Hinterpommern

östlicher Teil Pommerns zwischen Oder und Weichsel (Polen)
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Region Hinterpommern
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Hinterpommern (polnisch: Pomorze Tylne) ist eine historische Region im Nordwesten Polens, hauptsächlich in der Woiwodschaft Westpommern, teilweise auch im Westen Pommerns und im äußersten Norden Großpolens. Sie liegt östlich von Vorpommern und nördlich der Neumark sowie westlich von Pommerellen sowie den Landen Lauenburg und Bütow. Letztere werden gelegendlich zu Hinterpommern gezählt, obwohl sie erst im 18. Jahrhundert endgültig an Hinterpommern kamen.

RegionenBearbeiten

 
Karte von Hinterpommern

OrteBearbeiten

  • 1 Kołbacz     
  • 2 Stargard       
  • 3 Maszewo       
  • 4 Nowogard     
  • 5 Płoty       
  • 6 Resko       
  • 7 Golczewo       
  • 8 Kamień Pomorski       
  • 9 Trzęsacz       
  • 10 Rewal       
  • 11 Niechorze       
  • 12 Mrzeżyno       
  • 13 Dźwirzyno       
  • 14 Kolberg       
  • 15 Ustronie Morskie       
  • 16 Chłopy     
  • 17 Mielno       
  • 18 Dąbki       
  • 19 Darłowo       
  • 20 Jarosławiec     
  • 21 Ustka       
  • 22 Rowy     
  • 23 Łeba       
  • 24 Gryfice       
  • 25 Trzebiatów       
  • 26 Karlino     
  • 27 Białogard       
  • 28 Koszalin       
  • 29 Sianów       
  • 30 Sławno       
  • 31 Gryfino       
  • 32 Pyrzyce       
  • 33 Barlinek       
  • 34 Dobra Nowogardzka       
  • 35 Połczyn-Zdrój     
  • 36 Czaplinek       
  • 37 Szczecinek       
  • 38 Bobolice       
  • 39 Polanów       
  • 40 Kępice       
  • 41 Borne Sulinowo       
  • 42 Okonek       
  • 43 Czarne       
  • 44 Kępice       
  • 45 Miastko       
  • 46 Słupsk       
  • 47 Lębork       
  • 48 Bytów       

Weitere ZieleBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Hinterpommern kam im 10. Jahrhundert wie ganz Pommern zum entstehenden polnischen Staat und blieb bis zur Aufteilung Polens im Rahmen der Senioratsverfassung von 1138 mit diesem mehr oder weniger eng verknüpft. Der polnische König Boleslaw III. Schiefmund holte Anfang des 12. Jahrhunderts den Heiligen Otto von Bamberg zur Missionierung der weithin heidnischen Bevölkerung. Boleslaw setzte auch die Greifen als seine Lehensmänner in Pommern ein, die das Land bis ins 17. Jahrhundert regieren sollte. Unter den Greifen setzte auch die Deutsche Ostsiedlung nach Hinterpommern ein. Das Gebiet zerfiel im Spätmittelalter in mehrere weltliche und geistliche Gebiete, konnte jedoch am Anfang der Neuzeit von Bogislaw X. sowie letztmalige unter Bogislaw XIX im Dreißigjährigen Krieg wieder vereinigt werden. Im Zuge des Westfälischen Friedens kam Hinterpommern 1648 an Brandenburg. 1945 kam es an Polen.

SpracheBearbeiten

In Polen ist Polnisch die Amtssprache. Aufgrund des hohen Bildungsgrades kann man sich mit Englisch auch gut verständigen.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Mit der BahnBearbeiten

Bahnknotenpunkt ist Koszalin.

Mit dem BusBearbeiten

Der zentrale Omnibusbahnhof befindet sich in Koszalin.

Mit dem SchiffBearbeiten

Die Oder ist in der Region schiffbar. Sportboote können bei entsprechender Planung auch zur Anreise in die Seenplatte genutzt werden. An der Küste befinden sich zahlreiche Häfen, von denen der in Kolberg der größte ist. Hier legen Fähren nach Skandinavien ab.

Auf der StraßeBearbeiten

Die Region ist auf Landstraßen von Stettin oder Danzig leicht erreichbar.

Mit dem FahrradBearbeiten

Es gibt zahlreiche Fern- und Nahradwanderwege in der Region.

MobilitätBearbeiten

Bus- und Zugverbindungen sind vorhanden. Am flexibelsten ist man jedoch mit einem eigenen fahrbaren Untersatz.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Region ist von den zahlreichen backsteingotischen Kirchen, Altstädten sowie Burgen, zahlreichen Seen und Wäldern, Moränen sowie der Ostseeküste geprägt.

AktivitätenBearbeiten

Der Strand und die zahlreichen Seen der Region laden zu Wassersport ein. Wandern, Reiten und Fahrradfahren sind auch sehr beliebt.

KücheBearbeiten

In der Region findet man eine Vielzahl guter Restaurants, und auch das Bier ist zu empfehlen.

NachtlebenBearbeiten

Das Nachtleben konzentriert sich auf Koszalin.

SicherheitBearbeiten

Es ist recht sicher.

KlimaBearbeiten

Im Vergleich zum Osten Polens ist das Klima maritimer, dh. im Winter wärmer und im Sommer nicht ganz so heiß.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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