Vulkane

geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma an die Oberfläche eines Planeten aufsteigt

AfrikaBearbeiten

TansaniaBearbeiten

  • Der Kilimandscharo ist ein Berg in Tansania an der Grenze zu Kenia. Der höchste Gipfel ist der "Uhuru Peak" mit 5895 m, das Massiv als ganzes ist der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt, er überragt die umgebende Savannenlandschaft (1000 m) um ca. 4900 m. Das Dach Afrikas besteht aus drei Gipfeln, dem Kibo mit der höchsten Erhebung Uhuru Peak (5895 m), dem Mawenzi (5148 m) und der Shira (3962 m). Seine Entstehung verdankt der mehrfach-Vulkan Kilimandscharo dem Eastern Rift, dem östlichen Ast des zentralafrikanischen Grabens, einer vulkanischen Verwerfungszone der kontinentalen Plattentektonik.

RéunionBearbeiten

  • Vom gebirgigen Inneren der Insel Réunion nimmt der erloschene Vulkan Piton des Neiges (3071 m) mit seinen drei Kraterkesseln Cirque de Mafat, dem Cirque de Cilaos und dem Cirque de Salazie den etwas größeren nordöstlichen Teil ein. Den etwas kleineren südöstlichen Teil des Inselinneren belegt der Piton de la Fournaise (2631 m), einer der aktivsten Vulkane der Welt. Die besiedelte Hochebene mit der Inselquerung liegt zwischen zwischen den beiden Vulkanen Piton des Neiges und Piton de la Fournaise

AsienBearbeiten

JapanBearbeiten

  • Der Fuji ist ein Vulkan, der im Shintoismus als heilig gilt und mit 3776 m Höhe der höchste Berg Japans ist.

Australien und OzeanienBearbeiten

Hawaii

Big Island ist mit 400 000 Jahren die zur Zeit jüngste und immer noch aktive Vulkaninsel. Auf ihr sind auch die beiden höchsten Berge Hawaiis, der Mauna Kea und der Mauna Loa. Weiter im Südosten, in ca. 30 km Entfernung, ist der unterseeische Vulkan Lōihi, der in ferner Zukunft vielleicht einmal aus dem Wasser ragen und eine neue Insel bilden wird.

EuropaBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

 
Sonnenaufgang über der Vulkaneifel

Nordrhein-Westfalen

  • Die Vulkaneifel Vulkaneifel gliedert sich naturräumlich in die drei Teilregionen Vulkanische Osteifel (Verbandsgemeinden Brohltal, Pellenz, Mendig und Vordereifel), Vulkanische Hocheifel (Verbandsgemeinden Adenau, Kelberg, Ulmen und Gemarkung Nohn) und Vulkanische Westeifel (verbliebener Teil Verbandsgemeinde Hillesheim und Verbandsgemeinden Obere Kyll, Gerolstein, Kelberg, Manderscheid und Daun).
    • Laacher See
    • Duppacher Weiher -
    • Rockeskyller Kopf
    • Nerother Kopf
    • Hochsimmer
    • Ulmener Maar
    • Karmelenberg
  • Hohe Eifel
 
Vogelsberg -höchster Punkt: Der Bismarckturm auf dem Taufstein

Hessen:

  • Der Vogelsberg war größter europäischer Vulkan, vor ca. 15 bis 20 Millionen Jahren erloschen, bedeckt er ein doppelt so großes Gebiet wie der Ätna. Den Krater eines ehemals Feuer speienden Berges sucht man jedoch vergebens. Die Lavaströme wurden durch Spalten in der Erdkruste gepresst, es entstanden so genannte Schlote.
    • Mit 764 m ist der Hoherodskopf der bekannteste "Gipfel" im Vogelsberg. Sommerrodelbahn, Gastronomie, Skilifte, Loipen und das Informationszentrum des Naturparks machen den Berg zur ersten Anlaufstelle für Besucher des Hohen Vogelbergs
    • Mit 773 m ist der Taufstein die höchste Erhebung des Vogelbergs. Im Gegensatz zum Touristenzentrum Hoherodskopf ist der Taufstein noch weitgehend naturbelassen
    • Bilstein
  • Die Rhön gehört zu einer Kette von Vulkanzentren, die sich von der Eifel über den Westerwald, den Vogelsberg und die Rhön selbst bis nach Schlesien erstreckt. Durch radiometrische Altersdatierungen des Gesteins ist die vulkanische Aktivität in der Rhön belegt für den Zeitraum von etwa 25 bis 11 Millionen Jahren vor heute, mit dem Ende der Hauptaktivität vor ca. 18 Millionen Jahren. Das Gebiet der Hochrhön ist im Wesentlichen aus einer Schicht aus ausgebreitetem vulkanischen Gesteinen aus dem Zeitalter des Tertiär aufgebaut. Das Gebiet erhebt sich mit der fast 300 m mächtigen vulkanischem Gesteinsschicht mehr als 200 m über das Gelände der benachbarten Gebiete des Rhöner Vorlands und der Kuppenrhön. Bei dem hügeligen Bergland der aus Einzelkuppen aufgebauten Kuppenrhön (z.B. Milseburg, Wachtküppel, Steinwand, mit Höhen von 650 bis 839 m) handelt es sich um durch die infolge der Erosion des umgebenden weicheren Gesteins freigelegten Phonolithkörper ehemaliger unterirdisch abgekühlter Magma-Förderschlote und Gänge aus der Trias-Zeit.

Baden-Württemberg:

  • Die Landschaft des Hegau ist geprägt vom Vulkanismus, der vor 14 Millionen Jahren zwei Reihen von Vulkanen entstehen ließ. In diesen Schloten erstarrte die Magma. Als dann im Lauf der Zeit der weichere Tuff rings um die Schlote durch Erosion verschwand, entstanden die Kegel der Hegauberge. Die bekanntesten sind
    • der Hohentwiel, 686 m
    • der Hohenkrähen, 643 m
    • der Hohenstoffeln, 844 m
    • der Hohenhewen, 846 m
  • Der Kaiserstuhl ist ein kleines Gebirge im Breisgau westlich von Freiburg. Es liegt mitten in der Oberrheinebene nahe der Grenze zu Frankreich. Die heute noch zu sehenden Berge und Hügel sind die Überreste eines großen Vulkans - daher bezeichnet man den Kaiserstuhl teilweise auch nur als "einen Berg". Auf seinen sonnigen Hanglagen reifen rote und weiße Weintrauben, deren Wein man in vielen Besenwirtschaften an den Dörfern und Winzerstädtchen rund um den Kaiserstuhl genießen kann
  • Schwäbische Alb, der Schwäbische Vulkan war wie im Hegau vor rund 14-15 Millionen Jahren aktiv. Heute noch sind die Reste dieser Zeit zu erkennen. In Form von Maren, Moren und Kegeln.

Bayern:

  • Im Oberpfälzer Hügelland befindend sich der Rauhe Kulm. Er ist ein Vulkan, der nie zum Ausbruch kam, da das Magma bevor es die Erdoberfläche erreichte erstarrte. Der Berg ist 682 m hoch und bietet von seinem 25 Meter hohen Aussichtsturm einen eindrucksvollen Rundblick. Am westlichen Fuß des Rauhen Kulms liegt Neustadt am Kulm.
  • Der Parkstein liegt 10 Kilometer nordwestlich von Weiden in der Oberpfalz im Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Er hat eine Höhe von 595 m und befindet sich die gleichnamige Ortschaft. Berühmt ist er wegen seines schönen Basaltsäulen. Die 38 Meter hohe Basaltformation ist der Rest eines mit Magma gefüllten Vulkanschlots und besteht aus fünf- und sechseckigen Säulen.

FrankreichBearbeiten

  • Vulkankette Chaîne des Puys oder auch Monts Dômes genannt in der Auvergne

IslandBearbeiten

Überall in Island findet man Anzeichen und Überreste von Vulkanismus.

ItalienBearbeiten

 
Stromboli und Strombolicchio
  • Mit 3340 m ist der Ätna der größte und auch aktivste Vulkan Europas. Er liegt im Osten Siziliens in der Nähe von der Städte Catania und Messina. Der letzte größere Ausbruch war vom 26. Oktober 2002 bis zum 28. Januar 2003.
  • Die Insel Stromboli besteht vollständig aus dem über 900 m hohen Vulkan, dem einzigen kontinuierlich ausbrechenden Vulkan Italiens. Zwei Kilometer nordöstlich vor Stromboli liegt die unbewohnte winzige Schwesterinsel Strombolicchio

SpanienBearbeiten

 
Roque Chinchado, im Hitergrund Gipfel des Teide
  • Die Kanarischen Inseln sind großteils vulkanischen Ursprungs.
    • Ihre höchste Erhebung ist auf der Insel Teneriffa, Der aktive Vulkan Teide ist mit 3.718 m Höhe der höchste Berg Spaniens, er zählt jedoch nicht zu Europa.
    • Auf der Insel Lanzarote liegt der Timanfaya-Nationalpark, es ist eine imposante Kraterlandschaft mit einigen vulkanischen Aktivitäten. Dazu gehören auch die Vulkan-Höhlen wie die Cueva de los Verdes.

NordamerikaBearbeiten

  • Mount St. Helen

MittelamerikaBearbeiten

Costa RicaBearbeiten

  • Der Arenal in Costa Rica ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Regelmäßig fließt Lava an den Hängen zu Tal und immer wieder wirft er glühende Gesteinsbrocken mit bis zu 7,5 m Durchmesser 300 Meter in den Himmel. Am Fuße des Vulkans liegt zum einen der Ort La Fortuna, zum anderen der größte Binnensee des Landes, der Arenal-See. Am 29. Juli 1968, bei seinem letzten großen Ausbruch, zerstörte er die Ortschaften Pueblo Nuevo und Tabacon, die Überbleibsel können heute noch besichtigt werden. Bei diesem großen Ausbruch kamen 87 Menschen ums Leben.

SüdamerikaBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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