Portopalo di Capo Passero

italienische Gemeinde
Welt > Eurasien > Europa > Südeuropa > Italien > Sizilien > Syrakus (Provinz) > Portopalo di Capo Passero

Portopalo di Capo Passero ist ein Städtchen in der Provinz Syrakus an der Südspitze von Sizilien.

Portopalo: Stella maris
Portopalo di Capo Passero
RegionSyracus (SR)
Einwohnerzahl3.782 (2023)
Höhe20 m
Tourist-Infohttp://www.prolocoportopalo.org
Lagekarte von Sizilien in Italien
Lagekarte von Sizilien in Italien
Portopalo di Capo Passero

Hintergrund Bearbeiten

 
Portopalo: Chiesa San Gaetano
 
Portopalo: Tonnara
 
Portopalo: Castello Tafuri
 
Portopalo: Leuchtturm Cozzo Spadaro
 
Isola Capo Passero
 
Isola di Capo Passero (Fortezza)
 
Isola delle Correnti

Das Städtchen liegt an der südlichsten Spitze Siziliens an der Grenze zwischen dem ionischen Meer im Osten und dem Mittelmeer im Süden, bereits auf derselben geographischen Breite wie Tunesien. Um 1778/92 wurde von Gaetano Deodato Moncada eine Ansiedlung im Bereich der Tonnara, der Thunfischfanganlage, gegründet. Die Siedlung erhielt den Namen Capo Pachino und später Porto Palo, nachdem der Ort jahrelang eine Aussengemeinde der Stadt Noto gewesen war, erhielt Portopalo gemäss Dekret von 1975 die Eigenständigkeit.

Die Isola di capo Passero ist dem Städtchen im Osten vorgelagert, die Isola delle Correnti an der Südspitze der Insel etwas südwestlich gehört ebenfalls zum Gemeindegebiet.

Zunehmende Bekanntheit erlangte Portopalo wegen seiner Badestrände und vor allem wegen der optimalen Bedingungen für Windsurfer, welche an der windigen Ecke des Capo Passero meist ein günstiges Lüftchen zur Ausübung ihres Sports finden.

Anreise Bearbeiten

Mit dem Flugzeug / Bahn / Bus Bearbeiten

Vom nächstgelegenen Flughafen von Catania erfolgt die Weiterreise mit den Zügen der Trenitalia bis Siracusa. Von Syrakus oder auch Catania aus bestehen Busverbindungen der Interbus direkt bis Portopalo.

Auf der Straße Bearbeiten

Am einfachsten kann Portopalo mit dem eigenen Motorfahrzeug erreicht werden: Von der Autobahn   Catania - Siracusa - Rosolini wird Portopalo am besten vom derzeitigen Autobahnende bei Rosolini über die   über Pachino erreicht. Alternativ benutzt man ab Noto resp. der   die   oder von Westen herkommend ab Ispica die   /   bis Pachino.
Von Pachino her nimmt man die   zur Ostküste und dann die Küstenstraße   bis Portopalo, alternativ die direkte   durchs Hinterland.

Mit dem Schiff Bearbeiten

Mobilität Bearbeiten

 
Karte von Portopalo di Capo Passero

Lokal bewegt man sich zu Fuß oder mit dem Privatfahrzeug.

Sehenswürdigkeiten Bearbeiten

Die Hauptstraße Via Vittorio Emanuele durchzieht das Städtchen in Nordost - Südwestrichtung, sie beginnt bei der " Terrazza dei Due Mari (Scalo Mandrie) und führt in der Verlängerung zum Hafen hinunter.

Die Küste wechselt zwischen Felsküste, kleinen Buchten und grösseren Stränden ab. Im Osten der Stadt liegen in der Nähe der Scalo Mandrie die kleinen Strände von Puzzidduii und U Cuoddu, im Südwesten dann der größere flach abfallende Strand von Carratois Punto Rio, von dem aus sich schöne Sonnenuntergänge beobachten lassen.

Kirchen und sakrale Bauten Bearbeiten

  • die Chiesa di San Gaetano an der Kreuzung der Hauptstraße Via Vittorio Emanuele / Via Lucio Tasca wurde 1927/31 erbaut, aussergewöhnlich ist die Figur eines Schwertfischs an der Kirchturmspitze, die als Windfahne dient.
  • eine Statue der Madonna Guardiana steht auf einer 20 m hohen Säule auf der nahen Isola di Capo Passero
  • eine zweite Statue Madonnina Stella Maris befindet sich in Strandnähe bei Scalo Mandrie.

weitere Gebäude Bearbeiten

  • die 1 Tonnara ist ein bedeutender Zeuge früher Industriearchitektur: Die Thunfischfang- und Verarbeitungsstelle ist eine der grössten Siziliens, mit ihren verschiedenen Räumen zur Zerteiligung, Reinigung und Lagerung des gefangenen Thunfischs und einer Kapelle gibt sie der Ostspitze von Portopalo einen malerischen Eindruck.
  • das schlossartige Anwesen des Castello Bruno di Belmonte Castello Tafuri liegt im Nordosten des Städtchens.
  • der weithin sichtbare 2 Leuchtturm der Marina Militare mit einer meteorologischen Station liegt etwas im Landesinnern an der  .

archäologische Zonen und Antike Bauwerke Bearbeiten

Aktivitäten Bearbeiten

  • Baden und Windsurfen vor allem im Bereich des Strands Carratois im Süden

Einkaufen Bearbeiten

Küche Bearbeiten

Nachtleben Bearbeiten

Unterkunft Bearbeiten

Sicherheit Bearbeiten

Gesundheit Bearbeiten

  • neben zwei Apotheken gibt es eine Guardia Medica, via Don Luigi Sturzo 2. Tel.: 0931 842510. .

Praktische Hinweise Bearbeiten

  • Postamt, Via Simeto, 2. Tel.: +39 0931 843014.

Ausflüge Bearbeiten

Isola di Capo Passero Bearbeiten

Die sich mit 1300 x 500 m im Osten ausdehnende Insel war einst mit einem sandigen Übergang mit dem Festland verbunden, heute kann sie nur noch per Boor erreicht werden. 1959 wurde eine auf einer hohen Säule stehende Statue der Madonna del Mare von Mario Ferretti aus Florenz geweiht. Auf der Insel finden sich die Ruinen einer Kirche der Maria del Carmelo aus dem 17. Jhdt. auf dem Weg zur restaurierten Burbonen - Festung, welche im 16. Jhdt. errichtet wurde. Im weiteren Installationen der antiken Tonnara; Anker und Netze dienten dazu, die Thunfische der Camera della morte zuzuleiten.
Die Insel ist von großem botanischem Interesse, auf dem sandigen Boden wachsen Meerlilien und Meerzwiebeln, in den zentralen Anteilen die Palma nana genannten Zwergpalmen.
Bei der Umrundung der Insel auf dem Boot fallen verschiedene Meeresgrotten ins Auge, die schönste sei die Grotta dei Polipi. Zur Insel kann man sich mit Booten übersetzen lassen.

Isola delle Correnti Bearbeiten

Die 10'000 m² große Felseninsel ist mit einer schmalen Landbrücke mit dem Festland verbunden. Bis vor einigen Jahren war die Insel noch vom Leuchtturmwärter bewohnt, seit längerer Zeit nun jedoch verlassen. Um 1987 wurde ein 63'000 ha großes Naturschutzgebiet um die Isola delle Correnti ausgeschieden, die Insel ist auch Zugvogelreservat. Da das Meer praktisch immer in Bewegung ist, ist die Region bei Wellenreitern und Windsurfern sehr beliebt.

Literatur Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

 
Dies ist ein brauchbarer Artikel. Es gibt noch einige Stellen, an denen Informationen fehlen. Wenn du etwas zu ergänzen hast, sei mutig und ergänze sie.