Mostar liegt in Bosnien und Herzegowina und ist die größte Stadt.

Mostar
KantonKanton Herzegowina-Neretva
Einwohnerzahl
Höhe60 m
Lagekarte von Bosnien und Herzegowina
Lagekarte von Bosnien und Herzegowina
Mostar

Hintergrund

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Karte von Mostar
 
Altstadt und Stary Most

Mostar, malerisch im Tal der Neretva gelegen, ist mit etwas über 100.000 Einwohnern die fünftgrösste Stadt in Bosnien-Herzegowina und historisch die Hauptstadt der Herzegowina. Seit prähistorischer Zeit besiedelt, war hier (an der Stelle der heutigen Stary Most eine Brücke über die Neretva, die namensgebend für die Stadt wurde. Die Alte Brücke wurde unter ottomanischer Besatzung gebaut und ist das Wahrzeichen der Stadt und UNESCO-Weltkulturerbe.

Mostar, Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen, litt im Bosnienkrieg stark unter Kämpfen, zunächst zwischen einerseits kroatisch/muslimischen und serbischen Einheiten andererseits, später zwischen kroatischen und muslimischen Einheiten. Die Frontlinie verlief mitten durch die Stadt (etwa entlang dem Strassenzug Bulevar/Hrvatskih branitelja, auch Sniper Alley genannt), was man heute noch sieht, nicht nur an Einschusslöchern: Westlich davon sind die christlichen Stadtviertel, östlich die Muslimischen. Die frühere ethnische Durchmischung der Stadt besteht nicht mehr.

Mit dem Flugzeug

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Die Stadt Mostar hat einen internationalen, aber nur wenig frequentierten 1 Flughafen Mostar (IATA: OMO) , der sich gut 7 km südlich des Stadtzentrums befindet. Dieser wird, wenn überhaupt, nur saisonal von Charterflügen bedient, seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie gar nicht mehr. Die Zukunft des Flughafens ist (Stand 2022) ungewiss. Die Weiterreise ist nur mit Pkw oder Taxi möglich, eine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel besteht nicht..

Alternativ kann man den größeren Flughafen Sarajevo (IATA: SJJ) benutzen, der ca. 125 Straßenkilometer von Mostar entfernt ist. Von dort kann man mit dem Taxi zum Busbahnhof Sarajevo zu fahren (ca. 10 € mit dem Stadttaxi). Dabei sollte man den Taxifahrer vor der Abfahrt darüber informieren, dass man weiter nach Mostar fahren möchten, da es mehrere Busbahnhöfe in Sarajevo gibt. Vorsicht bitte vor privaten Taxen. Die sind meistens einfarbig lackiert, mit oder ohne Taxischild. Diese Privaten stehen meist auch vor dem Flughafen am normalen Taxistand und sind in der Regel doppelt so teuer.

Es besteht auch die Möglichkeit, über den 170 km entfernten Flughafen Split (IATA: SPU) anzureisen. Von Split bestehen täglich mehrere Busverbindungen nach Mostar. Zuvor muss man mit dem Bus oder Taxi vom Flughafen zum Busbahnhof in der Innenstadt fahren. Der Flughafen Dubrovnik (IATA: DBV) liegt zwar noch etwas näher an Mostar (155 km), die Busverbindung ist jedoch ungünstiger und die Fahrt dauert länger.

Mit der Bahn

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Mostar liegt an der landschaftlich sehr schönen Bahnstrecke zwischen Sarajevo und Ploče an der kroatischen Adria. Normalerweise dauert die Fahrt von Sarajevo rund drei Stunden, es fahren zwei Zugpaare pro Tag. Der Personenverkehr aus Kroatien ist bis auf weiteres unterbrochen (Stand 2023). Der 2 Bahnhof Mostar liegt im Ostteil der Stadt.

Mit dem Bus

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Von Deutschland gibt es Busse aus Berlin, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Göttingen, Kassel, Würzburg, München, Ulm, Stuttgart, Nürnberg, Ingolstadt, Karlsruhe, Pforzheim, Mannheim, Offenburg, Frankfurt am Main, Freiburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg. Es gibt zwei Busbahnhöfe in Mostar: Der 3 Busbahnhof West liegt nordwestlich des Zentrums, ein weiterer 4 Busbahnhof Mostar liegt neben dem Bahnhof Mostar. Einige durchgehende Fernverbindungen halten nicht im Busbahnhof, sondern im Häuschen auf der gegenüberliegenden Straßenseite unmittelbar vorm Bahnhof.

Von hier aus gibt täglich mehrere Busverbindungen nach Sarajevo sowie in andere Städte Bosnien-Herzegowinas und der Nachbarländer. Es bestehen auch mehrere Verbindungen nach Kotor (in Montenegro). Die Fahrzeit beträgt 6 Stunden, führt via Dubrovnik und kostet 67,50 KM (Stand: Juli 2014). Alternativ kann man auch direkt über Trebinje fahren.

Auf der Straße

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Mostar ist relativ problemlos mit dem Auto zu erreichen. Die Stadt ist allerdings von einer Gebirgskette umschlossen, was den Anfahrtsweg je nach Richtung recht mühsam machen kann. Der Zustand der Hauptstraßen ist gut. Die Anfahrt aus dem deutschsprachigen Raum geht am schnellsten über die kroatische Autobahn A 1 über Split; bei Metković überquert man die Grenze und erreicht Mostar nach 70 km über die M-17 von Süden. Die Anfahrt über Slawonien und Banja LukaJajceJablanica ist kilometermäßig deutlich kürzer und landschaftlich deutlich interessanter, jedoch langsamer zu fahren.

Mit dem Fahrrad

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Beschilderung am Ciro-Radweg in Dračevo (BiH)

Die Strecke der ehemaligen Schmalspurbahn Ciro wurde in Fernradwege umgewidmet:

  • Mostar – Dubrovnik, 157 km asphaltiert, durch Čapljina (65 km) und Ravno.
  • Mostar – Trebinje, 142 km asphaltiert, ebenfalls durch durch Čapljina und Ravno.
  • Zweigstrecke „Welterbe“ 81 km von Čapljina (Počitelje) nach Stolac – Boljuni – Hutovo bis man in Cerovica auf die Mostar–Dubrovnik-Route kommt.
  • Mostar – Neum – (im Bau 2024 bis Steum).

Mobilität

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Die Altstadt ist vergleichsweise kompakt und kann am Besten zu Fuss erschlossen werden. In der Stadt und in die Vororte betreibt Mostarbus ein Netz von um die 30 Buslinien. Eine Einzelfahrt mit Umsteigeberechtigung im Stadtgebiet kostet 1,5 KM.

Sehenswürdigkeiten

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Silhouette der Stadt
 
Turm von St. Peter und Paul unter dem Milleniumskreuz
 
Blick von der Stary Most

Moscheen & Kirchen

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Nach den Zerstörungen im Bosnienkrieg lieferten sich die Glaubensgemeinschaften einen stadtbildprägenden Wettbewerb um die auffallendsten Gotteshäuser und höchsten Türme (um mal das blasphemische Wort Schwanzvergleich zu meiden), dem die christliche Seite noch mit einem 33 Meter hohen Kreuz auf dem Berg Hum hoch über der Stadt die Spitze aufsetzte.

  • 1 St. Peter und Paul (Franziskanerkloster) betonbrutalistischer Neubau nach Zerstörung
  • 2 Dreifaltigkeitskirche orthodox
  • 3 Koski Mehmed-Pasha's Moschee vom Minarett schöner Blick auf die Altstadt und Stary Most
  • 4 Karadoz-Bey Moschee

Burgen, Schlösser und Paläste

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Zu nennen sind verschiedene islamische Wohngebäude, die besichtigt werden können. Es handelt sich um

  • 1 Biscevic's Haus
  • 2 Kajtaz Haus
  • 3 Muslibegovic's Haus

Bauwerke

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In Mostar ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten die 4 Stari Most (Alte Brücke) über dem smaragdgrünen Fluss Neretva. Die Bogenbrücke wurde vom türkischen Baumeister Hajrudin im Jahre 1566 erbaut. 1993 wurde sie zerstört und nach fünfjähriger Rekonstruktion am 23. Juli 2004 wiedereröffnet. Seit Juli 2005 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nahe der Alten Brücke weiter oben am Hang des linken Flussufers befindet sich ein Uhrenturm ("Sahat kula"). Er ist nur von aussen zu besichtigen.

Es gibt einen kleinen Fluss, der in die Neretva fließt; er heißt Radobolja. Wenn man den Weg dorthin kennt, findet man eine gleiche Brücke, aber nur kleiner; sie heißt 5 Kriva Cuprija (engl. "Aslant bridge"). Die Brücke wurde ebenfalls von der UNESCO rekonstruiert, nachdem sie aufgrund von Kriegsschäden nach einer Flut im Winter eingestürzt war.

  • 6 Sniper Tower nahe der ehemaligen Front gelegen, war dieser nie fertiggestellter Rohbau berüchtigter Ausguck von Heckenschützen

Denkmäler

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  • 7 Partizansko groblje . Der Partisanenfriedhof.
  • 1 Milleniumskreuz Monumentales Kreuz auf dem Berg Hum, schöne Aussicht
  • 8 Museum bzw. Kulturzentrum, am stadtbekannten Rondo (Kreisverkehr).
  • 10 Museum des Krieges und Opfer des Genozids
  • Im Turm am rechten (Ost-)Ufer der alten Brücke befindet sich eine Ausstellung mit Kriegsfotos.
  • Museum der Alten Brücke, im Turm am linken Ufer der alten Brücke.

Straßen und Plätze

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In Cernica, dem Zentrum der Stadt, gibt es viele Restaurans. Auf der Musala ist ein großer weißer Park.

Jeder Spaziergang an den Flüssen ähnelt streckenweise traumhaften Parks, vor allem am Stadtrand, wo die Neretva noch ihre Ruhe hat.

Verschiedenes

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Auf dem Berg Fortica steht „BiH volimo te“ („BiH wir lieben dich“). Früher stand dort „Tito volimo te“. Es ist deutlich zu sehen und es wurde aus Steinen geschrieben.

Aktivitäten

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In den Sommermonaten suchen zahlreiche Einheimische das Ufer der Neretva direkt unterhalb der alten Brücke auf. Dort kann man sich im kühlen bis kalten Wasser von der sommerlichen Hitze abkühlen. Mit etwas Glück wird man beobachten können, wie einheimische Männer, bei entsprechender Entlohnung, von der alten Brücke hinunter in den Fluss springen. Auf der Neretva sind Kanu- und Rafting-Touren möglich.

Einkaufen

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Die lokalen Händler sind auf touristische Kundschaft eingestellt und bieten allerlei Souvenirs. Ein breites Angebot findet sich auf dem Basar rund um die Stari Most (Alte Brücke). Hier zu erwähnen wären neben dem üblichen Plastikplunder vor allem Bilder und Tonkunstwerke (häufigstes Motiv: natürlich die Stari Most). Teils sind Militaria erhältlich, insbesondere Patronen und Messer. Die Künstlerin Daš-Ana zum Beispiel portraitiert auf einem Stein der eigenen Wahl das Antlitz oder die Augen des/der Posierenden.

In der Altstadt von Mostar gibt es unzählige Restaurants, die sich auf Touristen (insbesondere Reisegruppen und Tagesgäste) eingestellt haben. Dies schlägt sich leider oft auch auf die Qualität und Quantität der Speisen nieder. Die Preise liegen hier deutlich über dem Landesdurchschnitt und sind sogar oft höher als in Sarajevo.

Günstig

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  • 1 Restaurant Sadarvan, Jusovina 11, Stari Grad. In der Altstadt ca. 50 Meter von der alten Brücke am rechten Flussufer. Schmackhafte Gerichte, auch größere Auswahl vegetarischer Mahlzeiten. 2011 als das beste Restaurant Bosnien-Herzegovinas ausgezeichnet.
  • Restaurant Kirva Cuprija (siehe Unterkunft)

Nachtleben

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In der ganzen Stadt gibt es viele gemütliche Kneipen und Cafes.

  • Ali Baba, nähe der alten Brücke. Hier scheint sich jeden Tag das Nachtleben zu konzentrieren.
  • Cafe Carpe, direkt im neuen Einkaufszentrum der Stadt.

Unterkunft

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Mostar verfügt über einige namhafte Hotels und unzählige kleine Hostels und Pensionen. Schlepper verschiedener Hostels warten bereits am Bahnhof auf ankommende Besucher.

Günstig

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Es gibt einige günstige Hostels bzw. Gästehäuser. Ein Bett ohne Frühstück kann man hier problemlos für 20 KM bekommen. Aufgrund der grossen Auswahl können nur einige Beispiele genannt werden:

  • 1 Hostel Nina, Celebica 18 Mostar, BandH 88104. E-Mail: In fussläufiger Entfernung zur Alten Brücke befindet sich wenige hundert Meter ausserhalb, mit freundlichen Besitzern, sauberen Zimmern und günstigen Preisen.
  • 2 Hotel + Restaurant Kirva Cuprija, BA BA, Onešćukova 23, 88000, Bosnien und Herzegowina (in der Altstadt 50 Meter von der alten Brücke.). direkt in der Altstadt gelegen sowie sauber und modern. Es ist 50 Meter von der alten Brücke entfernt. TV-Sat, Klimaanlage, Jacuzzi, Minibar etc.uch Hotel.
  • 3 Bristol, Mostarskog bataljona bb, Mostar 88000. Tel.: +387 36 500100.
  • 4 Pasha, Maršala Tita 62, Mostar 88000. Tel.: +387 362 89940.

Sicherheit

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Seit dem Ende des Krieges hat sich die Lage in Mostar stetig gebessert. Die einheimischen Sicherheitskräfte werden nach wie vor von der EUFOR unterstützt (Operation EUFOR ALTHEA). In Mostar ist ein Liaison and Observation Team stationiert. EUFOR Fact Sheet

Die Umgebung von Mostar ist teilweise noch vermint, weshalb vor Wanderungen unbedingt der Rat von Einheimischen einbezogen werden sollte.

Gesundheit

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Praktische Hinweise

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In Mostar wird Bosnisch gesprochen. Genau genommen wird in Ost-Mostar "Bosnisch" und in West-Mostar kroatisch gesprochen. Die Stadtteile sind nicht ethnisch rein, aber schon nah dran. Mostar liegt nicht in Bosnien, sondern in der Herzegowina. Gerade in West-Mostar sollte man also nicht fragen, ob jemand "bosnisch" spricht oder sagen "Mein Bosnisch ist schlecht". Die Befindlichkeiten sind groß.

Da jedoch zahlreiche Menschen aus Mostar auch im Ausland leben, sollte es nicht verwunderlich sein, wenn man besonders zu Ferienzeiten auf alle möglichen europäischen Sprachen trifft. Man kann davon ausgehen, dass man als Tourist mit Deutsch, Englisch und/oder Türkisch genügend Sprachkenntnisse hat, um einen schönen Urlaub zu haben.

Ausflüge

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Nur etwa 10 km von Mostar entfernt liegt das Dorf Blagaj in dem man das Derwischkloster Derviska tekija das aus dem 15. Jahrhundert und im osmanischen "Barockstil" erbaut wurde besichtigen kann. Es wurde damals schon mit Bädern und Fussbodenheizung ausgestattet. Heute befindet sich in dem Kloster ein Museum in dem die osmanische Wohnkultur ausgestellt ist. Von dem Wohnzimmer des Klosters hat man einen schönen Blick auf die Bunaquelle. Der Eintritt beträgt 2KM.

Den besten Blick auf das Kloster hat man vom gegenüberliegendem Ufer. Um dort hin zu gelangen überquert man die Holzbrücke in der Nähe (etwa 50m in Richtung Blagaj) des Klosters. Wenn man die Brücke überquert hat folgt man den Hinweisschildern zuerst mit der Aufschrift "Cave/Höhle/Grotte/Cueva" und dann mit den Hinweisen "camcem u vrelo Bune / boat trip". Wie das hinweissdchild vermuten lässt kann man sich von diesem Punkt aus auch mit dem Ruderboot zur Quelle rudern lassen.

Die Bunaquelle tritt in in einer Höhle des sich über ihr und dem Derwischkloster steil aufragenden Felsmassivs aus. In diesm Felsmassiv befindet sich auch die Zelena pecina (grüne Höhle) in der Archäologen Fundstücke fanden, dass diese schon 3000 vor unserer Zeitrechnung, als in der Steinzeit, besiedelt war.

Über Blagaj thront imposant die Festung Stjepan Grad auf dem Berg Hum. Die Festung gilt als eine der schönsten in der Herzegowina.

Anreise von Mostar nach Blagaj gelangt man mit dem Linienbus der Nr. 10, welcher u.a. am Bahnhof und am Gymnasium eine Haltestelle besitzt. Die Fahrt dauert etwa 30 Minuten und kostet 2,10 KM (Stand: Juli 2014). Busfahrscheine kann man im Bus erwerben.

Der Bus fährt um 7:45, 10:00, 12:00, 13:45, 18:40, 20:15 sowie 22:00 Uhr in Mostar und um 8:15, 10:30, 12:30, 14:15 sowie 19:10 in Blagaj ab (Stand: Juli 2014).

Von der Endhaltestelle in Blagaj sind es etwa 700m zum Derwischkloster und zur Bunaquelle. Sie sind mit Wegweisern, die mit "Tekija" beschriftet sind ausgeschildert. Um die Festung zu besichtigen sollte man mit dem Taxi oder eigenem Gefährt anreisen, da die Festung vom Ortskern einen guten Kilometer entfernt und der Anstieg auf den Hum mit unter recht steil und beschwerlich ist. Ferner gibt aus auf dem ganzen Weg keinen Schatten.

Literatur

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