Hohe Tauern

Gebirgsgruppe der Ostalpen
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Die Hohen Tauern in Österreich sind Teil der Zentralalpen und erstrecken sich von Nordtirol über Salzburg und Osttirol bis hin nach Kärnten. Die Riesenfernergruppe als Teil der Hohen Tauern liegt größtenteils in Südtirol (Italien).

Hohe Tauern
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RegionenBearbeiten

GebirgsregionenBearbeiten

 
Goldberggruppe: Sonnblick (3105 m, links) und Hocharn (3254 m, rechts) von Osten aus
  • Ankogelgruppe mit Reisseckgruppe der östlichste Teil der Hohen Tauern und angrenzend an die Niedere Tauern;
  • Defereggengebirge (auch Villgratner Berge), mit der Weiße Spitze (2962 m) als höchstem Gipfel;
  • Venedigergruppe mit dem Großvenediger (3662 m), dem vierthöchsten Berg Österreichs;
  • Goldberggruppe mit dem Hocharn (3254 m) und Rauriser Sonnblick (3105 m) und auf diesem das Observatorium Sonnblick, das höchstgelegene meteorologische Observatorium Österreichs.

GebirgstälerBearbeiten

Von NordenBearbeiten

(aus dem Salzachtal, von West nach Ost)

Von SüdenBearbeiten

(von West nach Ost)

OrteBearbeiten

Orte im GebirgeBearbeiten

  • Bad Gastein (1002 m) weltberühmter moderner Kurort und Wintersportort;
  • Heiligenblut (1301 m) romantisches Bergdorf am Fuß des Großglockners;
  • Kaprun (786 m), Sommerferienort und Wintersportort in der Europa-Sportregion Kaprun-Zell am See;

Orte in den GrenztälernBearbeiten

  • Uttendorf (804 m), Ferienort an der Salzach im Oberpinzgau;

In OsttirolBearbeiten

  • Lienz Bezirkshauptstadt von Osttirol an der Drau;

In SüdtirolBearbeiten

Weitere ZieleBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Das Gebiet der Hohen Tauern reicht vom Tal der Salzach im Norden bis zum Pustertal, Antholzer Tal und bis an das Tal der Drau im Süden. Vom Tal der Krimmler Ache im Westen reichen die Hohen Tauern bis zum Großarltal im Osten.

Angrenzendes Gebirge sind im Westen die Zillertaler Alpen, im Norden die Kitzbüheler Alpen, im Osten die Niedere Tauern und im Süden die Lienzer Dolomiten.

Die Bezeichnung "Hohe Tauern" leitet sich nicht von den hohen Gipfeln, sondern wahrscheinlich von den "Hohen Toren", den Übergängen, ab.

Neben vielen Dreitausendern befinden sich im Gebirge mit Großglockner und Venediger einige der höchsten Berge Österreichs. Das Gebirge ist teilweise stark vergletschert, die Pasterze am Großglockner ist der größte Gletscher Österreichs. Die Tauern sind auch äußerst wasserreich, die Wasserkraft wird in vielen Stauseen genutzt. Der dramatische Bau der Wasserspeicher Großglockner-Karprun in den Jahren 1924 bis 1956 mit seinen 164 Toten wurde zum Mythos, das Tauernkraftwerk (heute: Austrian Hydro Power AG) gehört auch heute noch zu den größten Wasserkraftwerken in Mitteleuropa.

GeologieBearbeiten

BergbauBearbeiten

SpracheBearbeiten

AnreiseBearbeiten

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
winterliches "Nationalpark - Erlebnis"
  • Nationalpark Hohe Tauern. Größter Nationalpark in Österreich.
  • Hochgebirgsstauseen Kaprun. Die Fahrt mit Bussen und einem Schrägaufzug bringt den Reisenden bis zum Stausee Mooserboden auf 2040 m. Der Stausee liegt in einer großartigen Hochgebirgskulisse mit vergletscherten Dreitausendern. Am Stausee liegt das Museum "Erlebniswelt Strom & Eis". Es werden Staumauerführungen angeboten. · Die Fahrten finden von Anfang Juni bis etwa Mitte Oktober statt (Info).
  • Reisseck-Bergbahnen im Mölltal - Eine Standseilbahn mit 3 Sektionen und eine anschließende Schmalspurbahn bringen den Reisenden bis auf über 2250 m in das Hochgebirge im Bereich der Mühldorfer Sperre. Hier gibt es ein Bergrestaurant. Im Rahmen von Führungen kann die Talsperre besichtigt werden. · Die Bahnen sind zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober in Betrieb.(Info)

AktivitätenBearbeiten

KücheBearbeiten

Unterkunft / BerghüttenBearbeiten

Liste der Berghütten des deutschen Alpenvereins (DAV) und des österreichischen Alpenvereins (OeAV) sowie Privathütten für Wanderer, Bergsteiger und MTBiker (Stand März 2007).

In alphabetischer Reihenfolge:

Am Großglockner:

  • Stüdlhütte

Am Großvenediger:

  • Defereggenhaus;

NachtlebenBearbeiten

SicherheitBearbeiten

KlimaBearbeiten

 
Sonnblick mit Observatorium von Südwesten aus

Das Klima im Gebirge reicht von der gemäßigten Zone der milden und geschützten Südtiroler Alpentäler mit Obstanbau im Pustertal bis in die extremen Klimazonen im vergletscherten hochalpinen Bereich in fast 4000 m Höhe.

Die Hohen Tauern sind als Teil Alpenhauptkammes Wetterscheide, schlechtes Wetter auf der einen Gebirgsseite und Schönwetter nur ein paar Kilometer weiter auf der anderen Seite der Berge sind nichts Außergewöhnliches.

LiteraturBearbeiten

  • Sepp Brandl: Nationalpark Hohe Tauern Nord. Bergverlag Rother, 2005 (3. Auflage), Rother Wanderführer, ISBN 3763341269; 144 Seiten (deutsch). ca. 11.90€
  • Hans P. Graner: Nationalpark Hohe Tauern. Brandstätter, 2004 (3. Auflage), ISBN 3854983468; 239 Seiten (deutsch). Bildband zum Nationalpark und dem umgebenden "Kulturland"

KartenBearbeiten

  • Alpenvereins Karte (1:25.000, für Bergsteiger): Blätter 36-42;
  • Kompass Wanderkarte Nr. 39 (Glocknergruppe, NP Hohe Tauern: Wander-, Rad- und Skitourenkarte) (Maßstab 1:50.000);

WeblinksBearbeiten

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