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Provinz Ratanakiri

Ratanakiri (Khmer: ខេត្តរតនៈគិរ) ist die nordöstlichste Provinz Kambodschas an den Grenzen zu Vietnam und Laos

RegionenBearbeiten

Administrativ gliedert sich die Provinz in 9 Distrikte Andoung Meas (អណ្តូងមាស), Ban Lung (បានលុង), Bar Kaev (បរកែវ), Koun Mom (កូនមុំ), Lumphat (លំផាត់), Ou Chum (អូរជុំ), Ou Ya Dav (អូរយ៉ាដាវ), Ta Veaeng (តាវែង) und Veun Sai (វើនសៃ)

OrteBearbeiten

Karte von Ratanakiri
  • 1 Banlung      – Hauptstadt und Zentrum der Provinz
  • 2 Lumphat    - die 1,5 Stunden und 35 km lange Anreise aus Banlung ist nur mit Moped oder Allrad-Fahrzeug möglich. Es geht ein Stück auf RN 19 Richtung Stung Treng. Nach 7 Kilometer biegt man links ab.
  • Wunsei (alter Name: Virachey) - 35 km von Banlung entfernt

Weitere ZieleBearbeiten

  • Yaklom See - Kratersee inmitten des Urwalds
  • Wasserfälle Ka Choung und Cha Ong - 7 Kilometer südlich von Banlung, und Ka Tieng 3 Kilometer westlich von Banlung.
  • Bay Srok - Edelsteinminen 35 km östlich von Banlung
  • 1 Virachey-Nationalpark        - Den Nationalpark kann man mit geführten Trekkingtouren erkunden.

HintergrundBearbeiten

Der Name der Provinz heißt übersetzt Ort der Edelsteine und Berge. Der Name ist eine Kombination der beiden Sanskrit-Wörter ratna (Edelstein) und giri (Berg). Umgeben vom Kontoum- und vom Chhlongplateau und durchzogen von den Flüssen Tonle Kong, Tonle San und Tonle Srebok, sind weite Teile der Provinz von dichtem Urwald bedeckt. Viele seltene Tiere, viele davon bereits vom Aussterben bedroht, streifen hier noch ungestört durch die Wildnis.

Hier leben auch noch 21 Minderheiten von Kambodscha - die autark lebenden Bergvölker der Khmer Loeu. Volksgruppen, wie die Tampuan, Kreung, Charai, Kaco, und Brau/Kavet leben hier zurückgezogen und mit wenig Einfluss der restlichen Welt - noch. Geschäftsleute und Missionare haben diese Region bereits für sich entdeckt.

SpracheBearbeiten

Neben dem allgegenwärtigen Khmer findet man auch die eigenen Sprachen der hier lebenden 21 ethnischen Minderheiten. Die Menschen, die mit Touristen in Kontakt kommen sprechen auch englisch. In Stung Treng sprechen ca. 50% Lao. In Siem Pang und Lumphat wird überwiegend Lao gesprochen.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Einen regelmäßigen Flugverkehr in die Region gibt es derzeit nicht. Es gibt aber Planungen den Flugplatz in Banlung neu zu beleben.

Auf der StraßeBearbeiten

Von Pleiku aus kann man seit kurzem am Grenzübergang Lệ Thanh/O Yadao über die vietnamesische Grenze einreisen. Die Fahrtzeit zwischen beiden Städten über eine seit 2009 neu gebaute Straße beträgt ca. drei Stunden, hinzu kommt noch die Grenzabfertigung, die eine weitere Stunde dauern kann. Lệ Thanh ist ca. 70 Kilometer von Banlung entfernt.

MobilitätBearbeiten

In der Provinz gibt es kaum asphaltierten Straßen. Die einzige Ausnahme ist die Strecke von Banlung zur vietnamesischen Grenze. Der Zustand der Pisten ist teilweise schlecht, vor allem nach starken Regenfällen. Man fährt entweder mit dem Motorrad, Pickup oder LKW.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Ratanakkiri ist wie die südlich gelegene Provinz Mondulkiri zu 80% von 21 Minderheiten mit unterschiedlicher Sprache und Kultur bewohnt. Die bekanntesten sind die Charai, Kaco, Tampuan, Kreung und Brau. Es gibt auch zahlreiche Laoten, Vietnamesen und Chinesen. Die Provinz ist touristisch attraktiv. Einige Kilometer außerhalb der Provinzhauptstadt Banlong trifft man bereits auf dichte Wäldern. Hier werden auch Kautschukplantagen bewirtschaftet, die von den Franzosen in den 60-er Jahren angepflanzt wurden.

  • Yaklaom. Ein sagenumwobener See vulkanischen Ursprungs etwa 3 km nordöstlich der Stadt, Anfahrt in Richtung Vietnam.
  • Wasserfälle. Sie sind eine der Hauptattraktionen der Provinz. Chha Ong ist ein 18 Meter hoher Wasserfall, mitten im Dschungel, ebenso wie auch der 10 Meter hohe Ka Tieng. Auch Kan Chang und Bai S'rok sind beliebte Wasserfälle.
  • Besucher können die Minderheitendörfer selber aufsuchen. Besondere Attraktionen, wie traditionelle Friedhöfe (wie des Dorfes Ka Choan), können jedoch nur in Begleitung eines örtlichen Reiseführers, der die Genehmigung des Dorfältesten einholt, betreten werden.
  • An mehreren Stellen werden Halbedelsteine abgebaut. Die Zirkon-Minen sind das bekannteste und für Besucher zugänglich Abbaugebiet, auch Three-Districts mining area genannt. Es ähnelt einem durchlöcherten Käse. Hier sind Hunderten von 60 cm weiten und 12 Meter tiefen Löcher in die Erde getrieben worden.
  • Elefant-Trekking: Diese Tiere kommen in Ratanakkiri in freier Wildbahn vor, werden jedoch von den Minderheiten auch bei der Brandrodung benutzt. Mit einigen dieser Elefanten von Stiftung Airavata können Treckingtouren unternommen werden bei Ka Tieng Wasserfälle.}}

AktivitätenBearbeiten

Trekking: Die abgelegene Provinz bietet sehr gute Trekking-Möglichkeit. Das Angebot reicht von Tagesausflügen in der Nähe der Provinzhauptstadt bis hin zu Mehrtagestouren. Sogar eine Wochentour durch den Virachey-Nationalpark ist möglich. Dies ist aber recht anstrengend - und wenig komfortabel.

WeblinksBearbeiten

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