ʿAin Ṣāfī

Nomadendorf in der ägyptischen Senke Siwa
ʿAin Ṣāfī ·عين صافي
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'Ain Safi (arabisch: ‏عين صافي‎, ʿAin Ṣafī) ist der Wohnort von etwa 200 Schiheibāt-Nomaden (‏شهيباط‎, Schihaibāṭ) im Südosten der Stadt Siwa, etwa 5 Kilometer südöstlich von ez-Zeitūn.[1]

HintergrundBearbeiten

25 Familien, die dem Stamm der Schiheibāt aus dem Bereich von Marsa Matruh angehören, wurden hier in den 1980er-Jahren angesiedelt. Ursprünglich wohnten sie in Zelten, heute aber in festen Unterkünften. Einer ihrer Erwerbszweige ist die Teppichherstellung.

Das Wasser beziehen die Dorfbewohner aus einer Süßwasserquelle, der ʿAin Ṣāfī.

AnreiseBearbeiten

Für die Anreise kann man die Asphaltstraße von Siwa über den Zeitūn-See nach ʿAin Ṣāfī benutzen. Das Dorf muss man zu Fuß ergründen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Blick auf das Dorf

Es lohnt ein Besuch des Dorfes.

KücheBearbeiten

Restaurants gibt es in der nahe gelegenen Stadt Siwa. Eine kleine Raststätte gibt es auch in Abū Schurūf am Quellsee.

UnterkunftBearbeiten

Unterkünfte gibt es in der nahe gelegenen Stadt Siwa.

AusflügeBearbeiten

Den Besuch der archäologischen Stätte lässt sich mit dem von ʿAin Qureischat, Abū Schurūf, ez-Zeitūn und Abū el-ʿAuwāf verbinden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bliss, Frank: Siwa – die Oase des Sonnengottes : Leben in einer ägyptischen Oase vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Bonn: Politischer Arbeitskreis Schulen (PAS), 1998, (Beiträge zur Kulturkunde ; 18), ISBN 978-3-921876-21-3 (Pb), ISBN 978-3-921876-22-0 (Leinen), S. 35.
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