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Otterndorf

Gemeinde in Deutschland
Welt > Eurasien > Europa > Mitteleuropa > Deutschland > Niedersachsen > Elbe-Weser-Dreieck > Land Hadeln > Otterndorf
Otterndorf
Otterndorf
Bundesland Niedersachsen
Einwohner
7.230 (2015)
Höhe
2 m
Tourist-Info +49 (0)4751 919131
otterndorf.de
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Lage
Lagekarte von Niedersachsen
Reddot.svg
Otterndorf

Otterndorf ist eine Kleinstadt im Land Hadeln im Elbe-Weser-Dreieck und liegt am westlichen Elbeufer, kurz vor deren Mündung in die Nordseeküste.

Inhaltsverzeichnis

HintergrundBearbeiten

 
Otterbrunnen – Das Wappentier von Otterndorf

Das kleine Seebad Otterndorf liegt nur wenige Kilometer südlich der Mündung der Elbe in die Nordsee an der Kugelbake in Cuxhaven inmitten der ländlichen Struktur des Land Hadeln, wie die historische Region im östlichen Zipfel des Elbe-Weser-Dreiecks genannt wurde - bis heute ist die Bezeichnung im Namen der zugehörigen Samtgemeinde erhalten. Mit der historischen Fachwerkaltstadt und umgeben von den verschiedenen Wasserarmen bietet die Kleinstadt einen geeigneten Rahmen für entspannte Urlaubstage an und auf dem Wasser: Neben der die Umgebung der Stadt dominierenden Elbemündung mündet die Medem bei Otterndorf in die Elbe, und der Hadelner Kanal als Teil des Elbe-Weser-Schiffahrtsweg bietet eine - heute wirtschaftlich so gut wie ungenutzte - Verbindung quer durch das Elbe-Weser-Dreieck zur Geeste, die wiederum bei Bremerhaven in die Weser fließt.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung Otterndorfs stammt von 1261. Otterndorf war der Hauptort des Land Hadeln. 1400 erhielt es von seinem Landesherrn, dem Herzog Erich IV. von Sachsen-Lauenburg, die Stadtrechte verliehen. Die erste Lateinschule ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Von 1778 bis 1782 wirkte Johann Heinrich Voß als Rektor der Lateinschule. 1521 hatte der Prediger Gerhard zum ersten Mal die neue Lehre von Martin Luther in Otterndorf verkündet.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Hamburg und Bremen, wobei die Verkehrsanbindung nach Bremen (über die Autobahn  ) besser ist als nach Hamburg (über die Bundesstraße  ) und durch den Elbtunnel.

Mit der BahnBearbeiten

Vom/zum 1 Bahnhof Otterndorf verkehrt einmal stündlich der RE 5 (ME81...). Er verbindet Otterndorf mit Cuxhaven im Norden und Hamburg-Harburg sowie -Hauptbahnhof im Süden, wo man Anschluss an das Fernbahnnetz der Deutschen Bahn hat. Die Strecke wird vom Metronom bedient.

Mit dem BusBearbeiten

Von Bremerhaven führt die Regionalbuslinie 528 über Wanna bis Otterndorf.

Auf der StraßeBearbeiten

Otterndorf liegt an der   CuxhavenHamburg

Mit dem SchiffBearbeiten

 
Der kleine Hafen in Otterndorf

Im 2 Seglerhafen Otterndorf an der Medemmündung finden Segler einen Liegeplatz bei der Segelvereinigung Otterndorf. Den Hafenmeister findet man in der Saison im Außendeichgelände an der Schlengelanlage Nord / Wohnwagen. Zu erreichen ist er unter Tel. 0160 91380232. Da der Hafen stark verschlickt ist und nicht bei jedem Wasserstand angelaufen werden kann, ist ein Blick vorab in den Tidenkalender zwingend notwendig.

Mit dem FahrradBearbeiten

MobilitätBearbeiten

Der alte Ortskern von Otterndorf ist gut zu Fuß zu erkunden. Das Fahrrad ist das ideale Verkehrsmittel auch für die nähere Umgebung. Auch bietet ein Anruf-Sammeltaxi diverse Möglichkeiten in umliegende Orte zu kommen.

FahrradverleihBearbeiten

3 Fredebohm Fahrradvermietung, Norderteiler Weg 2. Tel.: +49 (0)4751 3891, Fax: +49 (0)4751 911552, E-Mail: .

4 NordWestRad, Am Bahnhof 1, 21762 Otterndorf. Tel.: +49 (0)4751 9910788. Fahrradverleih, Handel, Werkstatt Geöffnet: Mo-Do: 09:00-13:00, 14:30-18:00 / Fr: 09:00-13:00, 14:30-17:30 / Sa: 09:00-13:00.

ParkenBearbeiten

Das Parken ist in der Innenstadt kostenlos, allerdings auf eine Stunde beschränkt (mit Parkscheibe). Parkplätze gibt es am Straßenrand der Innenstadtstraßen, größere Parkplätze sind unter anderem der 5 Parkplatz Wallstraße, der 6 Parkplatz Rathausplatz und der Parkplatz am 7 Großen Specken.

TankstellenBearbeiten

8 Score-Tankstelle, Stader Str. 48.

9 team-Tankstelle, Cuxhavener Str. 31.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

 
Kranichhaus
  • 1 Kranichhaus (Museum des Landes Hadeln), Marktstraße 2, 21762 Otterndorf. Tel.: +49 (0)4751 91480, E-Mail: . Die Kranichhaus-Gesellschaft, 1957 gegründet, engagiert sich bei der Ausstattung und Nutzung des Hauses als Museum des Landes Hadeln sowie als Archiv des Landkreises. Sie unterstützt auch die Forschungen und Veröffentlichungen zur Landeskunde und Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Museen des Landkreises. In Vorträgen über die Landesgeschichte, die Heimatkunde und auf Exkursionen versucht die Kranichhaus-Gesellschaft interessierten Gästen und Einheimischen das Leben der vergangenen Zeiten im Hadelner Land näher zu bringen. Für Kinder werden spezielle Führungen angeboten. Das Kranichhaus gilt als eines der bedeutendsten Baudenkmäler links der Niederelbe, das sein heutiges Aussehen etwa um 1760 erhielt. Die barocke Steinfassade und die prächtigen Stuckdecken ließ Elisabeth Radiek, geb. Jacobsen (1714 bis 1788) bauen. Sie führte nach dem Tod ihres Mannes über 40 Jahre erfolgreich den Gewürz-, Salz-, und Weinhandel im Kranichhaus. Sie gab dem Haus auch den heutigen Namen, als sie den Kranich auf dem Dachfirst aufstellen ließ. Der älteste Teil des Kranichhauses, das Vorhaus, stammt von 1585; es ist mit seiner barocken Fassade den Ziegelbauten in Hamburg nachempfunden. Der sehr große Speicher (Hinterhaus) kam um das Jahr 1735 dazu. Heute ist dort das „Museum des alten Landes Hadeln“ untergebracht, es zeigt das Leben auf dem Lande, die Wohnkultur bis um 1850. Es werden vor allem Szenarien und Gegenstände des großbäuerlichen und bürgerlichen „Repräsentierlebens“ ausgestellt. Der Kranich, Namensgeber des Hauses, gilt als Symbol der Wachsamkeit. „Der Kranich hält den Stein, des Schlafs sich zu erwehren. Wer sich dem Schlaf ergibt, kommt nie zu Gut und Ehren.“ Er steht erhaben auf dem Dach und wacht noch heute. Im Kranichhaus sind u.a. Stücke des Otterndorfer Silber zu sehen: Zwei Goldschmiede des 18. Jahrhunderts, Peter Meyer (1697 bis 1760) und Peter Nicolaus Meyer (1737 bis 1794), stellten die wohl kostbarsten Gegenstände des Landes Hadeln her.Ihre Goldschmiedearbeiten fanden bei den reichen und nicht puritanisch veranlagten Hadler Bürgern großen Anklang. Seit 1995 hat das Museum des Landes Hadeln im Kranichhaus eine große Anzahl der seltenen Gold- und Silberarbeiten gesammelt. In der Ausstellung werden unter anderem Silberbecher, eine Branntweinschale, die auch als Taufschale diente, Kaffeekannen, Essbestecke und weitere Kostbarkeiten der Esskultur in Silber und Gold aus dem 17. und 18. Jahrhundert gezeigt Geöffnet: Sommersaison (bis 31.10.) Mi - Fr : 10 - 12, 14.30 - 16.30 Uhr Sa + So 15 - 17 Uhr. Ab 01.11. So 15 - 17 Uhr.
 
Rathaus
  • Das 2 Rathaus wurde 1583 auf herzoglichen Befehl erbaut: „Ein Keller soll angelegt und darüber ein Haus gebaut werden, das sich zum Rathaus eignet“. Im Foyer sind einige Gegenstände der Otterndorfer Stadtgeschichte ausgestellt. Ölbilder von Karl Otto Matthaei, Carl Langhein und Karl Krummacher zeigen alte Stadtansichten von Otterndorf. Der barocke Fachwerk-Anbau von 1685 mit seinen Wand- und Deckenmalereien wurde 1994/1995 im Innern fachgerecht restauriert. Im Rathaussaal finden noch heute die Sitzungen des Stadtrates statt.
 
Lateinschule
  • Die 3 Lateinschule, ein Fachwerkhaus, wurde um 1614 in der zu dieser Zeit üblichen Rähmbauweise errichtet. Das Haus vergrößert sich nach oben hin in den einzelnen Etagen. Da auf den bebauten Grund und Boden Steuern bezahlt werden mussten, konnte man so die Nutzfläche vergrößern, ohne die Steuerbelastung zu ändern. Die Holzsprossenfenster in den Blockzargen sind zum Teil noch mit altem Glas bestückt. Für die Ausfachung des Fachwerkes wurden Backsteine verschiedener Größe verwendet. Im Dachreiter hing ursprünglich eine Glocke, die aber leider verloren ging. Die Schule war für viele Jahre die einzige Möglichkeit für die Landjugend, Hadler Bauern und der Otterndorfer Bürger, die es sich leisten konnten, eine allgemeine Bildung zu erwerben, um dann in den Universitäten zu studieren. Der Dichter und Übersetzer Johann Heinrich Voß war von 1778 bis 1792 Rektor der Lateinschule.
  • Das 4 Schloss, heute Amtsgericht, stammt von 1773 und liegt in einem kleinen Park mit altem Baumbestand. Schon vor 1400 gab es das erste Schloss in Otterndorf, allerdings wurde dies in den kriegerischen Auseinandersetzungen um 1400 zerstört, ein weiteres wurde vor 1773 abgerissen, weil es baufällig war.
  • 5 Torhaus (Heimatmuseum des Patenkreises Labiau), Am Großen Specken 6. Tel.: +49 (0)4751 4466. Das Torhaus wurde 1641 als Backsteinbau und diente mit dem Schlossteich als Schutzanlage für das Schloss. Erwähnt wurde es als Teil der alten Burganlage im Nordwesten der Otterndorfer Dorfwurth schon 1390. Die Inschrift im Torbogen bedeutet: August (verheiratet mit Catharina) Herzog zu Sachsen, Engern und Westfalen. Das Museum zeigt seit 1988 interessante Gegenstände der heimatlos gewordenen ostpreußischen Kultur und Geschichte.Ein Gedenkstein der Labiauer Landsmannschaft in einem Rondell unweit des Torhauses soll ebenfalls an die Geschichte erinnern. Geöffnet: Mai-Sept. Mi-So 14.30-17 Uhr, Okt.-April So 14.30-17 Uhr. Preis: Freier Eintritt.
 
Hadler Haus
  • Das 6 Hadler Haus, mitten im Ort an der Marktstraße, ist ein beeindruckendes Backsteingebäude. Das große rote Haus wurde 1792 als Kaufmannshaus und Kornspeicher gebaut, diente im 19. Jahrhundert als Hotel, dann als Finanzamt. Seit 1982 ist es das Amtsgebäude der Samtgemeinde Hadeln beziehungsweise seit 2011 der Samtgemeinde Land Hadeln. In der Mitte des Hauses gibt es einen Druckgang, an den Innenhof schließt sich links die Stadtscheune aus dem späten 18. Jahrhundert an: Sie wurde ursprünglich als Remise genutzt und dient nun als beliebter und gerne genutzter Veranstaltungsort.
 
Barockgiebelhaus
  • Das 7 Gelbe Barockgiebelhaus wurde bis 1768 vom jeweiligen Gerichtsdirektor bewohnt. Der verputzte Giebel scheint nur vorgesetzt zu sein, da auf der Längsseite die großformatigen Backsteine in Blockverband zu sehen sind.
  • 8 Museum gegenstandsfreier Kunst, Marktstraße 10. Tel.: +49 (0)4751 979999, Fax: +49 (0)4751 979997, E-Mail: .   . Das Museum des Landkreises Cuxhaven befindet sich seit 1976 in öffentlicher Trägerschaft. Seit seinen Anfängen wird hier Kunst nach 1945 – zunächst unter den Schwerpunkten konstruktiver Werke und des Informel – gesammelt und ausgestellt. 1999 wurde eine Erweiterung der Sammeltätigkeit beschlossen, die das Museum für alle gegenstandsfreien Richtungen der modernen Kunst öffnete. Jährlich werden vier Wechselausstellungen kuratiert, die überwiegend von einem Katalog begleitet werden. Die internationalen Leihgaben der Wechselausstellungen werden jeweils durch ausgewählte Teile der Sammlung ergänzt und auf den zwei Etagen des Hauses präsentiert. Geöffnet: Di-Fr 10.00-13.00 und 15.00–18.00, Sa u. So 15.00–18.00 Uhr. Preis: Erw. 3 €, erm. 1,50 €.
 
Das Haus, in dem Rektor Voß wohnte (rechts)
  •  : In dem aus schönem Fachwerk gebauten 9 Voß-Haus in der Johann-Heinrich-Voß-Straße Nr. 8 lebten einst die Rektoren der Lateinschule, so auch Rektor Johann Heinrich Voß im 18. Jahrhundert. Die Straße wurde erst in neuerer Zeit nach ihm benannt. Heute beherbergt das Haus eine Ausstellung zu Leben und Werk der Dichters und Übersetzers sowie eine Buchhandlung mit weiteren wechselnden Ausstellungen.
  • 10 Puppenstube, Marktstraße 12. Tel.: +49 (0)4751 91 28 91. In der Marktstraße befindet sich eine Puppenausstellung mit etwa 1.300 Puppen von 1890 bis heute; es werden neben Puppen auch Puppenstuben und Stofftiere gezeigt.
  • Bullscher Speicher: In Otterndorf gibt es viele kleine und große Speicher mit Kränen im Dachfirst. Hinter der Kirche an der Medem liegt der Bullsche Speicher, eines der größten aus Backstein und Fachwerk gebauten Speicherhäuser. Heute werden die meisten der Speicher als Wohn- und Geschäftshäuser genutzt.
  • Landratsamt - das 1754 errichtete Backsteingebäude steht gegenüber vom Rathaus. Dieses ursprüngliche Kaufmannshaus wurde lange als Landratsamt genutzt und dient heute als Archiv des Landkreises Cuxhaven. Wegen der Verbreiterung der B73 musste der Nordgiebel mehrfach zurückgenommen werden.

KirchenBearbeiten

  • 11 St. Severi-Kirche ist eine der sogenannte Bauerndome und die größte Kirche in Hadeln. Stammt wahrscheinlich in ihren ältesten Teilen aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche ist durch einen kleinen Seiteneingang, dessen Tür etwas klemmt, im Hof zur Lateinschule kostenlos zu besichtigen. Gegen eine Spende kann man den Infoflyer über die Kirche mitnehmen.
  • 12 Katholische Heilig-Kreuz-Kirche
  • 13 Neuapostolische Kirche

Denkmäler und SkulpturenBearbeiten

 
De Utröper
  • Die Bronzeplastik 14 De Utröper von Frijo Müller-Belecke zeigt den Utröper, den „Ausrufer“, der in früheren Zeiten von den Stadtoberen angestellt wurde, um Neuigkeiten und Entscheidungen der Obrigkeit bekannt zu machen. Außerdem konnten die Otterndorfer Geschäftsleute den Utröper mieten, um ihre neuen Waren anzupreisen. Die Fischer mit frischem Fisch und Krabben, hier auch „Granat“ genannt, oder fahrende Händler: alle ließen gern die Glocke durch die Stadt schallen.
 
Keen nich will dieken, de mutt wieken
  • Das 15 Deichbaudenkmal am Schöpfwerk, eine weitere Bronzeplastik von Frijo Müller-Belecke, zeigt eine Gruppe beim Deichbau mit Karre und Zugseil. Die Gruppe am Originalschauplatz gibt einen guten Eindruck von der Mühsal des Deichbaus in früheren Zeiten. Aufgestellt wurde die Plastik 1996 als Spende der Wasser- und Bodenverbände. 2010 wurde die Frontfigur knapp über den Stiefeln abgesägt und gestohlen. Im April 2012 wurde mit einem neuen Guss der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.
  • 16 Mahnmal für 14 Kinder (Mahnmal für verstorbene Kinder der Zwangsarbeiterinnen): 1944/45 wurden in Otterndorf in einem Schuppen des Otterndorfer Kreiskrankenhauses 14 Babys osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen „um ihr Leben gebracht“. „Die 'Tötung auf Umwegen lief über gezielte Unterernährung, vernachlässigte Hygiene, unterlassene medizinische Versorgung.“ Der Vorsitzende des Vereins Zukunft durch Erinnern, Reinhard Krause, stellt fest, dass das ein düsteres Kapitel war, das keiner hören wollte: „Die Gräber der 14 Kinder auf dem Otterndorfer Friedhof wurden 1968 aufgelöst und eingeebnet. ... Erst 35 Jahre später unternahm Otterndorf einen Anlauf, die Erinnerung öffentlich wiederzubeleben. Am Volkstrauertag 2003 wurde nach langem politischen Ringen ein Gedenkstein auf dem Friedhof eingeweiht mit der Aufschrift »Zum Gedenken aller Kinder, die durch Krieg und Gewalt ihr Leben verloren«." Die 14 Kinder blieben weiter namenlos. Erst am 8. Mai 2009 wurde ein Messing-Mahnmal mit den Namen der toten Zwangsarbeiterkinder eingeweiht: eine Skulptur der Künstlerin Rachel Kohn - eine dunkle Wolke über einem Kinderbett und darunter die Platte mit den 14 Namen.

Sehenswertes am WasserBearbeiten

 
Der Hafen bei Ebbe, er verschlickt zusehends

Der kleine 10 Hafen an der Elbe wird durch die letzte Elbvertiefung zusehends von der Verschlickung bedroht. Seit etwa 1999 verändert sich der Untergrund des Hafens und der Einfahrt. Da der Hafen kaum noch von Fischern genutzt wird, ist die Otterndorfer Seglervereinigung für den Hafen als Sportboothafen zuständig. Eine Ausbaggerung der Zufahrt, um den Stand vor 1999 wiederherzustellen, würde rund 1 Million Euro kosten. Diese Gelder werden allerdings weder vom Land Niedersachsen noch von den Verantwortlichen der Elbvertiefung 1999, dem Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, oder dem von der Hamburger Wirtschaftsbehörde ins Leben gerufenen und 2007 von der Hansestadt auf 10 Millionen Euro aufgestockten sogenannten „Schlickfonds“ getragen.

SchöpfwerkBearbeiten

 
Das Otterndorfer Schöpfwerk

Das 17 Schöpfwerk Otterndorf wurde 1928 gebaut. Vor 1850 wurden das gesamte Land Hadeln sowie das Amt Bederkesa nur durch den Fluss Medem entwässert. Besonders das unterhalb des Meeresspiegels liegende Hadler Sietland hatte in den regenreichen Monaten große Probleme mit dem Wasser. Um 1853 wurde der Entwässerungskanal gebaut. Nun floss das Wasser zwar schneller ab, da aber das Sietland noch immer der tiefste Punkt war, hatten die anderen, höher gelegenen Gebiete den Vorteil der schnellen natürlichen Entwässerung.

 
Die beiden Leuchtfeuer

Leuchtfeuer OtterndorfBearbeiten

Zur Leuchtbefeuerung der Elbe und der Nordsee gehören auch die Leuchttürme in Otterndorf. 1917 wurde das erste Mal ein Leuchtfeuer bei Otterndorf entzündet. 1936 wurde ein Neubau erstellt, der 1973 im Zuge der Umgestaltung der Richtfeuerlinie wieder abgerissen wurde. Die heutige so genannte Richtfeuerlinie besteht aus einem 18 Unterfeuer Otterndorf, gleichzeitig Unterfeuer Belum, einem dünnen, rot-weiß gestreiften und 25 m hohen Turm mit einem umgedrehten Kegeldach. Das 19 Oberfeuer Otterndorf ist von gleicher Bauart, aber 52 m hoch und steht 2.660 m entfernt. Beide Leuchttürme sind 18 Seemeilen weit zu sehen.

Glameyer StackBearbeiten

 
Betroffenes Gebiet bei einer „kleinen“ Sturmflut von nur 4,50 m bei einem Deichbruch am Glameyer Stack
 
Otterndorf Glameyer Stack

Der 20 Glameyer Stack ist ein Deichabschnitt an der Elbe (km 713) in der Stadt Otterndorf, Stadtteil Müggendorf. Er wird als neuralgischer Punkt in der Deichlinie zwischen Cuxhaven und Otterndorf gesehen. Falls es zu einer starken Sturmflut in der südlichen Nordsee kommt, wird dieses Gebiet als das Gebiet mit dem höchsten Risiko eines möglichen Deichbruches angesehen

Am großen SpeckenBearbeiten

Der Name 21 Am großen Specken stammt von der Uferbefestigung. Aus Busch und Reet wurde ein Faschinendamm gebaut, um trockenen Fußes zum Anlegeplatz für die Schiffe zu gelangen (früher Flöten = Kähne mit flachem Boden und Ewer = Lastensegler). Das Ufer wurde „gespickt“. Der Holzkran (5 m hoher, kleiner Wellrad-Hafenkran (6,70 über der Medem), kein Tretradkran, Welle mit beidseitigen Antriebsrädern unter der Überdachung, angetrieben über zwei Endlosseile, Nachbau aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts; Original aus der Zeit um 1750, 1942 abgebrochen) erinnert noch an den regen Güterumschlag vergangener Zeiten. Heute findet dort jeden Freitag der Wochenmarkt statt. Außerdem starten dort die Ausflugsschiffe MS „Jens“ und MS „Onkel Heinz“ zu ihren Medemrundfahrten.

Wracks vor OtterndorfBearbeiten

 
Das Heck des Dampfers „Kaffraria“

Auf der Elbe vor Otterndorf versanken oder strandeten in den letzten Jahrhunderten viele Schiffe. Eines dieser Schiffe ist der englische Dampfer Kaffraria. Er strandete am 7. Januar 1891 auf dem Weg nach Hamburg vor Otterndorf beim Glameyer Stack. Seine Ladung bestand aus Glas- und Steingutwaren, Haus- und Küchengeräten, Kinderspielzeug, Wolle sowie Werkzeugen aller Art und Hausbrandkohle aus Hull/England. Die wertvolle Ladung wurde zügig, teilweise legal, aber auch illegal, von den Anwohnern der Strandungsstelle entladen, bevor das Schiff wenig später in der Elbe versank.

1984 wurde es auf Anweisung des Wasser- und Schifffahrtsamts Cuxhaven geräumt, da es eine Gefahr für die Kleinschifffahrt war. Das Heckteil mit dem Ruderblatt und der Schraube wurde am Strandgebiet „See achtern Diek“ aufgestellt. Infos über Wracks, die auch durch die letzte Elbvertiefung und den damit verbundenen Wattabbau vor Otterndorf wieder freigelegt wurden, werden im Wrackmuseum Cuxhaven beschrieben.

Weitere SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Süderwall in Otterndorf
  • Der Norderwall
  • Der Süderwall

AktivitätenBearbeiten

Soletherme, Strand und BadeseenBearbeiten

 
Sole-Therme

1 Sole-Therme, Goethestraße 12, 21762 Otterndorf. Tel.: +49 (0)4751 3668, E-Mail: . Geöffnet: Kernzeiten Mo-Fr 14-17 Uhr, Frühschwimmen Di-Do-Fr 6:00-7:30 Uhr Fr 14-22 Uhr, Sa 10-22 Uhr, So 8-19 Uhr, Sauna länger, viele abweichende Regelungen für Schwimmbad, für Details Website beachten. Preis: Badelandschaft 1,0 h 5 €, 2,5 h Erw. 6,50€, Ki. 4 €. Saunalandschaft 2,5 h Erw. 13,50 €.

Otterndorf verfügt zudem über eine ausgedehnte Freizeitanlage an der Nordsee direkt hinter dem Deich, eben „achtern Diek“. Die Anlage bietet mehrere Seen für diverse Wassersportarten, einen Campingplatz mit rund 500 Plätzen, eine Ferienhaussiedlung, große Liegewiesen, eine Tennisanlage und die „Spiel- & Spaß-Scheune“, in der die Kinder auch bei schlechtem Wetter einen großen Spielplatz in einer beheizten Halle vorfinden.

FreizeitBearbeiten

2 Spiel- & Spaß-Scheune (Satz & Spiel), Norderteiler Weg 2a (in den Seelandhallen Achtern Diek). Tel.: +49 (0)4751 919 676. Indoor-Aktivitäten für Kinder: Rutschen, Trampolin, Elektroautos, Bungee-Trampolin, Krabbelburg mit Bällebad usw. Indoor-Aktivitäten für Erwachsene: Soccerarena, Bullridingm Riesenkicker, Spacetrainrt usw.

Hadler SagenwegBearbeiten

In 32 Stationen werden die Sagen aus dem Hadler Land auf einem Radweg dargestellt. Zentrale Orte des Weges sind neben Otterndorf Wanna, Steinau und Ihlienworth. An jeder Station befindet sich eine Stelltafel mit QR-Code, den man mit dem Smartphone scannen kann, und eine Festnetznummer, an der man die Sage telefonisch abhören kann. Alle Audiotexte findet man auch unter cultureapp.com.

SommercampBearbeiten

Im Ortsteil Müggendorf liegt das Sommercamp Hinrich Wilhelm Kopf der Landeshauptstadt Hannover. Direkt hinter dem Deich befinden sich viele Zeltdörfer, die allesamt die Namen hannoverscher Stadtteile tragen. Während der Sommermonate leben und spielen hier gleichzeitig bis zu 700 Kinder, die mit ihren Sportvereinen, Schulklassen, den Jugendpflegemaßnahmen ihrer Wohnorte oder im Rahmen internationaler Jugendaustausche die Möglichkeit nutzen.

MusikBearbeiten

In Otterndorf sind viele verschiedene Musik-Genres vertreten. Neben verschiedenen Rock-, Metal- und Crossover-Bands, die beispielsweise auf dem Rock-Festival Hadeln Rocks oder auf dem Altstadtfest auftreten, ist Otterndorf Heimat vieler ansässiger musikalischer Gruppierungen. Der Gospelchor The Cheerful hält jedes Jahr ein Neujahrs-Konzert in der St-Severi-Kirche ab, das in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewann. Neben dem Otterndorfer Shantychor erfreut sich der Spielmannszug Otterndorf ebenfalls großer Beliebtheit. Mit über 60 Spielleuten gehört der Verein zu den größten musikalischen Gruppierungen der Region. Auf Schützenfesten in der Umgebung ist der Spielmannszug in der Sommerzeit ständig vertreten.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Das Altstadtfest findet immer am ersten Augustwochenende statt, es beginnt am Freitag mit dem „Polterabend“. Für die Einheimischen der Gegend bietet sich eine gute Gelegenheit, Freunde wieder zu treffen, die am Sonnabend arbeiten müssen, bzw. da viele Auswärtige erst am Samstag kommen, ist man mehr „unter sich“. Am Sonnabendmorgen fängt es mit einem Flohmarkt an, verschiedene Veranstaltungen folgen den ganzen Tag, abends treten viele Musikgruppen und Künstler auf. Das Altstadtfest endet am Sonntag bei Sonnenaufgang, wenn das letzte Lied verklungen und der letzte Getränkestand von der Polizei erfolgreich zum Schließen aufgefordert wurde. Da es in der Nachbarstadt Cuxhaven keinen historischen Stadtkern und auch kein vergleichbares Altstadtfest gibt, pilgern jedes Jahr Tausende von Cuxhavenern nach Otterndorf. Die Cuxhavener Busunternehmen setzen Sonderbusse für die „Partypendler“ ein.

Drei Mal jährlich, jeweils am 13. der Sommermonate Juni, Juli und August, findet in Otterndorf eine Nachtführung mit der „Nachtwächterin“ Vera Dieckmann statt. Zu dieser Veranstaltung pilgern jedes Mal Hunderte von Menschen, die sich an außergewöhnlichen Einlagen, wie z. B. den Opernsängern oder den Gespenstern erfreuen.

Weitere VeranstaltungenBearbeiten

  • Verleihung des u. a. von der Stadt gestifteten Johann-Heinrich-Voß-Preis für Literatur alle drei Jahre
  • Schützen- und Volksfest des Hadler Schützencorps von 1863 e. V.
  • Schleusenschützenfest
  • Der Germanische Fünfkampf findet jährlich am dritten Wochenende im Juli statt
  • Otterndorfer Seifenkistenrennen
  • Cuxland Classics
  • Speckenfest
  • Ruderwettkämpfe auf dem Hadelner Kanal
  • Otterndorfer Orgelsommer von Anfang Juni bis Ende August
  • Küstenmarathon
  • Volksbank Triathlon
 
Die Barkassen MS „Jens“ (vorne) und MS „Onkel Heinz“, am Ufer der Holzkran

In den Sommermonaten werden auf zwei ehemaligen Hamburger Hafenbarkassen Fahrten auf der Medem angeboten. Mit der MS „Jens“ oder der MS „Onkel Heinz“ können verschieden lange Fahrten vom Anleger am Specken oder dem Anleger an der Schleuse bis nach Neuenkirchen, Pedingworth oder Ihlienworth unternommen werden. Da die Ufer der Medem nicht befestigt sind, darf nur mit 6 km/h gefahren werden. Diese Schleichfahrt dient der Schonung der Uferböschung und lässt viel Zeit für die Beobachtung der verschiedenen Uferränder und deren Vegetationen. Die Tier- und Pflanzenwelt der verschiedenen Uferzonen wird dabei erklärt, die Vergangenheit des Stroms vom Priel bis zum wichtigen Wirtschaftsweg vor dem Bau von befestigten Straßen, und es wird erläutert, welche historischen und heutigen Firmen sowie geschichtlich relevante Gebäude sich am Ufer befinden.

EinkaufenBearbeiten

Immer freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr findet auf dem Kirchplatz in historischer Kulisse der sowohl bei den Einwohnern als auch bei den Touristen sehr beliebte 1 Otterndorfer Wochenmarkt statt.

KücheBearbeiten

 
Zaubernuss

1 Zaubernuss, Große Dammstraße 56. Cafe mit hausgebackenen Torten und Kuchen in idyllischem kleinen Häuschen im Zentrum des Ortes. Im Sommer Terrasse. Geöffnet: ab 13.30 Uhr geöffnet.

2 Historischer Ratskeller, Rathausplatz 1. Tel.: +49 (0)4751 3811. Regionale, gutbürgerliche Küche in guter Qualität zu angemessenen Preisen.

3 Haduloha, Marktstraße 24. Tel.: +49 (0)4751 9987588, E-Mail: .

4 Balkan-Stuben Dubrovnik, Marktstraße 25. Tel.: +49 (0)4751 4884. Kleines, von außen sehr unauffälliges Restaurant, das aber auf ausgesprochene Beliebtheit bei den Gästen verweisen kann.

5 Medem-Stuben, Marktstraße 22. Tel.: +49 (0)4751 3310, Fax: +49 (0)4751 6187, E-Mail: .

6 Elb-Terrassen, Schleuse 18 (an der Schleuse/am Hafen). Tel.: +49 (0)4751 2213. Restaurant mit Elbblick. Fischgerichte, durchschnittliche Qualität.

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

1 Campingplatz "Achtern Diek", Am Campingplatz 3. Tel.: +49 (0)4751 2933, Fax: +49 (0)4751 3016, E-Mail: .

2 Jugendherberge Otterndorf, Schleusenstr. 147 (Die Jugendherberge Otterndorf befindet sich gleich hinter dem Elbdeich.). Tel.: +49 (0)4751 3165, Fax: +49 (0)4751 4577, E-Mail: . Bett & Bike-Betrieb Geöffnet: Ganzjährig geöffnet außer zwischen Weihnachten und Neujahr. Preis: Übernachtung mit Frühstück ab 22,40 €.

3 Hotel Land und Meer, Müggendorfer Str. 2. Tel.: +49 (0)4751 978350, Fax: +49 (0)4751 9783549, E-Mail: . Ruhig gelegenes gepflegtes kleines Hotel in einem großen Parkgrundstück, sehr gutes Frühstücksbuffet.

4 Hotel am Medemufer, Goethestraße 15. Tel.: +49 (0)4751 99990, E-Mail: .

LernenBearbeiten

 
Sendeturm Otterndorf

Die Küstenstadt Otterndorf, mit ihrer freien Geschichte des Landes Hadelns, legte schon im Mittelalter Wert auf eine Lateinschule für die Bürger der Stadt und die Bauern der Umgebung. Der Übersetzer der Odyssee, Johann Heinrich Voß, war von 1778 bis 1782 Rektor der Lateinschule.

  • Landwirtschaftsschule
  • Volkshochschule Hadeln, Sophienweg 1

ArbeitenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

  • 1 Polizeistation Otterndorf, Am Großen Specken 7. Tel.: (0)4751 909380.

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

Postleitzahl 21762
Vorwahl 04751
  • Der Kurbeitrag (nur für Erw. ab 18 J.) des Nordseebades Otterndorf beträgt 1,50 € in der Nebensaison bzw. 2,20 € in der Hauptsaison (15.06. – 15.09.). Seit Dez. 2014 gilt (bis voraussichtlich Ende 2018) die gegenseitige Anerkennung der Gästekarte in den Tourismusgemeinden Nordseeheilbad Cuxhaven, Nordseebad Otterndorf, Erholungsort Wingst, Moorheilbad Bad Bederkesa und die Wurster Nordseeküste, so dass man als Gast in Otterndorf z.B. den Strand in Cuxhaven kostenfrei nutzen kann. Mit dem zugehörigen Gästepass erhält man Rabatte bei einigen Geschäften und Restaurants.
  • In Otterndorf erscheint die Niederelbe-Zeitung, das Lokalblatt für den Altkreis Hadeln. Der überregionale Teil dieses Blattes wird von der in Bremerhaven erscheinenden Nordsee-Zeitung übernommen.
  • Internetzugang (1€/Stunde) an den drei Hotspots der Stadt: in der Tourist-Info, auf dem Rathausplatz und im Hadler Haus, Zugang kann in der TI erworben werden.

AusflügeBearbeiten

  • Die 22 Schwebefähre Osten-Hemmoor      wird heute - über 100 Jahre nach ihrem Bau im Jahr 1909 - nur noch zu touristischen Zwecken genutzt. Die 21 m hohe, grün gestrichene Konstruktion, die heute als technisches Denkmal geschützt ist, überragt den kleinen Ort Osten (Oste) von weitem sichtbar, während die Fähre selbst dicht über der Wasseroberfläche dahinzuckelt. Fußgänger, Radfahrer und Oldtimer dürfen die Fähre nutzen. Ca. 30 km über die B73.
  • 23 Zoo in der Wingst, Am Olymp 1, 21789 Wingst. Tel.: +49 (0)4778 255, Fax: +49 (0)4778 811154, E-Mail: .     . Der Zoo in der Wingst ist ein kleiner, niedlicher Zoo mit bewegter Vergangenheit, der sich ständig im Sinne artgemäßer Tierhaltung verändert mit Wolfs- und Bärenwald, begehbarem Krallenaffen- und Känguru-Gehege, sowie seltenen und exotischen Tierarten. Löwe, Tiger und Co. fehlen aber auch nicht. Es herrscht ein familienfreundliches Umfeld vor mit Spielplätzen, Streichelzoo, Bollerwagenvermietung, günstigem Imbiss und kostenfreien Parkplätzen. Geöffnet: 10:00 – 16:00 Uhr, 26. März - 28. Okt. 10:00 – 18:30 Uhr. Preis: 7,00 € / 5,00 €.

LiteraturBearbeiten

  • Männer vom Morgenstern (Hrsg.): Hake Betken siene Duven. Das große Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung; Bremerhaven 1988, ISBN 3-931771-16-4.
  • Die Kunstdenkmale des Kreises Land Hadeln und der Stadt Cuxhaven. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1956, S. 300 (Otterndorf).
  • Rudolf Lembcke: Otterndorf, Hamburg 1978.
  • Axel Behne (Hrsg.): Otterndorf. 600 Jahre Stadtgeschichte, Cuxhaven 2000.
  • Rudolf Lembcke (Hrsg.): Kreis Land Hadeln - Geschichte und Gegenwart. Otterndorf 1976.

Sagen und LegendenBearbeiten

  • Das Kranichhaus
  • Das Schwert zu Otterndorf
  • Die verzauberte Gouvernante
  • Die Wurstmühle
  • Der Schinkenhof
  • Der Totentanz
  • Das Geisterschiff
  • Das kupferne Siel

WeblinksBearbeiten

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