Cachi ist ein kleiner Ort im Valle Calchaquí im Andenraum der Provinz Salta in Nordwest-Argentinien. Er ist bekannt für seine intakte, kolonial-barocke Altstadt.

Cachi
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Karte von Cachi

HintergrundBearbeiten

Cachi liegt an der Ruta Nacional 40 und ist das größte der kolonialen Dörfer des nördlichen Valle Calchaquí. Der Ort wurde 1769 gegründet, wovon die barocke Kirche zeugt, die allerdings später um neogotische Elemente erweitert wurde. 1950 wurde Cachi um einen neugebauten Teil, das Pueblo Nuevo, erweitert.

Cachi liegt idyllisch inmitten von vielfarbigen Bergketten, umrahmt vom 6.380 m hohen Nevado de Cachi und eingebettet in Felder, auf denen Pfeffer angebaut wird, der die Haupteinnahmequelle des Ortes darstellt.

AnreiseBearbeiten

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Salta.

Auf der StraßeBearbeiten

Von Salta aus ist Cachi direkt über die Ruta Provincial 33 zu erreichen, die über die spektakuläre Passstrecke Cuesta del Obispo (Bischofssteige) führt. Bequemer und ebenfalls reizvoll ist die Anreise über Cafayate und die gleichnamige Schlucht (RN 68, dann RN 40). Oft bietet sich ein Rundweg Salta–Cafayate–Cachi−Salta oder umgekehrt an, und für Reisende mit viel Zeit die Variante San Miguel de TucumánTafí del ValleAmaichá del ValleCafayateCachi, die durch noch einmal deutlich mehr Naturräume führt.

Cachi ist weiterhin Ausgangs- oder Endpunkt für eine Reise zum Abra del Acay, dem höchstgelegenen mit dem Auto befahrbaren Pass Amerikas und einer der höchsten der Erde (4.895 m). Der Streckenzustand ist oft schlecht, ein geländegängiges Fahrzeug meist ein Muss.

Mit dem BusBearbeiten

Busverbindungen gibt es nach Salta sowie nach Cafayate (mit Anschluss nach San Miguel de Tucumán und Santa María del Yocavil) und dem kleinen Ort La Poma.

MobilitätBearbeiten

Zwischen Cachi und Cachi Adentro fährt ein Linienbus, im Ort selbst gibt es Taxis, es ist aber alles zu Fuß bequem zu erreichen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche San José. Erbaut im 18. Jahrhundert, die endgültige Fassade wurde erst im 20. Jahrhundert fertiggestellt. Bemerkenswert ist der Turm, in dem die Glocken im Freien nebeneinander hängen.
  • Plaza 9 de Julio. Langgestreckter Platz, umgeben von kolonialen und neokolonialen Bauten, die meisten aus dem 19. Jahrhundert.
  • Archäologisches Museum Pío Pablo Díaz, gegenüber der Kirche. Vor allem Keramik aus Kulturen von 800 v. Chr. bis 1600 n. Chr.

AktivitätenBearbeiten

In der Umgebung lässt es sich hervorragend wandern und mountainbiken. Für Bergsteiger ist der Nevado de Cachi interessant, dem mit 6.380 m höchsten Gipfel der Präkordillere.

Im Sommer ist der Arroyo El Algarrobal als Naherholungsgebiet der Bewohner beliebt, in dem man auch im Sommer außerhalb von Trockenperioden baden kann. Der Weg dorthin führt durch ausgedehnte Kakteenwälder.

EinkaufenBearbeiten

Im Ort kann man einfache Speisen und Dinge des täglichen Bedarfs erstehen.

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GünstigBearbeiten

MittelBearbeiten

GehobenBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Die mehr als 2.000 m Höhenlage verbunden mit starker Sonneneinstrahlung forden insbesondere von sensiblen Hauttypen ihren Tribut, Sonnencreme und Kopfbedeckung sind das ganze Jahr über bei Wandertouren Pflicht. Empfindliche können auch schon an Höhenkrankheit erkranken. Im Notfall lässt man sich im regionalen Krankenhaus behandeln (Benjamín Zorrilla s/n, Tel: 49-1085/1038).

Praktische HinweiseBearbeiten

Die Touristeninformation liegt in der Avenida Güemes.

Die Postleitzahl ist A4417 und die Telefonvorwahl 03868. In der Av. Güemes gibt es ein Postamt.

AusflügeBearbeiten

  • La Poma. Altes Dorf, 30 km nördlich.
  • Abra del Acay. Höchstgelegener Straßenpass der Erde, nördlich von La Poma.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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