Naharija

Stadt in der nördlichen Küstenebene Israels

Naharija (hebr. ‏נהריה), oft auch in anderen Schreibweisen wie Nahariya oder Nahariyya, ist eine Stadt im nördlichen Israel. Aufgrund ihrer Lage am Mittelmeer ist die Stadt ein beliebtes Reiseziel.

Naharija, Nahariya, Nahariyya
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HintergrundBearbeiten

 
Das Flüsschen Ga'aton bei der Strandpromenade

Das moderne Naharija besteht seit 1934; gegründet wurde es durch jüdische Auswanderer aus Deutschland. Während des Israelischen Unabhängigkeitskriegs 1948 war die Stadt vom restlichen Land abgeschnitten; zur damaligen Zeit war sie von arabischen Siedlungen umgeben und konnte daher nur mit Booten von Haifa aus versorgt werden. In den zurückliegenden Jahren wurde Naharija mehrfach aus dem nahen Libanon mit Raketen beschossen; zuletzt im Januar 2009 im Zusammenhang mit dem Gazakrieg.

Naharija gilt als schöner Badeort; bereits die ersten Siedler eröffneten kleine Hotels für Badegäste.

AnreiseBearbeiten

Mit der BahnBearbeiten

Naharija ist über die Küstenstrecke der Israelischen Eisenbahn (Israel Railways/Rakevet Israel) zu erreichen. Die Stadt ist der Start- bzw. Endbahnhof zweier Intercity-Linien, über den Bahnhof Naharija hinaus besteht kein Personenverkehr. Eine der beiden Linien verläuft von Naharija über Akko, Haifa, die Karmelküste, Tel Aviv und den Ben-Gurion-Flughafen nach Modi'in, die andere nimmt bis Tel Aviv denselben Weg, verläuft dann aber über Lod nach Beerscheba. Mit beiden Intercity-Verbindungen zusammen wird in etwa ein Ein-Stunden-Takt erreicht.

Mit dem BusBearbeiten

Naharija ist mit Bussen sehr gut an Haifa angebunden. Die Busse verkehren tagsüber mehrmals stündlich vom Zentralen Busbahnhof (Central Bus Station/CBS) entlang der Küste über Akko und die Städte an der Bucht von Haifa (die sogenannten „Krajot“) zum Zentralen Busbahnhof „HaMifrats“ im Norden von Haifa. In Haifa bestehen Anschlüsse in das gesamte israelische Busnetz (ggf. ist in Haifa ein Wechsel zum Zentralen Busbahnhof „Chof haKarmel“ im Süden der Stadt nötig, siehe Hinweise im entsprechenden Abschnitt bei Haifa). Nach Nordostisrael bzw. in das nördliche Jordantal bestehen von Naharija aus nur wenige Verbindungen.

Ziel Buslinien Verbindungsdichte tagsüber Dauer ca. Preis NIS Hinweise
Haifa CBS haMifrats 271 alle 10-15 min 1:00 16,00 Zeitenweise Verstärkung durch die Expresslinien 270 und 272
Safed 367 5 Verbindungen täglich 1:00
Rosch HaNikra 23, 32, 33 unregelmäßig, ca. alle 30-60 min 15-30 min Dauer je nach Linienführung
Ma'alot Tarschicha 40, 41, 43-45 unregelmäßig, mind. etwa halbstündlich 20-30 min Dauer je nach Linienführung
Hinweise: Teilweise sind hier nicht alle Linien zum Zielort genannt (z.B. bei vielen verschiedenen Linien zwischen zwei Städten oder sehr wenigen Fahrten auf einer Linie).
Die angegebene Taktdichte bezieht sich auf alle verfügbaren Verbindungen zwischen zwei Städten.
Quellen: Egged und Otobusim.com; Stand: 12/2009 - Die Fahrten werden möglicherweise nicht von Egged, sondern einer anderen Gesellschaft durchgeführt.

Auf der StraßeBearbeiten

Von Süden kommend erreicht man Naharija auf der Straße 4 von Haifa bzw. Akko. Mit der Straße 89 besteht eine Verbindung durch Obergaliläa nach Safed und in das nordöstliche Israel (einschließlich Huleebene und Golanhöhen). Nach Norden führende Straßen enden an der libanesischen Grenze.

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Naharija ist in erster Linie ein Badeort. Im Ort gibt es ein städtisches Museum. Es bestehen darüberhinaus verschiedene Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung (siehe dort).

AktivitätenBearbeiten

EinkaufenBearbeiten

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

UnterkunftBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

  • Rosch haNikra, der gleichnamige Kibbuz und die berühmten weißen Kreidefelsen liegen einige Kilometer nördlich von Naharija an der libanesischen Grenze.
  • Montfort: die Ruine der Kreuzfahrerburg Montfort liegt einige Kilometer von Naharija entfernt im Landesinneren
  • Akko: Die ehemalige Kreuzfahrerstadt mit ihrem orientalischen Flair liegt einige Kilometer südlich der Stadt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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