Siebenlehn ist eine ehemalige Kleinstadt und jetziger Ortsteil von Großschirma am Übergang des mittelsächsischen Hügellandes in das Erzgebirge. Sie liegt zwischen dem Zellwald im Westen und der Freiberger Mulde im Osten. Aufgrund der prekären Finanzlage wurde sie am 1. September 2003 in die Gemeinde Großschirma eingegliedert, wodurch Großschirma selbst zur Stadt wurde.

Siebenlehn
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Karte von Siebenlehn

AnreiseBearbeiten

Auf der StraßeBearbeiten

Siebenlehn ist bestens über die A 4 ChemnitzDresden erreichbar. Die Abfahrt heißt   75 Siebenlehn. Nach Verlassen der Autobahn gelangt man auf die neu errichtete Ortsumfahrung, die deckungsgleich mit der B 101 NossenFreiberg ist. Alles weitere regelt die Ortsbeschilderung.

MobilitätBearbeiten

Aufgrund der geringen Größe - Siebenlehn hat etwa 1700 Einwohner - ist alles problemlos zu Fuß erreichbar. Durch die Umgehungsstraße wurde ferner der Durchgangsverkehr weitgehend eliminiert.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Stadtprägend sind der Wasserturm, den man von der A 4 aus Richtung Dresden schon sehr früh erkennen kann, und die 1774/75 erbaute Kirche mit ihrem 46 m hohen Turm.

In der Nähe von Siebenlehn befindet sich die 413 m lange Autobahnbrücke, die die A 4 trägt und das Tal der Freiberger Mulde überspannt. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung Mitte der 1930er Jahre war sie mit etwa 70 Metern über Talgrund die höchste Autobahnbrücke Europas. Kurz vor Kriegsende sollte die Brücke gesprengt werden, was jedoch verhindert werden konnte, so dass sie in ihrer Ursprungsform bis 1994 erhalten blieb. Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der A 4 setzte man einen neuen, breiteren Überbau ein, wobei die Pfeiler erhalten blieben.

AktivitätenBearbeiten

  • Romanusbad, Badstraße. Preis: Eintritt Tageskarte: Erwachsene 3 €, Behinderte 50 % 2,50 €, Kinder 7 bis 16 Jahre 1 €, Kinder 2 bis 6 Jahre 0,50 €.

KücheBearbeiten

In Siebenlehn ist die Obstkelterei Heide's (seit 1928) ansässig. Im Angebot sind neben Säften auch Obstweine und Glühweine.

UnterkunftBearbeiten

AusflügeBearbeiten

 
Nossen
  • Nossen (4 km nördlich, B 101) - Stadt an der Freiberger Mulde. Auf dem Schloss wurde kurzzeitig die Mätresse Augusts des Starken, Gräfin Cosel, arretiert. Im Bahnhofsareal finden unregelmäßig Veranstaltungen mit Dampfloks statt.
  • Halsbrücke (13 km südlich via Bieberstein und Burkersdorf) - die in den Jahren 1888 und 89 erbaute „Halsbrücker Esse“ war mit einer Höhe von 140 m einst der höchste Schornstein der Welt. Außerdem befindet sich in der Nähe des Ortes ein „Kahnhebehaus“, welches vermutlich das älteste Schiffshebewerk der Welt ist.
  • Freiberg (16 km südlich, B 101) - die inoffizielle Hauptstadt des Erzgebirges; jahrhundertelanger Silberbergbau hat sie geprägt. Auf dem Weg nach Freiberg kann man auch Halsbrücke einbinden, wobei man für den kürzesten Weg dann nicht die B 101, die weiter westlich verläuft, benutzt.

LiteraturBearbeiten

  • Holger Svensson: Entwurf und Ausschreibung der Autobahnbrücke Siebenlehn. Beton- und Stahlbetonbau, Februar 1997.

WeblinksBearbeiten

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.
  • www.siebenlehn.de - Private Homepage über Siebenlehn
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