Der Biggesee (manchmal auch: Biggestausee) ist eine Talsperre im Sauerland und vom Fassungsvermögen her die fünftgrößte Talsperre Deutschlands.

Der Biggesee am Abend: Steg mit Segelbooten im Vordergrund, die Staumauer im Hintergrund

OrteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

 
Biggesee: Deutlich erkennbar ist der niedrige Wasserstand.

Die Planungen für die Talsperre gingen bereits bis in die Anfänge der 1930er Jahre zurück. Durch und nach dem Krieg stockte die Entwicklung, bis in den 50er Jahren das Biggetalsperrengesetz den Bau einleitete. 1965 konnte die Talsperre "eingeweiht" werden, nachdem bis zu 2500 Menschen und Bahnstrecken umgesiedelt wurden. Hat die Bigge einen sehr tiefen Stand, können manchmal noch alte Brücken gesichtet werden, die gerade aus dem Wasser herausragen. Der Attendorner Stadtteil Neu-Listernohl ist ein Beispiel einer Umsiedlung aus der Enstehungszeit. Das ursprüngliche (Alt-)Listernohl liegt unter Wasser.

LandschaftBearbeiten

Wie im üblichen Sauerland ist die Landschaft jenseits des Ufers mit Wäldern überzogen. Vereinzelt sind Felder vom See aus sichtbar. Das Ufer ist oft recht steil.

Der See in seiner Gesamtheit gehört zum Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

AnreiseBearbeiten

 
Die Biggetalbahn mit dem Biggesee

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Bis Flughafen Köln Bonn (IATA CodeCGN, Flughafen Düsseldorf (IATA CodeDUS), Flughafen Dortmund (IATA CodeDTM) oder Flughafen Frankfurt am Main (IATA CodeFRA), von dort weiter per ÖPNV.

Mit der BahnBearbeiten

Im Stundentakt über die Ruhr-Sieg-Strecke Hagen - Siegen nach Finnentrop mit der Ruhr-Sieg-Bahn RB 91 oder dem Ruhr-Sieg-Express RE 16 (betrieben von Abellio Rail NRW). Von dort weiter mit der RB 92 Biggesee-Express über Attendorn nach Olpe.

Mit dem BusBearbeiten

Auf der StraßeBearbeiten

Aus Norden:

Aus Süden:

Aus Osten:

Aus Westen:

Mit dem FahrradBearbeiten

Zu FußBearbeiten

 
Pilgerzeichen in Meinerzhagen

Die Talsperre liegt an mehreren Hauptwanderwegen des Sauerländischen Gebirgsvereins, u.a.:

  • Ehmsen-Weg (X8) - aus Arnsberg (Nord-Ost)
  • Kurkölner Weg (X22) - von Westen aus Köln, von Osten aus Meschede
  • Robert Kolb Weg (X6) - von Nord-Westen aus Hagen, von Osten aus Winterberg.
  • Talsperrenweg (X3) - von Nord-Westen aus Hagen, von Süd-Osten aus Hessen.
  • Jakobs-Pilgerweg Heidenstraße - von Westen aus Meinerzhagen, von Osten aus Winterberg.

MobilitätBearbeiten

Busse und Bahnen entlang des Sees gehören zur Verkehrsgemeinschaft Westfalen Süd (VGWS), die in den Kreisen Olpe und Siegen tätig ist.

Die Ausflugsdampfer verkehren mit mehreren Stopps zwischen Attendorn und Olpe-Sondern. Auf dem See ist mit Ausnahme der Ausflugsdampfer, der Rettungskräfte (Feuerwehr und DLRG) und des Ruhrverbands allen Verkehrsteilnehmern der motorbetriebene Verkehr untersagt. Segler benötigen eine Vignette des Ruhrverbands.

Den gesamten See kann man auf befestigten Radwegen umrunden, die oft parallel zur Straße verlaufen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Tropfsteinhöhle Attahöhle in Attendorn

AktivitätenBearbeiten

  • Radfahren
  • Segeln
    • Mehrere Segelklubs sind am See angesiedelt.
  • Schwimmen
    • Strandbad Sondern
  • Surfen
    • In Sondern gibt es am Strandbad eine Segel- und Surfschule.
  • Wandern
    • Die umliegenden Berge und Wälder laden zum Wandern ein.

EinkaufenBearbeiten

In Attendorn und Olpe findet man große Geschäfte der gängigen Supermarktketten.

KücheBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

Hotels und HerbergenBearbeiten

CampingBearbeiten

Es gibt mehrere Campingplätze am See, unter anderem in Sondern.

SicherheitBearbeiten

Beim Baden sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Ufer teilweise sehr steil abfällt. Außerdem liegen oft Scherben auf dem Boden, die man schnell übersieht.

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

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