Frankfurt am Main/Altstadt und Innenstadt

Stadtteil von Frankfurt am Main

Die Altstadt von Frankfurt am Main mit dem Römer und dem Kaiserdom ist umschlossen von der Innenstadt, die vom Main und den ehemaligen Wallanlagen, einer heutigen Grünanlage eingeschlossen sind.

Der Römer, das Frankfurter Rathaus

HintergrundBearbeiten

Der Frankfurter Stadtteil Altstadt umfasst das mittelalterliche Frankfurt am Main, das einstmals von der Staufenmauer umschlossen war. Die Grenze der Altstadt ist im heutigen Stadtbild kaum auszumachen, sie verläuft grob entlang der Straßen Neue Mainzer Straße-Berliner Straße-Großer und Kleiner Hirschgraben-Holzgraben-Kurt-Schumacher-Straße.

Der Stadtteil Innenstadt umschließt die Altstadt halbringförmig und reicht weiter bis zu den Wallanlagen, die heute noch als markanter Grünstreifen im Stadtbild erkennbar sind. Das Wallservitut von 1827 verbietet bis heute jegliche Bebauung auf dem Gebiet der Wallanlagen, es wurde nur ganz vereinzelt verletzt (z. B. für den Bau der Alten Oper).

Bis 1945 gehörte die Frankfurter Innenstadt mit 3000 Fachwerkhäusern zur größten Fachwerkaltstadt Europas. Die verwinkelte Altstadt mit ihren alten Häusern galt aber schon im 20. Jahrhundert als nicht mehr zeitgemäß, die Wirtschaft spielte sich nach dem Niedergang der Frankfurter Messe weitestgehend außerhalb der Altstadt ab und so wohnten zuletzt größtenteils einfache Arbeiter und ihre Familien in den alten Fachwerkhäusern - ein Denkmalschutz wie heute war damals noch unvorstellbar. So errichtete man zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Altstadt von 1904 bis 1906 die Braubachstraße als Verkehrsachse quer durch die Altstadt, dem nicht nur durch den Bau der Straße selbst, sondern auch durch die Errichtung großer Bürgerhäuser entlang der Straße über 100 Fachwerkhäuser zum Opfer fielen.

Den endgültigen Todesstoß für die Frankfurter Altstadt versetzte aber erst der Zweite Weltkrieg. Bei den Flächenbombardements wurde fast die gesamte Frankfurter Altstadt zerstört, nur ein Haus - das Haus Wertheym - überstand den Krieg weitestgehend unversehrt. Nach dem Krieg entschied sich die Frankfurter Politik - auch aufgrund der immensen Kosten für ein solches Vorhaben - gegen den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt und für eine Neustrukturierung der Innenstadt nach dem Vorbild der autogerechten Stadt. Lediglich einige wenige repräsentative Bauten, darunter die Frankfurter Kirchen und der Römerberg, wurden wiederaufgebaut, die restliche Innenstadt wurde mit Zweckbauten der 1950er-Jahren aufgefüllt oder häufig auch zugunsten neuer Verkehrsachsen ganz abgerissen. Der Wiederaufbau zog sich aufgrund zahlreicher Streitigkeiten bis in die 1960er-Jahre, sodass die Frankfurter Innenstadt noch lange große Baulücken aufwies.

An alte Traditionen anknüpfen konnte die Zeil, heute eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands mit vielen der bekanntesten Ketten Deutschlands. Erst seit 1972 ist die Zeil Fußgängerzone und 1978 wurde mit der Eröffnung des S-Bahn-Tunnels die Straßenbahn aus der Zeil verabschiedet. Die Einstellung der Altstadtstrecke der Straßenbahn scheiterte an großen Protesten, sodass die Altstadt heute noch mit der Straßenbahn erreichbar ist.

Im 21. Jahrhundert öffnete sich ein neues Potential für die Altstadt. Das Technische Rathaus, ein Zweckbau aus den 70er-Jahren, wurde abgerissen und auf dessen Fläche ein Teil der ehemaligen Altstadt rekonstruktiert. 2018 konnte die rekonstruktierte Altstadt wiedereröffnet werden und erfreut sich bei Touristen großer Beliebtheit.

AltstadtBearbeiten

 
Karte von Altstadt und Innenstadt
 
Paulskirche
 
Liebfrauenberg-Brunnen
  • Römerberg
    • Römer − Seit 600 Jahren wird die Häuserzeile als Rathaus genutzt; er ist das Herz und unverkennbare Wahrzeichen der Stadt.
    • Gerechtigkeitsbrunnen − Die bronzene Justitia mit Waage und Schwert auf dem Brunnen vor dem Römer inmitten des Platzes.
    • Rekonstruierte Fachwerkhäuser auf dem Samstagsberg gegenüber dem Römer: Großer Engel (Eckgebäude mit dem Erkerturm und Schnitzfguren), Goldener Greif, Wilder Mann, Klein Dachsberg/Schlüssel, Großer Laubenberg, Kleiner Laubenberg. Neben der Nikolaikirche: Schwarzer Stern.
    • Alte Nikolaikirche − Einst Pfalzkapelle, später Ratskapelle bis 1530, danach als Archiv des städtischen Schöffengerichts genutzt. Seit 1721 evangelische Kirche.
    • Haus Wertheym − Einziges originales Fachwerkhaus der Altstadt südlich des Platzes.
    • Historisches Museum südlich der Alten Nikolaikirche in Richtung Eiserner Steg.
    • Steinernes Haus − Rekonstruiertes Haus mittelalterlicher Architektur. Heute ist hier der Frankfurter Kunstverein zuhause. • am Markt, östlich am Römerberg.
  • Domhügel
    • Kaiserdom St. Bartholomäus am Domplatz
    • Kaiserpfalz Franconofurd ehemals Archäologischer Garten – Hier werden bedeutende Baudenkmäler aus der Stadtgeschichte im Unterschoss des Stadthauses am Markt präsentiert.
    • Kunsthalle Schirn
    • Leinwandhaus mit dem Caricatura Museum für Komische Kunst
  • Paulsplatz
    • Paulskirche
  • Liebfrauenberg • mit dem Liebfrauenberg-Brunnen von 1770, inmitten ein rustizierter Obelisk mit barocken Schmuckelementen. Moenus und Rhenus (Main und Rhein) gießen aus Krügen Wasser in das ausladende Muschelbecken, auf denen gekreuzte Körper von Delphinen ruhen. Freitags gibt es rund um den Brunnen einen farbenfrohen Blumenmarkt. Nördlich steht die Liebfrauchenkirche mit benachbartem Kapuziner-Kloster. Südöstlich des Platzes liegt die Frankfurter Kleinmarkthalle. • Der Platz liegt zwischen Zeil und Römerberg an der Fußgängerstraße „Neue Kräme“.

Die Altstadt Rekonstruktion − Dom-Römer-Projekt
In den Jahren 1972–74 wurde auf dem Areal am Archäologischen Garten zwischen Römer und Dom das Technische Rathaus gebaut, das aus vier Turmhäusern mit bis zu 13 Stockwerkwerken fast alles überragte. Es stand auf dem Areal der historischen Altstadt mit ihren ehemaligen Fachwerkhäusern, die durch den 2. Weltkrieg zerstört waren. Dieser Gebäudekomplexes ist beginnend im Januar 2010 komplett abgerissen worden.

Im Sinne von Stadtreparatur entstand an dessen Stelle ein durch altstadttypische Dichte geprägtes, kleinteilig strukturiertes Quartier. Das historische Netz aus Gassen und Plätzen wurde weitgehend wieder hergestellt. Die komplette historische Straßenzeile mit den Häusern „Junger Esslinger“, „Alter Esslinger“, „Goldenes Lämmchen“ und „Klein Nürnberg“ ist möglichst originalgetreu rekonstruiert werden. Ehemalige Häuser wie die „Goldene Waage“ am Dom und das „Rote Haus“ an der heutigen Schirn sind wiederhergestellt worden [1][2]. Außerdem wurden zwei Gebäude des „Hof Rebstock am Markt“ rekonstruiert. Gegenüber dem Dom, am Markt 5, steht nun das schönste rekonstruierte Haus, die Goldene Waage. Insgesamt wurden 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten mit moderner Fassade errichtet. Der zentrale Platz der neuen Altstadt ist der Hühnermarkt, der an drei Seiten rekonstruiert wurde.

Info: DomRömer-Areal

AnreiseBearbeiten

InnenstadtBearbeiten

Quartiere und Viertel, Straßen und PlätzeBearbeiten

  • Zeil und Umgebung − Die Fußgängerzone Zeil ist die Haupteinkaufsstraße des Rhein-Main-Gebietes. Bis auf die Hauptwache stehen hier modernste Geschäfts- und Bürohäuser.
  • Opernviertel • Die Große Bockenheimer Straße, bekannt als „Freßgass“ mit ihren vielen Restaurants, liegt im nordwestlichen Quartier der Innenstadt. An ihrem Ende präsentiert sich der Opernplatz mit dem Springbrunnen und der Alten Oper.
  • Bankenviertel • Das Bankenviertel liegt beiderseits der Taunusanlage und verteilt sich auf die Stadtteile: Innenstadt, Bahnhofsviertel und Westend. Hier konzentrieren sich die Hochhäuser.
  • Gerichtsviertel
  • Allerheiligenviertel
  • Fischerfeldviertel
  • Wallanlage - Auf rund 5 km erstreckt sich der als Park angelegte Anlagenring im Halbkreis um die Innenstadt zwischen Unter- und Obermainanlage.
  • Nizza Gärten - Am Untermainkai zwischen Untermain- und Friedensbrücke entlang des Mainufers. Im Schutze der Sandsteinmauern gedeihen Feigen, Bitterorangen, Zedern und sogar ein Gingkobaum.

AnreiseBearbeiten

Die Frankfurter Innenstadt wird durch zahlreiche Bahnen unterirdisch angebunden. Am bedeutendsten ist der S-Bahn-Tunnel, der die Innenstadt in West-Ost-Richtung quert. Alle S-Bahnen, die in den Tunnel hineinfahren, fahren hier durch und binden die Umlandgemeinden um Frankfurt direkt an die Innenstadt an. Die beiden Bahnhöfe in der Innenstadt sind Hauptwache und Konstablerwache.

Die Innenstadt wird auch von 8 der 9 U-Bahn-Linien in Frankfurt angefahren, teilweise wie die S-Bahnen in West-Ost-Richtung, teilweise fahren sie aber auch quer von Nord nach Süd und bedienen nur eine der beiden Bahnhöfe. Die U4 und U5 halten neben der Konstablerwache noch am Bahnhof Dom/Römer mitten in der Altstadt.

Drei Straßenbahnlinien (11, 12, 14) fahren oberirdisch durch die Frankfurter Altstadt und halten an der Haltestelle Römer/Paulskirche.

MobilitätBearbeiten

Wer mit dem Auto anreist, sollte sein Fahrzeug schnellstmöglich in eines der Parkhäuser abstellen, denn die Innenstadt ist ein teils undurchdringlicher Einbahnstraßendschungel. Parkplätze am Straßenrand in der Innenstadt zu finden, gleicht einem Sechser im Lotto. Die meisten Parkhäuser in der Innenstadt gehören der Stadt Frankfurt und sind deshalb bezahlbar, ein Parkleitsystem hilft beim Finden des passenden Parkhauses. Die aktuelle Belegung der Frankfurter Parkhäuser kann man bereits vorab im hr-Videotext oder auch im Internet abrufen, dass wirklich alle Parkhäuser in der Innenstadt belegt sind, kommt aber praktisch nie vor.

Die Innenstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Aufgrund der zahlreichen Verkehrsachsen durch die Innenstadt ist dies zwar teilweise mit Hindernissen verbunden, aber noch annehmbar. Rote Fußgängerampeln sind für den gemeinen Frankfurter nur eine nett gemeinte Empfehlung - ist die Straße frei, läuft man einfach rüber.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kaiserdom
 
Kaiserdom

KirchenBearbeiten

  • 1 Kaiserdom St. Bartholomäus, Domplatz (U 4/5 Dom/Römer, S Römer/Paulskirche).     . Katholische St. Bartholomäus-Gemeinde, kreuzförmige Hallenkirche, Gotik, eigentlich kein richtiger Dom, da die Stadt nie Bischofssitz war, aber hier bekamen zehn Kaiser zwischen 1562 und 1792 die Krone aufgesetzt, Bartholomäus-Fries (15. Jh.), Chorgestühl (14. Jh.), Maria-Schlaf-Altar (1434), Kreuzigungsgruppe (1509); Der Turm (96 m hoch, einer der schönsten in Deutschland) kann von April bis Oktober bestiegen werden wenn er nicht gerade renoviert wird (324 Stufen), Dommuseum siehe Museen.
  • 2 Alte Nikolaikirche, Römerberg (U Dom/Römer).     . Hallenkirche der Frühgotik. Am Römerberg steht die spätgotische zweischiffige Hallenkirche, die ursprünglich gegen 1200 als Hofkirche der angrenzenden Stauferpfalz erbaut wurde. Im 15. Jahrhundert wurde die Alte Nikolaikirche als Ratskirche umgebaut, obwohl einige Bauelemente der ursprünglichen gotischen Kirche übernommen wurden.
  • 3 Paulskirche, Paulsplatz 11, Straßenbahn 11, 12 + 14: „Römer/Paulskirche“. U-Bahn U4 + U5: „Dom/Römer“.     . Der klassizistische Rundbau wurde gegen 1787 als Ersatzbau für die mittelalterliche Barfüßerkirche entworfen. Die Paulskirche diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. Johann Friedrich Christian Hess vollendete den Bau gegen 1833, weil früher Revolutionskriege die Bautätigkeit unterbrachen. Die Kirche hat einen elliptischen Grundriss und die Rotunde und der Frontturm sind mit rotem Sandstein verkleidet. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde der Wiederaufbau 1948 vollendet. Einige Eigenschaften der ursprünglichen Gestaltung wurden verändert. − Gedenkstätte der Demokratie in Deutschland, Sitz der ersten deutschen Nationalversammlung (1848/49). Seit 1948 ist sie ein nationales Denkmal und wird hauptsächlich für Ausstellungen und öffentliche Veranstaltungen genutzt.
  • 4 Leonhardskirche, Am Leonhardstor 25 und Untermainkai, (U Dom/Römer).     . Spätromanische Basilika, ab 1219 erbaut, ca 1250 fertiggestellt.
  • 5 Liebfrauenkirche, Liebfrauenberg.     . dreischiffige gotische Hallenkirche.
  • 6 Katharinenkirche, An der Hauptwache 1, (S+U Hauptwache).     . Nachgotische Saalkirche.

KarmeliterklosterBearbeiten

Das Karmeliterkloster wurde von 1460 bis 1520 gebaut. Es beherbergt sehr große spätmittelalterliche Wandbilder.

 
Verkleinertes Palais Turn und Taxis in Frankfurt. Dahinter das PalaisQuartier mit dem Hotel und Einkaufszentrum „My Zeil“

Im ehemaligen Karmeliterkloster ist heute das Archäologische Museum und das Institut für Stadtgeschichte untergebracht. Es zählt zu den bedeutendsten deutschen Archiven. Im südlichen Teil der Klosteranlage befindet sich das Museum für Vor- und Frühgeschichte/Archäologisches Museum. • Münzgasse 9, U-Bahnhof „Willy-Brandt-Platz“

Schlösser und PalästeBearbeiten

  • Palais Thurn und TaxisWikipedia-ArtikelPalais Quartier
    Die Fürsten von Thurn und Taxis waren einst die königlichen Postmeister des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Fürst Anselm von Thurn und Taxis hatte den Palast zwischen 1727 und 1741 erbauen lassen. Es war der üppigste Palast in Frankfurt, bis Thurn und Taxis seinen Hauptsitz im Jahr 1748 nach Regensburg verlagerte.
    Das barocke Stadtschloss wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Im Jahre 2010 wurde es scheinbar wiederaufgebaut, allerdings im verkleinertem Maßstab auf verkleinertem Grundriss und mit veränderter Fassadengestaltung. So wirkt es vor der schiefen Hochhauskulisse des 135 m hohen PalaisQuartiers wie ein Disneyland in Miniatur.

BauwerkeBearbeiten

 
Römerberg mit wiederaufgebauter Ostzeile
  • 7 Römer, Römerberg 27 (U Dom/Römer).     . Wahrzeichen von Frankfurt am Main. Seit 1405 Frankfurter Rathaus, Gruppe aus ursprünglich elf Bürgerhäusern, die zum Rathaus umgebaut wurden, 1950 in modernerer Form wiederaufgebaut, Kaisersaal (mit Ölgemälden aller Kaiser von 768 bis 1806), das Erdgeschoss beherbergte bis 1846 die Messehallen.
  • Römerberg/Ostzeile (U Dom/Römer). .
1983 neu gebaute Häuserzeile mit historisierender Fachwerkfassade gegenüber dem Römer.
  • 8 Steinernes Haus, Markt 42-44 (U Dom/Römer).   .
 
Alte Oper zur Weihnachtszeit
  • 9 Hauptwache, An der Hauptwache 15 (S+U Hauptwache).     . Barockgebäude (1729/30), einst eine wichtige Polizeiwache, später Gefängnis (der „Schinderhannes“ saß hier), seit 1904 Café, Kreuzungsbahnhof fast aller U- und S-Bahn-Linien (ehemals auch Straßenbahn).
  • 10 Alte Oper, Opernplatz 1 (U „Alte Oper“).     . Ursprünglich 1873-80 errichtet, fiel im zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. 1976-81 wurde sie wieder aufgebaut. Heute finden zahlreiche Konzerte statt. • Erreichbar von der Hauptwache aus über die sog. „Freßgass“. • Alte Oper u. Opernplatz.
  • 11 Goethehaus, Großer Hirschgraben 23-25. Tel.: +49 69 138800.     . Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe, Goethemuseum 1951 originalgetreu wiederaufgebaut.U-Bahn: „Willy-Brandt-Platz“, S-Bahn: „Hauptwache“. Geöffnet: Geöffnet: Mo-Sa 10 - 18 Uhr, So und Feiertage 10 - 17.30 Uhr • Öffnungszeiten Bibliothek: Mo-Fr 10 - 12 und 13 bis 16 Uhr. Preis: Eintritt: Erwachsene 7,- €, Gruppen ab 11 Pers. 5 €, Familien mit Kindern (max. 2 Erwachsene) 10,- €, Studenten 3,- €, Schüler 1,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei, • Kostenlose Führungen: Täglich 14 und 16 Uhr.
  • 12 Haus Wertheym, Fahrtor 1 (U „Dom/Römer“).     . Der einzige Fachwerkbau der Altstadt, der den Krieg überstanden hat.
  • 13 Leinwandhaus, Weckmarkt 17 (U „Dom/Römer“).     .
  • Kaiserpfalz Franconofurd, Markt 1, Domhügel (U „Dom/Römer“). Ausgrabungen einer römischen Siedlung und der alten Kaiserpfalz (täglich geöffnet von 10 - 18 Uhr, Führungen: samstags 15:00 und 16:30 Uhr). Der ehemalige Archäologische Garten wurde wegen der Baustelle Dom/Römer-Projekt vorübergehend abgedeckt, mit einer Betonplatte versehen und zwischen 2013 bis 2016 mit dem Stadthaus überbaut. Seit August 2018 sind im Keller die römischen Fundamente wieder zugänglich und museal aufbereitet mit digitalen Rekonstruktionen. Zu sehen sind: ein römisches Bad, die Mauern des karolingischen Königshofes und ein spätmittelalterlicher Keller, sowie ein 2 Meter großes Bronzemodell der karolingischen Pfalz.
  • 14 Rententurm, Fahrtor 2, U4+U5 „Dom/Römer.     . Wehrturm der spätgotischen Stadtbefestigung am damaligen Anlegeplatz der Marktschiffe (1455-56). Seit 1489 Rentamt zur Erhebung der Hafen- und Zollgebühren.
  • 15 Staufermauer, Fahrgasse (S+U „Konstablerwache“).     . Teil der ersten Frankfurter Stadtbefestigung (12. Jahrhundert).

Denkmäler und BrunnenBearbeiten

 
Gerechtigskeitsbrunnen
  • Gerechtigkeitsbrunnen mit der Justitia auf dem Römerberg − in der einen Hand hält sie das Schwert, in der anderen die Waage.
  • Stoltze-Brunnen auf dem Hühnermarkt inmitten der rekonstruierten Altstadt.
  • Lucae-Brunnen auf dem Opernplatz.

MuseenBearbeiten

Neben den Museen des Museumsufers am Sachsenhäuser Mainufer befindet sich das Groß der Frankfurter Museen in der Innenstadt.

  • Das Jüdische Museum befindet sich im ehemaligen Rothschild-Palais am Untermainkai gegenüber dem Museumsufer. Es zeigt die Geschichte der jüdischen Gemeinden, sowie das soziale und religiöse Leben der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. • Historische Ausstellungsbereiche: „Juden in Frankfurt 1100 – 1800“ • „Jüdisches Leben – Jüdische Feste“ • „Juden in Frankfurt 1800 – 1950“
    • Im Museum Judengasse stehen Archäologischen Reste der Frankfurter Judengasse. Ausstellungen um die Ruinen herum erläutern die Geschichte des Ghettos, das alltägliche Leben in den Häusern der Judengasse und die Geschichte des Börneplatzes bis in die unmittelbare Gegenwart. · Bis Herbst 2015 geschlossen.
  • Archäologisches Museum − Museum für Vor- und Frühgeschichte, Vorgeschichte der Rhein-Main-Region, Funde zur Römerstadt Nida Franconofurd, Anfänge der Stadt Frankfurt, Antikensammlung, Abteilung Alter Orient.
  • 16 Historisches Museum − ältestes Bauwerk (um 1120) im alten Frankfurter Stadtgebiet.
    Die historischen Bauten des Museums sind seit Mai 2012 wieder geöffnet. Der vorgelagerte 1972 errichtete Betonbau wurde 2011 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Eröffnung war im Oktober 2017.
 
Leinwandhaus − Caricatura-Museum
  • Caricatura − Museum für Komische Kunst, Karikaturen im alten Leinwandhaus. Um 1400 errichtet ist es eines der ältesten Profanbauten der Stadt und diente neben dem Tuchhandel, auch als Gericht und Gefängnis, Lazarett und Schlachthaus, als Herberge für Stadtschreiber und Geisteskranke, als Stadtmuseum und Kunstgalerie. 1984 wurde das Leinwandhaus als eine der letzten Kriegsruinen wieder aufgebaut.
Wegen seiner dreieckigen Gebäudeform nennen die Frankfurter es auch „Tortenstück“, und innen ist es nicht weniger ungewöhnlich.
Domstraße 10, • Anfahrt U-Bahn: U4, U5, „Dom/Römer“, Straßenbahn: 11, 12 „Römer/Paulskirche“, S-Bahnen: „Konstablerwache“.
  • 17 Schirn Kunsthalle, Römerberg • (U-Bahn U4, U5: „Dom/Römer“, Straßenbahn 11, 12: „Römer/Paulskirche). Tel.: (0)69 299882-0, E-Mail: .     . Wechselnde Ausstellungen. Geöffnet: Öffnungszeiten: Di, Fr-So 10 bis 19 Uhr, Mi/Do 10 bis 22 Uhr •. Preis: Eintritt pro Ausstellung: 7,- €, ermäßigt: 5,- €, Familien: 14,- €.
  • Struwwelpeter-Museum • Briefe, Zeichnungen, Skizzenbücher, Manuskripte, Struwwelpeter-Ausgaben und -parodien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, weitere Kinderbücher aus dem Besitz Heinrich Hoffmanns, in- und ausländische Struwwelpeter-Ausgaben, seltene Dokumente, Leben und Wirken Heinrich Hoffmann in Frankfurt. • Bis 31.3.2019 im Westend, ab Sommer 2019 am Hühnerhof in der neuen Altstadt.
  • 18 Dommuseum, Domplatz 14 • (U-Bahn U4 „Römer“, Linie 11/12 „Domstraße“). Tel.: (0)69 13376184, E-Mail: .     . Geschichte der Kirche (Königswahlen, Kaiserkrönungen), Domschatz (liturgische Gewänder, Altargeräte, Reliquare, sakrale Goldschmiedekunst), zeitgenössische Kunst, historische Ausstellungen. Geöffnet: Di-Fr 10 bis 17 Uhr, Sa/So/Feiertage 11 bis 17 Uhr. Preis: Eintritt 4 €, ermäßigt 2 €.
  • Goethemuseum, Großer Hirschgraben 23-25 (neben dem Goethehaus, S- und U-Bahnen „Willy-Brandt-Platz“/„Hauptwache“ fünf bis zehn Gehminuten). Tel.: +49(0)69 13880-0, E-Mail: . Geöffnet: Mo-Sa 10.00 bis 18.00 Uhr, So und Feiertage 10.00 bis 17.30 Uhr. Preis: Eintritt: Erwachsene 7 €, Familien mit Kindern 11 €, Studenten 3,- €, Schüler 1,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei, ermäßigt 3 €.
Gemäldegalerie, die sich der Goethezeit widmet.
 
Einkaufstraße Zeil mit hunderten Fahrrädern

Straßen und PlätzeBearbeiten

 
Die Uferpromenade am Mainkai in Richtung Eiserner Steg bei Nacht (2019)
  • 19 Römerberg (U4, U5: Dom/Römer).     .
  • Markt, so heißt der alte Krönungsweg zwischen Römerberg und Kaiserdom. An ihm liegt der
    • Hühnerhof, Platz mit Brunnen umgeben von rekonstruierten Fachwerkhäusern.
  • Braubachstraße, eine Straße, die um 1900 durch die Altstadt durchbrochen hat. Heute sind in den restaurierten Steinhäusern elgante Cafès und Geschäfte.
  • Paulsplatz mit der Paulskirche
  • Liebfrauenberg mit dem Liebfrauenbrunnen und der Liebfrauenkirche. Südöstlich befindet sich die Kleinmarkthalle.
  • 20 Hauptwache (S+U Hauptwache).     .
  • 21 Zeil.     . Akzeptierte Zahlungsarten: Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße.
  • Konstablerwache
  • Freßgass - Fußgängerzone mit vielen Restaurants
  • Opernplatz mit dem Lucae-Brunnen • (U6, U7: Alte Oper)
  • Rathenau-Platz
  • Goetheplatz mit dem Goethe-Denkmal
  • Roßmarkt mit dem Gutenbergdenkmal

Der ehemalige Schillerplatz an der Hauptwache sollte ab 2011 wieder hergerichtet werden. Heute dient der Bereich als Zugang zur B-Ebene und zur U- und S-Bahn-Station [3].

  • Eiserner Steg, Fachwerkstahlbrücke über den Main.
  • Mainkai, die Uferstraße wurde versuchsweise ab Sommer 2019 für 1 Jahr gesperrt. Die Erfolg der Maßnahme war sehr umstritten. Zwischen Straße und Main kann man auf dem grünen Streifen zur Europäischen Zentralbank und in Gegenrichtung zum Westhafen spazieren gehen.

ParksBearbeiten

 
Mainufer
  • Mainufer (U Dom/Römer). Immer einen Besuch wert ist das Mainufer, besonders rechts mit den Nizzaanlagen, und links mit den schönen Blicken auf die Stadt.
  • Wallanlage • Auf rund 5 km erstreckt im Halbkreis um die Alt- und Innenstadt am Allenring zwischen Unter- und Obermainanlage zusammen mit dem Mainufer ein Parkring. Die Parkanlage liegt auf den mittelalterlichen Stadtmauern, die im frühen 19. Jh. abgerissen und begrünt wurden. So entstand aus dem ehemaligen Verteidigungswall ein Grüngürtel.

VerschiedenesBearbeiten

 
Alter Jüdischer Friedhof
  • 22 Alter Jüdischer Friedhof, Kurt-Schumacher-Str. 10 (U/S Konstablerwache, Bus 30/36, Straßenbahn 11/12 „Börneplatz“). direkt neben dem Museum Judengasse.

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

Im Zentrum von Frankfurt erstreckt sich die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache. Die Zeil ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands mit entsprechend kommerziellem Angebot. Südlich der Zeil kann man in dem Viereck Konstablerwache, Hauptwache, Goethehaus und Museum für Moderne Kunst bis runter zum Main alles kaufen, was das Herz begehrt.

 
Einkaufscenter MyZeil

In der Nähe der Hauptwache, zwischen Galeria Kaufhof und Karstadt, ist 2009 mit MyZeil eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entstanden. Die längste innenliegende freitragende Rolltreppe Europas führt direkt in das 4. Obergeschoss. Nebenan wurde das ehemalige Palais Thurn und Taxis verkleinert wiedererrichtet. • PalaisQuartier und MyZeil • Die Zeilgalerie zwischen Kaufhof und MyZeil wird 2016 abgerissen.

Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der „Freßgass“ genannten - Großen Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden. In der Nähe der Hauptwache, zwischen Galeria Kaufhof und Karstadt, ist 2009 mit MyZeil eines der größten Einkaufszentren Deutschlands entstanden. Eine überlange Rollteppe bringt Sie direkt in den 4. Stock. Daran angeschlossen wird auch das ehemalige Palais Thurn und Thaxis wiedererrichtet. • PalaisQuartier und MyZeil

  • 1 Kleinmarkthalle, Hasengasse 5-7, 60311 Frankfurt.     . Über 60 Händler verkaufen Lebensmittel aller Art und aus aller Welt. Geöffnet: Montags bis Freitags 08:00-18:00, Samstag 08:00-16:00 Uhr geöffnet.

KücheBearbeiten

Die Straße mit der größten Häufung von Restaurants ist die 1 Freßgass ( Große Bockenheimer Straße), die sich bis zur Alten Oper erstreckt. Dort findet man Restaurants und Snacks für jeden Geschmack.

GünstigBearbeiten

  • 2 Bauernmarkt Konstablerwache, Konstablerwache, 60313 Frankfurt am Main. Wochenmarkt mit heimischen Produkten. Viele Angebote aus der regionalen Küche, von Fisch- über Wurstbrötchen zu Baguettes, Bratkartoffeln, Bratwürsten und vegetarischen Gerichten; Bier, Wein und Apfelwein im Ausschank mit Sitzplätzen. Geöffnet: Donnerstag 10:00 - 20:00 Uhr und Samstag, 8:00 - 17:00 Uhr.
  • 3 Green Thai, Zeil 13, 60313 Frankfurt am Main. Tel.: +49 69 29728126. Gute thailändische Küche, zur Mittagszeit meist sehr voll. Preis: Hauptgerichte ab 6,50 €.

MittelBearbeiten

GehobenBearbeiten

FesteBearbeiten

  • Nacht der Museen am Samstag den 23. April 2016, von 19 - 2 Uhr nachts.
  • Mainfest − Feiern am Fluss & Live-Musik auf dem Römerberg vom Fr. 05. - Mo. 08. August 2016, Fischerstechen am Sonntag, 07.08.2016, Feuerwerk am Montag, 08.08.2016
  • Museumsuferfest − Ende August: von Freitag, den 26. August bis Sonntag, den 28. August 2016, beiderseits des Main. Freier Eintritt in die Museen mit dem Museumsuferfest-Button zu 4,- €.
  • Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg, Paulsplatz und Mainkai − vom 26.11. – 22.12.2014, Mo.–Sa.: 10 – 21 Uhr, So.: 11 – 21 Uhr
    Glockenspiel der Alten Nikolaikirche: tägl. um 9.05 Uhr, 12.05 Uhr und 17.05 Uhr
    Turmblasen vom Altan der Alten Nikolaikirche: Mi. und Sa. jeweils 18 Uhr.
    Außerdem: Künstler-Weihnachtsmarkt Paulskirche und Römerhalle, Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt unter dem Goetheturm, Schwedischer Weihnachtsmarkt in Preungesheim, Weihnachtsmärkte am Schloss Höchst und in Bornheim

NachtlebenBearbeiten

  • 1 22nd Lounge & Bar, Neue Mainzer Str. 66, 60311 Frankfurt am Main. Tel.: +49 69 210880. . Bar auf der 22. Etage mit gutem Ausblick auf die Innenstadt. Große Auswahl an Cocktails und anderen Getränken. Jazz Live Musik oder DJ Entertainment. Geöffnet: Mo bis Sa 18:00 - 1:00 Uhr. Preis: Bier 0,3 l 5,50 €.

UnterkunftBearbeiten

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

  • 1 mainhaus Stadthotel, Lange Straße 26, 60311 Frankfurt. Tel.: +49(0)69 299060. Zimmer mit Dusche/WC, SAT-TV mit Flachbildschirm, Internet- und W-LAN Anschluss. Hotel nahe der Fußgängerzone Zeil mit Bistro mit günstigen Mittagsgerichten. Preis: EZ ab 85,00 €, DZ ab 110,00 € mit Frühstück.

GehobenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.