Paris/4. Arrondissement

Stadtbezirk von Paris

Das 4. Arrondissement mit dem offiziellen Namen Hôtel de Ville ist einer der 20 Verwaltungsbezirke von Paris. Es umfasst eine annähernd rechteckige Fläche von 1,6 Quadratkilometern und untergliedert sich in die vier Stadtviertel (Quartier) Saint-Merri, Saint-Gervais, Arsenal und Notre-Dame. Im Norden begrenzt der Strassenzug Rue Rambuteau/Rue des Francs Bourgeous/Rue du Pas de la Mule das 4. Arr. zum nördlich angrenzenden 3. Arrondissement. Nach Osten ist der Boulevard Beaumarchais die Grenze zum 11. , ab der Place de la Bastille ist der Canal St. Martin die Grenze zum 12. Arrondissement. Nach Süden grenzt das 4. Arr. an die Seine, jenseits liegt das 5. Arrondissement. Auch die Île Saint Louis und der östliche Teil der Île de la Cité, auf der der Boulevard du Palais die Grenze zum westlich angrenzenden 1. Arrondissement bildet, gehören zum IVten Arr. Am Nordufer der Seine ist der Boulevard Sebastopol die Grenze zum 1. Arrondissement.

Île de la Cité mit Notre Dame

HintergrundBearbeiten

 
Karte von 4. Arrondissement
1. Arrondissement2. Arrondissement3. Arrondissement4. Arrondissement5. Arrondissement6. Arrondissement7. Arrondissement8. Arrondissement9. Arrondissement10. Arrondissement11. Arrondissement12. Arrondissement13. Arrondissement14. Arrondissement15. Arrondissement16. Arrondissement17. Arrondissement18. Arrondissement19. Arrondissement20. Arrondissement 
4. Arrondissement in Paris

Das vierte Arrondissement erstreckt sich sowohl am rechten (Nord-)ufer der Seine wie auch über die Seineinseln Ile de la Cité (teilweise) und Ile de Saint Louis (vollständig) und hat damit seinen Anteil an der Keimzelle der Stadt aus der Römerzeit, als sie noch Lutetia hiess. Stadterweiterungen seit dem 14. Ja nach Norden in ein sumpfiges Gelände ("Marais") brachten viele Adelspaläste, seit der Revolution gemischt genutzte Bauten von Handwerkern, aber auch Wohnungen. Heute ist das IV.e Arr. ein gemischtes Viertel mit alter (Notre Dame) wie auch neuer (Centre Pompidou) Kultur, dem namensbegenden Rathaus, Wohngebieten und einer quicklebendigen Barszene incl. der LGBTQ-Szene im zum IV. Arr. gehörenden Teil des Marais.

AnreiseBearbeiten

 
RER- und Metrostationen im 4. Arr.

Von den verschiedenen Stadtteilen ist das 4. Arrondissement gut über das RER- und Metronetz zu erreichen. Zentraler Knotenpunkt ist der 1 RER-Bahnhof „Châtelet Les Halles“ (RER-Linien A, B u. D) mit seinen Metro-Stationen: 2 Metro Les Halles (Linie 4) und 3 Metro Châtelet (Linien 1, 4, 7, 11 u. 14), der knapp westlich ausserhalb des Arrds. liegt Der Halt des RER-C 4 RER-Saint Michel Notre Dame liegt südwestlich am jenseitigen Seineufer.

Weitere Metro-Halte sind 5 Metro Pont Marie, 6 Metro Sully-Morland (beide Linie 7), 7 Metro Hotel de Ville (Linien 1 und 11), 8 MetroSaint-Paul (Linie 1) und 9 Metro Bastille (Linien 1, 5 und 8).

Hinweis: Auf der Internetseite Pariswayout gibt es Lagepläne zu den Ausgängen aller Metrostationen. Gerade bei Stationen wie Chatelet-Les Halles oder Bastille, deren Ausgänge über mehrere hundert Meter verstreut auseinanderliegen, kann dies durchaus hilfreich sein.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle        (IATA: CDG):
Man fährt die S-Bahn RER B in Richtung Süden (Robinson/Saint-Rémy les Chevreuses) bis zur Station "Châtelet-Les Halles" mit Anbindung an mehrere Metrolinien. Die Place du Châtelet liegt westlich knapp ausserhalb des 4. Arrondissement.

Vom Flughafen Paris-Orly        (IATA: ORY):
Aus dem Süden kommend benutzt man zunächst die führerlose Shuttle-Kleinbahn bis Antony und steigt dann in dieselbe Linie RER B in entgegengesetzter Richtung (Aeroport Charles-de-Gaulle/Mitry-Claye) bis "Châtelet-Les Halles" und steigt ebenfalls am "Châtelet" aus oder gegebenenfalls in die Metro um. Achtung, zum Umsteigen in die Metro ist es erforderlich, am Flughafen nicht den gewöhnlichen Fahrschein für Paris, sondern ein billet "Paris-Métro" zu lösen.

Mit der BahnBearbeiten

Vom Gare d' Austerlitz: Je nach genauem Fahrtziel in die Metro Linie 10 bis Jussieu, dort in die Linie 7 umsteigen oder Metro Linie 5 bis Bastille, dort ggf. in die Metro Linie 1 umsteigen. Evtl auch RER C bis St Michel Notre Dame.

Vom Gare d l'Est: Metro Linie 4 bis Châtelet, dort in die Metro Linie 1 oder 7 umsteigen

Vom Gare de Lyon: Metro Linie 1

Vom Gare Montparnasse: Metro Linie 4 bis Châtelet, dort in die Metro Linie 1 oder 7 umsteigen

Vom Gare du Nord: RER B oder D bis Châtelet-Les Halles, dort in die Metro Linie 1 oder 7 umsteigen

Vom Gare Saint Lazare: Metro Linie 12 bis Concorde, dort in die Linie 1 umsteigen oder Metro Linie 14 bis Châtelet, dort in die Metro Linie 1 oder 7 umsteigen

Auf der StraßeBearbeiten

Der am einfachsten zu bewältigende Weg ist der über die Périphérique (Ringautobahn) bis zur Ausfahrt "Porte de Bercy", von wo aus die Uferstraße der Seine (rechtes, nördliches Ufer) bis zum Hôtel de Ville führt. Am Ziel angelangt, lässt man das Auto besser stehen und bewegt sich wie die meisten Pariser fort: per pedes, per Metro oder per Bus.

Mit dem SchiffBearbeiten

Der private Anbieter Batobus fährt im Linienverkehr auf der Seine mit Halten u. a. am 10 Anleger am Hôtel des Ville.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

KirchenBearbeiten

 
Notre-Dame
  • 1 Notre Dame de Paris (cathédrale Notre-Dame de Paris), 6 Place du Parvis de Notre-Dame, 75004 Paris.        . Die Kirche auf der Île de la Cité ist eines der Wahrzeichen von Paris und zieht zu jeder Zeit im Jahr viele Besucher an. Der Grundstein wurde 1163 von Papst Alexander III. gelegt und in den folgenden 170 Jahren als gotischer Prachtbau errichtet. Beeindruckend sind die Ausmaße des Hauptschiffes, die mittelalterlichen Fensterrosetten in den Querschiffen und die Reliquiensammlung mit u.a. der Dornenkrone des Herrn. Geöffnet: Die Kathedrale Notre-Dame ist bei einem Brand am 15. und 16. April 2019 stark beschädigt worden und seither für Besucher auf unabsehbare Zeit geschlossen.
  • 2 St. Merri (église Saint-Merri), 76 rue de la Verrerie, 75004 Paris.     . Die römisch-katholische Pfarrkirche Saint-Merry oder Saint-Merri wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Stil der Spätgotik errichtet. Während der Revolution von 1789 wurde die Kirche geschlossen und als Salpeterfabrik zweckentfremdet. Dabei kam es auch zu schweren Beschädigungen insbesondere der Westfassade, deren Figurenschmuck zertrümmert wurde. Die Beschädigungen aus der Französischen Revolution wurden in den 1840er und 1850er Jahren durch Kopien ersetzt. Die oberen Bleiglasfenster des Langhauses und des Chores stammen noch aus dem 16. Jahrhundert. Die zentralen Fenster der Apsis haben die Auferstehung Christi zum Thema und wurden im 19. Jahrhundert ausgeführt. Die Orgel wurde 1647 bis 1650 gebaut, 1855 bis 1857 wurde sie umgebaut.
  • 3 Saint-Gervais-Saint-Protais (église Saint-Gervais-Saint-Protais), Place Saint-Gervais, 75004 Paris.     . Saint-Gervais-Saint-Protais ist eine hinter dem Hôtel de Ville gelegene Pfarrkirche. Der gotische Kirchenbau, eine dreischiffige Basilika, wurde ab 1494 errichtet. Die Fassade der Kirche entstand in den Jahren 1616 bis 1621. Zu den Sehenswürdigkeiten der Kirche gehören Bleiglasfenster aus der Renaissance. Neben Fenstern aus dem 15. und 16. Jahrhundert finden sich Fenster aus dem 19. Jahrhundert sowie einige abstrakte Fenster, die Mitte des 20. Jahrhunderts gestaltet wurden. Die Orgel wurde im 17. Jahrhundert erbaut, und mehrfach umgestaltet.
 
Saint-Paul Saint-Louis
  • 4 Saint-Paul Saint-Louis (église Saint-Paul-Saint-Louis), 99, rue Saint-Antoine, 75004 Paris.      . Saint-Paul Saint-Louis ist eine in den Jahren 1627 bis 1641 erbaute Pfarrkirche. Ihr Stil entspricht dem der Jesuitenkirchen. Dabei orientierte man sich stark an der Mutterkirche der Jesuiten Il Gesù in Rom, doch es mischen sich auch viele Elemente der französischen Bautradition hinein, etwa die mit 60 m recht hohe Kuppel. Die Fassade ist in ihrem Aufbau und ihrer Verziertheit stark vom italienischen Baustil beeinflusst. Die große Orgel wurde 1871 erbaut.
  • 5 Saint-Louis en l'île (église Saint-Louis-en-l'Île), 19 bis Rue Saint-Louis en l'Île, 75004 Paris.     . Die katholische Pfarrkirche Saint-Louis en l'île auf der Île Saint-Louis ist ein Bauwerk im Stil des französischen Barock. Der Bau der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begonnen und zu Beginn des 18. Jahrhunderts fertiggestellt. Während der Französischen Revolution wurde die Kirche geschlossen und sämtlicher Ausstattungsstücke und Kunstwerke beraubt. Über dem Eingangsportal an der Rue Louis-en-l’Île erhebt sich der 30 Meter hohe Glockenturm aus dem Jahr 1765. Das große Chorfenster mit der Darstellung der Kreuzigung Christi stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde 1844 ergänzt.
  • 6 Notre Dame des Blances Manteaux (église Notre-Dame-des-Blancs-Manteaux), 12, rue des Blancs-Manteaux, 75004 Paris.      . Die katholische Pfarrkirche Notre Dame des Blances Manteaux geht auf die Niederlassung eines Bettelordens im Maraisviertel im 13. Jahrhundert zurück. Die heutige Kirche wurde Ende des 17. Jahrhunderts im Stil des klassizistischen Barocks errichtet. Die Bleiglasfenster wurden 1946 geschaffen. Sie stellen Szenen aus der Geschichte des Klosters dar. Die Orgel wurde 1841 gebaut, 1867 und 1964 wurde sie restauriert. Die Kanzel stammt von 1749.

Burgen, Schlösser und PalästeBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Hôtel de Ville
  • 7 Hôtel de Ville, 5, rue de Lobau, 75004 Paris.     . Das Rathaus von Paris mit 146 Statuen an der Fassade wurde 1874–1882 im Stil der Neorenaissance errichtet. An gleichem Ort stand bereits von 1357 an ein Gebäude, das von Etienne Marcel, dem Vogt der Pariser Händler, genutzt wurde, um die städtischen Institutionen unterzubringen. Dieses Gebäude wurde im 14. und 15. Jahrhundert in einen Palast nach italienischem Vorbild umgebaut. 1871 wurde das Hôtel de Ville angezündet und brannte bis auf die Grundmauern nieder, dann neu errichtet. Einmal im Jahr am Wochenende des offenen Denkmals (journées du patrimoine) ist das Haus für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Erdgeschoss des Hôtel de Ville finden das ganze Jahr über verschiedene Ausstellungen statt. Der Eintritt dazu ist kostenfrei.
Der Platz vor dem Rathaus war im Mittelalter der älteste Hafen- und Anlegeplatz und Keimzelle der Stadt Paris. Der Platz war in den vergangenen Jahrhunderten berüchtigt für seine öffentlichen Hinrichtungen. Galgen, Pranger und Richtblock standen auf dem Platz. Während der Revolution war auch eine Guillotine auf dem Platz stationiert.
Zwischen dem Rathaus und der Seine befindet sich ein kleiner Park, der Jardin des Combattants Espagnols de la Nueve. Der Garten lehnt sich an die Südfassade des Gebäudes und überblickt den Kai des Hôtel-de-Ville. Die majestätische Reiterstatue von Etienne Marcel überblickt den Garten. Der Garten ist samstags, sonntags und an Feiertagen ab 9 Uhr geöffnet.
 
Centre Pompidou
  • 8 Centre national d’art et de culture Georges Pompidou (Centre national d'art et de culture Georges-Pompidou), Place Georges Pompidou (Metro: Bambuteau/ Hôtel de Ville).        . Umgangssprachlich auch Centre Pompidou oder Beaubourg genannt. An der Architektur des staatliches Kunst- und Kulturzentrums für moderne und zeitgenössische Kunst scheiden sich die Geister und wird auch als „La Raffinerie“ tituliert. Der Prestigebau aus Glas wird durch Röhren umgeben, in denen Rolltreppen verlaufen. Alles was zur Versorgung des Gebäudes (Rolltreppen, Wasser, etc.) notwendig ist, ist an der Außenfassade untergebracht. Innen können dadurch Wände beliebig verschoben werden. Im Inneren finden sich Kunst von 1905 bis heute, z. B. Werke von Matisse, Picasso, Dalí, Kandinsky und Warhol. Daneben beherbergt der Bau verschiedene Bibliotheken und ein Zentrum für Industriedesign. Geöffnet: Mi-Mo 11:00-20:00. Preis: : 14,-€ (Ausstellungen ggf. extra), Jugendliche unter 18 Jahre frei. Panorama-Ticket für die 6. Etage: 3,- €, EU-Bürger unter 26 Jahre frei.
  • 9 Hôtel de Sully, 62 rue Saint-Antoine, 75004 Paris (am Place des Vosges).     . Adelspalast aus dem 17. Jh., heute Sitz der nationalen Denkmalbehörde
 
Tour Saint-Jacques
  • 10 Tour Saint-Jacques, 88 rue de Rivoli, 75004 PARIS.      . Der 51 m hohe Tour Saint-Jacques ist ein Überbleibsel der im Stil der Spätgotik um 1119 gebauten Kirche Saint-Jacques-la-Boucherie. Der Glockenturm wurde allerdings erst 1508 errichtet. Die Kirche wurde 1797 zerstört, aber der Glockenturm mit seinen 12 Glocken übrig gelassen. Seit 1998 ist der Turm als Teil des Weltkulturerbe der UNESCO „Wege der Jakobspilger in Frankreich“ ausgezeichnet. Zur Turmspitze führen 310 Stufen, bestiegen werden kann der Turm aber nur nach Voranmeldung (Tel. +33 1 83 96 15 05) im Rahmen einer Führung. Rund um den Turm auf dem Square de la Tour Saint-Jacques befindet sich eine kleine Parkanlage.  
  • 11 Stadtmauer, 14, Rue Jardins Saint-Paul, Rue Clovis (im Lycée Charlemagne).     . Philipp II. August ließ vor seiner Teilnahme am 3. Kreuzzug in den Jahren 1190 bis 1215 eine Stadtmauer rund um Paris errichten. Sie bestand aus ungefähr 10 Meter hohen Mauern mit 70 Türmen und 12 Toren. Zwei Türme sind hinter der Kirche Saint-Paul et Saint-Louis im Lycée Charlemagne erhalten. Zwischen zwei Häusern in der Rue Clovis ist ein Querschnitt durch die ca. 90 cm starken Mauern zu sehen. Die Stadt wurde zum Fluss hin durch einen Festungsbau, den späteren Louvre, geschützt. Nachfolger der ursprünglichen Stadttore sind die Porte Saint-Denis und die Porte Saint-Martin.

Denkmäler / Kunst im öffentlichen RaumBearbeiten

  • 12 Mémorial des Martyrs de la Déportation (am östlichen Punkt der Île de la Cité).     . Das Denkmal für die Märtyrer der Deportation ist ein Denkmal zur Erinnerung an die zwischen 1941 und 1944 aus Frankreich Deportierten. Das Projekt wurde vom Architekten Georges-Henri Pingusson realisiert und am 12. April 1962 vom Präsidenten Charles de Gaulle freigegeben. Geöffnet: Di-So ab 10:00.

In der Nähe des Centre Georges Pompidou mehren sich die Kunstwerke in den Strassen:

  • die Skulptur Le Pot (1998, Der Topf) von J.-P. Raynaud auf der Piazza vor dem Haupteingang stellt einen überdimensionalen Blumentopf dar.
  • 13 Brunnen Fontaine Stravinsky (1983)      von Jean Tinguely und Niki de Saint-Phalle auf dem Place Stravinsky, südlich des Kunstzentrums, ist eine Hommage an den Komponisten Stravinski und greift das Thema von dessen Feuervogel auf.
  • Mur sculpture (1979 Skulpturenwand) betitelte der belgische Künstler Felix Roulin die gelungene Plastik eines mysteriösen nur teilweise durch einen Mauerspalt in der rue Quincampoix sichtbaren unbekleideten Frauenkörpers aus Bronze.

MuseenBearbeiten

 
Maison de Victor Hugo, Speisezimmer
  • 14 Maison de Victor Hugo, 6 place des Vosges, 75004 Paris (Metrostation Saint-Paul). Tel.: +33 (0)1 42 72 10 16, Fax: +33 (0)1 42 72 06 64.       . Der große Dichter und Denker Victor Hugo mietete das 180 m2 große Appartement in der zweiten Etage des früheren Stadthauses der Rohan-Guéménées in den Jahren von 1832 bis 1848. Es enthält Möbel und Erinnerungsstücke aus seinem persönlichen Besitz, beispielsweise das Porträt der Juliette Drouet von Champmartin sowie sehr kostbare Manuskripte. Die Wohnung wird in Form von sieben miteinander verbundenen Räumen präsentiert, die chronologisch an die Reise des Schriftstellers erinnern: vor dem Exil, während des Exils, seit dem Exil. Die Bibliothek steht Forschern nach Vereinbarung zur Verfügung. Preis: frei.
  •  Musée National d’Art Moderne (musée national d'art moderne) (im Centre Pompidou).     . Das Musée National d’Art Moderne (MNAM) ist ein staatliches Museum der modernen Kunst. Es beherbergt eine der weltweit größten und qualitätvollsten Sammlungen moderner Kunst. Der Fundus umfasst mehr als 40.000 Kunstgegenstände, von denen jeweils nur etwa 900 in ständig wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Dabei reichen die Exponate von Gemälden über Skulpturen, Plastiken, Videoinstallationen und Filmkunst bis zu Architektur, Design und industriellen Kreationen. Geöffnet: Mi-Mo 11:00-20:00. Preis: 14,- €.
 
Archäologische Krypta der Île de la Cité
  • 15 Archäologische Krypta der Île de la Cité (crypte archéologique de l'île de la Cité), 7, Platz Jean-Paul IIParvis Notre-Dame, 75004 Paris (unter dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame). Tel.: +33 (0)1 55 42 50 10.        . Die archäologische Krypta Ile de la Cité zeigt archäologische Überreste von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, die bei Ausgrabungen zwischen 1965 und 1972 entdeckt wurden. Merkmale:  .
  • 16 Adam Mickiewicz Museum (musée Adam-Mickiewicz), 6 quai d'Orléans, 75004 Paris.     . Das Adam-Mickiewicz-Museum ist dem polnischen romantischen Dichter Adam Mickiewicz gewidmet. Das Museum wurde 1903 vom Sohn des Dichters in den Räumlichkeiten der Polnischen Bibliothek in Parisgegründet. Die Sammlung enthält Dokumente zur Person von Adam Mickiewicz und einige seiner persönlichen Gegenstände. Auch verfügt das Museum über Manuskripte des Dichters
 
Mémorial de la Shoah
  • 17 Mémorial de la Shoah, 17 rue Geoffroy L'Asnier, 75004 Paris. Tel.: +33 (0)1 42 77 44 72.      . Das Mémorial de la Shoah ist der zentrale Gedenkort an den Holocaust in Frankreich. Schwerpunkt ist die Judenverfolgung im besetzten Frankreich und im Bereich des Vichy-Regimes 1940–1944. Das Mémorial de la Shoah ist zugleich ein Museum mit verschiedenen Möglichkeiten, sich über die Geschichte der Juden in Frankreich und Europa und den französischen Widerstand gegen die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ zu informieren.
  • 18 Pavillon de l'Arsenal, 21, bd Morland, 75004 Paris. Tel.: +33 (0)1 42 76 33 97, E-Mail: .     . Der Pavillon de l'Arsenal ist als Kunstmuseum das „Zentrum für Information, Dokumentation und Ausstellung von Stadtplanung und Architektur in Paris und der Pariser Metropole“. Er wurde 1879 auf dem Gelände einer alten Pulverfabrik (daher der Name) erbaut. Anschließend in ein Lagerhaus umgewandelt und dann als Nebengebäude der Samaritaine, wurde es 1954 von der Stadt Paris als Archivdepot erworben. Der Pavillon ist in drei Räume mit einer Gesamtfläche von 1.300 m² unterteilt. Die Dauerausstellung im Erdgeschoss widmet der Geschichte, den Nachrichten und der Zukunft der Pariser Metropole mehr als 800 m². Im ersten Stock finden temporäre thematische Ausstellungen statt. Im zweiten Stock werden aktuelle Themen vorgestellt.

KulturBearbeiten

Straßen und PlätzeBearbeiten

Sowohl der 19 Place de la Bastille und 20 Place de Châlet liegen zur rund Hälfte im 4. Arrondissement.

  • 21 Place de l'Hôtel de Ville
  • 22 Place de Georges Pompidou
  • 23 Place Stravinsky
  • 24 Place de Vosges
  • 25 Place du Parvis Notre Dame
  • 26 Village Saint-Paul. Ein Häuserblock mit mittelalterlich anmutenden Innenhöfen, in dem sich eine Reihe von Antiquitätenhändlern und neuerdings auch Designer zeitgenössischer Dekorationsgegenständen niedergelassen haben.

ParksBearbeiten

  • 27 Square Louis XIII. Grünanlage auf der Place des Vosges
  • 28 Square Jean XXIII
  • 29 Square Albert Schweitzer
  • 30 Square de l'Ave Maria
  • 31 Square de l'Ile de France

VerschiedenesBearbeiten

AktivitätenBearbeiten

KinoBearbeiten

  • 2 Le Nouveau Latina, 20 rue du Temple. Tel.: (0)1 42 78 47 86. Zentrum der lateinamerikanischen Kultur in Paris mit zwei Kinosälen, Bistrot und Kunstgalerie. Lockere multikulturelle Atmosphäre und eher junges Publikum.

Kunst- und KulturzentrenBearbeiten

  • 3 Centre Wallonie-Bruxelles, 7 rue de Venise, Metrostation Châtelet-Les-Halles oder Hôtel de Ville. Tel.: (0)1 53 01 96 96. Ausstellungshalle 127/129 rue Saint Martin, Di – So 11.00 – 19.00 Uhr. Theater- und Kinosaal: 46 rue Quincampoix, zweites Untergeschoss. Pariser Anlaufstelle junger belgischer Talente.

TheaterBearbeiten

  • Théàtre des Blancs-Manteaux
  • Théàtre Essaion
  • Théâtre de la Ville

EinkaufenBearbeiten

  • Auf dem Place Louis Lépine wird der Blumenmarkt abgehalten.

Am Seineufer rund um die Île de la Cité stehen die Holzstände der Bouquinisten, deren Angebote über antiquarische Bücher hinausgeht und Bilder und allerlei Krimskrams umfasst. Öffungszeiten richten sich nach Nachfrage und Wetter, am Ehesten zwischen 11 und 17 Uhr.

KücheBearbeiten

GünstigBearbeiten

  • 1 Le Brise-Miche, 10 rue Brise-Miche, Metrostation Rambuteau. Tel.: (0)1 42 78 44 11. Hübsches, kleines Restaurant mit Terrasse und einzigartiger Aussicht auf die Stravinski-Fontäne von Jean Tingely und Niki de Saint-Phalle, gleich neben dem Kunst- und Kulturzentrum Georges Pompidou. Traditionelle französische Küche. Preis: Hauptgang um 14 €, Vorspeisen um 7 €.
  • 4 Suan Thai, 41, Rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie (Metro: Rambuteau). Tel.: (0)1 4277 1020, E-Mail: . Thai-Restaurant Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menü € 17 bis 28.

MittelBearbeiten

  • 5 Au Bourguignon du Marais, 52, Rue Francois-Miron (Metro: St.Paul). Tel.: (0)1 4887 1540. Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menu € 30 bis 75.
  • 8 L'Enotaca, 25, Rue Charles V (Metro: Rambuteau). Tel.: (0)1 4278 9144, E-Mail: . Italienisches Restaurant, Reservierung wird empfohlen. Preis: Menu € 28 bis 45.

GehobenBearbeiten

  • 9 Isami, 4, Quai d'Orléans (Metro: Pont Marie). Tel.: (0)1 4046 0697. Japanisches Restaurant, Reservierung empfohlen. Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: A la carte € 50 bis 150.

AbgehobenBearbeiten

  • 10 L'Ambroisie, 9, Place des Vosges (Metro: St.Paul). Tel.: (0)1 4278 5145. Klassisches Luxusrestaurant,   Geöffnet: So, Mo geschlossen. Preis: Menu € 225 bis 290.

NachtlebenBearbeiten

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

GehobenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

GehobenBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

https://mairiepariscentre.paris.fr/ (fr) – Offizielle Webseite von 4. Arrondissement von Paris

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