Berlin/Wilmersdorf

ehemaliger Bezirk in Berlin
Kurzdaten

Wilmersdorf ist ein Stadtteil im westlichen Zentrum von Berlin. Oft wird mit Wilmersdorf aber auch der gesamte alte Bezirk gleichen Namens bezeichnet (seit 2001 mit Charlottenburg fusioniert), zu dem auch die Ortsteile Halensee, Schmargendorf sowie der Villenortsteil Grunewald mit dem Forst Grunewald, einer Grünen Lunge in Berlin, gehören. Diese sind alle von diesem Reiseführer umfasst.

Karte von Wilmersdorf

HintergrundBearbeiten

Wilmersdorf ist heute eher unscheinbar, nichts aufregendes, aber gemütlich. Auch auf der westlichen Hälfte des Kurfürstendamms ist es schön, aber deutlich ruhiger. Der Stadtteil ist eine gute Wohnlage des Mittelstandes. Erst 1906 erhielt der gewachsene Ort Stadtrecht und wurde mit 140.000 Einwohnern 1920 ebenfalls zu Berlin eingemeindet.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Vom Flughafen Berlin Brandenburg        (IATA: BER) nutzt man die S45 bis „Bundesplatz“.

Mit der BahnBearbeiten

S-Bahn − Die Ringbahn (S41, S42) durchquert Wilmersdorf und hält an den S-Bahnhöfen 1 Bundesplatz, 2 Heidelberger Platz, 3 Hohenzollerndamm, und 4 Halensee. Auf der gleichen Strecke fährt hier die S46 von Königs Wusterhausen; am Bundesplatz hält außerdem die S45 vom Flughafen Berlin Brandenburg.

U-Bahn: U3, U7, U9

Auf der StraßeBearbeiten

Die Stadtautobahn A 100 und die Avus A 115 erreichen den Bezirk.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Kirchen, Moscheen, Synagogen, TempelBearbeiten

  • 1 Auenkirche, Wilhelmsaue 118. Tel.: +49 (0)30-4050 45 340, E-Mail: .     . - Das Gotteshaus der evangelischen Auen-Kirchengemeinde im Stil der Neugotik wurde 1895 bis 1897 nach Entwürfen von Max Spitta errichtet. Geöffnet: Küsterei: Di, Do, Fr 09:00-12:00; Mo, Mi 15:00-18:00.
  • 2 Hohenzollerngemeinde, Nassauische Straße 66 - 67. Tel.: +49 (0)30-8731 043, Fax: +49 30-8737392, E-Mail: .
  • 3 St.-Ludwigs-Kirche, Ludwigkirchplatz 10. Tel.: +49 (0)30-8859 590, Fax: +49 30-88595914. - Das 1897 eingeweihtes katholische Gotteshaus im Stil der Backsteingotik mit 70m hohem Turm Geöffnet: Mo: 10:00-12:00, 15:00-18:00, Di: 15:00-18:00, Mi: 10:00-12:00, Fr: 10:00-12:00, 15:00-18:00.
  • 4 Christi-Auferstehungs-Kathedrale, Berliner Str. 76.     . - 1938 eingeweihte Russisch-Orthodoxe Kirche
  • 5 Wilmersdorfer Moschee.     . Auch Ahmadiyya-Moschee genannt, ist sie die älteste Moschee Deutschlands

Burgen, Schlösser und PalästeBearbeiten

  • Das Jagdschloss Grunewald befindet sich trotz seines Namens nicht im gleichnamigen Ortsteil, sondern im südlich angrenzenden Dahlem. Siehe dort.
    U-Bahnhöfe
     
    U-Bahnhof Heidelberger Platz Südeingang

BauwerkeBearbeiten

 
Stadtautobahnüberbauung Schlangenbader Strasse
  • 6 Rathaus Schmargendorf     
  • 7 Schoeler-Schlösschen.     . ist das älteste noch erhaltene Gebäude im Berliner Ortsteil Wilmersdorf, dessen Anfänge bis 1752/1753 zurückreichen. Es befindet sich in der Wilhelmsaue 126
  • Interessante Verkehrsarchitektur bieten auch die 1913 fertiggestellten U-Bahnhöfe der U3 Hohenzollerndamm, Fehrbelliner Platz, der gewölbeartige Heidelberger Platz, Rüdesheimer Platz und der bereits in Dahlem liegende Breitenbachplatz.
  • Kraftwerk Berlin-Wilmersdorf
  • 8 Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße     
  • Häuser des Rheingauviertels um den Rüdesheimer Platz
  • 9 Grunewaldturm.     . - Der 55 m hohe Grunewaldturm an der Havel aus dem Jahre 1899 ist aus rotem Backstein im Stil der märkischen Backsteingotik gebaut. Nach 4-jähriger Schließung ist er wieder seit Juni 2011 geöffnet. Von der 36 m hohen Aussichtsplattform hat man einen reizvollen Blick über die Havel. · Bus 218
  • St.-Michaels-Heim (ehemals Palais Mendelssohn)
  • Schlosshotel im Grunewald (ehemals Palais Pannwitz)
  • Villa Harteneck und Villa Konschewski
  • Wissenschaftskolleg zu Berlin (ehemals Villa Linde)

DenkmälerBearbeiten

  • Skulpturengruppe „Die Sieben Schwaben“ auf dem Hohenzollendamm am Fehrbelliner Platz

Straßen und PlätzeBearbeiten

  • 10 Fehrbelliner Platz      − der 1930 in Hufeisenform angelegte Platz wurde halbkreisförmig mit Verwaltungsgebäuden bebaut. Zuletzt wurde 1941 bis 1943 das heutige Rathaus Wilmersdorf im neuklassizistischen Stil gebaut.
  • 11 Rüdesheimer Platz      und das Rheingauviertel

Parks, Wald und SeenBearbeiten

 
Aussicht auf Grunewald vom Grunewaldturm
  • 12 Preußenpark      am Fehrbelliner Platz
  • 13 Volkspark Wilmersdorf    mit dem Fennsee und dem zugeschütteten Wilmersdorfer See mit seinem ehemaligen Seebad und Tanzpalast Schramm.
  • 14 Forst Grunewald   – Das beliebte Erholungsgebiet besteht aus ca. 3000 ha Waldfläche verteilt auf 3 Berliner Bezirke: Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Spandau. Zu dem Wald gesellen sich noch eine Reihe von Seen, die sich noch bis in das benachbarte Brandenburg hinein erstrecken. Die Havelseen und der umgebende Wald laden besonders zum Wandern, Radfahren und Bootswandern ein.
  • Parallel zur Havel zieht sich die Grunewaldseenkette, die Überrest einer eiszeitlichen Wasserrinne ist, mit dem Lietzensee, Halensee, den vier miteinander verbundenen Seen Dianasee, Königssee, Herthasee und Hubertussee sowie Hundekehlesee und Grunewaldsee. Sie setzt sich in Zehlendorf mit Riemeisterfenn, Krummer Lanke, Schlachtensee, Rehwiese und Nikolassee bis zum Wannsee fort. Durch Grundwasserabsenkung drohten die Fenns und einige Seen auszutrocknen. Seit 1913 wird Havelwasser aus dem Wannsee gepumpt und die Nord-Süd-Fließrichtung umgekehrt. Der Grunewaldsee ist zum Baden ungeeignet, aber für Hunde freigegeben. Die Uferwege des Grunewaldsees und des nördlichen Hundekehlefenn und Hundekehlesee sind das beliebteste Hundeauslaufgebiet Berlins. Ausgezeichnete Badequalität und Hundeverbot findet man dagegen weiter südlich an Krummer Lanke und Schlachtensee. Entlang der gesamten Seenkette lässt es sich außerdem bequem radfahren.
  • 15 Teufelsberg      − mit 120 m Höhe ist der aufgeschüttete Trümmerberg der höchste Berg Berlins. Auf ihm stehen die Ruinen der ehemaligen Horchstation der Amerikaner. Im Westen liegen das Postfenn und im Süden das Teufelsfenn mit dem Teufelssee.


AktivitätenBearbeiten

  • Radtour entlang der Grunewaldseenkette, beispielsweise vom S-Bahnhof Halensee zum S-Bahnhof Nikolassee (ca. 14 km)
  • Empfehlenswert ist die Tour Mit dem Bus 218 durch den Grunewald. Sie führt vom Messedamm (ZOB) oder S-Bahnhof Heerstraße in Westend über die Havelchaussee zum Grunewaldturm, dem Wannsee und der Pfaueninsel. Der Traditionsbus Berlin bedient diese Tour regelmäßig.

KulturBearbeiten

Bäder und BadestellenBearbeiten

  • 2 Sommerbad Wilmersdorf (Seebad Wilmersdorf), Forckenbeckstraße 14, 14199 Berlin-Schmargendorf. Tel.: +49 30-8977410. . Ausstattung: 50 m Schwimmbecken, Sprungbecken mit 10 m Sprungturm, kleines Lehrschwimmbecken, Liegewiese, Trampolinanlage, Schachfeld, Restaurant, Nichtschwimmerbereich mit Wasserpilz Geöffnet: 07.06.-31.08.2014 07:00-20:00. Preis: 5,50 EUR, ermäßigt 3,50 EUR. facebook-URL verwendet
  • 3 Badestelle Teufelssee, Teufelsseechaussee 28, 14193 Berlin.  . facebook-URL verwendet
  • 4 Strandbad Halensee (Wegen schlechter Wasserqualität ist das Baden frühestens ab 2016 wieder freigegeben), Koenigsallee 5 A-B, 14193 Berlin-Grunewald.

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

 
Thaiwiese im Preußenpark

Viele schöne Cafés und Restaurants befinden sich an der Ortsgrenze zu Charlottenburg auf dem mittleren Kudammbereich und südlich davon in der Pariser Straße und der Ludwigkirchstraße. Weitere Informationen zum Thema Essen und Trinken in Berlin.

GünstigBearbeiten

  • 1 Die Thaiwiese im Preußenpark ist ein Insider-Tipp. Jedes Wochenende von Frühling bis Herbst versammeln sich Thailänder und bringen Kühlboxen voller Köstlichkeiten mit. Auf der Wiese wird fritiert, gebraten und Gemüse geschnitten. Das Angebot unter den Sonnenschirmen reicht von größeren Gerichten wie Reis- oder Nudelpfannen, verschiedenen Salaten bis zu Spießen mit Hühnchen-, Schweine- oder Rindfleisch, Garnelen, Tofu, thailändischer Wurst, bis zu Sesambällchen und Thai-Pudding. Anreise am Besten vom U-Bahnhof Fehrbelliner Platz am Parkcafé vorbei in den Park und dann sieht man die bunten Sonnenschirme.

MittelBearbeiten

  • 2 Weyers Restaurant, Pariser Straße 16 am Ludwigkirchplatz     Spichernstraße. Tel.: (0)30 8819 378, Fax: (0)30 88001866. Geöffnet: Täglich von 8 - 02 Uhr.

GehobenBearbeiten

  • 4 Tafelrunde, Nachodstraße 21, 10779 Berlin. Tel.: +49 30 2112141. Mittelalterliches Gasthaus, es wird üppig, mit 6 Gängen, 3 Stunden lang getafelt. Geöffnet: Donnerstag - Samstag von 18:00 bis 0:30 Uhr Sonntag - Mittwoch nach Reservierung geöffnet. Preis: Das Gelage kostet zwischen 37 € und 46 €.
  • 5 Restaurantschiff "Alte Liebe", Havelchaussee 107, 14055 Berlin. Tel.: +49 30 3048258. Die wohl älteste Schiffsgastronomie in Berlin, seit ca. 1912. Es stehen viele Fischgerichte auf der Speisekarte. Geöffnet: täglich ab 12 Uhr geöffnet. Preis: Hauptgerichte ab 13,00 €.

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

GehobenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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