Teguise

Gemeinde und Ort auf der Kanareninsel Lanzarote (Spanien)

Teguise ist eine Gemeinde auf der Insel Lanzarote. Sie wurde 1406 als La Real Villa de Teguise im Zentrum der Insel gegründet und ist die älteste Stadt der Kanaren.

Teguise
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HintergrundBearbeiten

 
Iglesia San Francesco

Teguise war bis zum Jahr 1852 die Hauptstadt der Insel. Die Fläche der Gemeinde beträgt 264 km², das ist ein knappes Drittel der Gesamtfläche von Lanzarote. Der Ort Teguise ist überschaubar klein, in ihm wohnen rund 1.600 Einwohner. Wesentlich größer ist Costa Teguise, das sich zu einem bedeutenden Ferienort mit ca. 6.300 Einwohnern entwickelt hat. Bedeutende Siedlungen sind auch Tahiche, Nazaret, Caleta de Famara und Guatiza. Auch die nördlich von Lanzarote liegende Insel Gloriosa zählt zur Gemeinde Teguise.

AnreiseBearbeiten

Der Ort Teguise liegt knapp 15 km nördlich von Arrecife an der LZ-10, über die LZ-30 ist Teguise verbunden mit Haría und San Bartolomé. Es gibt Busverbindungen, die einfachste Art der Anreise ist jedoch ein Mietwagen. Da die Landschaft rings um Teguise relativ eben ist, sieht man des öfteren auch Radfahrer.

MobilitätBearbeiten

Den Ort Teguise selbst kann man leicht zu Fuß erkunden.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Castello de Guanapay auf dem Kraterrand eines Vulkans

In TeguiseBearbeiten

Das sehenswerte Stadtzentrum von Teguise wurde 1973 unter Denkmalschutz gestellt. Besondere Gebäude:

  • Iglesia Nuestra Señora de Guadeloupe. Der Turm der Kirche wurde aus roten Ziegeln erbaut und nicht wie sonst auf Lanzarote üblich aus Lavagestein. Die Kirche wurde erstmals im 15. Jahrhundert erbaut, brannte jedoch im Laufe ihrer Geschichte mehrmals ab. Der heute sichtbare Bau stammt größtenteils vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
  • Palacio de Spinola, gegenüber der Kirche. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde 1974 von César Manrique umgestaltet. Es dient der Kanarischen Regierung zu Repräsentationszwecken.
  • Iglesia de San Francisco. Sie gehörte zu einem Franziskaner-Kloster und dient heute als Kulturzentrum. Ein Teil wird als Museo Sacro benutzt, in dem religiöse Gegenstände der Umgebung ausgestellt werden.
 
Blick vom Castello über Teguise
  • Castillo de Guanapay. Das Castillo liegt oberhalb von Teguise auf dem Kraterrand eines erloschenen Vulkans. Man kennt es auch als Castillo de Santa Bárbara. In seinen Mauern ist das Museo de las Piratas untergebracht. Nicht zu Unrecht, schließlich wurde das Castillo wahrscheinlich schon vor 1400 errichtet als Wachturm vor den Angriffen der Seeräuber. Es nützte nicht viel, denn sie brannten es 1586 bis auf die Grundmauern nieder. Danach wurde es wieder errichtet. Nach anschließendem langen Dornröschenschlaf wurde es um 1970 restauriert.

TahicheBearbeiten

TiaguaBearbeiten

 
Vulkanische Steinchen: Lapilli oder Picón
  • Museo Agrícola El Patio, Echeyde, 18 - 35558 Tiagua (Teguise). Tel.: +34 928 529 134. Das Museum ist in einem Hofgut mit Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Windmühlen, Garten, Tiergehege, Weinstube Geöffnet: So geschlossen.

NazaretBearbeiten

SonstigesBearbeiten

An der LZ-404 zwischen Guatiza und Teguise sieht man einige bizarre "Felsformationen". Sie bestehen in Wirklichkeit aus abertausenden von kleinen Steinchen, genannt "Lapilli" oder auch "Picón". Wenn man sich umschaut, sieht man auch, dass diese ursprünglich meterhohen Ablagerung von Vulkanasche hier abgebaut werden, man verwendet sie in der Landwirtschaft, um das Austrocknen von Feldern zu verhindern.

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

 
Sonntags geht man zum Markt
  • Sonntags ist Markt im Ort Teguise. Ein Besuch ist für Touristen fast ein Muss. Es sollen über 800 Stände sein, an denen großteils der übliche Krimskrams verkauft wird, und die Tanzvorführungen der Einheimischen in ihren Trachten wirken auch nicht immer sehr authentisch, allein die Stimmung in den engen Altstadtgassen, in den Boutiquen und Cafés sind einen Besuch wert. Auch wenn man das Mietfahrzeug fast einen Kilometer außerhalb (gegen Gebühr) parken kann.

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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