Rom/Esquilino

Stadtteil (Rione) von Rom

Der Rione Esquilino ist Rione im Osten der historischen Altstadt von Rom.

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Am Esquilin

HintergrundBearbeiten

 
Santa Maria Maggiore

Der Esquilin ist der größte und höchste der sieben Hügel Roms. In der Kaiserzeit befanden sich hier am Westhang die Armenviertel und auf der Ostseite die Villen reicher römischer Bürger, darunter die von Maecenas, dem Förderer der schönen Künste. Dieser Artikel beschränkt sich auf den Rione Esquilino, in diesem Bezirk liegt der Hauptbahnhof Stazione Termini, Hauptsehenswürdigkeiten sind die beiden Pilgerkirchen Santa Maria Maggiore und Santa Croce in Gerusalemme. Auf dem Hügel des Esquilin liegt auch ein Teil des Rione Monti.

AnreiseBearbeiten

 
Karte von Esquilino
 
Mariensäule auf der Piazza Santa Maria Maggiore

Stazione TerminiBearbeiten

Hauptverkehrsknotenpunkt ist die 1 Stazione Termini, der Hauptbahnhof von Rom im Nordwesten des Stadtteils. Hier hält auch der vom Flughafen Fiumicino kommende Leonardo-Express.

Direkt vor dem Bahnhof ist auf der 2 Piazza dei Cinquecento ein größer Busbahnhof, so führen z.B. die Autobuslinien 16, 75 und 714 von der Stazione Termini zum Esquilin, die Autobuslinie 84 fährt entlang der Via Labicana und etliche andere. Gegenüber vom Busbahnhof ist die Haltestelle der Staßenbahnen 5 und 14.

Unter dem Bahnhof Termini kreuzen sich die Metro-Linien A und B, innerhalb des Stadtteils liegen die weiteren Stationen 3 Vittorio Emanuele und 4 Manzoni.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Hauptschiff der Basilika Santa Maria Maggiore

KirchenBearbeiten

Santa Maria MaggioreBearbeiten

1 Santa Maria Maggiore (Santa Maria della Neve), Piazza di Santa Maria Maggiore. Tel.: 06 483 195. Die Basilika ist erreichbar mit der Metro Linie A und B Statione Termini, Linie B Station Cavour, Autobus Linien 16, 70, 71 und 714. Die Kirche ist eine der vier römischen Papstbasiliken und zählt auch zu den sieben Pilgerkirchen der Ewigen Stadt. Durch die Lateranverträge ist sie exterritorialer Besitz des Heiligen Stuhls. Geöffnet: geöffnet täglich von 7-19 Uhr.

 
Detail Decke Santa Maria Maggiore

Das Gotteshaus stammt im wesentlichen aus der Antike: es wurde bereits 432 - 440 errichtet. Der Sage nach wurde einem Ehepaar im Traum aufgetragen, eine Kirche dort zu errichten, wo am nächsten Morgen Schnee läge. Am 5. August, einem Sommertag, war dies dann auf dem Esquilin der Fall. Die danach erbaute Kirche hat daher auch heute noch den Namen Maria Schnee, und zur Erinnerung daran lässt man es am Jahrestag weiße Blütenblätter von der Kuppel herabschneien.

Im Inneren wurde die Kirche mehrfach umgestaltet. Sehenswert ein Mosaik mit der Krönung Mariens von 1295. Eine Kassettendecke wurde angeblich vergoldet mit dem ersten Gold, das aus Amerika nach Europa kam. In dem Gotteshaus sind die Grabmäler von mehreren Päpsten, Beachtung verdienen die beiden Papstgräber Capella Sistina und Capella Paolina aus dem 16. und 17. Jahrundert.

Auf der Piazza vor der Kirche steht eine Mariensäule, sie stammt ursprünglich von der Maxentiusbasilika.

Santa Croce in GerusalemmeBearbeiten

2 Santa Croce in Gerusalemme, Piazza die Santa Croce in Gerusalemme. Tel.: 06 7014 769. Die Basilika steht in der Nähe der Aurelianischen Mauer an der Via di Santa Croce. Eine erste Kirche entstand bereits um 330 aus einem antiken Palast. Dieser wurde im Auftrag der heiligen Helena, Mutter des Kaisers Konstantin, umgestaltet. Damit konnten die Reliquien des heiligen Kreuzes einen würdigen Aufbewahrungsort finden. Dadurch wurde sie das Ziel zahlreicher Pilger, und sie zählt daher auch zu den sieben Pilgerkirchen von Rom. Geöffnet: geöffnet tägl. 7-13 und 14-19 Uhr.

Bei einem Umbau im 12. Jahrhundert erhielt die Kirche einen Turm, weitere größere Umgestaltungen erfolgten im 15. und im 18. Jahrhundert. Daher präsentiert sich das Haus heute im Barockstil. Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert gehörte ein Kartäuserkloster zu der Kirche, ab 1561 lebten in dem Kloster Zisterzienser. Ihre Abtei wurde per Dekret im Jahr 2011 geschlossen.

Weitere KirchenBearbeiten

  • 3 Santa Bibiana, Via Giovanni Giolitti 154, geöffnet täglich 7.30-11 und 16.30-19.30 Uhr, erreichbar Metro Station Vittorio Emanuele und STraßenbahn Linien 5 und 14

MuseumBearbeiten

4 Museo degli Strumenti Musicali (Instrumentenmuseum), Piazza Santa Croce in Gerusalemme 9/a, 00185 Rom. Tel.: 06 7014 796. Über 3000 Exponate, ein Schwerpunkt sind Instrumente des Barock, u.a. eine Barberini-Harfe. Geöffnet: gteöffnet Di-So 8:30-19:30 Uhr. Preis: Eintritt 4 €.

Antike StättenBearbeiten

  • 5 Gallienusbogen, Via Carlo Alberto, erreichbar mit Metro Station Vittorio Emanuele und Autobus Linien 16, 71, 714
  • 6 Maecenas-Auditorium, Largo Leopardi, Tel.: 0667103819, geöffnet nur auf Anfrage, erreichbar Metro Station Vittorio Emanuele und Autobus Linien 16, 71, 714

PlätzeBearbeiten

  • Piazza Vittorio Emanuele II, erreichbar mit Metro Station Vittorio Emanuele, Autobus Linien 4, 9, 71, Straßenbahn Linien 5 und 14
  • 7 Porta Maggiore , eigentlich ein wenig schöner Verkehrsknotenpunkt, an dem sich verschiedene Straßenbahnlinien (3, 5, 14 und 19) sowie die von Giardinetti kommende Bahnstrecke treffen. An dieser Stelle kreuzen sich mehrere oberirdisch verlaufende Aquädukte. Sie wurden in Bogenkonstruktionen in die Stadt geführt. Bei der Errichtung der Aurelianischen Stadtmauer wurden die Bögen vermauert. Die Straßenbahnen fahren durch die wieder geöffneten Bögen, und man sieht den früheren Verlauf der sich kreuzenden Wasserleitungen.

ParkBearbeiten

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

Rund um den Bahnhof Termini gibt es eine große Zahl von einfachen Restaurants, sie verlangen teilweise weniger als 10 € für ein Touristenmenü. Auch der einfache Tafelwein dazu ist nicht zu empfehlen (Marke Chateaux Migraine). Dann lieber in die Fast-Food-Restaurants im Bahnhofsgebäude gehen.Wenn man sich etwas umsieht, gibt es vernünftige Qualitäten ab ca. 15 €, und in etlichen Restaurants wird dann auch Internet angeboten.

  • 1 Da Danilo, Via Petrarca 13. Tel.: +39 0677200111. typische Trattoria am Esquilin

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

In den Seitenstraßen rund um den Bahnhof Termini wechseln sich einfache Häuser mit 2 Sternen mit guten 4-Sterne-Hotels. Im Bahnhof selbst warten des öfteren Schlepper auf Touristen und werben mit supergünstigen Hotelangeboten. Besser ist es, die Tourist-Info im Bahnhof zu kontaktieren.

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

SicherheitBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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