziseren Informationen zu Störungen, Verspätungen oder Ausfällen; das DB-Angebot ist jedoch deutlich schneller im Laden.

Kurzstreckentickets kosten 1,70 € und gelten für „Einstieg + 1. Haltestelle + 2. Haltestelle + Ausstieg“ (Preisstufe K). Eine Einzelfahrkarte mit beliebigem Umsteigen in eine Richtung mit 90 min Gültigkeit kostet 2,90 € (Preisstufe A3) und muss genauso wie das Kurzstreckenticket häufig noch im Fahrzeug entwertet werden (steht explizit drauf). Kinder zahlen einen vergünstigten Kindertarif und fahren bis zum sechsten Lebensjahr kostenlos mit. Für Touristen gibt es verschiedene mehr oder weniger sinnvolle Tickets wie z.B. die für eine Einzelperson für 24 Stunden 10,00 € und für für 72 Stunden 21,00 € kostet. Mehr Informationen bietet dazu die Tourist-Information am Hauptbahnhof oder in der Altstadt (s. u.) sowie andere Vorverkaufsstellen. Im Fahrzeug selbst kann man in der Regel das „24-/48-StundenTicket“ oder einfach ein „4erTicket“ kaufen.

Auf jeden Fall lohnt es sich, ein Ticket zu kaufen, denn es wird unregelmäßig aber häufig kontrolliert und die 60 € erhöhtes Beförderungsentgelt und die verbundenen Scherereien kann man sich wirklich sparen.

In Düsseldorf fahren elf Stadtbahnlinien (U70 – U83). Als gemeinsamer Knotenpunkt und Umstiegshaltestelle fungiert dabei der U-Bahnhof 5 Heinrich-Heine-Allee     . Die Stadtbahnen teilen sich in zwei „Verbindungsstrecken“ auf: Sieben von ihnen (U70, U74–U79) verlaufen durch den 1988 eröffneten Innenstadttunnel zwischen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee und dem 6 Hauptbahnhof     . Eine weitere Tunnelstrecke für vier weitere Stadtbahnlinien (U71–U73, U83), die Wehrhahn-Linie, führt von der Haltestelle 7 Pempelforter Straße U      bis nach 8 Bilk S     . Hinter diesen zwei Stammstrecken teilen sich die Stadtbahnen auf und verteilen sich im Stadtgebiet.

Sieben rein oberirdisch verlaufende Straßenbahnlinien (701 – 709) fahren etwas dezentralisierter durch das Stadtgebiet. Vier davon (704, 707, 708, 709) halten am Düsseldorf Hbf; um zwischen den anderen dreien (701, 705, 706) zu wechseln, kann man beispielsweise an 9 Schadowstraße U      umsteigen.

Im sogenannten „Schnellnetz Düsseldorf“ ergänzen das Angebot noch drei MetroBusse (M1 – M3). Diese umfahren das Innenstadtgebiet jedoch, sind daher also für Touristen eher uninteressant. Ist man jedoch Messe-Besucher oder kommt für ein Fußballspiel, kann der M1 interessant sein, da er messenah am 10 Freiligrathplatz      hält. Ist man in einem der umliegenden Orte untergebracht, lohnt es sich möglicherweise, einen der neun Schnellbusse (SB50 – SB79) zu nehmen, die Düsseldorf mit dem Umland über die Autobahn (!) verbinden.

Darüberhinaus fahren noch über 60 Buslinien (manche davon klimatisiert und mit WLAN/USB-Buchsen ausgestattet) durch Düsseldorf. Viele davon halten innerstädtisch, andere wiederum verbinden nur äußere Stadtteile miteinander. Manche von den Bussen kommen auch aus den angrenzenden Städten. Wer möchte, kann den Busfahrer fragen, wie er fahren kann. Wie das aber weltweit üblich ist, werden viele der Busfahrer aber nur kurz angebunden oder etwas rau reagieren. Gerade für Zartbesaitete lohnt sich hier der Blick auf Pläne oder Online-Angebote (bitte dadurch nicht abschrecken lassen, vor Fahrtantritt eine Fahrkarte beim Busfahrer zu kaufen! Die meisten kennen sich mit dem Preissystem gut aus und können beim Nennen der gewünschten Zielhaltestelle den richtigen Tarif auswählen. Sollten Sie vor Fahrtantritt mit dem Bus schon woanders ein Ticket gekauft haben, so muss das bei Einstieg dem Busfahrer vorgezeigt werden).

Des Weiteren führen alle 6 S-Bahn-Linien über den Hauptbahnhof.

TaxiBearbeiten

 
Wartende Taxis am Burgplatz in der Altstadt

In Düsseldorf gibt es verschiedene Taxi-Gesellschaften:

  • Rhein-Taxi. Tel.: +49(0)211 212121.
  • Taxi Düsseldorf. Tel.: +49(0)211 33333.
  • Dein Wunsch Taxi 999 1 000 GmbH. Tel.: +49(0)211-999 1 000.

Car SharingBearbeiten

Einen Überblick über die diversen Car-Sharing-Möglichkeiten bietet diese Seite der Stadt Düsseldorf.

Auch ist in Düsseldorf privates Car-Sharing möglich.

Elektro-Roller und ScooterBearbeiten

E-Roller kann man auf Sharing-Basis nach einmaliger Anmeldung nutzen. Nach der Anmeldung können auch E-Roller beispielsweise in Hamburg, Berlin oder München über dieses System genutzt werden.

E-Scooter für kürzere oder längere Distanzen kann man nach Anmeldung in der App mieten. Aktuell (2019) findet man in Düsseldorf die Anbieter TIER, Voi., Bird, Lime u.n.w.

Bike SharingBearbeiten

Derzeit gibt es verschiedene Bike-Sharing-Angebote in Düsseldorf

Kinderwagen-VermietungBearbeiten

In der familienfreundlichen Stadt Düsseldorf gibt es auch die Möglichkeit, einen Kinderwagen, einen Autositz oder ein Reisebettchen online anzumieten. Die Kinderwagen-Vermietung Mami Poppins liefert die gewünschte Baby-Ausstattung im gesamten Stadtgebiet lieferkostenfrei. Die gewünschten Produkte können ab 1 Tag Mietdauer angemietet werden.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Blick auf den Rheinturm vom Medienhafen

Im Folgenden werden die Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen sortiert aufgelistet und beschrieben. Am Ende dieses Kapitels gibt es dann eine Übersicht über die Museen der Stadt.

Stadtbezirk 1Bearbeiten

StadtmitteBearbeiten

Sie liegt zwischen Altstadt und Hauptbahnhof.

Straßenzüge
  • 2 Königsallee (U-Bahn-Station Steinstr./ Königsallee).     . Die Düsseldorfer „Kö“ ist als exklusive Einkaufsmeile überregional bekannt. Sie ist eine Prachtallee mit Wassergraben in der Mitte. Auf beiden Seiten stehen historische Gebäude. Auf der östlichen Seite befinden sich Luxusgeschäfte, auf der Westlichen Bürogebäude. Daher kommt der Satz „Auf der einen Seite der Kö wird das Geld verdient, auf der anderen ausgegeben.“ Tipp: nach einer groben Faustregel sind die Preise auf der Kö umso höher, je niedriger die Hausnummer ist.
  • 6 Schadowstraße (Schadowstraße U).     . Wichtige Einkaufsstraße in Düsseldorf, auf der man Schuh- und Bekliedungsgeschäfte, Juweliere und Kaufhäuser findet. Am Ende der Schadowstraße wird momentan der „Kö-Bogen II“ gebaut.
  • 3 Japanisches Viertel, Immermannstraße 40210 (Haltestellen Klosterstraße und Oststraße U). Das Viertel, in dem die japanische Gemeinde in Düsseldorf arbeiten und essen geht. An der Immermann-/Oststraße reiht sich japanisches Restaurant an Café an Buchladen und machen die Gegend zur Sehenswürdigkeit für alle Japanophilen.
Bauwerke
  • 1 Deutsche Oper am Rhein (Rheinoper), Heinrich-Heine-Allee 16A, 40213 Düsseldorf (Heinrich-Heine-Allee U). Tel.: +49 (0)211 8925211, E-Mail: .       . Das Bauwerk aus den 50ern mag von außen nicht besonders auffallen, innen jedoch geben sich Opern-Stars die Klinke in die Hand. Ein anspruchsvolles aber auch zugängliches Programm mit der Musik der Düsseldorfer Symphoniker findet hier statt. Auch für Kinder gibt es eigenes Programm (seit fast 60 Jahren beliebt ist in der Vorweihnachtszeit Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck). Preis: €€–€€€. facebook-URL verwendet
  • 7 Kö-Bogen.     . Ein modernes Gebäude mit Geschäften zwischen Hofgarten und Schadowstraße, in dessen Fassade Bäume gepflanzt wurden. Er wird durch die Düssel vom Hofgarten getrennt, dort führen Stufen ans Wasser.
  • 2 Düsseldorfer Schauspielhaus.     . Das Düsseldorfer Schauspielhaus ist schon von außen sehenswert, da die geschwungene Fassade neben dem Dreischeibenhaus sehr fotogen ist. Aber auch drinnen finden sich lohnenswerte Theaterstücke, wenn man daran interessiert ist.
  • 8 Johanneskirche.     . Neben dem Justizministerium und gegenüber der Bundesbank-Niederlassung steht diese große evangelische Kirche aus dem Jahr 1875. Ein Besuch lohnt sich auch außerhalb der Messezeiten, da es in der Kirche auch ein sehr nettes (wenn auch etwas ruhigeres) Café ohne viele Touristen gibt. Doctor Who-Fans können außen am Gebäude nach Statuen Ausschau halten, die den weinenden Engeln verblüffend stark ähneln. Dass die Kirche so merkwürdig versetzt zu den anderen Bauwerken steht, liegt an der „künstlich“ geschaffenen Berliner Allee, mit der nach dem Krieg im Zuge der autogerechten Stadt der Großteil der originalen Bebauung zerstört wurde und einer mehrspurigen Straße Platz gemacht wurde.
  • 9 Schloss Jägerhof. Seit 1955 wird das Schloss Jägerhof als Museum genutzt (Goethe-Museum, siehe Museen).
Parks
  • 10 Hofgarten.     . Der erste Volksgarten, den es in Deutschland gegeben hat. Seit Jahrhunderten existiert er nun schon und so finden sich alle möglichen Elemente großer Gärten in ihm.
    • 11 Reiterallee, Jägerhofallee 40211. Die lange Allee führt vom „jröne Jong“ bis zum Schloss Jägerhof. Nachts werden die Bänke beleuchtet, dann lohnt sich ein Abstecher besonders.
    • 12 Jröne Jong. Die Fontäne „Jröne Jong“ von Joseph Hammerschmidt aus dem Jahr 1900 ist so moosbewachsen, dass er eigentlich schon immer grün war.
    • 3 Hofgartenpavillon. An diesem Pavillon werden im Sommer Open-Air-Konzerte gespielt.

AltstadtBearbeiten

 
Stimmungsvolle Szenerie an der Treppe am Burgplatz

Die Altstadt grenzt an das rechte Rheinufer mit langer Uferpromenade, die zwischen Tonhalle und Medienhafen verkehrsfrei ist, sowie auf östlicher Seite an die Heinrich-Heine-Allee. An ihr liegen der Burgplatz mit dem Schlossturm und dem Radschlägerbrunnen, die Pegeluhr und der „längste Biergarten am Rhein“. Sie ist tagsüber ein beliebtes Einkaufsviertel und wird abends und am Wochenende zur „längsten Theke der Welt“: In den vielen Kneipen wird auch eine niederrheinische Spezialität, das Altbier ausgeschenkt. (U-Bahn-Station Heinrich-Heine-Allee)

Straßenzüge
  • 13 Marktplatz.     . In der Mitte des Platzes befindet sich die Reiterstatue des Kurfürsten Jan Wellem. Die Bebauung um deiesen Platz besteht zu großen Teilen aus dem (besuchbaren) Düsseldorfer Rathaus, der alten Kämmerei und Wohn-/Geschäftsgebäuden. Früher fand hier der zentrale Markt statt, heute ist er ganzjährig ein beliebter Platz für alle möglichen Feiern und Feste, der Karneval und der Weihnachtsmarkt finden hier statt.
  • 14 Burgplatz.     . Liegt direkt am Rheinufer in der Altstadt, mit dem Radschlägerbrunnen und dem markanten Schlossturm. Während des Straßenkarnevals ist das der Ort, wo die meisten Schüler und Studenten hinkommen, um den Straßenkarneval zu feiern. Auf dem Burgplatz selbst werden mehrfach im Jahr große Festzelte für verschiedene Events aufgebaut. Auch eScooter findet man hier gut.
  • 15 Rheinuferpromenade.     . Sie ist heute ein beliebtes Ausflugsziel bei Düsseldorfern und Besuchern. Durch die Untertunnelung der Bundesstraße 1 im Jahre 1993 wurden die Altstadt und die Carlstadt wieder dem Rhein zugeführt. Auf den zwei Ebenen kann man wunderbar bei so gut wie jedem Wetter das Rheinpanorama genießen. Oben dominiert die moderne Gestaltung und man kann die Pegeluhr nicht verpassen; unten liegen die Kasematten, in denen heute große Freiluft-Restaurants und -Bars liegen. Gerade Abends kann es sehr schön sein, den Tag hier ausklingen zu lassen.
  • 16 Alter Hafen, Alter Hafen 40213. Auch wenn er nicht alt und auch kein Hafen ist, ist dieses künstliche Wasserbassin mit dem 15 Meter langen Aalschokker „Dü1“ einen Abstecher wert. Früher war hier ein Parkplatz, heute liegt das Parkhaus darunter.
Bauwerke
  • 17 Historisches Rathaus.     . Mit typisch niederrheinischer Fassade (1573). Das Rathaus selbst besteht eigentlich aus fünf Gebäudeteilen. Wer mal ein wenig Ruhe vom Trubel der Altstadt braucht, kann möglicherweise auf dem kleinen Innenhof Ruhe finden.
  • 3 Kunstakademie, Eiskellerstraße 1. Tel.: +49 211 13960.     . Das Gebäude der Kunstakademie kann sich für den Einen oder Anderen lohnen, auch von außen anzusehen (sehr hohe Fenster, schöne Fassade). Noch mehr lohnt es sich aber, einmal im Jahr am Akademie-Rundgang teilzunehmen, wo man kostenlos für eine Woche lang die Arbeiten der Studierenden anschauen kann. Eintritt ist frei, Führungen nicht.
  • 18 Schlossturm, Burgplatz.     . Der Turm ist der einzige noch stehende Rest des Düsseldorfer Schlosses, das durch einen Brand im Jahr 1872 zerstört wurde. Innendrin befindet sich das Schifffahrtsmuseum mit einer spannenden Ausstellung für die ganze Familie. Oben in der Laterne ist ein auch ohne Museumsbesuch zugängliches Café, das neben den leicht erhöhten Preisen einen fantastischen Ausblick bietet. Übrigens soll es in diesem Gebäude spuken: die weiße Frau von Henkel geht auf die Legende zurück, dass man hier dereinst die ermordete Jakobe von Baden gefunden hat.
  • 19 Ehemalige Hofkirche Sankt Andreas, Andreasstraße 4.     . Diese von außen ungewöhnlich erscheinende Kirche lohnt einen Blick hinein! Das hauptsächlich in weiß gehaltene Interieur sieht unglaublich aus.
  • 20 Ehemalige Stiftskirche St. Lambertus, Altestadt 7.     . St. Lambertus (auf Düsseldorfer Platt „St. Lambäätes“ genannt) gilt als ältestes Gebäude der Altstadt. Obwohl immer mal wieder was geändert wurde. Besonders bemerkenswert ist der leicht gedrehte (schiefe) Kirchturm. Der Legende nach hat 1815 der Turm gebrannt und die unkundigen Düsseldorfer Kirchenbauer haben ihn mit nassem Holz aufgebaut. Beim trocknen hat sich das Holz dann verzogen und wurde schief. Der Legende nach richtet sich der Turm wieder auf, wenn eine wahre Düsseldorfer Jungfrau unter ihm heiratet. Da wartet man in Düsseldorf schon was länger drauf.
  • 21 Wilhelm-Marx-Haus, Heinrich-Heine-Allee 53 40213.     . Benannt nach einem ehemaligen Düsseldorfer Oberbürgermeister war dieses Gebäude das erste Bürohochhaus, was es in Deutschland gegeben hat. Es steht damit besonders für Düsseldorfs Namen „Der Schreibtisch des Ruhrgebiets“. Abends wird oben eine Leuchtreklame von Persil hochgezogen, weswegen viele Düsseldorfer das Gebäude nur unter dem Namen Persil-Haus kennen.
  • 22 Carsch-Haus, Heinrich-Heine-Platz 1 40213.     . Das Carsch-Haus stand ursprünglich mal nicht da, wo es heute steht, sondern einige Meter weiter versetzt. Als man in den 70ern die U-Bahn bauen wollte, sollte es abgerissen werden, wurde dann jedoch Stein für Stein abgetragen, restauriert und an heutiger Stelle wieder aufgebaut. Innendrin hat in den letzten Jahren häufig das Angebot gewchselt, heute befindet sich unten Galeria Kaufhof mit einer Delikatessen-Abteilung und oben ein Outlet.
Kunst im öffentlichen Raum
  • 23 Radschlägerbrunnen, Burgplatz.     . Der Brunnen wurde im Jahre 1954 von Alfred Zschorsch geschaffen und vom Düsseldorfer Heimatverein Düsseldorfer Jonges gestiftet.
  • 24 Schneider-Wibbel, Schneider-Wibbel-Gasse. Spieluhr, die um 11:00, 13:00, 15:00, 18:00 und 21:00 Uhr für ca. fünf Minuten spielt. Unten ist eine Plakette, die die Geschichte von Schneider Wibbel (ein Theaterstück von Hans Müller-Schlösser) erzählt.
  • 25 Stadterhebungsmonument, Burgplatz.     . Das vom Künstler Bert Gerresheim gestaltete Moment reflektiert die Geschichte der Stadt Düsseldorf seit der Schlacht von Worringen. Der z.T. historische, teils moderne Ansatz zeigt sich in der Verwendung unterschiedlicher Techniken; unter anderem ist auch eine echte Pistole in dem Kunstwerk eingearbeitet.
  • 26 Das schwarze Loch.     . Kunstwerk von Joseph Beuys an der Außenfassade der Kunsthalle in Düsseldorf (sieht aus, wie ein Kaminschlot).

CarlstadtBearbeiten

Sie befindet sich südlich der Altstadt. Die meisten Häuser der Carlstadt sind im Barockstil des 18. Jahrhunderts gebaut, was dem Stadtteil ein besonderes Flair verleiht. Hier haben viele Künstler ihre Ateliers und wohlhabende Menschen ihre Wohnungen.

Straßenzüge
  • 27 Rheinuferpromenade.     . Während der Teil, der zur Altstadt gehört, die Kasematten beherbergt, findet man auf diesem Abschnitt Boule-Plätze auf dem oberen Abschnitt und die große Wiese beim Apollo-Theater.
  • 3 Carlsplatz.     . Auch wenn er aufgrund seiner Lage eigentlich zur Altstadt gehört, muss er hier aufgeführt werden, ist er doch namensgebend für den ganzen Stadtteil. Auf dem sehr großen Platz hat sich ein fester (und überdachter) Wochenmarkt angesiedelt, auf dem man so ziemlich alles an Lebensmitteln und noch einiges mehr bekommt. Auch einige Essensstände versorgen die Einkäufer und Marktleute. Drumherum findet man ein breites Potpourri aus Cafés und kleinen Boutiquen.
  • 4 Hohe Straße.     . Jedes Jahr findet hier das Hohe-Straße-Fest statt, aber man sollte trotzdem auch mal so über die Straße schlendern, denn die vielen kleinen Läden mit teils ungeschlagener Qualität würde man sonst einfach übersehen.
Gebäude
  • 28 Palais Wittgenstein.   . Im 18. Jahrhundert erbautes Haus, welches heute ein Kulturzentrum mit angeschlossenem Institut Français beherbergt.
  • 29 Stadtmuseum.     . Obwohl die Museen in einem anderen Abschnitt behandelt werden, sei hier wegen des angeschlossenen Kammermusiksaals und des Rosengartens, der von der Bäckerstraße aus zugänglich ist, hingewiesen.
  • 30 Spee'scher Graben.     . Eher ruhiger Park mit überschaubarer Größe. Sehr nett, wennman ein wenig Abstand oder Ruhe braucht.
  • 31 Maxkirche.     . Wieder eine sehr beeindruckende Kirche mit großer Orgel, die man sich ansehen sollte, wenn man auf Kirchen steht. Das angeschlossene Maxhaus hat ein sehr gutes (und recht günstiges) Bistrot, das man aufgrund des überdachten Innenhofs und der Toiletten, die wie eine Ausgrabungsstätte anmuten, gesehen haben sollte.
  • 4 Apollo-Theater, Apollo-Platz 1, 40213.     . Großes Varieté-Theater direkt am Rhein, das zu dem Kölner Roncalli-Zirkus gehört. Ganzjähriges Varieté-Programm auch zu Matineen.
  • 32 Mannesmann-Gebäude.     . Von den Architekten Behrens, Väth, Schneider-Eßleben und Eiermann gebauter Gebäudekomplex für die ehemaligen Mannesmann Röhrenwerke, später Vodafone. Auch wenn Vodafone mittlerweile auf einen eigenen Campus nach Heerdt umgezogen ist, lohnt sich ein Blick auf die Gebäude für Architekturfans allemal.
  • 33 Ständehaus.     . Ehemaliges Landtagsgebäude, beherbergt heute die Kunstsammlung des Landes Nordrhein-Westfalens und ist als Museum zugänglich (siehe unten). Davor liegen der Schwanenspiegel und der Kaiserteich.

PempelfortBearbeiten

Dieser Stadtteil wird häufig mit Derendorf oder Golzheim verwechselt. Dabei wird man ihm aber nicht gerecht, denn hier leben die innerstädtischen Düsseldorferinnen und Düsseldorfer.

Straßenzüge
  • 5 Nordstraße.     . Die Nordstraße ist eine der schönen Einkaufsstraßen in Düsseldorf. Viele kleine und etwas größere Geschäfte neben allen möglichen Restaurants und Cafés machen diese längere Straße sehenswert. Es ist nichts besonderes, aber wenn man gerne die Düsseldorfer beim alltäglichen Leben beobachten möchte, ist man hier gut aufgehoben.
Bauwerke
  • 34 Ehrenhof.     . Ein Gebäudeensemble am Rhein an der Oberkasseler Brücke. Bestandteile sind die Tonhalle, das NRW-Forum und das Museum Kunstpalast. Gebaut wurde das Ensemble seit den 1920er Jahren und seitdem vielfältig genutzt. Hier lohnt es sich, in die Gebäude reinzuschauen!
  • 5 Tonhalle.     . Die Tonhalle ist ein Konzerthaus. Ihr Foyer, das Grüne Gewölbe, gehört heute zu den schönsten Beispielen expressionistischer Baukunst.Es gehört mit zum Gebäude-Ensemble Ehrenhof. Früher war sie eine Sternwarte, dann später ein Konzerthaus mit bizarrer Akustik. Seit dem aufwändigen Umbau 2006 gehört es zu den Häusern mit der besten Akustik weltweit. Es spielen die Düsseldorfer Symphoniker, Gastensembles und -Stars der E-Musik, sowie ab und zu auch Comedians und Kabarettisten. Auf der Außenterrasse auf dem Dach kann man sich im Sommer kostenlos einen Liegestuhl nehmen und auf den Rhein blicken.
  • 6 Fortunabüdchen, Joseph-Beuys-Ufer 27, 40479. Für viele Düsseldorfer einer der schönsten Orte am Rhein. Der kleine Kiosk verkauft hauptsächlich Bier (auch das Alt der Düsseldorfer Hausbrauereien) und bietet mit der Mauer eine schöne (kostenlose) Aussicht auf den Rhein. Gerade bei Sonnenuntergängen lohnt sich der Ort. Hier kommen vor Fortuna-Spielen viele Fans hin und laufen dann die 4,6 km bis zur Merkur-Spiel-Arena am Rhein entlang.
  • 6 Rheinterassen, Joseph-Beuys-Ufer 33 40479. "An den Gassen/Zu den Rheinterassen." singen die Toten Hosen in dem Lied An Tagen wie diesen. Dieser Veranstaltungsort ist ein beliebter Ort für Preisverleihungen und Abibälle. Im Winter finden hier viele Karnevalssitzungen statt. Im Sommer gibt es einen kleinen Biergarten daneben, an dem man nett auf den Rhein blicken kann.
  • 35 Rochuskirche, Rochusmarkt 5 40479.     . Ehemals große Kirche im Stadtteil Pempelfort, die aber im Krieg teilweise zerstört wurde. Der alte neuromanische Kirchturm blieb stehen, 1954 wurde das neue Kirchenschiff nach Plänen von Dohr und Schneider-Eßleben fertiggestellt. Das eiförmige Kirchenschiff wirkt ungewöhnlich, und für Fans von Kirchen lohnt sich ein Blick hinein. Der angrenzende Rochusmarkt und die Straßen drumherum sind eher von Einheimischen bevölkert.
  • 7 Münster-Therme, Münsterstraße 13 40477.     . Das Gründerzeit-Schwimmbad ist nicht leicht erkennbar, wenn man nicht genau weiß, wo es ist. Dafür ist es aber das schönste. Wer also während seines Aufenthalts überlegt, schwimmen zu gehen, ist hier richtig. Nicht, dass es hier großartig Wasserrutschen oder ein 50-Meter-Becken geben würde, aber die Erfahrung (auch die Sauna) lohnt sich.

GolzheimBearbeiten

Straßenzüge
  • 36 Kaiserswerther Straße.     . Die nicht besonders aufregende Straße beherbergt eine unglaublich hohe Dichte an Modeagenturen und Vertretungen großer Labels. Zum Großeinkauf von Mode oder Beschauen der neuen Kollektionen ist man hier also richtig.
Gebäude
  • 4 Robert-Schumann-Hochschule, Fischerstraße 110 40476.   . Konservatorium (Musikhochschule) in Düsseldorf. Der Partika-Saal dient der Hochschule als Veranstaltungssaal. Unter dem Saal liegt die „Krypta“, ein von Emil Schult gestalter Raum, der ursprünglich den Studierenden als spiritueller Rückzugsort dienen sollte. Heute kann man Ort auf Anfrage besuchen. Jedoch lohnt es sich, bei der Hochschulverwaltung Details anzufragen.
  • 37 Neue Synagoge.     . Nachdem Düsseldorf im Laufe der Zeit im Stadtgebiet mehrere Synagogen gab, ist der Sitz der jüdischen Gemeinde heute etwas unscheinbarer. Besuchen kann man die „Paul-Spiegel“-Synagoge nur nach vorheriger Anmeldung bei Rabbinat, oder man hat Glück und kennt jemanden aus der Gemeinde, der einen mit rein nimmt.
Parks
  • 38 Golzheimer Friedhof, Fischerstraße.     . Ehemaliger städtischer Friedhof, der heute als Park dient. Eher ruhig.
  • 39 Rheinpark Golzheim.     . Die Rasenflächen umfassen rund 24 Hektar und dienen an warmen Tagen Sonnenbadenden, Picknick- und Grillfreunden als Liegefläche. Im Sommer findet hier das kostenlose Angebot „Sport im Park“ der Stadt Düsseldorf statt, bei der man kostenlos unter Anleitung von Fitnesstrainern Sport machen kann.
Sonstiges
  • 1 Golzheim, Uerdinger Str. 45 40474. Techno- und Elektro-Club unter der Theodor-Heuss-Brücke. Hier kommt man am besten sehr spät hin.

DerendorfBearbeiten

Viele Düsseldorfer verwechseln das Gebiet des Stadtteils Derendorf häufig mit denen von Unterrath und Pempelfort. Für Touristen mit Erwartung von vielen Sehenswürdigkeiten bietet dieser Stadtteil nicht allzuviel. Denn er ist hauptsächlich von Wohn- und Bürogebieten geprägt. Daher haben hier unter anderem auch L'Oreal und Rheinmetall ihre Hauptsitze, der Großmarkt liegt hier, Mercedes-Benz baut hier seinen Sprinter und auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs und der Brauerei Schlösser befindet sich heute die Hochschule Düsseldorf. Hier lässt es sich auch gut und bodenständig essen. Wenn Sie Zeit haben, schlendern Sie ein wenig an der Roß- und Ulmenstraße lang und sehen Sie die schicken Bürogebäude.

  • 5 FOM Hochschule, Toulouser Allee 53 40476.     . Private Hochschule für Wirtschaft und Management in Düsseldorf. Ein Abstecher zu dem futuristischen Gebäude mit kleinem Park lohnt sich jedoch vor allem für Freunde der Architektur.
  • 6 HSD Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156 40476.     . Der ebenfalls sehr moderne Campus lohnt sich für Freunde der Architektur genauso wie für Studieninteressierte. Besonders ein Blick in die Hochschulbibliothek, die in der ehemaligen Viehhalle untergebracht ist, lohnt sich.
  • 40 Nordfriedhof, Am Nordfriedhof 1 40468.     . Der größte Friedhof der Landeshauptstadt mit vielen Gräbern von bekannten Menschen. Eine Auflistung der wichtigsten Gräber bietet der Artikel im Schwesterprojekt Wikipedia.

Stadtbezirk 2Bearbeiten

DüsseltalBearbeiten

Der dreieckige Umriss von Düsseltal zieht sich ostwärts der Bahnstrecke Düsseldorf–Duisburg und bietet einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Zooviertel, rund um den ehemaligen Düsseldorfer Zoo. Er ist zudem Düsseldorfs zentralster Stadtteil.

Straßenzüge und Parks
  • 41 Zoopark.     . Früher liefen hier mal Affen und Zebras durch den Park, heute ist der Park mit seiner abwechslungsreichen Gestaltung ein beliebtes Naherholungsziel, bei allen, die rechtsrheinisch wohnen.
  • 7 Rethelstraße. Lebhafte Einkaufsstraße, auf der zeitweise dreireihig geparkt wird. Die Straße knickt an der Brücke ab und wird zu einer ruhigeren Wohnstraße, an der sich früher Bert Wollersheims Etablissement befand.
  • 42 Hanielpark. Kleiner Park mit Spielplatz, der zuweilen zum Umschlag diverser Drogen genutzt wurde. Trotzdem wird er von vielen Familien frequentiert.
Gebäude
  • 43 ARAG-Hochhaus, Arag-Platz.     . Das von den Architekten Foster und RKW für die ARAG-Versicherung gebaute Bürohochhaus ist das höchste Bürohochhaus in Düsseldorf. Besonders aufregend ist es auch aufgrund seiner Lage nicht, sei jedoch aufgrund der besonderen Bauweise (kommt ohne Klimaanlage aus, besitzt vier Gartengeschosse, ist besonders energiesparend) hier erwähnt.
  • 8 Eissporthalle Brehmstraße, Brehmstraße 27 40239.     . Ehemalige Heimat der DEG (Düsseldorfer Eishockeyverein) und jetzt öffentliche Eislaufhalle. Im Sommer kann man hier Feldhockey spielen. Sehr günstiger Eintritt, nur die Öffnungszeiten sind speziell.
  • 44 Buscher Mühle, Mulvanystraße 15 40239.     . Ehemalige Wassermühle, die im 14. Jahrhundert entstanden ist. Nach dem zweiten Weltkrieg zerstört, ist das rekonstruierte Haus heute eine Veranstaltungsstätte mit nettem öffentlichen Park.
  • 45 DITIB Zentralmoschee, Münsterstraße 199 40470. In einem ehemaligen Bahn-Gebäude befindet sich heute die DITIB-Zentralmoschee in Düsseldorf.
  • 46 Hanielgarage, Grafenberger Allee 258 40237.     . Vom Architekt Schneider-Esleben gebaute Garage für den Düsseldorfer Industriellen Haniel gebaute Hochgarage mit angeschlossenem Motel. Mittlerweile ein BMW-Autohaus, eine McDonalds-Filiale und ein chinesisches Restaurant.

Flingern-NordBearbeiten

Was selbst vielen Düsseldorfern nicht bekannt ist, ist dass der Stadtteil „Flingern“ eigentlich aus „Flingern-Nord“ und „Flingern-Süd“ besteht. Es lohnt sich, diese Trennung zu machen, denn Flingern-Nord ist der touristisch deutlich interessantere Stadtteil.

Straßenzüge und Parks
  • 4 Grafental. Das recht neue Wohnviertel „Grafental“ ist gerade für diejenigen interessant, die sich in Düsseldorf niederlassen wollen. Zwischen Metro, Businessparks, alten Industrieanlagen und schon bestehenden Wohngegenden bietet das recht neue Viertel interessante Straßenzüge.
  • 47 Stadt-Natur-Park Flingern, Schlüterstraße 16 40235. Ebenfalls relativ neuer Park neben den alten Thyssen-Gebäuden, der Metro und Wohngebieten.
  • 8 Ackerstraße. Flingern gilt gemeinhin als gentrifizierter Stadtteil. Das liegt wahrscheinlich zu einem guten Teil an der Ackerstraße. Hier reihen sich schicke Cafés und Restaurants an Designer-Läden, kleine Boutiquen und traditionelle Läden. Wer auf der Suche nach alternativen Hotspots in Düsseldorf ist, wird hier fündig.
  • 9 Birkenstraße. Haupteinkaufsstraße in Flingern, auf der man Metzger, Supermärkte, Kneipen, Restaurants, Galerien, Spezialitätenläden und vieles mehr findet. wem die Nordstraße in Pempelfort gefallen hat, der wird auch diese Straße mögen.
  • 48 Herrmannplatz. Grüner Platz im Hipsterviertel. Familien besuchen hier den Spielplatz oder den Wochenmarkt, der samstags geöffnet hat.
  • 10 Flurstraße. Straße mit vielen Restaurants und Cafés. Daneben finden sich hier viele Unternehmen, die Stadtbücherei Flingern und die Sparkasse.
Sportstätten
  • 9 Paul-Janes-Stadion, Flinger Broich 87 40235.   . Alte Heimat des Düsseldorfer Fußballvereins Fortuna. Noch heute befindet sich die Verwaltung hier, es finden kleinere Spiele hier satt und es existiert ein Nachwuchsleistungszentrum.
  • 10 Allwetterbad Flingern, Flinger Broich 91. Momentan geschlossenes Allwetterbad mit 50-Meter-Becken. Im Sommer bei Jugendlichen und Familien sehr beliebt. Heimat der „Freien Schimmer Düsseldorf“.
  • 11 Düsselstrand, Kettwiger Str. 50 40233. Freizeitbad mit 25-Meter-Becken sowie einigen Spaßbecken, Außenbereich und Rutsche. Gerade für Kinder lohnt es sich hier und da es ein städtisches Bad ist, sind die Preise moderat. Gerade für Personen die bspw. auf der Suche nach Aquagymnastik o.ä. sind, werden hier fündig.

Flingern SüdBearbeiten

Flingern Süd ist als Stadtteil touristisch eher uninteressant, gibt es hier doch überwiegend Industrie- und Gewerbegebiete. Wenn man aber trotzdem Interesse an diesem eher kleinen Stadtteil hat, so lohnt es sich hier vorbeizusehen:

  • 12 zakk, Fichtenstraße 40, 40233.     . Das „Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation“ an der Fichtenstraße ist ein soziokulturelles Zentrum, in dem täglich wechselndes Programm stattfindet. Vom Singer-Songwriter-Abend über Treffen von NGOs, zu Auftritten von Kabarettisten, Bands oder Partys findet man hier ziemlich vieles. Ein Blick in das Programm lohnt sich und ein Bexuch aufgrund der meist moderaten Preise abends auch.
  • 49 Kiefernstraße.     . Was in Berlin die Rigaer Straße und in Hamburg das Viertel rund um die „Rote Flora“ ist, ist in Düsseldorf die Kiefernstraße: eine in den 80er Jahren von Hausbesetzern okkupierte Straße, die sich heute durch ihre äußerst bunte Fassadengestaltung auszeichnet. Doch Vorsicht: wer nur darauf aus ist, für seine Follower das gewagteste Bild zu finden, muss hier auf der Hut sein: die Bewohner der Straße sind Menschen, die sich der Oberflächlichkeit und dem Kommerz verschrieben haben, noch heute eher feindselig gegenüber eingestellt.
  • 11 Schwanenhöfe, Erkrather Str. 230 40233. Eine ehemalige Seifenfabrik, die heute einen Gebäudekomplex aus alten und neuen Gebäuden besitzt, dazwischen ein Paar Grünflächen. Es gibt unter anderem zwei Hochschulen, ein Fitnessstudio, einen guten Portugiesen und ein großes Restaurant, das auch zu Event-Zwecken genutzt wird. Sollten Sie zufälligerweise in der Nähe untergebracht sein und wollen abends nicht in die Innenstadt, lohnt sich der weg hierhin.
  • 11 Automeile Höherweg.     . An dieser Straße reihen sich Autohaus an Autohaus und damit auch Vertragswerkstätten für die meisten Autobesitzer. Sollten Sie mal eine kleinere oder größere Panne haben, ist Ihre Chance hoch, hier Hilfe oder ein neues Auto zu finden. Der ADAC und das Straßenverkehrsamt sind auch direkt hier.

Stadtbezirk 3Bearbeiten

HafenBearbeiten

 
Gehry-Bauten

Der Stadtteil „Hafen“ ist schwierig vom angrenzenden Stadtteil Unterbilk abzugrenzen. In manchen Darstellungen befindet sich das relativ neue Viertel „Medienhafen“ im Stadtteil Hafen, in anderen im Stadtteil Unterbilk. Der Namensgleichheit und der intuitiven Zuordnung vieler Düsseldorfer nach wird der Medienhafen hier dem Hafen zugeordnet. Moderne Bauten findet man im Düsseldorfer Medienhafen neben alten Hafenanlagen. Dort gibt es auch Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken. (Straßenbahnhaltestellen Stadttor (nördl. Bereich) oder Franziusstr. (südl. Bereich)) Der eigentliche Hafen hingegen ist von Industrie geprägt und bietet nur wenige touristische Attraktionen, zumal es aufgrund mangelnder Anbindung durch den ÖPNV auch schwierig ist, die Gebiete zu erreichen.

  • 50 Rheinturm.     . Als der Hafen Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger anfing, sich zu wandeln, wurde dieser 240,5 m hohe Fernmeldeturm gebaut, der von Anfang an mit Besucherplattform und sich drehendem Restaurant geplant war. Heute kann man als Gast für einige Euros drei Ebenen besichtigen und tolle Aussichten „von oben“ auf Düsseldorf und das Umland (an guten Tagen bis nach Köln) genießen. Das Restaurant ist seit kurzer Zeit ein japanisches Fusion-Restaurant mit höherpreisiger Karte. Die Besucheretage darunter lohnt sich aber für Touristen ohne Ausnahme und Wagemutige können sich von innen gegen die Fenster lehnen, die durch ihre schräge Fassung dann dafür sorgen, dass man quasi fliegt.
  • Landtag Nordrhein-Westfalen.     . Der nordrheinwestfälische Landtag hat hier seit Ende der 80er seinen Sitz. Wenn man das Gebäude von oben sieht, erkennt man, dass die kreisrunden Strukturen „ineinandergreifen“ wie Zahnräder. Für Besucher stehen während der Sitzungstage über 300 Besucherplätze zur Verfügung. Doch auch an Wochenenden hat der Landtag mit einem interaktiven (und sehr interessant gemachten) Besucher- und Informationszentrum geöffnet. Leider können Besucher nicht auf das Parkhaus zugreifen, daher lohnt es sich entweder in einem der umliegenden Parkhäuser oder auf den Parkplätzen zu parken, oder man kommt anderweitig angereist.
  • 51 Neuer Zollhof (Gehry-Bauten).     . Drei nebeneinanderstehende Bürogebäude vom kanadischen Stararchitekt Frank Gehry. Während man sich in Düsseldorf nach der Erbauung noch über die Fassaden als „Blechdosen“ lustig gemacht hat, sind diese Wahrzeichen heute aus keinem Touristen-Fotoalbum mehr wegzudenken. Keine einzige gerade Wand besitzen die drei Gebäude, und die Fenster sind Spezialanfertigungen. Der Gedanke ist, dass sich das weiße und das verklinkerte Gebäude im silbernen spiegeln. Besichtigungen sind leider nicht möglich, jedoch befinden sich unten zwei Bar-Restaurants, die frei zugänglich sind, solange man sich einen Aufenthalt dort leisten kann/will.
  • 52 Stadttor.     . Das symbolisch „Stadttor“ genannte Gebäude bekommt seinen Namen durch die unter dem Fundament verlaufende Bundesstaße 1. Für mehrere Jahre hatte die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens hier ihren Sitz. Seit 2017 ist sie aber wieder im Landeshaus untergebracht. Auf der Lobby-Etage befinden sich mehrere frei zugängliche Restaurants und Geschäfte.
  • 2 Rudas Studios, Zollhof 11, 40221. Galt der Medienhafen mal als die Party-Destination für all diejenigen, die gerne gehobener feiern wollten, als dies in der Altstadt üblich war, so lag das primär an den vielen Möglichkeiten. Diese gibt es mittlerweile kaum noch und nur die Rudas Studios verbleiben und versprühen so den Glanz alter Zeiten. Das Publikum ist meistens nicht mehr ganz so jung wie in der Altstadt, bereit mehr Geld auszugeben, und die Musik spiegelt das in ihrer Auswahl wider. Preis: €€€.

Es wäre den einzelnen Restaurants und weiteren Etablissements gegenüber unfair, hier eine Auswahl zu treffen und diese hier einzeln zu portraitieren. Vielmehr sei darauf verwiesen, dass es im Hafen ein ziemlich breites gastronomisches Angebot von Convenience- und Burger-Läden über günstige Italiener und Asiaten zu gehobenen Konzepten und Szene-Restaurants bis hin zu Sterne-Küche gibt. Die Straßenzüge 53 Hammerstraße, 54 Zollhof, 55 Kaistraße und 56 Speditionsstraße sind dabei gute Anlaufpunkte zum Schlendern, wenn einen der Hunger überkommt. Aber auch architektonisch bieten diese Straßen einiges. Schauen Sie am Besten selbst.

  • 13 Paradiesstrand. Nicht besonders viele Düsseldorfer kennen diesen Strand am Rhein, der tatsächlich mit Sand „belegt“ und obendrein kostenlos ist. Das liegt dran, dass er an der äußeren Spitze des Hafens liegt – ein gerade für Fußgänger eher schwierig zu erreichendes Gebiet. Wenn Sie mit dem Auto kommen wollen, fahren Sie zur Bremer Straße und zu Fuß nimmt man vom Parlamentsufer kommend die Brücke am Medienhafen, die nur für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich ist. Der Strand lohnt sich auf jeden Fall und im Sommer wird es manchmal wirklich schwierig, einen freien Platz zu ergattern.

Nördliche StadtteileBearbeiten

  • Lantz'scher Park, Lohauser Dorfstraße 5.
  • Schloss Kalkum

KaiserswerthBearbeiten

 
Kaiserpfalz

Der im Norden, direkt am Rhein liegende Stadtteil Kaiserswerth gehörte im späten Mittelalter durch die 1045 gegründete Kaiserpfalz zu den bedeutendsten Orten der Region. Heute ist Kaiserswerth wegen des historischen Stadtkerns beliebtes Ausflugsziel. Die Kaiserpfalz kann man als Ruine besichtigen. (U-Bahn-Station Klemensplatz)

Östliche StadtteileBearbeiten

  • Galopprennbahn
  • Gerricusplatz
  • Schloss Eller
  • Unterbacher See

Südliche StadtteileBearbeiten

Schloss Garath

BenrathBearbeiten

 
Schloss Benrath

Schloss und Park Benrath mit den Museen für Europäische Gartenkunst, Corps de Logis und Museum für Naturkunde, denkmalgeschützte Ensemble von Lustschloss, Jagdpark, Weihern und Kanalsystem, erbaut im 18. Jahrh. Adresse: Benrather Schloßallee 100-106, 40597 Düsseldorf Telefon: 0211/8921903, Öffnungszeiten: Wintersaison (1. November 2015 bis 31. März 2016): Dienstag bis Sonntag 11.00 Uhr – 17.00 Uhr Sommersaison (1. April 2016 bis 31. Oktober 2016): Dienstag bis Freitag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr Samstag & Sonntag: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr Montags geschlossen! · S6, RE1, RE5: „S-Bahnhof Benrath“, Straßenbahn U71 u. U83 „Schloss Benrath“.

Linksrheinische (westliche) StadtteileBearbeiten

Das linksrheinische Düsseldorf umfasst die Stadtteile Oberkassel, Niederkassel (gehobene Wohnviertel), Heerdt und Lörick.

MuseenBearbeiten

  • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
    • 65 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Grabbeplatz 5. Tel.: +49 211 83810. Geöffnet: Di-Do: 10:00 – 18:00; Fr: 10:00 – 20:00; Sa, So: 11:00 – 18:00.
    • 66 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21
    • 67 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Galerie Schmela
  • Schloss und Park Benrath
    • 69 Museum für Europäische Gartenkunst
    • Museum Corps des Logis
    • Museum für Naturkunde, Benrather Schloßallee 100-106. Tel.: +49 211 8993832. Geöffnet: Di-So 10:00 – 18:00 (Sommer) Di-So 11:00 – 17:00 (Winter).
  • Sammlung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    • 70 Anatomische Sammlung
    • Graphiksammlung „Mensch und Tod“
    • Münzsammlung
  • 72 Schifffahrt-Museum im Schlossturm, Burgplatz 30. Tel.: +49 211 8994195.   .
  • 73 Gerhart-Hauptmann-Haus, 40210 Düsseldorf, Bismarckstraße 90.   .
  • Museum Kaiserswerth
  • 74 Haus des Karnevals     
  • 75 Museum und Archiv der Deutschen Gesellschaft für Urologie, Uerdinger Str. 64. Tel.: +49 211 516096-0.   . "Gegenwärtig beläuft sich der Sammlungsbestand auf etwa 4500 Bücher, 3500 Zeitschriftenbände, ca. 600 Dissertationen, auf umfangreiche Archivalien, auch der Regionalgesellschaften, eine teils digitalisierte Portraitsammlung sowie einem exquisiten Bestand an Original-Lithographien. Hinzu kommen ca. 1500 Instrumente aus allen Bereichen der Urologie. Das Museum dokumentiert eindrucksvoll die reiche Geschichte und tagesaktuelle Präsenz des Querschnittsfaches Urologie." Quelle: Webseite des Museums Geöffnet: Besuch nach Voranmeldung.
  • Deutsches Kunststoff-Museum
  • Glasmuseum
  • Rahmenmuseum
  • Senfmuseum im Senfladen, Bergerstraße 29. Tel.: +49 211 41590. Geöffnet: Mo-Sa 10:00 – 19:00.
  • Uhrenmuseum
  • 76 NRW-Forum Kultur und Wirtschaft
  • 77 Kunsthalle, Grabbeplatz 4. Tel.: +49 211 8996240. Wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen. Jeden 2. Sonntag im Monat Familientag bei freiem Eintritt. Jeden letzten Donnerstag im Monat laden die Stadtwerke Düsseldorf von 18 – 20 Uhr bei freiem Eintritt in die Kunsthalle und den Kunstverein ein. Geöffnet: Dienstag – Sonntag, Feiertage: 11 – 18 Uhr.
  • 78 Kunst im Tunnel (KIT), Mannesmannufer 1b. Tel.: +49 211 8996243. Geöffnet: Di – So 11 – 18 Uhr, Feiertage 11 – 18 Uhr.
  • 79 Kunstraum Düsseldorf. Tel.: +49 (0)211-330237, +49 (0)211-8996148. Der Kunstraum Düsseldorf ist ein öffentlicher Raum in der Himmelgeister Straße 107 E in Düsseldorf, er dient als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Geöffnet: Do. + Fr. 15-20 Uhr, Sa. + So. 14-18 Uhr.
  • KAI 10 – Raum für Kunst
  • 80 EKO-Haus, Brüggener Weg 6. Das EKO-Haus ist kulturelles Zentrum und Ausstellung der japanischen Gemeinde in Düsseldorf und ein japanischer Tempel. Es liegt im linksrheinischen Stadtteil Niederkassel.
  • Kunstmuseum Düsseldorf; Di-So: 12:00 – 20:00; Ehrenhof 5; Tel. +49 211 8992460

Ein interessante Möglichkeit, mehrere Museen preisgünstig am Stück kennenzulernen, ist die Düsseldorfer Nacht der Museen, die einmal im Jahr stattfindet (2015: Samstag, 18. April) und bei der zu einem Ticketpreis von 14 € 35 Museen und Galerien besichtigt werden können.

außerhalb:

  • Neanderthalmuseum, Talstr. 300, 40822 Mettmann. Tel.: (0)2104 9797-0. Fundstätte des ersten Neadertalerschädels. Geschichte der menschlichen Evolution. Wildgehege mit tierischen Zeitgenossen des Steinzeitmenschen. In Mettmann (10 km nördlich von Düsseldorf), Regio Bahn S 28 „Neanderthal“

AktivitätenBearbeiten

 
Düsseldorfer Kirmes

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Düsseldorf ist eine Hochburg des Karnevals. Die "fünfte Jahreszeit", wie der Karneval im Rheinland gerne bezeichnet wird, beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr mit der feierlichen Erweckung des "Hoppeditz", der sodann in einer parodistischen Rede die lokalen, aber auch überregionalen Ereignisse der seit dem letzten Karneval vergangenen Monate Revue passieren lässt. Die "tollen Tage" schließlich beginnen an Altweiberfastnacht, wenn die Frauen („Möhnen“) um 11.11 Uhr das Rathaus stürmen und symbolisch für einen Tag die Macht in der Stadt übernehmen. Bis tief in die Nacht wird auf den Straßen und in den zahlreichen Kneipen der Altstadt gefeiert. Eine beliebte Tradition ist das sonntägliche "Kö-Treiben", zu dem alljährlich hunderttausende Menschen bunt kostümiert am Karnevalssonntag auf die Königsallee pilgern. Der Rosenmontagszug schließlich versetzt die ganze Innenstadt in einen Ausnahmezustand, Jahr für Jahr säumen rund eine Million Zuschauer den Zugweg.
  • Von April bis Juli und von September bis November findet an jedem ersten Sonntag im Monat auf den Rheinterrassen, Tonhallenufer ein Fischmarkt mit internationalen Fisch- und Meeresspezialitäten statt.
  • Im Juli findet mit der Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen die größte Kirmes am Rhein statt. (U-Bahn-Station Luegplatz, Bushaltestelle Jugendherberge)

SportBearbeiten

 
Blick in die Arena, Austragungsort der Heimspiele von Fortuna Düsseldorf
 
Der ISS-Dome, die Spielstätte der DEG
 
Blick in die Münstertherme

Sportliches Aushängeschild der Stadt ist der Fußballverein Fortuna Düsseldorf, der nach 15jähriger Abstinenz und einem zwischenzeitlichen Absturz in die Viertklassigkeit zur Saison 2012/13 wieder für ein Jahr in der höchsten deutschen Klasse, der Bundesliga, spielte. Nach einer erfolgreichen Hinrunde, stand am Ende der Saison allerdings der erneute Abstieg in die zweite Bundesliga an. Die Heimspiele der Fortuna finden in der Esprit Arena statt, die im Norden der Stadt in direkter Nachbarschaft zum Messegelände liegt und zwischen 2002 und 2004 an Stelle des alten Düsseldorfer Rheinstadions neu errichtet wurde. Mit einer Kapazität von 54.000 Zuschauern zählt sie zu den größten Fußballstadien in Deutschland, außerdem finden hier auch große Konzerte international bekannter Künstler statt (in der Vergangenheit u. a. die Rolling Stones, Depeche Mode, Die Toten Hosen).

Ebenfalls überregional bekannt ist der Eishockeyclub Düsseldorfer EG, der acht Mal die deutsche Meisterschaft gewann und vor allem in den 1990er-Jahren das Maß aller Dinge im deutschen Eishockey war. Seinerzeit trug die DEG ihre Heimspiele noch im Eisstadion an der Brehmstraße im Stadtteil Düsseldorf aus, aktuell ist die Heimspielstätte der im Stadtteil Rath gelegene ISS Dome.

Weitere, auch überregional bekannte Düsseldorfer Sportvereine sind u. a. der deutsche Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf sowie der Tennisverein Rochusclub, der alljährlich im Mai den "World Team Cup", die Mannschaftsweltmeisterschaft der ATP, austrägt.

Eine große Nummer im Basketball sind die GIANTS Düsseldorf. Ihre Heim-Spielstätte ist das Burg-Wächter Castello, eine moderne Multifunktionshalle. Der HSG ART/HSV Düsseldorf e.V. spielt in der ersten Handball-Bundesliga. Genauso wie die GIANTS haben Sie ihr sportliches Zuhause im Burg-Wächter Castello. Bis zu 3400 Zuschauer finden dort bei Handballpartien Platz.

Weitere Sportarten und Sportvereine:

  • Baseball: Düsseldorf Senators
  • Football: Düsseldorf Panther
  • Lacrosse: Düsseldorf Antlers
  • Speedskating: Speedskater Düsseldorf
  • Reitsport: Galopprennbahn Grafenberg

Eintrittskarten für die Heimspiele der Düsseldorfer Vereine können u. a. bei den Tourist-Informationen am Hauptbahnhof und in der Nähe des Rathauses erworben werden.

Golfplätze rund um Düsseldorf:

  • Golfplatz „Auf der Lausward“ GSV Golf-Sport-Verein Düsseldorf e.V.
  • Golfclub Düsseldorf-Grafenberg
  • Golf Range Hilden
  • Golfanlage Hummelbachaue in Neuss
  • Golf-Park Meerbusch

Mehr Infos gibt es auf www.golf-rund-um-duesseldorf.de

Düsseldorf verfügt über mehrere Hallen- und Freibäder, eine Auflistung dieser findet sich auf www.baeder-duesseldorf.de. Empfehlenswert ist auch das Neanderbad (www.neanderbad.de) im östlich gelegenen Nachbarort Erkrath.

MesseBearbeiten

Die Messe Düsseldorf bietet im Jahreslauf eine Vielzahl von Messen, angefangen bei der internationalen Wassersportmesse Boot bis zur internationalen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein. Erreichbar ist das Messegelände über den U-Bahnhof ESPRIT arena/Messe Nord oder mit den Stadtbahnlinien U78 und U79 von der Düsseldorfer und Duisburger Innenstadt. Mit dem Auto erreicht man das Gelände über die Bundesautobahn 44.

StadtführungenBearbeiten

  • Stadtspaziergänge mit den Düsseldorf Greetern: Unter dem Motto “Komm als Gast, geh als Freund“ bieten die Düsseldorf Greeter kostenlose Stadtrundgänge an. Dabei lernen die Gäste die Stadt abseits der üblichen Pfade aus Sicht von Einheimischen kennen. Die Greeter freuen sich, den Gästen ihre Stadt mit allen Ecken und Kanten authentisch zu zeigen. Auch persönliche Geschichten und Erlebnisse oder Ausgeh- und Freizeit-Tipps kommen zur Sprache. In der konkreten Absprache zwischen Gast und Greeter werden Themenwünsche berücksichtigt, die somit diese Spaziergänge zu einer persönlichen und individuellen Begegnung mit der Stadt werden lassen. Um die Individualität zu wahren, werden die Greets nur in Kleingruppen bis max. 6 Personen durchgeführt. Mehr Infos unter duesseldorf-greeter.de.

EinkaufenBearbeiten

Neben der schon erwähnten Königsallee (mit Kö-Galerie und Sevens) für hochpreisige Artikel ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße die Schadowstraße (inklusive Schadow-Arkaden, Kaufhof an der Kö, Karstadt, P & C usw.) zwischen Jan-Wellem-Platz und Wehrhahn. An ihrem Ende - auf der Oststraße - finden sich auch diverse Geschäfte (Kaufhof, Conrad Elektronik usw.). Neuerdings locken auch etliche Geschäfte am Kö-Bogen (nördliches Ende der Königsallee) die Shopping-Jünger.

Erwähnenswert ist der Carlsplatz in der Düsseldorfer Altstadt mit festen Marktständen; montags bis samstags geöffnet, hier gibt es u.a. Delikatessen aller Art sowie diverse Imbisse.

Weitere schöne Einkaufstraßen sind:

  • Friedrichstraße
  • Lorettostraße in Unterbilk
  • Bilker Allee in Unterbilk
  • Nordstraße in Derendorf
  • Luegallee in Oberkassel

Unmittelbar am S-Bahnhof Bilk (S8, S11, S28, diverse Busse und Straßenbahnen) befinden sich die Düsseldorf-Arcaden (Einkaufszentrum mit diversen Geschäften, siehe https://www.duesseldorf-arcaden.de/) sowie gegenüber ein großer Supermarkt.

  • 12 Düsseldorfer Senfladen, Berger Str. 29, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 8368049. Es gibt eine große Auswahl an enf-Spezialitäten, Saucen und Löwensenf-Fanartikel. Geöffnet: Mo bis Do 10:00 -14:00 und 15:00 - 19:00, Fr + Sa 10:00 - 19:00 Uhr.
  • 13 Gewürzhaus Altstadt, Kapuzinergasse 16, 40213 Düsseldorf. Hier gibt es Gewürze von Anis bis Zimt, außerdem den bekannten Düsseldorfer ABB Mostert und weitere Senfsorten. Geöffnet: Di bis Fr 9.30 - 14.00 und 15.00-18.00, Sa 9.30 - 15.00 Uhr.

KücheBearbeiten

 
Düsseldorfer Senfrostbraten

Düsseldorfer Senfrostbraten.     . ist ein Rumpsteak mit einer speziellen Senfkruste. Fein gewürfelte Zwiebeln und meist der in Düsseldorf produzierte Löwensenf werden als Paste auf das Fleisch aufgestrichen und danach kurz gratiniert.

GünstigBearbeiten

  • 1 ÄpelSchlaat, Friedrichstraße 120, 40217 Düsseldorf. Tel.: +49 (0)211 17122399. Hochwertige preiswerte regionale Kartoffelgerichte, auch vegetarisch und vegan.

MittelBearbeiten

  • Zum Schiffchen, Hafenstraße 5. Tel.: +49 211 132421. Rustikales Brauereirestaurant mit hochwertiger gutbürgerlicher Küche, das auch bei Geschäftsleuten beliebt ist. Wie in Düsseldorfer Altbier-Gasthäusern üblich, wird Altbier hier ohne Nachfrage nachgebracht, sobald das Glas (fast) geleert ist, bis der Gast zufrieden abwinkt (z. B. indem er einen Bierdeckel auf das Glas legt). Geöffnet: Täglich 11.30–24.00 Uhr (warme Küche durchgängig bis 22.30 Uhr; Mittagskarte bis 16 Uhr). Preis: Hauptgerichte 10,20–24,50 €, Mittagsangebote 7,90–14,90 €.
  • Bug Zwei Schiffbuge hängen in dem hohen Raum des Restaurants und stehen für den Namen Pate. Das im Medienhafen gelegene Restaurant besticht durch den freien Blick auf die Küche und eine dunkle und angenehme Atmosphäre.
  • Taverne Savas, Heresbachstraße 21 (Fußläufig von der S-Bahnhaltestelle Bilk in etwa 10 min zu erreichen). Tel.: +49 (0)211 301 56 84, E-Mail: . Riesiges Bifteki das der Gratis-Ouzo am Ende kaum noch besänftigen kann. Nachtrestaurant. Geöffnet: Mo-So 18:00 - 03:00 Uhr.

GehobenBearbeiten

  • Brasserie 1806, Königsallee, im Breidenbacher Hof. Tel.: +49 211 160900. Im neuen Breidenbacher Hof präsentieren Küchenchef Michael Reinhardt und Restaurantleiter Dominik Karge mit deren Mannschaft ein elegantes, aber entspanntes Ambiente. Die hohe Qualität der Speisen, Weine und Service bieten alles für ein genussvolles Erlebnis. Preis: Mittagsgericht 19,50 €; Hauptgerichte auf der Abendkarte 19,50–45 €.
  • Roberts Bistro, Wupperstraße 2 (im Medienhafen). Tel.: +49 211 304821. Keine Tischreservierung, keine Kartenzahlung. Dies und sicher die sehr gute Küche machen den Reiz von Roberts Bistro aus. Grundsätzlich ist der Laden voll. Geöffnet: Di – Do 11.30 – 22.30 Uhr, Fr 11.30 – 22.30 Uhr, Sa 10.00 – 22.30 Uhr, So + Montag: Ruhetag. Preis: Hauptgerichte 14–26,50 €.
  • Im Schiffchen, Kaiserswerther Markt 9 (1. Stock). Tel.: +49 211 401050. Das in Kaiserswerth gelegene Schiffchen ist eins von drei Restaurants in Düsseldorf, das sich mit drei Michelin-Sternen schmücken darf. Die Küche ist französisch und Menüs beginnen ungefähr bei 100 Euro pro Person.

BrauhäuserBearbeiten

Der Besuch von mindestens einem Brauhaus und ein frisch gezapftes Altbier (“dat leckere Dröppke”) sollten für jeden Besucher zum Pflichtprogramm gehören. Neben dem Altbier findet man auf den Speisekarten deftige rheinländische Spezialitäten zu bezahlbaren Preisen.

  • 3 Uerige Obergärige Hausbrauerei, Berger Str. 1, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 866990.     . Es gibt Uerige-Altbier und "Hosen Hell", das Bier der Band "Die Toten Hosen", das allerdings im bayerischen Hallertau gebraut wird. Täglich wird ein saisonales warmes Tagesgericht angeboten. Geöffnet: Täglich 10.00 – 24.00 Uhr. Preis: Alt 0,25 L 2,20 €, eingfache Gerichte zwischen 3 € und 7 €.
  • 4 Brauerei im Füchschen, Ratinger Str. 28, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 1374716.   . Hausbrauerei in einem historischen Gebäude, jetzt in der 4. Generation. Gebraut wird Alt, Pils und Weizen, auch alkoholfrei. Es wird gutbürgerliche, rheinische Küche mit Zutaten aus der Region gekocht. Reservierungen ab 8 Personen. Geöffnet: Mo - Do 9:00 – 1:00, Fr & Sa 9:00 – 2:00, So 9:00- 00:00 Uhr. Preis: Hauptgerichte 9 € - 16 €.
  • 5 Im Goldenen Kessel, Bolkerstraße 44, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 326007. Der traditionsreiche Brauereiausschank der Brauerei Schumacher Geöffnet: So – Do 10:00 – 0:00.

NachtlebenBearbeiten

  • Killepitsch.     . ist ein bitter-süßer Kräuterlikör aus Düsseldorf, der inzwischen weltweit Freunde gefunden hat. Eine Mischung aus 98 verschiedenen Kräutern, Beeren und Früchten aus aller Welt werden ein Jahr in alten Tongefäßen gelagert und dann mit Alkohol, Wasser, Zucker und Karamell zum fertigem Likör mit 42 % Alkohol verarbeitet.
  • 6 Et Kabüffke Killepitschstube, Flinger Str. 1, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 133 69. Kleine, urige Killepitsch-Probierstube im Haus Goldener Helm. Außer dem Likör kann man auch noch Wein trinken. Geöffnet: täglich 11:00 - 23:00 Uhr.

Kneipen/LokaleBearbeiten

  • "Längste Theke der Welt": die Altstadt, inbesondere Bolkerstraße und Andreasstraße/Kurze Straße sowie Ratinger Straße (Einhorn, Zur Uel, Ohme Jupp, Stone, Liebevoll, Zum Gatz, Kreuzherreneck).
Ein Muss bei einem Düsseldorf-Trip ist der Besuch eines der traditionellen Düsseldorfer Brauhäuser, von denen fast alle in der Altstadt zu finden sind. Hier werden Altbier und deftige kleine und große Speisen angeboten: Uerige, Füchschen, Schumacher, Schlüssel, Kuerzer Alt (auf der namensgebenden Kurze Straße, zieht eher junges Publikum an).
  • Diverse Clubs und Diskos im Medienhafen
  • Bei schönem Wetter an der Rheinpromenade zwischen Burgplatz und Kniebrücke
  • Kleinere Ausgehviertel in den Stadtteilen: insbesondere in D-Flingern rund um Ackerstraße und Hermannplatz, in D-Pempelfort um Moltke- und Tußmannstraße, in D-Unterbilk um Bilker Allee, Lorettostraße und Friedensplätzchen sowie in D-Bilk rund um Brunnen- und Aachener Straße, Luegallee in D-Oberkassel
  • Rockkneipe Die Blende, Friedrichstraße 122, gemischtes Publikum, Rock und Heavy Metal, vor Feier- und Samstagen bis 03:00 geöffnet, sonst bis 02:00.
  • Jazz-Café Tagtraum für Nachtschwärmer auch in der Woche (außer sonntags), Kronprinzenstraße 69.

KulturBearbeiten

  • Deutsche Oper am Rhein (Heinrich-Heine-Allee)
  • Düsseldorfer Schauspielhaus (Gustaf-Gründgens-Platz)
  • Kommödchen (Kay-und-Lore-Lorentz-Platz)
  • Apollo Varieté (Apolloplatz, unter der Rheinkniebrücke)
  • Capitol (Erkrather Straße)
  • Z.A.K.K. (Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, Fichtenstraße, Nähe Kiefernstraße)
  • u.v.m.

UnterkunftBearbeiten

Düsseldorf verfügt über mehr als 200 Hotels, die insgesamt mehr als 24.000 Betten in allen Preiskategorien anbieten. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten bei privaten Vermietern. Zu Messezeiten, insbesondere bei Großmessen wie der Drupa oder Medica kann es trotz des großen Angebotes dennoch zu Kapazitätsengpässen kommen. Die Zimmerpreise erreichen dann teilweise astronomische Beträge. Wer zu diesen Zeiten nach Düsseldorf reisen muss, sollte unter finanziellen Gesichtspunkten auf Unterkünfte in den Nachbarstädten ausweichen. Touristen sollten auf zentrumsnahe Unterkünfte achten, da dort die meisten Sehenswürdigkeiten liegen.

GünstigBearbeiten

  • Jugendherberge in Düsseldorf. Die moderne und auch bei Familien beliebte Jugendherberge liegt im Stadtteil Oberkassel. Über die Rheinkniebrücke sind der Medienhafen und die Carlstadt in rund einem Kilometer rasch zu erreichen.
  • AO-Hostel/AO-Hotel, Hotel/ Hostel in guter Innenstadtlage unweit der Straßenbahnhaltestelle Luisenstraße
  • Backpackers Düsseldorf (http://www.backpackers-duesseldorf.de/), Hostel in guter Innenstadtlage auf dem Fürstenwall 180

MittelklasseBearbeiten

  • Gästehaus Hegger, Meerbuscher Str. 172,. Tel.: +49 2159 912590, Mobil: +49 172 7516459, Fax: +49 2159 912592, E-Mail: .   . Gemütliche eingerichtete Ferienwohnung in Meerbusch wenige Minuten vom Stadtzentrum und Messegelände entfernt mit guter Anbindung zum ÖPNV. Check-in: 14:00. Check-out: 11:00. facebook-URL verwendet twitter-URL verwendet youtube-URL verwendet

GehobenBearbeiten

**** carathotel Düsseldorf, Benrather Str. 7a, 40213 Düsseldorf. Tel.: +49 211 13050, Fax: +49 211 322214, E-Mail: . Preis: EZ ab 77 €, DZ ab 105 €, pro Zimmer und Nacht inklusive Frühstück.

LuxusBearbeiten

 
Steigenberger Parkhotel, nicht gerade die günstigste Adresse

Breidenbacher Hof, a Capella Hotel, 5 Sterne, Königsallee 11.

Business HotelsBearbeiten

LernenBearbeiten

Studieren kann man in Düsseldorf u.a. an der Heinrich-Heine-Universität, sowie an der Fachhochschule Düsseldorf, welche im Düsseldorfer Norden gelegen ist.

ArbeitenBearbeiten

Für Gelegenheitsarbeiten hat Düsseldorf in der Innenstadt zahlreiche Restaurants, die oftmals Aushilfskräfte suchen. Doch auch viele Supermärkte wie "REWE" bieten oft auf 400-Euro-Basis Jobs an.

Düsseldorf besitzt auch zahlreiche Werke wie Daimler oder Henkel, wo Jugendliche eine sehr gute Ausbildung bekommen können.

Düsseldorf ermöglicht es auch Geschäftsleuten, die nur temporär in der Stadt sind, Büroräume anzumieten und so einen ruhigen Ort zum konzentrierten Arbeiten zu finden. Ein Beispiel für einen Anbieter solcher Tagesbüros ist COLLECTION Business Center.

SicherheitBearbeiten

Die Atmosphäre (v. a. in der Innenstadt) ist in der Regel friedlich und betriebsam. Jedoch hat vor allem der Bereich um den Hauptbahnhof eine Drogenszene, die die Polizei seit Jahren zu bekämpfen versucht. Mittlerweile ist es aber im Bahnhof selber auch nachts wesentlich angenehmer geworden durch den verstärkten Einsatz von Sicherheitskräften. Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes an den Bus- und Bahnhaltestellen kommt es häufig vor, dass man von Personen „angeschnorrt“ wird, was aber bei höflicher Verneinung (oder selbstverständlich auch einer kleinen Spende) keinerlei Gefahr darstellt.

Manche Stadtgebiete haben einen schlechten Ruf (beispielsweise Garath und Hellerhof im Süden sowie Oberbilk), doch mit ein wenig Verstand kommt man in jedem Viertel sehr gut klar. Die Partymeile in der Altstadt rund um die Bolkerstraße kann zu später Nachtzeit (ca. 23 Uhr bis in die Morgenstunden) recht ruppig werden, wenn betrunkene Jugendliche dort umherziehen.

In Düsseldorf als Landeshauptstadt finden ab und zu politische Demonstrationen statt, als Tourist sollte man diese Orte meiden.

GesundheitBearbeiten

  • Notfallpraxis Kronenstraße 15, Tel.: +49 (211) 986 75 - 55, direkt neben dem Evangelischen Krankenhaus (EVK)
  • Kostenfreie, bundesweite Arztrufzentrale: Tel.: 116 117

Praktische HinweiseBearbeiten

  • Tourist-Information am Hauptbahnhof, Immermannstraße 65b, Tel.: 0211 - 17 202 0 info@duesseldorf-tourismus.de
  • Tourist-Information Stadtmitte, Berliner Allee 33, (Finanzkaufhaus Ecke Steinstraße)
  • Tourist-Information Burgplatz, Burgplatz 2, Altstadt

Überall findet man Internet-Cafés, wo man auch weltweit günstig telefonieren kann. Die Vorwahl lautet 0211.

Gottesdienste

Hl. Messen in katholischen Innenstadt-Kirchen:

  • Franziskanerkirche, Immermannstraße/ Oststraße (nahe dem Hauptbahnbahnhof). So: 10:00, 12:00; Mo-Fr: 15:30
  • St. Maximilian, auch "St. Max" genannt, Schulstraße/ Maxplatz (Altstadt). So: 10:00, 11:30, 18:00; Mo-Sa: 18:00
  • St. Andreas, Hunsrückenstraße (nahe der Kunsthalle, Altstadt). So: 8:30, 11:00, 18:00; Mo-Sa: 12:00, 18:00 (außer Fr)
  • St. Lambertus Basilika minor, Stiftsplatz (Altstadt). So: 10:30, 17:00; Mo-Sa: 17:00

Verzeichnis von Kirchen aller christlichen Konfessionen in Düsseldorf: [1]

AusflügeBearbeiten

  • nach Köln
  • zum Unterbacher See im Düsseldorfer Osten; dort gibt es zwei Strandbäder (eines mit FKK-Bereich), Campingplatz, Segeln, Tretbootfahren, Grillplätze, Klettergarten, Gastronomie, Rad- und Spazierwege
  • Neanderthal Museum
  • Rheinisches Braunkohlerevier: Tagebau Garzweiler bei Grevenbroich, Kaster bei Bedburg und der Tagebau Hambach (mit 400 m Tiefe gilt er als größtes Loch der Welt).
  • Zollfeste Zons
  • Duisburg – Hafen und Zoo

NachbargemeindenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Michael Brockerhoff, Michael Moll, Die Düssel - Erlebniswanderungen von der Quelle bis zur Mündung, 2013, Droste Verlag, ISBN 978-3-7700-1434-7

WeblinksBearbeiten

https://www.duesseldorf.de/ – Offizielle Webseite von Düsseldorf

 Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.