Pyramidenkomplex von Gīza

Teil einer altägyptischen Nekropole
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Der Pyramidenkomplex von el-Giza, veraltet auch Giseh, Gizeh, arabisch: ‏أهرامات الجيزة, Ahrāmāt al-Ǧīza, ägyptisch-arabisch Haram ig-Gīza, ist die bedeutendste archäologische Stätte des Alten Reiches in Ägypten südwestlich von Kairo und Teil der Memphitischen Nekropole und wohl der Hauptgrund vieler Reisender, nach Ägypten zu kommen.

Pyramiden von Gīza
Pyramidenkomplex von Gīza
أهرام الجيزة
GouvernementGīza
Einwohnerzahl
Höhe27 m
Lagekarte von Ägypten
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Pyramidenkomplex von Gīza

Heutzutage reicht der Stadtteil el-Haram, arabisch: ‏الهرم, al-Haram, „die Pyramiden“, bis an die archäologische Stätte heran. Hier befinden sich zahlreiche Hotels, Restaurants, Papyrusinstitute und Geschäfte für Parfüm und Schmuck.

HintergrundBearbeiten

 
Gīza-Plateau zur Zeit der Nilschwemme vor 1900

Alte Fotos zeigen das Giza-Plateau mit seinen Pyramiden inmitten von Wasserläufen und Feldern, die von den Bauern des Dorfes Giza bestellt wurden. Das immense Bevölkerungswachstum in Kairo seit den 1930er Jahren führte zu einer Besiedelung des Nil-Westufers, die westlichen Ausläufer der Stadt erreichen heute dieses Areal.

Das Giza-Plateau diente drei Königen (Pharaonen) der 4. Dynastie vor 4500 Jahren – Cheops (Khufu), Chephren (Khafre) und Mykerinos (Menkaure) – als Begräbnisstätte, hier errichteten sie ihre Grabpyramiden, die zu den Weltwundern der Antike zählen – auch wenn die Grabherrn bzw. deren Gräber bis heute nicht gefunden bzw. nachgewiesen wurden. Aber die Pyramiden stehen hier nicht als Einzelbauwerke und monumentale Grabmale. Sie sind Bestandteil eines Komplexes aus Taltempel, Aufweg vom Taltempel zum Totentempel im Osten der Pyramide und der Pyramide selbst. Aber der Pyramidenkomplex ist nicht als ein riesiges Denkmal für den verstorbenen König zu sehen – hierzu fehlen sogar die Namen der Könige an den Pyramiden –, sondern es ist die rituell notwendige Ausstattung, um den Fortbestand des vergöttlichten Königs und seines Volkes zu sichern. So wird der Totenkult an den Pyramiden bis zum Ende des Alten Reiches durchgeführt, die Pyramidenkomplexe besaßen zu diesem Zweck eigene Ländereien samt Personal und eigene Priester.

Neben diesen Pyramidenanlagen wurden ebenfalls die Königinnen und Königsmütter, manchmal auch in Pyramiden, weitere Angehörige des Königshauses und hochgestellte Beamte bestattet. Diese Gräber sind im Gegensatz zu den Pyramiden mit einer Vielzahl an Dekorationen mit religiösem Inhalt und Darstellungen aus dem täglichen Leben ausgestattet.

 
Napoleon an seine Soldaten in der Schlacht bei den Pyramiden: „Vierzig Jahrhunderte blicken auf euch herab“

Da es zum Bau der Pyramiden keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, gibt es zum Bau zahlreiche Spekulationen – Genaueres zur Bauausführung weiß niemand bis heute. Nach außen hin sieht man nur die Pyramide, die aus Millionen von Kalksteinblöcken bestehen muss, die Größe der Blöcke nimmt nach oben hin ab. Abhängig von der Höhe sind sicher verschiedene Technologien eingesetzt worden. Der untere und volumenreichere Teil der Pyramide besteht wohl aus einem vorhandenem Felskern, auf und an den große Muschelkalksteinblöcke, sicher unter Verwendung von Rampen oder Ausnutzung des natürlichen Gefälles herantransportiert wurden. Für den oberen Teil wird es schwieriger: es gibt keine schlüssige Vorstellung, auch wenn in letzter Zeit vermehrt ein Transport in Spiralform an der Pyramidenaußenseite diskutiert wird. Abschließend wurde die Pyramide verkleidet, die unteren Lagen aus Granit, der weitaus größere Teil jedoch aus dem feinen Tura-Kalkstein. Bekrönt wurde die Pyramide mit einem Granit-Pyramidion.

Die Pyramidenanlagen der späteren Könige liegen südlich von Giza, z. B. in Abū Sīr, Saqqara, Dahschur und Lischt.

Die Pyramiden haben zu allen Zeiten bleibenden Eindruck hinterlassen. Der arabische Historiker el-Maqrīzī führt in seinem Werk Al-Chiṭaṭ aus, dass sich sogar die Zeit vor diesen Bauten fürchtet. Dennoch wurde die Außenverkleidung der Pyramiden Opfer eines gigantischen Steinraubs mit dem Ziel der Errichtung von Gebäuden des mittelalterlichen Kairo.

Nahe dem Pyramidenareal soll in der Zukunft das neue Ägyptische Museum errichtet werden: das Grand Egyptian Museum.

AnreiseBearbeiten

TaxiBearbeiten

 
Lageplan der Nekropole von Gīza
 
Lageplan der Nekropole von el-Gīza

Üblicherweise reist man mit dem Bus in einer Reisegruppe zu den Pyramiden. Sie können aber auch mit eigenem Auto oder Taxi hierher fahren. In letzterem Fall lernen Sie vielleicht noch den Bruder des Taxifahrers kennen, der ein wichtiges Parfüm-, Papyrus- oder anderweitiges Geschäft führt. Wenn Sie dies nicht benötigen, dann sagen Sie dies dem Taxifahrer mit Bestimmtheit.

Anreise mit öffentlichen VerkehrsmittelnBearbeiten

Sie können mit einem Sammeltaxi vom 1 Abdel-Moneim-Riad-Busbahnhof hinter dem Ägyptischen Museum direkt zu den Giza-Pyramiden („Haram“) fahren. Sie können auch mit den Buslinien 355 oder 357 der Cairo Transport Authority (CTA) fahren. Die Bushaltestellen lassen sich in der Innenstadt (z. B. am Midan Tahrir) aber nur schwer finden; einfacher ist dies im Falle der Rückfahrt (Endhaltestelle). Eine Strecke kostet LE 2 (Stand 10/2019).

Es hat sich noch nicht herumgesprochen, dass man die Pyramiden aus dem Zentrum nicht nur mit zwei Lokalbuslinien erreichen kann, sondern auch mit modernen klimatisierten Bussen der Linie M7 ab dem genannten Busbahnhof hinter dem Ägyptischen Museum, der alle 20-30 Minuten abfährt. Sogar das WLAN funktioniert (noch). Der Fahrpreis ist mit LE 20 (Stand 9/2022) für die Einheimischen happig, sodass man auch nicht wie in anderen Bussen erdrückt wird.

MobilitätBearbeiten

Sie können Ihren Taxifahrer mit auf das Gelände nehmen, wenn Sie einen zusätzlichen Obolus entrichtet haben. Auch stehen an einigen Stellen Pferde- oder Kameltreiber bereit, um Ihnen Teile des Weges abzunehmen. Wenn Sie Zeit haben, laufen Sie zu Fuß: nur so bekommen Sie einen Eindruck von der Größe der Nekropole und können selbst entscheiden, was Sie sehen wollen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Öffnungszeiten: 9–17 Uhr. Zumeist ist immer nur eine der drei Pyramiden geöffnet. Eintrittspreise für Ausländer (Stand 10/2022):

  • Areal: LE 240, für Studenten LE 120, LE 60 für Ägypter, LE 30 für ägyptische Studenten,
  • Cheops-Pyramide, falls zugänglich: LE 440, für Studenten LE 220, LE 100 für Ägypter, LE 50 für ägyptische Studenten,
  • Chephren- und Mykerinos-Pyramide, falls zugänglich: je LE 100, für Studenten LE 50, LE 30 für Ägypter, LE 10 für ägyptische Studenten,
  • Grab der Meresanch: LE 50, für Studenten LE 25, LE 20 für Ägypter, LE 10 für ägyptische Studenten,
  • Arbeiterfriedhof: LE 400, für Studenten LE 200 (2022 nicht zugänglich).

Hinter dem Eingang ist als Stundenpreis für Kamelritte LE 350 angeschrieben.

Pyramiden und zugehörige AnlagenBearbeiten

 
Pyramide des Khufu (Cheops)

Die jeweils geöffneten Pyramiden sind in der Zeit von 8:00–12:00 und 13:00-16:00 Uhr zugänglich.

  • 1 Pyramide des Khufu wikipedia commons wikidata (Cheops), الهرم الأكبر, al-Haram al-Akbar, „große Pyramide“. Diese größte Pyramide hatte ursprünglich eine Kantenlänge von 230 m und war 147 m, heute noch 137 m hoch. Der Eingang, ein ehemaliger Grabräubergang, befindet sich auf der Nordseite unterhalb des ursprünglichen Eingangs. Der Zugang weitet sich später zur 8,5 m hohen und 47 m langen Galerie, an deren Ende sich die knapp 6 m hohe und 10 m lange Königsgrabkammer befindet. In ihr stehen die Reste eines Granitsarkophages. Die anderen Räume (Südgrab, auch Königinnengrabkammer genannt sowie die unterirdische erste Grabkammer) der Pyramide sind für den Touristen nicht zugänglich. An der Ostseite der Pyramide befinden sich die Überreste des 2 Totentempels wikidata und des Aufweges. Der Taltempel ist unter der modernen Stadt begraben. Südöstlich des Totentempels befinden sich drei weitere kleine Pyramidenanlagen für die Königinnen Hetepheres, Meritetis und Henutsen. An mehreren Stellen auf der Ost- und Südseite befinden sich Bootsgruben.
 
Pyramide des Khafre (Chephren)
  • 3 Pyramide des Khafre wikipedia commons wikidata (Chephren), هرم خفرع, Haram Chifraʿ. Sie ist die zweitgrößte Pyramide mit einer Kantenlänge von ehemals 216 m und einer Höhe 143 m. Aufgrund der erhöhten Lage scheint sie größer als die des Cheops zu sein. Das besondere an dieser Pyramide sind der gut erhaltene 4 Totentempel wikidata und Taltempel samt 500 m langen Aufweg. Der 5 Taltempel wikidata, der südlich von Sphinx und Sphinxtempel liegt, ist 45 × 45 m groß und 18 m hoch. An die breite Vorhalle schließt sich eine T-förmige Halle mit 16 Granitpfeilern an. Die Eintiefungen im Alabasterfußboden zeigen den Standort von einst 23 überlebensgroßen Figuren des Königs an.
 
Pyramide des Menkaure (Mykerinos)
  • 6 Pyramide des Menkaure wikipedia commons wikidata (Mykerinos), هرم منقرع, Haram Minkaraʿ. Sie ist mit ca. 104 m Kantenlänge und 66 m Höhe die kleinste der drei Pyramiden. Der zugehörige Taltempel und der 7 Totentempel wikidata sind noch in Resten erhalten. Im Taltempel wurden mehrere Statuengruppen des Mykerinos gefunden, die heute im Museum von Kairo ausgestellt sind. Südlich der Pyramide befinden sich drei Königinnenpyramiden.
  • Das 8 Sonnenbarken-Museum wikipedia commons wikidata, متحف مركب الشمس, Matḥaf Markab asch-Schams, befand sich auf der Südseite der Cheops-Pyramide. Die Sonnenbarke wurde am 8. August 2021 in das nahe gelegene Grand Egyptian Museum überführt, das Museumsgebäude Anfang 2022 abgerissen.
 
Große Sphinx
  • 9 Sphinx wikipedia commons wikidata und 10 Tempel der Sphinx wikipedia commons wikidata. Nördlich des Taltempels und des Aufweges des Chephren befindet sich die 73 m lange Skulptur der Sphinx, die offensichtlich aus dem anstehenden Fels gehauen wurde. Die Mähne der Sphinx wird von einem Königskopftuch mit Uräus-Schlange bedeckt. Zwischen ihren Vorderpranken wurde die 11 Traumstele Thutmosis’ IV. wikipedia commons wikidata aufgestellt.

KöniginnenpyramidenBearbeiten

  • Südöstlich des Totentempels des Cheops befinden sich drei weitere kleine Pyramiden für die Königinnen 12 Hetepheres I. wikipedia commons wikidata (G1-a), 13 Meritetis I. oder Noubet wikipedia commons wikidata (G1-b) und 14 Henutsen wikipedia commons wikidata (G1-c). Zwischen den beiden nördlichen Pyramiden wurde eine 15 Bootsgrube freigelegt, und östlich der letztgenannten Pyramide befinden sich die Überreste eines kleinen 16 Tempels für die Göttin Isis. Der Zweck der erst 1992 entdeckten Pyramide 17 G1-d wikipedia commons wikidata ist noch umstritten und bezieht sich wohl auf Cheops selbst. Daneben wurde das rekonstruierte Pyramidion aufgestellt.
  • Südlich der Pyramide des Mykerinos befinden sich drei 18 Pyramiden der Königinnen des Menkaure wikidata.

Gräber von Beamten und Angehörigen des KönigshausesBearbeiten

 
Mastaba (Bankgrab) des Seschem-Nefer IV.

An verschiedenen Stellen sind Gräber, zumeist Mastaba-Gräber, von Beamten und Angehörigen des Königshauses ohne zusätzliches Ticket zugänglich. Hierzu gehören (die G- und Lg-Nummern sind die in wissenschaftlichen Publikationen gebräuchlichen Grab-Nummern, zumeist nach Reisner):

  • In der Ostgruppe, östlich und südöstlich der Cheops-Pyramide die Gräber von
    • 19 Schachtgrab der Hetepheres I. wikipedia commons wikidata, G 7000X.
    • 20 Mastaba-Grab des Meryre'nufer, genannt Kar, G 7101. Er war u.a. Aufseher der Pyramidenstädte des Cheops und Mykerinos. Vorsteher der wab-Priester der Pyramide des Chephren zur Zeit Phiops I. (6. Dynastie).
    • 21 Mastaba-Grab des Idu, G 7102. Idu war u.a. Landpächter der Pyramide Phiops’ I., Aufseher von Schreiber, Vorsteher der wab-Priester der Pyramiden des Cheops und Chephren zur Zeit Phiops I. (6. Dynastie), er ist Sohn des Vorgenannten. Eine Besonderheit ist die Büste des Grabherrn im Oferraum.
    • 22 Mastaba-Grab des Seschem-Nefer IV. wikipedia commons wikidata, Lg 53.
    • Das 23 Mastaba-Grab der Meresanch III., G 7530, ist mit einem Zusatzticket zugänglich.

2022 waren nur die Gräber des Kar, des Idu und der Meresanch zugänglich.

  • In der Nordgruppe, nordöstlicher Teil der Westgruppe, nordwestlich der Cheops-Pyramide (alle vier Gräber sind an derselben Stelle)
    • 24 Mastaba-Grab des Senezemib, genannt Inti, G 2370. Inti war Wesir und Oberster Richter zur Zeit des Asesi (5. Dynastie).
    • 25 Mastaba-Grab des Chnementi, G 2374, aus der frühen 6. Dynastie.
    • 26 Mastaba-Grab des Achet-Mehu, G 2375. Er war Richter, Ältester der Halle und Vorsteher der Waffenkammer etwa zur Zeit Phiops II. (6. Dynastie).
    • 27 Mastaba-Grab des Senezemib, genannt Mehi, G 2378. Er war Wesir, Oberster Richter, Königlicher Architekt u.a. zur Zeit des Unas (5. Dynastie).

2022 waren die Gräber der Nordgruppe geschlossen.

  • In der Westgruppe, weit westlich der Chephren-Pyramide gelegen (beide Gräber liegen nahe nebeneinander).
    • 28 Mastaba-Grab des Neferbauptah, G 6010. Er war Domänenverwalter, Prophet des Khufu, Sahure, Neferirkare und Neusrere am Ende der 5. Dynastie.
    • 29 Mastaba-Grab des Iymery, G 6020. Er war Prophet des Khufu, Domänenverwalter und Archivschreiber zur Zeit des Neusrere (5. Dynastie).

2022 war nur das Grab des Neferbauptah zugänglich.

  • In der Süd- bzw. Zentralgruppe, südlich des Aufweges zur Chephren-Pyramide (beide Gräber liegen nahe nebeneinander).
    • 30 Felsengrab des Debhen (Debehen), Lg 90 = G 8090. Er war Oberster Herr von Nekheb u.a. zur Zeit des Mykerinos (4. Dynastie).
    • 31 Felsengrab des Yunmin (Iuenmin), Lg 92 = G 8080. Er war ältester leiblicher Königssohn, Wesir und Oberster Richter zur Zeit des Mykerinos (4. Dynastie).
    • 32 Grab der Chentkaus I. wikipedia commons wikidata, mutmaßliche Gemahlin des Königs Schepseskaf und/oder Mutter des Userkaf.

Sollten die genannten Gräber verschlossen sein, so fragen Sie bitte nach den Aufsehern und lassen sich von ihnen die Gräber öffnen.

Weitere SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • 33 Arbeiterviertel wikidata, auch bekannt als Ḥeiṭ al-Ghurāb, حيط الغراب, westlich der Pyramide des Chephren. Die Häuser und das Gebäude der königlichen Verwaltung wurden entlang von drei Hauptstraßen zur Zeit der Könige Chephren und Menkaure für die auf dem Friedhof beschäftigten Arbeiter errichtet.
  • Arbeiterfriedhof auf dem Hügel westlich des Arbeiterviertels. Für die Arbeiter und ihre Familien wurden Kuppel- oder Mastabagräber aus Lehmziegeln errichtet, während die hochrangigen Aufseher in Steinmastabas bestattet wurden. Das bedeutendste Grab ist das des Nefertheith, Aufseher des Leinens und des königlichen Reinigungshauses, das über schöne Wanddekorationen verfügt.

AktivitätenBearbeiten

 
Allabendlich findet auf der Ostseite des Pyramidenkomplexes eine Licht- und Ton-Show statt.

Zweimal täglich wird die 1 Pyramiden-Ton- und -Licht-Show veranstaltet. Der Eintrittspreis beträgt für Ausländer 20 US-$ (VIP 23 US-$), für Kinder zwischen 6 bis 12 Jahren 11 US-$ (Stand 4/2022). In den Veranstaltungen für alle Sprachen erhalten Zuschauer Kopfhörer, über die man seine gewünschte Sprache auswählen kann. Man mag sich über den Sinn dieser Veranstaltung streiten, eindrucksvoll ist sie trotzdem.

Tag Erste Show Zweite Show
Montag Alle Sprachen Alle Sprachen
Dienstag Alle Sprachen Alle Sprachen
Mittwoch Alle Sprachen Alle Sprachen
Donnerstag Alle Sprachen اللغة العربية الفصحى
Freitag Alle Sprachen Alle Sprachen
Samstag Alle Sprachen Alle Sprachen
Sonntag Alle Sprachen Alle Sprachen
Beginn 18:30 Uhr 19:30 Uhr

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

Zu den Restaurants siehe unter el-Haram.

UnterkunftBearbeiten

Eine Reihe von Hotels befindet sich an der Pyramids Road, in „Pyramidennähe“. „Pyramidennähe“ kann auch eine Entfernung von 5 km bedeuten. Die meisten Hotels verfügen über keine Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Hier ist man auf teure Hotel-Taxis und die wenigen Zubringerbusse angewiesen. Zu den Unterkünften siehe unter el-Haram.

SicherheitBearbeiten

  • Das Besteigen der Pyramiden ist verboten und äußerst gefährlich.
  • Vergessen Sie im Sommer nicht die Mitnahme von Getränken und Kopfbedeckung.

AusflügeBearbeiten

Das Grand Egyptian Museum, das sich zwei Kilometer nördlich vom Pyramidenkomplex befindet, wird voraussichtlich 2020 eröffnet. Unter seiner Identität „Königtum und Ewigkeit“ wird es die Grabausstattungen des Königs Tutanchamun und der Königin Hetepheres I. präsentieren.

Im Süden von el-Gīza befindet sich das Künstler-Dorf el-Ḥarrānīya.

LiteraturBearbeiten

PyramidenBearbeiten

  • Stadelmann, Rainer: Die ägyptischen Pyramiden : vom Ziegelbau zum Weltwunder. Mainz: von Zabern, 1997 (3. Auflage), Kulturgeschichte der antiken Welt ; 30, ISBN 978-3-8053-1142-7.
  • Verner, Miroslav: Die Pyramiden. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl., 1999, Rororo : Taschenbücher ; 60890, ISBN 978-3-499-60890-2.
  • Maqrīzī, Aḥmad Ibn-ʿAlī al- ; Graefe, Erich [Übers.]: Das Pyramidenkapitel in Al-Maḳrīzī's „Ḫiṭaṭ“ : nach zwei Berliner und zwei Münchner Handschriften unter Berücksichtigung der Būlāḳer Druckausgabe. Leipzig: Hinrichs, 1911.

Gräber von Beamten und Mitgliedern der KönigsfamilienBearbeiten

  • Allgemein:
    • Jánosi, Peter: Giza in der 4. Dynastie : Die Baugeschichte und Belegung einer Nekropole des Alten Reiches ; Bd. 1: Die Mastabas der Kernfriedhöfe und die Felsgräber. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 2005, ISBN 978-3-7001-3244-8. (PDF; 8,9 MB).
    • Jánosi, Peter: Die Gräberwelt der Pyramidenzeit. Mainz: von Zabern, 2006, Zaberns Bildbände zur Archäologie : Sonderbände der Antiken Welt, ISBN 978-3-8053-3622-2.

WeblinksBearbeiten

 
Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.