Hamburg/Harburg

Bezirk in Hamburg

Hamburg-Harburg ist ein Stadtteil im Süden von Hamburg und ist gleichzeitig der einzige Bezirk links der Süder-Elbe.

HintergrundBearbeiten

  • Harburg hat eine eigene städtische Tradition und fusionierte erst 1938 mit Hamburg. Der Bezirk hat über 153.000 Einwohner und der Stadtteil Harburg ca. 22.000 Einwohner. Harburg hat keinen großstädtischen Charakter, jedoch im Zentrum zwei große Einkaufscenter und eine Fußgängerzone.
  • Bis 2008 gehörte auch der Stadtteil Wilhelmsburg zum Bezirk Harburg, der zwischen beiden Elbarmen liegt.
  • Vom Hamburger Stadtzentrum liegt Harburg ca. 12 km entfernt und ist getrennt vom Hamburger Hafen- und Industriegebiet, sowie den Süd- und Nordelbebrücken.
  • Bedeutendste Sehenswürdigkeiten des Stadtbezirks sind der Naturpark Harburger Berge und naheliegende Erholungsgebiete.

Stadtteile des BezirksBearbeiten

Altenwerder · Cranz · Eißendorf · Francop · Gut Moor · Harburg · Hausbruch · Heimfeld · Langenbek ·. Marmstorf · Moorburg · Neuenfelde · Neugraben-Fischbek · Neuland · Rönneburg · Sinstorf · Wilstorf

AnreiseBearbeiten

Harburg ist geeignet als Ausgangs- oder Endpunkt von Reisen im Bereich Mittelelbe, Altes Land und Lüneburger Heide.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

  • 1 Flughafen-Hamburg   (Hamburg-Airport Helmut Schmidt, IATA: HAM), Flughafenstr. 1 – 3, 22335 Hamburg. Tel.: +49 (0)40 507 50, Fax: +49 (0)40 50 75 12 34, E-Mail: .        . Der im Norden der Stadt im Stadtteil Fuhlsbüttel gelegene Flughafen Hamburg verfügt über zwei 1993 und 2005 fertiggestellte Terminals.
  • Segelflugplatz Fischbek

Mit Bahn und BusBearbeiten

Der Regional- und Fernbahnhof besteht aus 3 Bahnsteigen und einem unterirdischen S-Bahnsteig, der direkt von Gleis 1 - 4 über Treppen erreichbar ist. Vom Bahnhofsvorplatz sind die drei Bahnsteige über eine überdachte Brücke auch mit Fahrstühlen erreichbar, wobei in dem Fahrstuhl zu Gleis 1 -2 (Richtung Hauptbahnhof) keine normalen Fahrräder hineinpassen. Am Hauptausgang halten keine Busse, nur Taxis. Die Busbahnsteige sind über eine abwärtsführende Rampe zur unterirdischen S-Bahn-Verteilerebene und von dort über Treppen und einem Aufzug erreichbar. Der S-Bahnsteig ist von hier über Treppen und Rolltreppen erreichbar. Von der Verteilerebene gelangt man direkt zum Parkhaus und in Richtung Zentrum zum Phönix-Einkausfszentrum. Die Beschilderung ist völlig ungenügend.

  • ICE-Halt Hamburg-Harburg (ein Teil der Züge) und IC-Halt. Halt aller Metronom-Züge nach Hamburg-Hauptbahnhof, Uelzen über Lüneburg, Bremen und Cuxhaven über Stade.
  • Fahrtzeiten ab Hamburg-Harburg: Cuxhaven 86 Minuten, Lüneburg 15 Minuten mit IC, im Nahverkehr bis zu 35 Minuten, Bremen 44 Minuten mit IC, 62 Minuten im Nahverkehr
  • Fahrtzeiten ab S-Bahnhof Harburg-Rathaus: Landungsbrücken 23 Minuten (S-Bahn), Hauptbahnhof 17 Minuten (S-Bahn), Altona 30 Minuten (S-Bahn), Stade 44 Minuten (Direktverbindung mit S-Bahn, schneller geht es mit RE von Hamburg-Harburg)
  • Es fahren Nachtbusse zwischen Innenstadt und Harburg (nicht nur am Wochenende)

Mit dem FahrradBearbeiten

Mit dem SchiffBearbeiten

  • Der "Harburger Binnenhafen" ist ein tidefreier Seehafen und daher für Sportboote des See- und Binnenverkehrs erreichbar.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

KirchenBearbeiten

  • Pfarrkirche St. Pankratius in Neuenfelde, 17. JH, bekannt für die größte Orgel von Arp Schnitger

StadtviertelBearbeiten

  • Phönixviertel
  • Harburger Binnenhafen

BauwerkeBearbeiten

  • Rathaus
  • Alte Harburger Elbbrücke von 1899
  • Fachwerkhäuser in der Lämmertwiete

MuseenBearbeiten

  • Helms-Museum − Archäologisches Museum Hamburg. Darstellung der norddeutschen Ur- und Frühgeschichte, sowie Präsentation der Stadtgeschichte Harburgs.
  • Sammlung Falckenberg der Kulturstiftung Phönix Art gilt als bedeutende Sammlung der Gegenwartskunst. Anmeldung wird empfohlen: Tel. 040 - 3250.6762, Samstags nachmittags finden auch öffentliche Führungen statt.
  • Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf. Tel.: +49 40 79 01 760, E-Mail: . Geöffnet: Di - So 10 - 18 Uhr, nicht 24.+25.+31.12 und 1.1. , gehört bereits zur Nachbargemeinde Rosengarten und liegt damit offiziell außerhalb der Stadtgrenze. Freilichtmuseum zum Landleben früher, mit historischer Museumsbrennerei, Museums- und Hofladen, Lehrküche, Kroog uvm. Buslinie 340 ab S-Bahnhalt Neuwiedenthal (S3)

Straßen und PlätzeBearbeiten

  • Harburger Schloßstraße
  • Lämmertwiete

Parks / LandschaftBearbeiten

  • Harburger Stadtpark
  • Die Harburger Berge befinden sich an der Stadtgrenze und erreichen auch Niedersachsen; der Hamburger Anteil hat den Rang eines Naturparks. Aussichtspunkte erlauben einen weiten Blick über das Elbtal bis nach Altona. Z.B. vom Opferberg, auf dem manche den Schatz des Störtebecker vermuten. S-Bahn S3 Hamburg-Neuwiedenthal.
  • Zu Fuß durch die Harburger Berge erreicht man den Wildpark Schwarze Berge, er liegt bereits in der Nachbargemeinde Rosengarten. Die Entfernung zum Harburger Rathaus beträgt 7 km, zum S-Bahnhalt Neuwiedenthal sind es 5 km. Er wird von der Buslinie 340 ab Neuwiedenthal bedient.
  • Fischbeker Heide, 3 km oder 25 min. Fußweg vom S-Bahnhof Neugraben, S3 Richtung Stade bis Bahnhof „Neugraben“, dann Bus 250 bis Fischbeker Heideweg.
  • Hausbruch, Hausbrucher Moor, S-Bahn S3 Neuwiedenthal

AktivitätenBearbeiten

  • Radfahren im Alten Land
  • Wandern
    • im Bereich der Harburger Berge
    • im Bereich des Fischbeker Moors und der Alten Süderelbe

EinkaufenBearbeiten

Die Güter des täglichen Bedarfs sind in guter Auswahl erhältlich (auch Supermärkte, Discounter, Verbrauchergroßmärkte, Wochenmarkt)

Phoenix Center (gegenüber des Harburger Bahnhofes)- ein gutbesuchtes und weitreichend bekanntes Einkaufszentrum

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

  • 1 CinemaxX Hamburg-Harburg, Moorstraße 1, 21073 Hamburg. Tel.: (0)40 80806969.

UnterkunftBearbeiten

Unterkünfte in Hamburg-Harburg und auch im Bereich der Harburger Berge sind nicht günstiger, als in der Innenstadt! Für Hotels / Pensionen muss man mindestens 40 € p.p rechnen.

Praktische HinweiseBearbeiten

SicherheitBearbeiten

Im Bezirk Harburg werden sehr wenige Fahrräder gestohlen. 2015 wurden dort 550 Fahrräder gestohlen. Die Aufklärungsrate beträgt 3,3 %.[1][2]

Detaillierte Informationen zur Kriminalität in den Hamburger Bezirken liefert der Stadtteilatlas der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019.

LiteraturBearbeiten

  1. Hamburgs Hot-Spots der Fahrraddiebe. In: ndr.de, Mittwoch, 11. Mai 2016, abgerufen am 18. Mai 2016, HTTPS.
  2. Dennis Gladiator (CDU) und Hamb. Senat: Drucksache 21/4187: Schriftliche Kleine Anfrage z.T. „Fahrraddiebstähle“. In: Parlamentsdatenbank, Dienstag, 3. Mai 2016, abgerufen am 18. Mai 2016, PDF, 1,1 MB.

WeblinksBearbeiten

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