Horstmar

Stadt in Nordrhein-Westfalen
Horstmar
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Horstmar ist eine Stadt im Münsterland.

HintergrundBearbeiten

Im 9. Jahrhundert wurde hier eine Burg gebaut, in deren Schutz sich eine Stadt entwickelte. Im dreißig jährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Ein erneuter Aufschwung fand im 19. bis 20. Jahrhundert durch die Hier im Ort ansässige Textilindustrie statt. Der Niedergang dieser traf die Stadt hart. Horstmar ist bekannt für seine Burgmannshöfe, die alle aus der ursprünglichen Burganlage stammen. Seit dem 24.12. führt der Ort offiziell den Titel Stadt der Burgmannshöfe.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der nächste Internationale Flughafen ist der Flughafen Münster Osnabrück (IATA CodeFMO). Wer wirklich fliegen möchte, nimmt die längere Anreise zum Flughafen Düsseldorf (IATA CodeDUS) in Kauf.

Mit der BahnBearbeiten

Horstmar selber hat keinen Anschluss an den Personenverkehr der Deutschen Bahn. Die nächsten Bahnhöfe finden sich in Steinfurt oder Altenberge. Der nächste Bahnhof mit überregionalen Verbindungen ist in Münster zu finden.

Mit dem BusBearbeiten

Horstmar liegt an der Schnellbuslinie S70 Winterswijk - Münster, die in Spitzenzeiten im 30 Minutentakt in Horstmar hält. Des weiteren hält in Horstmar die Buslinie R81, die zwischen Coesfeld und Steinfurt in der Regel im 2 Stundentakt verkehrt.

Auf der StraßeBearbeiten

Von der   nimmt man die Abfahrt Senden und fährt in nördliche Richtung die L550 bis nach Laer. Von hier aus fährt man auf der L579 bis nach Horstmar. Alternativ kann man auch die   von Norden kommend an der Ausfahrt 31 in Heek abfahren und von hier aus der   in Richtung Metelen einige Kilometer folgen. Nach etwa 5km biegt man rechts auf die L579 (Schöppinger Damm) in Richtung Horstmar ab und folgt dieser Straße bis zum Ort.


MobilitätBearbeiten

 
Karte von Horstmar

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die einstige Burganlage wurde im dreißigjährigen Krieg gesprengt. Doch von den acht alten Burgmannshöfen aus dem 11.Jahrhundert sind fünf noch teilweise oder komplett erhalten:

  • 1Münsterhof - Dieser Hof diente zur Absicherung des östlichen Stadttores von dem noch die seitlichen Pfeiler erhalten sind. Der Name des Zweiflügelbaues in Winkelform stammt von den Herren von Münster, die spätestens ab dem Jahre 1347 hier wohnten. Das Gebäude in der jetzigen Form steht seit Mitte des 16.Jahrhunderts hier.
  • 2 Merveldter Hof - Von dem im Jahre 1561 errichteten Dreiflügelbaues stehen immer noch zwei Flügel. Das besondere an diesem Burgmannshof ist die Fassade des Seitenflügels und des Ostgiebel. Diese sind als so genannte Specklage ausgeführt. Abwechselnde Lagen von roten und weißen Steinen im Mauerwerk ergeben eine Oberfläche wie eine durchwachsene Speckseite. Der Hof war das erste Gebäude in Westfalen welches in der Form gebaut wurde.
  • 3 Borchhorster Hof - Der älteste Burgmannshof findet sich im Südwesten. Besonders interessant sind die hohen Treppengiebel.
  • 4 Sendenhof - Der Sendenhof ist direkt angebunden an das Schlosstor, welches in seiner Ausführung als Torturm noch ganz erhalten ist. Durch das Tor führt die Schlossstrasse direkt zum alten Rathaus. Am Sendenhof kann man gut erkennen, wie die Burgmannshöfe in die Burgmauer und somit in die Verteidigung eingebunden waren.
  • 5 Valkenhof - Teile des heutigen Gebäudes gehen noch auf den ursprünglichen Hof zurück. Das Gebäude ist noch 2008 restauriert worden. Besonders sehenswert ist das Originalwappen des Valkenhofes aus dem 16.Jahrhundert an der Aussenfassade.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • 6 St. Gertrudis-Kirche - Die Kirche geht auf das frühe 14. Jahrhundert zurück.
  • 7 Altes Rathaus - Das alte Rathaus wurde 1571 auf den Fundamenten eines Vorgängerbaues errichtet und wird seit 1963 nicht mehr als Rathaus sondern als Sitzungssaal und Trauzimmer verwendet.
  • 8 Haus Alst - Bis 1624 stand hier eine von vier Burgen in Horstmar. Als diese abgetragen wurde, wurde an deren Stelle das Haus Alst erichtet. Bemerkenswert ist die ausgefeilte Specklagentechnik, die hier zu Anwendung kam. Selbst kleine Details wie Schornsteine sind hier in dieser Technik gebaut worden.
  • 9 St. Antonius Abt - Ehemalige Kapelle der Antoniusbruderschaft. Teile der Ausstattung gehen auf das 15. Jahrhundert zurück.
  • 10 Wennings Mühle - Die wohl älteste Mühle in Horstmar. Zwar findet die erste urkundliche Erwähnung erst im Jahre 1550 statt, doch es gibt Hinweise, dass hier schon im 10.Jahrhundert eine Mühle gestanden hat.
  • 11 Wilmingsmühle - Diese Mühle wird auch heute auch nach dem neuen Besitzer Schmeddings Mühle genannt. Zwei Wasserräder trieben früher je eine Ölmühle und eine Kornmühle an. Ergänzt wurde die notwendige Leistung durch eine Windmühle.
  • 12 St. Cosmas und Damian - Die Kirche geht auf das 13.Jahrhundert zurück. Sehenswert ist das Astkruzifix aus der selben Zeit.

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

  • 2 Gaststätte Zum Mühlenhäuschen, Schagern 26, 48612 Horstmar. Tel.: +49 25 58 72 57.
  • 3 Gaststätte Sunke, Königstr. 5, 48612 Horstmar. Tel.: +49 25 58 46 6.

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

SicherheitBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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