Mamallapuram

Ortschaft im indischen Bundesstaat Tamil Nadu
Mamallapuram
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Mamallapuram (Tamil: மாமல்லபுரம்), auch bekannt als Mahabalipuram, ist eine Kleinstadt in Tamil Nadu. Sie liegt 55 km südlich von Chennai an der Koromandelküste.

HintergrundBearbeiten

 
Detail: Buße des Arjuna

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Mit der BahnBearbeiten

Mit dem BusBearbeiten

Mamallapuram hat einen kleinen 1 Mamallapuram Bus Stand. zwischen der Innenstadt, in der die meisten Unterkünfte liegen und dem Felsen, an und auf dem die meisten Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. Zwar kommt man hier gut in fast jede Himmelsrichtung weg, jedoch fahren den ankommenden Reisenden die Mehrzahl der Busse nicht zum Busbahnhof. Sie fahren nur die 2 Bushaltestelle im Norden Mamallapurams. an, von der aus man in der Regel eine Auto-Rikscha in die 1 km südlich gelegene Innenstadt findet.

Sollte einem Reisenden die Wartezeit am Busbahnhof bis zur Abreise des nächsten Busses zu lang sein, kann er sich auch zur nördlichn Bushaltestelle bringen lassen, um dort möglicherweise weniger lange warten zu müssen.

Auf der StraßeBearbeiten

Mit dem SchiffBearbeiten

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Ganesha Ratha: ein aus dem Stein gehauener Tempel
 
Krishnas Butter Ball

Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in einem felsigen Areal westlich des Busbahnhofs. Die meisten von ihnen entstammen der Pallava-Epoche und sind gehören zu den herausragensten Werken dieser Stilrichtung. Was die Tempel und Höhlen an Größe vermissen lassen, gleichen sie leicht durch die hohe Qualität der Steinmetzarbeiten aus. Viele der Bauten sind aus dem Fels herausgehauen worden.

  • An der zum Busbahnhof zugewandten Seite des Felsens an seiner Unterseite befindet sich: 1 Bhagiratha's Penance (Herabkunft der Ganga). . Das Relief wird auch als Buße des Arjuna bezeichnet. Es ist 33 m lang und 12 m hoch. Seit 1984 ist es Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.
  • In direkter Nachbarschaft im Süden zur Buße des Arjuna liegt der ebenfalls sehenswerte Krishna Mandapa.
  • Wenige Meter nördlich der Buße des Arjuna an den Affenstatuen vorbei führt ein Weg in Richtung Westen, an dem Ganesha Ratha, ein kleiner aber feiner monolithischer Tempel, liegt.
  • Hält man sich hier nördlich, gelangt man nach wenigen Metern zu 2 Krishnas Butter Ball. . Auch in den tropischen Gebieten gibt es kuriose eiszeitliche Überreste.
  • Nördlich von Krishnas Butter Ball gibt es noch einige lohnenswerte Felsreliefs, eine Zisterne und Höhlentempel.
  • Keine 50 m südlich vom Ganesha Ratha liegt die 3 Vahara Cave. mit exzellenten Reliefdarstellungen.
  • Von der Vahara Cave gelangt man den Hügel weiter aufsteigend zum unvollendeten Raya Gopuram, der neueren Datums ist als die vielen Pallava-Bauwerke. Er stammt aus der Vijayanagar-Zeit.
  • Es gibt noch weitere Höhlentempel, einen schönen Felstempel auf der Spitze des höchsten Felsens, auf dem früher ein Leuchtturm gesetzt worden ist.
  • Der 4 Neue Leuchtturm. ist auf dem Nachbarhügel Richtung Küste. Er wurde 1894 errichtet. An Nachmittagen und Wochenenden ist er sehr gut besucht.
  • Nördlich vom neuen Leuchtturm im Tal ist das sehenswerte Leuchtturm- und Schifffahrtmuseum. Von der Präsentation der Exponate her und ihrer Beschreibung steht dieses Museum denen in Europa in nichts nach, was in Indien nicht gerade die Regel ist.
  • Der 5 Thirukadalmallai. liegt zwischen dem Busbahnhof und der Buße des Arjuna. Dieser Tempel ist Vishnu geweiht.
  • 6 Yampuri Cave.

Im Umfeld gelegene Sehenswürdigkeiten:

  • Benutzt man den Südausgang des Felsareals südlich des neuen Leuchtturms, so liegen die 7 Pancha Rathas. etwa 600 m südlich. Five Chariots, diese Tempel erinnern an Prozessionswagen. Sie wurden aus einem Stein herausgeschlagen.
  • Der 8 Küstentempel. liegt einen halben Kilometer östlich vom Busbahnhof. Der Tempel entstand etwa um 700 n. Chr
  • 5 km nördlich vom Zetrum Mamallapurams im Dorf Saluvankuppam liegt die (eigentlich mehrere Bauten) 9 Tiger Cave. aus der Pallava-Zeit. Der Eingang des Tempels ist rundherum von Tigerköpfen umgeben, was diesen Höhlentempel einzigartig macht. Etwas nördlich ist unterhalb des jetzigen Bodenniveaus ein Shiva-Tempel. Durch den Tsunami vom Dezember 2004 hat sich die Uferlinie angehoben. Dabei kamen weitere Tempel zum Vorschein. Einer davon ist der 10 Murugan-Tempel. , der etwa 2000 Jahre alte Elemente aufweist. Er befindet sich unmittelbar nördlich vom Shiva-Tempel, wenn man das mit Bäumen umstandene Hauptterrain verlässt.
Saluvankuppam liegt direkt an der Küstenstraße und ist leicht per Bus erreichbar. Empfehlung: Man kann den Rückweg die ganze Zeit am Strand entlang bis Mamallapuram zurückwandern.
  • Die kleine 11 Valayankuttai-Ratha-Gruppe. liegt etwas außerhalb westlich des Hügels, durch ein See- und Sumpfgebiet von ihm getrennt. Die Tempel wurden aus Findlingen wie Krishnas Butterball herausgeschlagen. Nach den vielen zuvor beschriebenen erstklassigen Sehenswürdigkeiten mag diese zweitklassige nur für ganz hartgesottene Liebhaber der Pallava-Architektur interessant sein. Dennoch ist die Lage schön. Man findet hier Ruhe. Man kann gut auf dem warmen Sandstein sitzen und die Wasservögel auf dem See beobachten. Der Zugang erfolgt von Norden aus.

AktivitätenBearbeiten

 
Die Bharatanatyam-Tänzerin Sinni Krishnamayuri beim Mamallapuram Dance Festival 2015. Der klassische indische Tanz ist meist sehr ausdrucksstark.
  • Die Sandküste von Mamallapuram bietet gute Bademöglichkeiten.
  • Mamallampuram Dance Festival. Jedes Jahr findet im Januar und/ oder Februar das mehrwöchige Mamallampuram Dance Festival statt, das kostenlos besucht werden kann. Die Darbietungen finden jeweils abends statt. Es wird eine Bühne auf einer Wiese vor dem Küstentempel aufgebaut, vor der Stapelstühle aufgestellt werden. Dieser Ort ist aus der Innenstadt Mamallapurams leicht fußläufig zu erreichen. Es finden an jedem Abend mehrere Darbietungen statt, wobei praktisch jeweils mindestens eine Volkstanz- und eine klassische Tanzdarbietung dabei ist. Dominiert wird die Veranstaltung zwar von südindischen Tanzgruppen und Tänzerinnen, jedoch gibt es hin und wieder auch mal Auftritte nordindischer Gruppen. Es kann aber auch mal Darbietungen geben, die wenig mit Tanz zu tun haben wie z.B. Puppentheater. Bollywood-Tänze wird man hier aber vergeblich suchen. Viele der klassischen Tänzerinnen gehören zu den besten ihrer Zunft und können auf Auftritte überall in Indien und im Ausland zurückblicken. Die Mehrheit der Tänze wird mit Live-Musik begleitet. Die Touristeninformation verteilt Broschüren mit Zeitplänen zu diesem Ereignis. Vielleicht kann man sich dort auch Hinweise geben lassen, welche Auftritte besonders empfehlenswert sind.

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

In der Innenstadt sind die Restaurants auf die Bedürfnisse der vielen ausländischen Touristen meist gut eingestellt: Es gibt oft Fleischgerichte und Bier. Die Gewürze sind an europäische Gaumen angepasst. Das Ambiente ist nett. Sie schließen oft spät. Diejenigen Reisenden, die mal früh am Morgen ihre Besichtigungen beginnen oder einen Ausflug machen wollen, finden dann nur schwer eine Möglichkeit zu frühstücken. Evtl. kann man morgens ein paar Idlys in der Nähe des Busbahnhofs bekommen oder man versucht, sich aus dem touristischen Teil der Stadt herauszubewegen und in die Quartiere der arbeiten Bevölkerung zu gehen.

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

  • 1 Mamalla Beach Resort.
  • 2 Ideal Beach Resort.
  • 3 Golden Sun.
  • 4 Hotel Ramakrishna.
  • Das 5 Uma Guesthouse. wird von einem freundlichen Besitzer gut geführt. Die Zimmer sind sauber und mückendicht. Ein Zimmer mit Bad kostete im Januar 2015 500 Rs pro Nacht.

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wie für die meisten Weltkulturerbestätten gibt der ASI auch für Mahabalipuram ein sehr gutes günstiges Büchlein in englischer Sprache heraus. Der Autor ist C. Sivaramamurthi. Die 2006-er Auflage des knapp 100-seitige Werkes in kleinem Format kostete 2015 99 Rs. In der Regel sind Werke dieser Buchreihe an den Eintrittsschaltern von Sehenswürdigkeiten (z.B. Museen) erhältlich, die von der ASI kontrolliert werden.
  • Lukas Hartmann: Mahabalipuram oder Als Schweizer in Indien. Ein Reisetagebuch. Arche, Zürich, ISBN 978-3-716-01764-7.

WeblinksBearbeiten

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