Takayama

Ort in der Präfektur Gifu, Japan

Takayama (高山市) ist eine japanische Stadt in der Präfektur Gifu in der Region Chūbu auf Honshū.

Takayama
PräfekturGifu
Einwohnerzahl85.199 (2020)
Höhe573 m
Tourist-Infowww.hida.jp
Lagekarte von Japan
Lagekarte von Japan
Takayama

HintergrundBearbeiten

 
Der Sugidama zeigt: Hier gibt es reife Sake
 
Altstadt

Takayama liegt im alten Verwaltungsbezirk Hida. In ihr haben viele alte und ursprüngliche Bauwerke die Jahrhunderte überdauert, dies macht sie zu einem besonderen Kleinod unter den japanischen Kleinstädten, welche oft ihrer Vergangenheit beraubt worden sind. Bei Takayama trifft dies nicht zu, und sie konnte so ihren besonderen Charme behalten. Der Fluss Miya-gawa durchfließt sie in nord-südlicher Richtung.

Die Stadt hatte im 16./17. Jahrhundert in der Region eine große Bedeutung, wie die Ruinen der Burg und der stattliche Bau des Takayama Jinya belegen. Gegründet wurde sie jedoch offiziell erst 1936. Inzwischen wuchs sie durch Eingemeindungen stark an und nennt sich Hida Takayama. Touristisch bedeutsam ist in erster Linie der alte Stadtkern von Takayama.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Mit der BahnBearbeiten

Mit dem Hida-Schnellzug auf der JR Takayama-Linie erreicht man von Nagoya in 2 1/4 Stunden den 1 Bahnhof Takayama wikipedia commons wikidata. Auf der gleichen Line verkehren auch Züge aus Osaka und Kyoto über Gifu.

Mit dem BusBearbeiten

Es bestehen viele Buslinien durch die Japanischen Alpen, welche aber oft nur von Anfang Mai bis Ende Oktober verkehren, weil die Pässe Wintersperre haben.

Auf der StraßeBearbeiten

MobilitätBearbeiten

 
Karte von Takayama

Die Stadt ist klein und zu Fuss gut zu erkunden. Als Alternative bietet sich ein Fahrrad oder die Benützung des Bussnetzes an.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Sakurayama Hachimangu Schrein

Tempel und SchreineBearbeiten

  • 1 Hida Kokubun-ji (飛騨国分寺) wikipedia commons wikidata facebook. Eine seit dem 8. Jahrhundert bestehende Tempelanlage. Sie ist unweit des Bahnhofs inmitten der Stadt.
  • 2 Shōren-ji (真宗大谷派高山別院照蓮寺) wikipedia commons wikidata instagram youtube. Der Tempel wurde anlässlich des Dammbaus 1960 im Shokawa-Tal hierher versetzt. Zu finden ist er im Shiroyama-Park nahe der Altstadt.
  • Das Higashiyama-Tempelgebiet beherbergt mehr als ein Dutzend Tempel und Schreine, es liegt östlich des Stadtzentrums. (3 Higashiyamashin-Schrein)
  • 4 Sakurayama Hachiman-gu. Der Schrein ist am Kitayama-Park.
    • Ganz in der Nähe ist die 1 Takayama Float Exhibition Hall . Man findet hier eine Ausstellung von tragbaren Schreinen, die im Takayama-Herbstfest Anfang Oktober mitgeführt werden.
In Takayama
 
Geschenkpackungen im Schaufenster eines Floristen

Burgen, Schlösser und PalästeBearbeiten

  • 2 Burg Takayama (高山城) wikipedia wikidata. Die Ruinen stehen im Shiroyama-Park.

BauwerkeBearbeiten

  • 3 Takayama-jinya (高山陣屋) wikipedia commons wikidata youtube. Der ehemalige Verwaltungssitz des Kanamori-Clans, wurde erstmals 1615 errichtet. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1816. Neben einigen Regierungsbüros kann hier auch eine ehemalige Folterkammer besichtigt werden. Beachtenswert auch die alten Japan-style Toiletten. Neben dem Takayama Jinja findet der Jinja-mae Morgenmarkt statt.
  • Furui-Machi-Nami. Auf der anderen Seite des Miyagama - Flusses ist der Altstadtkern mit zahlreichen kleinen alten Privathäusern, häufig kleine Läden, in denen z. B. Sake verkauft wird. Man erkennt sie daran, dass ein Sugidama, ein Ball aus Zedernnadeln, vor dem Laden hängt. An der Farbe der Nadeln erkennt man den Reifegrad der Sake: braun heißt, die Sake ist reif.

DenkmälerBearbeiten

MuseenBearbeiten

  • 4 Hida no Sato. Ein Museumsdorf, etwas außerhalb gelegen. Traditionelle Bauernhäuser aus der Hida-Region wurden 1971 hierher gebracht, bevor ein Stausee einige ehemalige Dörfer überflutete. Strohgedeckte Häuser, traditionelle Handwerkskunst, das Leben auf dem Land.
  • 5 Takayamashi-Kyodokan (飛騨高山まちの博物館), 岐阜県高山市上一之町75 wikipedia commons wikidata. Das Heimatmuseum von Takayama, widmet sich dem Handwerk der Holzschnitzkunst, für welche die Region bekannt ist, und anderen Traditionen der Gegend. Es besitzt auch eine Sammlung von Werken Enshus, einem Priester und Meister der Holzschnitzkust, welcher im 17. Jahrhundert gelebt hat.

Straßen und PlätzeBearbeiten

ParksBearbeiten

VerschiedenesBearbeiten

Zwei Mal jährlich wird in Takayama das Festival Takayama Matsuri ausgetragen, welches zu den größten Festivals Japans gehört. Während das Frühlings-Festival (14. und 15. April) am südlich gelegenen Sanno-sama-Schrein gefeiert wird, findet das Herbstfest (9. und 10. Oktober) im Norden am Hachiman-Schrein statt. Besonders die Paraden, bei denen jeweils am ersten Tag dieser Festivals ein transportabler Schrein wie bei einer Prozession durch die Altstadt gezogen wird, sorgen für ein hohes Besucheraufkommen.[1]

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

 
Morgenmarkt nahe Takayama Jinya

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GünstigBearbeiten

  • 1 J-Hoppers Takayama. Das Gästehaus ist in der Nähe des Bahnhofs gelegen und bietet sowohl Mehrbettzimmer als auch traditionelle japanische Zimmer. Doppelzimmer JPN-Style ab 3.000 ¥

GehobenBearbeiten

  • 2 Best Western Hotel Takayama. Das Hotel liegt ca. 100 m vom Bahnhof (JR Takayama Station) entfernt in einer ruhigen Seitenstraße.

LernenBearbeiten

ArbeitenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

  • Zum Mt. Norikura, einem 3026 m hohen Vulkankegel im Osten von Takayama. Er gehört zum Chubu Mountains National Park.
  • Zum Okuhida Spa Resort, einem Gegiet mit heißen Quellen (Onsen) im Nordosten. In der Nähe ist auch die Seilbahn von Shin-Hotaka, die durch die japanischen Nordalpen führt.
  • Zum Goshikigara-Gebiet mit Bergseen und Wasserfällen
  • Nach Shirakawago. Das Dorf hat eine relativ isolierte Lage in der Nähe des Mt. Hakusan, es gehört mit seinen strohbedeckten Häusern zum Weltkulturerbe der UNESCO
  • Die Gegend um Takayama hat eine Fülle von Skigebieten

LiteraturBearbeiten

  • Volker Häring: Eine charmante Rarität. In: In Asien, Bd. 6 (November/Dezember) (2010), S. 28–31 (Deutsch). - Japan vor hundert Jahren am Rand der Japanischen Alpen.

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise

  1. Nils Ravenhorst: Die 10 besten Reiseziele in Asien. In: Parkplatzvergleich.de, Montag, 7. August 2017, abgerufen am 24. Januar 2018.
 
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