Cusco · Cuzco
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Cusco (oft auch Cuzco geschrieben) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Andenhochland von Peru. In der 3300 m hoch gelegenen Stadt leben ca. 320.000 Einwohner.

HintergrundBearbeiten

 
Kathedrale am Plaza de Armas

Cusco oder auch Cuzco zählt seit 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO

Cusco bedeutet der Nabel der Welt. Von 1200 an bis kurz vor dem Ende des Inkareichs war Cusco dessen Hauptstadt. Im Jahr 1532 nahm Pizarro den Inkaherrscher Atahualpa gefangen, marschierte nach Cusco und zerstörte 1533 fast alle Gebäude. Bei einem Aufstand der Indios 1535 konnten sich die Spanier nur mit Mühe behaupten. Pizarro zog sich nach Lima zurück, ein Erdbeben 1650 zerstörte die spanischen Gebäude Cuscos, die Stadt hatte ihre Bedeutung verloren. Nach der Entdeckung von Machu Picchu wurde sie zum touristischen Mittelpunkt Perus.

AnreiseBearbeiten

 
Convento de Santo Domingo, Coricancha

Mit dem FlugzeugBearbeiten

Es gibt nationale Flüge zum Flughafen Teniente Alejandro Velasco Astete (CUZ). International: via Lima.

Mit der BahnBearbeiten

  • Von Puno am Titicaca-See führt eine Bahnlinie. Dies ist heute noch eine der höchsten Bahnlinien der Welt.
  • Von Cusco aus geht auch eine Bahnlinie (Schmalspur) nach Aguas Calientes und Machu Picchu. Diese Linie überwindet die Steigung zeitaufwendig in Zick-Zack-Kurven und nicht wie sonst üblich in Serpentinen.

Mit dem BusBearbeiten

Autobus z.B. von Puno ca. 7 Std. oder Lima 20 Std.

Auf der StraßeBearbeiten

MobilitätBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Sacsayhuaman

In Cusco bzw. von Cusco aus kann man zahlreiche Ausflüge starten. Eine Woche reicht knapp um alle interessanten Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Die örtlichen Ausflugsanbieter versprechen manchmal mehr als sie letztlich bieten, auch fehlt bei diesen Angeboten oft für manche Sehenswürdigkeiten die Zeit, um sie richtig anzuschauen.

Wer nach Peru reist muss diese Stadt gesehen haben, auch wenn es sehr schade ist, dass von der ehemaligen Hauptstadt der Inkas nur noch Bruchteile erhalten sind.

Wichtige Sehenswürdigkeiten:

  • Plaza de Armas. Schon zu Inka-Zeiten das Zentrum und ursprünglich von Tempeln und Palästen umgeben.
  • Iglesia de Jesús Maria y José und Iglesia El Triunfo. Die Ostseite des Platzes wird beherrscht von der wuchtig wirkenden Kathedrale, gebaut aus den Resten der Inka-Mauern. Dazu gehören die Kirchen Iglesia de Jesús Maria y José und Iglesia El Triunfo. Die Kathedrale wird geschmückt von zahlreichen Bildern indigener Künstler. Eines davon ist dem Abendmahl von da Vinci nachempfunden. Statt Brot und Wein gibt es hier Maisbier (Chicha) und gebratene Meerschweinchen!
  • La Compañia de Jesús. An der Südostseite des Plaza de Armas steht die Kirche La Compañia de Jesús, die von den Proportionen her gefälliger wirkt als die Kathedrale.
  • La Universidad. Daneben steht das Gebäude der alten Universität, La Universidad, in der sich das Naturkundemuseum befindet.
  • Convento de Santo Domingo. Im historischen Kern von Cusco steht auf den Mauern des Inka-Tempels Koricancha der Convento de Santo Domingo.
  • La Merced. Kirche und Kloster an der Plazoleta Espinar.
  • El Cabildo. Das alte Rathaus am Plaza del Regocijo.
  • Barrio de San Blas. Das Künstlerviertel.

AktivitätenBearbeiten

 
Tambo Machay, Heilige Quelle

Sehr touristisch ausgerichtet und etwas teurer als andere Städte in Peru.

EinkaufenBearbeiten

Die normale Vorsicht vor Taschendieben usw. ist sicher selbstverständlich an solchen Plätzen.

  • Mercado Central, Santa Ana. - Hier gibt es (fast) alles, von exotischen Früchten bis hin zu guten (und vergleichsweise preiswerten) Souvenirs, alles was das einheimische Herz begehrt sowie gutem Cafe und Kuchen. Auch rings um den Platz kann man gut stöbern.

KücheBearbeiten

NachtlebenBearbeiten

  • Wachuma Reggae Bar, Hatunrumiyoc 480. Geöffnet: Montags bis Samstags 04:00 pm - 04:00 am. - Kleine und entspannte Bar mit Live Dj's. Liegt keine 5 Minuten vom Plaza de Armas entfernt.

UnterkunftBearbeiten

  • Novotel Cusco, Calle San Augustin 239. - Eines der gehobenen Häuser mit stilvollem Innenhof, liegt nur 5 Minuten vom Plaza de Armas entfernt. Tel.: (+51)84/581033

SicherheitBearbeiten

GesundheitBearbeiten

Für Neuankömmlinge kann die Höhenkrankheit oder Soroche durchaus ein Problem sein. Beim Auftreten erster Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit sollte man versuchen, mehr Sauerstoff einzuatmen. In der Rezeption der Hotels weiß man Rat, manche Häuser haben eine eigene Sauerstoffflasche, die sie zur Verfügung stellen.

Ein häufig benutztes Mittel ist Tee aus Koka-Blättern. Keine Angst, angeblich müsste man mehrere hundert Tassen trinken, um eine gefährliche Dosis zu erreichen. Aber es hilft nachweislich.

Praktische HinweiseBearbeiten

AusflügeBearbeiten

Von Cusco aus starten zahlreiche Touren, z.B. auf dem Inka-Trail oder in die Anden.

  • 1 Machu Picchu   (En la ribera izquierda del llamado Cañón del Urubamba.).     .
  • Sacsayhuaman. Die Inka-Festung, liegt oberhalb der Stadt auf einer Anhöhe. In ihren Mauern sind Steine mit über 100 Tonnen Gewicht verarbeitet. Von hier aus hat man auch einen herrlichen Blick auf die Stadt.
  • 2 Sacsayhuamán (Saksaywaman)     
  • Kenko. Die archäologischen Stätten liegen an der Straße von Sacsayhuaman nach Pisac.
  • Puca Pucará. Die rote Festung, liegt ebenfalls an der Straße Richtung Pisac.
  • Tambo Machay. Oder Bad der Inkas genannt, fasst eine Quelle, die die Inkas als geweihtes Wasser benutzten.
  • Urubamba-Tal. Das Heilige Tal der Inkas.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Reisebericht zu Cusco

Wikipedia: Höhenkrankheit

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