Choeung Ek
Mahnung an eines der traurigsten Kapitel der Geschichte des Landes, Bild 1

HintergrundBearbeiten

Choeung Ek (Killing Fields) ist einer der traurigsten Orte in Kambodscha. Er liegt 15km südwestlich von Phnom Penh. Während der drei Jahre, acht Monate und 20 Tage dauernden Schreckensherrschaft der Khmer Rouge wurden hier zwischen 10.000 und 17.000 Menschen ermordet. Dies war der Exekutionsplatz des berüchtigten S-21-Gefängnisses (jetzt als Tuol Sleng-Museum zu besichtigen. Einige der Massengräber wurden später ausgehoben. Ca 8.000 Schädel der Opfer sind jetzt in einem Mausoleum hinter Glas aufgebahrt. Auf dem Gelände finden sich überall Massengräber, einzelne Knochensplitter ragen aus dem Erdboden. Teilweise wurden die Opfer geköpft, Kinder wurden mit den Köpfen gegen scharfe Palmenblätter geschlagen, andere wurden in Reihen gestellt, damit mit einer Patrone möglichst viele Opfer den Tod fänden. Insgesamt schockiert die geplante Grausamkeit, mit der vorgegangen wurde. Munition war Mangelware der Khmer Rouge, daher wurden systematisch andere Gegenstände zum Töten verwendet.

AnreiseBearbeiten

Die Anfahrt erfolgt mit dem Moped, Tuk-Tuk oder Auto-Taxi. Die Fahrt dauert etwa 20-40 Minuten, der Preis ist Verhandlungssache (ca. 5 US$ für einen halben Tag mit Moped und Fahrer).

Der Eintritt kostet 2 US$. Für einen besseren Überblick über die Zeit des Pol-Pot-Regimes bietet sich die Verbindung mit einem Besuch des Toul Sleng Museums an.

Schockierenderweise bieten die meisten Fahrer direkt nach Verlassen des Geländes die Weiterfahrt zu einer "shooting ranch" an, wo mit Maschinengewehren etc. gegen ein gewisses Entgelt geschossen werden kann. Noch schockierender ist allerdings, dass einige offensichtlich wenig emotionale Touristen dieses Angebot trotz der gewonnenen Eindrücke tatsächlich annehmen.

TourBearbeiten

Am Eingang des Areals bieten einheimische Führer ihre Dienste an. Diese sind insofern empfehlenswert, als dass sie sowohl über persönliche Erfahrungen im Umgang mit dieser Stätte als auch über familiäre Hintergründe berichten; allerdings wirkt die Tour zum Teil sehr "gehetzt". Es gibt aber auch an Schautafeln nützliche Informationen.


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