Mingrelien

Landschaft im Westen Georgiens

Mingrelien, auch სამეგრელო (Samegrelo) ist eine Region im Nordwesten von Georgien und bildet gemeinsam mit Oberswanetien die Verwaltungsregion (Mchare) Samegrelo-Zemo Svaneti (Mingrelien-Oberswanetien). Hauptstadt ist Sugdidi. Megrelien grenzt im Nordwesten an Abchasien, im Norden an Swanetien, im Osten an Imeretien, im Süden an Gurien und im Westen ans Schwarze Meer.

AbchasienMingrelienSüdossetienShida KhartliRatscha-Letschchumi und NiederswanetienImeretienGurienAdscharienSchida KartliMzcheta-MtianetiKachetienKwemo-KartliSamzche-DschawachetienTiflisArmenienAserbaidschanAserbaidschanTürkeiRussland
Lage der Region Mingrelien-Oberswanetien in Georgien
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სამეგრელო და ზემო სვანეთი; Samegrelo da Semo Swaneti
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RegionenBearbeiten

 
Dadiani-Palast in Sugdidi
 
Paliastomi-See
 
Anaklia - neue Strandpromenade und Hotel
 
Enguri-Staudamm
 
Klosteranlage Martvili
 
Hafen von Poti

Die Region gliedert sich grob in drei Teile:

  • Der Küstenlandstrich wird großteils vom kolchetischen Sumpfland gebildet, wichtigste Orte sind die Hafenstadt Poti und die neu ausgebaute Badestadt Anaklia.
  • Das Kaukasusvorland ist teils fruchtbare Ebene, teils Hügelland, die meisten größeren Ortschaften befinden sich dort.
  • Das Hochgebirge.

Die Region wird im Süden vom Fluss Rioni begrenzt, zahlreiche große Ströme fließen durch die Region vom Kaukasus ins Schwarze Meer oder in den Rioni. Von West nach Ost sind die wichtigsten: Enguri (Inguri), Tschaniszkali, Chobi, Ziwi, Techura, Abascha und Zcheniszkali.

OrteBearbeiten

Hauptstadt ist Sugdidi (ca. 90.000 Einwohner), eine weitere wichtige Stadt ist die Hafenstadt Poti (50.000 Einwohner). Andere wichtige Städte und Bezirkszentren sind:

Weitere ZieleBearbeiten

  • Karsthöhlen bei Martvili
  • Kolchetisches Sumpfland und Paliastomi-See bei Poti
  • Enguri-Staumauer bei Dschwari
  • Strandkurort Anaklia
  • Höhenkurort Lebarde

HintergrundBearbeiten

SpracheBearbeiten

In Megrelien wird, wie im Rest des Landes, Georgisch gesprochen, jedoch teilweise in einem lokalen Dialekt (Mingrelisch), das auch für Ostgeorgier unverständlich sein kann. In Swanetien wird auch die swanetische Sprache gesprochen, eine mit dem Georgischen verwandte Sprache (bzw. Dialekt), die aber komplett von der Standardsprache abweicht. Gängige Fremdsprachen sind Russisch und mit Abstrichen in einigen Touristenzentren auch Englisch.

AnreiseBearbeiten

  • Nächste Flughäfen sind in Kutaissi, Batumi und Tiflis.
  • Die Hafenstadt Poti ist mit Fähren übers Schwarze Meer von Tschornomorsk (ehem. Illitschiwsk; bei Odessa) erreichbar.
  • Es gibt täglich Nachtzüge zwischen Tiflis und Sugdidi bzw. Poti.
  • Die größeren Städte der Region (Sugdidi, Poti und Senaki) werden mehrmals täglich durch Minibusse (Marschrutkas) mit anderen größeren Städten der Nachbarregionen (Batumi, Kutaissi) und Tiflis verbunden.
  • Mit dem Auto ab Tiflis über die West-Ost-Verbindungsstraße ს 1 über Gori-Kutaissi-Senaki nach Poti oder Sugdidi.
  • Der Grenzübergang "Enguri" zwischen Kern-Georgien und Abchasien ist nur erschwert passierbar, die Durchreise durch Abchasien von/nach Russland ist seitens der Georgischen Behörden striktest verboten.
  • Von der Türkei oder Batumi mit dem Auto direkt nach Poti über die Fernstraße ს 2.

MobilitätBearbeiten

Innerhalb der Region verkehren Minibusse (Marschrutkas) zwischen den wichtigsten Orten. Ansonsten ist das eigene Auto das Verkehrsmittel der Wahl, in den Bergen ist ein Geländewagen empfehlenswert. Die Straße nach Mestia ist aber inzwischen sehr gut ausgebaut.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Dadiani-Palast und botanischer Garten in Sugdidi
  • Klosteranlage Martvili-Tschkondidi
  • Nokalakewi - Ruinenstadt bei Senaki
  • Die weltgrößte Bogenstaumauer am Enguri-Fluss bei Dschwari
  • Die neu errichtete Strandpromenade von Anaklia
  • Poti: Neu errichtete Kathedrale und ausgedehnte Hafenanlagen.
  • Das Staatstheater von Senaki im neobarocken Stil
  • Paliastomi-See und Kolchisches Sumpfland bei Poti

AktivitätenBearbeiten

  • Die Oberläufe der Flüsse laden zu Kanufahren und Rafting ein, es gibt zahlreiche lokale Anbieter dieser Wildwassersportarten.
  • Baden am Strand von Anaklia.

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

Im Vergleich zum übrigen Land keine größeren Unsicherheitsfaktoren.

KlimaBearbeiten

In den Bergen Gebirgsklima. Im Tiefland ist es im Sommer heiß und feucht, im Winter mild und feucht.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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