Halle (Saale)

Großstadt in Sachsen-Anhalt, Deutschland

Die Universitäts- und Saalestadt Halle (Saale), kurz Halle, ist der Geburtsort Georg Friedrich Händels. Sowohl am Südende des Unteren Saaletaals und in der „Metropolregion Mitteldeutschland“ gelegen lockt die größte Stadt Sachsen-Anhalts mit einem der schönsten Altstadtkerne unter den deutschen Großstädten[1], einem reichhaltigen Kulturangebot, vielen Parkanlagen und zahlreichen gastronomischen Einrichtungen. Zudem ist Halle ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt.

Halle (Saale)

HintergrundBearbeiten

 
Marktplatz in Halle

Die Stadt Halle (Saale) wurde 806 in der Chronik von Moissac erstmals als Halla urkundlich erwähnt. Entstehung und Aufschwung der Stadt verdankt sie den zahlreichen Solquellen in der Umgebung, die sich an der Halleschen Marktplatzverwerfung bildeten. Vom mitteldeutschen Wort hal für Salzquelle, Salzwerk leitet sich wohl auch auch der Name der Stadt ab. Eine Ansiedlung gab es aber auch schon früher. Seit 968 gehörte die Stadt zum von Otto I. gegründeten Erzbistum Magdeburg und seit 1281 zur Hanse.

1418 wurde mit dem Bau des Roten Turms, der später das hallesche Wahrzeichen werden sollte, begonnen. 1484 wurde die Moritzburg unter Erzbischof Ernst II. von Sachsen errichtet, womit gegen die selbstbewussten Salzwirker, die Halloren, entgegengewirkt werden sollte. Von nun an bis 1680 bildete Halle die Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg. Unter Kardinal Albrecht von Brandenburg erlebte Halle eine Hochzeit. In seiner Lieblingsresidenz wurde ein umfangreiches Bauprogramm realisiert. Die Reformation bedeutete das Ende dieser Ära. Mitsamt Hofstaat und Kunstschätzen floh der Kardinal nach Mainz und Aschaffenburg.

Nach dem Tod von Herzog August von Sachsen-Weißenfels 1680 fiel die Stadt zuerst an das Kurfürstentum Brandenburg und später an das Königreich Preußen. 1694 wurden die Universität Halle und 1698 die Franckeschen Stiftungen als Waisenanstalt und späteres Zentrum der Frühaufklärung gegründet. Zu den Stiftungen gehörte seit 1710 die Cansteinsche Bibelanstalt. Wegen ihres liberalen Geists besitzt die Universität den Ruf als erste „moderne“ Universität und war Vorbild für andere deutsche und US-amerikanische Universitäten.[2]

 
Händel-Denkmal auf dem halleschen Marktplatz

In Halle wurde im 17. Jahrhundert der Komponist Georg Friedrich Händel geboren. Jährlich finden deshalb im Juni in Halle die Händelfestspiele statt, eine Veranstaltung, die zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht und sich über 10 Tage erstreckt. Der Abschluss nach zahlreichen Konzerten und Opern wird vom Feuerwerk in der Galgenbergschlucht gekrönt.

Nach den Napoleonischen Kriegen fiel die Stadt 1807 an das Königreich Westphalen und 1815 wieder an Preußen. Ein erneutes Wirtschaftswachstum verdankt die Stadt ihren im Umkreis geförderten Bodenschätze wie Braun- und Steinkohle sowie Ton, Kies und Porphyr. 1890 erreichte die Einwohnerzahl 100.000, und Halle wurde zur Großstadt. Im selben Jahr erhielt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands auf einem Parteitag in der Stadt ihren heutigen Namen. Die Industrie hinterließ aber ihre deutlichen Spuren in der Stadt. Der in Halle aufgewachsene Schauspieler, Komödiant und Schriftsteller Curt Goetz bezeichnete die Stadt in seinen Memoiren deshalb sehr hintersinning als reizend.[3] Seit 1878 hat die 1652 gegründete Gelehrtengemeinschaft Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ihren ständigen Sitz in Halle.

Trotz der Nähe zu den Chemieunternehmen Leuna und Buna blieb Halle 1945 von Flächenbombardements weitgehend verschont. Unter den deutschen Großstädten besitzt sie deswegen heute einen einzigartigen städtebaulichen Charakter. Während der kurzen Existenz des Landes Sachsen-Anhalts nach der Auflösung Preußens von 1947 bis 1952 war Halle dessen Hauptstadt. Danach war die Stadt bis 1990 Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Stadt Zentrum der Chemieindustrie. Mit der damals noch eigenständigen Stadt Halle-Neustadt und dem Wohngebiet Halle-Silberhöhe entstanden große Plattenbau-Wohnsiedlungen für die Chemiearbeiter. Die Stadt selbst verfiel in dieser Zeit. Mit der politischen Wende änderte sich das Bild: die Umweltschäden durch die chemische Industrie nahmen ab, und die Diva Halle konnte recht schnell ihr berühmt-berüchtigtes Grau ablegen.[4] Bereits vor der Wende wurde 1980 das überregional bekannte Neue Theater von Peter Sodann gegründet.

Mit etwa 237.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt in Sachsen-Anhalt, die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und Nr. 31 unter den deutschen Städten. Sie ist nicht nur ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und bedeutender Verkehrsknotenpunkt, sondern auch eine Stadt der Wissenschaft und der Kultur. Neben der Universität mit ihren etwa 20.000 Studenten ist die Stadt Standort der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, mehrerer nationaler Forschungsinstitute, seit 2008 Sitz der deutschen Nationalakademie Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes. Zu den kulturellen Highlights gehören u. a. die Kunstsammlungen der Stiftung Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

 
Der Flughafen Leipzig/Halle besitzt unter seinem Terminal einen Haltepunkt der Bahn.

Der 1 Flughafen Leipzig/Halle        (IATA: LEJ) liegt etwa 30 km südöstlich von Halle und bietet regelmäßig Flugverbindungen zu einigen Flughäfen in Deutschland und einigen europäischen Destinationen sowie Charterflugverkehr. Der Flughafen hat eine 24-Stunden-Betriebserlaubnis und dient daher als auch Frachtkreuz und Umschlagplatz für die Paketpost. Er fertigt mehr als zwei Millionen Passagiere jährlich ab.

Der Flughafen ist an das Fern- und Regionalbahnnetz angeschlossen. Der Flughafenbahnhof liegt unmittelbar unter dem Terminalgebäude und ist über (Roll-)Treppen und Aufzüge erreichbar. Es verkehren von Halle IC-Züge der Linie Hannover - Leipzig im Stundentakt sowie im Halbstundentakt S-Bahnen (S 5) auf der Linie Halle - Leipzig - Zwickau. IC und S-Bahn unterscheiden sich im Fahrpreis, der IC hat einen etwas teureren Tarif. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof von Halle beträgt in beiden Fällen etwa 10 Minuten.

Für eine Taxifahrt in das Hallenser Stadtgebiet ist mit Kosten um 40 € zu rechnen. Die Taxifahrer stammen fast ausschließlich aus Leipzig. Wer mit dem eigenen Auto anreist, erreicht den Flughafen sehr leicht über die Autobahn A9 (aus Berlin, München) und das Schkeuditzer Kreuz und dann über die A14 (aus Dresden, Magdeburg). Um zwischen Flughafen und den Innenstädten von Leipzig und Halle zu pendeln, benutzt man am besten auch die A14 und fährt jeweils in Richtung Zentrum ab. Am Flughafen stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze und ein Parkhaus zur Verfügung. Das Parkhaus ist direkt mit dem Terminal verbunden und ermöglicht eine trockene An-/ Abreise und die Parkgebühren hier betragen 2,00 € die Stunde (Minimum 5 €; Stand Sept. 2014). Die Langzeitparkplätze sind allerdings auch nur unweit des Terminals und auf Dauer um einiges billiger. Direkt im Ankunftsbereich haben auch alle großen Mietwagenanbieter einen Stand.

Eine andere (wahrscheinlich attraktivere) Alternative stellen die Berliner Flughäfen dar. Diese bedienen weitaus mehr Ziele aus dem In- und Ausland als der Flughafen Leipzig.

Mit der BahnBearbeiten

 
Halle (Saale) Hbf

Der 2 Hauptbahnhof      liegt etwa 1,5 km östlich des Stadtzentrums und ist über die Leipziger Straße in etwa 15 bis 20 Min. zu Fuß oder mit der Straßenbahn (Linien 2, 5 und 7) erreichbar. Darüber hinaus ist der Hauptbahnhof bzw. der angrenzende Riebeckplatz Knotenpunkt zahlreicher Straßenbahn- und Buslinien in verschiedene Teile der Stadt.

Halle ist ein wichtiger Eisenbahnknoten mit ein- oder zweistündlichen ICE- und IC-Verbindungen nach Hannover (über Magdeburg), Berlin (über Wittenberg), Dresden (über Leipzig), München und Frankfurt am Main (jeweils über Erfurt).

Im Regionalverkehr gibt es stündliche Verbindungen nach Magdeburg über Köthen, Dessau/Wittenberg über Bitterfeld, Eilenburg über Delitzsch, Erfurt über Weißenfels/Naumburg, Kassel über Sangerhausen/Nordhausen, Goslar über Aschersleben/Halberstadt sowie Bernburg. S-Bahnen der Mitteldeutschen S-Bahn fahren nach Altenburg bzw. Zwickau (über Flughafen und Leipzig) (S5), nach Leipzig über Schkeuditz (S3), sowie in die Vororte Trotha (S3) bzw. Nietleben (S7).

barrierefrei  Der Bahnhof ist barrierefrei und rund um die Uhr geöffnet, bewirtschaftet (Barbetrieb im 1. OG) und verfügt über beheizte Warteräume. Aufgrund umfangreicher Umbau- und Modernisierungsmassnahmen sind bis mindestens Ende 2021 Einschränkungen des Angebots möglich.

Mit dem BusBearbeiten

 
Zentraler Omnibusbahnhof Ernst-Kamieth-Platz

Halle verfügt über einige Fernbusverbindungen. Der 3 Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB), Ernst-Kamieth-Platz, befindet sich am Westausgang des Hauptbahnhofs. Verbindungen bestehen u.a. nach Berlin, Erfurt, Würzburg, Dresden und ins Ruhrgebiet.

Weitere Verbindungen gibt es ab Flughafen Leipzig/Halle.

Auf der StraßeBearbeiten

Anreise über die A14 aus Richtung Leipzig oder Magdeburg, über die A9 aus Richtung Nürnberg oder Berlin und A38 aus Richtung Göttingen. Die Abzweige der A9 und der A14 im Osten von Halle führen auf die B100.

Mit dem SchiffBearbeiten

Es besteht Ausflugsschifffahrt auf der Saale nach Naumburg (Saale).

Mit dem FahrradBearbeiten

Der Ort ist Station des Saaleradwegs und Ziel des Himmelsweges.

Zu FußBearbeiten

Halle ist Station des Lutherwegs.

MobilitätBearbeiten

 
Karte von Halle (Saale)

Halle verfügt über ein zuverlässiges Nahverkehrssystem (HAVAG) mit Straßenbahnen, Bussen und einer innerstädtischen S-Bahn. Halle ist mit Leipzig in den Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) integriert. Mit dem Umland ist Halle mittels S-Bahnen und Regionalbahnen gut verbunden.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Das Paulusviertel gehört zu den beliebtesten Wohngebieten der Stadt

Die Innenstadt von Halle wird seit Anfang der 1990er Jahre fast restauriert und erstrahlt dort, wo dieser Prozess bereits beendet ist, in neuem Glanz mit zahlreichen stuckverzierten Altbauten.

Bemerkenswert ist der aufgrund geringer Kriegszerstörungen hohe Altbaubestand, vor allem aus der Gründerzeit. Allerdings wurden große verfallene Teile der Altstadt, vor allem um den Dom, mit unpassenden industriell gefertigten Plattenbauten ersetzt, oder nach der Wende mit Neubauten ergänzt. Es sind nur sehr wenige Fachwerkbauten übriggeblieben.

SakralbautenBearbeiten

Marktkirche

  1 Hallescher Dom.     . Der Dom liegt an der Saale, nahe der Altstadt. Er wurde von dem Bettelorden der Dominikaner gegründet. Um 1300 war er fertig und hieß zunächst St. Paul zum heiligen Kreuz. Die Hallenkirche hatte keinen Turm und kein Querhaus. Um 1510 wurde der Dom von Kardinal Albrecht durch Bastian Binder total umgebaut. Albrecht, der um seinen Seelenfrieden im Himmel fürchtete, sammelte bis zu 20.000 Reliquien. Der Aufbewahrungsort, der Dom, wurde das „Hallesche Heilthum“ genannt. Den prächtigen Innenausbau schufen um 1523 Matthias Grünewald, Lukas Cranach d. Ä. und Peter Schro. Durch den Umbau entstand ein Gesamtkunstwerk im Stile von Spätbarock und Frührenaissance. Der rundgiebelige Dom war im Mittelalter das größte Sakralbauwerk in Mitteldeutschland. Als Gegner der Reformation musste Kardinal Albrecht 1541 Halle verlassen und das Ansehen des Domes wurde geschmälert. 1635 baute der Herzog August von Sachsen noch eine reichhaltige frühbarocke Ausstattung ein. Ab 1688 diente er den Evangelisch-Reformierten als Kirche. 1851 wurde die barocke Orgel erneuert. 1883-1896 wurde der Innenraum im neu-gotischen Stil erneuert. 1957-1959 wurden die Außenmauern und der Innenraum im Zeichen großer Materialknappheit notdürftig renoviert. 1996 kaufte die Domstiftung Sachsen-Anhalt das Gebäude und es begann eine Sanierung von Grund auf. Diese Arbeiten an der Bausubstanz waren 2005 im wesentlichen abgeschlossen, die Kunstwerke müssen jedoch weiterhin restauriert werden.

Öffnungszeiten: Dienstag: 9.00 – 11.00 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr Freitag: 9.00 - 11.00 Uhr Im Dom finden regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt.

  •   2 Marktkirche Unser Lieben Frauen, An der Marienkirche 2 (zwischen Marktplatz und Hallmarkt).     . Die spätgotische Hallenkirche wurde 1529–54 erbaut und ersetzte die älteren Kirchen St. Gertruden und St. Marien. Sie gilt als einer bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland und als eine der vollendetsten Kirchen in diesem Stil. Ihre vier Türme stammen noch von den beiden Vorgängerbauten, die Kirche wurde gewissermaßen zwischen die beiden bestehenden Turmpaare gebaut. Gemeinsam mit dem Roten Turm gelten sie als Wahrzeichen von Halle und gaben ihr den Beinamen Stadt der fünf Türme. Im Inneren der Kirche findet man wertvolle Ausstattungselemente aus dem 15. und 16. Jahrhundert, allen voran den von Lucas Cranach d. Ä. entworfenen Hauptaltar und die prachtvolle Kanzel aus Sandstein, die den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance markiert. Sehenswert sind auch die beiden Orgeln mit barocken Prospekten aus dem 17. bzw. 18. Jahrhundert. Am Samstag um 15.00 Uhr ist Kirchenführung, am Dienstag um 16.00 und am Donnerstag um 12.00 Uhr gibt es Orgelmusik. Geöffnet: Mo-Sa 10–17 Uhr, So 15–17 Uhr.
  • 3 Armenisch-orthodoxe Kirche „Surp Harutyun“, Alfred-Reinhardt-Str. 8, 06132 Halle-Ammendorf. Auferstehungskirche.
  • 4 Bartholomäuskirche, Bartholomäusberg 4, Giebichenstein.     . Hier wurden 1683 die Eltern von Georg Friedrich Händel getraut.
  • 5 Böllberger Kirche St. Nikolaus, Böllberger Weg.     . Die Dorfkirche ist Halles älteste Kirche.
  • 6 Kirche im Diakoniewerk, Lafontainestr 15, Giebichenstein.     .
  • 7 Magdalenenkapelle (in der Moritzburg).
  • 8 Moritzkirche, An der Moritzkirche 8, Altstadt.     .
  • 9 Pauluskirche, Robert-Blum-Straße 11a, 06114 Halle (Saale).     .
  • 10 Petruskirche, An der Petruskirche 3, Kröllwitz.     .
  • 11 Russisch-orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz, Franckeplatz 1.     . Orthodoxe Gemeinde und Hauskirche zum hl. Kreuz, Franckesche Stiftungen.
  • 12 St. Briccius, Pfarrstraße 5, Trotha.     . Im Jahre 1116 wurde die spätromanische Kirche erstmals urkundlich erwähnt.
  • 13 Synagoge, Humboldtstraße 52, 06114 Halle (Saale).     .
  • 14 Ulrichskirche.     . Die einstige Kirche wird heute als Konzerthalle genutzt.

BurgenBearbeiten

 
Ostseite der Moritzburg
 
Burg Giebichenstein
  • 15 Moritzburg Halle.     . Befestigtes Schloss im spätgotischen Stil aus dem späten 15. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt und blieb in den folgenden Jahrhunderten eine imposante Ruine. Um 1900 baute man Teile wieder auf, 1904 zog das Städtische Museum für Kunst und Kunstgewerbe ein. Heute dient die Moritzburg als Ausstellungsgebäude und im Sommer Kulisse für Theater- und Opernaufführungen.
  • 16 Burg Giebichenstein.     . Mittelalterliche Burganlage oberhalb der Saale. Von der Oberburg aus dem 12. Jahrhundert sind nur der Torturm sowie Grundmauern von Palas und Wohnturm erhalten. Die besser erhaltene Unterburg entstand Mitte des 15. Jahrhunderts. Sie diente als Nebenresidenz der Erzbischöfe von Magdeburg. Seit 1915 beherbergt die Burg Giebichenstein die gleichnamige Kunsthochschule.

ProfanbautenBearbeiten

 
Landgericht
  •   17 Franckesche Stiftungen zu Halle.     . Die Stiftungen (früher: Glauchasche Anstalten) beherbergen eine Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer und sozialer Einrichtungen. Sie wurden 1698 durch den Theologen und Pädagogen August Hermann Francke gegründet. Franckes pietistisch geprägte Schulen und soziale Initiativen erlangten internationale Bedeutung. Die historischen Gebäude stehen heute als weltweit einzigartiges Beispiel sozialer und pädagogischer Zweckarchitektur auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe.
  •    Händelhaus. Siehe unter Museen
  • 18 Ackerbürgerhof, Große Klausstraße 15.
  • 19 Altes Postamt, Große Steinstraße 72.
  • 20 Berliner Brücke     
  • 21 Giebichensteinbrücke     
  • 22 Goldene Rose, Rannische Str. 19, 06108 Halle (Saale).
  • 23 Graseweghaus, Graseweg 6.
  • 24 Jugendstilhaus, Große Ulrichstraße 33. 1897/1898 errichtet
  • 25 Kühler Brunnen, Kühler Brunnen 2.     .
  • 26 Landgericht Halle.     . Das neobarocke Gebäude des am Hansering wurde 1903 bis 1905 errichtet. Die beiden Türme haben ein Höhe von 50 Metern, die Fassade ist reich geschmückt, mit Porträts von Rechtsgelehrten und Tieren und Fabelwesen. Sehenswert ist auch das Treppenhaus mit einer doppelten Wendeltreppe in einer kreisrunden Kuppelhalle.
 
Leipziger Turm
  • 27 Leipziger Turm.     . Der Turm ist ein 44 m hoher frei stehender Wartturm, der früher zur Befestigungsanlage gehörte. 1573 wurde dem Turm eine welsche Haube mit vier Lukarnen und einer Laterne aufgesetzt und ein Uhrwerk mit zwei gegenüberliegenden Zifferblättern eingebaut.
  • 28 Logenhaus Halle „Zu den drei Degen“, Jägerberg 1.     .
  • 29 Löwengebäude, Universitätsplatz 11. Hauptgebäude der Martin-Luther-Universität.
  • 30 Marktschlösschen, Markt 13.     . Ende des 16. Jahrhunderts errichtet.
  • 31 Mühlgraben mit Neumühle, Schlossberg 1/Mühlpforte.     . Die Mühle aus dem 16. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz, ist aber seit ihrer Stilllegung in den 1920er-Jahren verwahrlost.
  • 32 Neue Residenz, Domstraße 5 (am Dom).     . Die 1531 erbaute Residenz der Erzbischöfe von Magdeburg kann nur im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der Moritzburg, als "neu" gelten. Sie war einer der ersten Renaissancebauten in Mittel- und Norddeutschland. Der Innenhof wird jeden Sommer (Ende Mai bis Ende Juli) als Kunstgarten gestaltet. Der Sommergarten wird seit 2009 zu jährlich wechselnden Themen von Langzeitarbeitslosen gestaltet und lädt mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und Getränkeausschank zum Verweilen ein. In der Adventszeit gibt es eine Weihnachtsausstellung.
  • 33 Stadthaus, Marktplatz 2.     . Städtisches Versammlungs-, Sitzungs- und Festgebäude, 1891 erbaut im neugotischen Stil. Hier wurde 1903 der Deutsche Philologenverband gegründet.
  • 34 Riesenhaus, Große Brauhausstraße 16, 06108 Halle (Saale).
  • 35 Roter Turm, Marktplatz.     . Er wurde 1418–1506 als Glockenturm der Marienkirche erbaut und ist im gotischen Stil gehalten. Mit 84 Metern Höhe prägt er gemeinsam mit den vier Türmen der Marktkirche die Silhouette der Altstadt und gilt deshalb als Wahrzeichen von Halle. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm mit Artillerie beschossen und brannte aus; er wurde aber bis 1976 wiederaufgebaut. Im Roten Turm befindet sich ein Glockenspiel, mit 76 Glocken ist es das größte Carillon Europas – die kleinste hat einen Durchmesser von 16 cm, die größte von 2,36 Metern.
  • 36 Schleiermacherhaus, Große Märkerstraße 14/15, 06108 Halle (Saale).
  • 37 Stadtbad, Schimmelstraße 1.     .
  • 38 Stadtmauer, Waisenhausring.
  • 39 Volkspark, Burgstr. 27, 06114 Halle (Saale).     . Wird heute als Galerie der Kunsthochschule Burg Giebichenstein genutzt.
  • 40 Wasserturm Nord     
  • 41 Wasserturm Süd     
  • 42 Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus     

Zudem hat Halle zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit, die häufig komplett restauriert sind, zu bieten.

MuseenBearbeiten

HauptmuseenBearbeiten

 
Händelhaus
  •   43 Händelhaus, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 50 09 00, +49 (0)345 50 09 01 03 (Tickets), Fax: +49 (0)345 50 09 04 16, E-Mail: .        . Im Geburtshaus des Komponisten befindet heute eine Dauerausstellung zu Leben und Wirken des Komponisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die historische Instrumentensammlung. Geöffnet: Di–So, Feiertag 10:00–18:00 (Apr. bis Okt.), 10:00–17:00 (Nov. bis Mär.); geschlossen: 24. Dez., 25. Dez., 31. Dez. Preis: 6,00 € (Erwachsene), 4,50 € (ermäßigt), 3,50 € (Schüler), kostenlos (Kinder, bis 6 Jahre).
 
Landesmuseum für Vorgeschichte
  •   44 Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen, Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle. Tel.: +49 (0)345 212 74 50 (Information).   . Historische Sammlungen der Schulstadt. Geöffnet: Di–So, Feiertag 10:00–17:00. Preis: 6,00 € (Erwachsene), 4,00 € (ermäßigt), kostenlos (Kinder, bis 18 Jahre).
  •   45 Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 21 25 90 (Information, Kasse), +49 (0)345 212 59 40 (Service), Fax: +49 (0)345 202 99 90, E-Mail: .         . Bis zum 6. Januar 2021 findet die Sonderausstellung „Karl Lagerfeld. Fotografie: Die Retrospektive“ statt. Geöffnet: Mo–Di, Do–So, Feiertag 10:00–13:00, 14:00–17:00; geschlossen: 24. Dez., 31. Dez. Preis: 12,00 € (Erwachsene), 9,00 € (ermäßigt), kostenlos (Kinder, bis 18 Jahre).
  •   46 Landesmuseum für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 52 47 30, Fax: +49 (0)345 524 73 51, E-Mail: .        . Deutschlandweit bedeutendes vorgeschichtliches Museum, dessen Sammlung sich aus Funden im Land Sachsen-Anhalt zusammensetzt. Zu den wichtigsten Funden gehören die Himmelsscheibe von Nebra, der Reiterstein von Hornhausen, die Familiengräber von Eulau und ein Mammutskelett. Geöffnet: Di–Fr 9:00–17:00; Sa–So, Feiertag 10:00–18:00; geschlossen: 24. Dez., 31. Dez. Preis: 5,00 € (Erwachsene), 3,00 € (ermäßigt), 2,50 € (Kinder, 6–14 Jahre), 10,00 € (Familie), 2,00 € (Audioguide).

Weitere MuseenBearbeiten

 
Robertinum
  • 47 Archäologisches Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 12, 06108 Halle (Saale) (im Robertinum). Tel.: +49 (0)345 552 40 18, E-Mail: .     . Das Museum ist das einzige im Bundesland Sachsen-Anhalt, das ausschließlich antike Kunst und Kultur des Mittelmeerraumes zeigt. Geöffnet: Do 15:00–17:00; geschlossen: Feiertag, 24. Dez. bis 1. Jan. Preis: kostenlos.
  • 48 Beatles Museum, Alter Markt 12, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 290 39 00, +49 (0)179 428 41 22 (WhatsApp), Fax: +49 (0)345 290 39 08, E-Mail: .     . Das Museum stellt in Wort und Bild den Werdegang der britischen Rockband „The Beatles“ dar. Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1708 errichtet. Geöffnet: Di–So, Feiertag 10:00–18:00; geschlossen: 1. Jan., 24. Dez., 25. Dez., 26. Dez. Preis: 6,00 € (Erwachsene), 3,00 € (Kinder).
  • 49 DB Museum Halle (Saale), Berliner Straße 241, 06112 Halle (Saale) (S-Bahnhof Steintorbrücke). Tel.: +49 (0)345 239 73 36, Fax: +49 (0)345 239 73 31, E-Mail: .     . Eisenbahnmuseum und Außenstelle des Verkehrsmuseums Nürnberg. Der Lokschuppen IV, in dem das DB Museum in Halle untergebracht ist, gehörte früher zum Bahnbetriebswerk Halle P und existiert seit 1895. Zu sehen sind Dampflokomotiven (u. a. eine preußische T 8 von 1906, Exemplare der DR-Baureihen 03.10, 41 und 52 aus der Zeit um 1940), Diesellokomotiven aus den 1970er-Jahren, historische Elektrolokomotiven (darunter eine E18 und eine E 44 von 1939) sowie Nebenfahrzeuge. Geöffnet: Sa 10:00–16:00. Preis: 2,50 € (Erwachsene), 2,00 € (ermäßigt), 1,00 € (Kinder, 6–17 Jahre), 5,00 € (Familie).
  • 50 Gedenkstätte ROTER OCHSE, Am Kirchtor 20 b, 06108 Halle (Saale) (Tram 8 "Diakoniewerk Halle"). Tel.: +49 (0)345 470 69 83 37, Fax: +49 (0)345 470 69 83 39, E-Mail: .   . Die historische Justizvollzugsanstalt Roter Ochse besteht seit 1842. Die Herkunft des Beinamens „Roter Ochse“ ist nicht ganz klar, vermutlich bezieht er sich auf das rote Mauerwerk. Während der NS-Herrschaft war hier ein „Schutzhaftlager“ und eine zentrale Hinrichtungsstätte. Während der sowjetischen Besatzung wurden Militärtribunale abgehalten, in der DDR war es ein Stasi-Gefängnis. Geöffnet: Mo 10:00–14:00; Di–Do 10:00–16:00; Fr 10:00–14:00; 1. Wochenende im Monat 13:00–17:00; geschlossen: Feiertag. Preis: kostenlos.
  • 51 Geiseltalmuseum, Domplatz 4, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 552 60 73, E-Mail: .     . Das Museum ist seit Dezember 2011 geschlossen. Die Fossilien werden in der Zukunft im Naturkundlichen Universitätsmuseum zu sehen sein. Geschlossen: täglich.
  • 52 Genscher-Haus (Begegnungsstätte Deutsche Einheit), Schönnewitzer Str. 9a, 06116 Halle (Saale).   . Geburtshaus des einstigen deutschen Politikers.
  • 53 Halloren Schokoladenmuseum, Delitzscher Str. 70, 06112 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 564 21 92 (Information), E-Mail: .     . Geöffnet: Mo–Sa 10:00–17:00; geschlossen: So, Feiertag. Preis: 5,50 € (Erwachsene), 3,50 € (Kinder, bis 16 Jahre).
  • 54 Historisches Straßenbahndepot (Straßenbahnmuseum Halle), Seebener Straße 191, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 581 56 06, Fax: +49 (0)345 581 56 02.       . Museum in einem ehemaligen Depot der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG), das der Verein Hallesche Straßenbahnfreunde e. V. betreibt. Zum Bestand gehören etwa 40 historische Straßenbahnfahrzeuge, Beiwagen, Busse und Kraftfahrzeuge. An den Öffnungstagen wird auch eine Stadtrundfahrt mit einer Straßenbahn aus dem Museumsbestand durchgeführt. Geöffnet: 1. Sa im Monat, 3. Sa im Monat 11:00–17:00 (Mai–Okt.). Preis: 2,00 € (Erwachsene), 1,00 € (Kinder), 5,00 € (Familie).
  • 55 Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt, Friedemann-Bach-Platz 5, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 21 25 90, +49 (0)345 212 59 19, Fax: +49 (0)345 202 99 90, E-Mail: .   . Eigenständige Sammlung des Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt.
  •   56 Meckelsche Sammlungen, Große Steinstraße 52, 06108 Halle (Saale) (am Institut für Anatomie und Zellbiologie). Tel.: +49 (0)345 557 17 12, E-Mail: .   . In der Mitte des 18. Jahrhunderts von Johann Friedrich Meckel d. Ä. (1724–1774) begründete anatomische Lehr- und Forschungssammlung. Führungen sind momentan (2020) auf 9 Personen beschränkt. Das Mindestalter für Besucher beträgt 16 Jahre. Geöffnet: zwei öffentliche Führungen pro Monat; Gruppen auf Anfrage. Preis: 5,00 € (Erwachsene), 3,00 € (ermäßigt, ab 16 Jahre).
  • 57 Museum für Haustierkunde „Julius Kühn“, Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 552 23 22, Fax: +49 (0)345 552 72 91, E-Mail: .     . Geöffnet: nach Vereinbarung.
  • 58 RECHENWERK Computer- & Technikmuseum Halle, Saalfelder Str. 11, 06116 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)170 720 39 29.   . Geöffnet: Fr 18:00–1:00.
  • 59 Stadtmuseum Halle (Christian-Wolff-Haus), Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 221 30 30, E-Mail: .    . Das Museum ist in einem Renaissance-Gebäude aus dem Jahr 1558 untergebracht, das 1720 barock umgebaut und 1740 vom Philosophen und Professor Christian Wolff (1679–1754) erworben wurde. Das Museum widmet sich der halleschen Stadtgeschichte. Geöffnet: Di–So 10:00–17:00.
 
Halloren- und Salinemuseum

DenkmälerBearbeiten

 
Hallescher Roland
  • 62 Denkmal für Georg Friedrich Händel, Marktplatz.     .
  • 63 Denkmal für August Hermann Francke (Ostende der Franckeschen Stiftungen).
  • 64 Denkmal für Robert Franz. Von Fritz Schaper.
  • 65 Denkmal für Mahatma Gandhi (Steintor-Campus). Von Gautam Pal. Geschenk der indischen Botschaft in Deutschland an die Stadt Halle (Saale) und die Martin-Luther-Universität.
  • 66 Denkmal für Curt Goetz. Von Michael Weihe.
  • 67 Denkmal für Matthias Grünewald (Ulrichskirche). Von Gerhard Geyer.
  • 68 Denkmal für Matthias Grünewald, Mühlberg/Ecke Schloßberg. Von Gerhard Geyer.
  • 69 Denkmal für Heinrich Heine, Universitätsplatz. Von Jens Bergner.
  • 70 Denkmal für Emanuel Striese, Theaterdirektor (Neues Theater). Von Lothar Sell.
  • 71 Denkmal für „Zither-Reinhold“. Von Wolfgang Dreysse.
  • 72 Armenischer Kreuzstein (Chatschkar), Hansering. Zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern 1915.
  • 73 Fahnenmonument (nördlich des Leipziger Turm).     . Relikt aus DDR-Zeit.
  • 74 Hallescher Roland.     . Roland-Statue am Roten Turm auf dem Marktplatz.
  • 75 Portal der einstigen Synagoge, Jerusalemer Platz. Denkmal zum Gedenken an die Reichsprogromnacht vom 09./10.11.1938.

BrunnenBearbeiten

  • 76 Drachen-Brunnen (vor dem Westportal der Marktkirche). Von Peter Michael. Die vier Wasser speienden, im chinesischen Stil geformten Drachen beschützen eine goldene Kugel. Es ist nicht bekannt, was die Kugel darstellen soll: vielleicht die Erdkugel oder Sonne.
  • 77 Eselsbrunnen, Alter Markt.     . Von Heinrich Keiling. Der Eselsbrunnen thematisiert eine bekannte Sage, der zufolge ein Müllerbursche mit seinem Esel auf einem mit Rosen gestreuten Weg entlangliefen, der eigentlich für den Kaiser Otto I. geschmückt wurde.
  •   78 Göbelbrunnen, Hallmarkt. Von Bernd Göbel. Die etwa 10 × 10 Meter große Brunnenanlage besitzt vier Figurengruppen zur halleschen Stadtgeschichte: eine Saalenixe, die zur Musik des ebenfalls dargestellten Trothaer Schäfers tanzte, das Fischerstecher, Halloren und Halunken, die das hallesche Stadtwappen zusammensetzen, und Kardinal Albrecht beim Liebesspiel mit zu Berge stehendem Haarschopf, der irgendwie an eine Mitra erinnert. Letztere Darstellung nimmt auf die historische belegte Dreiecksgeschichte zwischen dem lebenslustigen und leidenschaftlichen Kardinal, seinem Kämmerer Hans von Schönitz (1499–1535) und der italienischen Sängerin Belina Mazarotti Bezug. Seinen Kämmerer ließ der Kardinal später hängen.
  • 79 Lebenskreis, Domplatz. Von Horst Brühmann. Unter der Thematik „das Leben besiegt den Tod“ schuf der Bildhauer die zentrale Brunnenfigurengruppe einer Mutter mit ihrem Kind und des stürzenden Tods, denen die Figuren je einer jungen und alten Frau sowie eines jungen und alten Manns zugewandt sind.
  • 80 Musenbrunnen, Leipziger Straße 97. Von Gerhard Lichtenfeld. Vier Frauenfiguren repräsentieren die vier Schutzgöttinnen der Künste: die Musik, die Dichtkunst, den Tanz, die bildende Kunst und die Wissenschaften.
  • 81 Zither-Reinhold-Brunnen, Große Brauhausstraße, 06108 Halle (Saale).   . Von Wolfgang Dreysse (geb. 1947) geschaffenes Brunnendenkmal zu Ehren des halleschen Originals Zither-Reinhold. Der aus dem halleschen Viertel Glauchau stammende und als Straßenmusikant tätige Reinhold Lohse (1878–1964) erkrankte in der Kindheit an Typhus und konnte deshalb die Schule nur bis zur dritten Klasse besuchen. Der stets freundliche und kinderliebe Reinhold zog anfangs mit einem Leierkasten, später mit einer Zither durch die halleschen Straßen. Sein Repertoire war in jeder Hinsicht zeitlos. Die Stille Nacht wurde von ihm auch sommers, Im Prater blühn wieder die Bäume im Winter gespielt.

Kunst im öffentlichen RaumBearbeiten

 
Illusionswand „Stadt“
  • 82 Betsäule, Universitätsring.     . Der Bildstock wurde 1455 nach den Pestepidemien von 1449 und 1452 vor der Stadtmauer im Bereich des heutigen Riebeckplatzes errichtet und wurde 1972 an den Universitätsring versetzt. Die Bildtafel auf der Westseite zeigt die Kreuzigung Christi, umgeben von Johannes, Maria und Maria Magdalena. Auf der Ostseite wurde die Kreuztragung Christi auf dem Weg nach Golgatha dargestellt.
  • 83 „Der Jahrhundertschritt“ (im Hof der Moritzburg). Von Wolfgang Mattheuer (1927–2004).
  • 84 „Eine Begegnung mittendrin“ (Kreuzung Geiststraße und Universitätsring). Skulpturengruppe von Maya Graber (geb. 1974).
  • 85 „Stadt“ (Große Klausstraße, gegenüber Nr. 7). Illusionswand von Bernd Baumgart (geb. 1956) und Hans Joachim Triebsch (geb. 1955).
  • 86 „Stumme Gesellen“ (im Lukashof). Von Maike Freess (geb. 1965).
  • 87 „Way of memory“ (Ostseite des Hanserings). Von Christof Traub (geb. 1963).

GalerienBearbeiten

Historische BibliothekenBearbeiten

Straßen und PlätzeBearbeiten

 
Riebeckplatz
  • 89 Marktplatz.     . Mit dem Händeldenkmal, dem Roten Turm, der viertürmigen Marktkirche, dem neogotischen Stadthaus und dem Geoskop.
  • 90 Alter Markt.     . Mit dem Eselsbrunnen.
  • 91 Domplatz.     . Mit Neuer Residenz, dem „Dom“ und dem Lebenskreis-Brunnen.
  • 92 Franckeplatz. Mit den Franckeschen Stiftungen und Café Hopfgarten.
  • 93 Hallmarkt.     . Mit dem Göbelbrunnen.
  • 94 Joliot-Curie-Platz. Mit Opernhaus und alter Post.
  • 95 Riebeckplatz.     . Zentraler Verkehrsknoten der Stadt, der verkehrsreichste Platz in den neuen Bundesländern. Die Überquerung des Platzes wurde ab 1965 errichtet und war die erste Hochstraße der DDR.
  • 96 Universitätsplatz     

ParksBearbeiten

Stadtgottesacker
 
Torturm

Einige der Parks gehören zur Reiseroute Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt.

  • 4 Amtsgarten (Östlich der Burg Giebichenstein).     .
  • 5 Bergzoo Halle, Reilstr. 57, 06114 Halle (Saale) (Tram 3, 12 "Zoo"). Tel.: +49 (0)345 520 33 00 (Information, Vermittlung), +49 (0)345 520 34 00 (Direktion), E-Mail: .        . Der Zoo Halle befindet sich auf dem 130 Meter hohen Reilsberg. Ein traditioneller Schwerpunkt liegt in der Haltung von Bergtieren, vor allem aus der südamerikanischen Andenregion (z. B. Lamas, Alpakas, Vicuñas). Im Rahmen der Modernisierung des Zoos, die zu einer artgerechteren Haltung führen soll, wurden seit den 2000er-Jahren ein Krokodilhaus, eine neue Elefantenanlage und die Totenkopfaffen-Urwaldhalle eingeweiht. Geöffnet: täglich 9:00–19:00 (28. Mär.–31. Okt.), 9:00–17:00 (1. Nov.–27. Mär.); 24. Dez., 31. Dez. 9:00–15:00. Preis: 9,50 € (Erwachsene), 7,50 € (ermäßigt), 4,50 € (Kinder, 4–17 Jahre).
  • 6 Botanischer Garten     
  • 7 Gertraudenfriedhof, Landrain 25.     .
  • 8 Jüdischer Friedhof, Humboldtstraße, 06114 Halle (Saale) (Ecke Paracelsusstraße).     .
  • 9 Peißnitzinsel.     . Trennt die Innenstadt von der Satellitenstadt „Halle-Neustadt“. Schöner Park, mit Konzertbühne, Parkeisenbahn und Galerie. Im Sommer Halles beliebtestes innerstädtisches Ausflugsziel. Mit der Tram bis zur Haltestelle „Rennbahnkreuz“ (Neustädter Seite) oder „Diakoniezentrum“ (Altstadtseite).
  • 10 Pestalozzipark.     . Der Park dient vor allem als Naherholungsgebiet im Süden der Stadt. Er erstreckt sich länglich mit vielen Pflanzen- und Blumenbeeten und einigen Baumanpflanzungen durch den Stadtteil Gesundbrunnen. Der 13,5 Hektar große Pestalozzipark dient der Erholung und stellt eine Verbindung zum angrenzenden Stadtteil Südstadt dar. Der Park wurde 1926–1931 vom Gartenarchitekt Franz Mengel im Zusammenhang mit dem Bau der Gartenvorstadt Gesundbrunnen geschaffen. In den 1970er Jahren und im Jahr 2001 wurde der Park in Richtung Südstadt erweitert. Dabei wurden ein Naturlehrpfad, eine weitere Hundewiese und zahlreiche Wegverbindungen angelegt.
  • 11 Rabeninsel.     . Spazierweg rund um die bewaldete Saaleinsel im Süden der Stadt, verwitterte und überwachsene Ruinen. Mit der Tram bis zur Haltestelle „Wörmlitz“.
  • 12 Reichardts Garten.     . Der Begriff Herberge der Romantik (auch Reichardts Garten oder Giebichensteiner Dichterparadies genannt) stammt aus der deutschen Literaturgeschichte und steht für einen Privatgarten in Giebichenstein (Halle (Saale), mittlerweile im Besitz der Stadt Halle, der während der Jahre 1791 bis 1814 dank seines prominenten Besitzers Johann Friedrich Reichardt zu einem Treffpunkt wissenschaftlicher und literarischer Berühmtheiten wurde (u. a. Brentano und von Arnim). Auch Goethe weilte mehrmals und über längere Zeit hier bei seinem Freund, als er im nahe gelegenen Bad Lauchstädt ein damals völlig neuartiges Sommertheater baute und leitete.
  • 13 Riveufer. Mit Jahnhöhle in den Klausbergen.
  • 14 Solbad Wittekind     
  •   15 Stadtgottesacker.     . Die Friedhofsanlage, die ab 1557 nach dem Vorbild der italienischen Camposanto-Anlagen errichtet wurde, gilt als ein Meisterwerk der Renaissance nördlich der Alpen.[5] Geöffnet: täglich ab 8:00 Uhr, Schließung zwischen 16:30 und 20:00 Uhr, je nach Jahreszeit.
  • 16 Stadtpark
  • 17 Würfelwiese     
  • 18 Ziegelwiese

VerschiedenesBearbeiten

  • 97 Geoskop, Marktplatz.

AktivitätenBearbeiten

Vereine/ OrganisationenBearbeiten

Sport/FitnessBearbeiten

  • 1 Eissporthalle, Gimritzer Damm 1, 06120 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 685 88 3, Fax: +49 (0)345 80 55 340, E-Mail: .
  • 2 Galopprennbahn (Passendorfer Wiesen)     
  • Radwanderungen
  • 3 Bootsverleih Halle, Ziegelwiese (an der Peißnitzbrücke; Tram 8 "Diakoniewerk Halle", dann noch 500 m Fußweg). Tel.: +49 (0)345 20369087, Mobil: +49 (0)162 8078010, E-Mail: . Vermietung von Wassertretern, Kanus, Kajaks, führerscheinfreien Motorbooten (klein: bis 4 Personen, 5 PS; oder groß: bis 8 Personen, 15 PS), Stand-Up-Paddle. Mit dem Motorboot kann man z. B. eine Halbtagestour nach Brachwitz oder eine Tagestour nach Wettin und zurück machen. Geöffnet: Di-Fr 11–20 Uhr, Sa+So u. Feiertage 10–20 Uhr (letzte Abfahrt jeweils 19 Uhr). Preis: unmotorisierte Boote unter der Woche 10 €/h, Wochenende 14 €/h; Motorboot klein 20/25 €/h, Motorboot groß 30/35 €/h; Rabatt bei Halbtags- oder Tagestour.

SportvereineBearbeiten

  • 4 Hallescher FC, Kantstraße 2, 06110 Halle (Saale). Die erste Herrenmannschaft spielt seit 2012 in der 3. Liga. Heimspielstätte ist der Erdgas Sportpark.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

 
Laternenfest
  • Woman in Jazz ist ein internationales Jazzfestival, das im April stattfindet
  • Museumsnacht Halle-Leipzig Ende April: über 80 Museen in den beiden Nachbarstädten bieten zwischen 18 und 1 Uhr besondere Angebote, etwa Vorträge und Vorführungen, aber auch viele Aktivitäten zum Mitmachen. Mehr dazu unter Leipzig/Museen.
  • Hansefest
  • Silberhöhenfest
  • Anfang Mai gibt es das Internationale Kinderchorfestival „Georg Friedrich Händel“
  • Im Juni sind seit 1922 die Händelfestspiele
  • Das Hallesches Laternenfest ist am letzten Wochenende im August
  • Der Mitteldeutsche Marathon ist Anfang September
  • Das Salzfest ist Ende September
  • Akkordeon Akut, internationales Musikfestival Ende Oktober
  • Im Dezember ist der Weihnachtsmarkt

TheaterBearbeiten

 
Kulturinsel
 
Opernhaus
 
Steintor-Varieté

KinosBearbeiten

FluchtspieleBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

Montags bis samstags findet auf dem Markt ein Gemüse-, Obst- und Blumenmarkt statt.

Im Folgenden gibt es eine Auswahl von Einkaufsstätten in der Stadt:

  • 1 EDEKA Center Weidauer, Merseburger Str. 40, 06110 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 1316140. Geöffnet: Mo – Fr 7.00 – 21.00 Uhr, Sa 7.00 – 20.00 Uhr.
  • 2 E-Center Wilhelm, Weißenfelser Str. 52, 06132 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 772860. Geöffnet: Mo – Fr 7.00 – 21.00 Uhr, Sa 7.00 – 20.00 Uhr.
  • 3 Kauflandcenter, Südstadtring 90, 06128 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 2260450. Geöffnet: Mo – Fr 7.00 – 22.00 Uhr, Sa 7.00 – 20.00 Uhr.
  • 4 Kaufland, Zollrain 9, 06124 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 292690. Geöffnet: Mo – Fr 6.00 – 22.00 Uhr, Sa 6.00 – 20.00 Uhr.

KücheBearbeiten

Die Stadt bietet nur wenige lokale Besonderheiten.

 
Hallorenkugeln

Das bekannteste Produkt aus Halle sind die Halloren-Kugeln, aus Sahne und Schokolade bestehende Pralinen. Sie haben ihren Namen von den früher tätigen Salzwirkern, den Halloren, und sollen den Silberknöpfe an deren Jacken ähnlich sehen.

Bei Neujahrsempfängen der Halloren werden Soleier und Schlackwurst gereicht.

In der Stadt gibt es etwa 170 Restaurants.

GünstigBearbeiten

Wie in jeder Großstadt auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, schnell zu einer Bock- oder Bratwurst, einer Suppe, einen Döner Kebap oder Asiamenü zu finden.

  • 2 Don’t worry be Curry, Universitätsring. Tel.: +49 (0)345 388 08 08. . Imbiss mit den längsten Öffnungszeiten in der Stadt, großes Sortiment inkl. Wurst. Wochentags tagsüber auch auf dem 1 Marktplatz. Geöffnet: Mo, Di 8–18 Uhr, Mi–Sa 8–5 Uhr morgens; Imbisse auf dem Markt: im Winter 9–17 Uhr, im Sommer 9–18 Uhr. Merkmale: Wurst.
  • 3 Soupjekt, Universitätsring 8. Tel.: +49 (0)345 68 58 171, Fax: +49 (0)345 68 23 098. Suppen- und Nudelgerichte. Merkmale: Nudeln, Suppe.

MittelBearbeiten

 
Alchimistenklause
 
Biergarten des Krugs zum Grünen Kranze am Saaleufer
 
Kneipenmeile Kleine Ulrichstraße

In der mittleren Preislage gibt es in der historischen Altstadt viele gute Restaurants. Ein Besuch in Halles „Kneipenmeile“, der Kleinen Ulrichstraße, lohnt immer. Im Karre Sternstraße/Große Märkerstraße befinden sich zahlreiche weitere Restaurants.

DeutschBearbeiten

  • 4 Alchimistenklause, Reilstraße 47, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 523 36 48, Fax: +49 (0)345 52 50 91 51, E-Mail: .  . Deutsche und internationale Küche. Geöffnet: Di–Sa 12:00–15:00, 17:00–23:00. Merkmale: deutsche Küche, internationale Küche.
  • 5 Bruchbude, Zscherbener Landstr. 2a, 06126 Halle (Westliche Neustadt, Kleingartenverein „Am Kalksteinbruch“). Tel.: +49 (0)345 690 55 55. Merkmale: deutsche Küche.
  • 6 Dompfaff, Domplatz 5, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 202 97 92. Gutbürgerliche Küche. Merkmale: deutsche Küche, gutbürgerliche Küche.
  • 7 Hallesches Brauhaus, Nikolaistraße 2, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 21 25 70. Deutsche, gutbürgerliche Küche. Merkmale: deutsche Küche, gutbürgerliche Küche.
  • 8 Hallenser Kartoffelhaus, Willy-Brandt-Str. 44, 06110 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 50 25 45. Kartoffel-, Fisch- und Pfannengerichte. Merkmale: deutsche Küche.
  • 9 Krug zum Grünen Kranze, Talstraße 37, 06120 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 299 88 99, E-Mail: .  . Ausflugslokal, am Westufer der Saale gelegen, Namensgeber des gleichnamigen Volkslieds. Gutbürgerliche Küche. Geöffnet: Mi–Do 15:00–22:00; Fr 15:00–23:00; Sa 12:00–23:00; So 12:00–21:00. Merkmale: deutsche Küche, gutbürgerliche Küche.
  • 10 Mönchshof, Talamtstraße 6, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 202 17 26. Internationale Küche. Merkmale: deutsche Küche, internationale Küche.
  • 11 Schad, Reilstraße 10, 06114 Halle (Saale) (am Reileck). Tel.: +49 (0)345 684 53 22, Fax: +49 (0)345 684 53 21. Merkmale: deutsche Küche.
  • 12 Strieses Biertunnel, Schulstraße 2, 06108 Halle. Tel.: +49 (0)345 512 59 48. . Geöffnet: täglich 18-24 Uhr. Merkmale: deutsche Küche.
  • 13 Weinstube Rathausstraße, Rathausstraße 7, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 200 32 30. Gutbürgerliche Küche. Merkmale: deutsche Küche, gutbürgerliche Küche.
  • 14 Zum groben Gottlieb, Große Märkerstraße 20, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 202 88 72. Rustikale, gutbürgerliche Küche. Merkmale: deutsche Küche, gutbürgerliche Küche.
  • 15 Zum Ritter, Sternstraße 7, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 294 30 27. Deutsche mittelalterliche Küche. Merkmale: deutsche Küche, Mittelalterküche.
  • 16 Zum Schad, Kleine Klausstraße 3. Tel.: +49 (0)345 523 03 66, Fax: +49 (0)345 523 20 79, E-Mail: . Deutsche Küche. Merkmale: deutsche Küche.

Mediterran und südeuropäischBearbeiten

  • 17 Delphi, Barfüßerstraße 20, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 203 30 70. Griechische Küche. Merkmale: griechische Küche.
  • 18 Osteria da Salvatore, Bergstraße 7, 06108 Halle (Saale) (Ecke Kleine Ulrichstraße). Tel.: +49 (0)345 681 96 10. Italienische Küche. Merkmale: italienische Küche.
  • 19 Rhodos, Kurt-Eisner-Straße 7, 06110 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 290 20 29. Griechische Küche. Merkmale: griechische Küche.

Mittel- und osteuropäischBearbeiten

OrientalischBearbeiten

Indisch/südasiatischBearbeiten

  • 25 Himalaya, Große Brauhausstraße 2, 06108 Halle (Saale) (In direkter Nähe des Leizpiger Turms. Wenn man auf der Leipziger Straße ist, biegt man an der Deutschen Bank/Halloren Apotheke/Burger King Richtung Süden ab und findet das Himalaya auf der linken Seite.). Tel.: +49 (0)345 470 44 25. Indische Küche. Preis: Vorspeise rund 4-5 €, Hauptgericht 9-12 €. Akzeptierte Zahlungsarten: VISA, Master Card. Merkmale: indische Küche.
  • 26 House of India, Große Ulrichstraße 16, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 208 38 88. Nordindische Küche. Merkmale: indische Küche.
  • 27 Indian Curry House, Joliot-Curie-Platz 31, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 681 9700, Fax: (0)345 678 27 37, E-Mail: . Nordindische Küche. Merkmale: indische Küche.
  • 28 Mamaghar, Richard-Wagner-Str. 43, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 23 93 08 36, E-Mail: . . Nepalesische Küche, auch viele vegane Gerichte. Bezahlung nur in bar. Geöffnet: Mi-So 18-22 Uhr. Merkmale: nepalesische Küche.
  • 29 Shiva, Augustastraße 6–8. Tel.: +49 (0)345 4 78 95 17. Indische Küche. Merkmale: indische Küche.

FernöstlichBearbeiten

  • 30 China-Thai-Restaurant Tran Quang Minh (China Garden), Trothaer Str. 15, 06118 Halle (Saale) (Trotha). Tel.: +49 (0)345 523 20 23. Asiatische, vorwiegend chinesische Küche. Der Weg zum Restaurant fast am Stadtrand lohnt. Geöffnet: Montags bis sonntags, 11:30 Uhr bis 23:00 Uhr. Merkmale: asiatische Küche, chinesische Küche, vietnamesische Küche.
  • 31 Hong Kong Restaurant, Ludwig-Wucherer-Str. 73a, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 682 56 58. Chinesische Küche. Merkmale: chinesische Küche.
  • 32 Sao Mai, Martinstraße 17, 06108 Halle (Saale) (oberer Boulevard). Tel.: +49 (0)345 472 29 62, E-Mail: .  . Asiatische, speziell vietnamesische Küche. Geöffnet: Di–Sa 11:00–22:30; So 12:00–22:00. Merkmale: asiatische Küche, vietnamesische Küche.
  • 33 Sushifreunde Steinweg, Steinweg 17, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 681 66 27. Asiatische Küche, Sushi. Lieferservice, All-you-can-eat-Aktionen. Merkmale: asiatische Küche, Sushi.
  • 34 Viet Village, Bergstraße 1, 06108 Halle. Tel.: +49 (0)345 69 15 29 81. . Asiatische, vorwiegend vietnamesische Küche. Geöffnet: täglich 11-23 Uhr. Merkmale: asiatische Küche, vietnamesische Küche.

Mittel- und südamerikanischBearbeiten

  • 35 Los Andes, Richard-Wagner-Str. 39, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)152 21 64 46 33, E-Mail: .   . Lateinamerikanische Grillspezialitäten und Weine. Freies WLAN. Geöffnet: Di–Sa 17–22 Uhr. Akzeptierte Zahlungsarten: Bar, Visa, Master, EC, Amex. Merkmale: argentische Küche.
  • 36 Mextreme, Reilstr. 131, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 67 82 07 30, E-Mail: . . mexikanische Küche Geöffnet: Mo-Do 17-23 Uhr, Fr-Sa 17-0 Uhr, So 17-22 Uhr. Merkmale: mexikanische Küche.

VegetarischBearbeiten

  • 37 Ökoase, Kleine Ulrichstraße 2, 06108 Halle (Saale). Vegetarische Küche. Merkmale: vegetarisch.

CafésBearbeiten

  • 38 7 Gramm, Barfüßerstraße 11, 06108 Halle (südwestlich vom Universitätshauptcampus, östlich vom Neuen Theater). Tel.: +49 (0)1514 323 99 24, E-Mail: .   . Gemütliches, zwangloses Café und Bar mit internationalen Kaffeespezialitäten im Latte-Art-Stil, z. B. Flat White, Smoothys, Bier, Wein, Mix- und Long-Drinks, Frühstück, Kuchen, Snacks und Panini. Vieles sind Bio- und lokale Produkte. Die Kaffeebohnen stammen von der Leipziger Kaffeerösterei Brühbar. In das Café ist die Eisdiele 7 Kugeln integriert. Zur Stammkundschaft gehören Studenten, Künstler und Angestellte. Reservierungsmöglichkeit für private Feiern. Rollstuhlgerechter Eingang, Sitzplätze im Freien, WLAN frei. Geöffnet: Mo-Fr 9-22 Uhr, Sa, So 10-19 Uhr; Eisdiele sommers ab 12 Uhr. Akzeptierte Zahlungsarten: VISA, Mastercard, Maestro, Bargeld. Merkmale:  .
  • 39 kafé kaju, Große Steinstraße 25, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 (0)345 13 53 53 40, Mobil: +49 (0)177 234 65 37, E-Mail: . . Mit Kunstwerken unterschiedlicher Art ausgestattetes gemütliches Café. Geöffnet: Mo 14-18:30 Uhr, Di-Fr 11-18:30 Uhr.
  • 40 Kaffeerösterei Roy, Hansering 21, 06108 Halle (Saale) (nordöstlich der Parkhauszufahrt). Tel.: +49 (0)345 68 58 48 10, E-Mail: .  . Neben Verkauf Vorortangebote verschiedenster Kaffees aus handgerösteten Bohnen, täglich wechselndes Kuchen- und Tortenangebot (auch vegan). Live-Röstungen und Verkostungen auf Anfrage. Geöffnet: Mo-Fr 10-19 Ur, Sa 10-17 Uhr.
  • 41 NT Café, Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle (Saale) (am Neuen Theater). Tel.: +49 (0)345 511 07 12. Geöffnet: Mo-Sa 10-20 Uhr, sonn- und feiertags geschlossen.

GehobenBearbeiten