Jaroslawl (Oblast)

Oblast Russlands
Welt > Eurasien > Russland > Zentralrussland > Jaroslawl (Oblast)

Die Oblast Jaroslawl (russisch: Ярославская область) liegt in Zentralrussland. Sie liegt nördlich der Region Moskau und grenzt an die Oblaste Twer, Wologda, Iwanowo, Wladimir und Kostroma.

WoroneschBelgorodKurskBrjanskOrjolLipezkTambowRjasanTulaKalugaSmolenskTwerWladimirIwanowoJaroslawlStadt MoskauKostromaMoskau (Oblast)
Lage der Oblast Jaroslawl in Zentralrussland

RegionenBearbeiten

 
Oblast Jaroslawl mit M 8

Die Region um Jaroslawl ist relativ eben, ihre Höhenlage schwankt zwischen 90 m und 180 m, sie ist zu rund 40 % bewaldet. Sie wird durchflossen von der Wolga, die in dieser Oblast zwei Staustufen hat. Die erste bildet den Uglitscher Stausee, der 143 km lang und bis zu 5 km breit ist. Auf dem Grund dieses Sees ist ein Großteil der Altstadt von Kaljasin, ein alter Glockenturm weist heute noch die Lage des Ortes. Weitaus größer ist der durch die zweite Staustufe entstandene Rybinsker Stausee, er ist rund 100 km lang und bis zu 50 km breit. Auch sonst hat das Gebiet keinen Wassermangel, insgesamt gibt es 83 Seen, der größte ist der Nero-See bei Rostow, in dem flachen Land gibt es außerdem noch zahlreiche Moore. Etwa 40 % der Landfläche ist bewaldet, das Gebiet ist bei Jägern und Anglern gleichermaßen beliebt.

OrteBearbeiten

  • 1 Jaroslawl        ist die Hauptstadt des Gebietes und hat über 600.000 Einwohner
  • 2 Rybinsk       
  • 3 Pereslawl-Salesski       
  • 4 Rostow Weliki       
  • 5 Tutajew       
  • 6 Uglitsch       
  • 7 Myschkin       

Weitere ZieleBearbeiten

  • 1 Rybinsker Stausee     . Durch Aufstauung der Flüsse Wolga, Scheksna und Mologa entstand der 4.580 km² große Rybinsker Stausee, er ist ca. 110 km lang und bis zu 60 km breit. Die Schleusen im Staudamm dienen der Schifffahrt auf der Wolga. Das aufgestaute Wasser des Sees betreibt ein Kraftwerk. Bei der Aufstauung des Sees versank die Stadt 2 Mologa      in den Fluten, und man sagt, dass ca. 300 Menschen ihre Heimat nicht verkassen wollten und in dem See ertranken.
  • 3 Uglitscher Stausee     . Der See ist ca. 140 km lang und bis 5 km breit, er entstand um 1940 durch Aufstauung der Wolga. Sehenswert ist der Glockenturm der Nikolaikirche, der bei Kaljasin aus dem See ragt.

HintergrundBearbeiten

SpracheBearbeiten

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Die Oblast Jaroslawl liegt dicht genug bei Moskau. Die meisten Besucher reisen daher über die internationalen Flughäfen der Hauptstadt an. Bei der Stadt Jaroslawl gibt es den Flughafen Tunoshna, der von lokalen Gesellschaften angeflogen wird.

Auf der StraßeBearbeiten

Die Hauptverkehrsstraße M8, die von Moskau nach Chlmogory (Холмого́ры)bei Archangelsk führt. Von Jaroslawl gibt es auch eine Fernverkehrsstraße nach Kostroma.

Mit der BahnBearbeiten

Die nördliche Route der Transsibirischen Eisenbahn führt durch die Stadt Jaroslawl, es gibt einige wenige Nebenbahnstrecken.

Mit dem SchiffBearbeiten

Während der Sommermonate fahren auf der Wolga und ihren Nebenflüssen Flusskreuzfahrtschiffe.

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Im Gebiet um Jaroslawl gibt es zahlreiche Kirchen, Klöster und Kreml, wie die russische Art von Burgen oder Zitadellen genannt wird. Ein Teil davon zählt zum Goldenen Ring. Während der Zeit der russischen Revolution gingen zwar viele Kunstschätze unwiederbringlich verloren, auch der Aufstauung der Wolga und ihrer Nebenflüsse fielen etliche Bauwerke zum Opfer, dennoch gibt es gerade hier noch eine große Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Am einfachsten zu finden sind sie in den touristischen Zentren, die schon während der Sowjetzeit eine gute Infrastruktur hatten, in erster Linie sind dies Rostow und Jaroslawl.

AktivitätenBearbeiten

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

KlimaBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 
Dieser Artikel ist in wesentlichen Teilen noch sehr kurz und in vielen Teilen noch in der Entwurfsphase. Wenn du etwas zum Thema weißt, sei mutig und bearbeite und erweitere ihn, damit ein guter Artikel daraus wird. Wird der Artikel gerade in größerem Maße von anderen Autoren aufgebaut, lass dich nicht abschrecken und hilf einfach mit.