Buxheim (Schwaben)

Gemeinde im Landkreis Unterallgäu (Bayern)

Buxheim ist eine oberschwäbische Gemeinde im Landkreis Unterallgäu. Sie grenzt im Westen an die Iller und ist ansonsten umgeben von der Stadt Memmingen.

Buxheim
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Karte von Buxheim (Schwaben)

HintergrundBearbeiten

Der Ort Buxheim ist in erster Linie bekannt durch das Kloster Buxheim.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der Flughafen Memmingen        (IATA: FMM) liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Mit der BahnBearbeiten

Der nächste Bahnhof ist im benachbarten Memmingen. Von dort fahren werktags stündlich Linienbusse nach Buxheim.

Auf der StraßeBearbeiten

Buxheim liegt am Autobahnkreuz zwischen der A7 und der A96, die nächsten Auffahrten sind nur rund 5 km entfernt..

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Chorgestühl Buxheim
 
Chorgestühl im Priesterchor

Kloster BuxheimBearbeiten

  • Kartause Buxheim (Am Brunohaus). Tel.: (0)8331 61804. Geöffnet: von 1. Apr-1. Nov tägl geöffnet, im Winter nur bei vorheriger Anmeldung (Führung). Preis: Eintritt Erwachsene 4 €.
  • Das Kloster wurde etwa um 1000 als Chorherrenstift gegründet. Im Jahre 1402 erwarb es der katholische Orden der Kartäuser. Als 1546 die protestantische Reichsstadt Memmingen in das Leben der Ordensleute eingriff, wurde das Kloster als Reichskartause Maria Saal unter den Schutz des Heiligen Römischen Reiches gestellt. Seine Blütezeit hatte es im 18. Jahrhundert, damals wurde die Kartause grundlegend umgebaut durch die Gebrüder Johann Baptist Zimmermann und Domenicus Zimmermann. Im Jahr 1803 wurde das Kloster säkularisiert, die neuen Besitzer veräußerten auf Grund finanzielle Probleme einen Teil des Inventars. Ein Großteil des Kulturgutes und der Ländereien wurde vom bayrischen Staat erworben, die Gebäude wurden teils an die Salesianer Don Bosco veräußert und dienen heute als Privatschule.
  • 1 St. Maria.     . Dieses zentrale Bauwerk wird durch den großen Kreuzgang geteilt. Auf der Ostseite befindet sich der Priesterchor mit dem aus 200 Eichen geschnitzte Chorgestühl. Eine Seitentür führt zum Sakralmuseum in der Sakristei. Beachtung verdient neben den Schautafeln und dem Sakristeialtar auch das Buxheimer Orgelbuch mit Hörbeispielen. Die Westseite der Kirche ist der Bruderchor, er diente den Laienbrüdern als Gotteshaus. Er ist vom Priesterchor getrennt durch einen Lettner, durch den der Große Kreuzgang führt. An der Nordwestecke ist die Marienkapelle.
 
Brüderchor in der Klosterkirche

Anna-KapelleBearbeiten

 
Annakapelle

Die kleine Annenkapelle an der Nordwestecke des Großen Kreuzgangs wurde um 1740 im Stil des beginnenden Rokoko ausgestaltet und gerne als kleine Wies bezeichnet.

KartausenmuseumBearbeiten

Drei Zellen mit Bezug auf das Leben und Wirken der Kartäuser, sie zeigen den Wohn- und Arbeitsraum der Mönche, veranschaulichen den Tagesablauf im Kloster.

Museum zum KlosterstübleBearbeiten

Exponate zur Geschichte von Buxheim, Sammlung von Musikinstrumenten. Betreut vom Heimatdienst Buxheim.

SonstigesBearbeiten

  • Refektorium, der barocke Speisesaal ist nur während einer Führung zugänglich
  • Magdalenenkapelle, Raum für multimediale Präsentationen, in einem offen zugänglichen Teil des kleinen Kreuzgangs
  • Bibliothekssaal im Obergeschoss über der Magdalenenkapelle, sehenswert vor allem das große Deckenfresko

Pfarrkirche St. Peter und PaulBearbeiten

Die von Domenicus Zimmermann im frühen 18. Jahrhundert erbaute Kirche gehörte ursprünglich zur Klosteranlage, liegt am Rand des Areals und ist als Dorfkirche frei zugänglich.

AktivitätenBearbeiten

 
Im Großen Kreuzgang
  • Buxheimer Weiher und Kartäuser See, einst Fischteich des Klosters, heute beliebtes Ausflugsziel mit Campingplatz mit dem Wandererlebnispfad und mehreren ausgeschilderten Wanderwegen
  • Buxheim liegt am Iller-Radweg

EinkaufenBearbeiten

 
Altar im Priesterchor

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten


GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Buxheim, Kartause und Pfarrkirche. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg, 2011 (2. Aufl.), ISBN 9783898705295, S. 56.

WeblinksBearbeiten

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