Roter Main

Nebenfluss des Mains

Der Rote Main entspringt im Lindenhardter Forst bei Creußen und fließt 55 Kilometer bis zum Mainzusammenfluss nach Kulmbach. Die Reise beginnt in der Fränkische Schweiz, vorbei am Fuße des Fichtelgebirges bis zum Zusammenfluss, wo das Obermainland beginnt.

Die Quelle des Roten Mains

HintergrundBearbeiten

Der Rote Main ist der wasserärmere, jedoch längere der beiden Quellflüsse des Mains. Der Name kommt von dem lehmhaltigen Boden, der dem Fluss, vor allem nach Regenfällen eine rötlich-braune Färbung gibt.

Bei Kulmbach verbinden sich seine beiden Quellflüsse, der Weiße Main und der Rote Main zum Main. Dieser Ort wird Mainursprung oder auch Mainzusammenfluss genannt.

OrteBearbeiten

 
Karte von Roter Main

Flussabwärts:

  • 1 Creußen - nahe der Quelle
  • 2 Emtmannsberg - mit der Bartholomäuskirche
  • 3 Bayreuth - Richard-Wagner-Festspiele.
  • 4 Heinersreuth - in den Auen des Roten Mains
  • 5 Neudrossenfeld - mit Schloss und historischem Terrassengarten.
  • 6 Kulmbach - Bierstadt mit der berühmten Plassenburg, die ein Zinnfigurenmuseum beherbergt; sehenswerte Altstadt; am Zusammenfluss von Rotem und Weißem Main.

Weitere ZieleBearbeiten

AnreiseBearbeiten

 
Alte Steinbrücke zwischen Alt- und Neudrossenfeld über den Roten Main

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Nürnberg.

Auf der StraßeBearbeiten

Kulmbach erreicht man über die Autobahn  , Creußen über die Autobahn   München–Nürnberg–Berlin.

Mit der BahnBearbeiten

In Creußen, Bayreuth und Kulmbach gibt es Bahnhöfe, um in die anderen Orte zu gelangen, muss man in den Bus umsteigen.

MobilitätBearbeiten

Mit der BahnBearbeiten

Bahnhöfe gibt es in Creußen, Bayreuth und Kulmbach.

Auf dem FahrradBearbeiten

Der Rotmain-Radweg begleitet den Fluss. Von Bayreuth bis Creußen überschneidet sich der Rotmain-Radweg mit dem Pegnitz-Radweg.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Die neue Brücke am Mainzusammenfluss
  • Die 1 Quelle des Roten Mains liegt bei Hörlasreuth im Lindenhardter Forst auf einer Höhe von 581 m ü. NN im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst. Sie wurde 1907 in Stein gefasst.
 
Das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth
  • Die Bodenmühlwand ist ein Steilhang von 20 Meter Höhe, in der Nähe der Bodenmühle östlich von Bayreuth. Der Prallhang ist durch Erosion an einer Flussschleife entstanden, er gilt als wichtiges Dokument für typische Meeresablagerungen und deren heutige Lagerungsverhältnisse.
  • Die Mäander in den Rotmainauen zwischen Heinersreuth und Neudrossenfeld.
  • 2 Das Schloss und die Kirche in Neudrossenfeld
  • Die Brauerei mit Tanzlindenmuseum in Neudrossenfeld
  • Die 3 alte Sandsteinbrücke bei Altdrossenfeld ist wahrscheinlich zwischen 1557 und 1603 erbaut worden.
  • Die Tanzlinde in Limmersdorf
  • Der 4 Mainzusammenfluss liegt zwischen den Kulmbacher Stadtteilen Melkendorf und Katschenreuth. Durch den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse Weißer Main und Roter Main wird der "vereinigte" Main gebildet.

AktivitätenBearbeiten

Das Tal des Roten Mains bietet sich zum Radfahren und Wandern an, es gibt auch Möglichkeiten zum Angeln. Zum Kanufahren oder Paddeln ist der Rote Main nicht geeignet.

  • Der Rotmainweg des Fichtelgebirgsvereins geht von der Quelle entlang des Flusslaufs bis nach Steinenhausen. Er hat eine Länge von 60 km, die Markierung ist ein rotes M auf weißem Grund.
  • Der Maintäler Verbindungsweg hat eine Länge von 20 km, die Markierung ist ein rotes M im V auf weißem Grund. Er führt von Langenstadt über Igelsreuth, Wehelitz, Rohr, Rauher Berg, Siebenbrunn, Lindau, Spitzeichen, Pinsenhof, Waizendorf, Feuln, Reutlashof nach See.
  • Angeln am Roten Main. Tageskarten gibt es vom Bezirksfischereivereins Bayreuth. an verschiedenen Verkaufsstellen. Preis: Tageskarte 12 €.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Am Pfingstmontag findet der Rotmaintaler Mühlentag statt.

KlimaBearbeiten

Das Klima am Roten Main ist wärmer und angenehmer als im angrenzenden Fichtelgebirge. Eine geschlossene Schneedecke über einen längeren Zeitraum war in den letzten Wintern selten.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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