Karwieńskie Błoto Drugie

Dorf in Polen
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Polen > Pommern (Woiwodschaft) > Karwieńskie Błoto Drugie

Karwieńskie Błoto Drugie (deutsch Karwenbruch) ist ein Ostseebad in Polen in der Woiwodschaft Pommern an der Slowinzischen Küste, dem zentralen Teil der Polnischen Ostseeküste.

Karwieńskie Błoto Drugie
kein Wert für Einwohner auf Wikidata: Einwohner nachtragen
kein Wert für Höhe auf Wikidata: Höhe nachtragen
keine Touristinfo auf Wikidata: Touristeninfo nachtragen

HintergrundBearbeiten

Der Ort ist recht klein und überschaubar. Er eignet sich daher vor allem für Touristen, die Abseits des großen Rummels nach Ruhe und Erholung am Strand und in der Natur suchen.

Der Woiwode Jan Wejher siedelte Ende des 16. Jahrhunderts holländische Glaubensflüchtlinge (Mennoniten) hier an, die das Sumpfland Anfang des 17. Jahrhunderts urbar machten. Der Ort hat seinen holländisch-mennonitischen Charakter bis Mitte des 19. Jahrhunderts bewahren können. Das Ortsbild mit zahlreichen Kanälen und Fachwerkhäusern erinnert noch an die ersten Siedler aus den Niederlanden.

Südöstlich des Ortes liegt seine Zwillingssiedlung Karwieńskie Błoto Pierwsze, allerdings nicht unmittelbar an der Ostseeküste. Die Geschichte beider Orte ist eng miteinander verbunden.

AnreiseBearbeiten

 
Karte von Karwieńskie Błoto Drugie
 
Eiche im Dünenwald
 
Blick von der Düne
 
Strand
 
Strand
 
Kliff
 
Mündung des Entwässerungskanals
 
Feinkörniger Sand

Karwieńskie Błoto Drugie ist über Stettin und Słupsk erreichbar.

Mit dem FlugzeugBearbeiten

  • In Danzig gibt es einen internationalen Flughafen (IATA-Code: GDN), der von zahlreichen Anbietern auch aus dem deutschsprachigen Raum angeflogen wird. Es bestehen Direktverbindungen unter anderem aus Dortmund (Wizzair), Hamburg (Lufthansa), Frankfurt am Main (Lufthansa, LOT) Frankfurt-Hahn (Ryanair), Düsseldorf (Ryanair), Köln-Bonn (Wizzair), München (Lufthansa, LOT).
  • Bei Stettin gibt es in Goleniów einen internationalen Flughafen (IATA-Code: SZZ).
  • Längere Reisezeiten, etwa 3 bis 4 Stunden, sind ab den Flughäfen Posen erforderlich.

Mit der BahnBearbeiten

Die Anreise mit der Bahn kann von Deutschland aus über Swinemünde oder über Stettin erfolgen. Der Ort selbst hat keinen Bahnhof. Der nahe Ort Władysławowo ist aber mit der Bahn mit Gdingen verbunden. Betrieben wird das polnische Schienennetz von der Staatsbahn PKP. Bahnfahren ist in Polen sehr preisgünstig.

Mit dem BusBearbeiten

Zahlreiche Busunternehmen bieten von Deutschland und Österreich Busreisen nach Słupsk an, z.B. Sindbad, Eurolines, Touring, Omnia. Von Gdingen aus fahren preisgünstige Überlandbusse. Neben der staatlichen Buslinie PKS existiert ein zahlreiches Angebot privater Anbieter.

Auf der StraßeBearbeiten

Das Straßennetz um Karwieńskie Błoto Drugie ist gut ausgestattet, der Ort liegt nördlich der Küstenstraße Schnellstraße S6 und deren Abzweigung Woiwodschaftsstraße 215. Die Anreise aus Deutschland ist über Berlin, Stettin und Słupsk möglich.

Mit dem SchiffBearbeiten

Der Ort selbst hat keine Anlegestelle. Wer mit einem eigenen oder gecharterten (Segel-)Boot kommt, kann man in einem der Nachbarorte an der Küste anlegen.

Zu FußBearbeiten

Der Fernwanderweg Europäischer Fernwanderweg E9 führt an der Küste zum Ort.

FahrradBearbeiten

Der Ostseeküsten-Radweg führt an der Küste zum Ort.

MobilitätBearbeiten

Den Ort kann man recht gut zu Fuss erkunden.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Hauptattraktionen des Ortes ist der Sandstrand.

  • Die Anlageform des Dorfes im Sumpfland mir zahlreichen Entwässerungskanälen nach hollendischem Vorbild, vergleiche auch die ähnlich entstandenen Siedlungen im Weichseldelta.
  • Mennonitenhäuser aus dem 18. Jahrhundert.

AktivitätenBearbeiten

Die Hautpaktivität des Ortes ist das Sonnenbaden und Schwimmen.

Daneben ist auch Reiten im Ort sehr beliebt.

EinkaufenBearbeiten

Die Einkaufsmöglichkeiten im Ort sind auf den täglichen Bedarf und kleinere Souveniers beschränkt. Zum Shopping sollte man nach Koszalin oder Słupsk fahren, da dort die Auswahl bedeutend größer ist.

KücheBearbeiten

Auf Grund der Nähe zum offenen Meer, aber auch zu Binnengewässern, sind Meeres- und Süßwasserfische Hauptbestandteil der regionalen Küche.

NachtlebenBearbeiten

Im Ort gibt es kaum Ausgehmöglichkeiten. Nachtschwärmer werden nach Łeba, Koszalin, Słupsk oder in eine der benachbarten größeren Städte fahren.

UnterkunftBearbeiten

Es sind Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden, insbesondere Agrotouristik, Fremdenzimmer und Pensionen.

LernenBearbeiten

In der Region kann man unter anderem einen Segelschein machen.

ArbeitenBearbeiten

Für deutsprachige Touristen, die einen Ferienjob in der Region suchen, bieten sich Gelegenheiten in der Touristik und Gastronomie. Die Bezahlung dürfte jedoch nicht deutschen Verhältnissen entsprechen.

SicherheitBearbeiten

Die Ostseeküste fällt in der Regel unter Wasser flach herab und es gibt kaum Gezeiten oder unvorhersehbare Strömungen. Auch der Jarmunder See ist flach. Das Baden ist also auch für Familien mit Kindern in der Regel sicher und Badeunfälle sind selten. Wenn es doch zu Badeunfällen kommt, ist meisten übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum mit im Spiel. Wer sich jedoch an die allgemeinen Baderegeln hält und nicht bei hohem Wellengang ins Wasser geht, hat kaum etwas zu befürchten.

GesundheitBearbeiten

Zu allgemeinen Fragen über (Kur)Leistungen für in Deutschland oder Österreich gesetzlich Versicherte, Versorgung mit Apotheken und deutschsprachigen Ärzten/Apothekern, siehe Artikel zu Polen.

KlimaBearbeiten

In der Region herrscht ein Übergangsklima zwischen maritimem und kontinentalen Klima. Die Niederschlagsmengen sind geringer und die Temperaturschwankungen höher (wärmere Sommer, kälter Winter) als an vergleichbaren Küsten in Westeuropa.

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Siehe Artikel zur Polnischen Ostseeküste.

WeblinksBearbeiten

 Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.